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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Februar 2011, 12:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Aargauer Zeitung, 01.02.2011
Nur Siege halten Trainer Petkovic weiter im Amt
Fussball Im vergangenen Jahr vom FC Basel noch abgefangen, versuchen die Young Boys diesmal ihr Glück als Jäger Ausgangslage: Welch ein Unterschied zum Vorjahr! Mit sieben Punkten Vorsprung auf Basel und gar deren elf auf Luzern sind die Young Boys im Februar 2010 in die Rückrunde gestartet – und am Ende gleichwohl mit leeren Händen dagestanden. Nun wird sich zeigen, ob ihnen die Rolle des Jägers besser liegt als jene des Gejagten. Aber sechs Punkte Rückstand auf den FCZ, sieben auf Basel und gar acht auf Luzern sind ein beachtliches Handicap für die fünftplatzierten Berner.
Achillesferse: Mit 25 Gegentoren liegen die Young Boys auf gleicher Höhe wie das Spitzentrio. Mit nur 24 Treffern in 18 Partien (Luzern 42, Basel 37, FCZ 34) hinken die Gelbschwarzen der Konkurrenz im Offensivbereich aber bös hinterher. Beim 1:1 in der Hauptprobe am letzten Freitag gegen Winterthur ist indes nicht ersichtlich geworden, dass sich daran so rasch etwas ändern könnte. Die besten YB-Torschützen Moreno Costanzo, Emmanuel Mayuka und Henri Bienvenu haben es im Herbst auf je vier Tore gebracht und sind damit weit von jener Sphäre entfernt, in der sich der 30-fache Torschütze Seydou Doumbia bewegt hatte. Abhilfe schaffen wollte YB mit der Verpflichtung des 21-jährigen Südkoreaners Koo Ja-Cheol, doch der Transfer scheint zu platzen. Dass Flügel David Degen in den ersten beiden Spielen gesperrt ist und Neuakquisation Alexander Farnerud zum einen noch Zeit braucht und zum andern nicht als Goalgetter bekannt ist, macht es für YB auch nicht leichter.
Ass im Ärmel: Falls es mit Koo Ja-Cheol doch noch klappt, so könnte der Asiate gewiss ein Ass im Ärmel sein. Auch vom Schweden Farnerud versprechen sich die YB-Verantwortlichen viel. Dass er ein guter Spieler ist, hat er bei der Heimpremiere im Stade de Suisse angedeutet. Ebenso aber auch, dass ihm noch die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Spritzigkeit, fehlen, um sofort ein entscheidender Faktor für einen YB-Aufschwung zu sein. So etwas wie ein Ass im Ärmel könnte Emiliano Dudar darstellen, der es in der Vorrunde wegen seiner schweren Kopfverletzung nur auf vier Einsätze gebracht hatte. Allein mit seiner Präsenz kann der Argentinier zur Stabilität des Mannschaftsgefüges beitragen. Wie sehr er aber in Kopfballduellen wieder der «alte, unerschrockene» Dudar ist, muss sich erst noch zeigen.
Transferbilanz: Die Abgänge von Ersatzgoalie Roman Bürki und des Dauerreservisten Alberto Regazzoni fallen nicht ins Gewicht. Auch Xavier Hochstrasser, der zu Padova Calcio in die italienische Serie B wechselt, ist im Herbst nur noch neunmal Titular gewesen. Mit Torhüter Ivan Benito ist eine erfahrene Nummer 2 verpflichtet worden. Wenn Farnerud das ausspielt, wofür ihn einst Strassburg, der VfB Stuttgart und zuletzt Brondby Kopenhagen geholt haben – Ball- sicherheit, Übersicht und ein guter letzten Pass –, ist er gewiss eine Verstärkung für YB. Eine abschliessende Wertung der Transferbilanz ist indes erst möglich, wenn feststeht, ob Koo Ja-Cheol in Wolfsburg oder wider Erwarten doch bei YB spielt.
Fazit/Prognose: Es ist in der Winterpause viel geschehen im Umfeld der Young Boys mit der Freistellung von Sportchef Alain Baumann, der Verpflichtung des Technischen Direktors Hansruedi Hasler und des Stadionchefs Thomas Gurtner. An der Qualifikation der Neuen bestehen keine Zweifel, doch ob YB nun allmählich zur Ruhe kommt, entscheiden allein die Ergebnisse auf dem Rasen. Noch tanzen die Berner in der Meisterschaft, im Cup und und in der Europa League auf drei Hochzeiten. Am wenigsten schwierig dürfte es noch sein, mit dem Cupsieg den ersten Titel seit 1987 zu gewinnen. In der Super League ist jedoch Skepsis angesagt, was den Kampf der Berner mit dem Spitzentrio betrifft. Mehr als der vierte Rang liegt kaum drin.
Misslingt aber der Rückrundenauftakt mit den Spielen in Bellinzona, gegen den FCZ und in Thun, wird der Baum in Bern brennen und Vladimir Petkovic nicht mehr zu halten sein. Der Trainer liess in den Testspielen wieder vermehrt mit einer Dreierkette in der Abwehr und drei Stürmern spielen, nachdem er im Herbst von seiner eigentlich bevorzugten Linie abgewichen war. Eine gute Idee? Am Samstag erfolgen erste Antworten.
Rückrundenstart. Am Samstag beginnt die zweite Hälfte der Fussball-Meisterschaft in der Super League. Die az nimmt fünf Teams unter die Lupe: heute YB.
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 1. Februar 2011, 18:28 |
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YB-Flash zur Medienkonferenz vor dem Rückrundenstart 2011Heute Nachmittag stand im Stade de Suisse der traditionelle YB-Medientermin vor dem Rückrundenstart auf dem Programm. Nachdem die Spieler zur Verfügung standen, äusserten sich Ilja Kaenzig, Hansruedi Hasler und Vladimir Petkovic vor versammelter Presse. Im «YB-Flash» ist ein Zusammenschnitt der Medienkonferenz zu sehen. Themen: - Ilja Kaenzig: Zur Situation im Club - Hansruedi Hasler: Eindrücke nach einem Monat bei YB - Vladimir Petkovic: Zur Vorbereitungsphase und zu den Zielen - Ilja Kaenzig: Zum Spieler Koo Ja-Cheol http://www.youtube.com/watch?v=2OaNTfly0l8Elsad Zverotic ab Sommer bei YBDer vielseitig verwendbare Defensivspieler Elsad Zverotic wird im Sommer von Luzern zu YB wechseln. Der 24-jährige Nationalspieler von Montenegro hat bei den Bernern einen Vertrag bis 30. Juni 2014 unterzeichnet. Xavier Hochstrasser leihweise zu PadovaMittelfeldspieler Xavier Hochstrasser verlässt die Young Boys per sofort und spielt künftig für Calcio Padova. Der Serie-B-Verein übernimmt den 22-Jährigen vorerst leihweise bis Ende Saison - mit Option für die definitive Verpflichtung ab Sommer. Wir wünschen Xavier Hochstrasser für den weiteren Verlauf seiner Karriere alles Gute.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. Februar 2011, 11:40 |
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Der Bund, 02.02.2011 YB-Zuversicht – auch ohne TopskorerDas Sichern eines Platzes in einem internationalen Wettbewerb ist das primäre Ziel von YB-Trainer Vladimir Petkovic. Mit nur 24 Toren sind die Young Boys nach der Vorrunde in offensiver Hinsicht das drittschlechteste Team der Super League. Henri Bienvenu, Emmanuel Mayuka und Morena Costanzo mit je vier Toren heissen nach 18 Meisterschaftsspielen die Topskorer der Young Boys. Während der Winterpause ist bei YB ausserhalb der Mannschaft nicht mancher Stein auf dem anderen geblieben, es rumpelte gewaltig. YB-CEO Ilja Kaenzig nennt dies «Optimierung der Strukturen». Doch ein neuer Stürmer kam nicht nach Bern, nachdem sich nun der Transfer von Koo Ja-Cheol zerschlagen hat. Der VfL Wolfsburg lockt den Südkoreaner in die VW-Stadt. Mit dem Schweden Alexander Farnerud von Bröndby Kopenhagen hat YB wohl einen technisch versierten und zweikampfstarken Mittelfeldspieler verpflichtet – den Ruf, ein Goalgetter zu sein, hat er aber nicht. Der Schwede sagt über sich: «Meine Stärke ist der entscheidende Pass. Ich hoffe, dass ich das auch bei YB beweisen kann.» Wer aber soll in der Rückrunde die Tore für YB schiessen? Acht Punkte beträgt der Rückstand auf Leader Luzern, sieben auf Basel, sechs auf den FCZ. Die Young Boys empfangen den FC Zürich bereits in der zweiten Runde und danach im Viertelfinal des Schweizer Cups am 2. März. Petkovic: Zurück zur 3er-AbwehrNur Tore und Siege werden YB-Trainer Vladimir Petkovic im Amt halten. Zusammen mit YB-CEO Ilja Kaenzig und dem neuen Technischen Direktor Hansruedi Hasler sass er gestern an der Medienkonferenz im Stade de Suisse auf dem Podium und gab sich neben seinen Vorgesetzten moderat. «Wir haben nicht extrem einen neuen Stürmer gesucht», sagt Petkovic zur Stürmer-Situation bei YB. Nach aussen ist diese Aussage nachvollziehbar, denn alles andere könnte als Kritik an den Chefs interpretiert werden. Ob Petkovic auch nach innen so sanftmütig kommuniziert, ist von dieser Stelle nicht zu beurteilen. Klar ist auf jeden Fall: Schiessen die Young Boys in der Rückrunde nicht mehr Tore, sind die nächsten Turbulenzen nicht weit. Der Trainer hofft mit der Rückkehr von Abwehrchef Emilano Dudar und der Präsenz von Franerud im Mittelfeld auf mehr Stabilität und so auf mehr Durchschlagskraft. Und Petkovic wird wieder auf seine bevorzugte Dreier-Abwehr zurückgreifen, das hat sich in den Vorbereitungsspielen gezeigt. «Wir müssen in der Lage sein, in verschiedenen Systemen spielen zu können, im 3-4-3 oder auch im 4-4-2», betont der YB-Trainer. «Unser Ziel ist es, auch im kommenden Sommer bei einem internationalen Wettbewerb dabei zu sein. Das geht über die Meisterschaft oder den Cup.» Vom Meistertitel zu sprechen, sei angesichts der acht Punkte Rückstand auf den Leader nicht unbedingt angebracht, doch auch dieses Ziel habe man noch nicht abgeschrieben. Und in der Europa League treffe man mit Zenit Petersburg auf den Top-Favoriten. «Doch in zwei Spielen ist auch als Aussenseiter alles möglich», glaubt der YB-Trainer. Gegen die AC Bellinzona (Samstag, 17.45, Comunale) und eine Woche später im Heimspiel gegen den FC Zürich wird David Degen fehlen, der zwei Spielsperren abzusitzen hat. Christoph Spycher fehlt im ersten Spiel gegen Zenit Petersburg wegen einer Sperre. Vorerst geht es für YB darum, in Bellinzona und dann gegen den FCZ einen guten Rückrundenstart zu zeigen. Sonst wird die Europa League nicht zur Freude, sondern zur Belastung. http://www.derbund.ch/bern/YBZuversicht--auch-ohne-Topskorer-/story/25615876
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. Februar 2011, 18:11 |
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Blick, 02.02.2011 Start in die Super-League-Rückrunde Thomas Häberli: Darum wird YB MeisterAm Samstag startet die Super League in die Rückrunde. Thomas Häberli will mit YB keinesfalls Zweiter werden. Schon zum Rückstundenstart am Samstag kommt es im Letzigrund zum Spitzenkampf Zürich – Luzern (Spielbeginn 17.45 Uhr). Für YB geht es dann nach Bellinzona. Die Berner benötigen drei Punkte, um den Meisterkampf weiterhin spannend zu gestalten. Wer macht das Meisterrennen? Vier ehemalige Fussballstars präsentieren in einer Blick am Abend-Serie ihre Meistertipps. Heute Ex-YB-Stürmer und heutiger U18-Trainer Thomas Häberli: «Zweiter werden sie nicht. Ich denke, YB muss ein wenig hoffen, dass die Gegner kränkeln und schwach sind. Und vor allem Luzern und Basel einen Einbruch haben. Dann ist es vielleicht möglich, dass der Rückstand aufgeholt werden kann. Ich bin Daueroptimist, arbeite ja schliesslich auch für YB.» http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/bsc-young-boys/thomas-haeberli-darum-wird-yb-meister-165865
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 3. Februar 2011, 17:04 |
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Berner Zeitung, 03.02.2011 Die Routiniers bei YB verbreiten ZuversichtYB habe die Erfahrungen aus der Vorrunde verarbeitet und sei bereit für eine starke Rückrunde, sagen die Routiniers Spycher und Wölfli. Man könnte fast sagen, YB-Spieler Mario Raimondi komme sich in diesen Tagen etwas verlassen vor. Mit dem freigestellten Sportchef Alain Baumann und dem nach Padua ausgeliehenen Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser sind zwei Personen nicht mehr bei YB, mit denen Raimondi in den letzten Jahren täglich zusammengearbeitet hat. «Es gibt nicht mehr viele, die schon da waren, als ich 2005 von Thun zu YB wechselte», sagt der 30-Jährige. Auch sein Name fiel im Winter, als über mögliche Transfers spekuliert wurde. Raimondi kam in der Vorrunde bei 13 Einsätzen nur auf 551 Spielminuten. Im Vergleich zu Hochstrasser, der sich in einer ähnlichen Situation befand und Mannschaft sowie Trainer seinen Unmut darüber spüren liess, zeigt sich Raimondi geduldiger. «Natürlich bin ich nicht zufrieden damit, wie es lief. Ich will den Klub aber nicht beim ersten Gegenwind verlassen. Schon gar nicht mitten in der Saison.» Je nachdem wie die Rückrunde verlaufe, werde er sich im Sommer aber schon seine Gedanken machen, kündigt er an. Intensives StartprogrammIrgendwie hoffen bei YB alle, dass sich bis im Sommer alles verbessert hat. Der fünfte Tabellenplatz bedeutete für den Vizemeister der letzen drei Jahre in der Vorrunde ein unbefriedigendes Abschneiden. Vor allem der Saisonstart war völlig missglückt (5 Punkte aus 5 Spielen), «daher ist es sehr wichtig, zu Beginn der Rückrunde viele Punkte zu holen», sagt Christoph Spycher. Der Routinier hat ein ereignisreiches erstes halbes Jahr in Bern hinter sich. «Es ist viel passiert, das stimmt», sagt er. «Es gab Umstrukturierungen im Verein. Wir haben wegen der Europa-League-Teilnahme sehr viele Partien bestritten.» Für die vielen jungen Spieler sei es aber sicher schwieriger gewesen als für ihn, die Erfahrungen zu verarbeiten. «Daher war die Winterpause sehr wichtig.» Spycher freut sich, beginnt für ihn und die Teamkollegen am Samstag mit dem Spiel in Bellinzona die zweite Saisonhälfte. Der Aussenverteidiger ist zuversichtlich, dass die Young Boys nach der Winterpause gefestigter auftreten – auch wenn das Programm in den nächsten vier Wochen mit vier Meisterschafts-, zwei Europa-League-Spielen und dem Cup-Viertelfinal gegen Zürich dicht gedrängt ist. «Wir müssen in allen Partien gute Resultate holen. Unabhängig von der Belastung», sagt er. Debüt und ComebackIn den letzten Wochen haben die Young Boys erneut mit mit Mentaltrainer Jörg Wetzel zusammengearbeitet. Der Sportpsychologe hat die Spieler dazu auch einige Tage im Trainingslager in Marbella besucht und Gespräche mit ihnen geführt. Wetzels Arbeit soll dazu beitragen, dass YB bis Saisonende konstanter auftritt als in der Vorrunde. «Nur dann können wir profitieren, wenn die Teams, die in der Tabelle vor uns liegen, Punkte verlieren», sagt Goalie Marco Wölfli. Wie Spycher hat er den Eindruck gewonnen, der Konsolidierungsprozess, der nach den Spielerwechseln im Sommer eingesetzt hat, sei mehr oder weniger abgeschlossen. «Jetzt ist in den Spielen Konzentration bis zum Schlusspfiff gefragt.» Ein Hoffnungsträger in den Augen von YB-Captain Wölfli ist der neu verpflichtete Alexander Farnerud. «Er zeigt ganz starke Trainingsleistungen und kann uns garantiert weiterhelfen», sagt der Captain über den Schweden, der von Brøndby Kopenhagen zu den Young Boys stiess. Obwohl Farnerud noch etwas Trainingsrückstand aufweist, dürfte er in Bellinzona sein Debüt in der Schweiz geben und genauso zu einem Einsatz kommen wie Abwehrchef Emiliano Dudar, der nach seiner langen Verletzungspause vor dem Comeback steht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Routiniers-bei-YB-verbreiten-Zuversicht/story/10856052
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shalako
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Verfasst: Freitag 4. Februar 2011, 14:53 |
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NZZ, 04.02.2011 Schöne neue Fussballwelt?Die Führung der Berner Young Boys ringt um Ruhe Nein, eine neue Welt hat er nicht betreten. «Es ist immer noch die Fussballwelt», sagt Hansruedi Hasler, «aber sie ist auf Klubebene unruhiger. Dadurch mag der Job interessant werden. Handkehrum ist die mangelnde Konstanz bei Führungskräften und Trainern eine Schwäche des Schweizer Klubfussballs.» Hansruedi Hasler arbeitete anderthalb Jahrzehnte lang als Technischer Direktor des hiesigen Fussballverbandes, seit dem 1. Januar 2011 ist er in derselben, neu geschaffenen Funktion bei YB angestellt. Seither schrieben die Berner Negativschlagzeilen, immer wieder: Der Hauptsponsor sprang ab; langjährige Mitarbeiter verliessen das Stade de Suisse; und im zweiten Anlauf gelang die Trennung vom Sportchef Alain Baumann, ehe kurz vor Transferschluss auch noch die Verpflichtung des südkoreanischen Emporkömmlings Koo Ja-Cheol durch die Lappen ging. Ja, das Verbandsleben war beschaulicher. Anzeige:Verknüpfte KritikYB stand in einem schlechten Licht. Doch manchmal wurden die Scheinwerfer allzu gern gar grell eingestellt. Als erstmals die Trennung von Baumann durch Zeitungsspalten geisterte, wurde auch die Entlassung des Chefscouts Werner Gerber kolportiert – mit dem Makel, dass Gerber gar nicht (mehr) Chefscout ist. Doch je einflussreicher ein Mitarbeiter dargestellt werden kann, desto dramatischer und rücksichtsloser wirkt das Gebaren der neuen Führung um den CEO Ilja Kaenzig. In Wirklichkeit war Gerber schon von Kaenzigs Vorgänger Stefan Niedermaier degradiert und durch Stéphane Chapuisat ersetzt worden. Mit der Person Niedermaiers ist die Skepsis gegenüber Kaenzig eng verknüpft. Der umtriebige Thuner schuf sich während fünf Jahren auf allen Ebenen Freunde, denen seine überraschende Entmachtung missfiel. So mag die Kritik, die Investoren hätten ein weitgehend stabiles Konstrukt ohne Not zerschlagen, teilweise berechtigt sein – bloss sollte sie nicht direkt in die Verurteilung der Arbeit Kaenzigs münden. Der neue CEO mag weniger zugänglich und urbernisch gemütlich wirken als Niedermaier, doch untätig blieb er nicht. Es ist kein Zufall, dass er stark auf struktureller Ebene umbaute – in einem Bereich, wo Niedermaier mit einer Machtballung am meisten Angriffsflächen geboten hatte. Rückkehr zur alten Liebe?Just im sportlichen Bereich, wo ihm viel Kenntnis nachgesagt wird, hielt sich Kaenzig zurück. Mit Benito, Nef und Farnerud engagierte er erst drei Spieler; die zu unzufriedenen Edelreservisten entwerteten Regazzoni (St. Gallen) und Hochstrasser (Padua) liess YB ziehen. Als Zuzug sehen die Berner auch Dudar, der nach der Kopfverletzung von Mitte September zum Comeback bereit ist. Gemeinhin wird erwartet, dass der Trainer Vladimir Petkovic zum einstigen Lieblingsabwehrsystem mit nur drei Verteidigern zurückkehrt. Vielleicht folgt dieser Schritt aus Überzeugung. Oder in der Hoffnung, YB finde zur alten Attraktivität zurück. Oder aus der Unentschlossenheit, welchen Verteidiger aus dem Trio Nef/Dudar/Affolter der Coach auf der Bank lassen solle. Petkovic verschweigt, wie viele Verteidiger er nominiert. Er sagt: «Ich weiss es. Aber Sie wissen es hoffentlich noch nicht.» Am Samstag, nach dem Spiel in Bellinzona, werden alle ausser Petkovic schlauer sein. Und wissen, ob der Januar-Trubel auch die Equipe befiel. Verliert YB, dürften alle Beobachter, die ohnehin in Nörgler-Laune sind, auch bald Petkovic in Frage stellen. Wie lang Hasler in dem Fall ruhender Pol bleiben und den Unruhen des Klubfussballs widerstehen könnte, wird sich weisen. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/schoene_neue_fussballwelt_1.9346546.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 4. Februar 2011, 15:21 |
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Berner Zeitung, 04.02.2011 Kaenzig: «Die Anteilnahme zeigt, dass der Klub die Leute bewegt» In der Bundesliga gehe es zum Teil ruhiger zu und her als bei YB, sagt CEO Ilja Kaenzig, nach den Schlagzeilen in den letzten Monaten. Das Echo auf die Entlassung von Sportchef Alain Baumann und die missglückte Verpflichtung des Südkoreaners Koo Ja-cheol ist verhallt – YB-CEO Ilja Kaenzig erlebt gerade ein paar ruhigere Tage. Er hofft, es ist nicht die Ruhe zwischen zwei Stürmen. Ab morgen ist die Mannschaft wieder in der Meisterschaft gefordert. Je nach Ausgang des Spiels in Bellinzona könnte es mit Kaenzigs Gelassenheit bereits wieder vorbei sein. Dem will der Geschäftsführer der Young Boys aber nicht vorgreifen, er sagt: «Die Mannschaft hat in der Vorbereitung gut gearbeitet und ist bereit. Deshalb schaue ich der Partie in Bellinzona relativ entspannt entgegen.» In den letzten Tagen hat er wieder einmal festgestellt, wie sehr sein Klub die Öffentlichkeit interessiert. Bei Bundesligaklubs wie seinem Ex-Arbeitgeber Leverkusen, aber auch Freiburg, oder Stuttgart gehe es um einiges ruhiger zu und her als bei YB, sagt der 37-Jährige. «Zuletzt erhielt das Ganze wieder eine Dramatik, die nicht immer gerechtfertigt war.» Beklagen will sich Kaenzig aber nicht: «Die Anteilnahme zeigt, dass der Klub die Leute bewegt. Das ist mir lieber, als wenn unser Schicksal niemanden kümmern würde.» «Hatten nichts zu verbergen»Kaenzig streitet ab, dass vom geplatzten Transfer von Koo Ja-cheol (er wechselte trotz Vorvertrag in Bern nach Wolfsburg) ein Flecken in seinem Reinheft zurückbleibt. «Wer mir böse will, kann das von mir aus so sehen. Wer aber eine Ahnung vom Geschäft hat, weiss, dass sich die Dinge nicht immer nach Wunsch entwickeln.» Koo sei sehr begehrt gewesen, und die Verhandlungen hätten sich dadurch viel schwieriger gestaltet, «als wenn wir uns für irgendeinen Spieler aus der zweiten französischen Liga interessiert hätten». Kaenzig betont noch einmal, YB sei gegenüber Wolfsburg im Recht. «Ich denke, die Fifa wird zum gleichen Schluss kommen. Manchmal gewinnt man den Kampf nicht in der ersten Runde.» Deshalb will Kaenzig auch das nächste Mal so offensiv kommunizieren, wie er das im Fall Koo getan hat. «Wir hatten nichts zu verbergen. Gerade weil YB so interessiert, informierten wir über den Verhandlungsstand.» Dass der Platz im Kader, der durch Koos Meinungsumschwung frei geblieben ist, durch einen anderen Zuzug eingenommen wird, ist laut Kaenzig nicht mehr wahrscheinlich. In den meisten Ländern ist das Transferfenster seit Ende Januar geschlossen. Die Young Boys müssten also etwa in Russland, Schweden, Norwegen, oder Finnland fündig werden, wo die Transferperiode erst Mitte Februar zu Ende geht. Sogar bis Ende des Monats könnte Kaenzig einen Spieler verpflichten, der in der Schweiz spielt. «Es bieten sich aber nicht viele Möglichkeiten. Die Mannschaft verfügt auch so über genügend Qualität, um in der Rückrunde von Platz fünf vorzustossen.» Bei acht, respektive sieben Punkten Rückstand auf Luzern und Basel mag Kaenzig, gleich wie Trainer Vladimir Petkovic, nicht vom Meistertitel sprechen. Es sei aber wichtig, dass YB bis zum letzten Spiel des jeweiligen Wettbewerbs die Chance habe, etwas zu erreichen. «Egal, ob Meisterschaft, Cup, oder Europa League. Hauptsache es geht für uns bis zum Schluss um etwas.» Tickets gewinnenWollen Sie am Sonntag, 13. Februar live dabei sein, wenn die Young Boys den FC Zürich empfangen. Gewinnen Sie hier 3x2 Tickets für das erste Heimspiel der Rückrunde. Füllen Sie das unten stehende Formular aus um an der Verlosung teilzunehmen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/-Die-Anteilnahme-zeigt-dass-der-Klub-die-Leute-bewegt-/story/18818762
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Februar 2011, 13:20 |
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Der Bund, 05.02.2010 Drei neue Gesichter für YB und ihre ErwartungenEin neuer Cheftechniker, ein kompetenter Stadionchef und ein erfahrener Goalie – YB hat in der Winterpause mit speziellen Transfers für Schlagzeilen gesorgt. Mit dem 64-jährigen Hansruedi Hasler als Technischen Direktor, dem 56-jährigen Thomas Gurtner als neuer Leiter Betrieb und Events im Stade de Suisse und dem 34-jährigen Ivan Benito als neuer Goalie Nummer 2, haben die Young Boys während der Winterpause drei neue Persönlichkeiten mit viel Erfahrung an Bord geholt. Vor dem heutigen Rückrundenstart von YB in Bellinzona (17.45) äussern sich drei die «Neulinge» zum Klub und zu ihrer neuen Aufgabe. Thomas Gurtner: Mit der Rückkehr ging ein Wunsch in ErfüllungThomas Gurtner ist noch nicht vertraut mit dem Innenleben des BSC Young Boys. Seit er Anfang letzter Woche als neuer Leiter Betrieb und Events im Stade de Suisse Wankdorf vorgestellt wurde, hat er erst einen Tag an seinem neuen Arbeitsort verbracht. Er liess sich vom abtretenden Betriebsleiter Michael Kropf das Stadion zeigen und über verschiedene laufende Projekte informieren, führte mit etlichen Mitarbeitern kurze Begrüssungsgespräche und unterhielt sich auch länger mit seinem Chef Ilja Kaenzig. Er kennt den Delegierten des Verwaltungsrates seit mehr als 10 Jahren. In den letzten Monaten tauschten sich die beiden Männer mehrmals aus. Anfangs hätten sie über mögliche Formen der Zusammenarbeit zwischen YB und Manchester City diskutiert, sagt Gurtner, der seit Sommer 2010 als Berater beim englischen Verein tätig ist. Dann, irgendwann vor Weihnachten, habe ihn Kaenzig gefragt, ob er nicht den Posten des Stadionchefs übernehmen wolle. Gurtner, der viele Jahre bei der Sportagentur Team Marketing AG in Luzern gearbeitet hat, musste nicht lange überlegen. «Nach einen Zwischenstopp an Pfingsten 2010 in Bern hatte ich ohnehin den Beschluss gefasst, bei nächster Gelegenheit in meine Geburtsstadt zurückzukehren», erzählt der 56-Jährige. Etwas mehr als ein halbes Jahr später ist der Wunsch bereits Wirklichkeit geworden. Vorerst ist Gurtner allerdings noch ziemlich selten an seinem neuen Arbeitsplatz anzutreffen, da er noch bei Manchester City unter Vertrag steht bis im Mai. Hansruedi Hasler: Bei YB das Scouting offensiver betreibenMit über 20 Gesprächen mit den «wichtigsten Personen bei YB», so der neue Technische Direktor, habe er sich vorerst einen Überblick verschafft, berichtet Hansruedi Hasler, seit Jahresbeginn bei den Young Boys im Amt. Dabei gliederte er seinen Aufgabenbereich in drei Hauptbereiche. «Die langfristige Perspektive betrifft die 12- bis 13-jährigen Junioren. Da fehlt eindeutig die Qualität», bemängelt der ehemalige Ausbildungschef des Schweizerischen Fussballverbandes. «Wir müssen bei YB das Scouting offensiver betreiben und eine bessere Zusammenarbeit mit den benachbarten Vereinen anstreben.» Handlungsbedarf sieht Hasler aber auch bei den 16- bis 18-jährigen Spielern. «YB hat in diesem Altersbereich einige Junioren-Nationalspieler, aber zum Beispiel nicht so viele, wie sie der FC Luzern stellt.» So gelte es auch, sich bei den mittelfristigen Perspektiven mächtig anzustrengen. Und ein zentraler Aufgabenbereich sei das Tagesgeschäft, seine Tätigkeit als Ansprechperson und Helfer von Trainer Vladimir Petkovic. «Von dieser Zusammenarbeit kann auch ich profitieren, den Vladimir Petkovic ist ein Trainer mit grosser Erfahrung in verschiedenster Hinsicht.» Ivan Benito: Als Nummer 2 mithelfen, einen Titel zu holenIn der Vorrunde fuhr Ivan Benito jeweils von Erlinsbach, wo er mit seiner Familie wohnt, Richtung Osten ins Trainingscamp von GC nach Niederhasli. Seit diesem Jahr geht es nun vom Aargau fast täglich Richtung Westen ins Stade de Suisse nach Bern und zurück. Mit 34 Jahren die Karriere des Torhüters plötzlich in Bewegung geraten. Zuvor hatte er während 11 Saisons lang für den FC Aarau in der Super League gespielt, mit einem Abstecher zwischen 2003 und 2006 nach Italien zu Pistoiese und Juve Stabio. Einst, als junger Goalie, war Benito bei Aarau die Nummer 2 hinter Andreas Hilfiker gewesen, dem jetzigen Torhüter-Trainer des VfL Wolfsburg, wo er auch Diego Benaglio betreut. Bei den Young Boys sieht der erfahrene Goalie die Aufgabe, als Routinier Stammkeeper Marco Wölfli «ein bisschen Druck» zu machen, wie es der gebürtige Spanier formuliert. «Ich will mithelfen, einen oder mehrere Titel mit YB zu holen. Dann wären in Bern alle glücklich», sagt Benito. Für dreieinhalb Jahren hat er bei den Young Boys unterschrieben. Dass er einst den Weg seines Kollegen Andreas Hilfiker geht und Goalietrainer wird, schliesst Benito nicht aus. YB-Start in Bellinzona: 1. Sieg im 3. Anlauf?YB startet am Samstag im Stadio Comunale in Bellinzona in die Rückrunde und will mit drei Punkten eine gute Basis legen. Die Berner vermochten in der Hinrunde allerdings keines der beiden Duelle gegen die Tessiner zu gewinnen und holten nur einen Zähler. Die Bilanz in Bellinzona insgesamt präsentiert sich dennoch positiv: 12 Siege, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen. Zudem blieben die Tessiner zu Hause in den letzten sechs Spielen ohne Sieg. Gerber nicht mehr Chefscout Die Young Boys beenden das Arbeitsverhältnis mit Werner Gerber (59) per Ende April. Der frühere Sportchef und NLA-Spieler bei YB war seit 2009 mit einem 60-Prozent-Pensum als Chefscout im Nachwuchs angestellt. Beide Parteien beabsichtigen, die Zusammenarbeit im Mandatsverhältnis fortzusetzen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Drei-neue-Gesichter-fuer-YB-und-ihre-Erwartungen/story/22943506
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Februar 2011, 13:27 |
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Berner Zeitung, 05.02.2011 Noch mehr Optionen im YB-MittelfeldMit dem Spiel bei Bellinzona beginnt für YB am Samstag die Rückrunde. Moreno Costanzo und Alexander Farnerud sollen sich im Mittelfeld ergänzen. Für das Schweizer Fussballpublikum endet die Zeit des Wartens mit dem heutigen Rückrundenstart. Nach Unruhen im Betrieb und an der Transferfront soll bei YB endlich wieder die sportliche Leistung für Schlagzeilen sorgen. Die Young Boys starten mit der tückischen Auswärtspartie in Bellinzona in die Aufholjagd. Tückisch, weil der letzte Auftritt auf der anderen Seite des Gotthards wenig überzeugend war. 1:2 unterlag YB den Tessinern letzten Juli. Schon in der dritten Runde zeichneten sich damit die Leistungsschwankungen ab, die die Berner auch im weiteren Verlauf der Vorrunde beschäftigen sollten. «Anspruch auf einen Sieg»Auch im Rückspiel im Stade de Suisse resultierte mit dem 1:1 gegen den aktuellen Tabellensiebten ein unbefriedigendes Resultat. Dass die Bilanz gegen die Equipe von Roberto Morinini einer Aufbesserung bedarf, darüber ist sich auch Mittelfeldspieler Moreno Costanzo im Klaren: «Wir reisen mit Selbstvertrauen und dem Anspruch auf einen Sieg ins Tessin», sagt der Ostschweizer, der seit dieser Saison in Bern unter Vertrag steht. Die Vorbereitungsspiele seien allesamt positiv verlaufen, sagt Costanzo. «Die ersten Tests dienen dem Aufbau der Kondition, bei den weiteren muss dann der Rhythmus gefunden werden. Doch Testspiele sind unvergleichbar zu jedem Ernstkampf.» YB hat in den sechs Begegnungen nie verloren. 2:1 gewann man beispielsweise gegen Lech Posen, der Sieg in Marbella gegen den polnischen Meister war wohl die beste Leistung der Berner in der diesjährigen Vorbereitung. Im Spiel gegen den Europa-League-Teilnehmer standen das erste Mal zwei potenzielle YB-Regisseure zusammen auf dem Platz. Costanzo, in der Hinrunde zumeist als Spielgestalter am Werk, und Alexander Farnerud, nach eigenen Aussagen «zuständig für den letzten Pass», könnten bei YB in der Rückrunde auch als Duo auftreten. YB-Trainer Vladimir Petkovic ist erfreut über die Verstärkung im offensiven Mittelfeld, betont aber: «Farnerud ist ein Allrounder. Ihn kann man auf den Flügeln, defensiv oder offensiv einsetzen.» Der Schwede selbst äussert sich zu seinen persönlichen Zielen vorsichtig und sagt einzig: «Ich bin hierhergekommen, um YB weiterzubringen.» Costanzo sieht sich hingegen in einer zentralen Rolle: «Meine Position ist in der Mitte.» «Es sind alle sehr freundlich»Konfliktpotenzial soll sich durch die neue Konstellation mit den technisch versierten Akteuren nicht ergeben. Farnerud, der nach seiner Vertragsunterzeichnung Mitte Januar sogleich ins Trainingslager nachreiste und sich nahtlos in die Vorbereitung einfügte, hat sich gut eingelebt im YB-Tross. «Es sind alle sehr freundlich», sagte der fünffache schwedische Nationalspieler gestern vor der Abfahrt ins Tessin, «ich fühle mich wohl». Das Duo Farnerud/Costanzo ist für den Trainer eine angenehme Option, Petkovic stehen so zwei Spieler, die den letzten, gefährlichen Pass beherrschen, zur Verfügung. Der 26-jährige Farnerud und der bald 23-jährige Costanzo durften im Spiel gegen Lech Posen beide im zentralen Mittelfeld agieren. «Das klappte nicht schlecht», meint Costanzo. Im Dreierpik übernahmen sie die offensive Rolle, während ihnen der Rücken freigehalten wurde. «Ich denke, wir passen gut zusammen», sagt der St.Galler. «In der Mannschaft ist viel Qualität vorhanden», sagt der Schwede. Ob Farnerud und Costanzo jetzt schon zusammen arbeiten oder ob Petkovic die zwei Regisseure vorderhand getrennt einsetzt, wird sich in Bellinzona erstmals zeigen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Noch-mehr-Optionen-im-YBMittelfeld/story/10591795
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Februar 2011, 14:35 |
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NZZ, 06.02.2011 YB wischt Fragen vom TischNach Zäsuren und Wirren im Umfeld gewinnen die Berner in Bellinzona 5:1 Wäre die AC Bellinzona nicht so inferior gewesen, könnte man die Young Boys in den Fussball-Himmel loben. Sie hätten bei ihrem Gastspiel im Tessin noch höher als 5:1 gewinnen müssen. So schön kann das Leben sein. Zuerst blinzelten die Young Boys im Stadio Comunale in die tief liegende Sonne, und es wurden erste Frühlingsgefühle geweckt. Was folgte, war nicht schlecht. 5:1, zwei Lattenschüsse, Domination, Stilsicherheit, Stabilität, Ruhe, Abgeklärtheit. Der YB-CEO Ilja Kaenzig lächelte, der Trainer Vladimir Petkovic sprach von «perfekter Taktik» und verwässerte aus unerfindlichen Gründen die Diskussion um die Systemfrage. Hier hatte niemand ein Problem. Oder höchstens der Bellinzona-Trainer Roberto Morinini, der mit zerzaustem Haar und glasigem Blick die Demontage, die krassen Fehler und das kollektive Versagen der Seinen in Worte kleidete. Anzeige:Der YB-Stürmer Henri Bienvenu schoss zwei Tore und schaute nachher mit grossen Augen in die Welt. Senad Lulic lief dem Gegner unermüdlich um die Ohren, traf einmal das Tor und gab zwei entscheidende Pässe. Emiliano Dudar hatte erstmals seit seiner bedrohlichen Kopfverletzung am 12. September 2010 wieder ein Wettbewerbsspiel und beschrieb danach die Freude, mit Kopfschutz und Vorsicht alles heil überstanden zu haben. Sie alle schauten bereits nach vorne: Am nächsten Sonntag gastiert der FC Zürich in Bern. «Wir sind unserem Publikum etwas schuldig», sagte Lulic. Man hätte wirklich meinen können, dass für YB nur die Sonne scheine. Dabei ist in Bern in den letzten Wochen so viel passiert und verändert worden wie in keinem anderen Super-League-Klub. Hansruedi Hasler wurde Technischer Direktor. In der Organisation des Stadions sprangen Personen ab, die zum Teil flugs ins Stadionprojekt des Kantonsrivalen FC Thun wechselten. Den gleichen Weg ging der Hauptsponsor. Dafür kommt Thomas Gurtner, ein Mann mit Marketingerfahrung aus der Champions League, als Manager ins Stade de Suisse. Um den YB-Sportchef Alain Baumann entstand ein Wirbel, weil ihn seine Kündigung während der Festtage nicht erreicht haben soll. Danach bekräftigte Kaenzig, dass Baumann beim Auftakt zur Rückrunde «sicher» noch im Klub sei, worauf sich zwei Wochen später per sofort die Wege trennten. Die Berner meldeten voller Stolz den Transfer des Südkoreaners Koo Ja Cheol, ehe dieser plötzlich in Wolfsburg unterschrieb. Die Verwirrung war perfekt. YB und Kaenzig hoffen auf einen für sie positiven Schiedsspruch der Fifa. Fragen über Fragen. Und Zweifel. Zuletzt wurde das Ende der Zusammenarbeit mit dem Scout Werner Gerber kommuniziert. Das alles hat keine Auswirkung auf das Team. «Wir lassen uns von aussen nicht beeinflussen», sagte Petkovic, und gut sei, dass «wieder über Sport gesprochen wird». Der Spieler Mario Raimondi relativierte: «Seit 2005 hat's so viele Wechsel gegeben. Damit muss man leben. Von damals sind neben mir noch vier Personen dabei.» Der Goalie Marco Wölfli ergänzte: «Wir sind Profis.» So einfach ist das. Die erste YB-Antwort ist beeindruckend: 5 zu 1. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/yb_wischt_fragen_vom_tisch_1.9371566.html
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