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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Mai 2011, 13:42 
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BSC Young Boys - FC St. Gallen

Bild vs. Bild


Mittwoch, 25. Mai 2011
Zeit: 20.15 Uhr

Bild


Webseiten FC St. Gallen:
http://www.fcsg.ch
http://www.fcsgforum.ch
http://www.green-supporters.ch
http://www.fcsginfo.ch
http://gp04.ch
http://www.afgarena.ch

Forum FC St. Gallen:
http://www.fcsgforum.ch


Statistiken / Vergleiche FC St. Gallen:
http://www.football-lineups.com/team/FC_St._Gallen
http://www.swissgrounds.ch/liga_swiss/1_NLA.html
http://www.football.ch/sfl/777835/de/team.aspx
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... llen-1879/
http://de.soccerway.com/matches/2011/05 ... 9/1057101/
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2014


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Mai 2011, 14:33 
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Ausblick auf YB - St. Gallen

BSC Young Boys - FC St. Gallen, Mittwoch, 25. Mai 2011, 20:15 Uhr, Stade de Suisse, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich vor dem letzten Saisonspiel wie folgt:

Verletzte Spieler:
Emmanuel Mayuka (Bänderverletzung am Sprunggelenk), Christoph Spycher (Fussverletzung), Ammar Jemal (Knieverletzung), Dario Dussin (rekonvaleszent).

Bisherige Begegnungen in dieser Saison:
22. September 2010, St. Gallen - YB 1:2. - Tore: 27. Mayuka 0:1, 56. Muntwiler 1:1, 65. Mayuka 1:2.
12.Dezember 2010, YB - St. Gallen 1:1. - Tore: 83. Frei 0:1, 88. Nef 1:1.
13. März 2011, St. Gallen - YB 0:2. - Tore: 16. Bienvenu 0:1, 91. Mayuka 0:2.

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 15‘500 Tickets (inklusive 14‘200 Jahreskarten) verkauft.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.
Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 20:00 Uhr geöffnet.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden MP YB - St. Gallen

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


Zuletzt geändert von Bierflasche am Dienstag 24. Mai 2011, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Mai 2011, 14:50 
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St. Galler Tagblatt, 24.05.2011

Zitat:
«Wir müssen einen grossen Match machen»

Tag der Wahrheit morgen für den FC St.Gallen bei den Berner Young Boys. Während FCSG-Trainer Jeff Saibene dazu mahnt, die Energie nicht für Rechenspiele zu verwenden, sagt Flügelflitzer Alberto Regazzoni: «Dieser Verein und seine Fans müssen oben bleiben.»

Ligaerhalt, Barrage oder Direktabstieg? Für den FC St.Gallen ist vor der letzten Runde der Super League noch alles möglich. Das Team von Trainer Jeff Saibene gastiert morgen Mittwoch im Stade de Suisse - jedes Tor, jeder Punkt kann im Kampf um den Verbleib der St.Galler in der obersten Spielklasse entscheidend sein. Wobei die St.Galler auch vom Ausgang der gleichzeitig stattfindenden Partien Sion - Xamax und Bellinzona - GC abhängig sind.

Abegglen gesperrt, Hämmerli fraglich

Um Punkt 13 Uhr treten Jeff Saibene und sein Offensivspieler Alberto Regazzoni am Tag vor dem Match ins Mediencenter der AFG Arena ein. Mediensprecher Markus Scherrer meldet die Verletzten: Germano Vailati und Tim Bakens. Gesperrt im entscheidenden Match in Bern ist Stürmer Nico Abegglen. Sehr fraglich ist nach der Verletzung im Basel-Match Verteidiger Marco Hämmerli. Ersetzt würde er laut Saibene entweder von Daniel Dunst, der seine Sache am Sonntag gut gemacht habe, oder von Fernando, der in der U21 gute Leistungen gezeigt habe.

Abreise bereits heute

Jeff Saibene gibt für das Spiel der Spiele grundsätzlich die gleiche Losung wie gegen Basel aus: gut organisiert stehen. «Es würde aber nicht gut gehen, nach Bern zu fahren und nur auf einen Punkt zu spielen», weiss Saibene, der sich gegen YB mehr offensive Aktionen als gegen Basel am vergangenen Sonntag erhofft. Wichtig sei derzeit die Regeneration, hält er fest. In Richtung Bern gehe es bereits heute nach dem Training. Zur brisanten Ausgangslage schmunzelt er auf eine entsprechende Frage, er habe weder GC noch Sion eine Kiste Bier für Siege gegen Bellinzona und Xamax versprochen.

Erstmals im Abstiegskampf

Welche Tipps kann Alberto Regazzoni, früherer Spieler von YB, seinen Teamkollegen geben? «Nicht viele», antwortet er. Entscheidend sei ohnehin, dass die Mannschaft den gleichen Willen zeige wie gegen Basel. Er persönlich habe es noch nie erlebt, dass es im letzten Spiel gegen den Abstieg gehe. «Das ist eine Herausforderung für mich und die Mannschaft», hält er fest und fügt an: «Dieser Verein und seine Fans müssen unbedingt oben bleiben. Wir müssen morgen einen grossen Match machen.»

«Jeder muss dem anderen helfen»

Jeff Saibene hält weiter fest, am Sonntag habe man einen FCSG gesehen, in dem jeder gewusst habe, worum es gehe. Zu Rechenspielen, was je nach Ausgang der anderen Partien zum Ligaerhalt reichen würde, sagt er: «Wir brauchen die Energie auf dem Platz. Wichtig ist, dass jeder seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt, dass jeder dem anderen hilft.»

«Punkte statt Champagnerfussball»

Glaubt Alberto Regazzoni, dass es in Bern zu ähnlich vielen Provokationen wie in Bellinzona kommen wird, als er in hitziger Atmosphäre einen Penalty herausholte und ein Tor schoss? «Nein», hält der Tessiner in Diensten der St.Galler fest. Für YB gehe es allerdings noch um den dritten Platz. Zum defensiven Auftritt des FCSG gegen Basel hält der offensiv ausgerichtete Regazzoni fest: «Wir müssen keinen Champagnerfussball bieten, sondern Punkte holen. Und dafür muss jeder Spieler 100 Prozent geben.» Jeff Saibene sagt zu diesem Punkt, gerade in Bellinzona habe Regazzoni defensiv sehr gut gearbeitet - trotzdem habe er in der Offensive die entscheidenden Akzente setzen können. «Und nur so geht es: Auch kreative Spieler wie er müssen sich in den Dienst der Mannschaft stellen», so Saibene. Er habe mit Regazzoni mehrfach über dieses Thema gesprochen.

Der Dank an die Geldgeber

Eine ganze Stadt, eine ganze Region bangen um ihren Verein in der obersten Liga. «Ja, das ist in der Mannschaft ein Thema», sagt Alberto Regazzoni auf eine entsprechende Frage. Klar sei es nicht einfach, Fussball zu spielen, wenn man am Schluss der Tabelle stehe. Die Mannschaft sei sich aber bewusst, wie wichtig der Ligaerhalt sei. Und dann erwähnt er auch jene Personen, die dafür verantwortlich sind, dass es den FC St.Gallen überhaupt noch gibt: die Geldgeber, die den Verein im vergangenen Herbst vor dem Kollaps gerettet haben. «Ihnen schulden wir Dankbarkeit», sagt Regazzoni. Deren schönste Form wäre freilich die Sicherung des Ligaerhaltes bereits morgen Abend in Bern.


http://www.tagblatt.ch/nachrichten/spor ... 92,2572440

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Mai 2011, 22:10 
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-------------------Wölfli---------------------
Sutter------Nef---------Dudar---------Affolter
Degen------Farnerud------Doubaï-----------Lulic
-------M. Schneuwly-------Bienvenu------------


BSC Young Boys - FC St. Gallen 3:0

Tore:

BSC Young Boys: Bienvenu, Lulic, Farnerud


Zuschauer: 18'800


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 09:17 
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Berner Zeitung, 25.05.2011

Zitat:
Die Chance auf ein versöhnliches Ende für YB

Mit einem Heimsieg am Mittwoch gegen St.Gallen sichert sich YB Rang 3. Erminio Piserchia hätte den Auftrag erfüllt. Aber kann der Interimstrainer bei den Young Boys bleiben?

Am Mittwoch ist der letzte Arbeitstag von Erminio Piserchia als YB-Cheftrainer. Am 8.Mai übernahm der 47-Jährige das Coaching der Young Boys, nachdem sich der Verein von Vladimir Petkovic getrennt hatte. «Es waren intensive Tage», sagt Piserchia, «und ich freue mich, dass sich das Team zuletzt steigerte.» Beim 2:1-Sieg am Sonntag in Neuenburg gegen Xamax überzeugte YB über weite Strecken, einzig die Chancenauswertung war ungenügend. «Aber die Mannschaft lebt», sagt Piserchia, «das hat man auch beim riesigen Jubel nach der Partie gesehen.»

Zwei Unentschieden im Stade de Suisse (2:2 gegen GC, 1:1 gegen Sion) sowie der Auswärtssieg am Sonntag stehen bisher in der YB-Bilanz unter Piserchia. «Ich bin zufrieden», sagt er. «Gegen GC hätten wir gewinnen müssen. Wir lagen bis kurz vor Schluss 2:0 vorne, zudem fiel das erste Tor von GC nach klarer Abseitsposition. Und mit einem Heimsieg gegen St.Gallen am Mittwoch können wir die Saison doch noch als Dritte beenden.» Es wäre ein einigermassen versöhnliches Ende nach einer komplizierten YB-Spielzeit. Und Piserchia könnte erleichtert ein Gutzeichen unter seine temporäre Aufgabe setzen.

Wer wird Assistent?

Den Auftrag, Rang 3 zu sichern, also dürfte Erminio Piserchia erfüllen und damit Werbung in eigener Sache betreiben. Aber besitzt er überhaupt noch eine Zukunft in der ersten Mannschaft der Young Boys? «Ich habe bei YB einen Vertrag bis Sommer 2012», sagt Piserchia, «und konzentriere mich im Moment einzig auf das Spiel gegen St.Gallen. Das wird eine unangenehme Sache, weil der Gegner verzweifelt und heftig gegen den Abstieg kämpft.»

Dennoch interessiert dieser Tage die Frage, ob Piserchia in der nächsten Saison als Assistent zum Trainerteam von Christian Gross gehören wird. Offenbar möchte der neue YB-Coach, wie das üblich ist, Leute seines Vertrauens im Staff integrieren. «Dazu kann ich keine Stellung nehmen», sagt Piserchia, «ich würde sehr gerne in Bern bleiben, schliesslich bin ich nun schon fast acht Jahre bei YB.»

Gross stellte sich Spielern vor

Als mögliche Gross-Assistenten werden in der Branche zahlreiche Trainer wie Uli Forte gehandelt, doch Vereinschef Ilja Kaenzig versichert, es sei noch keine Entscheidung gefallen. «Das sind wichtige Personaldiskussionen, für die wir uns Zeit lassen», sagt Kaenzig. Er könne auch nicht bestätigen, dass Pascal Zuberbühler als neuer YB-Goalietrainer feststehe, wie es gut informierte Beobachter behaupten. «Wir werden nach der Saison bezüglich Trainerstab und Spielerkader einige Dinge klären müssen», sagt Kaenzig. «Aber lassen wir zuerst diese Saison zu Ende gehen.»

Christian Gross wirbelt jedenfalls hinter den Kulissen kräftig, aber er hat sich nicht ins Tagesgeschäft eingemischt. «Gross hat uns per SMS vor den Partien Glück gewünscht und am Sonntag nach dem Sieg gegen Xamax gratuliert», sagt Piserchia. Am letzten Freitag stellte sich Gross zudem den Trainern und den Spielern in der Kabine vor, ansonsten aber verzichtete er auf näheren Kontakt zum Team. Der Zürcher will sich auch in der Öffentlichkeit noch nicht zu seiner neuen Aufgabe in Bern äussern und hat sämtliche Interviewanfragen abgelehnt. Gross hält sich bewusst im Hintergrund und möchte die Mannschaft in der Endphase der Saison nicht stören. Spätestens zum Trainingsauftakt am 15.Juni wird der neue gelb-schwarze Hoffnungsträger jedoch im Fokus stehen. Er soll den Klub zu Titeln führen.

An zweite Plätze in Liga und Cup hat sich YB in der Vergangenheit ja gewöhnt. Und in dieser Saison liegt zumindest für einen Berner Akteur Platz 2 noch drin: Hinter Torschützenkönig Alex Frei (26 Tore) hat Stürmer Henri Bienvenu wie Bellinzonas Altmeister Mauro Lustrinelli bisher 14 Treffer erzielt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19243984

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 09:30 
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Blick, 25.05.2011

Zitat:
YB-Costanzo will grosse Liebe killen

Seine Füsse spielen für YB, sein Herz schlägt für St. Gallen. Moreno Costanzo muss heute seinen Kumpels wehtun.

Zwölf Jahre lang trug Moreno Costanzo (23) das Trikot des FC St. Gallen. Besiegelt er heute im YB-Dress den Abstieg seines Stammklubs? «Ich glaube, wir schlagen die St. Galler», orakelt der gebürtige Wiler, «aber sie schaffen den Klassenerhalt über die Barrage.»

YB gegen St. Gallen – ein schwieriges Spiel für Costanzo, der im letzten Sommer die Ostschweiz Richtung Bern verliess. «Ich trage das YB-Trikot mit viel Stolz, aber ich bin in St. Gallen gross geworden und habe beim FCSG das Fussballspielen gelernt. Klar, schlägt mein Herz für St. Gallen.»

Mit St. Gallens Captain Philipp Muntwiler, Topskorer Fabian Frei und den Verteidigern Michael Lang und Marco Hämmerli hat «Mo», wie sie ihn nennen, noch regelmässig Kontakt. Sogar noch vor dem Abstiegsfinal! Costanzo verrät: «Ein, zwei Anrufe und dumme Sprüche gibts noch, ehe wir uns aufs Spiel konzentrieren.»

Während Costanzo seinen Herzensklub killen könnte, kämpfen vier andere ehemalige St. Galler heute für ihren Ex-Klub. Die GC-Spieler Mario Frick, Davide Callà und Daniel Pavlovic wollen St. Gallen mit einem Sieg gegen Bellinzona helfen. Sogar Frick, der im Januar beim FCSG den Garderobenkasten räumen musste, sagt stellvertretend für die Ex-St.-Galler bei GC: «Wir alle helfen St. Gallen!»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... len-173273

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 09:33 
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20min.ch, 25.05.2011

Zitat:
Regazzonis brisante Rückkehr

St. GALLEN. Alberto Regazzoni kehrt heute erstmals seit seinem Abgang bei YB im Winter ins Stade de Suisse zurück. Der Stürmer kämpft dabei mit dem FC St. Gallen um den Ligaerhalt: «Wir müssen ein grosses Spiel zeigen. Dieser Verein und seine Fans müssen unbedingt oben bleiben.» Derzeit liegen die Ostschweizer mit zwei Zähler Vorsprung auf Bellinzona auf dem Barrage-Platz. Rechnen mag Jeff Saibene trotzdem nicht. «Wir brauchen die Energie auf dem Platz», sagt der Trainer. Um gut erholt antreten zu können, sind die St. Galler bereits gestern Richtung Bern aufgebrochen. Saibene appelliert an die Solidarität im Team und verlangt wie zuletzt gegen Basel (0:0) eine gute Organisation: «Jeder muss dem anderen helfen.» Auch Offensivdribbler Regazzoni müsse in der Defensive aushelfen. Der Tessiner will dies beherzigen: «Wir müssen keinen Champagnerfussball bieten, sondern Punkte holen.» Nicht mithelfen kann der gesperrte Stürmer Nico Abegglen. Verteidiger Marco Hämmerli ist wegen Adduktorenproblemen sehr fraglich.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 09:36 
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St. Galler Tagblatt, 25.05.2011

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Kämpfen mit Regazzoni

Nach zehnmonatigem Abstiegskampf ist heute der Tag der Abrechnung. Der FC St. Gallen will ab 20.15 Uhr auswärts gegen die Young Boys seine letzte Chance nutzen. «Wir können ein grosses Spiel machen», sagt Alberto Regazzoni.

Fussball. Alberto Regazzoni muss sich oft wiederholen. In jedes Mikrophon sagt der Tessiner: «Es geht nicht um mich.» Als der 28-Jährige im Winter von den Young Boys nach St. Gallen wechselte, dürfte er sich seine erste Rückkehr ins Stade de Suisse anders vorgestellt haben. Seine neue Mannschaft war zwar damals schon in Gefahr, aber Regazzoni hoffte, dass diese doch schneller gebannt sein würde. Nun aber hat sich der Abstiegskampf in die Länge gezogen. Es sind sowohl für Anhänger als auch für Verantwortliche und Spieler nervenaufreibende Tage. Regazzoni bezeichnet die heikle Lage als eine «Challenge» – als eine «Herausforderung». Und deshalb sei es auch nicht das Wichtigste, dass «ich zum erstenmal seit meinem Wechsel nach Bern zurückkehre». Das einzige, was zähle, sei, dass der FC St. Gallen in der höchsten Liga bleibe. «Wir wissen, was dieser Club für die Region bedeutet.»

«Wille und Mut»

An diesem Nachmittag sind mehr Medienvertreter an der Pressekonferenz des FC St. Gallen anwesend als üblich. Es ist der Tag vor dem letzten Meisterschaftsspiel, das über die sportliche Zukunft des Vereins entscheidet. Ligaerhalt, Barrage oder Abstieg. Noch ist alles möglich. Das 0:0 gegen Titelhalter und Leader Basel am Sonntag, die solide und defensiv disziplinierte Leistung, haben das Vertrauen und die Zuversicht in die Ostschweiz zurückgebracht. Zumal es die Bestätigung war, sich gegen vermeintlich stärkere Gegner weniger schwer- zutun. «Wenn wir mit demselben Willen und dem gleichen Mut auftreten wie gegen Basel, können wir auch in Bern ein grosses Spiel machen», sagt Regazzoni.

Zum erstenmal überhaupt ist er, der schon für Lugano, Agno, Sion und die Young Boys spielte, derart tief in einen Abstiegskampf involviert. Der Tessiner sagt aber nur: «Auch solches gehört zu unserem Beruf.» Regazzonis erstes halbes Jahr in St. Gallen war geprägt von Höhen und Tiefen. Der dreifache Nationalspieler fand sich zwischenzeitlich auf der Ersatzbank wieder. «Aber ich habe immer gekämpft.» Deshalb schlossen die St. Galler Anhänger den feingliedrigen, lediglich 1,69 m grossen Fussballer auch schnell in ihr Herz. Das war schon in Sitten und Bern so. Einer wie er tut auch einer Mannschaft gut – Regazzoni bringt Unberechenbarkeit und eine Spur Verrücktheit ins Team der Ostschweizer.

Offensiv und kreativ

Bei den Young Boys hatte Regazzoni im 3-4-3-System eine offensive Rolle inne. In St. Gallen aber sah er sich mit mehr Defensivarbeit konfrontiert. «Der Trainer will das so, und ich glaube, ich habe es zuletzt auch gut gemacht», sagt er. Natürlich liebt er mehr die Offensive und die Kreativität. Regazzoni macht daraus kein Geheimnis. Aber erneut sagt er: «Es geht in dieser Situation nicht um mich, sondern nur um das Wohl der Mannschaft. Wir müssen keinen Champagner-Fussball zeigen, sondern nur die Punkte holen.»

Jeff Saibene hat sich mit seinem Spieler oft über seine Rolle in St. Gallen unterhalten, die eine andere ist als bei den Young Boys, wo er vor seinem Wechsel allerdings nicht mehr regelmässig spielte. Der Auftrag war klar: Auch die Defensivarbeit zählt. «Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Aber die Partie in Bellinzona, wo er einen Penalty herausholte und ein Tor selber erzielte, zeigte auf, dass das eine das andere nicht ausschliesst», sagt der Trainer. Regazzonis zweiter Treffer für St. Gallen am 11. Mai im Tessin zum 3:1 – auswärts gegen Xamax feierte er beim denkwürdigen 1:2 seine Tor-Premiere für die Ostschweizer – war das bis anhin letzte Tor der St. Galler. Der gebürtige Luganesi ist sich bewusst, dass sein Team heute mehr offensive Akzente setzen muss als noch gegen Basel. «Und am Ende schauen wir weiter.»

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 09:51 
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--------------Wölfli----------------

Sutter-----Nef------Dudar---Affolter

Degen---Farnerud--Doubai------Lulic

-----M. Schneuwly----Bienvenu----


BSCYB - St. Gallen 2:1

Tore:

BSCYB: Farnerud, Bienvenu
St. Gallen: Regazzoni

Zuschauer: 19'000


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Mai 2011, 11:08 
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13
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:fightwin:

auf gehts young boys, holt euch heute abend den 3. tabellenplatz mit einem klaren sieg gegen st. gallen!


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