Registriert: Freitag 17. September 2010, 00:28 Beiträge: 4
Hey Leute, kauft unbedingt die tickets... die VfB fans sind bereits dabei tickets außerhalb des auswärtssektors zu kaufen... Wir wollen ein HEIMSPIEL... es soll nicht so enden wie im cup gegen sion.... VfB ist auf jeden fall weiter, das ist unsere chance!!! wir gewinnen das match auf dem rasen und den rängen!!! wartet nicht bis am ende mehr stuttgarter als berner im wankdorf sind! Für uns gibt es nur eins: 3 PUNKTE!!!!
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
BSC Young Boys - VfB Stuttgart, Mittwoch, 1. Dezember 2010, 19:00 Uhr
Im letzten Heimspiel der Gruppenphase trifft YB auf den VfB Stuttgart – das Spitzenduell zwischen dem Zweiten und dem Gruppenersten. Dennoch richtet sich der Blick der Young Boys wohl in erster Linie auf die in der Tabelle nachfolgenden Mannschaften, Getafe und Odense. Ein Heimsieg würde die Konkurrenz auf Distanz halten und das Weiterkommen wäre zum Greifen nah.
Die Gäste aus Stuttgart stehen in der Europa League unangefochten an der Tabellenspitze. 12 Punkte aus vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Das Torverhältnis von 9:1 unterstreicht die Vormachtstellung zusätzlich. Beim Hinspiel in Stuttgart im September unterlag YB den Schwaben 0:3. Cacau, Gentner und Tasci waren die Torschützen in diesem Spiel.
Vor der Partie gegen YB trafen die Stuttgarter am Samstag auf den Hamburger SV. Das Spiel im Norden Deutschlands endete mit einer 2:4-Niederlage für das Team von Trainer Jens Keller. Dabei musste der VfB während über während 75 Minuten in Unterzahl agieren. Stürmer Marica liess sich zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreissen und wurde des Feldes verwiesen. Kurz zuvor hatte er für sein Team den Ausgleich erzielt. Der HSV zog nach Toren von Trochowski, Pitroipa und Petric auf 3:1 davon, ehe Gentners Treffer kurz nach der Pause noch einmal Hoffnung in die Reihen der Stuttgarter brachte. Van Nistelrooys 4:2 nach einer Stunde bedeutete dann die Entscheidung in diesem Spiel.
Nach desolatem Beginn in die Meisterschaft und der damit verbundenen Trennung vom Schweizer Trainer Christian Gross, hatte sich der VfB Stuttgart kurzfristig ein wenig gefangen. Nach der Niederlage in Hamburg belegen die Schwaben nach 14 Runden den 17. und vorletzten Platz. Der frühe Trainerwechsel hat sich damit bis anhin nur bedingt bezahlt gemacht.
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
sueddeutsche.de, 29.11.2010
VfB Stuttgart reist nur mit B-Elf nach Bern
Stuttgart (dpa) - Nur mit einer B-Elf tritt der VfB Stuttgart bei seinem bedeutungslosen Gruppenspiel in der Europa League bei Young Boys Bern an.
Die Schwaben sind bereits für die nächste Runde qualifiziert und wollen deshalb etliche Stammkräfte für das wichtige Derby in der Fußball-Bundesliga am 4. Dezember gegen 1899 Hoffenheim schonen. «Da können sich einige Spieler, die lange verletzt waren, beweisen und Spielpraxis sammeln», sagte VfB-Trainer Jens Keller.
Manager Fredi Bobic kündigte an, dass die nicht mit in die Schweiz reisenden Profis in Stuttgart trainieren. «Für uns steht die Partie gegen Hoffenheim über allem», sagte er. Der VfB ist nach der 2:4- Niederlage in Hamburg auf Abstiegsplatz 17 zurückgefallen. In der Europa League winkt den Stuttgartern dagegen nach bislang vier Erfolgen der Gruppensieg.
Wahrscheinlich kommt Ersatztorhüter Marc Ziegler zu seinem Debüt nach seiner Rückkehr zum VfB. Als sicher gilt der Einsatz der beiden Mittelfeldspieler Mamadou Bah und Elson.
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
Der Bund, 30.11.2010
Die Stuttgarter Fans stehen immer noch auf Christian Gross
Beim VfB Stuttgart, am Mittwoch (19.00) Gegner von YB in der Europa League, sind die Resultate mit dem neuen Trainer Jens Keller nicht besser geworden.
Oliver Trust, Stuttgart
Die Rollen sind klar verteilt, wie immer, wenn Fussballklubs durch Krisen taumeln. Trainer Jens Keller ist in Stuttgart der «Good Guy», Manager Fredi Bobic gibt beim VfB den eiskalten «Chef». An solch saftige Geldstrafen jedenfalls kann sich kaum einer am Neckar erinnern. 50 000 Euro für den Rumänen Ciprian Marica, 25 000 für Zdravko Kuzmanovic. Der eine soll beim 2:4 in Hamburg den Schiri beleidigt haben, der ehemalige Basler ging als einziger VfB-Profi vom Rasen, ohne sich von den Fans zu verabschieden. Bobic bestrafte hart, während Keller auch nach der Roten Karte von Marica die tolle Moral lobte, als gelte es laut in den dunklen Keller zu pfeifen. Vor dem Europa-League-Duell bei YB in Bern könnte die Stimmung bei den abstiegsbedrohten Schwaben kaum schlechter sein. Und im Hintergrund spielt ein Mann immer noch eine gewisse Rolle, der längst Vergangenheit ist: Ex-Trainer Christian Gross.
Die Pfiffe für den Präsidenten
Zumindest die VfB-Fans scheinen den Schweizer Gross nicht vergessen zu haben. Das liegt einerseits an der schlechten Bilanz, die sein Nachfolger Jens Keller aufzuweisen hat, alles andere ist manchem im Klub ein Rätsel. Gross jedenfalls liegt in der Gunst der Stuttgarter Anhänger auf Platz eins bei der Frage, wer denn der beste VfB-Trainer sei. Und zwar der «aller Zeiten». Warum der Mitte Oktober entlassene Schweizer beim «Volk» so beliebt ist, kann keiner schlüssig beantworten.
Da könne doch etwas nicht stimmen, meinte jüngst Stuttgarts Präsident Erwin Staudt. Der war beim Besuch von Mannschaft, Trainer und Präsidium auf dem Volksfest auf dem «Cannstatter Wasen» gnadenlos ausgepfiffen worden, während Gross fast frenetisch gefeiert wurde. Mancher in Stuttgart sieht die aktuelle Krise auch als Führungskrise, was Staudt vehement bestreitet. «Dann kommt der damalige Trainer Christian Gross: Jubel. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt mit der Mannschaft Tabellenletzter war und dafür kraft seines Amtes die sportliche Verantwortung trug. Irgendwie stimmen da doch die Verhältnisse nicht mehr so ganz», sagte Staudt in einem Interview.
Viel grösser aber als der Verdruss über den Liebesentzug der Anhänger ist die Angst, das «neue» Stadion, das zu einer reinen Fussballarena umgebaut wird, im Sommer als Zweitligist eröffnen zu müssen. Jens Keller konnte dem VfB diese Angst bisher nicht nehmen. Im Gegenteil. Es war nicht einmal für Optimisten eine Entwicklung zu sehen, seit der ehemalige Assistent von Gross das Ruder übernahm. Schon sein Start als «Chef» fiel schlecht aus. Ungeschickt schwärzte er Gross bei seiner Präsentation als stur und beratungsresistent an, was einen schwachen Eindruck hinterliess. Nach Auftakterfolgen sind die Ergebnisse inzwischen so schlecht wie die Sympathiewerte. In Stuttgart gilt es als offenes Geheimnis, dass Keller keine Zukunft hat. Spätestens zum Saisonende will man sich trennen.
Gegen YB etwas fürs Gemüt tun
In der Führungsetage träumt man von einem Konzept- und Perspektivtrainer wie Robin Dutt vom SC Freiburg, Michael Skibbe aus Frankfurt oder Thomas Tuchel aus Mainz. Derzeit ist allerdings keiner von denen zu haben. Setzt sich der Abwärtstrend fort, könnte Keller früher abgesetzt werden. Dann müsste ein «Feuerwehrmann» weiterhelfen, um den Albtraum Abstieg zu verhindern.
Auch deshalb spielt die Partie in Bern für die bereits qualifizierten Stuttgarter keine grosse Rolle. Das Bundesligaspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag ist wesentlich wichtiger, zumal dort neben Ex-Trainer Ralf Rangnick auch ehemalige junge VfB-Talente spielen, die man in Stuttgart nicht mehr wollte. Die Begegnung in Bern könnte nur dazu beitragen, die Stimmung ganz leicht zu bessern und etwas fürs Gemüt zu tun. Noch einen katastrophalen Auftritt kann sich in Stuttgart auch Jens Keller nicht leisten.
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
20min.ch, 30.11.2010
«Wird David gefoult, tut das auch mir weh»
BERN. David Degen gegen Philipp Degen: In der Europa League kommt es morgen bei YB gegen Stuttgart zum Bruderduell der eineiigen Zwillinge.
David und Philipp Degen, mit welchen Erwartungen und Gefühlen gehen Sie in das Bruderduell?
David: Ich erwarte drei Punkte, denn ich will mit YB in der Europa League überwintern. Natürlich ist es speziell, gegen Philipp zu spielen, zumal es sich um eine europäische Partie handelt.
Philipp:Ich freue mich riesig. Das ist ein sehr spezielles Gefühl, schliesslich bin ich schon lange nicht mehr mit meinem Bruder auf dem Platz gestanden.
Wie werden Sie reagieren, wenn ein Teamkollege Ihren Bruder brutal umgrätscht?
David: Das ist Pech für Philipp. Das gehört zum Fussball. Wir müssen unsere Bruderliebe während dem Match in den Hintergrund stellen.
Philipp: Sollte David brutal gefoult werden, wird das auch mir weh tun. Aber letztlich will ich mit Stuttgart gewinnen. Wir müssen deshalb während 90 Minuten unser Zwillings-Dasein verdrängen.
Wer wird bei einem gefährlichen Zweikampf zwischen Ihnen das Bein zurückziehen?
David: Das kann ich nicht beantworten. Aber ich glaube, es wird nicht zu dieser Situation kommen, denn ich renne ihm einfach davon (lacht), ich bin schneller als er.
Philipp: Als Verteidiger kenne ich hinten nichts, da wird nicht zurückgezogen. Sollte ich in der Offensive sein, weiss ich nicht, wie ich reagieren werde.
Philipp spielte in England, jetzt wieder in der Bundesliga. David setzte sich im Ausland nicht durch, dafür ist er wieder in der Nati. Wer ist nun der erfolgreichere Degen?
David: Was heisst erfolgreicher? Diese Frage stellt sich nicht. Entscheidend ist, dass beide ihren Job mit Freude ausführen und glücklich sind.
Philipp: Es gibt keinen erfolgreicheren. Wir treten immer als Team auf. Und das wird auch so bleiben.
Letztmals spielten Sie 2005 in Basel zusammen. Ist es ein Ziel, wieder im gleichen Team zu sein?
David: Natürlich, am liebsten im Ausland. Aber wo, ist nebensächlich. Es wird schon genug schwierig einen Klub zu finden, der uns beide nimmt.
Philipp: Das Ziel von eineiigen Zwillingen ist immer, im gleichen Team zu spielen.
Sie pflegen eine enge Beziehung, können Sie sich überhaupt böse sein?
David: Wenn, dann nicht lange. Denn es geht nicht ohne einander.
Philipp: Wir streiten konstruktiv. Unsere Bruderliebe ist so stark, die kann kein Krach zerstören. Peter Berger
Degens drittes Bruderduell BERN. Die 27-jährigen Baselbieter David und Philipp Degen haben schon zweimal gegeneinander gespielt. Allerdings nur wenige Minuten: Am 6. Juli 2002 wurde David im Spiel Aarau – Basel (0:1) beim FCA erst in der 82. Minute eingewechselt. Am 17. Februar 2007 spielte Philipp bei Dortmund erneut durch, während David für Mönchengladbach erst ab der 65. Minute ran durfte. Philipp gewann auch das Borussia-Duell gegen den Zwillingsbruder mit 1:0.
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
Stuttgarter Nachrichten, 30.11.2010
Gegen Bern lässt Keller die Reservisten ran
Hamburg - In der Europa-Liga ist der VfB durch. Mit vier Siegen in vier Spielen haben die Roten vorzeitig die nächste Runde erreicht, und in der Bundesliga haben sie wahrlich andere Sorgen. Genau genommen ist das Schaulaufen in der Schweizer Hauptstadt also eine lästige Pflicht, und genau so geht Jens Keller die Partie an. Der Trainer setzt am Mittwoch (19 Uhr/Sky) auf seine Reservisten und Rekonvaleszenten: "Da können sich die Spieler auf hohem Niveau beweisen, die bisher nicht so zum Zug kamen." Spieler wie Daniel Didavi, Elson, Patrick Funk und Mamadou Bah.
Ob Zdravko Kuzmanovic mit dabei sein wird, ließ Keller offen. "Wir haben noch zwei Trainingseinheiten, da muss er sich zeigen", sagte er über den Serben, der in Hamburg aus Ärger über sein Reservistendasein den Dank an die Fans verweigert hatte. Dauerpatient Johan Audel kehrt am Montag von der Behandlung in Frankreich zurück. Die Zeit bis Mittwoch dürfte für ihn aber zu kurz sein. Auch Khalid Boulahrouz scheidet aus: Der Innenverteidiger lässt sich bis zur Wochenmitte in den Niederlanden aufpäppeln. Ciprian Marica ist nach seinem Platzverweis in Getafe gesperrt.
Duell der Zwillingsbrüder fällt wohl flach
Allerdings ist auch die Stamm-Elf am Mittwoch nicht untätig. "Der Rest der Truppe bleibt in Stuttgart und trainiert. Für uns steht das Bundesligaspiel gegen Hoffenheim am Samstag über allem", betonte Manager Fredi Bobic.
Trotz der besonderen Konstellation wird wohl auch Philipp Degen hierbleiben. Dann fällt das Duell gegen seinen Zwillingsbruder David flach: "Hoffenheim ist wichtiger." Nach 74 Minuten ging Degen in Hamburg mit Krämpfen vom Platz. Nach seiner langen Verletzungspause muss er sich langsam herantasten: "Das Spiel war für mich ein Schritt nach vorn, aber mein normales Niveau habe ich noch nicht erreicht."
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