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 Beitrag Verfasst: Montag 11. April 2011, 23:19 
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FC Zürich - BSC Young Boys

Bild vs. Bild



Stadion Letzigrund
Dienstag, 19. April 2011
Zeit: 19.45 Uhr


Bild


Webseiten FC Zürich:

http://www.fcz.ch
http://www.efzezet.ch
http://www.fczblog.ch
http://www.suedkurve.ch
http://www.de.wikipedia.org/wiki/FC_Z%C3%Bcrich
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-zueri ... n_260.html

Forum FC Zürich:
http://www.fczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
http://www.football.ch/sfl/777845/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/FC_Zurich
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_ZH_ ... c/FCZ.html
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2011/04 ... n/1057064/
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1920


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. April 2011, 09:10 
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Extrazug nach Zürich

Für das Auswärtsspiel gegen den FC Zürich vom Dienstag 19. April haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.


Bern ab 16:52
Burgdorf ab 17:11
Herzogenbuchsee ab 17:23
Langenthal ab 17:29
Zürich Altstetten an 18:44


Zürich Altstetten ab 22:15
Langenthal an 23:10
Herzogenbuchsee an 23:17
Burgdorf an 23:30
Bern an 23:45


Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 22.- mit bzw. 44.- ohne Halbtax.


Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.

Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.

Matchbillete können im Fanshop oder im Zug gekauft werden.

Auch auf dieser Fahrt gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2011, 15:03 
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Ausblick auf Zürich - YB

FC Zürich - BSC Young Boys, Dienstag, 19. April 2011, 19:45 Uhr, Letzigrund, Zürich. - Die Situation beim BSC Young Boys:

Abwesende Spieler:
Christoph Spycher (Fussprellung), Adriano De Pierro (Bänderverletzung am Knöchel), Marco Schneuwly (im Aufbautraining nach Meniskusverletzung), Dario Dussin (Kreuzbandriss).

Einsatz fraglich:
Ammar Jemal (Wadenprellung).

Bisherige Super-League-Spiele in dieser Saison:
22.08.2010, YB - Zürich 1:0. - Tor: 65. Degen 1:0.
14.11.2010, Zürich - YB 2:2. - Tore: 38. Alphonse 1:0, 45. Schönbächler 2:0, 78. Mayuka 2:1, 87. Bienvenu 2:2.
13.02.2011, YB - Zürich 4:2. - Tore: 5. Eigentor Teixeira 1:0, 25. Aegerter 1:1, 44. Farnerud 2:1, 55. Farnerud 3:1, 85. Hassli 3:2, 94. Raimondi 4:2.

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 16:52 Uhr.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.


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 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2011, 23:09 
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http://www.fcz.ch/profis/news_detail.htm?id=1186

Vorschau FCZ - YB

Drei Tage nach dem Sieg in Sion steht morgen bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Gegner sind die Berner Young Boys.

FCZ-Cheftrainer Urs Fischer…

… zur Personalsituation: „Magnin, Aegerter und Beda sind nach ihren gelben Karten in Sion morgen gegen YB gesperrt. Margairaz ist noch verletzt, zudem ist Jorge Teixeira wegen Adduktorenproblemen fraglich. Dies gibt Möglichkeiten für neue Gesichter und ist eine gute Herausforderung für uns. In der Vergangenheit haben wir gezeigt, dass wir mit Ausfällen umgehen können. In Sion und bereits zuvor, zum Beispiel gegen GC, hat unsere Ersatzbank bewiesen, dass man auf sie zählen kann.“

… zu Yassine Chikhaoui: „Er wird morgen im Aufgebot stehen. In den Spielen mit der U21 hat er angedeutet, dass er während seiner Verletzungszeit nicht alles verlernt hat. Aber natürlich wird er noch einige Zeit brauchen, bis er wieder der alte ist. Selbstverständlich freuen wir uns, dass er nun wieder mittun kann, wir brauchen ihn.“

… zum Spiel gegen YB: „Das Spiel morgen ist ein Spitzenkampf, hoffentlich kommen die Zuschauer und wir alle wiederum auf die Kosten. Der Schweizer Fussball hat gezeigt, dass er attraktive Spiele bieten kann. Der FCZ hat von den letzten zehn Spielen acht gewonnen. Auch wenn der Gegner morgen YB heisst, werden wir wieder Vollgas geben und uns vor niemandem verstecken.“

… zur allgemeinen Situation: „Wir wären heute nicht dort, wo wir jetzt sind, wenn wir nicht immer an den Erfolg geglaubt hätten. Der GC-Match hat uns gezeigt, dass wir wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Es stand lange 0:0, aber die Mannschaft wurde nie nervös. Am Ende wurde das Team für die Leistung belohnt. Ähnlich war es in Sion. Wir entwickeln nun eine erfreuliche Konstanz. Dass die Mannschaft Selbstvertrauen hat, hat sie sich selbst erarbeitet. Aber natürlich müssen wir auf dem Boden bleiben.“


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 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2011, 23:38 
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www.sf.tv, 17.04.2011

Zitat:
FCZ vs. YB: Startschuss in die entscheidende Phase

Europa oder Champions League? Meisterträume oder Ehrenplätze? Die Partie FC Zürich gegen YB vom Dienstag ist in vielerlei Hinsicht richtungsweisend. Spektakel ist schon fast garantiert.

Die laufende Saison hat bei YB Lust auf Europa gemacht: der sensationelle Erfolg gegen Fenerbahce, der Heimsieg gegen Tottenham, der erste Einzug in eine europäische Gruppenphase überhaupt. Rang 2 in der Super League und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation ist deshalb das erklärte Ziel. Die Titelträume sind auch von den grössten Optimisten um ein weiteres Jahr vertagt worden, zu schwach war der (nationale) Saisonstart.

Selbstvertrauen auf beiden Seiten

Für Rang 2 ist deshalb ein Sieg in Zürich Pflicht. Bei einer Niederlage wäre der Gegner um 10 Punkte enteilt. Dies ist selbstredend das Ziel der Zürcher, die bei einem Vollerfolg mit Leader Basel vorläufig gleichziehen und diesen gehörig unter Druck setzen können. Beim FCZ hat man nach den 2 Unentschieden des FCB Lunte gerochen. «Wir wollen Meister werden», sagt Trainer Urs Fischer.

Das Selbstvertrauen stimmt auch bei YB. Seit der Winterpause haben die Berner schon mehr Siege eingefahren als in der gesamten Hinrunde. Ein Name fällt dabei immer: Derjenige von Alexander Farnerud, der rasch zur zentralen Figur im Angriffspiel avancierte. Im Schatten des Schweden blüht auch Moreno Costanzo auf, der in der Hinrunde dem Druck der hohen Erwartungshaltung nicht standgehalten hatte.

10 Jahre jüngere FCZ-Defensive

Die (wieder)gewonnene Konstanz alleine an Farnerud festzumachen, wäre allerdings falsch. Ein weiterer YB-Trumpf ist die taktische Flexibilität, welche das Team verinnerlicht hat. Trainer Vladimir Petkovic wechselt häufig das System. Nicht zur Verfügung stehen ihm im Letzigrund Christoph Spycher und Marco Schneuwly, Ammar Jamal ist fraglich. Der FCZ beklagt personelle Engpässe in der Defensive: Mit Abwehrchef Mathieu Béda, Aussenverteidiger Ludovic Magnin und Captain Silvan Aegerter fehlen gleich drei Routiniers gelb-gesperrt, Spielmacher Xavier Margairaz ist weiterhin verletzt.

Die Mannschaft büsse deswegen nicht an Substanz ein, behauptet Fischer. «Jetzt kommen halt die Nächsten.» Auch wenn der Wahrheitsgehalt angezweifelt werden kann, kommt die Aussage nicht von ungefähr. Auch in Sion fehlte Stürmerstar Amine Chermiti und es waren die Joker, welche die Tore erzielten. «Wir haben die Mittel, um auf Ausfälle zu reagieren. Das gibt uns einen breiten Rücken.» Nur: Die designierten Ersatzleute Raphael Koch, Ricardo Rodriguez und Oliver Buff sind im Schnitt 10 Jahre jünger als die Gesperrten.

13 Tore in 2 Spielen

Die Verteidigung wird auch gefordert sein. Denn in diesem Jahr sorgten der FCZ und YB schon zweimal für Spektakel: Im Hinspiel hiess es 4:2 für YB. Farnerud hatte sich damals mit zwei Toren dem Heimpublikum vorgestellt. Im Cup-Viertelfinal-Krimi hiess es dann 4:3 für den FCZ – nachdem er zunächst einen 3:0-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte. Ein Offensivspektakel ist auch am Dienstag wahrscheinlich, denn für beide Teams sind drei Punkte notwendig, um die Meister- und/oder Champions-League-Ziele zu verwirklichen.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ende-Phase

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 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2011, 23:45 
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20min.ch, 18.04.2011

Zitat:
Wann gewinnt der FCZ gegen einen Grossen?

Sage mir, wie du gegen den FCZ spielst, und ich sage dir, wo du in der Super League stehst!

Einen einzigen seiner 55 Punkte gewann der FC Zürich gegen Leader Basel und gegen die drittplatzierten Young Boys. Dafür hielt sich die Mannschaft von Urs Fischer gegen die «kleinen» Gegner in der Liga schadlos. Nur: Wollen die Zürcher in der Meisterschaft ein ernsthaftes Wort mitreden, dann müssen auch mal Siege gegen Basel und YB her.

Die Bilanz gegen die beiden anderen der «Big 3» will Fischer nicht so im Raum stehen lassen: «Wir haben in Bern 2:4 verloren, waren aber nicht die schlechtere Mannschaft. Zuhause haben wir gegen YB nach 70 Minuten 2:0 geführt und nur 2:2 gespielt. Und über das 1:3 in Basel will ich gar nicht sprechen ...»

Lieber spricht Fischer darüber, dass sein FCZ acht der letzten zehn Spiele gewonnen hat. Und dass er trotz Personalsorgen (Aegerter, Béda, Magnin sind gesperrt, Teixeira ist fraglich) auch heute gegen YB auf Angriff spielen will. Die Zuversicht, dass es endlich gegen einen der Hauptkonkurrenten klappen wird, schöpft Fischer aus den Erfahrungen gegen GC (1:0) und Sion (2:0). «Beide Spiele haben gezeigt, dass die Mannschaft gefestigt ist.» Gefallen hat Fischer vor allem an der Abwehrarbeit gefunden: «Weder GC noch Sion sind nach unserem 1:0 auch nur in die Nähe unseres Tores gekommen.»

Immerhin gegen YB kennt Fischer auch den süssen Geschmack des Sieges: Mit 4:3 nach Verlängerung gewann sein FCZ den Viertelfinal des Schweizer Cups, nachdem er ein 3:0 aus der Hand gegeben hatte. Siegen will Fischer auch heute: «Gegen Basel und auch gegen YB stehen wir noch in der Schuld.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/18708877

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 09:10 
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20min.ch, 19.04.2011

Zitat:
«Wir machen uns nicht in die Hose»

Urs Fischer sagt YB den Kampf an, warnt aber vor übereilten Spekulationen im Titelrennen. Denn der FCZ-Trainer hat neben dem FC Basel auch noch die Berner auf der Rechnung.

«Die Meisterschaft ist neu lanciert. Wir wollen den Steilpass vom Wochenende annehmen und verwerten», so die Kampfansage Fischers vor dem Hit gegen YB im Letzigrund. Das 2:2 von GC in Basel sei «schön», weil man in der Tabelle bis auf drei Punkte an den Leader herankam. Mit einem Sieg gegen YB kann der FCZ sogar auf den FCB aufschliessen. «Aber mit der 3-Punkte-Regel kann es auch andersrum schnell gehen», warnt Fischer.

Nach 28 Runden liegt der FCB in der Tabelle mit 58 Punkten drei Zähler vor dem FCZ und 10 Punkte vor YB. Der Abstand zwischen dem Drittplatzierten YB und dem Zweitplatzierten FCZ beträgt sieben Punkte. Und keiner weiss besser als YB, wie schnell 13 Punkte weg sind. In der letzten Saison verspielte Gelbschwarz diesen Vorsprung und musste dem FC Basel noch den Titel überlassen. «Ich zähle YB auch noch dazu, zumal noch alle Direktbegegnungen ausstehen. Bern muss zu uns und danach zum FCB. Und auch wir spielen noch gegen Basel. Einige Journalisten haben dem FCB schon früh zum Titel gratuliert und jetzt reden genau die wieder vom FCZ.»

Absenzen sind kein Grund zur Panik

Im Vorfeld der Partie gegen YB erhielt Fischer allerdings eine zusätzliche Denkaufgabe. Als Folge der «Gelb-Sucht» von Ref Hänni letzten Samstag beim Spiel gegen den FC Sion fehlen Fischer drei wichtige Routiniers. Ludovic Magnin, Captain Silvan Aegerter und Mathieu Beda sind gesperrt. Abwehrchef Teixeira (Adduktoren) ist fraglich. Über dessen Einsatz entscheidet Fischer kurz vor dem Spiel. Für den FCZ-Trainer ist das kein Grund zur Panik: «Das ist eine Möglichkeit für neue Gesichter. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir mit Absenzen umgehen können. Wir haben ein breites Kader und die Ersatzbank ist gut. Das haben die Spiele gegen GC und Sion zuletzt bewiesen.»

Am Samstag schossen die eingewechselten Adrian Nikci und Alexandre Alphonse den FCZ zum späten 2:0-Sieg im Wallis. Diesmal sollen es zwei U17-Weltmeister richten. Anstelle von Aegerter kommt im Mittelfeld Oliver Buff zum Zug. Ricardo Rodriguez übernimmt die Rolle von Magnin als linker Aussenverteidiger. «Jugend forscht»: Aber reicht das gegen Spieler in Topform wie Alexander Farnerud (5 Tore), oder stellt Fischer zusätzlich einen Spezialbewacher für den Schweden im YB-Dress ab? Fischer mit Augenzwinkern: «Wir stellen gleich zwei Mann ab und die müssen ihm bis auf die Toilette folgen ...» Dann aber ernsthaft: «Wir sind selbstbewusst genug und machen uns nicht in die Hose. Keiner bekommt eine Spezialbewachung. Nicht einmal, wenn Messi käme.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/28001387

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 09:14 
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Berner Zeitung, 19.04.2011

Zitat:
YB hat mehr Punkte, der FCZ mehr Titel

Am Dienstag treten die Young Boys beim FC Zürich zum Spitzenkampf an. Seit dem Sommer 2005 und dem Bezug des Stade de Suisse hat YB in der Liga mehr Zähler als der FCZ geholt – doch die Zürcher wurden in dieser Zeit dreimal Meister.

Im Sommer 2005 zog YB ins Stade de Suisse ein. Und auch in der sechsten Saison seither sieht es eher nicht so aus, als ob der Fussballverein endlich den ersten Titelgewinn seit dem Cupsieg 1987 feiern kann. 24 Jahre wartet YB auf einen Pokalsieg, 25 Jahre gar auf einen Meistertitel, aber zuletzt waren die Young Boys ja mehrmals nahe dran. Sie verloren zwei Cupfinals (2006 und 2009) im Stade de Suisse gegen Aussenseiter und Pokalspezialist Sion.

Das waren bittere Erlebnisse, ähnlich wie jene zwei Niederlagen in den Finalissimas in Basel (2008) und gegen Basel (2010). «Es waren schöne, meistens erfolgreiche Jahre», hat Mario Raimondi, seit 2005 bei YB engagiert, mal gesagt. «Aber natürlich schmerzt es, Titel mehrmals so knapp verpasst zu haben.»

Sehnsüchtige Fangemeinde

In den letzten Jahren, immerhin, haben sich die Young Boys unbestritten als nationales Spitzenteam etabliert. Sie sind ein erfolgloses Spitzenteam, um es polemisch zu umschreiben, oder gemessen an den Ansprüchen der ambitionierten Unternehmung im Stade de Suisse: Sie sind ein sehr beliebtes Verliererteam. Auch in dieser Saison, in der YB nie an der Spitze lag, sind im Schnitt über 22000 Zuschauer an die Heimspiele erschienen, das hätte 2005 kaum jemand gedacht. Peter Jauch, der einstige Stadionchef, wurde vor Jahren ausgelacht, als er erklärte, irgendwann würden 20000 Besucher im Schnitt ins Stade de Suisse pilgern.

So ist das, und schier ganz Bern wartet nun sehnsüchtig auf den ersten YB-Meistertitel seit einem Vierteljahrhundert. 2008 und 2010 stellte man sich vor den Finalissimas gegen Basel vor, wie es beim Meisterumzug sein würde, mit 50000 bis 100000 Menschen zwischen Bärengraben und Bundeshaus. «Es ist mein Ziel, mit YB einen Titel zu feiern», sagt Goalie Marco Wölfli, der seinen Vertrag bis 2015 verlängert hat, obwohl es ihm an Avancen ausländischer Klubs nie mangelte.

Team erlaubt Titelträume

Und die Vereinsspitze erhöhte mit plakativen Aussagen («Phase 3» und «Bayern-München-Hochphase») die Erwartungen im letzten Herbst zusätzlich, als Ilja Kaenzig als neuer YB-CEO installiert wurde. Kaenzig sagt: «Ich habe den Job in Bern angetreten, um Meister zu werden.» Nach turbulenten Monaten stimmen jetzt zumindest die sportlichen Perspektiven. Die Young Boys besitzen ein Team, das in Zukunft Titelträume erlaubt: Es ist in der Defensive mit Nationalspielern bestückt, im Mittelfeld stehen starke Fussballer wie Alexander Farnerud und Thierry Doubai – und die Offensive agiert schwungvoll und attraktiv.

Wann also wird YB Meister?

Gemessen an der Punkteausbeute seit Bezug des Stade de Suisse vor bald sechs Jahren hätte YB längst einen Titel verdient. Die Young Boys haben in 208 Partien sogar einen Punkt (389 zu 388) mehr geholt als Zürich – der FCZ aber drei Meistertitel! Und nach Ranglistenpunkten (je 13) steht YB genau gleich wie der FCZ da, der sich eine schwache letzte Saison leistete, als er Siebter wurde (siehe Kasten). Jetzt ist der FCZ wieder da, strebt im Zweikampf mit Primus Basel seine vierte Meisterschaft in sechs Jahren an. YB bleibt vorerst nur die Rolle des Spielverderbers, der heute in Zürich und am Samstag in Basel antritt – und bei zwei Erfolgen vielleicht, vielleicht auch leise Titelchancen hegen darf.

FCB und FCZ warteten lange

Auch dieses Jahr steuert die Liga jedenfalls auf einen spannenden Finish mit alten Bekannten zu. Bloss drei Teams haben ja seit der Saison 2005/2006 Titel geholt, der FC Basel gleich fünf (zwei Meistertitel und drei Cupsiege). Es ist kaum vorstellbar, dass es in diesem Frühling einen anderen Titelträger gibt – die Favoriten Zürich (zu Hause gegen Xamax) und Sion (zu Hause gegen Biel) stehen im Cuphalbfinal nächste Woche vor lösbaren Aufgaben.

YB dagegen liess das absolute Sieger-Gen in den letzten Jahren vermissen – oder besser: das Titel-Gen. Und erstaunlicherweise hat mit Ausnahme von Basel, YB und Zürich bloss noch GC seit 2005 immer in der Super League agiert. Der Rekordmeister aber ist längst kein Spitzenklub mehr. Und YB bleibt der Trost, dass auch die zuletzt so erfolgreichen Traditionsvereine FCB und FCZ einst ähnlich lange auf Pokale warten mussten: Basel 22 Jahre auf die nächste Meisterschaft (1980 bis 2002) und 27 Jahre auf einen Cupsieg (1975 bis 2002), Zürich 25 Jahre auf den Meistertitel (1981 bis 2006) und 24 Jahre auf einen Erfolg im Cup (1976 bis 2000) – genau wie derzeit YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27493055

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 09:22 
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-------------------Wölfli---------------------
Nef--------------Dudar----------------Affolter
------------------Doubaï---------------------
Degen--------------Costanzo--------Raimondi
-----------Farnerud-------------------------
------------------Bienvenu--------------Lulic


FC Zürich - BSC Young Boys 1:2

Tore:

FC Zürich: Chermiti
BSC Young Boys: Bienvenu, Mayuka

Zuschauer: 13'500


Zuletzt geändert von Warlock am Dienstag 19. April 2011, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 09:36 
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Der Bund, 19.04.2011

Zitat:
«Ich denke, Zürich ist stärker als Basel»

YB-Topskorer Henri Bienvenu hat vor dem heutigen Gegner mehr Respekt als vor dem Leader.

Henri Bienvenu, mit 11 Toren sind Sie Topskorer von YB. Was hat sich seit der Ankunft von Alexander Farnerud geändert?

Mit Alex ist unser Spiel offensiver geworden. Er macht Tore und spielt entscheidende Pässe, das ist schon speziell. Ich hoffe, er hält seine Kadenz. Von seinem Spiel und seinen Ideen profitiert die gesamte Equipe.

Beim 4:0 gegen Bellinzona stürmten Sie mit Emmanuel Mayuka. Das hat gut geklappt. Wie läuft es mit Mayuka neben dem Platz?

Wir verstehen uns sehr gut, wir sind uns nahe. Zu Beginn war es etwas schwierig, denn er kommt aus der anglofonen Region Afrikas und ich aus der frankofonen. Es gibt zwischen diesen Regionen einen Mentalitätsunterschied, aber der ist nicht gross. Wir hatten zu Beginn lediglich kleine sprachliche Probleme, aber je besser wir uns kennen, desto besser verstehen wir uns.

Sie spielen seit 15 Monaten für YB. Wie gefällt Ihnen Bern?

Die Stadt hat Klasse, sie ist nicht zu gross, sie ist ruhig, sie ist sicher. Das gefällt mir.

Und wenn Sie in die Altstadt gehen, kennen Sie sich aus oder riskieren Sie, sich zu verirren?

Aber nein, ich verirre mich doch nicht in Bern. Wenn ich mich hier verirren sollte – c’est fini.

Und haben Sie auch schon den Bärengraben besucht?

Ja, zweimal war ich schon da, mit Freunden, wir hatten eine gute Zeit. Die Bären sind das Symbol der Stadt, klar, dass man das kennen muss.

Leben Sie mit Ihrer Freundin in Bern?

Nein, meine Freundin lebt in Paris. Deshalb fahre ich zu ihr, wenn es die Zeit erlaubt. Sie stammt ebenfalls aus Kamerun.

Die nächsten beiden Gegner der Young Boys sind der Tabellenzweite FC Zürich und der Leader FC Basel. Welche Mannschaft ist stärker?

Ich denke, es ist Zürich. Die Equipe hat das bessere Kollektivspiel. Zürich ist nicht so sehr von einzelnen Spielern abhängig wie Basel. Selbst wenn Zürich nicht so gut spielt, schafft es die Mannschaft zu gewinnen – wie am Samstag in Sion.

Und was ist für YB in dieser Saison noch möglich?

Wir müssen in Zürich gewinnen und in Basel. Dann könnte es noch einmal sehr interessant werden.


http://www.derbund.ch/bern/Ich-denke-Zu ... y/29206438

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