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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Sonntag 19. September 2010, 18:13 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Donnerstag 23. September 2010, 11:39, insgesamt 5-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 20. September 2010, 21:23 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Für das Auswärtsspiel gegen den FC St.Gallen von Mittwoch 22. September haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.
Bern ab 16:18 Burgdorf ab 16:37 Herzogenbuchsee ab 16:50 Langenthal ab 16:56 St.Gallen Winkeln an 18:53
St.Gallen Winkeln ab 22:20 Langenthal an 00:02 Herzogenbuchsee an 00:08 Burgdorf an 00:21 Bern an 00:35
Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 30.- mit bzw. 60.- ohne Halbtax.
Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.
Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.
Auch auf dieser Fahrt gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.
Billete für das Spiel können im Fanshop erworben werden.
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Warlock
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Verfasst: Dienstag 21. September 2010, 14:34 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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---------------------Wölfli-------------------- Sutter------Affolter---------Nef----------Jemal -----------------Spycher--------------------- Degen-----T. Dubaï----Costanzo---------Luclic -----------------Bienvenu--------------------
FC St. Gallen - BSC Young Boys 1 : 2
Tore:
FC St. Gallen: Frei YB: Costanzo, Regazzoni
Zuschauer: 11'300
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Marc
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Verfasst: Dienstag 21. September 2010, 15:02 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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ich möchte yb wiedermal mit 2 stürmern spielen sehen am liebsten mit bienvenu und mayuka. ich denke wir sollten in st. gallen eher offensiver spielen. die st. galler sind sind momentan ziemlich angeschlagen und sollten zu packen sein. unsere auswärtsbilanz in der ostschweiz war ja in den letzten jahren war ja gar nicht so schlecht.
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 21. September 2010, 22:50 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau St. Gallen - YBFC St. Gallen - BSC Young Boys, Mittwoch, 22. September 2010, 19:45 Uhr, AFG-Arena. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich einen Tag vor dem Spiel in der Ostschweiz wie folgt: Verletzt: Emiliano Dudar (schwere Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch), Hassan Lingani (Schienbeinverletzung), Roman Bürki (Rückenbeschwerden), Dario Dussin (starke Prellung) Krank: Xavier Hochstrasser (Grippe) Resultate letzte Saison: 05.05.2010 YB – St. Gallen 2:1 (1:1). – Tore: Lustrinelli, Bienvenu; Abegglen. 21.02.2010 St. Gallen – YB 1:2 (0:1). – Tore: Merenda; Regazzoni (2). 26.09.2009 St. Gallen – YB 2:3 (0:2). – Tore: Abegglen, Ze Vitor; Regazzoni, Doumbia (2). 18.07.2009 YB – St. Gallen 1:1 (1:0). – Tore: Doumbia; Costanzo. Radio: Liveübertragung des Spiels im Internet unter www.radiogelbschwarz.ch. Extrazug: Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 16:18 Uhr.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 10:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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4-4-42.com, 22.09.2010 Costanzo: Mitleid mit der alten Liebe?YB-Akteur Moreno Costanzo kehrt am Mittwoch zum ersten Mal an jenen Ort zurück, wo er in der vergangenen Saison für viele Glanzlichter gesorgt hat. Der FCSG hat den Abgang seines besten Spielers der Saison 2009/2010 bis heute nicht verkraftet. Letztes Jahr stand der FC St. Gallen nach 8 Spieltagen auf Platz 5, nach 7 gespielten Partien gar auf Rang 2. Der Aufsteiger verblüffte die gesamte Fussball-Schweiz. Grossen Anteil am damaligen Höhenflug hatte Mittelfeldspieler Moreno Costanzo. Der Ostschweizer erzielte in den ersten 7 Spielen vier Treffer, bis zum Ende der Saison sollte die Zahl gar auf 14 steigen. Costanzo war damit der beste Skorer im Dienste der Espen. Wechsel zu den Young BoysKein Wunder, nahm das Wettbieten um den Super-Techniker seinen Lauf. Den Zuschlag erhielt bekanntlich YB. Costanzo schlug Angebote aus der Serie A und der Bundesliga aus, der Schritt nach Bern war seiner Meinung nach der richtige. Dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Bei den Gelb-Schwarzen kam Costanzo bisher 17 Mal zum Einsatz, darunter in den unvergesslichen Partien gegen Fenerbahce Istanbul und die Tottenham Hotspur. Obwohl seine Tor- bzw. Assistausbeute nicht mehr so überragend ist wie noch zu Beginn der vergangenen Saison, darf durchaus von einem geglückten Start in der Hauptstadt gesprochen werden. Wehmütige St. Galler AnhängerNun geht die Reise für Costanzo zum ersten Mal zurück in seine Heimat. Der FC St. Gallen empfängt in der AFG Arena die Young Boys. Für Costanzo ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzen. Seine Familie, seine engsten Freunde und auch seine Freundin wohnen in der Ostschweiz. Wenn Costanzo den Rasen betritt, werden sich die Fans wehmütig an vergangene Zeiten zurückerinnern. An die wunderbaren Freistoss-Tore Costanzos, sein blindes Verständnis mit Mittelfeld-Kollege Fabian Frei sowie den Traum vom Erreichen der Europa League, der erst kurz vor Ende der Spielzeit platzte. Stürzt Costanzo St. Gallen ins Elend?Mittlerweile ist die Euphorie in St. Gallen grosser Ernüchterung gewichen. Nach einem katastrophalen Saisonstart sind die Olma-Städter ganz am Ende der Tabelle zu finden, das Abstiegsgespenst geht in der Ostschweiz nach 2008 schon wieder um. Um es so schnell wie möglich zu vertreiben, müssen Punkte her - am besten schon gegen YB. Bleibt für St. Gallen zu hoffen, dass Costanzo nicht ausgerechnet am Mittwoch einen super Tag erwischt. Tage, wie er sie im FCSG-Trikot regelmässig hatte. http://www.4-4-2.com/sportch/generated/article/fussball/2010/09/21/13023500000.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 10:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 22.09.2010 YB: Regazzonis Appell Der Stürmer wünscht sich, YB möge im heutigen Match gegen St. Gallen endlich seine Qualitäten ausspielen. Der letzte Samstag war für Alberto Regazzoni ein guter Tag. Der Tessiner, der in dieser Saison viel Zeit auf der Ersatzbank verbrachte, durfte im Schweizer Cup gegen Spiez wieder einmal über die gesamte Matchdauer spielen. Der Stürmer veranstaltete auf der linken Seite einigen Wirbel und war einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz. «Ich habe gezeigt, dass ich in guter Form bin und nicht gewillt bin, meine Rolle als Ergänzungsspieler zu akzeptieren», sagt Regazzoni rückblickend. Letzte Saison hatte er zum Berner Stammpersonal gezählt und im Gegensatz zu vielen Mannschaftskollegen auch in der Rückrunde regelmässig starke Leistungen abgeliefert. Regazzoni ist ein Opfer des Systemwechsels geworden, den Trainer Vladimir Petkovic nach dem Scheitern in der Finalissima gegen Basel vollzogen hatte. Im 4-1-4-1-System stand ihm in letzter Zeit meistens Neuzuzug Senad Lulic vor der Sonne. Regazzoni mag sich über sein Reservistendasein nicht beklagen. Er weiss nur zu gut, dass allzu forsche Aussagen in der Öffentlichkeit kontraproduktiv sind. «Der Trainer ist der Chef und bestimmt, wer spielt und wer nicht.» Es liege an ihm, sich mit guten Leistungen in den Vordergrund zu drängen. Nach seiner Einwechslung am letzten Donnerstag in Stuttgart und zwei Tage später in Spiez gelang ihm dieses Unterfangen recht gut. «Mein Kopf und mein Herz waren bereit, alles zu geben», sagt Regazzoni. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Als Petkovics Vorgänger Martin Andermatt Regazzoni zum Reservisten degradierte, schmollte der klein gewachsene Dribbelkünstler. Statt sich im Training zu zerreissen, spulte er nur mit grimmigem Gesichtsausdruck sein Pensum ab. Dass er das eine oder andere Mal bei Andermatt vorstellig wurde und heikle Themen ansprach, half auch nicht, seine Position zu stärken. «Ich bin ein Mensch, der auch unangenehme Dinge beim Namen nennt», sagt Regazzoni. Das wird im Profifussball, wo etliches unausgesprochen bleibt oder unter den Teppich gewischt wird, nicht immer goutiert. «Seine Offenheit hat ‹Rega› mehrmals geschadet», weiss Petkovic, der den gebürtigen Luganese schon viele Jahre kennt (Petkovic arbeitete schon 2003/04 bei Malcantone Agno mit Regazzoni zusammen). Der schweizerisch-kroatische Doppelbürger beschreibt den 27-Jährigen als «sehr ehrgeizigen, aber auch sensiblen Menschen». Regazzoni sei einer, der hie und da eine Streicheleinheit brauche. Petkovic findet, der Stürmer habe auf seine Verbannung auf die Ersatzbank gut reagiert. «Er zeigte sich von seiner kämpferischen Seite.» Sein Einsatzwille blieb auch den Fans nicht verborgen. In Spiez skandierten sie mehrmals den Namen des Angreifers. Regazzoni gehen solche Sympathiebekundungen unter die Haut. «Sie geben mir ein super Gefühl und sind wie Benzin für einen Automotor.» «Ich muss jederzeit parat sein»Ob Alberto Regazzoni heute Abend gegen den FC St. Gallen zum Einsatz kommt, weiss er nicht. Er macht keinen Hehl daraus, dass er enttäuscht wäre, wenn er auf der Auswechselbank Platz nehmen müsste. Gleichzeitig sagt er: «Ich müsste diese Situation akzeptieren und jederzeit parat sein, wenn es mich braucht.» Auf die Gründe für die meist mässigen Leistungen in der Meisterschaft angesprochen, weist Regazzoni auf den Systemwechsel und die vielen Wechsel in der Mannschaft hin. Nun sei aber der Moment gekommen, in dem das Team den Schalter umlegen müsse. «Wir haben Qualitäten, die wir besser ausspielen müssen als zuletzt.» Und: Die beiden kommenden Spiele in St. Gallen und zu Hause gegen Thun hätten richtungsweisenden Charakter. http://www.derbund.ch/bern/YB-Regazzonis-Appell-/story/15972875
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 10:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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St. Galler Tagblatt, 22.09.2010
«Ich will mich dem stellen»
Zum erstenmal seit seinem Wechsel zu den Young Boys trifft Moreno Costanzo heute ab 19.45 Uhr in der AFG Arena auf seine früheren Teamkollegen des FC St. Gallen. Der 22-Jährige über seinen Aufstieg, die Nummer zehn und über Krisen. Tagblatt
Herr Costanzo, gibt es etwas, das Sie in Bern vermissen?
Moreno Costanzo: Ich bin regelmässig in der Ostschweiz und besuche meine Familie, meine Freunde und meine Freundin. Ich habe im Sommer zum erstenmal den Club gewechselt. Natürlich vermisst man da sein Umfeld. In St. Gallen spielte ich mit vielen Kollegen zusammen, die ich schon aus meiner Juniorenzeit kannte. Die Young Boys gehören zu den grossen Clubs in der Schweiz, da treffen mehr unterschiedliche Mentalitäten aufeinander.
Sie sind im Club Stammspieler, erhalten die Möglichkeit, sich im Europacup zu präsentieren und kamen zuletzt zu drei Einsätzen im Nationalteam. Haben die vergangenen Wochen den Weggang von zu Hause erleichtert?
Costanzo: Natürlich lebt ein Fussballer für solche Einsätze. Europacup-Spiele gegen Fenerbahçe Istanbul, Tottenham und Stuttgart und die Aufgebote für das Nationalteam. Ich weiss nicht, ob mich Ottmar Hitzfeld berücksichtigt hätte, würde ich noch in St. Gallen spielen. Er sagte mir, dass ihn die internationalen Auftritte bewogen hätten, mich zu nominieren. Aber ich bin noch nicht dort, wo ich hin will. Ich muss mich noch besser einbringen. Bei den Young Boys verfüge ich noch nicht über denselben Status wie zuletzt in St. Gallen.
Trotzdem erschienen Sie nach Ihrem Début für die Schweiz und dem Tor gegen Österreich in allen Medien. Wie schwierig ist es, auf dem Boden zu bleiben?
Costanzo: Nach dem 2:2 und dem guten Spiel gegen Fenerbahçe, verloren wir in Bellinzona. Ich weiss, wie schnell man zurück ist in der Realität. Ich wurde nie in den Himmel gelobt, es gibt auch kritische Stimmen. Die Erwartungshaltung an mich ist hoch. Und vielleicht habe ich unterschätzt, was es bedeutet, die Nummer zehn zu tragen. Aber ich will mich dem stellen. Es ist eine Herausforderung, die ich bestehen muss, wenn ich einmal ins Ausland wechseln möchte. Die Gefahr, dass ich den Boden unter den Füssen verliere, besteht nicht.
In der Meisterschaft läuft es nicht rund. Die Young Boys haben bis anhin erst zwei Punkte mehr gewonnen als St. Gallen. Wie sehr ist in Bern die Nervosität vor dem Spiel in der Ostschweiz spürbar?
Costanzo: Es herrscht keine Nervosität. Aber es steht fest: in den nächsten drei Spielen müssen wir neun Punkte gewinnen. Sonst brennt der Baum. Auch in St. Gallen war es ab und zu unruhig. Aber die Young Boys stehen doch vermehrt im Fokus. Das ist normal. Sie waren in den vergangenen Jahren einem Titelgewinn oft nahe und scheiterten dann doch. Da ist klar, dass solch ein Saisonstart niemandem gefällt. Wir haben andere Ansprüche.
Womit tut sich Ihre Mannschaft besonders schwer?
Costanzo: Wir sind noch nicht so gut eingespielt wie beispielsweise der FC Basel. Zudem verloren wir mit Seydou Doumbia den besten Super-League-Torschützen der vergangenen zwei Jahre. Das sind alles Fakten, die zusammenspielen. Um den Rückstand zu verringern, müssen wir nun aber eine Serie starten.
Mit einem schönen Pass bereiteten Sie gegen Basel das 2:0 vor, danach ereignete sich der schwere Unfall von Emiliano Dudar. War diese Situation für Sie eine der schwierigsten Ihrer Karriere?
Costanzo: Das schreckliche war, dass wir nicht einschätzen konnten, wie schwer sich Emiliano Dudar tatsächlich verletzt hatte. Er war bewusstlos, blutete und wir mussten Schlimmes befürchten. Glücklicherweise hatte er seine Zunge nicht verschluckt. Wir sind froh, dass er sich wieder auf dem Weg der Besserung befindet, dass die Verletzung nicht gar so gravierend ist. Bei der U18 in St. Gallen musste ich einmal Ähnliches miterleben, als ein Spieler die Zunge verschluckte. Der Unfall von Dudar war für mich der zweite schlimme Vorfall.
Wie ging die Mannschaft vor dem Europa-League-Spiel in Stuttgart mit diesen Vorkommnissen um?
Costanzo: Wir wollten unbedingt für ihn gewinnen, was uns dann leider nicht gelang (0:3, Red.). Emiliano Dudar ist ein enorm wichtiger Spieler für uns, wir können ihn nicht einfach eins zu eins ersetzen, wir brauchen ihn.
Wie beurteilen Sie die Entwicklung Ihres ehemaligen Clubs St. Gallen?
Costanzo: Die Mannschaft hatte einige Abgänge zu verzeichnen. Ich denke, Uli Forte hätte gerne den einen oder anderen Neuzuzug mehr getätigt. Aber wenn man liest, was nun passiert ist, weiss man, dass der Club kaum mehr über finanzielle Möglichkeiten verfügt. Ich hoffe ganz einfach, dass er nicht in den Abstiegsstrudel gerät. Ich denke, dass er das schafft, wenn das Team weiter zusammenwächst. Das war immer die Stärke des FC St. Gallen. Er wird weiter gewinnen – ich hoffe einfach, nicht schon gegen uns.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 10:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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St. Galler Tagblatt, 22.09.2010
Forte wittert die Chance auf den Sieg
Seit dem Aufstieg in die Super League wartet der FC St. Gallen gegen die Young Boys auf einen Sieg. Die Chancen auf drei Punkte seien gut, sagt Trainer Uli Forte. Allerdings steht ihm mit Sandro Calabro nur noch ein Stürmer zur Verfügung.
Fussball. Das Cupspiel in Flawil ausgeklammert hat der FC St. Gallen in den vergangenen Partien eine Aufwärtstendenz erkennen lassen. Vor allem im Spiel gegen Xamax zeigte sich die Mannschaft defensiv stabiler und gewann 1:0. «Diesen Trend wollen wir bestätigen und gegen die Young Boys zum endgültigen Befreiungsschlag ausholen», sagt Trainer Uli Forte. Allerdings tat sich seine Mannschaft in der vergangenen Saison schwer mit den Bernern, in vier Spielen resultierte nur ein Punkt. Jetzt sei aber ein guter Moment, um gegen die Young Boys zu gewinnen. «Sie sind in der Meisterschaft noch nicht auf Touren gekommen», so der Trainer.
Forte fordert eine Offensivkraft
Wenn Forte auf die Verletztenliste blickt, dürfte sich sein Optimismus aber etwas verringern. Denn mit Nico Abegglen hat sich nach Mario Frick und Brice Owona ein weiterer Stürmer verletzt. Damit fehlen neben Marco Hämmerli und Thomas Knöpfel auch drei Angreifer, übrig bleibt Sandro Calabro. Der Holländer hat in der Meisterschaft aber noch nie getroffen. Ins zweite Glied rückt Sven Lehmann nach, der gegen Flawil einen Treffer erzielte. Der Wunsch des Trainers ist es allerdings, dass St. Gallen noch einen Offensivspieler verpflichtet. Ob ihm der Verein diesen Wunsch erfüllen kann, ist aber ungewiss.
Für Captain Philipp Muntwiler steht deshalb fest: «Jetzt müssen auch wir Mittelfeldspieler oder die Verteidiger Tore erzielen.» Muntwiler wird gegen die Young Boys wieder ins Team kommen, nachdem er gegen Xamax gesperrt war. Das heisst, dass Forte seine siegreiche Mannschaft verändern wird. Möglich sind zwei Varianten: Entweder muss Michael Lang – der Torschütze in Neuenburg – auf der Bank Platz nehmen oder er rückt in die Verteidigung zurück. Dann müsste Forte aber auch seine Abwehrreihe ändern, was er kaum tun wird, nachdem diese in Neuenburg erstmals in dieser Saison keinen Gegentreffer zugelassen hat. Er habe sich noch nicht entschieden, sagt Forte.
Keine Freunde auf dem Platz
Das Spiel gegen die Young Boys wird auch zur Rückkehr von Moreno Costanzo in die AFG Arena. Muntwiler freut sich auf den Berner Regisseur, mit dem er immer noch Kontakt pflegt. Er sagt aber auch: «Während den neunzig Minuten ist er ein Gegner wie jeder andere. Da kenne ich keine Freundschaften.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 10:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 22.09.2010 Mit Ruhe und viel VertrauenYB steht heute in St. Gallen und am Sonntag gegen Thun unter Druck. Im Verein wird Ruhe vermittelt, doch Vladimir Petkovic weiss, um was es in den nächsten Runden geht. Er sagt: «Ein Trainer wird immer an Siegen gemessen.» YB ist ja, das lehrt die (jüngere) Geschichte, immer für eine Überraschung gut – in vielerlei Hinsicht. Und so darf man die beruhigenden Äusserungen der Verantwortlichen als Zeichen der Vernunft und Besonnenheit werten. Einerseits. Man darf aber andererseits ketzerisch auch die Frage aufwerfen: Ist das die Ruhe vor dem grossen Sturm? Ilja Kaenzig, YB-Chef seit Anfang August, sagt jedenfalls: «Wir sind nicht in der Krise und haben keine Probleme, die nicht lösbar wären. Und wir stellen kein Punkte-Ultimatum für die nächsten Spiele. Wer bei uns nicht begriffen hat, um was es geht, der hat unsere Zielvorgaben schlicht nicht verstanden.» 6 Punkte gegen die ZweifelAuch der Trainer, um den es in dieser Geschichte geht, wirkt sachlich und souverän und zuversichtlich. Vladimir Petkovic, seit 1997 als Trainer tätig, durfte 47 Jahre alt werden, um erstmals als Fussballlehrer unangenehme Zeiten zu erleben. Bisher ging es stets aufwärts in seiner Karriere (Schritt für Schritt, aber unaufhaltsam), doch jetzt muss Petkovic in den nächsten Spielen vor allem eines: regelmässig punkten. Der YB-Trainer, in Bern dank guter Arbeit bislang grösstenteils unangetastet, sagt: «Wenn man sich für diesen Job entscheidet, dann weiss man, was passiert, wenn die Erfolge fehlen. Ein Trainer wird immer an Resultaten gemessen.» Auch er plädiert für ein Gut, das im harten Tagesgeschäft Fussball rar ist: «Wir brauchen Zeit. Man sollte nicht Mitte September über eine Saison urteilen.» Und weil das zweifellos stimmt, ist die Stimmung bei YB noch nicht hektisch. Aber: Sie ist angespannt. Denn in einem Verein, der sich in der «3. Wachstumsphase» die ultimative Zielsetzung Meistertitel gegeben hat, würden zwei weitere Niederlagen kaum in den Masterplan passen. Und so geht es für YB und Petkovic heute in St. Gallen und am Sonntag im Derby gegen den kecken Aufsteiger Thun darum, die leisen Zweifel mit zwei gradlinigen Auftritten und 6 Punkten zu beseitigen. Das ist eine realistische Vorgabe. Vladimir Petkovic geht mit der Situation gelassen um: «Ich habe viel Vertrauen in unser Team. Und ich bin selbstbewusst genug, um zu sagen, dass wir hart und gut arbeiten. Das wird belohnt werden.» Es ist auch das Dilemma seines Schaffens, dass einzelne vorzügliche Leistungen seines Teams in den letzten Wochen die Erwartungen an YB gesteigert haben. «Wir haben zum Beispiel zuletzt in der Liga gegen Basel bis zur 38. Minute, als wir 2:0 führten, ausgezeichnet gespielt», sagt Petkovic. Er sagt es nicht direkt, weil er das nicht als Ausrede benutzen will, aber vermutlich hat der bittere Ausfall des Abwehrchefs Emiliano Dudar die Young Boys gegen den FCB (2:2) 2 wertvolle Zähler gekostet. Petkovic sagt dazu: «Dudar ist ein enorm wichtiger Spieler, aber jetzt können andere zeigen, warum sie bei YB spielen.» 2010 nicht nationale SpitzeEmiliano Dudar liegt mit schwerer Hirnerschütterung im Inselspital, und noch immer darf keiner vom Verein mit ihm sprechen, weil der Argentinier absolute Ruhe benötigt. «Es ist schwierig, abzuschätzen, wie lange er fehlen wird», sagt Ilja Kaenzig. Das Verletzungspech ist einer der Gründe für die YB-Schwierigkeiten – die aber so überraschend nicht sind. Im Jahr 2010 holte YB aus 26 Super-League-Partien bloss 45 Punkte und liegt damit auf dem Niveau von GC und Luzern, aber deutlich hinter Basel (60 Zähler). Und jetzt geht es für die talentierten Berner darum, sofort eine Kehrtwende einzuleiten. Erst vor zwei Jahren übrigens hatte YB nach 8 Runden mit 8 Punkten sogar noch einen Zähler weniger auf dem Konto als heute – damals war Trainer Martin Andermatt vom ungeduldigen Verein schon nach wenigen Spieltagen durch Petkovic ersetzt worden. «Druck ist immer ein gutes Zeichen»YB-Captain Marco Wölfli spricht über den mittelmässigen Start und die nächsten Spiele, Emiliano Dudar und seine Aufgaben. Wie ist die Stimmung bei YB? Marco Wölfli: Gut. Für uns war wichtig, dass wir in Spiez im Cup diskussionslos 7:0 gewannen. Natürlich war das von uns erwartet worden, aber manchmal sind solche Spiele heikel. Und wir wissen, dass wir nun vor sehr wichtigen Partien stehen. Spüren Sie den Siegesdruck stärker als sonst? (lacht) Ich bin jetzt einige Jahre bei YB, hier ist stets Druck. Und ich finde, Druck ist immer ein gutes Zeichen, denn dann weiss man, dass etwas verlangt wird. YB ist ein Spitzenklub, unser Team ist sehr gut, also müssen auch die Ergebnisse stimmen. Aus den zwei Spielen am Mittwoch in St. Gallen und am Sonntag gegen Thun werden von YB sechs Punkte erwartet … …ja, wir wollen mit zwei Siegen endlich anfangen, Punkte zu sammeln und in der Tabelle aufzuholen. Unser Saisonstart in der Liga war mittelmässig, darauf müssen wir reagieren. Warum spielt YB so unkonstant? Teilweise sind die Leistungen ausgezeichnet, dann schwach. Da spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Man darf nicht vergessen, dass wir viele junge und auch neue Spieler haben, da gibt es manchmal ein Auf und Ab. Das ist normal, und mit der Zusatzbelastung durch den Europacup müssen wir einen Rhythmus finden. Die Eindrücke aus Spielen in Istanbul oder London sind für jüngere, unerfahrene Fussballer schwieriger zu verarbeiten als für routinierte. Warum waren Sie nach der 0:3-Niederlage in Stuttgart am letzten Donnerstag so sauer? Ich war enttäuscht, weil wir eine Chance vergaben. Wir haben es Stuttgart zu leicht gemacht, das hat mich genervt. Und so direkt nach einer Partie ist es halt manchmal schwierig, da ist man noch aufgewühlt. Aber ich finde, man schätzt unsere Leistungen in dieser Saison zu tief ein. Wie meinen Sie das? In den letzten Jahren sind wir immer schon im Sommer aus dem Europacup geflogen. Jetzt haben wir endlich eine Gruppenphase erreicht, und dabei haben wir nicht ein unbekanntes Team geschlagen. Wir setzten uns gegen Fenerbahçe durch, wir forderten Tottenham in Bern stark, und nur weil wir die Champions League verpasst haben, darf man unseren Erfolg im Europacup nicht kleinreden. Wir haben ein Saisonziel erreicht. Ein anderes Saisonziel von YB ist der Schweizer Meistertitel. Es wäre falsch, im Moment davon zu reden. Wir müssen jetzt Spiel für Spiel nehmen, so banal das klingt. Und wenn wir eine Siegesserie starten, was unser Ziel ist, dann sieht die Tabelle in drei, vier Wochen auch schon wesentlich besser aus. Stören Sie die regelmässigen personellen Wechsel bei YB in der Aufstellung nicht? Wir haben ein breites Kader und viele Spiele, da ist es völlig normal, dass es Änderungen gibt. Zudem haben uns einige Ausfälle und Sperren getroffen. Wie sehr belastet der Unfall von Emiliano Dudar das Team? Dudar ist ein Führungsspieler, er ist erfahren und auf und neben dem Platz sehr, sehr wichtig für uns. Aber entscheidend ist, dass er nun alle Zeit bekommt, um gesund zu werden, damit er wieder spielen kann. Haben Sie Kontakt zu Dudar? Nein, noch nicht direkt, aber das Team hat sich mit einer persönlichen Nachricht, die persönlich bleiben soll, bei ihm gemeldet. Und was machen Sie als Captain in dieser heiklen Situation? Gibts am Mittwoch in St. Gallen eine Kabinenansprache von Ihnen? Nein, das ist nicht nötig. Wir reden täglich untereinander, und wenn ich merke, dass einer Probleme mit der Ausgangslage hat, dann suche ich das Gespräch. Uns ist klar, dass nur gute Resultate helfen, in Ruhe zu arbeiten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-steht-vor-zwei-wichtigen-Spielen/story/31075344http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Marco-Woelfli-Druck-ist-immer-ein-gutes-Zeichen/story/2187797
_________________ For Ever
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