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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 3. Oktober 2010, 08:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 03.10.2010 Der Plastik macht die Spieler rasen-d!Spieleraufstand gegen Kunstrasen! In der Exklusiv-Umfrage von SonntagsBlick unter 186 Super-League-Profis sprechen sich 87 Prozent gegen den Plastik-Untergrund aus. Viele fürchten sich vor Verletzungen. Wer unseren Nati-Captain Alex Frei (31) auf das Spielen auf Kunstrasen anspricht, bekommt eine klare Antwort. Er sagt zu SonntagsBlick: «Es kann und darf nicht sein, dass Junioren auf Kunstrasen die Fussballausbildung machen. Meine Verletzung wäre auf Kunstrasen noch viel gravierender ausgefallen, obwohl sie in diesem Ausmass schon gravierend genug war.» Frei brach sich anfangs Jahr auf dem Naturrasen des Basler St. Jakob-Parks den Oberarm und fiel monatelang aus. Nicht mal bei YB und Xamax beliebt Freis Skepsis gegenüber künstlichem Untergrund teilen fast alle Profis in der Super League. Der Plastik macht die Kicker rasen-d. SonntagsBlick fragte 186 Spieler aus allen zehn Vereinen, ob sie gerne auf Kunstrasen spielen. Dies anonym, wobei sich viele Profis auch gerne zitieren lassen. Das Ergebnis der Exklusiv-Umfrage ist ein Schlag ins Gesicht für alle Verfechter des Plastiks: 161 Spieler mögen den künstlichen Untergrund nicht – unfassbare 87 Prozent. Gerade mal 13 Akteure (7 Prozent) spielen gerne auf Kunstrasen. Zwölf Spielern ist es entweder egal oder sie enthielten sich der Stimme. Interessant an der Umfrage: Bei keinem einzigen Klub findet der Kunstrasen eine Mehrheit bei den Spielern. Nicht mal bei YB und Xamax. In Bern und Neuenburg wird im Moment noch auf Plastik gespielt. Bei den Young Boys spielt nicht ein einziger Akteur gerne auf Kunstrasen. Elf bevorzugen Naturrasen, vier enthalten sich! Der eine oder andere hätte sich auch zitieren lassen, doch die Sätze wurden zurückgezogen. Bei Xamax können sich immerhin neun Spieler mit dem Kunstrasen anfreunden. Von den restlichen neun Klubs kommen nur noch vier Pro-Stimmen. Vor vier Wochen hatte Fifa-Boss Sepp Blatter im SonntagsBlick über Kunstrasen gesagt: «Das ist die Zukunft. In zehn Jahren reden wir nicht mehr darüber, das ist die normale Entwicklung. Die jungen Spieler wachsen damit auf.» In der Schweiz gibt es andere Überlegungen: Der FC Luzern kippte seine Pläne, wird im neuen Stadion auf Naturrasen spielen. Auch bei YB macht man sich Gedanken, wieder auf Naturrasen zu spielen. Naturrasen ist massiv billiger gewordenWarum dieses Umdenken? Weil der Naturrasen massiv billiger geworden ist. Vor etwa zehn Jahren kostete ein neues Grün rund 500´000 Franken. Heute sind es noch etwa 150´000 Franken. Der neue YB-Kunstrasen kostete ungefähr 400´000 Franken. Er liegt übrigens auf einem Untergrund, der über eine Million Franken kostete. Vieles spricht dafür, dass sich Kunstrasen im Spitzenfussball nicht durchsetzen kann. In den grossen Ligen wird auf Rasen gespielt. Nur bei den kleinen französischen Klubs Nancy und Lorient wird auf Plastik gespielt. Zum Ärger der Klubs. Rennes-Trainer Frédéric Antonetti tobte nach einem 3:0-Sieg (!) in Nancy: «Als Zuschauer würde ich nicht ins Stadion kommen. Das hat nichts mit Fussball zu tun. Ich wette, dass Nancy zum Naturrasen zurückkehren wird. Fussball ist nicht synthetisch.» http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/der-plastik-macht-die-spieler-rasen-d-157780
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Oktober 2010, 11:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 04.10.2010
Cupfinal in Bern auf Naturrasen
Spieler-Aufstand gegen den Kunstrasen! Und jetzt redet Benno Oertig, der Verwaltungsrats-Boss des Stade de Suisse, Klartext.
Das Resultat der exklusiven SonntagsBlick-Umfrage ist niederschmetternd für alle Freunde des Kunstrasen-Fussballs. Von 186 befragten Super-League-Profis sprachen sich 161 gegen Kunstrasen aus, rund 87 Prozent (siehe Grafik).
Dieses Ergebnis überrascht Fussball-Kenner nicht – auch nicht Benno Oertig, den VRBoss des Stade de Suisse. Oertig, der so etwas wie der Vater des Berner Stadions ist, sagt: «Ich bin nicht der grösste Freund des Kunstrasens, das ist bekannt. Ein Vergleich: Ich spiele seit rund 35 Jahren Golf. Wenn ich mir vorstelle, dass ich auf Kunstrasen Golf spielen müsste, hätte ich schon lange aufgehört.»
Doch warum hat man dann in Bern bisher so lange auf Kunstrasen gespielt? Oertig: «Das war ein Versuch. Damals hat man bis hinauf zur Fifa gehört, dass die WM 2010 in Südafrika auf Kunstrasen gespielt werde. Das ist ja inzwischen überholt und hat sich nicht bewahrheitet.»
Rumms! YB rückt vom Kunstra-sen ab. Die Berner klären ab, ob man bald wieder auf Naturrasen spielt. Geprüft wird aber auch eine Misch-Unterlage aus 25 Prozent Kunstund 75 Prozent Naturrasen.
Neu ist: YB will den Cupfinal in dieser Saison bekommen! «In der Rückrunde werden wir noch nicht auf Naturrasen spielen», sagt Oertig, «aber je nachdem, was die Abklärungen ergeben, kann es dann schnell gehen. Vielleicht gibt es Mitte, Ende Mai eine Möglichkeit, Naturrasen einzubauen.»
Das heisst im Klartext: Nach Ende der Meisterschaft käme der ungeliebte Plastik raus und Naturrasen rein. Oertig erklärt: «Das wäre zwischen dem Ende der Meisterschaft und dem Cupfinal. Heute geht es mit der Verlegung von Naturrasen ja sehr schnell. Dann gibt es eine Chance auf den Cupfinal 2011. In dieser Frage bereiten wir uns vor, natürlich.» Mit Naturrasen würden die Berner zudem wieder Länderspiele bekommen.
Das Städteduell um den Cupfinal ist lanciert!
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. März 2011, 15:03 |
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Berner Zeitung, 22.03.2011 Kunstrasen bleibt wohl noch längerDie Young Boys möchten unbedingt wieder Naturrasen im Stade de Suisse einsetzen. Weil in Bern und Umgebung Fussballplätze aber Mangelware sind, dürfte der Kunstrasen mindestens noch ein halbes Jahr bestehen bleiben. Sportlich läufts YB gerade relativ gut, und der Verein ist bestrebt, alle umworbenen Akteure zu behalten und «das Team im Sommer weiter zu verstärken», wie Ilja Kaenzig sagt. Die Perspektiven seien ausgezeichnet, findet der YB-CEO, der mit seiner Crew auf vielen Gebieten aktiv ist. Mit Sorge beobachtet Kaenzig dabei die Entwicklung bezüglich Verlegung eines Naturrasens im Stade de Suisse. Im letzten Herbst erklärten die neuen Verantwortlichen, der Kunstrasen habe in Bern keine Zukunft, es sei eines der wichtigsten Anliegen, die YB-Heimspiele bald wieder auf echtem Rasen austragen zu können. «Eine grosse Mehrheit der Fussballfans mag den Kunstrasen nicht», sagt Ilja Kaenzig auch gestern Montag. «Und es ist doch eine Schande, wenn Länderspiele und der Cupfinal nicht in der Hauptstadt in dieser tollen Arena stattfinden können.» Es sei schon speziell, wenn das Nationalteam in Zukunft beispielsweise in Luzern und St.Gallen spiele, nicht aber in Bern. «Und auch Turniere oder Testspiele mit grossen europäischen Vereinen sind auf Kunstrasen nicht realisierbar.» Auch eine Frage des GeldesAllerdings unterschätzten Ilja Kaenzig und seine Mitstreiter die (seit Jahren thematisierte) Knappheit an Fussballplätzen in Bern. «Das war mir nicht so bewusst», sagt Kaenzig. Wenn im Stade de Suisse ein Naturrasen verlegt wird, benötigt YB laut Kaenzig «idealerweise drei Trainingsplätze» für die erste Mannschaft und die wichtigsten Nachwuchsteams: zwei Naturplätze und einen Kunstrasenplatz, um auch bei schlechter Witterung trainieren zu können. Allenfalls würden auch eineinhalb Naturplätze plus ein Kunstrasenplatz ausreichen, doch es sei nahezu unmöglich, auf Stadtgebiet fündig zu werden, sagt Kaenzig. «Wir hatten drei gute Gespräche mit der Stadt Bern, aber es gibt einfach keine freien Flächen.» Und auf dem Neufeld, wo bereits ein Teil des Trainingsbetriebs der jüngeren YB-Teams organisiert ist, hat es eben neben dem FC Bern und weiteren Sportvereinen auch keinen Platz mehr. Und so ist YB fieberhaft auf der Suche nach Trainingsplätzen, die rund fünf bis zehn Autominuten vom Stade de Suisse entfernt sind. Mittlerweile gehen die Überlegungen jedoch auch so weit, allenfalls deutlich weiter ausserhalb von Bern Land zu finden – oder zu kaufen. «Aber das ist erstens ebenfalls nicht so einfach und zweitens eine Kostenfrage», sagt Kaenzig. Eine Option sei zudem, eine Art YB-Campus zu errichten nach dem Vorbild grosser europäischer Vereine. «Doch das ist Zukunftsmusik», erklärt der YB-Chef. «Wir wären schon froh, wenn wir zwei, drei Trainingsplätze finden würden.» Erst im Sommer 2012?Und so wie es jetzt aussieht, dürfte YB also nächste Saison mindestens die Heimspiele der Vorrunde noch auf Kunstrasen austragen. Es dauert einige Wochen, um einen Naturrasen zu verlegen, und das wäre, sagt Kaenzig, ja auch in der Winterpause möglich – wahrscheinlich aber dauert es sogar bis Sommer 2012, ehe YB das wichtige Projekt endlich abschliessen kann. «Wir machen keinen Schnellschuss, den wir später bereuen», sagt Kaenzig. «Und wenn wir wirklich bloss 30 Kilometer entfernt von Bern Trainingsplätze oder Land finden sollten, muss man irgendwann halt leider entscheiden, den Kunstrasen zu behalten.» So weit ist es nicht, der Verein hofft immer noch auf eine Lösung. Musikfans übrigens sollten sich nicht zu sehr über den Verbleib des Kunstrasens freuen, denn 2011 sei «ein sehr mageres Konzertjahr», sagt Kaenzig, «da kaum grosse Bands oder Musiker auf Tournee sind». http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23284912
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 09:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2011  Zitat: Berner Stade de Suisse erhält Naturrasen
Nach fünf Jahren Kunstrasen erhält das Berner Stade de Suisse bald wieder einen natürlichen Untergrund. Schon im Februar 2012 wird die Fussball-Nationalmannschaft in Bern ein Testspiel auf dem neuen Naturrasen austragen. Im Berner Stade de Suisse ist bald Schluss mit Kunstrasen: Wahrscheinlich in der Winterpause wird er durch einen Naturrasen ersetzt. Das ist die Voraussetzung dafür, dass auch die Schweizer Fussballnationalmannschaft wieder in Bern Spiele austrägt.
Länderspiel Schweiz-Argentinien im Februar
Zu einem Länderspiel wird es bereits kurz nach Verlegen des Naturrasens kommen, wie die Stadionbetreiber bekanntgaben. Dies gleich zu einem besonderen: Die Schweiz spielt am 29. Februar 2012 in Bern gegen Argentinien, eine der besten Fussballnationen der Welt. Es handelt sich um ein Freundschaftsspiel.
Letztmals spielte die Schweizer Fussballnationalmannschaft im November 2005 in Bern, damals gegen die Türkei. Nicht mehr in Bern spielte die Schweizer Nati in den letzten Jahren, weil sowohl der jetzige Trainer Ottmar Hitzfeld als auch sein Vorgänger Köbi Kuhn nicht auf Kunstrasen spielen wollten.
YB informiert bald zu neuem Trainingszentrum
Auch der jetzige Trainer des BSC Young Boys Bern, Christian Gross, ist kein Freund von Kunstrasen. Es ist deshalb keine Überraschung, dass diese Unterlage ersetzt wird. Der Ersatz bedeutet aber, dass die Stadionbetreiber respektive der Berner Traditionsklub neue Trainingsmöglichkeiten brauchen.
Denn die 1. Mannschaft des BSC YB trainiert auf der robusten Unterlage aus Kunststoff. Das wird nach dem Ersatz des Kunst- durch einen Naturrasen nicht mehr oder weniger gut möglich sein.
YB sucht neues Trainingszentrum
Wie die Berner Young Boys dieses Problem lösen wollen, geben sie Mitte Oktober bekannt, wie es in der Mitteilung der Stadionbetreiber weiter heisst. Sie sind seit längerer Zeit auf der Suche nach einem neuen Trainingszentrum.
Der Kunstrasen wurde 2006 im 2005 eingeweihten Stade de Suisse verlegt, weil so das Stadion besser für Konzerte und andere Massenveranstaltungen genutzt werden kann. http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichte ... rasen.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 09:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.10.2011  Zitat: Nati-Test gegen Argentinien in Bern
Schon im Frühling: Wieder Naturrasen im Stade de Suisse
BERN - Überraschung! Die Schweiz spielt wieder im Stade de Suisse – im Februar gegen den zweifachen Weltmeister Argentinien.
Am 29. Februar 2012 trägt die Schweiz ein Testländerspiel gegen Messi und Co. aus. Und zwar nicht wie meistens im Basler St. Jakob-Park, sondern wieder einmal in Bern.
Wegen der künstlichen Unterlage durfte in der Hauptstadt letztmals am 12. November 2005 in der WM-Barrage gegen die Türkei (2:0) ein Länderspiel gespielt werden.
Wie Blick am Abend exklusiv weiss, können die Fans in Bern im Frühling wieder echten Rasen riechen. Über dem Plastikteppich wird nämlich Naturrasen verlegt. Nati-Trainer Hitzfeld: «Für die Zuschauer aus der ganzen Schweiz ist Bern sehr gut gelegen und verkehrstechnisch optimal erschlossen. Darum hoffe ich, dass wir gegen Lionel Messis Argentinien vor vollen Rängen und in einer grossartigen Atmosphäre spielen können.»
Auf dem Naturrasen werden dann auch die Young Boys in der Rückrunde ihre Heimspiele austragen. Zur grossen Freude von YB-Trainer Christian Gross.
Multifunktional bleibt das Stade de Suisse trotzdem: Für Konzerte könne der Naturrasen entfernt, zwischengelagert und wieder installiert werden. http://www.blick.ch/sport/fussball/nati ... ern-183591
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 09:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2011  Zitat: Naturrasen in Bern – das Nationalteam kehrt zurück
Im Stade de Suisse wird im Winter der Kunst- durch Naturrasen ersetzt. Am 29.Februar gegen Argentinien wird das Nationalteam erstmals nach über sechs Jahren wieder in Bern antreten.
Im Interview mit dieser Zeitung hatte YB-Chef Ilja Kaenzig am Mittwoch angetönt, in der Winterpause werde im Stade de Suisse ein Naturrasen verlegt. Gestern wurde Kaenzigs Andeutung bestätigt – zunächst durch den Schweizerischen Fussballverband. Der SFV gab bekannt, das Freundschaftsspiel des Nationalteams gegen Argentinien finde am 29.Februar 2012 in Bern statt. Die Geschäftsleitung des Stade de Suisse habe dem Verband zugesichert, dass bis dann der Kunstrasen, auf dem YB seit Frühling 2006 spiele, durch eine natürliche Spielfläche ersetzt werde, schrieb der Verband in einer Mitteilung. Das Schweizer Nationalteam wird somit erstmals seit November 2005 und dem 2:0 in der Barrage zur WM 2006 gegen die Türkei ins Stade de Suisse zurückkehren. Die letzten internationalen Partien fanden 2008 anlässlich der Europameisterschaft statt.
Cupfinal soll folgen
Kurz nach dem SFV teilte gestern Nachmittag auch das Stade de Suisse mit, der Naturrasen werde bis Ende Februar verlegt. Wann und wie genau der Rasenwechsel abläuft, wird an einer Pressekonferenz heute in einer Woche bekannt gegeben. «Mittlerweile sind wir vom Stade de Suisse alle Rasenspezialisten. Es braucht daher ein wenig Zeit, um alles zu erklären», sagt Kaenzig und lacht. Allerdings korrigierte er das Communiqué des SFV, wonach der neue Rasen in Bern für Konzerte und andere Veranstaltungen im Stadion «effizient entfernt, zwischengelagert und wieder installiert» werden könne. «Das stimmt so nicht. Das Ganze wird ein wenig anders aussehen. Der Verband ist da etwas vorgeprescht», sagt Kaenzig.
Interessant wird vor allem sein, wo YB trainiert, wenn ab Winter das Stadion nicht mehr als Trainingsort infrage kommt. Die schwierige Suche nach Rasenplätzen in Bern und Umgebung hatte Kaenzig stets angeführt, wenn es in den letzten Monaten um einen möglichen Rasentausch ging. Nächsten Donnerstag will er auch das aufzeigen. «Wir sind auf gutem Weg. Es sind aber noch keine Verträge mit der Stadt und dem Sportamt abgeschlossen worden. Daher kann ich diesbezüglich noch nichts bestätigen», sagt Kaenzig. Dass der SFV den Austragungsort des Spiels gegen Argentinien gestern bekannt geben wollte, brachte ihn und seine Mitarbeiter unter Zugzwang. Er sagt: «Jetzt gibt es kein Zurück. Jetzt muss es klappen.»
Bei allem Stress, den die Aufgabe mit sich bringt, freut sich Kaenzig über den Zuschlag für das Länderspiel gegen Argen-tinien und dessen Weltstar Lionel Messi. «Es ist eine Riesensache, und ich freue mich besonders für meine Mitarbeiter, die für diese Sache hart gearbeitet haben.»
Das erste Länderspiel des Schweizer Nationalteams nach über sechs Jahren soll der Startschuss sein für weitere spektakuläre Partien im Stade de Suisse, hofft Kaenzig: «Als Nächstes wollen wir den Cupfinal definitiv nach Bern zurückholen.» Die letzten beiden Austragungen fanden in Basel statt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23864220
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2011, 11:00 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Zitat: Naturrasen in Bern ENDLICH!!!!!!! 
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2011, 15:32 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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Zitat: Der besondere Naturrasen, der nur 40 Kilo pro Quadratmeter wiegt, hält im Minimum vier Monate – es braucht also drei bis vier Rasenbeläge pro Jahr!!! Die Betriebskosten belaufen sich auf rund eine halbe Million Franken pro Jahr. ob sich das jahr für jahr rechnet? finde das ziemlich übertrieben!
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2011, 18:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.10.2011  Zitat: Das System im Stade de Suisse ist weltweit einzigartig
Wie YB am Donnerstagnachmittag an einer Medienkonferenz mitteilte, wird im Stade de Suisse im Dezember ein neuartiger Naturrasen verlegt. Der Kunstrasen bleibt erhalten und kann reaktiviert werden. Bernerzeitung.ch berichtete live.
Stade de Suisse setzt künftig auf kurzlebigen Naturrasen
Im Berner Stade de Suisse liegt künftig ein besonders beschaffener Naturrasen, der bis zu viermal pro Jahr ersetzt werden muss. Dafür hat er den Vorteil, dass er direkt auf den bestehenden Kunstrasen gelegt werden kann.
Den Stadionbetreibern stehen neu also beide Unterlagen zur Verfügung, wie sie am Donnerstag vor den Medien betonten. «Wir können künftig Konzerte auf Kunstrasen durchführen und schon wenige Tage später wieder ein Fussballspiel auf Naturrasen veranstalten», sagte Stadionchef Ilja Kaenzig.
Der so genannte Dicksodenrasen ist ein völlig neues Produkt. Er kam noch nirgends in Europa wettkampfmässig zum Einsatz. Der Rasen gilt als äusserst strapazierfähig, hat aber eine kurze Haltbarkeit von wenigen Monaten.
Im kommenden Dezember wird er erstmals in 127 Einzelrollen aufgetragen. Rasen Nummer 2 ist bereits im April 2012 vorgesehen. Im Sommer gibt es ein Zeitfenster für Konzerte, dann folgen die Rasen Nummer 3 und 4. Die jährlichen Betriebskosten für das neue System werden auf eine halbe Million Franken geschätzt.
Das Stade de Suisse kehrt nach gut fünf Jahren zu Naturrasen zurück, weil YB-Trainer Christian Gross das so wollte. Ausserdem musste Bern seit 2006 wegen des Kunstrasens auf Länderspiele und meistens auch auf den traditionsreichen Cupfinal verzichten.
Kein Trainingszentrum
Der Vorteil war, dass mehrere YB-Mannschaften bei jeder Witterung im Stadion trainieren konnten. Das ist nun nicht mehr möglich. Trotzdem sind die Pläne des Klubs für ein Trainingszentrum in Lyss oder Kerzers einstweilen vom Tisch.
Die erste Mannschaft werde künftig in erster Linie im Stadion Neufeld und im Turnerstadion Wankdorf neben dem Stade de Suisse trainieren, sagte der Technische Direktor Hansruedi Hasler. Für die Juniorenteams zeichnen sich nach seinen Angaben Lösungen auf verschiedenen städtischen Sportplätzen ab. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15506402
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2011, 18:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.10.2011  Zitat: «Wir sind alle infiziert vom Rasenvirus»
Der CEO und Verwaltungsratsdelegierte des BSC Young Boys, Ilja Kaenzig, ist überzeugt vom neuen Rasen im Stade de Suisse. Mit dem einzigartigen Rasensystem können weiterhin Konzerte und andere Anlässe im Stadion stattfinden. Die Kosten seien dabei nicht höher als mit Kunstrasen.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16645040
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