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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Sonntag 27. April 2014, 19:58 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 6. Mai 2014, 22:36 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ausblick auf YB - Aarau vom MittwochBSC Young Boys - FC Aarau, Mittwoch, 7. Mai 2014, 19:45 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern. Die Situation beim BSC Young Boys: Gesperrte Spieler: Alain Rochat, Gonzalo Zarate (beide gesperrt nach Platzverweisen). Verletzte Spieler: Milan Vilotic (Fussverletzung), Alexander Gerndt (Fussverletzungen), Marco Wölfli (Achillessehnenriss), Marco Bürki (rekonvaleszent nach Fussbruch), Josh Simpson (Beinverletzungen), Pascal Doubai (Knieverletzungen). Vorverkauf: Bisher wurden rund 12'000 Tickets (davon 11'300 Jahreskarten) verkauft. Anreise: Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Radio: Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 23:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2014  Zitat: Frey im Frust, Gonzalez im Glück
Bis zur Auswechslung von Torschütze Michael Frey sind die Young Boys am Mittwochabend auf Siegeskurs. Dann gehts schnell – zur Freude von YB-Leihgabe Alexander Gonzalez.
Er hatte noch kaum den Reissverschluss seines Traineranzugs hochgezogen, kaum alle Hände abgeklatscht und auf der Spielerbank Platz genommen, da war der Vorsprung schon dahin. Michael Frey also wurde im Spiel gegen Aarau ausgewechselt, es lief die 72. Minute, YB führte gegen einen mittelmässigen Gegner 2:0, Frey hatte zur Führung getroffen, die Sache schien gelaufen. «Ich hatte leichte Krampferscheinungen im rechten Bein, spielte noch zehn Minuten, dann ging ich raus», sagte ein sichtlich enttäuschter, genervter Frey, nachdem er von der Bank aus die Aarauer Treffer zum 2:2 mitansehen musste.
Der 19-jährige Münsinger ist in seiner Normalform längst zum Stammspieler bei den Young Boys avanciert. Als sich die YB-Krise in den letzten Wochen verschärfte, sah sich Trainer Uli Forte indes zum Handeln gezwungen – und setzte Frey für die letzten drei Partien auf die Bank. «Das nagte an mir», meinte Frey, «es spornte mich aber auch an, sogar meine Eltern waren nicht zufrieden mit der Situation.» Und so startete der Frey-Tag am Mittwoch eigentlich ganz gut: Bereits in der 3.Minute traf der Youngster – «das gab mir Schub, ich finde, ich habe eine gute Partie gemacht.»
Das kann man mit Abstrichen auch von den Young Boys behaupten – jedoch nur, solange Frey auf dem Feld stand. Binnen zwei Minuten fielen nach dessen Auswechslung die Tore zum Ausgleich. «Da sehen wir zweimal ganz schlecht aus, das darf doch nicht passieren», regte sich Frey auf.
Spychers Nase und der Ärger
Zum Scherzen fand er nur kurz zurück, nämlich, als Alexander Gonzalez auftauchte. Dem Venezolaner, von YB an Aarau ausgeliehen, war im an sich ungleichen Super-League-Duell das letzte Wort beschieden – er traf in der 75.Minute zum 2:2. Nun stand er also da, als gefragter Gesprächspartner, lachte wie immer viel – und trug nur eine Unterhose. «Hast du keine Kleider?», feixte Frey im Vorbeigehen, worauf sich Gonzalez immerhin eine Trainingsjacke überzog. «Ich bin noch jung und werde wohl noch ab und zu auf ein mir bekanntes Team treffen», meinte der flinke Aussenläufer, auf das spezielle Erfolgserlebnis gegen die Berner Teamkollegen angesprochen.
Christoph Spycher wird nicht mehr dabei sein, sollte Gonzalez dereinst wieder Gelb-Schwarz tragen. Der zum Saisonende abtretende Spycher hielt gestern das YB-Mittelfeld gut zusammen – und musste zwischenzeitlich mit einer blutenden Nase gepflegt werden. «Morgen klären wir ab, was es genau ist», meinte er, «doch vielmehr müssen wir analysieren, wie wir den Vorsprung verspielen konnten. Ich muss das erst mal verdauen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12447825
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 23:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2014  Zitat: Nuzzolo gut und im Pech
Raphael Nuzzolo war der beste Akteur in der Partie der Young Boys gegen Aarau (2:2) vom Mittwochabend. Mehrere Berner Verteidiger dagegen enttäuschten.
Yvon Mvogo: Note 4 Ein schlimmer Fehler unterlief dem Goalie nicht. Aber er wirkte zuweilen unsicher – besonders bei Flanken der Aarauer.
Scott Sutter: Note 3 Nach vorne vorerst aktiv, aber mit schwachen Flankversuchen. Zudem vor dem ersten Gegentor zu zögerlich gegen Luca Radice.
Steve von Bergen: Note 3 Fleissig, war lange Zeit besser als zuletzt. Aber er leistete sich immer noch zu viele Fehler – und verlor das Kopfballduell gegen Dante Senger vor dem 2:2.
Grégory Wüthrich: Note 4 Relativ solid, aufmerksam. Der Youngster blieb im Gegensatz zu den anderen YB-Abwehrspielern ohne groben Aussetzer.
Jan Lecjaks: Note 2,5 Schaltete sich selten nach vorne ein. Aber mit starker Vorarbeit vor der Grossschance von Milan Gajic gleich nach der Pause. In der Defensive jedoch ist der Tscheche anfällig. Bei beiden Aarauer Toren macht er eine unglückliche Figur.
Christoph Spycher: Note 4,5 Der Routinier ordnete den Aufbau im 4-1-4-1-System der Young Boys ballsicher, umsichtig, ruhig. Aber mit einigen Fouls.
Raphael Nuzzolo: Note 5 Der beste YB-Spieler. Trickreich, war engagiert und bewies beim Tor zum 2:0 Entschlossenheit. Das fehlt den Bernern in dieser Saison ja oft. Zudem mit der Flanke vor dem 1:0. Hatte Pech, verletzte er sich bei seinem Treffer an der Schulter – der Neuenburger fällt jetzt länger aus. Moreno Costanzo: Note 4 Ordentlicher Auftritt, bereitete zwei YB-Chancen klug vor. Seinen Schuss liess Aaraus Goalie Swen König abprallen, und es war Nuzzolo, der zum 2:0 erben konnte. Aber Costanzo hatte immer noch zu viele Pausen im Auftritt. Milan Gajic: Note 3,5 Wenn er am Ball war, meistens mit einer guten Entscheidung. Doch Gajic drängte sich zu wenig auf – zudem vergab er eine Grosschance, als Juan Pablo Garat auf der Linie noch klären konnte.
Josef Martinez: Note 4 Der Venezolaner begann stark, er war viel unterwegs und bereitete das 1:0 vor. Aber Martinez baute bald und heftig ab – und war gegen Ende des Spiels kein Faktor mehr. Michael Frey: Note 4,5 Durfte wie Martinez wieder von Beginn an spielen –und traf früh. Gewohnt laufstark, bot sich an, musste aus YB-Sicht zu früh ausgewechselt werden wegen muskulärer Probleme.
Renato Steffen: Note 3,5 Kam nach 61 Minuten für den verletzten Nuzzolo. Eifrig, aber glücklos und teilweise überhastet.
Yuya Kubo: Note 3 Kam nach 72 Minuten für den angeschlagenen Frey. War im Sturmzentrum nicht richtig aufgehoben, tat sich schwer. Nur mit einer guten Schussgelegenheit.
Samuel Afum (87. für Costanzo): zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28343880
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 23:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2014  Zitat: Erneut ein schwerer Rückschlag
YB verspielt gegen Aarau eine 2:0-Führung – und findet mit dem enttäuschenden 2:2 nicht aus der Krise. Der Kampf um die Europacup-Teilnahme wird vermutlich sehr spannend.
Klar, die Wende kam unerwartet. Natürlich, YB hatte am Mittwoch lange Zeit vieles im Griff. Und, ja, der Punktgewinn für Aarau war letztlich bestimmt glückhaft. Und doch: Ein Zufall war es gewiss nicht, verspielten diese verunsicherten Young Boys beim 2:2 gegen den ziemlich schwachen Aussenseiter Aarau zwei Punkte.
Ausgleich durch Gonzalez
2:0 hatten die Young Boys rund 20 Minuten vor Spielende geführt – dank des zweiten Berner Tores durch Raphael Nuzzolo in der 59.Minute. Wer zu diesem Zeitpunkt auf einen Punktgewinn Aaraus gewettet hätte, wäre ein besonders mutiger Zocker gewesen. Wobei: YB ist YB. Anders sind solche Rückschläge wie am Mittwoch vermutlich nicht zu erklären. Mit den ersten zwei gefährlichen Abschlüssen jedenfalls glich Aarau die Begegnung gegen zu sorglose Young Boys innerhalb kurzer Zeit aus. Und der Kopf des kurz zuvor eingewechselten Dante Senger spielte dabei eine entscheidende Rolle.
Zuerst, in der 73.Minute, liess Scott Sutter seinen Gegenspieler Luca Radice ungestört flanken, und am hinteren Pfosten durfte Senger ungedeckt mit dem Kopf das 1:2-Anschlusstor erzielen. YB-Linksverteidiger Jan Lecjaks stand mit einem Stellungsfehler Pate. Und in der 75.Minute setzte sich Senger nach einem Freistoss im Kopfballduell gegen Steve von Bergen durch – und erneut war es Lecjaks, der falsch postiert war und Alexander Gonzalez die freie Schussbahn ermöglichte.
Der Venezolaner vollendete gekonnt zum 2:2. Gonzalez ist ja eine Leihgabe von YB, die an guten Tagen frisch, frech, dynamisch daherkommt wie kaum ein Akteur der Young Boys. Es fehlt dem jungen Südamerikaner aber an Konstanz, und deshalb will ihn YB noch eine Saison verleihen. Gestern sorgte Gonzalez dafür, dass sich die Krise bei seinem Arbeitgeber in Bern akzentuierte.
Wenig Zuschauer
Der Mittwochabend aber wird den Anwesenden kaum lange in Erinnerung bleiben. 12'988 Zuschauer wurden angegeben, YB zählt jeweils jedes verkaufte Ticket und damit auch die 11'300 Dauerkarten. Am Mittwoch waren rund 9000 Besucher im Stadion. Und immerhin bekamen sie vorerst einen engagierten Gastgeber zu sehen, der ordentlich agierte und keine Zweifel offen liess, die Schmach der 0:5-Niederlage vom Sonntag bei GC einigermassen tilgen zu wollen. Bereits nach 122 Sekunden schloss Michael Frey eine schöne Kombination über Josef Martinez und Nuzzolo aus wenigen Metern erfolgreich ab.
Freys frühes Tor bildete aber nicht den Startschuss zu einem fulminanten Berner Sturmlauf. Gegen die zurückhaltenden Aarauer zeigte YB einige hübsche Ballstafetten und kam immer wieder zu ausgezeichneten Flankenmöglichkeiten – aber die Versuche waren von mangelhafter Qualität. Die Begegnung verlief langweilig, weil die Gäste offensiv vor der Pause inexistent blieben.
Und YB hatte Pech, als Martinez nach einer halben Stunde mit einem Freistoss den Pfosten traf, kontrollierte aber Ball und Gegner – bis zum Umschwung fast aus dem Nichts. Erneut gelang es den Bernern also nicht, während der gesamten Spielzeit solid zu verteidigen. «Das ist sehr bitter für uns», sagte YB-Trainer Uli Forte. «Wir haben vieles gut gemacht und hatten genügend Chancen. Am Ende werden wir hart bestraft.»
Saisonende für Nuzzolo
Und so ertönte am Ende mal wieder ein Pfeifkonzert der YB-Fans im Stade de Suisse. Es war ohnehin kein guter Abend für die Young Boys. Der am Mittwoch auffällige Nuzzolo verletzte sich bei seinem Tor zum 2:0 und erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Die Saison ist für den Flügelspieler gelaufen.
Das Verletzungspech bei YB geht also weiter. Und die zwei verlorenen Zähler vom Mittwoch könnten die Berner im Kampf um die Europacup-Teilnahme noch schmerzen. Luzern verlor zwar wie erwartet in Basel (1:3), liegt aber drei Runden vor Schluss nur zwei Punkte hinter den Young Boys – und Thun könnte mit einem Sieg heute in Lausanne zu Luzern aufschliessen.
YB muss aufpassen, nicht auf Rang 5 abzurutschen. Am Sonntag geht es gegen Basel weiter, ehe am nächsten Donnerstag das Derby in Thun folgt. Immerhin spielten die Young Boys am Mittwoch zu elft zu Ende. Man darf das als positiven Fakt vermelden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11420885
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 23:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.02.2014  Zitat: Der Lieblingsgegner spielt nicht mit
YB verspielt gegen ein harmloses Aarau eine 2:0-Führung. Das 2:2 öffnet die Türe zur Europa League nicht weiter.
Wenn der FC Aarau in den letzten 20 Jahren in Bern spielte, hatte er in der Regel nichts zu feiern. Der letzte Aargauer Sieg datiert vom 20. Oktober 1995, als die Super League noch Nationalliga A hiess und die Berner ihre Heimspiele noch im alten Wankdorf austrugen. In den folgenden 21 Meisterschaftspartien setzte es zumeist Niederlagen ab. Gestern machte es lange den Anschein, als sei es dem Aufsteiger ziemlich egal, wenn er ein weiteres Mal ohne Punkte heimkehren müsste. Die Young Boys führten dank Toren von Michael Frey (3.) und Raphael Nuzzolo (59.) 2:0 und kontrollierten den harmlosen Gegner mühelos.
Die rasche Führung hatte die angespannten Nerven etwas beruhigen helfen. Die Platzherren kombinierten recht flüssig und wählten bedeutend häufiger als im qualvollen letzten Heimspiel gegen Sion die schnellste Variante Richtung gegnerisches Tor. Auch wenn längst nicht alles gelang: YB kam bis Mitte der zweiten Halbzeit zu mehreren guten Torchancen: Frey kam nach einer Sutter-Flanke zum Abschluss (27.), Martínez traf den Pfosten (30.), Gajic scheiterte an einem auf der Linie stehenden Verteidiger (54.), König lenkte einen harten Schuss Gajics in Corner (63.). Das Publikum, das nach den zumeist enttäuschenden Vorstellungen in der Rückrunde sehr kritisch geworden ist, liess sich ein paar Mal aus der Reserve locken und applaudierte nach gelungenen Aktionen.
Wie gewonnen, so zerronnen
Wie flüchtig das Glück zuweilen sein kann, erfuhren die Young Boys zu einem Zeitpunkt, als fast niemand mehr mit einer Zäsur rechnete. Aarau schaffte es innert zwei Minuten, die Abwehr der Gastgeber zweimal auszuhebeln. Beim Anschlusstreffer gewann Senger das Kopfballduell gegen Lecjaks (73.). Beim Ausgleich setzte sich Senger im Luftkampf gegen von Bergen durch. González vollendete die Vorarbeit des äusserst effizienten Einwechselspielers mit einem satten Schuss. Es passte irgendwie zum kurzfristig umgeschriebenen Match-Drehbuch, dass YBs Ausleihe den Gäste-Ausgleich erzielte. YB-Coach Uli Forte nannte es den «Gipfel, dass unser Mann uns um die Früchte unserer Anstrengungen bringt». Er haderte mit dem Schicksal. Aarau sei in der zweiten Halbzeit kaum mehr einmal in der Platzhälfte von YB gewesen und habe doch zwei Tore erzielen können. Das entsprach nicht ganz der Realität.
Für Aarau-Trainer René Weiler präsentierte sich die Fussball-Welt verständlicherweise viel heller. Er hatte nach 70 Minuten alles auf eine Karte gesetzt und für Innenverteidiger Garat den Stürmer Senger gebracht. Der Wagemut brachte den Aarauern einen kaum mehr für möglich gehaltenen Punkt ein. Für Weiler war es ein «Superresultat».
Zwei Verletzte bei YB
Ganz anders für YB, welches die Chance verpasste, den nächsten Verfolger Luzern um vier Punkte zu distanzieren. Am Ende eines ereignisreichen Abends leckten sie nicht zum ersten Mal in dieser Saison Wunden. Und zumindest zwei Spieler hatten richtige Blessuren: Christoph Spycher schmerzte die Nase – herrührend von einem Ellbogenschlag Ionitas in der ersten Halbzeit.
Noch schlimmer erwischte es Raphael Nuzzolo, der sich unmittelbar nach dem 2:0 im Schulterbereich verletzte. Er wurde sofort ins Spital übergeführt, wo sich der erste Verdacht bestätigte: Bruch des rechten Schlüsselbeins. Damit ist die Saison für den Neuenburger bereits drei Spieltage vor Schluss zu Ende. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/23639004
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shalako
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Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 11:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2014  Zitat: YB-Forte nervt sich bruta
l«Das ist der Gipfel, dass unser eigener Spieler trifft»
Das gibts doch nicht! Ausgerechnet die YB-Leihgabe Alexander Gonzalez trifft in Bern für Aarau zum 2:2-Ausgleich.
YB verspielt innert zwei Minuten den sicher geglaubten Sieg gegen Aarau. Zuerst verliert Lecjaks den eben eingewechselten Senger, der das 1:2 bucht (73.). Dann ist es Von Bergen, der im Luftduell gegen Senger den Kürzeren zieht – und Gonzalez gleicht aus (75.).
Auch das noch! Ausgerechnet die YB-Leihgabe Gonzalez.
Forte: «Das ist der Gipfel, dass unser eigener Spieler trifft. Aber dieser Ausgleich aus dem Nichts passt zu unserer Situation!»
Statt YB belohnt sich Aarau-Coach René Weiler. Für den Mut, Abwehrchef Garat rauszunehmen und Stürmer Senger zu bringen. Stolz? «Man ist sicher glücklich, wenn es aufgeht.»
Die Gemütslage bei YB hingegen wird immer schlechter. «Es nervt extrem», sagt Forte, der das 2:2 als Schock taxiert. «Die Spieler waren in der Garderobe niedergeschlagen.»
Michi Frey, Schütze des frühen 1:0, ist sogar hässig: «Wir wollen in die Europa League – und fertig. Wir wollen es nicht spannend machen. Gegen Basel Vollgas – und dann gewinnen wir zum ersten Mal auf dem Thuner Kunstrasen!» Eine klare Ansage!
Das schlimmste Szenario sieht ein anderes Drehbuch gegen Basel und in Thun vor. YB zittert! http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 39073.html
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