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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. November 2012, 08:55 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Luzern

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Mittwoch, 28. November 2012
Zeit: 20:15 Uhr

Bild


Webseiten FC Luzern:
http://www.fcl.ch
http://fcl.fan-fotos.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-luzern/startseite/verein_434.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Luzern
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Luze ... 0358724468

Statistiken / Vergleiche vs. FC Luzern:
http://www.sfl.ch/de/Raiffeisen-Super-L ... uzern.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/bsc-youn ... 25131.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Lucerne
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-luzern
http://de.soccerway.com/matches/2012/10 ... rn/1293173
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2017
http://www.fussballtransfers.com/spiel/ ... -fc-luzern


Zuletzt geändert von Rino am Mittwoch 28. November 2012, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. November 2012, 18:19 
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Wohnort: In der Brauerei
Vorschau auf YB - Luzern

BSC Young Boys - FC Luzern, Mittwoch, 28. November 2012, 20:15 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Christoph Spycher (Kniebeschwerden), Dusan Veskovac (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch), Ivan Benito (Muskelabriss am Oberschenkel).

Einsatz fraglich:
Matias Vitkieviez (Adduktorenprobleme).

Gesperrter Spieler:
Raul Bobadilla (Sperre nach Platzverweis in Lausanne).

FARE-Aktion:
Der BSC Young Boys beteiligt sich anlässlich des Spiels gegen den FC Luzern bereits zum neunten Mal an den FARE-Action-Week. YB spielt am Mittwoch mit einem speziellen Trikot mit der Aufschrift «Gegen Gewalt und Rassismus». Die Trikots werden nach dem Spiel versteigert (www.bscyb.ch/fare). Mit dem Reinerlös wird die Fanarbeit Bern unterstützt.
Sämtliche YB-Sponsoren (BAUHAUS - WEISS+APPETITO - VISANA - MLG HOLDING AG - KURSAAL BERN - JOKER PERSONAL AG) verzichten bei diesem Spiel auf ihren Auftritt auf den Trikots: Besten Dank!

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 16'500 Tickets (davon 13'900 Jahreskarten) abgesetzt.

Tickets:
Die Match-Tickets für das neu angesetzte Spiel YB - Luzern haben ihre Gültigkeit behalten. Das Spiel konnte am ursprünglichen Datum (28.10.2012) auf Grund des starken Schneefalls nicht durchgeführt werden.

Anreise:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und rechtzeitig anzureisen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Wankdorf-Center ist bis um 20:00 Uhr geöffnet.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 27. November 2012, 18:39 
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---------------Wölfli-------------
-Sutter - Ojala - Nef - Lecjaks-
-------------Zverotic-------------
Schneuwly - Farnerud - Nuzzolo
---------Zarate - Martinez-------


YB : FCL 2:0
Martinez // Zarate
Zuschauer 15'000


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 00:28 
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Beiträge: 493
-------------------Wölfli-----------------------
Sutter-------Nef---------Ojala---------Raimondi
-------------------Zverotic--------------------
----------Costanzo--------Farnerud------------
Zarate----------------------------------Nuzzolo
-------------------Frey--------------------

BSC Young Boy - FC Luzern 2:1

Tore:

BSC Young Boys: Costanzo, Frey
FC Luzern: -

Zuschauer: 17'000


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:26 
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28.11.2012

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Zitat:
Zverotic: «Jeder ist für seine Leistung selber verantwortlich»

In der Wundertüte YB verkörpert Elsad Zverotic momentan so etwas wie Konstanz. Vor dem Nachtragsspiel gegen Luzern (Liveticker: heute ab 20.15 Uhr) versucht er, die Baisse in der Meisterschaft zu erklären.

Der Mann «mit den krummen Beinen» hat die beiden Extreme hautnah miterlebt. Elsad Zverotic spielte gross auf vergangenen Donnerstag in Liverpool, als YB mit einem 2:2 seine Chancen auf den Verbleib in der Europa League wahrte. Zverotics spätes Ausgleichstor sorgte bei der Livereportage von Capital FM gar für einen Emotionsausbruch – in seiner Euphorie stellte der Reporter ironisch-erfreut fest, dass dieser Zverotic, der Defensivspieler «mit den krummen Beinen» wider erwarten tatsächlich Tore schiessen könne (siehe bzw. höre Video links).

Die internationale Präsenz

Die grosse England-Euphorie ist fünf Tage später weit weg. Elsad Zverotic hat von der speziellen Ehrerbietung im Berner Lokalradio nichts mitbekommen, seine Aufmerksamkeit gilt anderem. Es ist ein regnerischer Dienstagmittag in Bern, eben haben die Young Boys das Abschlusstraining (seit langem wieder einmal auf dem Rasen des Stade de Suisse) bestritten, und Zverotic sagt: «Jeder ist für seine Leistung selber verantwortlich.» Dem 1:2 in Lausanne, bei dem Trainer Martin Rueda seinem Spieler Zverotic eine «kämpferisch einwandfreie Leistung» attestierte, und dem drohenden Absturz von YB in der Liga versucht der Ostschweizer professionell zu begegnen. «In Lausanne blieben einmal mehr zu viele von uns unter ihren Möglichkeiten», sagt er. «Wenn einer einen schlechten Tag erwischt, kann ihn die Mannschaft auffangen.»

Natürlich werde YB in der laufenden Meisterschaft nicht unbedingt bevorteilt von den Schiedsrichtern, sagt Zverotic. In den letzten zwei Ligapartien haben die Young Boys zwei Platzverweise hinnehmen müssen, «beides waren aus meiner Sicht harte Entscheide». Hadern aber will der montenegrinische Nationalspieler mit den Unparteiischen nicht: «Wir müssen mehr machen. Den Schuss, den wir in Lausanne an den Pfosten setzen, wollen wir nächstes Mal ins Tor bringen.»

Zverotics Kampfgeist korrespondiert mit seiner Fähigkeit, sich für die grossen Partien gegen die grossen Gegner zu motivieren. Sei es mit Montenegro gegen England, als Zverotic letzten Herbst einen Treffer zum 2:2 in der EM-Qualifikation beisteuerte, oder sei es mit YB in Udine oder Liverpool – die Präsenz des 26-Jährigen an internationalen Spielen ist auffällig. «Ich weiss selber nicht genau, warum es mir in solchen Partien meist so gut läuft», sagt Zverotic. Erkennbar ist Zverotics Wille, auch im Vergleich mit den Besten zu zeigen, dass man mithalten kann. «In solchen Partien zu punkten, das ist doch das Grösste. Zu zeigen, dass man nicht nur einen Lucky Punch landen kann», sagt er überzeugt. Seit er durch die Knieverletzung von Christoph Spycher auf dessen zentrale Mittelfeldposition vor der Abwehr gerutscht ist, zählt Elsad Zverotic zu den konstantesten Akteuren – sofern bei der Wundertüte YB überhaupt Konstanz auszumachen ist. Die Verletzung Spychers war das Glück Zverotics, seither kann er in der Defensive seiner Lieblingsaufgabe nachgehen. «Schon bei den Junioren habe ich immer dort gespielt», sagt Zverotic. Und auch in der Nationalmannschaft schlüpft er häufig in die Rolle des kampfstarken Abräumers und Ballverteilers.

Chancen im Viertagestakt

Bereits in Luzern, von wo Zverotic vor bald eineinhalb Jahren zu YB stiess, pendelte er zwischen Verteidigung und Mittelfeld. «Ich mache kein Geheimnis darum, wo es mir besser gefällt, aber ich kann problemlos auch Aussenverteidiger spielen.» Die Nachholpartie gegen den FCL nach der witterungsbedingten Absage Ende Oktober führt bei YB zu einem hohen Spielrhythmus. «So haben wir die Möglichkeit, uns sofort wieder zu verbessern.» Fast im Viertagestakt winkt YB in den nächsten Tagen eine neue Chance – angesichts der prekären Lage in der Meisterschaft dürften viele froh darüber sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26131595

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:29 
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Zitat:
Noch spricht man bei YB nicht vom Abstiegskampf

Seit fünf Spielen ist YB in der Super League ohne Sieg. Heute trifft es im Nachtragsspiel auf Luzern (20.15 Uhr), das seit vier Spielen ungeschlagen ist.

YB und Luzern zählen zu den grossen Enttäuschungen der Meisterschaft, beide Klubs zeigen sowohl auf dem Feld wie in den Chefetagen keine überzeugenden Vorstellungen. Die Unruhe ist keine Basis für erfolgreiches Wirken, und so sind beide Mannschaften in der Super League weit weg von der Spitzengruppe.

Dennoch: Die aktuellen Leistungskurven zeigen in verschiedene Richtungen. Die Young Boys ergatterten in der Super League aus den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen noch magere zwei Punkte. Der FC Luzern aber ist seit vier Runden ungeschlagen, nach dem 1:0-Sieg gegen Basel spielte das Team gegen den Tabellenletzten Servette 1:1, gewann beim FCZ 3:2 und erkämpfte in St. Gallen ein 1:1.

Die Diskrepanz als Dauerthema

Bei den Young Boys wagt man es nicht auszusprechen, doch sollten sie die beiden letzten Heimspiele in der Super League in diesem Jahr heute gegen Luzern und am Sonntag gegen Sion verlieren, wären sie plötzlich im Abstiegskampf. In der Europa League aber kämpfen die Berner nach dem 2:2 in Liverpool noch um den zweiten Gruppenplatz.

Diese Diskrepanz, die zwei Gesichter seiner Mannschaft in der Meisterschaft und in der Europa League, sind ein Dauerthema, und YB-Trainer Martin Rueda mag es nicht mehr hören. Doch auch er findet keine Erklärung für diese frappanten Leistungsschwankungen.

YB: Wer schiesst die Tore?

Kommt dazu, dass YB in der Meisterschaft und im Schweizer Cup auf seinen Goalgetter Raúl Bobadilla verzichten muss. Nach dem Platzverweis am Sonntag in Lausanne hat sich Rueda mit dem Argentinier ausgiebig unterhalten, und der Trainer hielt auch zwei Tage später ein weiteres Plädoyer für seinen Goalgetter. «Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, er ist kein Heiliger, aber für mich war das keine Tätlichkeit, ich habe mir die TV-Aufnahmen nochmals angeschaut. Er wollte sich aus dem Gerangel lösen, und Katz hat zudem Theater gespielt. Dazu stehe ich.» Und Rueda ergänzte: «Bobadilla sagte mir, wenn er zugeschlagen hätte, hätte es anders ausgesehen.»

Bobadilla sei vor die Mannschaft gestanden und habe sich entschuldigt, sagte der Trainer weiter. «Ich habe ihm das nicht nahegelegt, er tat es von sich aus.» Doch auch Rueda schränkt ein, dass es trotz all den Qualitäten, die Bobadilla hat, schwierig sei in einem Mannschaftssport, «wenn sich ein Spieler nicht im Griff hat und durch Sperren immer wieder fehlt». Das Strafmass ist noch nicht bekannt, doch dieses Jahr wird Bobadilla nur noch ein einziges Mal für YB stürmen können, in der Europa League gegen Anschi Machatschkala am 6. Dezember.

Frey jetzt Stürmer Nummer 1

«Michael Frey ist nun unserer erster Stürmer», sagt Rueda. Der 18-jährige Münsinger wird gegen Luzern wieder in der Startelf figurieren. Fraglich ist Vitkieviez, der Adduktorenprobleme hat. Auch in der Abwehr ist der YB-Trainer nach dem Ausfall von Veskovac (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Spycher (Kniebeschweden) nicht ohne Sorgen.

Luzern muss auf Lezcano verzichten, der sich beim Spiel in St. Gallen verletzte und mindestens vier Monate ausfällt. Für ihn kommt womöglich Rangelov in die Startformation.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/No ... y/14573390

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:33 
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yb - luzern 2:0

frey, zarate


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:36 
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Keine Führung! Kein Anstand! Keine Perspektiven!

YB stürzt ab

Jubel in Liverpool ...

... Rot in Lausanne

Das Bild, das YB derzeit abgibt, ist jämmerlich. Die Meisterschaft ist gelaufen, noch bevor sie in die heisse Phase im Frühling geht. Als Rettungsanker bleibt einzig das Cupspiel am 9. Dezember gegen Wil in St. Gallen. Da kann YB froh sein, dass es in der AFG-Arena steigt und nicht in der Bergholz-Arena. So werden es die YB-Fans zu einem Heimspiel machen.

Doch ist es wirklich ein Rettungsanker? Ist es nicht vielmehr das zweite Feigenblatt, hinter dem sich die Mannschaft neben der Europa League verstecken kann? Das Tagesgeschäft heisst Meisterschaft. Hier hat YB zehn Punkte Rückstand auf den letzten europäischen Platz. Mit einem Sieg heute gegen Luzern kann dieser zwar auf sieben verringert werden. Doch selbst dann würde kaum jemand darauf wetten, das YB zurück ins Rennen um die vier Top-Plätze findet.

Das Gegenteil ist der Fall: YB muss froh sein, dass die Barrage abgeschafft wurde. In dieser Phase des allerletzten Mini-Hoffnungsschimmers fehlt der Top-Torschütze, Raul Bobadilla. Für seine üble Tätlichkeit an Lausannes Katz wird er möglicherweise für mehr als die üblichen vier Spiele gesperrt. Der Einzelrichter hat den Fall jedenfalls an die Disziplinarkommission überwiesen. Weil es sein könnte, dass die Strafe vier Sperren übersteigt. Und mehr als vier Sperren darf der Einzelrichter nicht aussprechen.

Bobadilla nach Italien?

Präsident Werner Müller bezeichnet die Aktion als «unglücklich», hat mit dem Gaucho-Vulkan gesprochen, mag aber den Stab nicht über ihn brechen: «Wir warten das Strafmass der Liga ab und setzen dann die Busse fest. Raul tut die Aktion echt leid. Er würde viel geben, sie rückgängig zu machen. Auch für die Mannschaft.»

Vielleicht muss sich YB nicht mehr lange mit seinem Problem-Gaucho herumplagen. Torino und die Fiorentina sollen Interesse haben. Müller: «Es gab keinen Kontakt.»

Ob es solchen zu Fredy Bickel gegeben hat, darüber schweigt der Präsident eisern. Bickel wird als neuer (und alter) YB-Sportchef gehandelt. Müller: «Zu Gerüchten nehmen wir keine Stellung. Bickel wäre ein valabler Kandidat – wie andere auch.»

Klare Meinung bezieht Müller hingegen im Fall von Martin Rueda. Der in der Meisterschaft notorisch erfolglose YBTrainer sei Ende Jahr immer noch Coach, versichert Müller. «Null Prozent Entlassungs-Wahrscheinlichkeit.» Wie wenn es im Fussball null Prozent gäbe.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:38 
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Zitat:
Dankbar für die nächste Möglichkeit

fussball · In der Wundertüte YB verkörpert Elsad Zverotic momentan so etwas wie Konstanz. Vor dem Nachtragsspiel gegen Luzern (heute, 20.15 Uhr) versucht er, die Baisse in der Meisterschaft zu erklären.

Der Mann «mit den krummen Beinen» hat die beiden Extreme hautnah miterlebt. Elsad Zverotic spielte gross auf vergangenen Donnerstag in Liverpool, als YB mit einem 2:2 seine Chancen auf den Verbleib in der Europa League wahrte. Zverotics spätes Ausgleichstor sorgte bei der Livereportage von Capital FM gar für einen Emotionsausbruch – in seiner Euphorie stellte der Reporter ironisch-erfreut fest, dass dieser Zverotic, der Defensivspieler «mit den krummen Beinen» wider erwarten tatsächlich Tore schiessen könne.

Die internationale Präsenz

Die grosse England-Euphorie ist fünf Tage später weit weg. Elsad Zverotic hat von der speziellen Ehrerbietung im Berner Lokalradio nichts mitbekommen, seine Aufmerksamkeit gilt anderem. Es ist ein regnerischer Dienstagmittag in Bern, eben haben die Young Boys das Abschlusstraining (seit langem wieder einmal auf dem Rasen des Stade de Suisse) bestritten, und Zverotic sagt: «Jeder ist für seine Leistung selber verantwortlich.» Dem 1:2 in Lausanne, bei dem Trainer Martin Rueda seinem Spieler Zverotic eine «kämpferisch einwandfreie Leistung» attestierte, und dem drohenden Absturz von YB in der Liga versucht der Ostschweizer professionell zu begegnen. «In Lausanne blieben einmal mehr zu viele von uns unter ihren Möglichkeiten», sagt er. «Wenn einer einen schlechten Tag erwischt, kann ihn die Mannschaft auffangen.»

Natürlich werde YB in der laufenden Meisterschaft nicht unbedingt bevorteilt von den Schiedsrichtern, sagt Zverotic. In den letzten zwei Ligapartien haben die Young Boys zwei Platzverweise hinnehmen müssen, «beides waren aus meiner Sicht harte Entscheide». Hadern aber will der montenegrinische Nationalspieler mit den Unparteiischen nicht: «Wir müssen mehr machen. Den Schuss, den wir in Lausanne an den Pfosten setzen, wollen wir nächstes Mal ins Tor bringen.»

Zverotics Kampfgeist korrespondiert mit seiner Fähigkeit, sich für die grossen Partien gegen die grossen Gegner zu motivieren. Sei es mit Montenegro gegen England, als Zverotic letzten Herbst einen Treffer zum 2:2 in der EM-Qualifikation beisteuerte, oder sei es mit YB in Udine oder Liverpool – die Präsenz des 26-Jährigen an internationalen Spielen ist auffällig. «Ich weiss selber nicht genau, warum es mir in solchen Partien meist so gut läuft», sagt Zverotic. Erkennbar ist Zverotics Wille, auch im Vergleich mit den Besten zu zeigen, dass man mithalten kann. «In solchen Partien zu punkten, das ist doch das Grösste. Zu zeigen, dass man nicht nur einen Lucky Punch landen kann», sagt er überzeugt. Seit er durch die Knieverletzung von Christoph Spycher auf dessen zentrale Mittelfeldposition vor der Abwehr gerutscht ist, zählt Elsad Zverotic zu den konstantesten Akteuren – sofern bei der Wundertüte YB überhaupt Konstanz auszumachen ist. Die Verletzung Spychers war das Glück Zverotics, seither kann er in der Defensive seiner Lieblingsaufgabe nachgehen. «Schon bei den Junioren habe ich immer dort gespielt», sagt Zverotic. Und auch in der Nationalmannschaft schlüpft er häufig in die Rolle des kampfstarken Abräumers und Ballverteilers.

Chancen im Viertagestakt

Bereits in Luzern, von wo Zverotic vor bald eineinhalb Jahren zu YB stiess, pendelte er zwischen Verteidigung und Mittelfeld. «Ich mache kein Geheimnis darum, wo es mir besser gefällt, aber ich kann problemlos auch Aussenverteidiger spielen.» Die Nachholpartie gegen den FCL nach der witterungsbedingten Absage Ende Oktober führt bei YB zu einem hohen Spielrhythmus. «So haben wir die Möglichkeit, uns sofort wieder zu verbessern.» Fast im Viertagestakt winkt YB in den nächsten Tagen eine neue Chance – angesichts der prekären Lage in der Meisterschaft dürften viele froh darüber sein.


yb-sportchef

Wann kommt Bickel? Der sportlichen Berg- und Talfahrt bei YB würde die ordnende Hand eines Sportchefs nach wie vor gut anstehen. Angesichts der Winterpause, in der etliche Transfergeschäfte anstehen, sind die Young Boys gut beraten, den Posten zum Ende der Vorrunde hin und nicht erst zu Beginn der Rückrunde zu besetzen. Heissester Kandidat bleibt Fredy Bickel, der nach den jüngsten Querelen beim FC Zürich rund um die Entlassung von Trainer Rolf Fringer (siehe Text unten) nicht ganz glücklich scheint. Zwar zählt er laut FCZ-Präsident Ancillo Canepa noch zur Findungskommission, die den neuen Coach suchen soll. Allerdings steht hinter dem Verbleib Bickels in Zürich ein Fragezeichen. Gerüchte, wonach Bickel bald bei YB unterschreiben soll, nährte Canepa nicht direkt. «Er steht in ungekündigter Stellung als Sportchef beim FCZ unter Vertrag, und mir liegt keine Offerte von einem anderen Klub vor», so die offizielle Stellungnahme von Canepa. Die «No Comment»-Strategie deutet eher auf einen Abgang des Sportchefs hin. Bei YB hält man sich über die Fortschritte bedeckt. Dass die Suche sehr bald zu einem Abschluss kommt, ist indes anzunehmen, denn eine langfristige Vakanz auf diesem Posten kann sich YB nicht leisten.mrm/si

Gute Rolle auf grosser Bühne: In internationalen Partien spielt Elsad Zverotic (links) fast immer auffällig.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. November 2012, 09:39 
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28.11.2012

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Zitat:
YB-Dilemma: Bobadilla trifft und spaltet das Team

BERN. Europäisch trumpft Raul Bobadilla auf. In der Liga ist der Liebling von Trainer Rueda ein Ärgernis. Auch für die Kollegen.

Zwölf Tore hat der YB-Stürmer in 24 Einsätzen in der Super League erzielt. Eigentlich ein Grund zur Freude für die Mitspieler. Aber die Eskapaden des Argentiniers verärgern so manchen Teamkollegen: Acht Sperren sass Bobadilla seit seiner Ankunft im Januar bereits ab, vier weitere drohen ihm nach seinem Ausraster gegen Lausanne. Doch das ist nicht alles: Bobadilla erhalte von Trainer Martin Rueda eine Vorzugsbehandlung, sagt ein Mitspieler, der seinen Namen aus verständlichen Gründen nicht in der Zeitung lesen will. Bobadilla und der Schwede Alexander Farnerud seien die Lieblinge des Trainers. Das gehe sogar so weit, dass der Gaucho selber bestimmen kann, wann und wie viel er spielen will.

Augenscheinlich ist, dass Rueda seinen heissblütigen Stürmerstar stets in Schutz nimmt. So auch nach seinem letzten Ausraster. Statt den Täter zu rügen, bekam Ref Kever sein Fett ab, der Bobadilla die Rote Karte zu nahe ins Gesicht gehalten haben soll ...

Negativ wird dem Trainer aus der Mannschaft heraus auch ausgelegt, dass er Spieler gegenseitig ausfragt. Nach dem Lausanne-Spiel habe Rueda Spieler in sein Büro zitiert und sie zur Leistung der Mitspieler befragt. Augenblicke später soll er einen der eben beurteilten Spieler zu sich geholt und diesen zum zuvor im Büro befragten Spieler befragt haben. Unsportlich? Oder einfach nur ratlos?

Ungeschickt ist es auf jeden Fall, wenn Rueda glaubt, dass solche Dinge lange verborgen bleiben.

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