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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 3. Mai 2011, 22:50 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 6. Mai 2011, 12:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 06.05.2011 Zitat: YB und das Dilemma
Am Samstag geht es im YB-Gastspiel beim FC Luzern um den Job von Vladimir Petkovic. Was passiert, wenn YB plötzlich wieder überzeugt?
Am Samstag ist von YB im Gastspiel beim FC Luzern nach drei Niederlagen de suite eine heftige Reaktion gefordert. Verlieren die Berner erneut, könnten die Tage von Vladimir Petkovic als YB-Trainer gezählt sein. Petkovic gibt sich kämpferisch, er wirkt ruhig und konzentriert und sagt im Interview unter anderem, er glaube fest daran, YB wieder zum Erfolg zu führen.
Ein Rauswurf Petkovics würde den Verein bekanntlich rund 1,5 Millionen Franken kosten. Der Coach verdient bis Sommer 2013 geschätzte 550000 Franken jährlich, zudem erhält er bei einer Entlassung offenbar eine tiefe sechsstellige Summe zusätzlich als Abfindung. Weder YB-Chef Ilja Kaenzig noch die alte Klubführung sind aber verständlicherweise bereit, Details des Vertrags zu kommentieren.
Hohe Kosten – und Doumbia
Die Gesamtkosten, so wird spekuliert, würden rund 1,5 Millionen Franken betragen, weil Petkovic bei einer Entlassung laut Vertrag beinahe den gesamten Betrag erhalten soll, den er bis 2013 als YB-Trainer verdienen würde. Im Dezember 2009, bei der Vertragsverlängerung, verhandelte Petkovic als klarer Super-League-Leader aus der Position der Stärke. Doch im letzten Frühling verspielte YB den Titel noch an den FC Basel, der lange Trainervertrag entwickelt sich langsam zum Bumerang. Andererseits war Petkovic entscheidend am Aufbau des Torjägers Seydou Doumbia beteiligt. YB verdiente am Verkauf Doumbias etwa 12 Millionen Franken Ablöse – weitere rund 3 Millionen Franken werden fällig, wenn Doumbia ZSKA Moskau verlässt.
Nachfolger werden gehandelt
Und während Vladimir Petkovic versucht, den Turnaround zu realisieren, werden in der Gerüchteküche bereits zahlreiche Trainer als Nachfolger gehandelt – schliesslich zählen nächste Saison nur noch Titel für YB. Christian Gross wäre die grosse, sehr teure Lösung, der derzeit ebenfalls arbeitslose Marcel Koller sowie Thun-Coach Murat Yakin gelten auch als Kandidaten. «Vladimir Petkovic ist unser Trainer», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig, «wir befassen uns nicht mit anderen Namen.» Petkovic wird zwar beispielsweise von YB-Verwaltungsratspräsident Benno Oertig sehr geschätzt. Aber wie steht es um die Akzeptanz des Trainers bei Spielern, Sponsoren und Fans?
Möglicherweise gerät der Verein in ein grosses Dilemma, wenn YB nun bis Saisonende plötzlich wieder überzeugen sollte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12592683
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 6. Mai 2011, 16:59 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau Luzern - YBFC Luzern - BSC Young Boys, Samstag, 7. Mai 2011, 17:45 Uhr, Gersag, Emmenbrücke. Die Situation beim BSC Young Boys: Abwesende Spieler: Mario Raimondi (wurde Vater, nicht im Aufgebot), Hassan Lingani, Pascal Doubaï (beide gesperrt nach roter Karte in der U21), Christoph Spycher (Fussverletzung), Adriano De Pierro (rekonvaleszent), Dario Dussin (Kreuzbandriss). Bisherige Super-League-Spiele in dieser Saison: 14.07.2010, YB - Luzern 1:1 (0:0). - Tore: 66. Ianu 0:1, 75. Dudar 1:1. 03.10.2010, Luzern - YB 2:0 (0:0). - Tore: 78. Zverotic 1:0, 92. Pacar 2:0. 20.03.2011, YB - Luzern 3:1 (1:1). - Tore: 23. Nef 1:0, 25. Siegrist 1:1, 53. Nef 2:1, 58. Farnerud 3:1. Extrazug: Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 15:22 Uhr. Radio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
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JFK
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Verfasst: Freitag 6. Mai 2011, 17:10 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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es wird ein enorm wichtiges spiel für beide mannschaften werden. ich denke den yb verliert ist petkovic weg. vier niederlagen in folge kann sich yb nicht leisten!
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Warlock
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 08:03 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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-------------------Wölfli--------------------- Nef--------------Dudar----------------Affolter ------------------Doubaï--------------------- Sutter--------------Costanzo--------Raimondi -----------Farnerud------------------------- ------------------Bienvenu--------------Lulic
FC Luzern - BSC Young Boys 1:2
Tore:
FC Luzern: Yakin BSC Young Boys: Bienvenu, Mayuka
Zuschauer: 7'500
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 07.05.2011 Zitat: Krisengipfel Luzern - YB
In der 32. Runde der Super League empfängt der FC Luzern am Samstag YB. Für beide Teams ist die Partie von grosser Brisanz. Für den FCL ist es das 1. Spiel nach der Entlassung von Rolf Fringer, bei den Bernern geht es für Vladimir Petkovic um seinen Job.
Sowohl Luzern als auch YB stecken in der Krise. Der Wintermeister aus der Innerschweiz gewann seit dem Rückrundenstart lediglich 11 Punkte, die Qualifikation für die Europa League ist in grosser Gefahr. Die missliche Lage gipfelte in den Querelen um den abgesetzten Captain Hakan Yakin und der Entlassung von Trainer Rolf Fringer.
Yakin: «Alle Kräfte aufbringen»
Für den in die Diskussionen verwickelte Yakin ist klar, dass nach der 1:2-Niederlage gegen GC vom letzten Samstag, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, ein Erfolgserlebnis Pflicht ist. «Gegen YB müssen wir alle Gas geben und den Fans zeigen, dass wir alle Kräfte für den FC Luzern aufbringen», sagte Yakin.
Premiere für Christian Brand
An der Seitenlinie steht gegen die Berner Interimscoach Christian Brand. Dem Deutschen ist bewusst, dass es für Luzern in den kommenden Spielen um alles geht: «Es ist eine wichtige Phase für den Klub. Es geht um die Qualifikation für die Europa League. Aber wir sind sehr fokussiert.» Mit einem Sieg gegen YB würde man bis auf einen Punkt zum Gegner aufschliessen.
Petkovic muss um Job bangen
Brisant präsentiert sich die Lage auch bei den Young Boys. Nach zuletzt 3 Niederlagen in Serie ist der Trainerstuhl von Vladimir Petkovic stark ins Wanken geraten. Im Kampf um den anvisierten 3. Platz mussten die Hauptstädter den FC Sion vorbeiziehen lassen.
Kaenzig fordert Reaktion
Zugespitzt hat sich die Lage von Petkovic nach der Derby-Niederlage gegen den FC Thun. YB-CEO Ilja Kaenzig sprach nach dem Spiel von einem «schwachen, mut- und lustlosen Auftreten der Spieler» und fordert: «Jetzt muss eine heftige Reaktion kommen.»
Zwar beteiligt sich Kaenzig nicht an den Trainer-Diskussionen, trotzdem kursieren in Bern schon zahlreiche Gerüchte um allfällige Nachfolger für Petkovic. Dieser hat den Glauben an seine Mannschaft jedoch nicht verloren und zeigt sich kämpferisch. Der 47-Jährige ist davon überzeugt, die Young Boys wieder zum Erfolg zu führen. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -Luzern-YB
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 08:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 07.05.2011 Zitat: Charaktertest für die YB-Spieler
Die Young Boys müssen heute beim FC Luzern eine Reaktion auf die zuletzt schwachen Leistungen zeigen. Die Berner Führungsspieler wissen um die Brisanz der Begegnung. Captain Marco Wölfli sagt: «Es gibt keine Ausreden mehr.»
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Möglicherweise ist das derzeit die Ausgangslage für YB-Trainer Vladimir Petkovic, der um seinen Job bei den Young Boys kämpft – im Falle einer Entlassung aber immerhin rund 1,5 Millionen Franken Abfindung erhalten würde. Spannend zu beobachten sein wird aber vor allem, ob Petkovic überhaupt noch eine Chance hat, Coach des Berner Fussballvereins zu bleiben.
Und während YB in diesen Tagen (mal wieder) eine Trainerdebatte erreicht hat, konnten sich die Spieler nach der 0:1-Niederlage gegen Thun in den letzten Tagen hinter den Diskussionen um Petkovic verstecken. Aber heute, im Auswärtsspiel beim FC Luzern, ist von den YB-Fussballern nach drei Niederlagen in Serie eine Reaktion gefordert.
Am Dienstag gabs eine längere Aussprache mit Team und Trainern, und selbstverständlich geloben alle Akteure Besserung. Es gibt einige Kritikpunkte an Petkovic, der manchmal zu wenig taktische Vorgaben geben soll, zu wenig Einzelgespräche führe und zuweilen keine klare Linie verfolge. Der YB-Coach setzt eben sehr stark auf Eigenverantwortung, was bei einer derart jungen, talentierten Mannschaft wie den Young Boys teilweise problematisch sein kann.
David Degens Forderung
Die zuletzt enttäuschenden YB-Spieler sind sich ihrer Verantwortung jedenfalls bewusst. Insbesondere die älteren Führungsspieler müssen jetzt den Weg weisen. Unglücklicherweise schöpft David Degen, mit 28 Jahren einer der erfahrenen Kräfte im Team, seit Monaten selten sein Potenzial aus. David Degen sagt vor der Partie heute in Luzern: «Das ist jetzt auch ein Charaktertest für uns Spieler.» Er könne sich nicht erklären, warum YB gegen Thun so schwach agiert habe, sagt Degen: «Es gibt manchmal Partien, in denen es nicht läuft. Aber das darf uns als ambitionierter, starker Mannschaft nicht mehr passieren.»
Sein Captain hat derweil einen Ruck im Team bemerkt. «Wir trainieren konzentriert und gut. Jedem ist klar, dass es so nicht weitergehen kann», sagt Marco Wölfli. Der Torhüter glaubt an die Qualitäten der Equipe, in der zahlreiche Nationalspieler stehen. «Schliesslich haben wir ja auch schon oft bewiesen, starken und attraktiven Fussball zeigen zu können», sagt Wölfli.
Christoph Spychers Warnung
Nationalkeeper Marco Wölfli ist seit 1999 bei den Young Boys engagiert (unterbrochen bloss von der Saison 2002/2003 beim FC Thun). Er kennt das explosive Umfeld im Verein bestens, und darum sagt Wölfli: «Ich habe hier schon viele heikle Phasen erlebt. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben und an uns glauben. Dann erreichen wir auch unser Minimalziel, den dritten Rang, noch.»
Neben Marco Wölfli ist der 47-fache Schweizer Nationalspieler Christoph Spycher die andere ausgewiesene Leaderpersönlichkeit bei YB. Der 33-Jährige kämpft jedoch immer noch mit einer schmerzhaften Fussprellung, die er sich im Heimspiel gegen Basel (3:3) am 10.April in einem Zweikampf mit Fwayo Tembo zuzog. «Es tut weh, in dieser Situation nicht auf dem Feld helfen zu können», sagt Spycher, der aber intern als Wortführer Verantwortung übernimmt. Er sagt: «Es muss jedem klar sein, um was es am Samstag in Luzern geht. Wir wollen am Ende der Saison nicht plötzlich mit leeren Händen dastehen und dann sogar noch den Europacup verpassen.»
Marco Wölflis Ankündigung
Degen, Wölfli und Spycher betonen, man arbeite vernünftig mit Vladimir Petkovic zusammen. «Der Trainer macht sich viele Gedanken, wie wir wieder gewinnen können», sagt Captain Wölfli. Und: «Es gibt keine Ausreden mehr.» Der heutige Gegner FCL hat ebenfalls eine hektische Woche (inklusive Trainerwechsel) hinter sich. Rolf Fringer hat den Machtkampf gegen Captain und Regisseur Hakan Yakin, einst auch bei YB tätig, verloren. Luzern, vor wenigen Monaten noch stolzer Wintermeister, muss nach zuletzt miserablen Resultaten gegen die Young Boys ebenfalls reagieren. Die Lage beider Teams ist ernst, aber nicht hoffnungslos. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22901051
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 13:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 07.05.2011 Zitat: Spiele der Wahrheit für den Trainer
Fünf Runden bleiben Vladimir Petkovic, um zu beweisen, dass er noch der richtige Trainer für YB ist. Schafft er es nicht, das Team zu stabilisieren, dürfte er seinen Job bald verlieren.
YB kehrt heute an den Ort zurück, wo es am 13. Mai 2010 ein 1:5-Debakel absetzte. Rund 3000 mitgereiste YB-Fans wurden Zeuge, wie ihr Team im Gersag-Stadion vom FC Luzern vorgeführt wurde in der zweitletzten Meisterschaftsrunde. Nach dem Match trotteten die Verlierer mit leeren Gesichtern in die Kabine. Trainer Vladimir Petkovic erklärte ein paar Minuten später trotzig, die Meisterschaft sei noch nicht verloren: «Jetzt schlagen wir am Sonntag Basel.» Es waren Worte, die nicht zur YB-Leistungskurve passen wollten, die längst abwärts zeigte. Drei Tage später stemmte der FC Basel im Stade de Suisse den Meisterkübel in die Höhe. Den Bernern blieben die Tränen der Enttäuschung – und mindestens ein weiteres Jahr Warten auf einen Titel.
Ganz anders war die Gefühlslage in Luzern. Der Innerschweizer Anhang feierte im Gersag-Provisorium überschwänglich den 4. Schlussrang. Hakan Yakin, Davide Chiumiento und Co. wurden geherzt, als hätten sie eben die Meisterschaft gewonnen. Unter die Festgemeinde mischte sich auch Trainer Rolf Fringer, der im Herbst 2008 zum damals arg kriselnden FC Luzern gestossen war.
Kaenzigs Standpauke
Tempi passati. Wenn heute um 17.45 Uhr im Gersag die Partie Luzern gegen YB angepfiffen wird, steht Fringer nicht mehr an der Seitenlinie. Der 54-Jährige ist Anfang Woche einem Machtkampf mit Präsident Walter Stierli zum Opfer gefallen. Auslöser des Eklats war Hakan Yakin, der nach seiner Entmachtung als Captain gegen den Coach rebellierte.
Der Trainer bei YB heisst immer noch Vladimir Petkovic. Doch auch er bewegt sich nach zuletzt drei Niederlagen in Folge nicht mehr auf dickem Eis. Nach dem ganz schwachen Auftritt gegen Thun platzte Petkovics Vorgesetztem Ilja Kaenzig der Kragen. Er holte zum Rundumschlag aus, sprach von «Arbeitszerstörung», «Blamage» und dem «tiefsten Tiefpunkt» in dieser Saison. Das verbale Vorpreschen war Ausdruck der Unzufriedenheit in der Chefetage des Stadtberner Fussballklubs. «Wir waren frustriert über das Team, den Staff, den Trainer», sagt Kaenzig mit einen paar Tagen Abstand. Der Delegierte des Verwaltungsrates verteidigt das forsche Vorgehen: «Nach einem solchen Auftritt kann man nicht die Augen verschliessen vor der Realität.» Diese sieht im Moment so aus, dass YB auch der umlängst zum Minimalziel erkorene 3. Schlussrang zu entrinnen droht. Nach einem guten Rückrundenstart ist die Mannschaft im letzten Monat wieder ins alte Fahrwasser geraten. Mal spielt sie gut, dann wieder schlecht. Kaenzig ist die mangelnde Stabilität ein Rätsel. Das traumatische Ende der vergangenen Saison mag er nicht zu hoch gewichten. «Für das Selbstvertrauen war das sicher nicht förderlich. Doch das Team hat im Europacup mehrmals bewiesen, wozu es eigentlich fähig ist.»In der Tat zeigte YB bis auf wenige Ausnahmen (Spiel in Odense) auf der internationalen Bühne sein Sonntagsgesicht. In der Super League hingegen kam das talentierte Team (zu) oft in der Werktagskluft daher. Insbesondere in der Vorrunde kam es nicht in die Gänge. Und da die gewünschte Stabilität auch in diesem Frühling ausblieb, erstaunt die aktuelle Trainerdiskussion nicht.
«Gutes Bauchgefühl»
Vladimir Petkovic wird wie jeder andere Trainer an den Resultaten gemessen. Diesbezüglich liegt er weit hinter den Erwartungen zurück (31 Spiele/ 48 Punkte). Er selber hatte im Juli 2010 die Latte sehr hoch gelegt: Mindestens 77 Punkte hatte er als Richtgrösse definiert. Dieses Punktetotal hatte der Klub in der Vorsaison erreicht, die er zum dritten Mal in Serie auf dem Ehrenplatz beendete. Ein Jahr zuvor waren es 73 gewesen. Die Gelb-Schwarzen müssen sich in den letzten fünf Meisterschaftspartien sputen, um überhaupt die 60-Punkte-Marke zu erreichen. Petkovic hat zu Wochenbeginn mit den Spielern über den Absturz gegen Thun gesprochen und sie aufgefordert, sich Gedanken zu machen zur eigenen Leistung und Rolle innerhalb der Gruppe. Die «Chropfläärete» stimmt den Übungsleiter zuversichtlich: «Ich habe ein gutes Bauchgefühl.» Täuscht ihn sein Bauch, dürfte ihm der heutige Gang ins Gersag in ähnlich schlechter Erinnerung bleiben wie jener am 13. Mai 2010. http://www.derbund.ch/bern/Spiele-der-W ... y/29323968
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 13:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 07.05.2011 Zitat: Rennen um die Europa League
Heute Samstag finden in der fünftletzten ASL-Runde die drei Partien Luzern - YB, GC - Xamax und Thun - Sion statt. DerBund.ch/Newsnetz berichtet live ab 17.45 Uhr.
In der 32. Runde der Axpo Super League duellieren sich vier Anwärter auf die letzten Europacup-Plätze direkt: Luzern, Sion, Thun und die Young Boys. Die Stadtberner müssen beim FC Luzern antreten und könnten sich Platz 4 mit einem Sieg wohl definitiv sichern. Die Ausgangslage ist vor diesem Spiel brisant. Beim FCL muss sich die Mannschaft nach der Freistellung von Trainer Rolf Fringer beweisen, bei YB steht Trainer Vladimir Petkovic unter genauster Beobachtung durch die Klubleitung. Bei einer Niederlage droht Petkovic das gleiche Schicksal wie Fringer.
Der Kampf um Platz 4 würde bei einer YB-Niederlage nochmals spannend. Mit einem Sieg hätten die Berner ihre Europa-League-Qualifikation wohl gesichert. Auch wenn die Young Boys ihre letzten beiden Auftritte in Emmenbrücke verloren haben, ist ihre Erfolgsquote beim FCL aussergewöhnlich hoch. Von 47 Spielen gewannen sie vierzehn. Siebzehn Mal spielten sie unentschieden und verloren lediglich sechzehn Mal.
Auch der aktuell drittklassierte FC Sion könnte sich seine nächste Europacup-Teilnahme mit einem Sieg in Thun wohl bereits endgültig sichern und wäre so nicht mehr vom Cupsieg abhängig. Die Thuner peilen derweil den 5. Platz an, der ihnen bei einem Cupsieg von Sion ebenfalls ein Europa-League-Ticket einbringen würde. Erst dreizehn Mal sind die beiden Teams auf höchster Ebene aufeinandergetroffen. Die Thuner schafften lediglich einen Vollerfolg. Diesen gab es allerdings im letzten Heimspiel im November. Bei einem Sieg können die Berner Oberländer weiterhin auf Platz 5 und auf eine mögliche Europa-League-Teilnahme hoffen.
Kellerduell im Letzigrund
Im dritten Spiel am Samstag treffen mit GC und Neuchâtel Xamax zwei vom Abstieg bedrohte Mannschaften direkt aufeinander. Mindestens eine von ihnen (bei einem Remis gar beide) kommt im Zürcher Letzigrund zu zusätzlichen Punkten und verschafft sich noch mehr Luft gegen hinten. GC steigt mit zwei Siegen in Folge in die Partie, was die Grasshoppers diese Saison zuvor noch nicht geschafft hatten. Auch Xamax ist im Aufwind. Sechs Spiele mit nur einer Niederlage (inklusive Cup) hatten die Neuenburger letztmals 2009 geschafft. Allerdings müssen sie wegen den Rotsündern im Spiel gegen St. Gallen gleich auf drei Teamstützen (Raphael Nuzzolo, Marcos Augustin Gelabert und Agustin Alemerares) verzichten. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Re ... y/13076484
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Samstag 7. Mai 2011, 17:46 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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da muss noch einiges mehr kommen in der zweiten halbzeit.
hopp yb!
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