Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. November 2010, 17:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Sion

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 28. November 2010
Zeit: 13:30 Uhr

Bild

Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://www.fcsion-online.ch
http://1909.ch
http://www.ultras-sion.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html


Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258


Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.football.ch/sfl/777833/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_VS/ ... /index.htm
http://de.soccerway.com/matches/2011/05 ... n/1057092/
http://de.soccerway.com/matches/2011/05 ... head2head/
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2018


Zuletzt geändert von Rino am Montag 9. Mai 2011, 16:46, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. November 2010, 17:12 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Vorschau YB - Sion

BSC Young Boys - FC Sion, Sonntag, 28. November 2010, 13:30 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys prsäentiert sich vor dem sonntäglichen Spiel gegen den FC Sion wie folgt:

Verletzte Spieler:
Emiliano Dudar, Hassan Lingani (beide rekonvaleszent).

Hinspiel:
29.08.2010, Sion - YB 2:0, Tore: 21. Obradovic 1:0, 76. Sio 2:0.

Ungewöhnliche Anspielzeit:
Das Spiel YB – Sion wird bereits um 13:30 Uhr angepfiffen. Um 15:45 Uhr findet in der Postfinance-Arena das Eishockeyspiel SC Bern – ZSC Lions statt. Der Berner Sportfans wird somit ein Besuch beider Veranstaltungen ermöglicht.

Partneraktion BSC YB / SCL Tigers:
Gemeinsame Aktion zweier Traditionsclubs: Abo-Besitzer der SCL Tigers erhalten bei der Partie YB - Sion auf sämtlichen Plätzen (ausgenommen VIP) 30% Rabatt. Im Gegenzug erhalten YB-Jahreskartenbesitzer an der Tageskasse der Partie SCL Tigers - HC Genf-Servette vom kommenden Dienstag, 30. November 2010, auf sämtlichen Plätzen (ausgenommen VIP) 30% Rabatt.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Vorverkauf:
Bis am Freitag Nachmittag wurden rund 19‘500 Tickets (inkl. 15‘200 Jahreskarten) verkauft.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB-Sion
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/20101128_yb-sion_web.pdf

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. November 2010, 15:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
20min.ch, 27.11.2010

YB – plötzlich wieder da

Nach miserablem Start kann sich YB mit einem Sieg gegen Sion zurück ins Rennen um den Titel schiessen. Die Partie beginnt um 13.30 Uhr. 20 Minuten Online berichtet live.

Klammheimlich hat sich YB in den letzten Wochen wieder der erweiterten Spitze angenähert. Nur eine der vergangenen acht Partien (0:2 in Luzern) hat der Meister-Kandidat verloren. Das Spiel gegen den unberechenbaren FC Sion ist für die Berner so oder so kursweisend. Vladimir Petkovic steht wie sein Amtskollege Challandes unter Druck; ein Rückschlag würde kurz vor der Winterpause womöglich eine Trainer-Debatte auslösen.

Mit etwas Argwohn könnte man das Trainer-Feld der Axpo-Super-League auch auf neun reduzieren - im Wallis wurde Bernard Challandes vom Präsidenten zum bestbezahlten Assistenten degradiert. Kurz vor der Verlängerung im Cup-Achtelfinal in Lugano (3:2) machte Christian Constantin die wahren Verhältnisse öffentlich: Er sprach auf dem Platz zum Team und legte wohl auch gleich die Taktik fest.

Challandes liess sich die Blossstellung von «CC» gefallen. Er finde es zwar «nicht so gut», liess sich der Jurassier in verschiedenen Zeitungen zitieren, aber auflehnen mochte er sich gegen den präsidialen Eingriff nicht. Das Duo «BC/CC» steht unter Starkstrom - und Constantin sitzt am Schalter. Ohne Lizenz, aber mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet.

Zürichs Bilanz gegen den «Rest»

Im Falle Basels ist vieles eine Frage der Energie, aber gewiss keine der Klasse. Vier Tage nach dem Kraftakt in der Champions League gegen Cluj (1:0) kehren die Bebbi in der wohl erneut halb leeren «Maladière» ins nationale Business zurück. Für Thorsten Fink ist nicht die europäische Bühne, sondern die ASL der Hauptschauplatz. Das Ticket für den nächsten CL-Wettbewerb löst der FCB auf Schweizer Boden.

Das Kader des Meisters ist auch in der zweiten Reihe ausgezeichnet bestückt. «Ich habe ja gar keine Stammelf», behauptete Fink schon mehrfach. Urs Fischer verfügt beim FCZ nicht über die gleich grosse Auswahl - auch wenn er selber sagt: «Wir sind auch gut besetzt, Luzern auch. Für YB und Sion gilt das ebenfalls.» Er prognostizierte schon vor Wochen eine «enge» Meisterschaft. «Es sind kleine Details, die entscheiden.»

Zürich liegt punktgleich mit dem FCB zwei Zähler hinter dem topklassierten FCL. Die Platzierung könnte noch besser sein, wäre die Bilanz gegen die übrigen Vertreter der Top 4 (Luzern, FCB und Sion) vorteilhafter. Nur drei von möglichen 15 Punkten gewannen die Stadtzürcher in jenen Spielen. Gegen die anderen sechs Teams büsste der FCZ lediglich sieben von 30 Punkten ein. In St. Gallen (7.) ist demzufolge mit einem positiven Resultat zu rechnen.

Sonntag, 28. November, 13.30 Uhr

Young Boys - Sion (0:2). - Absenzen: Lingani, Bukovski (beide verletzt), Dudar (rekonvaleszent); Serey Die, Marin (beide verletzt). - Fraglich: Sutter; Obradovic. - Statistik: Für Sion sind Ausflüge nach Bern nur im Cup lohnenswert. In der Meisterschaft haben die Walliser im Stade de Suisse zwölf Niederlagen in Serie bezogen. Der 2:1-Erfolg in Bern am 17. August 1996 ist unter diesem Gesichtspunkt schon fast als historisch zu werten.

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/YB---ploetzlich-wieder-da-11016024

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 11:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Meisterschaft, YB - Sion 2:1 (1:0)

Vor über 20'000 Zuschauern bezwang der BSC Young Boys den FC Sion 2:1 (1:0). Lulic brachte YB vor der Pause in Führung, Rodrigo gelang der Ausgleich nach dem Seitenwechsel. Marco Schneuwly sicherte den Young Boys in der Schlussphase den Sieg.

Die Zuschauer im Stade de Suisse sahen bei eisigen Temperaturen einen harzigen Start der beiden Teams. Sion störte die Berner früh und aggressiv, so dass kaum Spielfluss aufkam. In der ersten halben Stunde sorgten einzig strittige Entscheidungen von Schiedsrichter Studer für Stimmung. Mayuka wurde zweimal in Strafraumnähe ungeahndet von den Beinen geholt.

Das Szenario änderte sich mit der ersten guten Chance des Spiels. Sions Vanczak scheiterte nach einem Corner mit seinem Kopfball an Wölfli. Ab jetzt war Betrieb vor den beiden Toren: Mayuka scheiterte an Vanins, Wölfli musste nach einer Hereingabe von Mrdja klären, und Lulic schoss nach einem guten Angriff knapp daneben. Der agile Mayuka stand am Ursprung des Berner Führungstreffers: Der Sambier setzte sich energisch durch, spielte dem Tor Lulic an und dieser traf mit Hilfe von Sion-Goalie Vanins zum 1:0 ins Netz (42.).

YB verpasste in den folgenden Minuten mit einem zweiten Tor für Ruhe zu sorgen. Die Chancen wären vorhanden gewesen. So sah Jemal seinen Kopfball von einem Sittener Verteidiger auf der Linie abgewehrt, Affolter drosch den Abpraller weit über das Tor. Nach der Pause begann YB druckvoll, wurde dann aber kalt erwischt. Nach einem Ballverlust auf der Mittelinie spielten sich Mrdja und Rodrigo durch die YB-Hintermannschaft. Rodrigo hatte letztlich keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen (56.).

Stadion: Stade de Suisse
Zuschauer: 20799
Schiedsrichter: Studer

Tore:
42. Lulic (Linksschuss; Mayuka) 1:0.
56. Rodrigo 1:1.
83. M. Schneuwly (Linksschuss; Bienvenu) 2:1.

Auswechslungen:
57. Obradovic für Zambrella.
60. Sauthier für Obradovic.
75. Bienvenu für Doubaï.
82. M. Schneuwly für Mayuka.
85. Chatton für Elmer.
85. C. Schneuwly für Costanzo.

Ersatz:
YB: Bürki, Raimondi, Hochstrasser, Regazzoni.
Sion: Fickentscher, Prijovic, Yoda, Dominguez.

Bemerkungen:
YB ohne Dudar und Lingani (beide rekonvaleszent). Sion ohne Serey Die und Marin (beide verletzt). 60. Obradovic verletzt ausgeschieden.

Verwarnungen:
53. Mrdja (Foul), 70. Doubaï (Foul), 82. Jemal (Foul).


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 14:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 29.11.2010

Marco Schneuwly schiesst YB zum Sieg

Die Young Boys bauten ihre Serie gegen Sion aus. Nach dem 2:1 gegen die Walliser sind die Berner seit fünf Spielen ungeschlagen und rückten erstmals auf Platz 4 vor.

Die Entscheidung fiel spät. Nach einem Ballverlust im Sittener Mittelfeld führte der schnelle Konter über Christoph Spycher und David Degen zu Henri Bienvenu, der mit einer perfekten Flanke Marco Schneuwly bediente. Aus wenigen Metern schloss der Stürmer alleine vor Sions Keeper Vanins mit etwas Glück ab (83.).

Der Sieg der Young Boys war verdient. Sie hatten in den Minuten vor dem Siegestor die beste Phase und kamen durch Thierry Doubaï und Emmanuel Mayuka zu Chancen für den zweiten Treffer.

Obradovic für zwei Minuten auf dem Platz

Sion zeigte in Bern keine schlechte Leistung. Vor allem defensiv überzeugten die Walliser. Sie waren gut organisiert und gestanden YB wenig Torgelegenheiten zu. Offensiv allerdings ging bei Sion wenig. Ideengeber Goran Obradovic fehlte spürbar. Der Serbe blieb zunächst auf der Bank (Adduktorenprobleme) und musste nach seiner Einwechslung nach bloss zwei Minuten wieder vom Platz. Er hatte einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen.

So kamen die Walliser nach der YB-Führung durch Senad Lulic (42.) überraschend zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Dragan Mrdja setzte sich auf der linken Seite im Strafraum durch und seine flache Hereingabe schob Rodrigo am hintern Pfosten ins leere Tor (54.). Es reichte letztlich nicht, um die zweite Niederlage in Serie und den zweiten Nuller in der Fremde abzuwenden.


Young Boys - Sion 2:1 (1:0).

Stade de Suisse. - 20 799 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 42. Lulic (Mayuka) 1:0. 56. Rodrigo (Mrdja) 1:1. 83. Marco Schneuwly (Bienvenu) 2:1.

Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Jemal; Doubaï (75. Bienvenu), Spycher; Lulic, Costanzo (85. Christian Schneuwly), David Degen; Mayuka (83. Marco Schneuwly).

Sion: Vanins; Vanczak, Adailton, Dingsdag, Bühler; Ogararu, Zambrella (57. Obradovic, 60. Sauthier), Rodrigo, Elmer (85. Chatton); Sio; Mrdja.

Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani (beide verletzt), Sion ohne Marin und Serey Die (beide verletzt). Verwarnungen: 53. Mrdja (Foul). 70. Doubaï (Foul). 82. Jemal (Unsportlichkeit).

http://www.derbund.ch/bern/Marco-Schneuwly-schiesst-YB-zum-Sieg/story/23503176?dossier_id=449

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 14:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 29.11.2010

Maximal-Ertrag für Minimalleistung

YB spielte gegen Sion nicht gut, dennoch gab es gegen die defensiven Walliser einen glückhaften 2:1-Sieg. Damit ist YB erstmals in dieser Saison auf den vierten Tabellenplatz vorgestossen.

Es spricht nicht für die Qualität eines Fussballmatches, wenn dem Chronisten kleine Randgeschichten stärker im Gedächtnis haften bleiben als das Geschehen auf dem Feld. Der sattgrüne Plastikrasen beispielsweise, der so gar nicht zur tief verschneiten Landschaft im Raum Bern passte. Oder die Ladungen von Schnee, die in unregelmässigen Abständen vom Dach auf die Zuschauer in den vordersten Sitzreihen herunterfielen. Oder die Wutausbrüche von Bernard Challandes, der seinem Ruf als impulsiver Trainer alle Ehre machte.

Ob der Jurassier noch lange beim Walliser Super-League-Verein wirken darf, ist nach der Entwicklung der letzten Wochen sehr unsicher. Die gestrige 1:2-Niederlage war der dritte Nuller in Serie. Sion-Präsident Christian Constantin, der normalerweise nicht lange fackelt, wenn die Resultate nicht wie gewünscht ausfallen, liess gestern durchblicken, dass er nicht gewillt ist, noch lange tatenlos zuzuschauen. «Die Lage ist ernst», erklärte er in der Mixed Zone mit finsterer Miene. Die Mannschaft mache schon seit mehreren Wochen keine Fortschritte mehr und spiele ineffizient.

Der kritisierte Challandes verteidigte später an der Pressekonferenz die defensive Ausrichtung seines Teams. YB habe viele Qualitäten, da dürfe man nicht zu offen spielen, sagte er. Den Einwand eines Journalisten, Sion habe mit acht Mann verteidigt, liess der Sion-Trainer nicht gelten. Er habe auf den Seiten mit Elmer und Ogararu zwei weitere Akteure aufgestellt, die die YB-Abwehr beschäftigen sollten.

Spychers kritische Analyse

Der Rumäne Ogararu war Ausgangspunkt der spielentscheidenden Situation in der 83. Minute. Nach seinem Ballverlust am YB-Strafraum gelangte der Ball via Spycher, Degen und Bienvenu zu Marco Schneuwly, der etwas glückhaft das 2:1 erzielte. Es war der schönste Angriff der Berner, denen lange Zeit fast gar nichts gelang. Über eine halbe Stunde hatten sie gebraucht, um sich erstmals in Abschlussposition zu bringen. Dass sie zur Pause 1:0 führten, hatten sie einer schönen Einzelleistung von Mayuka und einer unglücklichen Intervention von Sion-Hüter Vanins zu verdanken. «Fast unglaublich» sei es gewesen, dass sie in der ersten Halbzeit ein Tor geschossen hätten, meinte Christoph Spycher später selbstkritisch. Der Mittelfeldspieler machte die mangelnde Geduld für die hohe Fehlpassquote verantwortlich. «Wir suchten zu schnell eine Lücke in den gegnerischen Reihen.»

Vladimir Petkovic war nach dem erknorzten 2:1-Sieg darauf bedacht, das Positive hervorzustreichen. YB habe mehr Siegeswillen gezeigt und sehr verdient gewonnen, resümierte der Trainer erleichtert. Auf das ineffiziente und zu oft in die Breite angelegte Spiel angesprochen, erwiderte Petkovic, seine Mannschaft habe vor der Pause das Querspiel etwas übertrieben. Doch es sei der falsche Moment, alles infrage zu stellen. YB habe von den letzten neun Meisterschaftsspielen nur eines verloren. Die Statistik gibt Petkovic recht. YB hat zwar in den letzten Wochen kaum je brilliert, dennoch aber regelmässig gepunktet. Nach diesem Wochenende liegen die Berner sogar erstmals in dieser Saison auf dem 4. Platz. Sollte ihnen am Samstag in Basel ein Coup gelingen, und siegen sie drei Tage zuvor in der Europa League zu Hause gegen den VfB Stuttgart, so könnte eine unruhige zweite Jahreshälfte doch noch in eine ruhige Winterpause münden.

Die grosse Erleichterung bei Marco Schneuwly: Mit dem 2:1-Siegtreffer gegen Sion beendete er seine lange Durststrecke ohne einen Torerfolg.

http://www.derbund.ch/bern/MaximalErtrag-fuer-Minimalleistung/story/26602868?dossier_id=449

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 14:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 29.11.2010

Marco Schneuwly schiesst YB zum Sieg

Die Young Boys bauten ihre Serie aus. Nach dem 2:1 gegen Sion sind die Berner seit fünf Spielen ungeschlagen und rückten erstmals auf Platz 4 vor.

Die Entscheidung fiel spät. Nach einem Ballverlust im Sittener Mittelfeld führte der schnelle Konter über Christoph Spycher und David Degen zu Henri Bienvenu, der mit einer perfekten Flanke Marco Schneuwly bediente. Aus wenigen Metern schloss der Stürmer alleine vor Sions Keeper Vanins mit etwas Glück ab (83.).

Der Sieg der Young Boys war verdient. Sie hatten in den Minuten vor dem Siegestor die beste Phase und kamen durch Thierry Doubaï und Emmanuel Mayuka zu Chancen für den zweiten Treffer.

Sion zeigte in Bern keine schlechte Leistung. Vor allem defensiv überzeugten die Walliser. Sie waren gut organisiert und gestanden YB wenig Torgelegenheiten zu. Offensiv allerdings ging bei Sion wenig. Ideengeber Goran Obradovic fehlte spürbar. Der Serbe blieb zunächst auf der Bank (Adduktorenprobleme) und musste nach seiner Einwechslung nach bloss zwei Minuten wieder vom Platz. Er hatte einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen.

So kamen die Walliser nach der YB-Führung durch Senad Lulic (42.) überraschend zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Dragan Mrdja setzte sich auf der linken Seite im Strafraum durch und seine flache Hereingabe schob Rodrigo am hintern Pfosten ins leere Tor (54.). Es reichte letztlich nicht, um die zweite Niederlage in Serie und den zweiten Nuller in der Fremde abzuwenden.

Young Boys - Sion 2:1 (1:0).

Stade de Suisse. - 20 799 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 42. Lulic (Mayuka) 1:0. 56. Rodrigo (Mrdja) 1:1. 83. Marco Schneuwly (Bienvenu) 2:1.

Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Affolter, Jemal; Doubaï (75. Bienvenu), Spycher; Lulic, Costanzo (85. Christian Schneuwly), David Degen; Mayuka (83. Marco Schneuwly).

Sion: Vanins; Vanczak, Adailton, Dingsdag, Bühler; Ogararu, Zambrella (57. Obradovic, 60. Sauthier), Rodrigo, Elmer (85. Chatton); Sio; Mrdja.

Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani (beide verletzt), Sion ohne Marin und Serey Die (beide verletzt). Verwarnungen: 53. Mrdja (Foul). 70. Doubaï (Foul). 82. Jemal (Unsportlichkeit).

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20101128brz012_1.8499121.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 14:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 29.11.2010

Ein Quentchen mehr Wille

YB besiegt Sitten 2:1 und darf sich zur Spitzengruppe zählen

Bern ⋅ Ein Grossteil der Partie YB - FC Sion war nur für taktisch besonders Interessierte ein Augenschmaus. Man kann unter diesem Fokus den Sittener Trainer Bernard Challandes loben für die strategische Ausrichtung mit acht Spielern in der Anfangsformation, die Gewähr bieten, ein ausgeprägtes Gewissen für stabile Defensive in sich zu tragen. So weit, so taktisch. Man kann auch der Argumentation Christoph Spychers folgen. Der YB-Mittelfeldspieler sagte am Sonntagnachmittag, dass für die Ästhetik «sehr wenig Raum da war», weil das Spiel für beide Teams für den weiteren Meisterschaftsverlauf besonders wichtig gewesen sei.

YB und der Trainer Vladimir Petkovic führen nach dem mehr erkämpften als erspielten 2:1-Sieg die Planspiele der Investoren und das Schielen auf den Titelgewinn mindestens nicht ad absurdum. Der Rückstand auf die Spitze beträgt nur noch fünf Punkte. Der FC Sion dagegen befindet sich «mitten in der Mitte», wie Challandes den unbefriedigenden Zustand elegant umschrieb. Zu diesem Malaise passte, dass der Präsident Christian Constantin überraschend in der Mixed Zone auftauchte, die Ineffizienz beklagte und kritisierte, dass er seit Ende September «nicht wirklich Fortschritte» erkennen könne. Challandes sprach an der Pressekonferenz von «vorweihnachtlichen Geschenken», und der holländische Abwehrchef Michael Dingsdag wagte sich gar in die Formulierung, «amateurhaftes Verhalten» gezeigt zu haben.

Ausgangspunkt der Frustration war ein Ballverlust des eingewechselten Anthony Sauthier im Mittelfeld, der David Degen, Henri Bienvenu und Marco Schneuwly nach 83 Minuten einen Konterangriff wie aus dem Lehrbuch und das 2:1-Siegtor ermöglichte. Vieles hatte zuvor auf das von den Wallisern mit fast allen Mitteln angestrebte Remis hingedeutet; man hätte sich beim Gast bei einem Punktegewinn wohl schon fast überschwänglich auf die Schultern geklopft für eine strategisch besonders ausgeklügelte Leistung. So aber gerieten durch das späte Gegentor die Walliser Gefühlswelten in Wallung – vielleicht auch ob der schwer zu ertragenden Tatsache, in Bern in der Meisterschaft die 13. Niederlage in Folge bezogen zu haben. Der letzte Sieg der Walliser in diesem Wettbewerb datiert aus dem Jahre 1996. Solch statistisches Material ist hart zu verdauen.

YB zeigte sich vor weiteren wegweisenden Spielen gegen den VfB Stuttgart in der Europa League (Mittwoch) und den FC Basel in der Super League (Samstag) weiterhin anfällig. Der Trainer Petkovic wollte jedoch die lichten Momente hervorgehoben haben und verdrängte die dunklen schon fast auffällig schnell ins Reich des Vergessenen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/ein_quentchen_mehr_wille_1.8501799.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 14:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
sf.tv, 29.11.2010

YB dank Petkovic und Schneuwly

Die Young Boys haben mit einem 2:1-Sieg über Sion den Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt. Matchwinner für die Berner waren Marco Schneuwly, der 7 Minuten vor Schluss zum Sieg traf - und Trainer Vladimir Petkovic, der Schneuwly erst Sekunden zuvor eingewechselt hatte.

Die erste Halbzeit bot magere Fussballkost im bitterkalten Stade de Suisse. Sion erarbeitete sich in der Startphase leichte Feldvorteile, ohne aber zu gefährlichen Aktionen zu kommen. Die ersten Chancen erspielten sich dann die Young Boys: Mayuka (32.) und Lulic (40.) vergaben aber die Berner Führung.

Bündner Führung für Berner

Noch vor der Pause machte es Lulic dann besser. Der Bündner vollendete aus spitzem Winkel von der linken Seite nach toller Vorarbeit von Mayuka und hatte dabei etwas Glück, dass der Ball via Sion-Keeper Vanins den Weg ins Tor fand.

Auch die zweite Halbzeit vermochte die Fans im Stade de Suisse nur gelegentlich zu erwärmen. Der erste Aufreger führte gleich zum Ausgleich: Von Mrdja ideal lanciert, setzte sich Rodrigo durch und hatte keine Mühe, ins verwaiste YB-Tor einzuschieben (56.).

Petkovics goldenes Händchen

Nach Sions Ausgleich besserte sich das Geschehen auf dem Platz. Beide Teams suchten den Weg zum Tor nun aktiver und zielstrebiger. Die Bemühungen waren allerdings nur für das Heimteam von Erfolg gekrönt: In der 83. Minute lancierte der eingewechselte Bienvenu den Freiburger Marco Schneuwly, der den sehenswerten Konter zum 2:1 abschliessen konnte.

Einen grossen Anteil am YB-Sieg hatte damit auch der zuletzt etwas in die Kritik geratene Trainer Petkovic. Schneuwly traf Sekunden nach seiner Einwechslung und bewies, dass die Personaldispositionen des Trainers an diesem Tag goldrichtig waren.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/11/28/Fussball/YB-dank-Petkovic-und-Schneuwly

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 29. November 2010, 15:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 29.11.2010

Schneuwly und Spycher als Sinnbild

Christoph Spycher freut sich über die Geduld, Marco Wölfli über die Nervenstärke der Young Boys – und Marco Schneuwly über sein Erfolgserlebnis nach 364 schwierigen Tagen.

Christoph Spychers Auftritt ist das perfekte Sinnbild für die Gemütslage der YB-Familie nach dem 2:1-Arbeitssieg gegen Sion. Erleichtert marschiert der Routinier durch die Katakomben des Stade de Suisse, auf dem Arm trägt er seinen zweijährigen Sohn Dominic, und bereitwillig gibt der Führungsspieler Auskunft übers Befinden. «Ja, das war ein sehr wichtiger Sieg für uns», sagt Spycher. Und ja, es sei eine mühsame Begegnung in der grossen Kälte gewesen mit vielen Fehlpässen und Unzulänglichkeiten. «Aber wir haben Geduld bewiesen», sagt Spycher. Und: «Wir haben uns nach schwacher erster Halbzeit gesteigert und am Ende verdient gewonnen.»

Im Tagesgeschäft Fussball zählen drei Punkte mehr als überzeugende Leistungen, gerade bei den teilweise überhitzten Young Boys, und so blicken die Protagonisten jetzt optimistisch in eine spannende Woche mit Partien gegen Stuttgart am Mittwoch sowie am Samstag beim Meister Basel. «Jetzt können wir in Ruhe arbeiten», erklärt Spycher.

Der herrliche Konter zum 2:1

Mit jetzt fünf Punkten Rückstand auf das Spitzentrio Luzern, Basel und Zürich hat YB in einer wechselhaften Spielzeit den Anschluss einigermassen realisiert. «Wir haben uns gegen Sion schwergetan», sagt Marco Wölfli, der Captain. «Aber wir haben die Nerven behalten, weil wir genau wissen, dass wir auch in der Schlussphase jederzeit ein Tor erzielen können.» Auch der Torhüter wirkt trotz mittelmässiger YB-Leistung gelöst und freut sich auf einen gemütlichen Abend an der Wärme. Restlos zufrieden ist Wölfli aber nicht: «Es ist schade, werden unsere Fehler in der Defensive immer gleich eiskalt ausgenutzt.» Am Sonntag war es der junge Verteidiger François Affolter, der vor dem Sion-Treffer den Ball in der Vorwärtsbewegung verlor. «Aber wir haben ja zum Glück einen Fehler Sions kurz vor Schluss ebenfalls bestraft und das 2:1 erzielt», sagt Wölfli.

Es war in der 83.Minute ein herrlicher Konter der Young Boys und der wohl attraktivste Spielzug des Nachmittags, als Spycher im Mittelfeld den raschen Angriff mit einem Pass auf David Degen auslöste. Degen leitete direkt weiter zum eingewechselten Henri Bienvenu auf die linke Seite, und die Hereingabe Bienvenus spedierte der nur wenige Sekunden zuvor ebenfalls eingewechselte Marco Schneuwly ins Tor. «Ich freue mich sehr für Schneuwly», sagt Wölfli.

Schneuwlys schwierige Zeit

Hinter Marco Schneuwly liegen ja schwierige, triste Monate, genau genommen sind es exakt 364 Tage Leidenszeit für den 25-jährigen Stürmer. Am 29.November 2009 riss dem damals überzeugenden, treffsicheren Schneuwly beim 2:0-Heimsieg gegen Basel das Kreuzband – und nach seiner Rückkehr im Sommer gelang es ihm bisher noch nicht, seine Bestform zu erreichen oder sich einen Stammplatz zu sichern. Gestern aber, gegen Sion, schoss sich Marco Schneuwly zurück in die Herzen der Anhänger. In der 82.Minute ersetzte er Emmanuel Mayuka, und keine Minute später gelang ihm der Treffer zum 2:1. Möglicherweise traf er den Ball bei seinem Abschluss gar nicht richtig, aber wen interessiert das jetzt noch? «Ich wollte den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters schiessen», sagt Schneuwly, «und ich bin glücklich, ist mir das gelungen.» Mario Raimondi, ein anderes Mitglied des prominenten YB-Bankpersonals, habe ihm kurz vor der Einwechslung noch prophezeit, er werde das Siegtor erzielen, fügt Schneuwly schmunzelnd hinzu.

Marco Schneuwly also kam und sah, schoss und traf zur späten Entscheidung im Schlüsselspiel. «Dieser Sieg ist wichtig für die Moral des Teams», sagt Schneuwly, «und natürlich auch für mich.» In seinem Gesicht ist ein breites Grinsen zu erkennen. Auch sein Auftritt ist ein perfektes Sinnbild für die Gemütslage der YB-Familie.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Schneuwly-und-Spycher-als-Sinnbild/story/12226826

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 34 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de