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 Beitrag Verfasst: Montag 11. April 2011, 23:05 
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BSC Young Boys - AC Bellinzona

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Stadion Wankdorf, Bern
Samstag, 16. April 2011
Zeit: 17.45 Uhr

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Webseiten AC Bellinzona:
http://www.acbellinzona.ch
http://it.wikipedia.org/wiki/Associazione_Calcio_Bellinzona

Forum AC Bellinzona:
http://www.acbforum.ch

Statistiken / Vergleiche vs. AC Bellinzona:
http://www.football.ch/sfl/821119/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/AC_Bellinzona
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_TI/belinzonafc/index.htm
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/ac-bellinzona
http://de.soccerway.com/matches/2011/04/16/switzerland/super-league/bsc-young-boys-bern/ac-bellinzona/1057058/
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2013


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 11:23 
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15.04.2011

Zitat:
Gürkan Sermeter: «Ich bin noch nie abgestiegen»

Gürkan Sermeter ist mit 37 Jahren der älteste Spieler der Super League. Als Jüngling begeisterte er 1996 die Berner Fans. Am Samstag tritt der langjährige YB-Publikumsliebling mit Bellinzona vielleicht letztmals im Stade de Suisse gegen YB an.

Gürkan Sermeter, von allen «Gügi» gerufen, hat sich nicht verändert. Er ist immer noch: schalkhaft, freundlich, schlagfertig. Und er ist: 37 Jahre alt! Aber Sermeter ist fit und kein Kilo schwerer als vor bald 20 Jahren, als er als Talent bei GC auftauchte. 1993 war das, bei YB hiess der Übergangspräsident Jürg Aeberhard, Adolf Ogi war zum ersten Mal Schweizer Bundespräsident, und der US-Präsident hörte auf den Namen Georg Bush, der Ältere. Jung aber war 1993 dieser gertenschlanke Techniker Sermeter, der heute, 18 Jahre später, immer noch bei Bellinzona in der Super League spielt – nach vielen Jahren bei YB, wo er zum absoluten Publikumsliebling aufstieg.

Heute lebt Sermeter im Tessin, er meldet «angenehme 26 Grad und traumhaftes Wetter» aus Giubiasco, wo er lebt. Und er sagt: «Ich bin glücklich, die Lebensqualität im Tessin ist grossartig.» Aber noch ist Sermeter Fussballer, der älteste der Super League. Er äussert sich im Interview zu seiner Rolle bei Bellinzona und zu seiner Zukunft. Gerade lernt Sermeter, der bereits fünf Sprachen spricht, Spanisch.

Gürkan Sermeter, wie fühlt man sich als ältester Spieler der Liga?
Gürkan Sermeter: Ich habe keine Schmerzen und freue mich jeden Tag aufs Training. Es ist ein Riesenprivileg, Fussballer zu sein.

Selbst wenn Sie in der Rückrunde bei Bellinzona kaum spielten.
Ich bin lange genug dabei, um mit solchen Situationen umzugehen. Der ehemalige Trainer Roberto Morinini setzte nicht mehr auf mich, jetzt ist seit einigen Wochen der Italiener Carlo Tebi da, und ich spiele wieder mehr.

Wie erleben Sie die 18-, 19-jährigen Talente im Vergleich zu jener Zeit, als Sie so jung waren?
Das sind riesengrosse Unterschiede. Als ich 19 Jahre alt war, musste ich mit anderen GC-Talenten wie Johann Vogel oder Patrick De Napoli hintenanstehen. Wir spielten am Samstag mit dem Nachwuchsteam in Yverdon und sassen bei GC am Sonntag im Tessin auf der Bank. Heute sind die Jungs selbstbewusster, frecher, sie werden früher eingesetzt und besser gefördert. Damals waren vielleicht zwei, drei Schweizer Akteure wie Stéphane Chapuisat und Ciriaco Sforza im Ausland, heute sind es 77 Schweizer, wie ich kürzlich gelesen habe.

In der Vorrunde spielten Sie zum Teil noch auf hohem Niveau...
...ja, und ich spüre, dass die Kraft und das Können noch ausreichen, wenn ich eingesetzt werde.

Also spielen Sie am Samstag nicht zum letzten Mal gegen YB.
Ich hoffe es. Bellinzona möchte meinen Vertrag verlängern, mindestens um ein Jahr, das freut und ehrt mich. Der Verein sagt, ich sei auf und neben dem Platz eine Führungsperson. Aber ich möchte den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen, um aufzuhören. Viele Fussballer haben das berühmte Jahr zu viel absolviert. Und vielleicht geht die andere Türe, die im Moment im Fussball offen ist, später nicht mehr auf.

Sie haben ein Angebot, in irgendeiner Funktion bei einem anderen Klub einzusteigen.
Genau. Aber, um die nächste Frage schon zu beantworten, ich bin nicht der Trainertyp, ich möchte im Management arbeiten und bin seit 20 Jahren im Fussball dabei, da habe ich viele Kontakte geknüpft. Ich habe mal eine Banklehre absolviert, aber in diesen Beruf kann ich nicht zurück.

Die übernächste Frage wäre gewesen, ob das Angebot von YB ist.
Nein. Und sowieso ist meine Tendenz, noch ein Jahr zu spielen.

Was würde denn der Sportchef Gürkan Sermeter ändern, damit endlich mal wieder ein Tessiner Team um den Titel mitspielt?
Entscheidend ist, dass endlich moderne Stadien gebaut werden. Bei uns in Bellinzona sehen die Planungen des Präsidenten Gabriele Giulini gut aus. Damit alleine ist es aber noch nicht getan, das sieht man bei Servette oder auch St.Gallen, wo die Teams auch in neuen Stadien nicht automatisch mehr Erfolg haben.

Und warum fusioniert man nicht endlich die grossen Tessiner Fussballklubs zu einer AC Ticino?
Das ist unvorstellbar. Bellinzona und Lugano zum Beispiel sind riesige Rivalen, die kann man doch nicht einfach so zusammenlegen. Das sind Vorstellungen, die in der Deutschschweiz vielleicht hübsch klingen, aber nichts mit der Realität zu tun haben.

Und warum steigt Bellinzona dieses Jahr nicht ab?
Unser Ziel ist Rang acht. Nach 27 Runden sind wir Siebter, mit vier Punkten Vorsprung auf Xamax und fünf auf St.Gallen. Wenn mir das vor der Saison angeboten worden wäre, hätte ich eingeschlagen. Natürlich sind wir noch nicht gerettet, aber die Qualität bei uns stimmt. Zudem spielen wir gegen GC, Xamax und St.Gallen noch zu Hause. Und es gibt einen anderen, wichtigeren Grund.

Nämlich?
Ich bin noch nie abgestiegen (lacht). Ich bin Meister geworden mit GC und aufgestiegen mit YB und habe leider alle vier Cupfinals verloren, aber den Klassenerhalt immer geschafft. Und ich war bei YB, Luzern, Aarau und Bellinzona oft im Abstiegskampf.

Sobald es um YB geht, spricht der Zürcher mit türkischen Wurzeln noch schneller, er schwärmt von Bern und sagt, er habe bei YB die schönste Zeit seines Lebens verbracht. Kürzlich war er als Ehrengast zum 15-Jahr-Jubiläum des YB-Fanklubs Halbzeit eingeladen. Selbstverständlich kam «Gügi», er stieg am Morgen im Tessin ins Auto und genoss den Abend in seiner alten Heimat mit vielen früheren Weggefährten. «Als ich im Herbst mit Bellinzona gegen YB spielte, hörte ich wieder die Sprechchöre der YB-Fans, die meinen Namen riefen», sagt Sermeter. «So etwas erleben nicht viele Fussballer, es ist die höchste Wertschätzung, die man erfahren kann.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19077622

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 11:28 
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15.04.2011

Zitat:
Vom Aufstieg bis zum verlorenen Cupfinal

Gürkan Sermeter ist in Bern immer noch beliebt. Er spricht mit Begeisterung und Wehmut von seiner Zeit bei den Young Boys.

Im Frühling 1996, als YB ein trostloses Dasein mit trostloser Perspektive fristete, rettete der 22-jährige Gürkan Sermeter als GC-Leihgabe die Young Boys mit 10 Toren in 12 Partien fast im Alleingang vor dem Abstieg in die NLB. Viele Mädchen und Frauen gingen seinetwegen ins verlotterte Wankdorf. Morgen ist im schmucken Stade de Suisse beim YB-Spiel gegen Bellinzona «Ladies Night», vielleicht passt das ja: Sermeter (37) ist bei den Tessinern immer noch dabei. 2000 stiess er wieder zu YB, blieb sechs Jahre, stieg in seiner ersten Saison in die NLA und spätestens in den sorglosen Jahren im Neufeldexil zur YB-Legende auf. Er nimmt Stellung zu seiner Berner Zeit.

Schönster Moment bei YB: «Es gab viele schöne Augenblicke in Bern. Ich war jung und unbeschwert, als ich 1996 für ein halbes Jahr zu YB kam, ich schoss viele Tore, wir stiegen nicht ab. Aber nichts war schöner als der Aufstieg 2001, wir waren eine verschworene Gemeinschaft, das Team, Trainer Marco Schällibäum, Sportchef Fredy Bickel. Wir glaubten daran, dass YB wieder ein nationales Spitzenteam werden könnte. Heute erfüllt es mich mit Stolz, haben wir damals mit dem Aufstieg den Grundstein gelegt, dass YB heute zu den besten Teams der Schweiz gehört.»

Traurigster Moment bei YB: «In erster Linie fehlte ein Titel. Im Cupfinal 2006 gegen Sion, damals in der Challenge League, setzte Trainer Gernot Rohr tatsächlich Hakan Yakin, Thomas Häberli und mich auf die Bank, wir verloren im Elfmeterschiessen. Das war ein sehr schmerzhafter Tag, den ich nie vergesse.»

Das speziellste Spiel mit YB: «Im Frühling 2003 spielten wir im Cupviertelfinal gegen Basel und lagen früh 0:2 zurück, ehe ich in 17 Minuten drei Tore schoss. Leider verloren wir dieses sensationelle Spiel nach Verlängerung 3:4, Hakan Yakin schoss das Siegestor, nachdem ich vorher zwei Riesenchancen vergeben hatte.»

Grösste Enttäuschung bei YB: «Nein, das war nicht Trainer Gernot Rohr, obwohl ich im Cupfinal 2006 nicht spielen durfte. Aber Rohr wollte mich wenige Monate später behalten. Sportchef Marcel Hottiger war schuld, dass ich gehen musste, er glaubte nicht mehr an mich. Aarau gab mir einen Dreijahresvertrag, und ich denke, ich bewies, gut genug für die Super League zu sein.»

Kontakte zu YB: «Als ich YB verlassen musste, war Stefan Niedermaier leider noch nicht lange Chef. Ich schätze ihn und spreche noch regelmässig mit ihm. Aber Niedermaier ist ja nicht mehr im Stade de Suisse, es geht schnell im Fussball, viele Leute aus meiner Zeit haben YB auch verlassen. Mit Marco Wölfli und Mario Raimondi spielte ich aber sogar noch zusammen. Mir gefällt, wie offensiv YB derzeit auftritt. Ein Titel wäre längst verdient.»

Persönliches All-Star-Team: «Ich spielte bei GC mit herausragenden Spielern zusammen, wir erreichten 1995 die Champions League. Das hat Auswirkungen auf mein All-Star-Team aller Mitspieler. Wir spielen ein offensives 3-4-3-System: Marco Wölfli; Murat Yakin, Patrick Müller, René van Eck; Thomas Häberli, Hakan Yakin, Mihai Tararache, Thomas Bickel; Stéphane Chapuisat, Giovane Elber, Kubilay Türkyilmaz. Ich weiss nicht, ob es da für mich noch Platz hätte»...


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10410028

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 13:43 
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-------------------Wölfli---------------------
Affolter------------Dudar----------------Jemal
--------------Doubaï-------------------------
Sutter--------------Costanzo---------Spycher
-----------Farnerud-------------------------
------------------Bienvenu--------------Lulic


BSC Young Boys - AC Bellinzona 3:0

Tore:

BSC Young Boys: Lulic, Bienvenu, Mayuka
AC Bellinzona: -


Zuschauer: 20'500


Zuletzt geändert von Warlock am Freitag 15. April 2011, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 14:30 
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Vorschau YB - Bellinzona

BSC Young Boys - FC Bellinzona, Samstag, 16. April 2011, 17:45 Uhr, Stade de Suisse, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Abwesende Spieler:
Alain Nef (Gelbsperre), Marco Schneuwly (im Aufbautraining nach Meniskusverletzung), Dario Dussin (Kreuzbandriss).

Einsatz fraglich:
Christoph Spycher (Fussprellung), Henri Bienvenu (Wadenbeschwerden).

Bisherige Begegnungen in dieser Saison:
31.07.2010, Bellinzona - YB 2:1. - Tore: 6. Lustrinelli 1:0, 40. Feltscher 2:0, 84. Mayuka 2:1.
24.10.2010, YB - Bellinzona 1:1. - Tore: 33. Lulic 1:0, 42. Mattila 1:1.
05.02.2011, Bellinzona - YB 1:5 (1:1). - Tore: 18. Bienvenu 0:1, 41. Conti 1:1, 48. Bienvenu 1:2, 58. Lulic 1:3, 80. Mayuka 1:4, 93. Eigentor Thiesson 1:5.

Vorverkauf:
Bis am Freitag Mittag wurden rund 16‘500 Tickets (inkl. 14‘200 Jahreskarten) verkauft.

Ladies Night:
Das Programm rund um die Partie ist speziell auf die Frauen ausgerichtet. Der Eintritt ins Stade de Suisse kostet für Frauen nur CHF 10.00. Nach dem Schlusspfiff findet im Sektor D die «After Match Party» mit den DJs MCW und McFlury statt.
Weitere Infos

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 17:00 Uhr geöffnet.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - Bellinzona

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 15:04 
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gügi, gügi ...fussballgott

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 15:18 
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15.04.2011

Zitat:
Scott Sutter als Lockmittel

Die Young Boys setzen am Samstag im Heimspiel gegen Bellinzona auf die Frauen. Weibliche Matchbesucher bezahlen lediglich 10 Frauen. Später wartet ein interessantes Abendprogramm.
"Für ein Abendprogramm der besonderen Art!" Mit diesem Spruch und einem arg zerzausten Scott Sutter auf den Spielplakaten warben die Berner diese Woche für das Heimspiel gegen die Tessiner. Das weisse Hemd fast bis zum Bauchnabel geöffnet, die Krawatte bereits ziemlich gelockert, die Haare zerzaust und auf der Wange einen roten Lippenstift-Abdruck. Der YB-Verteidiger könnte direkt von einer durchzechten Nacht daherkommen. Sutter machte das Foto-Shooting offenbar sichtlich Freude. Die Original-Plakate hat er eigenhändig unterschrieben. Interessierte (weibliche) Fans können sie für 5 Franken pro Stück erstehen.

Nach Spielschluss ist direkt im Stadion die beliebte "After Match Party" mit zwei DJ's angesagt. Damit die Männer nicht ganz unter sich sind, geniessen die Frauen bei der Ladis Night nicht nur Ermässigung beim Eintrittspreis, sondern auch beim Kauf eines Cüplis. Die ganz Glücklichen konnten diese Woche gar exklusive Tickets für die neue Ladies Lounge gewinnen. Die Marketing-Abteilung der Young Boys ist um gute Ideen nicht verlegen.

http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -107189059

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2011, 15:32 
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yb-bellinzona 2:1

yb: mayuka, bienvenu
bellinzona: lustrinelli

20′100 zuschauer...davon 20'000 weiblich. das wär vielleicht mal ein spass :grin1:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. April 2011, 09:49 
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16.04.2011

Zitat:
«Wir sind jetzt ein anderes Kaliber»

Trainer Vladimir Petkovic ist überzeugt, dass sich YB heute Samstag (17.45) gegen die AC Bellinzona keinen weiteren Ausrutscher im eigenen Stadion erlauben wird.

Die Young Boys treffen am kommenden Dienstag auf den Zweiten FC Zürich und am Ostersamstag (20.15) im St.-Jakob-Park auf Leader FC Basel. Trainer Vladimir Petkovic indes bleibt sich treu und sagt: «Ich spreche nur über das nächste Spiel und den nächsten Gegner und das ist die AC Bellinzona am Samstag.»

Die Berner haben gegen den Zweiten FCZ in der laufenden Saison in drei Spielen sieben Punkte geholt und dennoch liegen sie um sieben Punkte hinter den Zürchern zurück. Das ist die Konsequenz der vielen Punkteverluste von YB gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenhälfte im Stade de Suisse. Gegen die ACB haben die Young Boys zuletzt im Stadio Comunale am 5. Februar locker 5:1 gewonnen. Doch in der Vorrunde setzte es im Tessin ein 1:2 ab und im Wankdorf kamen die Berner nicht über ein 1:1 hinaus. Auch gegen St. Gallen und Thun schafften die Young Boys im eigenen Stadion nur je ein Unentschieden, gegen Xamax verloren sie gar 0:1.

«Das wäre nicht akzeptabel»

«Wir haben gegen vier der letzten fünf Teams der Tabelle in vier Heimspielen drei Punkte geholt und uns selber geschlagen», rechnet YB-Chef Ilja Kaenzig vor. Für das heutige Spiel gegen die ACB ist ein Sieg Pflicht. Kaenzig: «Das wäre nicht akzeptabel, wenn wir gegen Bellinzona zu Hause erneut Punkte liegen lassen würden.»

Platz 3 heisst zurzeit die Realität der Young Boys mit dem zweithöchsten Budget der Liga von rund 30 Millionen Franken, und Kaenzig betont: «Wir müssen uns wieder für das Europacupgeschäft qualifizieren, und deshalb dürfen wir gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte keine Punkte mehr liegen lassen.» Das habe er in einem Gespräch auch dem Mannschaftsrat um Goalie Marco Wölfli und Christoph Spycher erläutert: «Ein Umfaller zu Hause kann passieren, auch ein zweiter, sogar ein dritter ist unter Umständen zu erklären. Aber jetzt gibt es dafür keine Erklärungen und Ausreden mehr, das wissen die Spieler.»Die vier Qualifikationsspiele für die Champions League und die acht Partien der Europa League spülten diese Saison brutto rund 8 Millionen Franken in die Kasse. Für die erneute Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation im Sommer müsste YB den FCZ von Platz 2 verdrängen. «Das wird schwierig», macht sich auch Kaenzig nichts vor. Doch zumindest Platz drei müsse unbedingt gehalten werden, fordert der YB-Chef. «Rang vier würde bedeuten, dass wir zwei Qualifikationsrunden für die Europa League bestreiten müssten. Das erste Spiel wäre bereits am 14. Juli, also noch vor dem Meisterschaftsstart.» Petkovic kennt natürlich die Ausgangslage und die Erwartungshaltung und demonstriert Gelassenheit: Seine Mannschaft sei gegenüber der Vorrunde deutlich besser und abgeklärter geworden. «Wir sind jetzt ein anderes Kaliber», sagt der Trainer. «In der Vorrunde gewann Xamax bei uns 1:0 mit einem einzigen Torschuss. St. Gallen holte ein 1:1 und schoss ein einziges Mal gefährlich auf unser Tor.»

Die Impulse von Farnerud

Mittlerweile sei seine Mannschaft in der Lage, auch gegen sehr defensiv eingestellte Gegner zu reagieren. Mit dem Zuzug von Alexander Farnerud hat YB nun im Mittelfeld einen Führungsspieler, der mit seiner Zweikämpfstärke, Übersicht und Torgefährlichkeit Akzente setzt, die man in der Vorrunde oft vermisste. Durch den Schweden ist YB auch bei Standardsituationen deutlich gefährlicher geworden. «Farnerud ist ein Grund für unsere positive Entwicklung, aber es gibt noch andere Faktoren», betont der Trainer. «Bienvenu und Mayuka kommen nun viel besser ins Spiel, und jetzt hat die Mannschaft auch nicht mehr die Doppelbelastung durch den Europacup.»

Petkovic erinnert, dass die ACB in der Vorrunde nicht nur YB, sondern auch Basel geschlagen hat, «weil beide Mannschaften nach Europacup-Einsätzen ins Comunale mussten. Davon hat Bellinzona profitiert und sechs unerwartete Punkte geholt.» Auch heute erwartet der YB-Trainer einen defensiv eingestellten Gegner: «Wir müssen schnell ein Tor erzielen – und wenn das nicht gelingt, Ruhe bewahren und den Spielrhythmus hochhalten.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-W ... y/31019456

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. April 2011, 13:54 
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15.04.2011

Zitat:
Der Höhenflug des linken YB-Flügels

YB empfängt am Samstag Bellinzona (17.45 Uhr). Senad Lulic hat sich als einer der besten Berner Akteure etabliert – und ist längst nicht am Ende seiner Entwicklung.

Der Konkurrenzkampf bei den Young Boys findet gerade in der Offensive auf bemerkenswert hohem Niveau statt. Die Position von Senad Lulic aber steht nie zur Debatte, der 25-Jährige hat mit schwungvollen Auftritten auf der linken Angriffsseite alle Kritiker verstummen lassen. «Lulic ist ein wertvoller Akteur, der seine Gegenspieler beschäftigt», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic.

Vor der Saison hatte es ja geheissen, der Zuzug von Lulic, einem Wunschspieler Petkovics, sei ein beträchtliches Risiko, nachdem der Bosnier über sieben Monate mit Achillessehnenproblemen ausgefallen war. Wie bei Scott Sutter, der vor bald zwei Jahren ebenfalls nach langer Verletzungspause von GC zu YB gewechselt hatte, hat sich der Mut für die Young Boys jedoch ausbezahlt. «In der Vorrunde hatte ich nach langer Pause Mühe», sagt Lulic. «Aber von Monat zu Monat wurde ich fitter und spritziger.»

Chur, Bellinzona, GC, YB

Und so, wie sich YB mit Fortdauer der Saison steigerte und stabilisierte, so gelang Lulic eine Leistungsverbesserung. Sein Befinden definiert er derzeit mit «so lala». Man habe das hohe Potenzial mehrmals angedeutet, aber andererseits schmerze es, 12 Punkte hinter Basel und 7 Zähler hinter Zürich zu liegen, sagt Lulic. «Die sind nicht besser als wir, aber konstanter. Wir haben zu viele Punkte gegen schwächere Teams abgegeben.»

So gesehen ist das YB-Heimspiel heute gegen den früheren Lulic-Arbeitgeber AC Bellinzona auch ein Reifetest. «Wir dürfen uns keine Ausrutscher mehr leisten», sagt Lulic. Auch sein Ziel ist es, mit YB einen Titel zu gewinnen, darum nahm er im letzten Sommer nach Chur, Bellinzona und GC die nächste Stufe auf der Karriereleiter. «Wir haben ein junges, starkes Team. Und wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren Erfolg haben können.»

Senad Lulic gilt ja als bester Fussballspieler Graubündens, das hört sich gewöhnungsbedürftig an, schliesslich spielt er für Bosniens Nationalmannschaft (siehe Text unten). Aber Lulic ist eben auch Schweizer. Er landete 1998 als 12-Jähriger mit seiner Familie auf der Flucht von den Kriegswirren in der Heimat im Asylbewerberheim in Schluein GR, heute wohnt er mit seiner Frau in Gümligen. Die Eltern leben noch in Chur, Lulic spricht mit bündnerischem Akzent. Längst ist er aber dabei, die Fussballwelt zu erobern, Schritt für Schritt, schnell und dynamisch.

und bald ins Ausland?

Ein aussergewöhnlicher Fussballer mit Zug zum Tor wie Senad Lulic wird natürlich von ausländischen Vereinen beobachtet, das weiss man bei den Young Boys. «Wir hoffen aber, dass er mindestens noch eine Saison bleibt», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig. Flink und dribbelstark, torgefährlich und schussstark ist Lulic, er hat vor allem auf der Bühne Europacup beste Eigenwerbung betrieben, aber es fehlt ihm an der Konstanz, manchmal taucht Lulic ab. «Ich kann noch viel lernen und denke derzeit nicht ans Ausland», sagt Lulic. «Aber, klar, jeder Fussballer in der Schweiz träumt davon, in einer der grossen Fussballligen Europas zu spielen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20470530

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