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| (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel https://ybfans.ch/forum/viewtopic.php?f=1&t=3128 |
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| Autor: | Rino [ Montag 27. Mai 2013, 15:19 ] |
| Betreff des Beitrags: | (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
BSC Young Boys - FC Basel vs. ![]() Stadion Wankdorf Mittwoch, 29. Mai 2012 Zeit: 20.30 Uhr ![]() Webseiten FC Basel: http://www.fcb.ch http://www.rotblau.ch http://www.ravens.ch http://www.joggeli.ch http://www.bahndamm-c2.ch http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406 http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426 http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html Forum FC Basel: http://www.fcbforum.ch/forum Statistiken / Vergleiche FC Basel: http://www.sfl.ch/de/Raiffeisen-Super-L ... -1893.aspx http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 52_26.html http://www.football-lineups.com/team/FC ... 12/fixture http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel/ http://de.soccerway.com/matches/2013/05 ... el/1293278 http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2012 |
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| Autor: | JFK [ Dienstag 28. Mai 2013, 11:23 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
--------------------------wölfli---------------------- sutter-----------nef-------veskovac-------raimondi -----------------------spycher--------------------- afum--------costanzo---------farnerud-------nuzzolo -----------------------gerndt----------------------- yb - basel 1:0 afum 20'500 |
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| Autor: | Bierflasche [ Dienstag 28. Mai 2013, 16:26 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
Ausblick auf YB - Basel BSC Young Boys - FC Basel, Mittwoch, 29. Mai 2013, 20:30 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern. Die Situation beim BSC Young Boys: Verletzte Spieler: Alexander Gonzalez (hat sich im Training eine Muskelverletzung an der rechten Hüfte zugezogen und fällt für die letzten Saisonspiele gegen Basel und in Thun aus), Gonzalo Zarate (Innenbandriss im Knie), Josh Simpson (Beinverletzung), Pascal Doubai (Kreuzbandriss), Christian Schneuwly (Bänderriss am Sprunggelenk). Gesperrter Spieler: Elsad Zverotic (4. gelbe Karte). Einsatz fraglich: Alexander Gerndt, Moreno Costanzo (beide angeschlagen). Abwesender Spieler: Josef Martinez (Nationalmannschaft Venezuela). Vorverkauf: Bisher wurden 17'000 Tickets (davon 12'150 Jahreskarten) verkauft. Anreise: Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Radio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. |
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 05:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
29.05.2013 ![]() Zitat: Rückkehr Schiesst ausgerechnet Bobadilla Basel in Bern zum Meistertitel? Ausgerechnet gegen Ex-Klub YB kann Raul Bobadilla heute zum Meisterhelden werden. Lässt FCB-Coach Murat Yakin den argentinischen Stier von Beginn an aus dem Stall? Der Spiessrutenlauf ist eine grausame militärische Strafe, die bis ins 19. Jahrhundert praktiziert wurde. Der Verurteilte wurde mit Lanzen malträtiert und fand dabei meist den Tod. So schlimm wird es Raul Bobadilla heute nicht ergehen, trotzdem muss sich der FCB-Argentinier auf einen Spiessrutenlauf gefasst machen. Die YB-Fans haben ihrem einstigen Stürmer den Abgang nach Basel in der Winterpause nie verziehen. Und sie werden dem 25-Jährigen die Hölle heiss machen. Eine Atmosphäre, wie gemacht für den heissblütigen Stier aus Buenos Aires. Der 25-Jährige scharrt mit den Klauen und möchte den FCB mit seinem ersten Treffer im rot-blauen Dress zum Sieg, sprich zum Meistertitel schiessen. Drei Punkte – und der FCB wäre praktisch Meister. Wie es YB-Sportchef Fredy Bickel im Januar nach Bobadillas Wechsel vorausgesagt hat: «Wir machen Basel zum Meister.» Dass der Stürmer bis anhin aber keine Rolle spielt, hätte er aber nicht erwartet. Streller oder Boba in der Startelf? Auch wenn Boba selbst heiss ist. Sinnbildlich für diesen Ehrgeiz steht die Szene nach der unglücklichen 0:1-Niederlage gegen GC vom Sonntag. Während Captain Marco Streller mit blutenden Knöcheln Interviews gibt, stampft Bobadilla in die Kabine und sieht aus, als würde er in den nächsten Minuten einen Sandsack malträtieren. Grund genug, um den bulligen Stürmer heute von Anfang an zu bringen und den angeschlagenen Streller draussen zu lassen? «Es kann durchaus sein, dass Boba von Beginn an spielt», orakelt Murat Yakin. Im selben Atemzug erteilt der FCB-Coach Marco Streller aber eine Stammplatzgarantie: «Er ist unser Captain und will unbedingt spielen. Er ist unverzichtbar.» YB-Fans werden Boba provozieren Könnte es deshalb sogar sein, dass Streller und Bobadilla zusammen beginnen? Dies war in der laufenden Saison erst einmal der Fall, beim 2:2 in Thun. Mit mässigem Erfolg. Auch deshalb spricht vieles dafür, dass Boba vorerst auf der Bank Platz nehmen und später eingewechselt wird. So wie im Cupfinal, als der Argentinier in der 67. Minute für Streller kam und frischen Wind in das Angriffsspiel der Basler brachte. Platzt der Knoten des Argentiniers heute? Das hängt auch davon ab, ob der Hitzkopf sein Temperament im Zaum halten kann. Im Cupfinal gegen GC spielte er zwar stark auf, leistete sich aber eine Tätlichkeit gegen GC-Verteidiger Moritz Bauer. Auch heute in der Hölle zu Bern dürfte der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ein schmaler sein. Im YB-Dress kassierte der Argentinier in nur eineinhalb Jahren 13 Spielsperren wegen unsportlichem Verhalten und Schiedsrichterbeleidigung. Das wissen sowohl die YB-Spieler als auch die Fans. Sie werden Boba bis aufs Blut provozieren. Ob dieser mit Toren antwortet? Oder mit Tätlichkeiten? http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 18951.html |
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 05:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
28.05.2013 ![]() Zitat: Wie 2006 Wird YB wieder Basels Spielverderber? Vor sieben Jahren vermieste YB dem FC Basel die Meisterparty. Auch jetzt können die Berner Basel ins Zittern bringen. 10. Mai 2006, zweitletztes Spiel: YB bezwingt Leader Basel 4:2. Der FCB muss mit der Meisterparty warten. Drei Tage später verlieren die Basler den Titel in extremis gegen den FCZ (1:2). 29. Mai 2013, zweitletzte Runde: YB empfängt Leader Basel ... Vor sieben Jahren waren die Berner zu Basels Spielverderber geworden. Der damalige FCZ-Sportchef Fredy Bickel versprach den Bernern nach der Schützenhilfe eine Kiste Bier. Heute ist Bickel bei YB tätig und wieder können die Berner den Baslern in die Meistersuppe spucken. Bickel: «Mir geht es nicht darum, der Spielverderber zu sein. Das darf nicht unsere Motivation sein. Diese ist es einzig, nach der letzten Niederlage eine positive Reaktion zu zeigen.» Ähnlich tönt es von Trainer Bernard Challandes: «Motivation ist nicht, etwas gegen Basel zu tun. Wir müssen uns schon selber motivieren. Und das werden wir tun, wir glauben nämlich noch an unsere kleine Chance, die Europa League zu erreichen.» Marco Wölfli erinnert sich, dass genau diese 2006 mit dem Sieg gegen den FCB sichergestellt worden ist. Der Torhüter ist neben Mario Raimondi der einzige im Team, der schon vor sieben Jahren dabei war (bei Basel war vom aktuellen Team nur David Degen im Einsatz). «Wir schauen nur auf uns. Wir sind unserem Publikum im letzten Heimspiel noch ein positives Resultat schuldig.» Keine Gedanken, dem FCB wieder die Party zu vermissen? Wölfli: «Nein, aber natürlich sehen wir in unserem Stadion keine andere Mannschaft gerne feiern.» http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --29225782 |
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 05:41 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
28.05.2013 ![]() Zitat: Aggressivität, Adrenalin und ein Auftrag Nach dem ersten vergebenen Matchball hat der FC Basel am Mittwoch gegen YB einen zweiten zum vierten Titel in Folge. Aber nur, wenn er das Adrenalin richtig kanalisiert. Nach der Last-Minute-Niederlage gegen GC entlud sich gewaltig Frust bei den Profis des FC Basel. Flüche, Tritte gegen das Inventar und gegenseitige Beschimpfungen zeigten, das enge Titelrennen zerrt an den Nerven des Serienmeisters. «Wer einfach nur Dampf ablässt, torpediert sein eigenes Ziel. Besser wäre es, die Energie, die man durch das Adrenalin gewinnt, richtig zu kanalisieren», schreibt die Bestsellerautorin und Kommunikationsberaterin Barbara Berckhan. Richtig kanalisieren würde in diesem Fall bedeuten: Positive Aggressivität und Biss zeigen. Aber am Mittwoch während 90 Minuten und nicht danach. Und auf dem Rasen und nicht in den Katakomben. Wenn Yakin es schafft, seine Jungs gegen die Berner so heiss zu machen, dann sollte einer spontanen Meisterfeier am Barfi nichts im Weg stehen. Keine Zeitungen und Uraltrekord egalisieren Welche Massnahmen hat der 38-Jährige nach dem Rückschlag im Meisterrennen gefasst? «Ich habe mir lange überlegt, was ich machen will», so Yakin. «Ich habe den Spielern geraten, keine Zeitungen zu lesen. Aber eigentlich war das gar nicht nötig, denn die Jungs sind heiss und wollen die nächste Chance auf den Titel nützen.» Und Präsident Bernhard Heusler hat die Mannschaft am Montagabend nach nur 20 Minuten von der Anwesenheitspflicht an der 119. GV der Basler befreit. Mit den Worten: «Ich erteile euch den Auftrag: Holt diesen vierten Titel, egalisiert diesen Uraltrekord von YB, der aufgestellt wurde, als Karli Odermatt in den Kindergarten eingetreten ist». Der Rekord: vier Meistertitel in Folge von 1957 bis 1960. Kein Schielen in die Ostschweiz Eine lockere Aufgabe wird der Gang nach Bern nicht. Yakin: «Es ist zwar immer ein Auf und Ab bei YB, aber die Berner werden gegen uns topmotiviert sein und versuchen, sich doch noch für die Europa League zu qualifizieren.» Und wird der FCB mit einem Auge nach St. Gallen schielen? «Nein, wir werden uns ganz auf unser Spiel konzentrieren», so Yakin. http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... g-15446054 |
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| Autor: | Eastside [ Mittwoch 29. Mai 2013, 06:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
die ostkurve wird bemüht sein boba gebührend in bern zu empfangen!
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 09:18 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
29.05.2013 ![]() Zitat: YB: Nur Hochrechnungen als Hoffnung Vor dem heutigen Spiel gegen Leader und Ligakrösus FC Basel (20.30 Uhr, Stade de Suisse) üben sich die Berner in Mathematik. Doch nur ein Sieg gegen Basel kann den Young Boys noch helfen. Acht Spiele – drei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen: Das ist die Bilanz von Bernard Challandes, seit er den Job von Martin Rueda am 8. April übernommen hat. Das macht pro Spiel im Schnitt 1,25 Punkte. Rueda hatte zuvor in 26 Partien 1,23 Punkte pro Spiel ergattert. Challandes’ Bilanz präsentiert lediglich Verbesserungen hinter dem Komma. Das ist nicht das, was sich die YB-Verantwortlichen und Challandes beim Trainerwechsel vorgestellt hatten. Den «Turnaround» hat er mit YB nicht geschafft, das räumt der Trainer ein. Jedes Gegentor, jede Niederlage sei auch für ihn ein «échec personnel», ein persönliches Scheitern. «Ich bin zu YB gekommen, um die Qualifikation für die Europa League zu schaffen.» Zwei Runden vor Saisonende ist das in mathematischer Hinsicht immer noch möglich. Und Challandes wäre am falschen Platz, würde er vor dem Spiel gegen den FC Basel nicht an diese kleine Chance glauben. Support vom FCZ? Auf die Frage, ob es für YB heute in erster Linie darum gehe, zu verhindern, dass sich der FC Basel im Stade de Suisse als Schweizer Meister feiern lassen könne, sagte der Trainer der Berner: «Nein, es geht darum, unsere Chance für die Europa League zu wahren. Ich glaube nicht, dass Thun erneut beim FC Zürich gewinnt, und wenn wir den FC Basel bezwingen, ist im letzten Spiel am Samstag in Thun alles möglich.» An Durchhalteparolen hat man in Bern diese Saison schon einiges gehört – doch was will Challandes in dieser Situation anderes tun? Der Trainer muss gegen den FC Basel neben den Langzeitverletzten (Zárate, Doubai, Schneuwly, Simpson) auf eine ganze Reihe von weiteren Spielern verzichten. Elsad Zverotic ist gesperrt, Alexander Gerndt ist angeschlagen, sein Einsatz laut Challandes «sehr fraglich». Auch Moreno Costanzo ist nicht fit, sein Mitmachen ist ebenfalls ungewiss. Aufsteiger Aarau will González Neben Josef Martínez, der bei der Nationalmannschaft von Venezuela weilt und nächste Saison mit einem Leihvertrag in Thun spielt, wird auch sein Landsmann und Kumpel Alexander González fehlen. Der offensive Aussenverteidiger hat sich im Training eine Muskelverletzung an der rechten Hüfte zugezogen und fällt für die letzten beiden Saisonspiele gegen Basel und Thun aus. Ob sich auch González zumindest vorübergehend von den Young Boys verabschieden wird, bleibt abzuwarten. YB hat eine Anfrage von Aarau, der Aufsteiger möchte González für die neue Saison ausleihen. 1500 FCB-Fans haben sich laut YB-Medienchef Albert Staudenmann für das heutige Spiel angemeldet. Lediglich 17'000 Tickets (davon 12150 Jahreskarten) sind bisher verkauft worden. Wieder einmal sehnt man bei YB das Saisonende herbei – um den Neuanfang ausrufen zu können. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/31058368 |
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 09:19 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
29.05.2013 ![]() Zitat: YB und die offenen Rechnungen mit Basel
Tag der Rache! Champion werden kann YB schon lange nicht mehr. Aber dem FCB in die Meistersuppe spucken. Wäre das eine süsse Rache! Für YB geht es heute im Stade de Suisse nicht ganz um die Goldene Ananas. Immerhin haben die Berner noch eine leise Europa-League-Chance. Allerdings ist selbst Sportchef Fredy Bickel äusserst skeptisch: «Wir haben immer versucht, daran zu glauben und immer wieder neue Hoffnung geschöpft. Aber man kann nicht immer sagen: Ja vielleicht, ja vielleicht.» Anders als sein Chef hat Trainer Bernard Challandes die Hoffnung auf ein Europa-League-Endspiel gegen Thun noch nicht aufgegeben: «Wir werden gegen Basel reagieren, das ist ein grosses Spiel. Solange es noch möglich ist, glaube ich daran.» Sollte der FC Thun allerdings zu Hause gegen den FCZ siegen, ist es für YB selbst im Falle eines Sieges gegen Basel vorbei. Was dann bliebe, wäre bloss noch die Befriedigung, Rache genommen zu haben. Dieses Gefühl kann mitunter sehr süss sein. Denn YB hat gegen den FCB in den letzten Jahren meistens den Kürzeren gezogen und seit 26 Jahren keinen Pott mehr gewonnen. So waren die Berner in den Finalissimas in den Jahren 2008 und 2010 absolut chancenlos. Beide Male siegte der FCB locker 2:0 und holte jeweils den Kübel. Besonders bitter die Erinnerung an die Saison 2009/10, als YB einen Vorsprung von sage und schreibe 13 Punkten verspielte. Die heute zum Kultbegriff gewordene Wortkreation «veryoungboysen» wurde damals geboren. Der FCB hatte mit dem perfekten Störmanöver zum richtigen Zeitpunkt die Berner ultranervös gemacht. Sie angelten sich die damals unentbehrliche Berner Mittelfeld-Schaltzentrale Gilles Yapi im Februar. YB-Coach Vladimir Petkovic liess den Ivorer zeitweise auf der Bank. Die YBMaschinerie geriet ins Stottern – bis sie in der Finalissima – ohne Yapi! – ganz aussetzte. Diesen Winter liess der FCB die Muskeln ein weiteres Mal spielen und gab YB keine Chance, seinen Europa-League-Superstar Raul Bobadilla zu halten. Ohne Boba, der in der Super League im gelb-schwarzen Dress auch nicht immer überzeugte, war YB in der Rückrunde noch schwächer als in der enttäuschenden Vorrunde. |
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| Autor: | shalako [ Mittwoch 29. Mai 2013, 09:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel |
29.05.2013 ![]() Zitat: Die Suche nach dem Verantwortlichen
Der FC Basel will heute bei YB seinen zweiten Matchball nutzen – doch wer verwertet ihn? Basel. Wird der FC Basel heute in Bern Schweizer Fussballmeister? Holt er sich zum vierten Mal in Folge den goldenen Kübel? Auch nach dem 0:1 beim einzigen verbliebenen Verfolger, dem Grasshopper Club aus Zürich, ist gut möglich, dass die Rotblauen den vorzeitigen Titelgewinn begiessen. Auch nach diesem beeindruckenden Erlebnis, als sich die Basler Gefühlswelt innerhalb von 23 Sekunden von Feiervorfreude in schockierende Leere verwandelte, hat der FCB noch zwei Matchbälle. Und wirkt ein Szenario noch immer surreal – jenes, dass der FCB am Samstag in der Nacht, wenn definitiv alles vorbei ist, mit leeren Händen dasteht. Er in drei Wettbewerben zwar sehr nahe dran gewesen ist, es aber letztlich eine Saison ohne Casino-Balkon und Barfüsserplatz wird. Natürlich wird jetzt hier und dort versucht, das Meisterrennen vorzeitig zum Herzschlag-Finale zu erklären. Natürlich will der neutrale Fussballfan, dass es noch einmal so richtig spannend wird. Und natürlich wollen in der Restschweiz viele den Ligaprimus und Titel-Hamster der vergangenen Jahre nur zu gerne ähnlich dramatisch fallen sehen wie das 2006 im Vergleich mit dem FC Zürich der Fall war. Doch wie nervös lässt sich der FCB davon machen, bevor er heute bei den Young Boys in Bern um 20.30 Uhr zum zweitletzten Saisonspiel antritt? Sagen wir es so: FCB-Trainer Murat Yakin bevorzugt am Dienstag ein geschlossenes Training. Wohl weniger, um noch viel Geheimes einzustudieren. Sondern mehr, damit die Spieler von den Medien in Ruhe gelassen werden. Des Trainers Rat Dazu passt, was seine erste Massnahme nach der sonntäglichen Last-Minute-Niederlage gewesen ist: «Ich habe den Spielern geraten, sie sollen am Montag keine Zeitung lesen.» Dass er den Ball flach hält, von ungewöhnlicher Anspannung nichts zu berichten weiss, ist sein Job. Also sagt Yakin: «Ich habe mir darüber hinaus überlegt, wie ich auf die Niederlage reagieren muss – doch als ich die Spieler am Montag wieder sah, da waren sie alle schon wieder auf das nächste Spiel fokussiert.» Klar ist: Der Trainer und sein Team wollen nun den zweiten von drei Matchbällen nutzen, die sich aus der Tabellensituation ergeben haben. Der FCB liegt zwar nun nur noch drei Zähler vor GC, doch die Tordifferenz spricht nach wie vor so klar für die Basler, dass ihnen nach menschlichem Ermessen ein Sieg zum Titel genügt. Klar ist aber auch: Erhalten sie heute keine fremde Hilfe vom FC St. Gallen, der GC empfängt, könnte es für den FC Basel schwierig werden, diesen zweiten Matchball zu verwerten. Dafür steht YB, das auf eine missratene Saison zurückblickt, aber noch Hoffnung auf einen Europa-League-Platz hat. Die Basler haben bei den Bernern seit drei Jahren nicht mehr gewonnen. Dafür steht aber auch der Zustand der Basler, die nicht mehr frisch sind. Überdies ist schwer vorstellbar, dass das Sonntags-Ereignis bei keinem Spuren hinterlassen hat. Des Captains Baisse Im Zusammenhang mit der physischen und psychischen Verfassung stellt sich die Frage, wer denn das Tor oder die Tore zum Vollerfolg schiessen und damit den Matchball verwerten soll. FCB-Captain Marco Strellers Abschlussschwäche gegen GC war nur Tiefpunkt einer erfolglosen Phase, in welcher der beste Basler Torschütze der Saison steckt. Er hat seit elf Pflichtspielen nicht mehr getroffen. Und weil auch Flügel Valentin Stocker in Zürich im Abschluss sündigte, sagt Yakin: «Es müssen auch einmal andere in die Bresche springen.» Gesucht wird der Verantwortliche, der den FCB in der Offensive auf den letzten Metern als Sieger ins Ziel trägt. Dass Yakin in Bern mit Streller ins Spiel startet, daran lässt er trotz dessen Baisse keinen Zweifel. «Er ist der Captain, er ist unabhängig von seinen Toren sehr wichtig für die Mannschaft.» Dazu kommt, dass er in der bisherigen Saison immer traf, wenn es gegen YB ging. Ein anderer offensiver Hoffnungsträger, der neben Streller und Stocker von Beginn an aufläuft, dürfte am rechten Flügel Mohamed Salah sein. Wenn daraus nicht der gewünschte Effekt resultiert, dann gibt es noch einen Rückkehrer: Raul Bobadilla könnte wohl von der Bank aus zu seinem ersten Einsatz gegen seinen Ex-Club kommen. Er ist fitter als auch schon – und motiviert ist er, über den sie in Bern nicht nur gut reden, sowieso. Oder wie Yakin mit einer Kunstpause sagt: «Er ist heiss … sehr heiss auf die Partie.» Es wäre eine besondere Pointe, sollte Bobadilla den FCB ausgerechnet in Bern zum Titel schiessen. Zumal sein Nutzen für die Rotblauen bislang gering war, seit er im Winter von der Aare an den Rhein gewechselt ist. Erst ein Assist steht zu Buche. Der Argentinier tat sich nach einer Knieverletzung äusserst schwer mit Form, Rhythmus und Anpassung an das Team. Während der Stürmer für den Europacup nicht spielberechtigt war, konnte er aufgrund der vielen englischen Wochen, die der FCB absolvierte, kaum je vernünftig mit der Mannschaft trainieren. Und zu allem Übel endete auch noch seine bisher beste Partie frustrierend, als er im finalen Penaltyschiessen seinen Elfmeter ans Quergestänge zimmerte, was GC den Weg zum Sieg ebnete. Eine spezielle Note entstünde jedoch ohnehin, sollte der FC Basel am Ende in Bern als Sieger vom Platz gehen. Und zwar unabhängig davon, wer trifft: Der letzte Sieg bei YB datiert vom 16. Mai 2010. Es war der letzte Spieltag, es war Finalissima – und der FCB feierte nach einem 2:0 den Titel. Wer in der Vergangenheit kramt und an 2006 erinnert, der sollte diese Begebenheit ebenfalls nicht vergessen. Es gibt auch andere, schönere Kreise, die sich dieser Tage schliessen könnten. |
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