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 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 12:08 
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FC Basel - BSC Young Boys

Bild vs. Bild


Stadion St. Jakobs Park
Samstag, 04.12.2010
Zeit: 16.45 Uhr


Bild


Webseiten Fc Basel:

http://www.fcb.ch

http://www.fcbforum.ch/forum/


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 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 17:25 
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Extrazug nach Basel

Für das Auswärtsspiel gegen den FC Basel vom Samstag 4. Dezember haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.


Bern ab 13:58
Burgdorf ab 14:12
Herzogenbuchsee ab 14:23
Langenthal ab 14:29
Basel St.Jakob an 15:15


Basel St.Jakob ab 18:59
Langenthal an 19:31
Herzogenbuchsee an 19:37
Burgdorf an 19:49
Bern an 20:06

Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 20.- mit bzw. 40.- ohne Halbtax.


Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.

Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.

Matchbillete können bis Samstagvormittag im Fanshop oder im Zug gekauft werden.

Auch auf dieser Fahrt gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Dezember 2010, 17:28 
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Blick, 02.12.2010

Strellers Wunderheilung

FCB-Stürmer Marco Streller (29) darf auf ein Blitz-Comeback gegen YB hoffen.

Hat Basels Trainer Thorsten Fink im Kampf um die Wintermeisterschaft plötzlich noch einen Zusatz-Joker im Ärmel?

Vor dem Spitzenkampf am Samstag (16.45 Uhr) gegen YB bahnt sich ein überraschendes Comeback von Marco Streller an. Der Stürmer, der sich am 14. November beim 1:3 gegen Thun einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog, scheint keine Probleme mehr zu haben.

Auch gestern trainierte Streller voll mit der Mannschaft. Bei starkem Schneefall hüpfte der Nati-Angreifer über Hürden, machte Sprintübungen, trat gegen den Ball. «Wenn er bis Samstag alle Einheiten übersteht, wird es gut kommen», hofft Fink. «Pippis Heilung ist viel besser verlaufen, als wir erwartet haben», so Fink

Zunächst hiess es, die Hinrunde sei vorbei. Jetzt hofft Streller auf ein Blitz-Comeback gegen YB. Und natürlich auf einen Einsatz beim Champions-League-Match am kommenden Mittwoch in München.

Neben seiner Verletzung gibt es aber noch einen anderen Grund, der Strellers Rückkehr stoppen könnte: Seine Frau Desirée (im 9. Monat) wartet auf die Geburt ihres zweiten Kindes, die täglich passieren kann.

Almerares auf die Bank?
Aufgrund der sehnlichst erwarteten Niederkunft fehlte Streller schon auf der Weihnachtsfeier am vergangenen Montag im Europapark Rust. Er will bei der Geburt unbedingt dabei sein.

Sollte er doch sein Blitz-Comeback geben, müsste Federico Almerares wohl wieder auf die Bank.

Der «Edel-Joker» traf zuletzt in Luzern, gegen Cluj und Neuenburg. Seine Zukunft in Basel ist indes weiter offen – sein Vertrag läuft 2012 aus. Fink: «Er hat einen Lauf und mich zuletzt überzeugt. Aber es kann sein, dass er irgendwann eine neue Herausforderung sucht.»

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Dezember 2010, 19:07 
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Vorschau Basel - YB

FC Basel - BSC Young Boys, Samstag, 4. Dezember 2010, 16:45 Uhr, St. Jakob Park, Basel. - Vor dem Spiel beim FC Basel präsentiert sich die Situation beim BSC Young Boys wie folgt:

Verletzt:
Emiliano Dudar, Hassan Lingani (beide rekonvaleszent)

Fraglich:
Ammar Jemal, Senad Lulic (beide Oberschenkel-Beschwerden) sowie Scott Sutter (Adduktoren).

Hinspiel:
12.09.2010, YB – Basel 2:2 (2:1), Tore: Jemal, Degen; Frei, Chipperfield.

Radio:
Liveübertragung des Spiels im Internet unter www.radiogelbschwarz.ch.

TV:
SF2 überträgt die Partie direkt.

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 13:58 Uhr.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 11:07 
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Berner Zeitung, 04.12.2010

Spektakel und Spannung in Basel

Heute treten die Young Boys zum Spitzenkampf beim FC Basel an. Partien gegen den Meister verliefen unter Trainer Vladimir Petkovic meistens unterhaltsam und abwechslungsreich. Petkovics Bilanz ist immer noch äusserst positiv.

Die Antwort von Vladimir Petkovic kommt am Freitag schnell und spontan: «An die Finalissima natürlich!» Die Frage war, an welches YB-Spiel gegen den FC Basel er sich am besten erinnere – und die Wunden der 0:2-Niederlage vom Mai im Stade de Suisse sind auch beim Trainer nicht restlos verheilt. «Zu viele individuelle Fehler» habe sich sein Team geleistet, und der Druck sei wohl zu gross gewesen. «Partien gegen Basel sind immer speziell und emotional», sagt Vladimir Petkovic. Er habe festgestellt, dass sich die FCB-Protagonisten regelmässig über YB äussern würden. «Wir haben uns den Baslern Schritt für Schritt angenähert. Es spricht für uns, dass wir von ihnen ernst genommen werden.» Er denke, dass Spiele zwischen Basel und YB in der Schweiz deutlich am meisten Interesse erzeugen würden.

Sieg in Basel nach 722 Wochen

Und heute treffen die Titelrivalen im St.-Jakob-Park mal wieder aufeinander. Selbstverständlich geht es erneut um Ehre, Prestige und Macht, einerseits, aber für die Young Boys auch darum, in einer wechselhaften Vorrunde mit einem Coup in Basel ein fettes Ausrufezeichen zu setzen. So wie Ende September 2008, im ersten Duell von YB unter Petkovic mit dem FCB. «Mit Passion zum historischen Sieg», titelte die Berner Zeitung damals nach dem 2:1-Erfolg der Young Boys in Basel. Es war der erste YB-Triumph beim FCB seit 722 Wochen – oder November 1994. Viereinhalb Monate nach der verlorenen Finalissima 2008 im St.-Jakob-Park – und wenige Wochen nach dem Trainerwechsel von Martin Andermatt zu Petkovic – war es der Beginn eines faszinierenden YB-Steigerungslaufes durch die Liga.

13 Punkte hatte der Rückstand der Young Boys vor diesem 2:1-Auswärtssieg auf den FCB betragen. Im allerletzten Spiel jener Spielzeit überholten die Berner den Konkurrenten noch – mit einem 3:0-Sieg in Basel. Thomas Häberli erzielte im Mai 2009 in seinem letzten Pflichtspiel den letzten Treffer für YB, das die Saison auf Rang zwei beendete. In jener Partie ging die lange, erfolgreiche Ära von Christian Gross als Basel-Trainer humorlos zu Ende. «Ich spiele immer gerne gegen Basel», sagt Petkovic. «Wir sind wohl die Einzigen, die gegen den FCB auswärts mit Mut und Offensivspiel agieren wollen.»

YB dominierte den FCB lange

Die Petkovic-Bilanz gegen Basel war als YB-Coach lange Zeit makellos. Mit dem frechen 3-4-3-System, welches Petkovic zuerst spielen liess, bekundete der FCB enorme Mühe. In jener Saison 2008/09 hatten die Young Boys auch zum Rückrundenauftakt zu Hause gegen den FCB 3:2 gewonnen. Es war – wie fast immer – eine verrückte, offene, spannende, phasenweise hochklassige Begegnung, in der YB 2:0 führte, zwei Gegentore kassierte und in der 88.Minute durch Häberli die Entscheidung herbeiführte.

Im April 2009 lachte den Young Boys wieder das Glück, als sie im Cuphalbfinal gegen Basel nach Elfmeterschiessen gewannen. Selten war die Stimmung im Stade de Suisse besser als an jenem Abend, als Goalie Marco Wölfli der Berner Penaltyheld war, der besondere Unterstützung durch seine bangenden und betenden (Gilles Yapi!) Mitspieler erhielt. Wenigen Wochen später aber verlor YB den Final gegen Sion nach 2:0-Führung.

Auch in der letzten Saison tat sich der FCB, jetzt unter Trainer Thorsten Fink, vorerst schwer mit YB. Ende August 2009 sicherte ein Tor des eingewechselten Christian Schneuwly in der Nachspielzeit den Bernern einen 2:1-Erfolg in Basel. Jetzt waren es die Young Boys, die früh in der Saison 13 Punkte Vorsprung auf den FCB besassen – und am letzten Spieltag, in der Finalissima in Bern, noch überholt wurden.

Dudars schwere Verletzung

Vorerst aber gelang YB unter Petkovic gegen Ende der Vorrunde vor einem Jahr – wie diesmal am 17.Spieltag – mit einem 2:0-Sieg der sechste Erfolg en suite gegen den FCB. In jener Partie riss Marco Schneuwly das Kreuzband. Damit lag YB im Dezember 2009 sieben Zähler vor Basel, doch die schlauen Spielplangestalter setzten das Duell gleich zum Start der Rückrunde wieder auf die Agenda. Und im Februar deklassierte Basel ein durch die Unruhe um den späteren Yapi-Transfer zum FCB sehr nervöses YB mit 4:0. Im letzten Gipfeltreffen vor bald drei Monaten in Bern schliesslich zeigte YB «die beste Leistung in dieser Saison» (Petkovic) – aber nur bis zur fürchterlichen Szene mit Emiliano Dudars schwerer Kopfverletzung in der 38.Minute. YB verspielte eine 2:0-Führung, doch an jenem Nachmittag habe das Resultat keine Rolle gespielt, wie Petkovic erklärt.

Und was passiert heute im Duell FCB versus YB zwischen Tränen und Toren, Triumph und Tragik?

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Spektakel-und-Spannung-in-Basel/story/28234387

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 11:09 
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20min.ch, 04.12.2010

FCB - YB im Schatten des Europacups

Zwischen Stuttgart und München: Der Europacup wirft seinen langen Schatten auf das Topspiel in der Axpo Super League. 20 Minuten Online berichtet ab 16.45 live.

«Die Gedanken an Bayern München dürfen zwar noch keinen Platz in unseren Köpfen haben, ein positives Ergebnis gegen YB wäre jedoch die ideale Basis für unser letztes Gruppenspiel in der Königsklasse», nahm FCB-Coach Thorsten Fink in seiner Vorschau Bezug auf das anstehende Top-Ereignis am Mittwoch in München. Mit einem Überraschungserfolg über die bereits für die Achtelfinals qualifizierten Bayern könnten sich die Basler noch Hoffnungen auf ein Überwintern in der Champions League machen. Klar, dass diese Überlegungen bereits in den Köpfen der Basler Spieler herumgeistern. Bisher aber vermochten sie sich stets auf die Axpo Super League fokussieren, wenn es unbedingt nötig war. Der Tanz auf verschiedenen Hochzeiten ist dem FCB diesen Herbst bisher ausgezeichnet geglückt.

Die Ausgangslage vor dem Duell der beiden, zu Saisonbeginn als heisseste Titelkandidaten bezeichneten Teams präsentiert sich spannend und vielversprechend. YB hat sich dank zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage leise an die Spitzengruppe herangeschlichen und liegt aktuell noch fünf Punkte hinter Basel zurück. Mit einem Sieg in Basel wäre YB wieder an seinem grossen Titelrivalen der letzten Saison dran, hätte lediglich noch einen Rückstand von zwei Zählern. «Wir spüren, dass man uns in Basel wieder Ernst nimmt und wir sind auch stolz darauf, dass wir uns nach dem Auf und Ab im Herbst wieder herankämpfen konnten», sagt YB-Coach Vladimir Petkovic.

Gute YB-Bilanz in Basel

Die Erinnerungen an den St.-Jakob-Park flössen YB nur wenig Respekt ein. Von den letzten vier Gastspielen ging lediglich eines, im Februar dieses Jahres (0:4), verloren. Der späte 4:2-Sieg über Stuttgart hat den Berner zudem zusätzliches Selbstvertrauen eingeflösst. Ob sie jedoch die Strapazen des Spiels auf Schnee nach knapp drei Tagen bereits vollständig weggesteckt haben, ist eine andere Frage. Mit Henri Bienvenu, Ammar Jemal, Senad Lulic und Scott Sutter plagen sich jedenfalls vier wichtige Stützen noch immer mit kleinen Verletzungen herum.

Die Samstagsspiele der 17. ASL-Runde in der Übersicht

Basel - Young Boys

Bemerkungen: Hinrunde: 2:2. - Anspielzeit: Samstag, 16.45 Uhr. - Abwesend: Chipperfield, Huggel, Kusunga, Zoua (alle verletzt), Streller (wegen unmittelbar bevorstehenden Vaterfreuden fraglich); Dudar, Lingani (beide rekonvaleszent), Bienvenu, Jemal, Lulic und Sutter (alle fraglich). - Statistisches: YB weist die zweitbeste Erfolgsbilanz der letzten Wochen nach dem FCZ aus. Die Berner sind seit fünf Runden ungeschlagen und liessen gegen Stuttgart auch auf europäischer Ebene aufhorchen. Mit einem Sieg in Basel wie vor rund einem Jahr würde YB bis auf zwei Zähler zum FCB aufrücken. Gewinnen jedoch die Basler, liegen die Berner acht Zähler hinter dem FCB zurück.

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/FCB---YB-im-Schatten-des-Europacups-11224153

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 13:00 
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Der Bund, 04.12.2010

«Wir wollen die Auswärtsschwäche von YB ausnützen»

FCB-Trainer Thorsten Fink formuliert wie gewohnt forsch die Zielsetzung.

Der Rasen des St.-Jakob-Park präsentierte sich gestern Nachmittag in Grün. Grund ist die Rasenheizung. Das Training absolvierte der FCB denn auch auf dem Hauptplatz. «Wir mussten während der Woche auf Kunstrasen trainieren, es ging nicht anders bei diesem Wetter. Nun wollen wir auf den Rasen», begründete FCB-Trainer Thorsten Fink. Es sei das letzte Spiel des Jahres im St.-Jakob-Park, deshalb könne man dieses Training verantworten. «Wir werden im Abschlusstraining nicht Grätschen und auch keine andere Dinge machen, die den Rasen besonders strapazieren», sagt Fink.

29 600 Tickets (mit den Saisonkarten) sind für dieses Spiel abgesetzt worden, das vergangene Saison noch unter dem Attribut «Finalissima» vermarktet wurde. Und Fink hegt auch keine Bedenken, dass seine Spieler, vier Tage vor dem Champions-League-Spiel bei Bayern München, nicht ganz bei der Sache sein könnten. Hiesse der Gegner Thun oder GC, wäre die Gefahr grösser, ohne damit diese Teams abwerten zu wollen, meint er. «Aber am Samstag kommt YB.»

Wegen Rückenproblemen wird Huggel fehlen und dieses Jahr keine Spiele mehr bestreiten. Ebenfalls verletzt sind Chipperfield, Kusunga und Zoua. «Alle vier spielen in der Vorrunde nicht mehr. Wir riskieren eine Woche vor der Winterpause nichts», sagt Fink. Dafür ist Streller wieder einsatzfähig. Der Trainer: «Seine Frau erwartet in den nächsten Tagen ein Kind, deshalb weiss ich noch nicht, ob Marco dabei ist.»

Die Basler konnten sich am Mittwoch im TV-Stuhl entspannt ansehen, wie YB auf Schnee und Plastik sich gegen den VfB Stuttgart in der Europa League durchsetzte. Fink hat natürlich mitbekommen, dass auch bei den Young Boys einige Spieler angeschlagen sind. In seiner forschen Art gibt er die Zielsetzung vor: «Wir wollen die Auswärtsschwäche von YB ausnützen. Mit einem Sieg könnten wir den Gegner richtig distanzieren, das wäre hervorragend.»

Die Tatsache, dass seine Mannschaft während der Woche ohne Einsatz war, während YB kaum Zeit hatte, um zu regenerieren, spielt Fink herunter. Immerhin räumt der FCB-Trainer ein. «Es könnte sein, dass wir in der Schlussphase nochmals die letzte Luft kriegen, andererseits kommt YB mit einem positiven Erlebnis nach Basel. Das ist für die Berner auch eine gute Sache.»

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wir-wollen-die-Auswaertsschwaeche-von-YB-ausnuetzen/story/13737162

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 13:49 
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sf.tv, 04.12.2010

YB in Basel: Selbstvertrauen vs. müde Beine

Die Young Boys treten am Samstag bei Meister FC Basel an (16.30 Uhr auf «SF zwei» und im Livestream). Für die Berner stellt sich die Frage, ob sie durch den strapaziösen Sieg gegen Stuttgart eher beflügelt oder gehemmt sind.

Der Europacup wirft seinen langen Schatten auf das heutige Topspiel in der Super League. Der FC Basel könnte den Kopf bereits beim Champions-League-Auftritt in München in der nächsten Woche haben, die Young Boys dürften noch müde vom gelungenen aber auf dem tiefen Schnee anstrengenden Europa-League-Auftritt gegen Stuttgart sein.

Aufholjagd von YB

Die Ausgangslage vor dem Duell der beiden Titelkandidaten präsentiert sich spannend und vielversprechend. YB hat sich dank zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage leise an die Spitzengruppe herangeschlichen. Mit einem Sieg in Basel würden die Berner bis auf zwei Punkte zum Meister FCB aufschliessen. «Wir spüren, dass man uns in Basel wieder Ernst nimmt und wir sind auch stolz darauf, dass wir uns nach dem Auf und Ab im Herbst wieder herankämpfen konnten», sagt YB-Coach Vladimir Petkovic.

Dem neu geschöpften Selbstvertrauen stehen allerdings die Strapazen der letzten Wochen gegenüber. Mit Henri Bienvenu, Ammar Jemal, Senad Lulic und Scott Sutter plagen sich gleich vier wichtige Stützen mit kleinen Verletzungen herum und sind deshalb fraglich.

Basel: Fokus wirklich nur auf YB?

FCB-Trainer Thorsten Fink betont, dass man sich nur auf das Spiel von Samstag fokussiere: «Die Gedanken an Bayern München dürfen noch keinen Platz in unseren Köpfen haben». Ein positives Ergebnis gegen YB «wäre jedoch die ideale Basis für unser letztes Gruppenspiel in der Königsklasse». Mit einem Überraschungserfolg über die Bayern könnten sich die Basler noch Hoffnungen auf ein Überwintern in der Champions League machen. Bisher vermochte sich der FCB jedoch stets auf die Super League zu konzentrieren, wenn es unbedingt nötig war. Der Tanz auf verschiedenen Hochzeiten ist dem Team diesen Herbst bisher ausgezeichnet geglückt.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 13:50 
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Berner Zeitung, 04.12.2010

Ein Ausrufezeichen setzen

Ohne Benjamin Huggel, für den das Fussballjahr verletzungsbedingt bereits beendet ist, dafür vielleicht wieder mit Marco Streller geht der FC Basel heute (16.45 Uhr, SF 2 live) im St.-Jakob-Park in den Spitzenkampf der Super League.

Thorsten Fink möchte den Zuschauern im St.-Jakob-Park einen würdigen Abschluss eines bewegten Jahres bieten. Er will mit seiner Mannschaft «Spielfreude zeigen, Spass am Fussball» oder, anders zusammengefasst: «Wir wollen die Leute unterhalten.» Am besten gelingt das mit Siegen, das muss man dem Cheftrainer nicht erklären, aber dass es rund 650 000 Zuschauer sind, die inklusive des Heimspiels gegen YB im Jahr 2010 den Weg in den St.-Jakob-Park gesucht haben, das liegt in den Augen von Fink auch daran, «dass die Mannschaft einen mutigen Fussball spielt, der die Zuschauer mitreisst».

In den 23 Heimspielen des Jahres in Meisterschaft, Cup und Champions League hat der FCB tatsächlich für reichlich Unterhaltung gesorgt. Er hat 16 Spiele gewonnen, 2 unentschieden gespielt und 5 verloren (die Bilanz der 24 Auswärtsspiele: 18-3-3). Er hat im St.-Jakob-Park 62:29 Tore erzielt (auswärts: 54:24), was einen Schnitt von 2,7 Toren pro Heimspiel (2,3) und 1,3 Gegentoren (1,0) bedeutet.

YB als heisser Konkurrent

Diese Zahlen würden in noch hellerem Glanz scheinen, wenn auch die letzte Heimpartie gewonnen wird. Und das gegen ein YB, das der Basler Trainer in der Endabrechnung «ganz weit vorne» erwartet: «Für mich sind die Young Boys neben dem FCZ der unmittelbare Konkurrent um die Meisterschaft. Und das heisst, dass wir sie mit einem Sieg auf Abstand halten wollen. Aber eines ist auch klar: Am Samstag wird die Meisterschaft nicht entschieden.»

Neben den verletzten Scott Chipperfield, Jacques Zoua und Genséric Kusunga erklärte Fink gestern auch im Fall von Benjamin Huggel das Fussballjahr für beendet. Den 33-Jährigen beschäftigen hartnäckige Rückenprobleme.

Im Gegensatz zum Auswärtssieg bei Xamax am letzten Sonntag werden David Abraham, Samuel Inkoom und Gilles Yapi nach verbüssten Sperren in die Startelf zurückkehren. Cabral wird erneut eine Chance im zentralen Mittelfeld erhalten und Xherdan Shaqiri wieder auf dem rechten Flügel beginnen. Das Experiment mit Shaqiri als hängender Spitze bleibt für den Trainer eine Option, und nach seiner Kritik am Jungstar sagt Fink nun: «Er zeigt eine Reaktion im Training und strengt sich an.»

Strellers Einsatz fraglich

Bleibt noch die Besetzung im Angriff, wo Marco Streller nach seiner Bänderverletzung am Knöchel einsatzbereit ist. Fink wird jedoch abwarten, wie sich die Situation bei Strellers hochschwangerer Frau entwickelt. Im Training gestern stürmte Federico Almerares neben Alex Frei. Doch es würde nicht verwundern, liefe Streller in diesem wichtigen Heimspiel auf, wo es doch um die Erledigung der so oft bemühten «Hausaufgaben» in der nationalen Liga geht.

Dass die YB-Spieler ein kräftezehrendes Europacupspiel in den Beinen haben, sieht Fink nicht zwingend als Vorteil: «Dafür haben sie ein positives Ergebnis mitgenommen.» Den Segen der Wechselwirkung kennt Fink, und genau das strebt er auch in eigener Sache an – für das Champions-League-Spiel am Mittwoch in München: «Jeder kann sich noch mal aufdrängen.»

Fink fühlt sich jedenfalls gewappnet: «Ich bin überzeugt davon, dass wir die bessere Mannschaft haben.» Mit einem Sieg zum Kehraus im eigenen Stadion wüchse der Vorsprung zu YB von fünf auf acht Punkte an. Und hinter das Fussballjahr im St.-Jakob-Park wäre ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Dezember 2010, 13:51 
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Basler Zeitung, 04.12.2010

Petkovics versalzene Bilanz

Sechs von zehn Duellen mit Basel hat der YB-Trainer gewonnen – aber noch keinen Titel

Vladimir Petkovic weiss, wie sich Siege gegen den FC Basel anfühlen. Doch die entscheidenden Partien hat der YB-Trainer vor der heutigen Begegnung stets verloren.

Die Antwort kommt schnell und spontan: «An die Finalissima natürlich!» Die Frage an Vladimir Petkovic lautete, an welches Spiel der Young Boys gegen den FC Basel er sich am besten erinnere – und die Wunden der 0:2-Niederlage vom Mai im Stade de Suisse sind auch beim Trainer nicht restlos verheilt. «Zu viele individuelle Fehler» habe sich sein Team geleistet, der Druck sei wohl zu gross gewesen.

«Partien gegen Basel sind immer speziell und emotional», sagt Vladimir Petkovic. Er habe festgestellt, dass sich FCB-Protagonisten regelmässig zu YB äusserten. «Wir haben uns den Baslern Schritt für Schritt angenähert. Es spricht für uns, dass wir von ihnen ernst genommen werden.» Er denke, dass Spiele zwischen Basel und YB in der Schweiz derzeit am meisten Interesse wecken.

Heute treffen die momentan durch fünf Zähler getrennten Rivalen im St.-Jakob-Park mal wieder aufeinander. Selbstverständlich stehen erneut Ehre, Prestige und Punkte auf dem Spiel. Aber für die Young Boys geht es auch darum, zum Ende einer wechselhaften Vorrunde mit einem Coup in Basel ein fettes Ausrufezeichen zu setzen. So wie Ende September 2008, im ersten Duell von YB unter Petkovic mit dem FCB.

Cupfinal. Der damalige 2:1-Erfolg der Young Boys war der erste YB-Triumph beim FCB seit 722 Wochen – oder November 1994. Viereinhalb Monate nach der verlorenen Finalissima 2008 im St.-Jakob-Park. Und fünfeinhalb Monate, nachdem Petkovic als Coach der AC Bellinzona den Cupfinal 2008 gegen den FCB mit 1:4 verloren hatte.

Wenige Wochen nach dem Trainerwechsel von Martin Andermatt zu Petkovic war das 2:1 aber der Beginn eines YB-Steigerungslaufes durch die Liga. 13 Punkte hatte der Rückstand der Young Boys auf den FCB vor dieser Partie betragen. Im allerletzten Spiel jener Spielzeit überholten sie den Konkurrenten noch – mit einem 3:0-Sieg in Basel. Zum Meistertitel reichte das allerdings nicht; YB wurde hinter dem FC Zürich lediglich Zweiter.

Mit jenem Spiel ging die lange, erfolgreiche Ära von Christian Gross als Trainer des FCB humorlos zu Ende. «Ich spiele immer gerne gegen Basel», sagt Petkovic. «Wir sind wohl die Einzigen, die gegen den FCB auswärts mit Mut und Offensivspiel agieren wollen.»

Als YB-Coach war Petkovics Bilanz gegen Basel lange Zeit makellos. Mit dem 3-4-3-System, welches er zuerst spielen liess, bekundete der FCB Mühe. In jener Saison 2008/09 hatten die Young Boys auch zum Rückrundenauftakt zu Hause die Basler 3:2 bezwungen. Es war – wie fast immer – eine verrückte, offene, spannende, phasenweise hochklassige Begegnung, in der YB 2:0 führte, zwei Gegentore kassierte und in der 88. Minute durch Häberli die Entscheidung herbeiführte.

Im April 2009 waren die Young Boys wieder die Glücklicheren, als sie im Cup-Halbfinal nach Elfmeterschiessen gewannen. Goalie Marco Wölfli war der Berner Penaltyheld. Und der heutige FCB-Stratege Gilles Yapi betete während der Penaltyschüsse noch für YB. Wenige Wochen später verloren die Berner dann den Cup-Final gegen Sion trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung.

Auch in der letzten Saison tat sich der FCB, jetzt unter Trainer Thorsten Fink, vorerst schwer mit YB. Ende August 2009 sicherte ein Tor des eingewechselten Christian Schneuwly in der Nachspielzeit den Bernern einen 2:1-Erfolg in Basel. Jetzt waren es die Young Boys, die früh in der Saison 13 Punkte Vorsprung auf den FCB besassen – und am letzten Spieltag, in der Finalissima in Bern, doch noch überholt wurden.

Unruhe. Vorerst aber gelang YB unter Petkovic gegen Ende der Vorrunde vor einem Jahr – wie diesmal am 17. Spieltag – mit einem 2:0-Sieg der sechste Erfolg en suite gegen den FCB. Damit lag YB im Dezember 2009 sieben Zähler vor Basel, doch die schlauen Spielplangestalter setzten das Duell gleich zum Start der Rückrunde wieder auf die Agenda. Und im Februar deklassierte Basel ein durch die Unruhe um den späteren Yapi-Transfer zum FCB sehr nervöses YB mit 4:0.

Im letzten Gipfeltreffen vor bald drei Monaten in Bern zeigte YB «die beste Leistung in dieser Saison» (Petkovic) – aber nur bis zur fürchterlichen Szene mit Emiliano Dudars schwerer Kopfverletzung in der 38. Minute. YB verspielte eine 2:0-Führung, doch an jenem Nachmittag habe das Resultat eine nebensächliche Rolle gespielt, erklärt Petkovic. Das dürfte heute Nachmittag nicht mehr gelten.

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