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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. September 2006, 11:47 
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Registriert: Donnerstag 1. Juni 2006, 15:06
Beiträge: 49
Wohnort: Bern
In der Schweiz (Ausser in Basel) hat man es immer noch nicht begriffen!!!
Kleine Frage: Was haben Vereine wie ManU, Arsenal, Liverpool, Bayern, Juve, AC Milan, Basel, etc. gemeinsam? Sie haben mehr oder weniger Erfolg! Einer der Gründe ist, neben dem Geld und den tollen Spielern, dass Sie Ihren Trainer arbeiten lassen, längerfristig arbeiten lassen. Der Trainer hat die Möglichkeit, über eine längere Zeit ein Team zu formen, aufzubauen und dann die Erfolge zu feiern!

Jeder Trainer hat seine Philosophie wie ein Team zu funktionieren hat und vorallem welche Spielertypen er gebrauchen kann und welche nicht. Nur geht das nicht von Heute auf Morgen, der Trainer findet bei seiner Einstellung ein Team vor, welches er nicht zusammen gestellt hat. Also muss er zuerst herausfinden, welche Spieler er überhaupt im Team haben möchte und welche Spieler er zustätzlich verpflichen möchte, um seine Anforderungen an ein Team gerecht zu werden. Ist dies einmal geschenen, braucht er Zeit um sein Team zusammenwachsen zu lassen - dies geschieht meistens nicht von heute auf morgen!

Man kann dann einen Trainer nicht entlassen wenn er in dieser Phase ist, vorallem wenn die Saison noch so jung ist! Das ist der grosse Unterschied zu den grossen Mannschaft, man keine Geduld mehr. Jetzt kommt ein neuer Trainer mit neuen Ideen, mit neuen Spielerwünsche, mit neuem Konzept, das braucht einige Zeit bis er seine Philosophie umsetzen kann.

Schaut mal die anderen Vereine an: Arsenal liegt nach 5 Runden in England an 11. Stelle, 8 Punkte Rückstand (Ein Spiel weniger)auf den Leader! Arsene Wenger muss sich aber wohl nicht fürchten, den Job zu verlieren! Liverpool Rang 9 auch mit 6 Punkten Rückstand! Benitez bleibt garantiert Trainer! Da gäbe es noch weitere Beispiele!

In der Schweiz hat man einfach noch nicht kapiert, das ein Trainer vorallem Zeit braucht! Der Erfolg kommt mit der zeit! Der Trainer muss man eigentlich nur entlassen, wenn das Team nicht mehr hinter Ihm steht, wenn die Spieler seine Forderungen nicht mehr nachkommen, wenn sein Wort kein Gewicht mehr hat. Aber sicherlich nicht in der Aufbauphase des Teams, am Anfang der Saison, nach 2 Niederlagen in Folge! Das ist Quatsch, kostet nur und ist längerfristig gesehen nicht nachvollziehbar. Ein neuer Trainer bringt kurzfristig etwas, wobei das nicht mit dem neuen Trainer zu tun hat, sondern mit der Trotzreaktion der Mannschaft! Aber längerfristig ist das nicht der Richtige Weg!

Ich bin der Meinung, YB hat eine grosse Chance verpasst mit Gernot Rohr! Er war wohl der besste (Fachlich wie persönlich) Trainer bei YB in der Neuzeit! Er hatte grosse Erfahrung, viele Beziehungen (Ein Everson oder Gilles Yapi wäre sonst nie zu YB gekommen) und setzte innerhalb des Teams auf die Menschlichkeit und die Solidarität der einzelen Spieler!
Ausserdem stellte er sich stets schützend vor das Team - das macht ein grosser Trainer aus!

YB hat es wieder einmal verpasst, den richtigen Weg weiterzugehen! Schade! Danke Herr Jauch! (Übrigens ist Herr Jauch, der immer als Hardliner auftritt, ein riesen Feigling! Wenn er seine Forderungen über den Blick kommunizieren muss => wie viel hat Ihm Blick dafür bezahlt? Dies reicht wohl für den neuen Trainer! Kleiner Feigling!!)


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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. September 2006, 12:37 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
Beiträge: 465
Wohnort: Bern City
CrimeTime hat geschrieben:
In der Schweiz (Ausser in Basel) hat man es immer noch nicht begriffen!!!
Kleine Frage: Was haben Vereine wie ManU, Arsenal, Liverpool, Bayern, Juve, AC Milan, Basel, etc. gemeinsam? Sie haben mehr oder weniger Erfolg! Einer der Gründe ist, neben dem Geld und den tollen Spielern, dass Sie Ihren Trainer arbeiten lassen, längerfristig arbeiten lassen. Der Trainer hat die Möglichkeit, über eine längere Zeit ein Team zu formen, aufzubauen und dann die Erfolge zu feiern!

Jeder Trainer hat seine Philosophie wie ein Team zu funktionieren hat und vorallem welche Spielertypen er gebrauchen kann und welche nicht. Nur geht das nicht von Heute auf Morgen, der Trainer findet bei seiner Einstellung ein Team vor, welches er nicht zusammen gestellt hat. Also muss er zuerst herausfinden, welche Spieler er überhaupt im Team haben möchte und welche Spieler er zustätzlich verpflichen möchte, um seine Anforderungen an ein Team gerecht zu werden. Ist dies einmal geschenen, braucht er Zeit um sein Team zusammenwachsen zu lassen - dies geschieht meistens nicht von heute auf morgen!

Man kann dann einen Trainer nicht entlassen wenn er in dieser Phase ist, vorallem wenn die Saison noch so jung ist! Das ist der grosse Unterschied zu den grossen Mannschaft, man keine Geduld mehr. Jetzt kommt ein neuer Trainer mit neuen Ideen, mit neuen Spielerwünsche, mit neuem Konzept, das braucht einige Zeit bis er seine Philosophie umsetzen kann.

Schaut mal die anderen Vereine an: Arsenal liegt nach 5 Runden in England an 11. Stelle, 8 Punkte Rückstand (Ein Spiel weniger)auf den Leader! Arsene Wenger muss sich aber wohl nicht fürchten, den Job zu verlieren! Liverpool Rang 9 auch mit 6 Punkten Rückstand! Benitez bleibt garantiert Trainer! Da gäbe es noch weitere Beispiele!

In der Schweiz hat man einfach noch nicht kapiert, das ein Trainer vorallem Zeit braucht! Der Erfolg kommt mit der zeit! Der Trainer muss man eigentlich nur entlassen, wenn das Team nicht mehr hinter Ihm steht, wenn die Spieler seine Forderungen nicht mehr nachkommen, wenn sein Wort kein Gewicht mehr hat. Aber sicherlich nicht in der Aufbauphase des Teams, am Anfang der Saison, nach 2 Niederlagen in Folge! Das ist Quatsch, kostet nur und ist längerfristig gesehen nicht nachvollziehbar. Ein neuer Trainer bringt kurzfristig etwas, wobei das nicht mit dem neuen Trainer zu tun hat, sondern mit der Trotzreaktion der Mannschaft! Aber längerfristig ist das nicht der Richtige Weg!

Ich bin der Meinung, YB hat eine grosse Chance verpasst mit Gernot Rohr! Er war wohl der besste (Fachlich wie persönlich) Trainer bei YB in der Neuzeit! Er hatte grosse Erfahrung, viele Beziehungen (Ein Everson oder Gilles Yapi wäre sonst nie zu YB gekommen) und setzte innerhalb des Teams auf die Menschlichkeit und die Solidarität der einzelen Spieler!
Ausserdem stellte er sich stets schützend vor das Team - das macht ein grosser Trainer aus!

YB hat es wieder einmal verpasst, den richtigen Weg weiterzugehen! Schade! Danke Herr Jauch! (Übrigens ist Herr Jauch, der immer als Hardliner auftritt, ein riesen Feigling! Wenn er seine Forderungen über den Blick kommunizieren muss => wie viel hat Ihm Blick dafür bezahlt? Dies reicht wohl für den neuen Trainer! Kleiner Feigling!!)


Gutes Posting und ich stimme Dir in fast allen belangen zu.

Wir haben Rohr wirklich einiges zu verdanken, vor allem was einige Einkäufe anbelangt. Allerdings handelte er was die Aufstellung betrifft m.M. nicht immer ganz glücklich. Glaube Rohr wäre als Sportchef wirkungsvoller.

Auch mit der längerfristigen Zusammenarbeit mit einem Trainer hast Du recht und dass ein Neuer auch mit neuem Konzept vorstellig wird. Nur, das momentane Kader von YB scheint mir grundsätzlich echt stark. Der Neue braucht höchstens ein/zwei Neueinkäufe oder Mitbringsel. Somit hätte er das Zückerchen und Bern sicher bald wieder eine Mannschaft die glücklich macht. :D

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Jauch auch!!


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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. September 2006, 15:39 
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Registriert: Montag 25. Juli 2005, 19:36
Beiträge: 285
CrimeTime hat geschrieben:
In der Schweiz (Ausser in Basel) hat man es immer noch nicht begriffen!!!
Kleine Frage: Was haben Vereine wie ManU, Arsenal, Liverpool, Bayern, Juve, AC Milan, Basel, etc. gemeinsam? Sie haben mehr oder weniger Erfolg! Einer der Gründe ist, neben dem Geld und den tollen Spielern, dass Sie Ihren Trainer arbeiten lassen, längerfristig arbeiten lassen. Der Trainer hat die Möglichkeit, über eine längere Zeit ein Team zu formen, aufzubauen und dann die Erfolge zu feiern!

Jeder Trainer hat seine Philosophie wie ein Team zu funktionieren hat und vorallem welche Spielertypen er gebrauchen kann und welche nicht. Nur geht das nicht von Heute auf Morgen, der Trainer findet bei seiner Einstellung ein Team vor, welches er nicht zusammen gestellt hat. Also muss er zuerst herausfinden, welche Spieler er überhaupt im Team haben möchte und welche Spieler er zustätzlich verpflichen möchte, um seine Anforderungen an ein Team gerecht zu werden. Ist dies einmal geschenen, braucht er Zeit um sein Team zusammenwachsen zu lassen - dies geschieht meistens nicht von heute auf morgen!

Man kann dann einen Trainer nicht entlassen wenn er in dieser Phase ist, vorallem wenn die Saison noch so jung ist! Das ist der grosse Unterschied zu den grossen Mannschaft, man keine Geduld mehr. Jetzt kommt ein neuer Trainer mit neuen Ideen, mit neuen Spielerwünsche, mit neuem Konzept, das braucht einige Zeit bis er seine Philosophie umsetzen kann.

Schaut mal die anderen Vereine an: Arsenal liegt nach 5 Runden in England an 11. Stelle, 8 Punkte Rückstand (Ein Spiel weniger)auf den Leader! Arsene Wenger muss sich aber wohl nicht fürchten, den Job zu verlieren! Liverpool Rang 9 auch mit 6 Punkten Rückstand! Benitez bleibt garantiert Trainer! Da gäbe es noch weitere Beispiele!

In der Schweiz hat man einfach noch nicht kapiert, das ein Trainer vorallem Zeit braucht! Der Erfolg kommt mit der zeit! Der Trainer muss man eigentlich nur entlassen, wenn das Team nicht mehr hinter Ihm steht, wenn die Spieler seine Forderungen nicht mehr nachkommen, wenn sein Wort kein Gewicht mehr hat. Aber sicherlich nicht in der Aufbauphase des Teams, am Anfang der Saison, nach 2 Niederlagen in Folge! Das ist Quatsch, kostet nur und ist längerfristig gesehen nicht nachvollziehbar. Ein neuer Trainer bringt kurzfristig etwas, wobei das nicht mit dem neuen Trainer zu tun hat, sondern mit der Trotzreaktion der Mannschaft! Aber längerfristig ist das nicht der Richtige Weg!

Ich bin der Meinung, YB hat eine grosse Chance verpasst mit Gernot Rohr! Er war wohl der besste (Fachlich wie persönlich) Trainer bei YB in der Neuzeit! Er hatte grosse Erfahrung, viele Beziehungen (Ein Everson oder Gilles Yapi wäre sonst nie zu YB gekommen) und setzte innerhalb des Teams auf die Menschlichkeit und die Solidarität der einzelen Spieler!
Ausserdem stellte er sich stets schützend vor das Team - das macht ein grosser Trainer aus!

YB hat es wieder einmal verpasst, den richtigen Weg weiterzugehen! Schade! Danke Herr Jauch! (Übrigens ist Herr Jauch, der immer als Hardliner auftritt, ein riesen Feigling! Wenn er seine Forderungen über den Blick kommunizieren muss => wie viel hat Ihm Blick dafür bezahlt? Dies reicht wohl für den neuen Trainer! Kleiner Feigling!!)


Ich warte schon lange darauf, dass jemand diese Meinung mit mir teilt! Merci! Gernot du wirst uns fehlen!!!

_________________
...habe fertig!


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