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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 15. Juli 2010, 09:23 |
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Berner Zeitung, 15.07.2010 YB ist auf drei Strassen unterwegsEin nationaler Titel und der Einzug in die Champions-League- oder Europa-Liga-Gruppenphase: So definiert YB die Ziele für die nächste Saison. Trainer Vladimir Petkovic ist zufrieden: «Jede Position ist doppelt besetzt», sagt er. Am Anfang war die Selbstkritik: Sportchef Alain Baumann sass anlässlich des Saisonausblicks der Young Boys auf einem Podium in der Skylounge des Stade de Suisse und sagte: «Nach der tollen Vorrunde, die praktisch ohne Ausfälle verlief, haben wir letzte Saison die Situation womöglich unterschätzt und verpassten es, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.» Als sich nach der Winterpause mehrere Spieler verletzten, sei das Kader nicht breit genug gewesen, um Platz 1 gegen Basel zu verteidigen. «Wir haben keinen Titel geholt und unser Ziel verfehlt.» Deshalb hat YB in der Sommerpause gehandelt. «Noch nie in seiner Geschichte hat der Klub so viel Geld für gestandene Spieler ausgegeben wie jetzt», sagte CEO Stefan Niedermaier. Die Kasse war gefüllt, von ZSKA Moskau hatte YB geschätzte 12 Millionen Franken für Stürmer Seydou Doumbia erhalten. Gekommen sind Christoph Spycher (von Frankfurt), Moreno Costanzo (St.Gallen), Ammar Jemal (E.S. Sahel), Senad Lulic (GC), Emmanuel Mayuka (Maccabi Tel Aviv) und Pascal Doubai (Adjamé). Mit Roman Bürki (Schaffhausen), Dario Dussin (Biel) sind zwei Nachwuchsspieler zurückgekehrt. Sven Zimmermann kam von der U21. Die letzte Saison abgehakt«Jetzt ist jede Position doppelt besetzt. Das gibt mir mehr Spielraum und die Möglichkeit, etwas auszuprobieren», sagte Petkovic, wenige Tage vor dem Auftaktspiel beim FC Thun. Der Trainer betonte, er habe das bittere Ende der letzten Saison längst abgehakt. «Ich habe nur das Positive mitgenommen: Die 77 Punkte etwa, die wir geholt haben, hätten normalerweise für den Gewinn der Meisterschaft gereicht. Leider aber war auch der FCB unheimlich stark.» Trotz dem Abgang Doumbias, der letzte Saison 30-mal traf, und dem Wechsel von Spielmacher Gilles Yapi zum FCB geht Petkovic davon aus, dass sein Team in der neuen Saison in der Lage ist, die gleiche Anzahl Punkte zu holen. «Und dann erreichen wir unsere Ziele.» Diese Ziele erläuterte Sportchef Baumann kurz und knapp: «Wir wollen uns in dieser Saison verbessern», sagte er. Im Bezug auf die Meisterschaft würde das Rang 1 bedeuteten. «Ich will nie Zweiter werden», sagte Petkovic. Er anerkannte aber die Favoritenrolle des Titelverteidigers: «Basel ist die einzige Mannschaft, die den Titel verlieren kann. Alle anderen können ihn gewinnen.» YB peilt aber auch den Cupsieg an und gibt den Einzug in die Gruppenphase entweder der Champions League oder der Europa Liga als weiteres Ziel an. Am Freitagmittag wird der Gegner der Berner in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation (27. oder 28. Juli/3./4. August) ausgelost. Die Aufgabe könnte schwierig werden, mögliche Gegner sind Ajax Amsterdam, Sporting Braga (Holland), Fenerbahce Istanbul, Dynamo Kiew (Ukraine) oder Zenit St.Petersburg (Russland). «Wir sind auf drei Strassen unterwegs», sagte Petkovic. «Auf allen wollen wir schönen, aber zielstrebigen Fussball zeigen und von Spiel zu Spiel erfolgreich sein.» Wölfli Captain, Spycher VizeDie Mannschaft habe sich in den letzten Wochen weiterentwickelt, sagte Petkovic. «Wir haben viele Spiele bestritten, alle hatten ihre Chance. Ich habe einen Überblick über ihre Fähigkeiten erhalten. Festgestellt haben die Verantwortlichen, dass der neue Stürmer Emmanuel Mayuka noch Integrationszeit benötige und dass Marco Schneuwly nach einem Kreuzbandriss noch nicht bei 100 Prozent des Leistungsvermögens sei. Besonders bedauerte Petkovic, dass er Christoph Spycher nach dessen Knieverletzung nie in einem Testspiel einsetzen konnte. Wie gross das Vertrauen des Coachs in Spycher ist, zeigt sich daran, dass er den 32-Jährigen zum Vizecaptain bestimmte. Neben Spycher und Captain Marco Wölfli gehören Mario Raimondi, Emiliano Dudar und David Degen – als dritter Captain – zum Mannschaftsrat. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-ist-auf-drei-Strassen-unterwegs/story/18669130
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Juli 2010, 10:38 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Juli 2010, 10:46 |
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Der Bund, 15.07.2010 Der nächste Angriff auf einen Titel Die Young Boys halten unbeirrt an ihrer Zielsetzung fest. Sie wollen nächste Saison zumindest einen Pokal in die Höhe stemmen. Auf mehreren Bildschirmen werden Bilder von Seydou Doumbias erfolgreichen Torschüssen eingeblendet. Dann ertönt aus den Lautsprechern die Stimme des Berner Schriftstellers und Fussballfans Pedro Lenz, der YB und seinen Fans Trost spendet nach dem verpassten Meistertitel in der Finalissima. «YB isch Zwöit u fasch Meischter. Das tuet weh bis zinnerscht iche (...) Nächscht Saison si mir no heisser.» Die jüngste Vergangenheit mit dem Absturz in den beiden letzten Meisterschaftsspielen gegen Luzern (1:5) und Basel (0:2) ist plötzlich wieder ganz nahe, drei Tage vor dem Start in die neue Saison. Die letzte Spielzeit sei «gut bis sehr gut» gewesen, doch «wir haben unsere Ziele nicht erreicht», blickt Sportchef Alain Baumann bei einer Medienorientierung im Stade de Suisse zurück. Nach dem Scheitern habe man eine umfassende Analyse der harzig verlaufenen zweiten Meisterschaftshälfte gemacht. Die Gründe für das Scheitern auf der Zielgerade sind laut Baumann vielfältig: die schwere Verletzung von Marco Schneuwly im Spätherbst, der «französische Abgang» von Saif Ghezal unmittelbar vor der Winterpause, die frühzeitig feststehenden Abgänge von Seydou Doumbia (ZSKA Moskau) und Gilles Yapi (FC Basel), die vor dem Rückrundenstart etlichen Staub aufwirbelten, die mangelnde Qualität in der Breite und die Defizite im mentalen Bereich. Die beiden letztgenannten Punkte haben beim Zusammenstellen des aktuellen Kaders einen beträchtlichen Einfluss gehabt. Chefscout Stéphane Chapuisat hielt nach Leaderfiguren und charakterlich einwandfreien Typen Ausschau, die vielseitig einsetzbar sind. Fündig geworden ist der Ex-Nationalspieler in Frankfurt, wo Christoph Spycher in den letzten vier Jahren sein Geld verdiente, bei St. Gallen (Moreno Costanzo), Maccabi Tel Aviv (Emmanuel Mayuka), Etoile Sportive du Sahel (Ammar Jemal) und beim Grasshopper-Club Zürich (Senad Lulic). Neu zu den Bernern gestossen sind zudem Thierry Doubais Bruder Pascal (bisher Athletic Adjamé), Roman Bürki (zurück von Schaffhausen), Dario Dussin (ausgeliehen an Biel), Sven Zimmermann (vom eigenen Nachwuchs). YB fährt auf drei Strassen«Ich glaube, wir haben gute Transfers gemacht», sagt Chapuisat. Stadionchef Stefan Niedermaier geht noch einen Schritt weiter: Das jetzige Team sei nicht nur teurer als das letztjährige, sondern auch besser. Deshalb sieht er auch keinen Anlass, die Zielsetzungen zurückzuschrauben. «Wir wollen besser sein als in der letzten Saison und national um einen Titel mitspielen», sagt er. Trainer Vladimir Petkovic verwendet ein anderes Sprachbild. Er redet von drei Strassen, «auf denen wir uns bewegen». Zumindest eine der drei soll nächste Saison ins Glück führen. Jene auf europäischer Ebene wird es mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht sein, denn allein schon das Anfangsstück, die 3. Runde der Champions-League-Qualifikation mit den möglichen Gegnern Ajax, Braga, Fenerbahce, Dynamo Kiew oder Zenit St. Petersburg, ist unerhört ruppig. Neu drei CaptainsPetkovic, unter dem YB in der letzten Spielzeit beachtliche 2,13 Punkte pro Match holte, will weiterhin einen attraktiven Fussball spielen lassen. Ob er den Erfolg nach wie vor fast ausschliesslich mit dem von ihm favorisierten, aber viel kritisierten 3-4-3-System anstreben will, lässt er offen. In der Vorbereitung hat der schweizerisch-kroatische Doppelbürger verschiedene Systeme getestet. Klarheit herrscht in der Captainfrage: Petkovic hat gleich drei Spielern die Verantwortung übertragen. Captain Nummer eins bleibt Torhüter Marco Wölfli, die Nummer zwei ist Neuzugang Christoph Spycher, die Nummer drei der Basler David Degen. Bestimmt ist auch der Spielerrat. Er wird gebildet von Marco Wölfli, Emiliano Dudar, Christoph Spycher, David Degen und Mario Raimondi. Das Stadion ist der Star Die Behauptung ist weder gewagt noch verwegen. Ohne die vielfältigen wirtschaftlichen Möglichkeiten, welche das Stade de Suisse Wankdorf bietet, wäre YB nicht innert Kürze zur Nummer zwei der helvetischen Fussballszene aufgestiegen. Das multifunktional genutzte Stadion ist zu einer äusserst beliebten Adresse für Veranstaltungen aller Art geworden. Konzerte, Kongresse, Schulungen, Tagungen, Firmenanlässe, Führungen, Gottesdienste und anderes mehr sind seit der Eröffnung Ende Juli 2005 abgehalten worden. Allein letztes Jahr haben laut den Stadionbetreibern über 900 Anlässe stattgefunden, die von 80?000 Personen besucht wurden. Noch beeindruckender wirkt die Zahl, wenn die Besucher der YB-Heimspiele (Saison 2009/10: 350?000 Zuschauer) und der beiden Konzerte von AC/DC und Pink (total 75?000 Zuschauer) hinzugerechnet werden. Die vielen Veranstaltungen neben den Fussballspielen sorgen für einen beträchtlichen Umsatz. Die Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion (SdS) AG, die 110 Personen beschäftigt, wies im letzten Rechnungsjahr einen Umsatz von 38 Millionen Franken aus. «Wir sind kontinuierlich gewachsen», sagte Betriebsleiter Stefan Niedermaier gestern vor den Medien. Es sei «viel Schweiss und Herzblut» geflossen in den ersten fünf Jahren. Der Lohn sei ein Stadion, welches sich in der Schweiz etabliert habe, und ein Verein, der weit über Bern hinaus Freude bereite. (ruk) http://www.derbund.ch/bern/Der-naechste-Angriff-auf-einen-Titel-/story/24008336
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shalako
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Verfasst: Sonntag 18. Juli 2010, 10:21 |
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NZZ, 17.07.2010 Neuer Anlauf für YBIn der Axpo Super League ist schon am Starttag der neuen Saison "Derby Time" angesagt. Im Kanton Bern empfängt heute der Aufsteiger Thun den Titelanwärter YB. Die Hauptstädter kämpfen gegen ihren Ruf. Es ist zwei Monate her, seit das Mode-Verb "veryoungboysen" in der hiesigen Fussball-Szene ein weiteres Mal die Runde machte. Die Young Boys hatten einmal mehr in einem entscheidenden Moment versagt, es erneut verpasst, erstmals seit 1987 einen Titel zu holen. Die Sehnsucht der Fans in Gelb-Schwarz konnte nicht gestillt werden. YB haftet ein Verlierer-Image an. Dabei waren die Voraussetzugen ausgezeichnet gewesen, doch die Berner liessen sich auf der Zielgeraden einholen und zum "ewigen Zweiten" degradieren. In der Sommerpause haben eingehende Analysen stattgefunden. Sportchef Alain Baumann präsentierte bei der Vorsaison-Medienkonferenz die Schlüsse, welche die YB-Verantwortlichen aus der Enttäuschung gezogen haben: "Es sind ein paar Dinge zusammengekommen, die wir offenbar im mentalen Bereich nicht verkraften konnten." Gegen Ende der Vorrunde habe sich einiges gegen YB verschworen. Er sprach die schwere Knieverletzung von Marco Schneuwly an, den abrupten Wegzug von Saïf Ghezal oder das Out im Cup gegen das unterklassige Lausanne. Es sei weiter nicht ideal gewesen, dass schon früh in der Rückrunde die baldigen Abgänge von Topskorer Seydou Doumbia und Mittelfeld-Regisseur Gilles Yapi festgestanden hätten. Als dann Verletzungen dazu gekommen seien, habe es dem Kader für den Endspurt an Breite und Qualität gefehlt. "Ich gebe zu, dass die Situation vielleicht etwas unterschätzt wurde", so Baumann. Die Saison sei "gut bis sehr gut" gewesen, doch den angestrebten Titelgewinn habe man halt wieder einmal verfehlt. Bei YB glaubt man heute, auf die Ernüchterung mit den richtigen Massnahmen reagiert zu haben. Nach dem Verlust von "Lunge" Doumbia und "Herz" Yapi wurde der Transfermarkt nach Leaderfiguren durchforstet. Die Hoffnung besteht, in der Person von Christoph Spycher einen solchen Leistungsträger gefunden zu haben. Der Schweizer Nationalspieler ist unverzüglich in den Spielerrat berufen und als Stellvertreter von Goalie Marco Wölfli zum Vize-Captain ernannt worden. Von Spycher gleich Wunderdinge zu erwarten, wäre allerdings vermessen. Der von Eintracht Frankfurt gekommene Defensiv-Spezialist verbrachte keine einfache Vorbereitung. Knieprobleme, die ihn auch die WM-Teilnahme gekostet hatten, störten sein Training massiv. Wenn er denn fit sein sollte, ist Spycher nicht fix wie in der Nati als linker Aussenverteidiger vorgesehen, sondern eher als linker Mittelfeldspieler, und er wird auch für fähig befunden, die Position als "Sechser" vor der Abwehr auszufüllen. Trainer Vladimir Petkovic hat als Devise ausgegeben, dass jede Position immer doppelt besetzt sein müsse, um Absenzen besser kompensieren zu können und variantenreicher zu werden. Ihm ist bewusst, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, die Tore von Doumbia vergessen zu machen, spekuliert aber darauf, dass sich die Verantwortung in der Offensive auf mehr Schultern verteilt. Thun ist für YB kein einfacher Gegner für den Meisterschaftsauftakt. Der von Murat Yakin betreute Aussenseiter dürfte nach dem Aufstieg und starken Testspiel-Resultaten von einer grossen Euphorie zehren. Das Lachen-Stadion ist möglicherweise ausverkauft. Die Oberländer können immer noch von sich behaupten, im Gegensatz zu den Young Boys schon in der Champions League gespielt zu haben -- notabene im Stade de Suisse, dem "Wohnzimmer" von YB. In dieser Hinsicht mit Thun gleichzuziehen, ist eines der grossen Ziele des Hauptstadt-Klubs. In einer zweiten Partie von heute Samstag gastiert Neuchâtel Xamax bei den Grasshoppers. Bei GC interessierte im Vorfeld die "T-Frage". Swen König scheint gegen Ivan Benito das Duell zweier Keeper, welche nach dem Abgang von Yann Sommer verpflichtet worden sind, zu seinen Gunsten entschieden zu haben. Am Sonntag möchte der FC Sion bei der beinahe abgestiegenen AC Bellinzona nach dem erfolgreichen Protest gegen die Transfersperre einen nächsten Sieg landen. Ob die Walliser auf ihre Neuzuzüge zählen dürfen, war allerdings bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. St. Gallen startet bei Luzern in eine Saison der Bestätigung. Die Ostschweizer wollen beweisen, dass sie mancherorts zu Unrecht als "Transferverlierer" gehandelt werden. Angeblich soll noch ein offensiver Mittelfeldspieler und ein Verteidiger geholt werden. In Luzern ist offen, ob WM-Teilnehmer Hakan Yakin bereits in dieser 1. Runde einsatzfähig ist. Er hat das Training gerade erst aufgenommen. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Österreicher Thomas Prager, der eine Virus-Erkrankung eingefangen hat, hinter dem Montenegriner Elsad Zverotic, der beim englischen Zweitdivisions-Klub Leicester City im Probetraining weilte, und hinter Daniel Gygax, der den Rhythmus sucht, nachdem er in Nürnberg auf dem Abstellgleis gelandet war. Der Kracher Basel - FC Zürich wird aus fernsehtechnischen Gründen erst am Dienstag ausgetragen. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100717brz001_1.6682485.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 18. Juli 2010, 10:23 |
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NZZ, 17.07.2010 YB im DilemmaWelche Zielsetzung ist richtig? Coach Petkovic gibt sich angriffslustig Vergessen und vorbei? Einmal musste sie kommen, die Saison danach – der Neuanfang nach dem 16. Mai, als die Young Boys den Meistertitel Basel überliessen, obwohl sie einst mit grossem Polster geführt hatten. Ist der Verlust vergessen und vorbei? Vladimir Petkovic, der Trainer, sagt: «Die letzte Saison ist schon lange hinter uns. Aber ich kann stolz sein auf meine Mannschaft.» Alain Baumann, der Sportchef, sagt: «Mit 77 Zählern war die letzte Saison gut bis sehr gut. Dennoch erreichten wir unser Ziel, einen Titel, nicht.» Marco Wölfli, der Captain, sagt: «Für uns war die Hinrunde fast perfekt, für den FCB die Rückrunde. Doch den Baslern reichte es halt zum Titel.» Die Kunst ist, ein Negativerlebnis positiv zu verkaufen – und die grosse Kunst, an das Positive auch zu glauben, spätestens ab Samstag, wenn in Thun das Derby stattfindet. Denn wenn die Young Boys betonen, das Saisonziel sei eine Verbesserung, kann die Ambition auf Liga-Ebene nur der Titel sein. Die Berner stecken in einem Dilemma. Würden sie ihre Absichten nach drei zweiten Plätzen in Serie eher defensiv formulieren (etwa: europäischer Wettbewerb), bekämen sie um die Ohren geschlagen, sie seien antriebslos. Also erheben sie den Titel zum Ziel – und laufen Gefahr, abermals als Verlierer dazustehen, wenn sie eine weitere Saison mit leeren Händen beenden. Kein Wunder, wurde über die offizielle Zielsetzung intern rege diskutiert. Petkovic dürfte für eine tendenziell aggressive Kommunikation geworben haben angesichts seiner klaren Worte zuhanden der Öffentlichkeit. «Für mich ist klar: Ich will nicht Zweiter werden», sagt der Trainer. Diese Formulierung entbehrt nicht einer speziellen Note, nachdem Petkovic die letzten vier Saisons allesamt auf Rang 2 abgeschlossen hat – 2009 und 2010 mit YB in der Super League, 2007 und 2008 mit Bellinzona in der Challenge League (2008 Aufstieg via Barrage). Die Absolutheit solcher Voten wirft die Frage auf, was Petkovic aus seiner Wortwahl der letzten Saison gelernt hat. Es ist unvergessen, wie er vor der Finalissima sagte, es sei schade, müsse Basel Zweiter werden. Nachdem Basel Erster geworden war, sagte der Berner CEO Stefan Niedermaier, die YB-Botschaften seien «zuletzt vielleicht nicht mehr so authentisch» gewesen. Möglicherweise sind Petkovics Platz-1-Parolen dieser Tage gerade deshalb authentisch, weil er unter Druck steht. Angreifbar machte ihn nicht nur die ernüchternde Rückrunde, sondern auch das starre Festhalten an der Dreier-Abwehrkette. In den letzten Wochen spielte Petkovic vereinzelt mit einer Viererreihe; ob diese Tests aus innerer Überzeugung oder auf Druck im Klubumfeld erfolgten, sei dahingestellt. Schnell zur Hand ist das Beispiel von Petkovics Vorgänger Martin Andermatt, der 2008 nach drei Spielen und einem Punkt entlassen wurde, obwohl er kurz zuvor Liga-Zweiter geworden war. Petkovic könnte sich etwas entlasten, wenn er frühzeitig ein anderes Saisonziel erreicht und YB erstmals in die Gruppenspiele der Champions League (über einen schwierigen Weg – zuerst gegen Fenerbahce Istanbul, vgl. S. 48) oder zumindest der Europa League führt. YB versuchte, das Kader qualitativ zu verbreitern, was mit den Zuzügen der defensivstarken Spycher und Jemal und der offensiv orientierten Lulic, Costanzo und Mayuka gelungen sein könnte. Doch obwohl sich die Berner jeden Spieler dieses Quintetts etwas kosten liessen, sind die Verluste der Ivoirer Doumbia (ZSKA Moskau) und Yapi (Basel) nicht 1:1 aufzufangen. Dessen sind sich die Funktionäre bewusst; sie würden sich schon glücklich schätzen, wenn Costanzo, Mayuka und der im Winter verpflichtete Bienvenu die 30-Tore-Marke des Schützenkönigs Doumbia gemeinsam erreichen würden. In der Saison-Ouvertüre hütet wohl Roman Bürki das Tor. Der 19-Jährige, Sohn einer Goalie-Legende des Berner Regionalfussballs (Martin Bürki, Münsingen), ersetzt Wölfli. Der Stammtorhüter ist gesperrt, weil er in der Finalissima die vierte Verwarnung der Saison erhielt; Xavier Hochstrasser sah gegen den FCB gar Rot und fehlt gegen Thun auch. Nein, vergessen und vorbei ist die letzte Saison noch nicht. Die Altlasten schwappen in den Neuanfang hinein. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/yb_im_dilemma_1.6679799.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Juli 2010, 10:55 |
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Der Bund, 30.07.2010 Stressiger Terminplan für die YB-SpielerFür die Spieler der Young Boys, die auch im Kader der Auswahlteams ihrer Länder stehen, brechen sogenannte englische Wochen an. Die Young Boys spielen die nächsten drei Partien auswärts gegen Bellinzona (Samstag), Fenerbahçe (Mittwoch) und GC (Sonntag, 8. August). Danach folgt ein Nationalmannschaftstermin. Für das Test-Länderspiel gegen Österreich am 11. August wird neben Marco Wölfli womöglich auch François Affolter nominiert. «Ich denke an die Möglichkeit, Affolter aufzubieten, aber ich habe mich noch nicht festgelegt», sagte Nationalcoach Ottmar Hitzfeld. Henri Bienvenu hat ein Aufgebot Kameruns für das Testländerspiel in Polen erhalten, Emmanuel Mayuka spielt mit Sambia auswärts gegen Uganda und Ammar Jemal mit Tunesien im Tschad. Mit Aufgeboten für die Nachwuchs-Auswahlteams können Roman Bürki, Adriano De Pierro und Alexandre Pasche rechnen. Drei Tage nach dem Länderspieldatum spielt YB gegen Xamax (Samstag, 14. August), am 18. oder 19. August ist YB wieder im europäischen Wettbewerb engagiert und am Sonntag, 22. August, empfängt YB den FCZ. (zog) http://www.derbund.ch/sport/fussball/Stressiger-Terminplan-fuer-die-YBSpieler/story/17031817
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 09:20 |
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Berner Zeitung, 03.08.2010 Training mit Kids als Inspiration für die YB-ProfisFür 400 Kinder ging bei der Eröffnung des Sommercamps mit YB-Spielern ein grosser Traum in Erfüllung. Nach der Niederlage gegen Bellinzona war die Stimmung in der Mannschaft zunächst kaum entspannt. Mit glänzenden Augen erwarteten 400 Mädchen und Buben am Montagmittag die YB-Spieler im Stade de Suisse. Die Aufregung der Kinder war gross, und auch die zahlreichen Eltern auf der Tribüne fieberten mit ihren Sprösslingen. Die Eröffnung des 3. Sommercamps wurde mit dem Einmarsch der 27 Teams zelebriert. Als 28. Mannschaft liefen die YB-Spieler ein. Der Run auf das Sommercamp war auch dieses Jahr gross. Innert weniger als zwei Tagen war es ausgebucht. «Wir mussten leider über 100 Kindern absagen», sagte YB-CEO Stefan Niedermaier. Dafür war die Freude bei denjenigen, die dabei sein dürfen, umso grösser. Den meisten YB-Spielern allerdings stand die 1:2-Pleite vom Samstag in Bellinzona noch ins Gesicht geschrieben. Das änderte sich nach dem gemeinsamen «Mätschle» im strömenden Regen auf der Grossen Allmend. Jedes Team der 9 bis 14 Jahre alten Kinder wurde mit einem YB-Spieler verstärkt.«Manchmal muss man weit zurückgehen bis an die Basis», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic. «Die Spielfreude der Kinder muss für uns Inspiration sein.» Zwei Tage vor dem Rückspiel der Qualifikation für die Champions League in Istanbul gegen Fenerbahçe und inmitten von englischen Wochen sich ins Gewusel von 400 Kindern zu begeben, sei vielleicht nicht für alle einfach, räumt der Trainer ein. Aber nach dem Training zeigte er sich in gelöster Stimmung. Stille an der TeamsitzungAn der Teamsitzung sei es still gewesen, berichtet Petkovic. Er habe die Fehler von Bellinzona angesprochen, aber sich in der Analyse kurz gehalten. «Es ist wichtig, dass wir jetzt die Kurve nach oben kriegen. Und das fängt damit an, dass der Wille, Fussball zu spielen, sich etwas zuzutrauen, wieder da ist.» Und natürlich hofft Petkovic, dass seine Mannschaft in Istanbul nicht wieder bereits in den Anfangsminuten in Rückstand gerät, wie das diese Saison gegen Thun, gegen Fenerbahçe beim 2:2 im Hinspiel und auch am Samstag in Bellinzona der Fall gewesen war. «Nach dem ersten Gegentor in Bellinzona herrschte in den Köpfen meiner Spieler 55 Grad statt der realen 35 Grad. Und wir konnten uns nicht befreien, fanden nicht in unser Spiel.» Die Young Boys müssen im «heissen» Sükrü-Saraçoglu-Stadion gewinnen oder bei einem Remis zumindest drei Tore erzielen, soll der Traum von der Champions League weitergehen. Petkovic sagt: «Nach unseren Informationen ist Fenerbahçe nach dem 2:2 beeindruckt von YB. Die Mannschaft wird uns in Istanbul kaum unterschätzen.» Die Young Boys fliegen heute Dienstag um 9.30 Uhr ab Flughafen Bern-Belp mit einer 72-plätzigen Maschine nach Istanbul. Wegen des vielen Gepäcks, das YB an den Bosporus bringt, dürfen nur 58 Sitzplätze belegt werden. Angeschlagen ist laut Petkovic einzig Regazzoni. Um 19 Uhr trainiert die Mannschaft im Sükrü-Saraçoglu-Stadion auf der asiatischen Seite von Istanbul. http://www.derbund.ch/bern/Training-mit-Kids-als-Inspiration-fuer-die-YBProfis/story/11549535
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. August 2010, 12:28 |
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BAZ, 06.08.2010
YB steht vor schwierigem Spagat
Die Young Boys haben sich mit dem Playoff-Einzug weitere europäische Spiele gesichert Fabian Ruch, Istanbul Mit dem überragenden Sieg in Istanbul stehen die Young Boys mindestens in der Europa League. Bis zur Winterpause stehen damit wohl 26 Spiele auf dem Programm.
Einer der grössten Erfolge der Vereinsgeschichte muss gebührend gefeiert werden, und so genossen Trainer, Betreuer und Funktionäre der Young Boys den wunderbaren Moment in Istanbul am Mittwoch bei edlem Wein und Bier bis tief in die Nacht. Die Spieler, die zuvor 1:0 bei Fenerbahce Istanbul gewonnen hatten, betraten nach Mitternacht zur Erholung noch den Wellnessbereich – nach dem Gang in den Whirlpool stiessen auch sie auf den überraschenden, aber verdienten Erfolg an. «YB hat in den letzten Jahren selten so stark gespielt wie in den Spielen gegen Fenerbahce», sagt Alain Baumann. Der Sportchef stand als YB-Fussballer 1988 im Viertelfinal des damaligen Cupsiegercups gegen Ajax Amsterdam, aber das seien andere Zeiten gewesen. «Fenerbahce hat nicht gut gespielt, doch es ist dennoch ein europäischer Topverein», sagt Baumann. «Eine Gruppenphase zu erreichen, ist auf jeden Fall ein toller Erfolg.»
Heute Freitag geniessen die Spieler ihren freien Tag, während Alain Baumann an die Auslosung der Champions-League-Playoffs nach Nyon fährt. «Es sind fünf starke Gegner möglich», sagt er. Und: «Ich möchte einfach nicht auf St. Petersburg treffen.» Im Gegensatz zu Sevilla, Bremen, Tottenham und Ajax Amsterdam stehen die Russen mitten in der Saison. Als krasser Aussenseiter wird YB allerdings gegen jeden aus dem illustren Quintett gelten.
Verein und Fussballer wissen den Grosserfolg am Bosporus einzuschätzen. «Der wichtigste Wettbewerb für uns ist weiter die Super League», sagt Baumann. «Nur wenn wir dort erfolgreich sind, können wir auch nächstes Jahr im Europacup spielen.» Nach dem Fehlstart (zwei Punkte in drei Partien) steht YB in der nationalen Liga schwer unter Druck. Und das Beispiel des FC Zürich, der letzte Saison unter der Dreifachbelastung Champions League, Meisterschaft und Pokal fürchterlich kollabierte, ist auch YB bekannt. «Wir haben jetzt ein viel breiteres Kader als noch letztes Jahr», sagt Vladimir Petkovic. Der Trainer hat zwar sein System verändert und in Istanbul in einer sehr kompakten, vernünftigen 4-2-3-1-Formation agieren lassen. Aber: Petkovic hat seine Philosophie nicht verraten. Und so stürmte YB auch bei Fenerbahce frech, munter und attraktiv drauflos – und diktierte das Geschehen wie bereits im Hinspiel deutlich.
Verschiedene Welten. Die Gefahr des reizvollen, aber strengen Parcours im Herbst ist nicht zu unterschätzen. Durch acht weitere Europacup-Partien erhöht sich die Zahl der Pflichtspiele bis Mitte Dezember auf vermutlich 26 – 15 in der Liga, acht im Europacup und wohl drei im Cup. Sportchef Baumann dementiert, bis Ende August weitere Zuzüge tätigen zu wollen: «Wir haben gerade in der Defensive talentierte junge Spieler, die man jederzeit einsetzen kann.»
Weil Abwehrspieler Hassan Lingani die gesamte Vorrunde verletzt ausfällt, ist die Verteidigung für das strapaziöse Programm zwar eher dünn besetzt. Doch mit Mario Raimondi oder Christoph Spycher stehen bei YB polyvalente Spieler im Aufgebot, die bei Bedarf in der Viererkette links verteidigen könnten. Und einen ersten Vorgeschmack auf die unterschiedlichen, auch mental schwierig zu verarbeitenden Fussballwelten haben die Berner ja schon am letzten Wochenende erlebt, als sie drei Tage nach der starken Vorstellung gegen Fenerbahce (2:2) in Bellinzona eine indiskutable Leistung zeigten und mit 1:2 unterlagen.
Übermorgen geht es für YB vorerst im Letzigrund in vermutlich eher trister Ambiance gegen das ebenfalls schwach gestartete GC weiter. Der Dritte der Vorsaison empfängt den Zweiten zum ersten kleinen Krisengipfel in der Super League. Und wenn YB nicht aufpasst, sind die europäischen Sternenfänger am Sonntagabend auf dem letzten Platz der Liga klassiert. Die Alltagskost kann grässlich schmecken – besonders nachdem man den Duft der grossen Fussballwelt gerochen hat.
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. August 2010, 12:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 06.08.2010
YB: Die Investitionen haben sich gelohnt
ISTANBUL. Viel investiert, noch mehr gewonnen: Das Konzept von YB ist bisher aufgegangen. Jetzt wollen die Berner aber auch in die Champions League.
Sevilla, Tottenham, Zenit St. Petersburg, Werder Bremen oder Ajax Amsterdam wird heute YB für die Playoffs zur Champions League zugelost. «Tottenham!» Scott Sutter lässt an seinem Wunsch keine Zweifel aufkommen. Der Verteidiger ist schweizerisch-britischer Doppelbürger. «Als Teenager hatte ich während zwei Jahren ein Saisonabo der Spurs.» Noch immer lebt seine Verwandtschaft in London.
Mit seinem Wunsch ist Sutter für einmal nicht gleicher Meinung wie David Degen. «Ajax oder Werder», hofft der Baselbieter. Das Duo Sutter/Degen harmoniert auf dem Platz hervorragend, machte auch in Istanbul mächtig Dampf über die rechte Seite. «Wir verstehen uns super, teilen auch das Hotelzimmer. Aber nun brauche ich wieder etwas Abstand. Ich habe eine Überdosis vom Energiebündel Degen», scherzt Sutter.
Egal welcher Gegner kommen möge, YB wolle jetzt auch in die Champions League einziehen, betonen Trainer Vladimir Petkovic und Sportchef Alain Baumann. Verpasst YB die Königsklasse, nimmt es sicher an der Europa League teil. 8 Millionen Franken Einnahmen sind somit garantiert. Damit hat sich der Poker der Berner gelohnt. «Noch nie in der Klubgeschichte hat YB so viel investiert», weiss Baumann.
Routinier Christoph Spycher oder die Talente Moreno Costanzo sowie Emmanuel Mayuka kosteten viel Geld. «Aber es bleibt nun sogar etwas übrig», meint Stefan Niedermaier mit einem Lächeln. Der YB-Boss verspricht: «Das Geld gibt uns Planungssicherheit. Die Gefahr, dass es nun hinausgeworfen wird, besteht nicht.» Baumann verrät: «Wir holen höchstens noch einen Verteidiger.»
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kurzpass.ch
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Verfasst: Samstag 7. August 2010, 12:33 |
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