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 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2009, 11:37 
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BSC Young Boys - FC Luzern

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 1. November 2009
Zeit: 16.00 Uhr

Bild


Webseiten FC Luzern:

http://www.fcl.ch
http://www.fclforum.ch


Zuletzt geändert von Rino am Dienstag 3. November 2009, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 23. Oktober 2009, 23:22 
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Blick, 23.10.2009

YB: In pechschwarzen Trikots gegen Luzern

BERN - Mit YB und dem FC St. Gallen nehmen neu zwei Schweizer Teams an der Aktionswoche von FARE teil. Die Berner präsentieren sich gegen Luzern im schwarzem Outfit.

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Im Heimspiel gegen Luzern am 1. November werden die Young Boys in schwarzen Trikots auflaufen. Der Grund: Die Berner wollen ein Zeichen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit auf Schweizer Fussballplätzen setzen.

Statt dem Namenszug ihres Hauptsponsors tragen die Berner-Spieler für einmal die Aufschrift «Gegen Gewalt und Rassismus» auf der Brust.

Seit mehreren Jahren beteiligen sich die Young Boys an der Aktionswoche von Football Against Racism In Europe (Fare), welche von der Uefa und Präsident Michel Platini unterstützt wird. Als bisher einziges Team in Super League.

Nicht so in dieser Saison! Auch der FC St. Gallen wird in diesem Jahr die europaweite Aktion unterstützen und mit einem eigens für das Spiel in Bellinzona angefertigtem Trikot spielen. «Wir wollen ein Zeichen für mehr Fairness im Sport setzen», gibt der Aufsteiger auf der offiziellen Website bekannt.

«Es freut mich sehr, dass nach YB, das seit Jahren an der FARE-action-week mitmacht, jetzt auch St. Gallen Stellung gegen Rassismus und Gewalt bezieht. Es wäre schön, wenn sich weitere Klubs anschliessen würden», sagt Urs Frieden, Mitgründer «Football Against Racism in Europe» (FARE) und Präsident FARE Netzwerk Schweiz. (zbi)
VersteigerungDie pechschwarzen Trikots der Young Boys können nach dem Luzern-Spiel unter bscyb.ch ersteigert werden. Der Erlös kommt der Fanarbeit Bern zugute.

Aktion»Alles zur FARE-Aktion unter farenet.org

So wars im letzten Jahr: Mario Raimondi und Miguel Portillo im speziellen Dress für das Spiel gegen den FCZ am 2. November 2008. (zVg)YBZusammen mit dem Berner Verein «Gemeinsam gegen Rassismus & HalbZeit» führt YB seit Jahren Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit im Fussball durch. Im Jahre 1996 war «Gemeinsam gegen Rassismus» während einem halben Jahr sogar Hauptsponsor der Young Boys (Bild unten)

Bild

1996: YB-Captain Robert Prytz überreicht Lausanne-Stürmer Sane ein Trikot mit der Aufschrift «Gemeinsam gegen Rassismus». (zvg)

Die Story zu FARE

FARE wurde 1999 in Wien gegründet und vereinigt alle europäischen Organisationen, Projekte und Faninitiativen, die gegen Rassismus, Gewalt und Sexismus ankämpfen, unter einem Dach. Ein umfassendes Netzwerk, das u.a. jedes Jahr im Oktober die zweiwöchige FARE Action Week organisiert – in fast allen Ländern Europas mit hunderten von Aktionen, an denen sich auch Aktive (viele Stars wie Beckham, Eto´o, Nedved, Henry, Gullit) und das Publikum beteiligen. FARE-Sitz ist Wien, die UEFA ist Partner. Deshalb stehen derzeit auch die CL-Spiele unter anti-rassistischem Motto (Captainbinden), wie schon die EURO 2008.

Auch die SFL versucht seit zwei Jahren mit unterschiedlichem Erfolg, die Schweizer Vereine zum Mitmachen zu bewegen. Bei zehn action weeks war YB in Zusammenarbeit mit dem privaten Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» schon sechs mal dabei, 2008 und 2009 mit eigenen Trikots, die zugunsten der Fanarbeit versteigert werden. Neu ist jetzt auch der FC SG dabei, ebenfalls mit Trikots.

In der Schweiz gibt es seit wenigen Wochen das FARE Netzwerk Schweiz, bestehend auch aus Organisationen ausserhalb des Sports wie der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und NCBI. Geschäftsführer a.i. ist David Zimmermann, Fanexperte und ehem. GC-Fanarbeiter. Präsident ist Urs Frieden, der 1999 als einziger Schweizer bei der FARE-Gründung dabei war.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/ganz-in-schwarz-gegen-gewalt-131488

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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. Oktober 2009, 17:15 
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Vorschau YB - Luzern

BSC Young Boys - FC Luzern, Sonntag, 1. November 2009, 16:00 Uhr, STADE DE SUISSE. - Vor dem sonntäglichen Spiel gegen den FC Luzern präsentiert sich die Situation beim BSC Young Boys wie folgt:

Gesperrter Spieler:
Seydou Doumbia (eine Spielsperre aufgrund einer Unsportlichkeit beim GC-Match).

Verletzter Spieler:
Mario Raimondi (im Aufbautraining).

Resultat Vorrunde:
16. August 2009: Luzern - YB 1:2 (YB-Tore: Ghezal, Degen).

Letzte Saison:
17.08.2008: Luzern - YB 0:3 (Marco Schneuwly, Varela, Zayatte). - 16.11.2008: YB - Luzern 6:1 (Varela, Yapi, Häberli, Hochstrasser, M. Schneuwly, Doumbia). - 16.02.2009: Luzern - YB 2:3 (Hochstrasser, Raimondi, Doumbia). - 24.05.2009: YB - Luzern 5:2 (Hochstrasser, Regazzoni 2, Doumbia 2).

Vorverkauf:
Bis Freitagmittag sind im Vorverkauf über 21‘500 Tickets abgesetzt worden. Interessierten Matchbesuchern wird empfohlen, den Vorverkauf zu benützen und das Stadion am Sonntag frühzeitig zu betreten.

Besonderes:
Anlässlich der zehnten Aktionswoche von FARE (Football Against Racism in Europe) tritt YB in speziellen, schwarzen Trikots mit der Aufschrift „Gegen Gewalt und Rassismus“ an. YB beteiligt sich bereits zum sechsten Mal an dieser Aktion. Hauptsponsor OBI/Westside unterstützt die Aktion und verzichtet grosszügigerweise auf seinen Werbeauftritt auf den Trikots.



YB gegen Gewalt und Rassismus

Der BSC Young Boys und der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» beteiligen sich unter dem Motto «Gegen Gewalt und Rassismus» anlässlich des Super-League-Spiels BSC Young Boys - FC Luzern vom 1. November 2009 zum bereits sechsten Mal an der FARE-Action-Week.

Dieser Antirassismus-Tag findet im Rahmen der europaweiten 10. Aktionswoche von «FARE» (Football Against Racism in Europe, http://www.farenet.org) statt. Die diesjährige Aktionswoche ist bereits im Gange und läuft vom 15. bis zum 27. Oktober 2009. Da der BSC Young Boys in dieser Zeit kein Heimspiel austrägt, wurde das nächst folgende Spiel YB - Luzern vom 1. November 2009 zum «FARE-Tag» benannt.

Nebst anderen Aktionen wird YB bei diesem Spiel mit einem speziellen Trikot mit der Aufschrift «Gegen Gewalt und Rassismus» einlaufen. Hauptsponsor OBI unterstützt diese Aktion und verzichtet grosszügigerweise auf seinen Werbeauftritt auf dem Trikot. Nach dem Spiel werden die Trikots online versteigert. Mit dem Reinerlös wird die Fanarbeit Bern unterstützt. Im letzten Jahr trat YB mit ähnlichen Shirts im Spiel gegen den FC Zürich an (02.11.2008, 2:2).

Der BSC Young Boys und der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» haben sich bereits in der Vergangenheit anlässlich der Partien YB-Thun (2004), YB-Basel (2005) und YB-Zürich (2006, 2007 und 2008) an der Aktionswoche von «FARE» beteiligt. Der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» ist seit 13 Jahren im Sportbereich aktiv und bekannt durch seinen Fantreff «HalbZeit».

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/20091101_mp_yb-luz.pdf


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 Beitrag Verfasst: Freitag 30. Oktober 2009, 18:02 
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20min.ch, 30.10.2009

Fegt YB auch Luzern weg?

Leader YB hat zwei der letzten drei Heimspiele gegen Luzern mit 6:1 gewonnen. Nach dem 7:1 in Bellinzona sind die Berner sowieso in Torlaune. Gibts die nächste Gala der Gelb-Schwarzen? Mit 20 Minuten Online sind Sie live dabei.

Eine äusserst turbulente Woche auf und neben dem Rasen hat Leader YB hinter sich. Auf die unerwartete 1:2-Niederlage bei den Grasshoppers reagierten die Berner hochprofessionell mit dem 7:1 in Bellinzona, womit sie den Vorsprung auf die Verfolger wieder auf neun Zähler ausbauen konnten. Just jener Mann aber, der nach dem Spiel gegen GC nicht wegen seiner sportlichen Leistung in den Mittelpunkt gerückt war, antwortete mit einem Gala-Auftritt in Bellinzona auf das mediale Gewitter.

Seydou Doumbia war der Mann des Spiels im Tessin, erzielte drei Tore selber und war an insgesamt sechs Treffern beteiligt. Der 21- jährige Yvorer ist nach 13 Einsätzen bereits bei 16 Toren angelangt. Letzte Saison war der YB-Stürmer mit 20 Einschüssen Torschützenkönig geworden - eine Quote, die er heuer noch vor der Winterpause erreichen könnte, wenn er mit der gleichen Treffsicherheit weitermacht.

Doumbia gesperrt

Am Sonntag allerdings muss YB auf seine Attraktion verzichten. Doumbia ist wegen seiner Mittelfinger-Geste gegen Luzern gesperrt, was Trainer Vladimir Petkovic deswegen nicht dramatisieren will, weil ihm der zuletzt gesperrte Alberto Regazzoni wieder zur Verfügung steht. Sein Antipode, FCL-Trainer Rolf Fringer, ist hingegen nicht unglücklich, dass er seine Abwehr nicht dem torhungrigen Afrikaner aussetzen muss. Mit 24 Gegentoren in 14 Partien zeigte sich die Innerschweizer Hintermannschaft bisher noch nicht sehr sattelfest.

Kapitales Heimspiel für Bellinzona

Im Tessin kommt es im Abstiegskampf zu einem Sechspunkte-Spiel. Barrage-Platz-Besetzer Bellinzona braucht einen Sieg gegen St. Gallen. Verlieren die Bellenzer wächst der Rückstand auf die rettenden Plätze auf sechs Punkte an. Ein Szenario, das ACB-Trainer Marco Schällibaum in eine noch ungemütlichere Lage bringen würde.


Axpo Super League, 15. Runde Sonntag, 16 Uhr

Young Boys - Luzern
Bemerkungen: Hinspiel: 2:1. - Absenzen: Doumbia (gesperrt), Raimondi (rekonvaleszent); Zverotic (gesperrt), Ferreira, Lambert, Wiss (alle verletzt), Frimpong (Abmachung mit Besitzer YB). - Statistik: Wie stark ist YB ohne seinen Topskorer Doumbia? Der 16-fache Torschütze ist gesperrt. Die Berner sind im Stade de Suisse seit sechs Spielen ungeschlagen. Der FCL hielt sich aber auswärts wacker und ist seit drei Partien ungeschlagen. Die letzten drei Duelle in Bern verliefen extrem gegensätzlich (6:1, 0:1, 6:1).

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Fegt-YB-auch-Luzern-weg--19843303

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2009, 14:57 
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Der Bund, 02.11.2009

YB: Riesiger Aufwand - fast kein Ertrag

YB musste sich gegen einen sehr defensiv eingestellten FC Luzern mit einem 1:1 begnügen. Zweimal trafen die Berner die Latte, fast 20 weitere Male schossen sie auf des Gegners Tor.

Das Bild sprach Bände. David Degen verwarf nach dem Schlusspfiff die Hände und trottete kopfschüttelnd Richtung Kabinengang. Die Körpersprache des Baslers in Diensten von YB war deutlich: Er war höchst unzufrieden mit dem Schlussresultat. Das 1:1 kam ihm vor wie ein schlechter Witz. Das mochte ein bisschen krass ausgedrückt sein, doch völlig falsch lag Degen mit seiner Einschätzung nicht. YB hatte einen Gegner, der praktisch nichts für sein offensives Spiel tat, über lange Phasen beherrscht. Geschätzte 70 Prozent Spielanteil beanspruchte das Heimteam für sich. Gegen 20 Mal kam es in Abschlussposition. Die Berner schossen und köpfelten aus nah und fern. Die magere Ausbeute nach 94 Minuten: ein Freistosstreffer, erzielt durch den Emiliano Dudar aus weiter Distanz. Kurz zuvor hatte er mit einem Kopfball nur das Quergestänge getroffen. In den Schlussminuten, als der argentinische Innenverteidiger bei fast jedem Angriff vorrückte, hatte er gar die Möglichkeit, zum Matchwinner zu werden. Doch er vergab. Dudar mochte sich nach dem teilweise einseitigen Spiel denn auch nicht so richtig freuen über sein erstes Saisontor. Es habe ihm bei seinen Kopfbällen das nötige Glück gefehlt, sagte er.

Chiumientos Eingeständnis

Dudar war nicht der einzige Berner gewesen, der nach der unterhaltsamen und gegen Ende gar aufregenden Partie über mangelndes Wettkampfglück klagte. Xavier Hochstrasser beispielsweise dachte an die 59. Minute zurück, als er an der Strafraumgrenze hart attackiert wurde von Davide Chiumento. «Davide sagte, er habe mich im Strafraum gefoult», erzählte der Mittelfeldspieler in der Mixed-Zone. Schiedsrichter Carlo Bertolini hatte die Situation zuvor etwas anders beurteilt: Er verlegte den Tatort ein paar Zentimeter ausserhalb des Strafraums. Das war Pech. Wie es auch Pech war, dass ein gekonnter Heber von Regazzoni Latte und Pfosten berührte (8. Minute).

Weniger dem Pech denn dem Unvermögen war es zuzuschreiben, dass Hochstrasser und Affolter aus wenigen Metern Kopfbälle nicht im Ziel unterbrachten. Oder dass Degen nach einem schnellen Vorstoss alleine vor Zibung zu schwach und ungenau schoss.

Marco Wölflis Ärger

YB war hochüberlegen - und musste doch am Ende froh sein, nicht ohne zählbares Resultat dazustehen. Die vorletzte Minute der regulären Spielzeit lief, als Chiumento den eingewechselten Paiva lancierte. Dessen Querpass ersprintete Lustenberger, der sofort aus wenigen Metern schoss - und an Wölfli scheiterte. Der Torhüter mochte kein grosses Aufheben machen wegen dieser Parade. «Ich verkürze den Winkel und kann mit dem Fuss abwehren», beschrieb er die Aktion nüchtern. Im Spiel selber hatte Wölfli in einer Szene bedeutend mehr Emotionen gezeigt. Nach dem glückhaft zustande gekommenen Führungstreffer der Gäste war er auf François Affolter zugestürmt und hatte ihm die Leviten gelesen. Der junge Verteidiger war bei diesem Tor mit einem zu schwachen Rückpass grosszügig Pate gestanden. «Ich habe mich derart aufgeregt, weil das Tor der Luzerner aus dem Nichts heraus kam», kommentierte Wölfli seinen emotionalen Ausbruch. Der Ärger über Affolters Fehler sei längst verraucht. «François ist ein junger Spieler mit enorm viel Potenzial.» Im Moment erlebe er gerade eine etwas schwierigere Phase. Unschwer zu erraten, was Wölfli damit ansprach. Vor Wochenfrist gegen den Grasshopper Club (1:2-Niederlage) verschuldete Affolter mit einem ungestümen Tackling einen Penalty. Das trug dem 18-jährigen Verteidiger eine Schelte ein von seinem Trainer Vladimir Petkovic.

Gestern mochte Petkovic mit seinen Spielern nicht schimpfen. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft», sagte er an der Pressekonferenz. Sie habe nach einem «fatalen Fehler» einmal mehr «eine gute Moral» bewiesen. Ihn beeindruckte, mit welcher Vehemenz das Team nach dem Ausgleich den Sieg suchte. «Wir haben enorm Gas gegeben.» Petkovic mochte sich auch nicht über die Mängel vor dem gegnerischen Tor auslassen. Zum Teil habe «etwas das Glück gefehlt bei unseren Torschüssen», so der Übungsleiter. Dass sich Spieler wie Dudar und Hochstrasser immer wieder als Stürmer probierten, registrierte er mit Freude. «Das zeigt, dass sie Selbstvertrauen haben.»

Auf das Fehlen von Topskorer Seydou Doumbia angesprochen, antwortete Petkovic mit Ironie: «Bei uns hat heute niemand gefehlt.»

Pfiffe für Yakin

Hakan Yakin machte nach dem Spiel kein glückliches Gesicht. Es sei eines seiner schwächsten Auftritte im Dress des FC Luzern gewesen, sagte der Spielmacher, der keine Impulse geben konnte und kaum je gesehen wurde. Ob er schon je so defensiv gespielt habe, wollte ein Journalist wissen. «Wer mich kennt, weiss, dass das nicht wirklich mein Spiel ist», antwortete der Basler mit einem Augenzwinkern. Das Verhalten diverser YB-Fans, die auch am Antirassismus-Tag unbeirrt die gegnerische Nummer 10 auspfiffen, fand Yakin bedauerlich. Die guten Erinnerungen an Bern lasse er sich aber wegen einiger Hitzköpfe nicht nehmen.

http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/YB-Riesiger-Aufwand--fast-kein-Ertrag/story/19794267

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2009, 14:59 
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Berner Zeitung, 02.11.2009

Zweites Remis für YB

Leader Young Boys musste im eigenen Stadion nach fünf Siegen in Folge zum zweiten Mal ein Unentschieden einstecken.

Der FC Luzern erkämpfte sich das glückliche 1:1-Remis mit einer taktischen Topleistung. Trainer Rolf Fringer hatte sein System umgestellt und nur noch eine Dreier-Abwehr nominiert. Dafür wurde das Mittelfeld auf den Seiten mit den nominellen Aussenverteidigern Lukmon und Claudio Lustenberger verstärkt.

Die Berner vermochten sich dadurch nicht wunschgemäss durchzusetzen und kamen zu weniger Torchancen als gewohnt. Schon in der 8. Minute aber hatte Alberto Regazzoni mit seinem Schuss die Latte und den Pfosten getroffen. Nach einer Stunde wurde den Bernern von Schiedsrichter Carlo Bertolini nach einem Foul von Davide Chiumiento an Xavier Hochstrasser ein Penalty versagt. Zibung lenkte danach einen Kopfball von Saif Ghezal reflexstark über die Latte. Nur vier Minuten später sah Emiliano Dudar seinen Kopfball von der Latte zurückprallen.

In der 65. Minute dann die überraschende Führung für die Gäste. François Affolter spielte einen Rückpass zu Marco Wölfli, Cristian Ianu lief dazwischen und lenkte den Ball unter Wölfli hindurch ins Netz. Nur sechs Minuten später glichen die Berner mit einem herrlichen Freistoss von Emiliano Dudar verdientermassen aus. In der spannenden Schlussphase hätten beide Teams noch den Siegestreffer erzielen können.

Young Boys - Luzern 1:1 (0:0).

Stade de Suisse. - 28 511 Zuschauer. - SR Bertolini. - Tore: 65. Ianu 0:1. 71. Dudar 1:1.

Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Doubai (65. Christian Schneuwly); Sutter (84. Gourmi), Hochstrasser, Yapi, David Degen; Regazzoni, Marco Schneuwly (46. Coly).

Luzern: Zibung; Veskovac (78. Schwegler), Seoane, Diarra; Lukmon, Renggli, Kukeli, Lustenberger; Chiumiento (93. Tchouga), Yakin; Ianu (81. Paiva).

Bemerkungen: YB ohne Doumbia (gesperrt), Raimondi (rekonvaleszent) und Liechti (U21). Luzern ohne Zverotic, Ferreira, Lambert, Wiss (alle verletzt) und Frimpong (Abmachung mit YB). 8. Schuss von Regazzoni prallt von der Latte an den Pfosten. 64. Lattenkopfball Dudar. Verwarnungen: 54. Hochstrasser (Foul), 63. Kukeli (Foul), 70. Diarra (Foul), 73. Seoane (Foul), 87. Dudar (Foul).

http://www.bernerzeitung.ch/sport/agenturen-ticker/Zweites-Remis-fuer-YB/story/23031859

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2009, 15:00 
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Berner Zeitung, 02.11.2009

YB hat vergeblich das Glück gesucht

Trotz Überlegenheit und Chancenplus hat YB gegen Luzern nur ein 1:1 erreicht. In den entscheidenden Situationen fehlte den Bernern im Abschluss das Glück. Einziger YB-Torschütze war Emiliano Dudar mit einem Freistoss.

Irgendwie sprachen nach dem 1:1 zwischen den Young Boys und Luzern die Gesichter der beiden Trainer Bände. Vor Beginn der Pressekonferenz sass auf der einen Seite Rolf Fringer und lächelte still vor sich. Einen Meter neben dem FCL-Coach war der Blick von YB-Coach Vladimir Petkovic ausdruckslos nach vorne gerichtet. 1:1 hatte die Partie geendet, ein Resultat, das Fringer zufrieden stimmte und Petkovic eher nicht. 8:2 Grosschancen hatte der kroatisch-schweizerische Doppelbürger für seine Mannschaft gezählt. «Dazu einen Penalty, den wir nicht erhalten haben.» Gegen einen extrem defensiv eingestellten Gegner habe es dem Team schlicht und einfach auch am Glück gefehlt. Dennoch betrachte er die Tabellen nach wie vor gelassen, sagte Petkovic. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den FC Basel, der Xamax am Wochenende als ersten Verfolger der Berner abgelöst hat.

«Die Partie gegen Luzern hätten wir gewinnen müssen», meinte auch YB-Verteidiger Emiliano Dudar. Der Argentinier hatte in der 71.Minute Luzerns Führung ausgeglichen. Dudar traf mit einem sehenswerten Freistoss aus gut 20 Metern, es war das erste Meisterschaftstor für den Abwehrchef. Vorerst allerdings wird kein weiteres folgen. Dudar ist wie Xavier Hochstrasser im nächsten Spiel, am Sonntag in Sion, nach der vierten Verwarnung gesperrt.

Luzerner Lucky Punch

Es ist wohl kein Zufall, gelang den Young Boys der einzige Treffer nach einer Standardsituation. Im Abschluss wurden sie gestern vor der Grosskulisse von 28511 Zuschauern wahrlich nicht begünstigt. Alberto Regazzonis Schlenzer prallte in der 8.Minute an die Latte, an den Pfosten und dann ins Feld zurück. Marco Schneuwlys Nachschuss verfehlte das Tor um Zentimeter.

Es war der mühselige Auftakt der Berner bei der Suche nach einem Treffer. Luzern hielt in einem sehr defensiven 3-5-2-System dagegen, das Fringer dem Team extra für die Begegnung in Bern verpasst hatte. Captain Gerardo Seoane gab darin den Libero. Eine Stunde war gespielt, da schien es, als würde YB, das im Zusammenhang mit der Aktion «Fare gegen Gewalt und Rassismus im Fussball» in schwarzen Tenues antrat, für die Bemühungen belohnt. Luzerns Davide Chiumiento stellte Xavier Hochstrasser an der Strafraumgrenze das Bein. Schiedsrichter Carlo Bertolini überlegte einen Moment, dann liess er einen Freistoss ausführen. Die Fernsehbilder stützen indes Petkovics These, wonach ein Elfmeter die Konsequenz auf Chiumientos Foul gewesen wäre. Und das Pech hielt für die Gastgeber an. Dudar sah zuerst seinen Kopfball von der Latte zurückprallen (64.Minute) und kurz darauf, wie die Luzerner nach dem Fehler François Affolters durch Cristian Ianu zum von Fringer erhofften Lucky Punch kamen.

Petkovics Hoffnung

Nachdem der Ausgleich durch Dudar geschafft war, erhielt YB noch mehrmals die Gelegenheit, die Partie zu gewinnen. Allein Xavier Hochstrasser kam zu drei Möglichkeiten. Ein Torjäger war der Mittelfeldspieler allerdings noch nie. Auch der in der zweiten Halbzeit für Marco Schneuwly eingewechselte Matar Coly strahlte nicht die Torgefahr des gesperrten Seydou Doumbia aus. Trotzdem verbat sich Vladimir Petkovic jeden Gedanken an die Absenz des besten Torschützen der Super League: «Uns hat gegen Luzern keiner gefehlt. Auch Doumbia nicht. Es spielten elf gegen elf», sagte er bestimmt. Und auf die Frage, ob er befürchte, in Zukunft würden weitere Teams in Bern so defensiv auftreten wie Luzern, meinte der YB-Coach: «Das will ich doch hoffen. Wir vergeben sicher nicht in jedem Spiel acht Grosschancen.»

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-hat-vergeblich-das-Glueck-gesucht/story/10492320

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2009, 15:01 
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Berner Zeitung, 02.11.2009

Luzern entführt Punkt bei YB

Leader Young Boys musste im eigenen Stadion nach fünf Siegen in Folge zum zweiten Mal ein Unentschieden einstecken.

Der FC Luzern erkämpfte sich das glückliche 1:1-Remis mit einer taktischen Topleistung. Trainer Rolf Fringer hatte sein System umgestellt und nur noch eine Dreier-Abwehr nominiert. Dafür wurde das Mittelfeld auf den Seiten mit den nominellen Aussenverteidigern Lukmon und Claudio Lustenberger verstärkt.

Die Berner vermochten sich dadurch nicht wunschgemäss durchzusetzen und kamen zu weniger Torchancen als gewohnt. Schon in der 8. Minute aber hatte Alberto Regazzoni mit seinem Schuss die Latte und den Pfosten getroffen. Nach einer Stunde wurde den Bernern von Schiedsrichter Carlo Bertolini nach einem Foul von Davide Chiumiento an Xavier Hochstrasser ein Penalty versagt. Zibung lenkte danach einen Kopfball von Saif Ghezal reflexstark über die Latte. Nur vier Minuten später sah Emiliano Dudar seinen Kopfball von der Latte zurückprallen.

In der 65. Minute dann die überraschende Führung für die Gäste. François Affolter spielte einen Rückpass zu Marco Wölfli, Cristian Ianu lief dazwischen und lenkte den Ball unter Wölfli hindurch ins Netz. Nur sechs Minuten später glichen die Berner mit einem herrlichen Freistoss von Emiliano Dudar verdientermassen aus. In der spannenden Schlussphase hätten beide Teams noch den Siegestreffer erzielen können.

Young Boys - Luzern 1:1 (0:0)
Stade de Suisse. - 28'511 Zuschauer. - SR Bertolini. - Tore: 65. Ianu 0:1. 71. Dudar 1:1.
Young Boys: Wölfli; Ghezal, Dudar, Affolter; Doubai (65. Christian Schneuwly); Sutter (84. Gourmi), Hochstrasser, Yapi, David Degen; Regazzoni, Marco Schneuwly (46. Coly).
Luzern: Zibung; Veskovac (78. Schwegler), Seoane, Diarra; Lukmon, Renggli, Kukeli, Lustenberger; Chiumiento (93. Tchouga), Yakin; Ianu (81. Paiva).
Bemerkungen: YB ohne Doumbia (gesperrt), Raimondi (rekonvaleszent) und Liechti (U21). Luzern ohne Zverotic, Ferreira, Lambert, Wiss (alle verletzt) und Frimpong (Abmachung mit YB). 8. Schuss von Regazzoni prallt von der Latte an den Pfosten. 64. Lattenkopfball Dudar. Verwarnungen: 54. Hochstrasser (Foul), 63. Kukeli (Foul), 70. Diarra (Foul), 73. Seoane (Foul), 87. Dudar (Foul).

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Luzern-entfuehrt-Punkt-bei-YB/story/13111057

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sf.tv, 02.11.20069

YB verschenkt gegen FC Luzern Punkte

YB ist trotz grosser Dominanz gegen den FC Luzern nicht über ein Remis hinausgekommen. Derweil kassierte die AC Bellinzona gegen St. Gallen eine weitere Kanterniederlage. Schlusslicht Aarau erkämpfte sich bei Xamax einen Punkt.

In der 89. Minute wurde im Stade de Suisse der Matchball vergeben. Aber nicht etwa vom drückend überlegenen YB, sondern vom Gast aus Luzern. Claudio Lustenberger scheiterte nach einer Hereingabe von Joao Paiva am herauseilenden Marco Wölfli im YB-Tor. Es blieb beim 1:1.

Affolters Fauxpass

Die Besucher gingen völlig entgegen dem Spielverlauf in der 65. Minute in Führung. Dabei profitierte Christian Ianu von einem verunglückten Rückpass von YB-Verteidiger François Affolter. Der Rumäne liess sich die Chance nicht nehmen und bezwang Wölfli.

Durch den Rückstand sichtlich verärgert, erhöhte YB den Druck ein weiteres Mal. 6 Minuten nach Ianus Treffer gelang Emiliano Dudar per Freistoss aus 20 Metern der hochverdiente Ausgleich. Insgesamt trafen die Berner dreimal Aluminium und beklagten sich über einen Freistossentscheid: Davide Chiumentos Foulspiel an Xavier Hochstrasser erfolgte innerhalb des Strafraums, Schiedsrichter Carlo Bertolini entschied anders.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/11/01/fussball/yb_verschenkt_gegen_fc_luzern_punkte

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NZZ, 02.11.2009

Das dreckige Dutzend

Super-League-Leader YB spielt gegen Luzern trotz drückender Überlegenheit nur 1:1

Nach den Punktverlusten ist die Reserve der Young Boys auf Basel auf sieben Punkte geschmolzen. Der nächste Gegner im Stade de Suisse ist der FCB.

bsn. Bern ⋅ Mehr als eine Stunde lang war bloss triste Theorie, dass in der Aufstellung des FC Luzern gegen YB drei versierte Offensivkräfte standen: Chiumiento, Ianu, Yakin. Das Trio war zwar da, am Sonntag im Stade de Suisse – und irgendwie doch nicht. Keiner der drei trat in Erscheinung, mehr als eine Stunde lang. Bis der YB-Verteidiger Affolter einen Rückpass spielte, der allzu kurz geriet und den falschen Adressaten erreichte. Denn nicht der YB-Goalie Wölfli kam an den Ball, sondern Ianu, der zuvor hinter den Rücken der YB-Verteidiger Verstecken gespielt hatte, mehr als eine Stunde lang. Aber in der 65. Minute traf er zum 1:0 für die Gäste.

Das erste Tor lancierte eine letzte halbe Stunde, die den 28 500 Zuschauern pure Unterhaltung und Spannung bot; auch den Gäste-Fans dürfte die fast beispiellose Berner Druckphase einen Funken Freude bereitet haben, denn die Luzerner Abwehr wankte oft, fiel aber nur ein einziges Mal. Der Super-League-Leader YB schien der Favoritenrolle partout gerecht werden zu wollen und suchte zwischen der 60. und der allerletzten Minute dreizehnmal den Abschluss. Doch zwölf Chancen vereinigten sich zu einem dreckigen Dutzend – Glück war den Bernern einzig in der 71. Minute beschieden, als Dudar per Freistoss sehenswert zum 1:1 traf.

So verteilte der Luzerner Trainer Rolf Fringer lakonische Komplimente nach links und rechts – YB sei «ganz stark» gewesen, sein Team habe ein «Riesen-Kompliment» verdient angesichts der taktischen Flexibilität. Denn obwohl den Bernern der gesperrte Topskorer Doumbia fehlte, fürchtete sich Fringer vor dem YB-Angriff, weshalb er drei Verteidiger und vier defensive Mittelfeldspieler nominierte. Fringers Antipode Vladimir Petkovic gab sich trotz den Punktverlusten gelassen. Auf die Frage, ob wohl noch mancher Gegner derart defensiv im Stade de Suisse antrete, antwortete der YB-Coach: «Ich hoffe doch. Wir vergeben nicht immer so viele Chancen.» Aus diesen Worten sprach Petkovics Überzeugung, seine Equipe sei allzeit bereit, ein gegnerisches Abwehrnetz zu durchreissen, so eng dieses auch geknüpft sein mag.

Mit Verlaub: Derartige Coolness nährte sich eher aus der Abschlusswucht der letzten halben Stunde als aus der ersten Halbzeit. Denn auch vor der Pause hatte YB das Geschehen meist in die gegnerische Hälfte verlagert, war aber nur zu einer guten Chance gelangt (Latten-Pfosten-Schuss Regazzonis). Die Absenz Doumbias war spürbar: Die Berner liessen den Ball ansehnlich zirkulieren, doch für Pässe in die Tiefe mangelte es an einem Abnehmer. Petkovic teilte diese Beobachtung nicht. In seinen Augen habe niemand gefehlt, sagte er – «wir hatten doch elf Spieler auf dem Platz». Mag sein – aber nur zwei Stürmer (wie am Donnerstag beim 7:1 in Bellinzona), was für Petkovic, den Fan des Dreimann-Sturms, unüblich ist.

Die YB-Offensivdecke wirkt etwas dünner als in der Vorsaison, weil die langjährigen Teamstützen Häberli und Varela im Sommer durch Challenge-League-Spieler (Gourmi, Pasche) und den lang verletzten Coly ersetzt worden sind. Ist die Decke für den Titelkampf dick genug? Derzeit beträgt die Reserve auf Basel sieben Punkte – der nächste Gegner im Stade de Suisse heisst . . . Basel (29. November). Eine nächste Bühne für Unterhaltung und Spannung.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 57086.html

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