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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. November 2010, 17:02 
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FC Zürich - BSC Young Boys

Bild vs. Bild



Stadion Letzigrund
Sonntag, 14. November 2010
Zeit: 16.00 Uhr


Bild


Webseiten FC Zürich:

http://www.fcz.ch
http://www.efzezet.ch
http://www.fczblog.ch
http://www.suedkurve.ch
http://www.de.wikipedia.org/wiki/FC_Z%C3%Bcrich
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-zueri ... n_260.html

Forum FC Zürich:
http://www.fczforum.ch/forum


Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
http://www.football.ch/sfl/777845/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/FC_Zurich
http://www.swissgrounds.ch/liga_swiss/CH_1.htm
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2010/11 ... /head2head
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1920


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. November 2010, 18:06 
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Beiträge: 3440
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Für das Auswärtsspiel gegen den FC Zürich von Sonntag 14. November haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.


Bern ab 13:15
Burgdorf ab 13:35
Herzogenbuchsee ab 13:47
Langenthal ab 13:54
Zürich Altstetten an 14:33


Zürich Altstetten ab 18:20
Langenthal an 19:22
Herzogenbuchsee an 19:30
Burgdorf an 19:43
Bern an 20:07

Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 20.- mit bzw. 40.- ohne Halbtax.


Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.

Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.

Matchbillete können bis Samstagvormittag im Fanshop oder am Sonntag im Zug gekauft werden.

Auch auf dieser Fahrt gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 12. November 2010, 21:35 
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Wohnort: In der Brauerei
Vorschau Zürich - YB

FC Zürich - BSC Young Boys, Sonntag, 14. November 2010, 16:00 Uhr, Stadion Letzigrund, Zürich. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich vor dem Spiel beim FC Zürich wie folgt:

Verletzte Spieler:
Marco Schneuwly (Rippenprellung), Emiliano Dudar, Hassan Lingani (beide rekonvaleszent), Sven Zimmermann (Sprunggelenkverletzung), Hrvoje Bukovksi (Blinddarm-OP).

Hinspiel:
22.08.2010, YB - Zürich 1:0 (0:0), Tor: 65. Degen 1:0.

Radio:
Liveübertragung des Spiels im Internet unter www.radiogelbschwarz.ch.

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 13:15 Uhr.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. November 2010, 01:05 
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20min.ch, 12.11.2010

FCZ muss die Negativserie beenden

Zürich hat sich unter den Top 3 der Axpo Super League etabliert. Gegen die zwar unkonstanten, aber unangenehmen Young Boys muss der FCZ eine 19-monatige Serie beenden. Mit 20 Minuten Online sind Sie ab 16 Uhr live dabei.

«Die Physio-Tische leeren sich langsam. Das ist gut für uns.» Fischer ist am Freitag nach dem Training zufrieden mit der Situation beim FCZ. Nur das miserable Wetter stört ihn: «Es war hart heute Morgen.» Im sportlichen Bereich ist kein Tief auszumachen. Fischers Team liegt auf Kurs. Nur ein Punkt trennt den FCZ vom Titelhalter Basel.

«Wir sind im Fahrplan. Punktemässig stehen wir dort, wo wir stehen müssen.» Aber beim Optimum sei die Equipe nicht angelangt, denkt Fischer. Im Defensiv-Verhalten hat der Coach Mängel erkannt. Sie bezahlten für Fehler noch immer einen zu hohen Preis. Und in der Vorwärtsbewegung liege mehr drin. «Aber das Team ist täglich bereit, sich zu verbessern.»

Schlechte FCZ-Erinnerungen an YB

Mit YB verbinden die Stadtzürcher nichts Gutes. In der letzten Saison gestanden ihnen die Berner nicht einmal ein Remis zu. Der erste Vergleich dieser Saison endete 0:1. Fischer nimmt den statistischen Fakt zur Kenntnis, relativiert aber die letzten Resultate: «Das Ergebnis war nicht immer dem Verlauf der Partien entsprechend.»

Das Ende der Serie ist für ihn so vor allem eine Frage der Zeit, auch wenn Fischer die Qualität der Berner keinesfalls schmälern möchte. Im Gegenteil: «YB hat in der Vorwärtsbewegung ein enormes Potenzial. Auf den Seiten haben die Power pur, und ihr Zentrum ist überdurchschnittlich gut besetzt.» Er plant deshalb, den Kontrahenten frühzeitig und spürbar unter Druck zu setzen. «Man darf YB unter keinen Umständen spielen lassen.»

Ur-Zürcher im Element

Im günstigsten Fall könnte der FCZ einen der meistgenannten Anwärter auf den Titel um acht Zähler distanzieren. Für Fischer ist der ständige Blick zur Konkurrenz aber nicht ratsam: «Wir schauen primär auf uns und wollen die Vorrunde so über die Bühne bringen, dass wir nach der Winterpause gute Chancen haben und vorne dabei sind.»

Aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte geht Fischer davon aus, dass «die Entscheidung in der Meisterschaft erneut spät fallen wird. Fast alle Spiele waren eng. Jeder nimmt dem anderen Punkte ab.» An den vielerorts prognostizierten Alleingang Basels glaubt er nicht - oder besser: «Ich hoffe es nicht.» Die übrigen Spitzenteams wie YB, Zürich, Luzern oder Sion seien ja ebenfalls ausgezeichnet besetzt.

Dass der FCZ anders als Leader Basel und YB europäisch nicht vertreten ist und entsprechend mehr Pausen hat, betrachtet Fischer nicht als Vorteil. Ihm passe es ganz und gar nicht, den Europacup nur am TV verfolgen zu müssen. Internationale Spiele würden den Entwicklungsprozess jeder Mannschaft beschleunigen. «Trainings ersetzen solche Ernstkämpfe nie. Mir kommt es überaupt nicht gelegen, dass wir letzte Saison den Europacup verpasst haben.»

Sieben Monate nach dem Einstieg als Chef-Trainer beim FCZ ist der Ur-Zürcher im Element. Er benötigt keinen PR-Berater. Seine Aussagen sind klar und deutlich. «Fertig, basta!» Diese Wörter verwendet Fischer gern und häufig. Seine Linientreue tut dem Team offenbar gut. Selbst Künstler wie Chermiti oder Margairaz blühen unter ihm auf.

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/FCZ-muss-die-Negativserie-beenden-19102100

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. November 2010, 01:23 
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Berner Zeitung, 13.11.2010

Kunst der Ruhe in turbulenten Zeiten

Morgen geht es für die Young Boys beim Spiel gegen den FC Zürich darum, den Aufwärtstrend zu bestätigen. Verteidiger Alain Nef, ex-FCZ, kennt schwankende Leistungen und die dazugehörigen Reaktionen aus verschiedenen Stationen seiner Karriere.

Auf ihrer turbulenten Reise durch die Liga befinden sich die Young Boys mal wieder auf dem aufsteigenden Ast. Beim 4:2-Sieg in Neuenburg vor einer Woche vermochte vor allem die Offensive zu überzeugen. YB sorgte wieder für positive Reaktionen, nachdem auf das 0:2 in Odense hin viele kritische Stimmen laut geworden waren. YB-Führungsspieler Christoph Spycher hatte sich darauf öffentlich gegen unsachliche Kritik gewehrt. Ein anderer Routinier, der bei YB innert kürzester Zeit zum Stammspieler avanciert ist, unterstützt Spychers Aussagen. Der 28-jährige Alain Nef hat in seiner Karriere schon für Mannschaften gespielt, die sich in weit harscheren Medienlandschaften bewähren müssen. In Spanien, bei Huelva, oder in Italien, bei Triestina, Udinese und Piacenza hat Nef auch viel Kritik zu hören bekommen, «ich bin mir einiges gewohnt». «Doch Spycher hat mit seinen Aussagen recht», sagt Nef, «Kritik muss immer sachlich bleiben.»

Vorteile im Tagesgeschäft

Mit seiner Erfahrung, insbesondere auch in ausländischen Ligen, ist Nef eine Ansprechperson für die jüngeren Spieler im Team. Als zentral im Umgang mit Kritik bezeichnet der Verteidiger die Verarbeitung: «Fussball ist ein Tagesgeschäft – was auch Vorteile mit sich bringt. Schlechte Leistungen kann man sehr schnell durch gute vergessen machen.»

Vor bald zehn Jahren hatte Nef bei einem ähnlich ambitionierten Schweizer Verein seine Karriere lanciert. Mit dem FCZ wurde er Meister und Cupsieger, «da blieb die Kritik natürlich aus». Doch es gab auch andere Momente, lange vor dem wundersamen Titel 2006, als Zürich den FCB in der letzten Runde ab-fing: «2001 waren wir eine Zeit lang mitten im Abstiegskampf – und ich sass die meiste Zeit auf der Bank.» Auch durch solche Erlebnisse am Anfang seiner Profizeit habe er im Umgang mit Kritik Fortschritte gemacht, erzählt Nef.

Standbein in der Heimat

Am Sonntag kehrt Nef nun erstmals im Trikot eines anderen Vereins in den Letzigrund zurück. Nach Nefs Wechsel ins Ausland wurde das Zürcher Stadion 2007 umgebaut, seither hat er erst einmal dort gespielt: Vor zwei Jahren, bei der historischen 1:2-Niederlage gegen Luxemburg, kam Nef als rechter Aussenverteidiger zu seinem zweiten Länderspiel. Der Zürcher freut sich auf die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. «Während meiner Zeit im Ausland kam ich leider nie dazu, mir ein Spiel im Letzigrund anzusehen, ich bin immer nur daran vorbeigefahren.» Noch immer sind einige alte Bekannte von Nef beim Stadtklub unter Vertrag. Obwohl sich der Familienvater bei YB gut eingelebt hat und mit Frau und Kind in Wabern wohnt, hat er seine Wohnung in Zürich noch nicht gekündigt. «Die hatte ich auch während meiner Zeit im Ausland immer, das ist mein Standbein in der Heimat», sagt Nef schmunzelnd.

Stark im Vergleich

Gegen Nefs Ex-Klub hat YB in den letzten fünf Spielen stets gewinnen können. Dies will Nef auch morgen weiterführen, trotz FCZ-Vergangenheit. «Natürlich ist das Spiel für mich speziell. Für uns geht es aber primär darum, einen weiteren Sieg einzufahren, wir haben jetzt endlich die Chance, die viel angekündigte Serie zu starten.» Ob er nach dem Spiel in Zürich bleibt und alte Beziehungen pflegt, weiss Nef noch nicht. Vorab ist er für YB jedenfalls nicht nur ein ruhender Pol in der Innenverteidigung, sondern zudem einer, der die Kunst der Ruhe auch in turbulenten Zeiten beherrscht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Kunst-der-Ruhe-in-turbulenten-Zeiten/story/21237383

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. November 2010, 11:04 
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Berner Zeitung, 15.11.2010

Berner Punktdieb Moreno Costanzo im unverhofften Glück

Es war ein seltsames Bild, das sich dem Betrachter wenige Minuten nach dem Schlusspfiff, der das 2:2-Unentschieden zwischen Zürich und YB besiegelt hatte, bot. Trotz der Punkteteilung fielen die Reaktionen der Spieler ziemlich unterschiedlich aus: Aufgebrachten FCZ-Spielern wie Goalie Andrea Guatelli, der lautstark fluchend direkt zur Garderobe schritt, folgten die Akteure der Gäste aus Bern, die, mit einigen Ausnahmen, bereitwillig Auskunft gaben. Über den ziemlich spät noch ergatterten Punkt schien man bei YB glücklich, doch bei der Analyse der eigenen Leistung nahm niemand ein Blatt vor den Mund. «In der ersten Halbzeit waren wir eigentlich gar nicht da», formulierte es Mittelfeldspieler Moreno Costanzo mit sarkastischem Unterton. Die (spielerische) Inexistenz im ersten Durchgang veranlasste Trainer Vladimir Petkovic in der Pause zu einem taktischen Tenuwechsel. Dem «Siegeskleid» aus dem Xamax-Spiel vor Wochenfrist wurde in der zweiten Halbzeit gegen Zürich ein offensiverer Schnitt verpasst: Mit Emmanuel Mayuka und Henri Bienvenu agierte in der YB-Offensive ein Sturmduo.

Systemwechsel zur Pause

Dies schien auch Costanzo zu behagen, der im defensiven Mittelfeld wieder als Stabilisator vor der Abwehr begonnen hatte, danach hinter den beiden Spitzen aber wieder seine gewohnte Spielmacher-Rolle einnehmen durfte. «Natürlich sehe ich mich auch eher vorne», sagte der Ostschweizer, «doch ich habe den Auftrag des Trainers zu erfüllen.» Nachdem Alberto Regazzoni in der 60. Minute den angeschlagenen Scott Sutter ersetzt hatte, spielte YB im 3-4-3-System – Costanzo hatte nun sogar drei Angreifer vor sich. «Mit wie vielen Stürmern wir spielen, ist nicht so wichtig. Wir müssen einfach in der Lage sein, den Ball zu halten», erklärt Costanzo. Dann sei es immer möglich zu kombinieren, «aber wenn wir so schlecht spielen wie in der ersten Halbzeit, geht halt nichts».

Die späte, aber gute Nachricht

Für Captain Marco Wölfli war der erst in den Schlussminuten aufkeimende Druck im Berner Spiel «die bitter nötige Reaktion, die auf einen so schlechten Start folgen musste». Und Verteidiger Alain Nef bezeichnete das Dargebotene in der ersten Halbzeit als das «Schlechteste, was wir in dieser Saison gezeigt haben».

YB verliess Zürich also im Wissen, dass manchmal auch bescheidene Leistungen zum Punktgewinn reichen. Der FCZ muss sich von YB etwas bestohlen fühlen – passend zur jüngsten Entwicklung in Ottmar Hitzfelds Aufgebot für das Testländerspiel Schweiz - Ukraine am Mittwoch:

Für den zur Pause wegen einer Oberschenkelprellung ausgewechselten FCZ-Akteur Xavier Margairaz wird Moreno Costanzo nachnominiert. YBs Spielmacher wusste nach Spielschluss noch gar nichts von seinem Glück – wie die Zähler, welche Zürich gestern an die Punktdiebe aus Bern verloren hat, ist es auch hier gewissermassen das Leid des FCZ.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Berner-Punktdieb-Moreno-Costanzo-im-unverhofften-Glueck/story/10784353

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. November 2010, 11:05 
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Berner Zeitung, 15.11.2010

YB legt sehr spät los – und holt doch noch einen Punkt

YB hat in Zürich 78 Minuten lang nicht ins Spiel gefunden und dann aber 12 Minuten lang gut gespielt. Gegen einen immer müder werdenden Gegner reichte das, um nach einem Zweitorerückstand ein 2:2 zu erreichen – auch dank Emmanuel Mayuka.

Mit gemischten Gefühlen haben die Young Boys Sonntagabend nach dem Gastspiel beim FC Zürich den Rückweg angetreten. Das nackte Resultat, ein 2:2, hat die Berner zufriedengestellt. Schliesslich hatten sie eine Viertelstunde vor Schluss mit zwei Toren in Rückstand gelegen, ehe Emmanuel Mayuka (78.Minute) und Henri Bienvenu (87.) mit ihren Toren doch noch für einen Punktgewinn sorgten. Kopfzerbrechen bereiten wird ihnen jedoch, welche Leistung sie in den vorangegangenen Spielminuten abgerufen hatten. «Wir haben den Gegner mit unseren Fehlern aufgebaut», sagte YB-Trainer Vladimir Petkovic. Der Fehlstart hatte sich früh abgezeichnet: Höflich überliess Christian Schneuwly in der fünften Minute den Ball FCZ-Stürmer Amine Chermiti. Weil Schiedsrichter Hänni danach Schneuwlys Intervention gegen den Tunesier im Strafraum straffrei durchgehen liess, kamen der junge YB-Spieler und seine Mitspieler in dieser Situation mit dem Schrecken, aber immerhin ohne Gegentor davon. «Wenn wir Pech haben, entscheidet der Schiedsrichter in dieser Situation auf Penalty für Zürich», sagte YB-Goalie Marco Wölfli, der die Szene aus nächster Nähe miterlebt hatte.

Standardsituationen = Problem

Die Entstehung des Treffers hätte allerdings nicht zu YB im aktuellen Stadium gepasst. Um gegen YB zu treffen, helfen dem Gegner im Moment Standardsituationen. Fliegt der Ball in den eigenen Strafraum, herrscht bei den Bernern derzeit viel zu oft eine grosse Unordnung. Im Letzigrund war das gestern noch vor der Pause zweimal der Fall. Nach 38 Minuten lenkte Alexandre Alphonse den Ball nach einem Freistoss ins Tor von YB-Keeper Marco Wölfli.

Die Nachspielzeit der ersten Halbzeit lief bereits, da lancierte Djuric seinen Teamkollegen Marco Schönbachler. Nachdem dieser den Ball überlegt an Wölfli vorbeigeschoben hatte, lag YB 0:2 zurück. Auch wenn Trainer Petkovic hinterher sagen sollte, sein Team habe nach Wiederanpfiff etwas entschlossener gespielt: Ein Punktgewinn schien für YB lange ausser Reichweite. Zu gering war die Durchschlagskraft, zu gross die Fehlerquote. Bis zur 78. Minute kam YB zu keiner reellen Torchance. Dann aber schlugen die Minuten von Emmanuel Mayuka. Der junge Mann aus Sambia war zur Pause gemeinsam mit Thierry Doubai (anstelle von Xavier Hochstrasser) für Christian Schneuwly eingewechselt worden und hatte sich vorgenommen, «einfach hart zu arbeiten».

Zürichs frühe Wechsel

Das tat er dann auch. Vor dem Anschlusstreffer erlief er sich die Kopfballverlängerung von Henri Bienvenu. Den Ausgleich durch seinen Sturmpartner bereitete er mit einer präzisen Hereingabe vor. Die Zürcher Spieler rieben sich nach dem Schlusspfiff die Augen. «Dumm und dümmer», nannte FCZ-Trainer Urs Fischer das, was er in der Schlussviertelstunde von seinem Team zu sehen bekommen hatte. Er selber hatte auf das Geschehen keinen direkten Einfluss nehmen können: Nach 55 Minuten war das Zürcher Wechselkontingent ausgeschöpft gewesen, die verletzten Alphonse, Xavier Margairaz und Chermiti mussten ersetzt werden. Die Ausfälle führte Fischer jedoch nicht als Erklärung für den Einbruch seines Teams an. «Wir haben uns einfach nur ungeschickt angestellt», sagte er.

YB hingegen ist dank grossem Einsatz bis zum Schluss mit einem blauen Auge davongekommen und nimmt nun die Vorbereitung auf das Cupspiel in Kriens auf.

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. November 2010, 11:07 
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Berner Zeitung, 15.11.2010

Die Noten zum Spiel FCZ – YB (14. November 2010)

Nicht zuletzt dank den Einwechslungen hat das Spiel der Young Boys beim FCZ mehr Schwung erhalten.

Marco Wölfli: Note 4 Der Goalie wurde in Zürich kaum aus dem Spiel heraus geprüft. Wölfli ärgerte sich aber über das schlechte Abwehrverhalten seiner Kollegen bei Standardsituationen.

Scott Sutter: Note 3 Dem Aussenverteidiger gelang es kaum, über die rechte Seite Druck zu entwickeln. In der 60. Minute wurde er angeschlagen ausgewechselt.

Alain Nef: Note 4 Wie seine Abwehrkollegen hatte er zu Beginn Mühe, die Abstimmung zu finden. Steigerte sich aber im weiteren Spielverlauf.

François Affolter: Note 3,5 Ihm unterliefen vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Fehler. Beim 0:2 enteilte ihm Torschütze Schönbächler.

Christoph Spycher: Note 4 Spielte erneut als linker Aussenverteidiger und hatte kaum aufsehenerregende Aktionen. Dirigierte die Mitspieler aber auch nach dem 0:2 und trieb sie an.

Moreno Costanzo: Note 4 Costanzo bekundete lange Zeit Mühe mit der defensiveren Rolle im Mittelfeld. Lancierte in der 78. Minute dann aber den Angriff, der zum Anschlusstor führte.

David Degen: Note 3 Degen-Vorstösse waren selten in Zürich und ungefährlich. Auch am Schluss, als YB Druck machte, übernahmen andere Berner Spieler die Hauptrollen.

Christian Schneuwly: Note 3 Der Techniker konnte nicht an die gute Leistung aus der Vorwoche gegen Xamax anknüpfen. Schneuwly bemühte sich zwar und war viel unterwegs. Belohnt wurde sein Aufwand aber nicht. Zur Pause wurde Schneuwly ausgewechselt.

Xavier Hochstrasser: Note 3 Der Mittelfeldspieler wurde im Letzigrund 45 Minuten lang kaum gesehen. Wurde zur Pause durch Thierry Doubai ersetzt.

Senad Lulic: Note 3 Es war nicht das Spiel des bosnischen Nationalspielers. Lulic konnte sich auf der linken Seite kaum durchsetzen.

Henri Bienvenu: Note 4,5 Der Kameruner tat, was ein Stürmer tun muss: Er glaubte bis zum Schluss daran, dass seine Chance kommen würde. Als es dann so weit war, erzielte er den späten Ausgleichstreffer.

Emmanuel Mayuka: Note 5,5 Der Sambier brauchte nach seiner Einwechslung etwas Anlaufzeit. Dann aber erzielte er zunächst kaltblütig das 1:2 und bereitete danach den Ausgleich vor.

Thierry Doubai: Note 5 Weil im YB-Mittelfeld wenig klappte, versuchte er das Spiel mit weiten Pässen anzutreiben. Oft gelang das auch.

Alberto Regazzoni: Note 4,5 Leistete als flinker Flügelspieler seinen Teil zur Aufholjagd.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-FCZ--YB-14-November-2010/story/23366827

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. November 2010, 11:08 
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Der Bund, 15.11.2010

YB-Viertelstunde sorgt für FCZ-Frust

Die Young Boys retteten nach einer schwachen ersten Halbzeit beim 2:2 gegen den FC Zürich auf wundersame Art einen Punkt. Die Zürcher, die gehofft hatten, an die Tabellenspitze vorzudringen, verharren weiterhin auf dem dritten Platz.

75 Minuten waren gespielt im Letzi­grund – 2:0 führte der FC Zürich hochverdient gegen ein YB, das sich in der Defensive lamentabel fehlerhaft präsentierte und nach vorne nichts zustande brachte.

Die FCZ-Fans in der Südkurve höhnten «Scheiss-YB», und die Berner Fans auf der gegenüberliegenden Kurve kündeten mit zwei Leuchtpetarden und freudlos-zaghaften Rufen die YB-Viertelstunde an. Nichts, aber auch gar nichts deutete zu diesem Zeitpunkt darauf hin, dass die Berner mit etwas anderem als einer klaren Niederlage aus dem Letzi­grund trotten würden. Zu dominant ­waren die Zürcher aufgetreten, zu schwach und ohne Inspiration präsentierten sich die Young Boys, die mit dem 0:2 noch gut bedient waren.

Mayukas starke Auftritte

Es kam die 79. Minute. Nef drosch den Ball mehr aus Verzweiflung denn Überzeugung Richtung Zürcher Tor, Costanzo lenkte ihn zu Mayuka, der freie Bahn hatte, da Koch das Abseits aufhob. Der kleine Mann aus Sambia lief Zouaghi davon, umkurvte FCZ-Goalie Guatelli und schob den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. Und auf einen Schlag war alles anders, ganz anders. Beim nächsten Angriff bekam Mayuka den Ball von Lulic serviert, doch diesmal vergab der Afrikaner mit einem überhasteten Schuss aus der Drehung.

Doch der FCZ, der zuvor die Partie unter Kontrolle hatte, war nun komplett von der Rolle, vermochte keinen Ball mehr in den eigenen Reihen zu halten. Vor allem Mayuka bekamen die Zürcher nicht in den Griff. In der 87. Minute setzte sich dieser mit einer schnellen Körperdrehung gegen Zouaghi durch, spielte den Ball vor das Tor, Bienvenu war zur Stelle – 2:2.

Petkovics Risiko belohnt

YB-Trainer Vladimir Petkovic hatte nach der Pause alles riskiert. Er wechselte Mayuka für Christian Schneuwly und Dubai für Hochstrasser ein, brachte in der 60. Minute für Sutter mit Regazzoni einen dritten Stürmer, schickte Costanzo, der während der ersten Halbzeit wieder vor der Abwehr als sogenannte Nummer 6 spielte, nach vorne – und das Risiko wurde auf wundersame Weise mit einem Punkt belohnt.

Nach dem Spiel lobte Petkovic den «grossen Charakter» seiner Mannschaft, während Urs Fischer nach Worten rang. «Verrückt, dumm und dümmer», mehr wusste der FCZ-Trainer zuerst nicht zu sagen, bevor er nach der ersten Enttäuschung wieder klare Sätze zu formulieren vermochte. «Für die ersten knapp 80 Minuten muss ich meiner Mannschaft ein grosses Kompliment machen, sie hat den Gegner dominiert, war in allen Belangen besser», sagte Fischer.

Für die letzten Minuten fand Fischer keine Erklärung – das müsse er sich alles zuerst auf Video anschauen, meinte der FCZ-Trainer, der Margairaz wegen muskulärer Probleme, Alphonse wegen einer Prellung und Chermiti mit einer Knieverletzung hatte auswechseln müssen.

Costanzo: «Zuerst nur Probleme»

Den YB-Spielern war die Erleichterung anzusehen, doch Moreno Costanzo sah keinen Anlass, die dürftige Leistung zu beschönigen. «Wir hatten zuerst nur Probleme, vermochten während der ersten Halbzeit den Ball im Angriff nicht zu halten und mussten froh sein, dass der Schiedsrichter in den ersten Minuten nicht einen Penalty gegen uns pfiff.»

Das erste Gegentor in der 38. Minute kassierte YB zudem zum x-ten Mal nach einer Standardsituation: Djuric spielte den Freistossball vor das Tor, Hochstrasser verpasste und Alphonse traf zum 1:0. Der Schwede Dusan Djuric hatte noch einen zweiten grossen Auftritt kurz vor der Pause. Mit einem Steilpass liess er Nef und Affolter ins Leere laufen, Schönbächler traf zum 2:0. Mit diesem Resultat war YB noch gut bedient, denn Margairaz (10.) und Aegerter (28.) verpassten klare Möglichkeiten. Zudem hatten Christian Schneuwly und Affolter in der 5. und 7. Minute bereits mit haarsträubenden Fehlpässen für zwei heikle Situationen im Strafraum gesorgt und ­Affolter, der ganz schwach begann, hatte Glück bei einem Corner, dass er nicht ein Eigentor produzierte.

Am Schluss aber mystifizierten die Berner Fans die YB-Viertelstunde. Doch weshalb YB dieses Spiel nicht verlor, das wusste gestern im Letzigrund keiner so genau.

http://www.derbund.ch/bern/YBViertelstunde-sorgt-fuer-FCZFrust/story/14506039

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. November 2010, 11:20 
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NZZ; 15.11.2010

Honig-Fussball und ein schwarzes Loch

Der FC Zürich spielt gegen YB eine Halbzeit lang bemerkenswert stark, aber er gibt in der Schlussviertelstunde einen 2:0-Vorsprung preis

Die Young Boys erzielen in den letzten Spielminuten zwei Treffer vom 0:2 zum 2:2. Normalerweise gibt es für einen solchen Auftritt, wie ihn YB zeigte, keine Punkte.

fcl. Zürich ⋅ Diese letzte Viertelstunde war wie ein schwarzes Loch, das alles verschluckte. Der FCZ-Trainer Urs Fischer konnte sich zwar noch halbwegs erinnern, wie gut der FCZ in der ersten Halbzeit gewesen war. Aber eigentlich hatte Fischer nur noch die letzten Minuten im Kopf, die dort herumspukten wie ein böser Traum und alles auszulöschen drohten, was vorher gewesen war.

2:0 hatte der FCZ bis zur 78. Minute geführt, er spielte vor der Pause so gut wie noch selten in dieser Saison; er hatte viele Torchancen und diese wunderbaren Steilpässe, an denen Honig klebte, die die Young Boys regelmässig überforderten. So wie kurz vor der Pause, als Dusan Djuric zeigte, dass er im Fussgelenk mehr Gefühl hat als die meisten Menschen in den Händen: Sein Pass zum 2:0 von Marco Schönbächler war aussergewöhnlich. Der YB-Trainer Vladimir Petkovic sagte: «Wir waren auf dem Platz, aber man sah uns nicht.» Und ihre Gegner sahen die YB-Spieler gelegentlich auch nicht, Alexandre Alphonse zum Beispiel, der nach einem Djuric-Freistoss das 1:0 erzielte (38.).

YB spielte an diesem Sonntag nur ein paar Minuten ernsthaft Fussball. Aber das genügte für einen Punkt; dass die Berner zuvor unsichtbar gewesen waren und keine Torchancen besessen hatten, war nur eine verblassende Erinnerung, fast wie aus einer anderen Zeit. Was für sie zählte, waren einzig die Tore von Emmanuel Mayuka (78.) und Henri Bienvenu (87.). Wie YB abgesehen von diesen Treffern sonst Fussball spielte, war kaum der Erwähnung wert.

Für 80 Minuten sprach Fischer seiner Mannschaft ein «ganz grosses Kompliment» aus. Der FC Zürich war nach der Pause zwar nicht mehr so dominant wie zuvor, aber die Young Boys spielten so ungefährlich wie eine Schülermannschaft; doch dann kehrten sie ganz langsam in dieses Spiel zurück, fast unbemerkt vom FC Zürich, aber plötzlich waren sie da, und Fischer musste sagen, dass die Aufholjagd eben doch nicht ganz unverdient gewesen sei, weil YB «so viel Moral» gezeigt habe. Aber normalerweise verdient man sich mit einem solchen Auftritt, wie ihn die Berner gezeigt hatten, nur etwas: keine Punkte.

Der FC Zürich sei «viel besser» gewesen als die Young Boys, sagte der Stürmer Admir Mehmedi, aber der FCZ ist trotz den guten Auftritten in den letzten Wochen noch nicht so stilsicher, wie er das selber von sich erwartet. Und vielleicht gibt es noch eine andere Erklärung für den Kollaps in den Schlussminuten. Fischer war schon in der Pause gezwungen, Xavier Margairaz und Alexandre Alphonse wegen muskulärer Probleme auszuwechseln. Später musste er auch Amine Chermiti wegen einer Knieverletzung ersetzen; dessen Blessur sehe «gröber» aus, sagte Fischer besorgt. Chermiti wird heute Montag untersucht.

Fischer mochte die Zwangs-Auswechslungen nicht in direkten Zusammenhang zum schwächer werdenden Auftritt bringen. Aber es war offensichtlich: Die Wechsel provozierten einen Bruch im Spiel des FCZ. Dafür kehrten am Sonntag zwei lange Zeit verletzt gewesene Spieler ins FCZ-Team zurück – der Abwehrchef Jorge Teixeira und der Stürmer Eric Hassli. Das eröffnet dem FCZ in Zukunft wieder grösseren personellen Spielraum.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/honig-fussball_und_ein_schwarzes_loch_1.8382526.html

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