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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Dezember 2013, 15:20 
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Er geht ohne Kuno und ohne YB-Titel

Am Sonntag, beim Spiel YB - St.Gallen, steht der Moderator des Stade TV zum letzten Mal im Einsatz. Stefan Eggli erhielt die Kündigung. Zwei seiner Wünsche blieben unerfüllt: ein YB-Titel und Züri-West-Sänger Kuno Lauener als Studiogast.

Sogar mit 40 Grad Fieber und Schüttelfrost stand er schon – in mehrere Jacken gehüllt – unten am Spielfeldrand des Stade de Suisse. Mit dem Mikrofon in der Hand und einem Kameramann im Schlepptau. Die Fussballer, die Trainer und die Geschäftsführer bei YB kamen und gingen. Doch Stefan Eggli, der Moderator des YB-eigenen Stade TV, war seit der Eröffnung des Stade de Suisse im Sommer 2005 immer da. Bei gegen 200 YB-Spielen flimmerte sein Gesicht über die grossen Screens am Stadiondach.

Doch dann kam dieser Mittwoch vor dem Spitzenspiel gegen den FC Basel, als die YB-Verantwortlichen dem Moderator seine Kündigung mitteilten. «Ich war schockiert – und traurig», erzählt der 41-jährige Familienvater gut zwei Wochen später. Die YB-Verantwortlichen liessen ihm die Wahl, ob er die beiden letzten Spiele des Jahres gegen Basel und St.Gallen noch moderieren wolle oder in Anbetracht der Kündigung doch lieber darauf verzichte. «Für mich war schnell klar, dass ich das mache», erzählt Eggli. Dies sei ein Gebot der Professionalität. «Zudem finde ich es schön, wenn ich die Vorrunde noch beenden und mich von den Fans verabschieden kann.» Die Gelegenheit dazu erhält er morgen beim letzten YB-Spiel dieser Vorrunde gegen St.Gallen.

Musiker, Missen, Politiker

Es war im Juni 2005 auf dem Balkon der YB-Geschäftsstelle im Stade de Suisse, als sich Stefan Eggli, der ehemalige Radiomoderator, in einem Casting gegen 15 Mitbewerber durchsetzte und den Job als Moderator des Stade TV erhielt. Das Studio bestand damals noch aus Stehtischen, die neben der Seitenlinie zwischen der Cornerfahne und der Spielerbank standen. Später wurde das Studio aufgemotzt und auf die Zwischenplattform der Haupttribüne verlegt. Musiker, Missen, Schriftsteller, Politiker oder verletzte und ehemalige YB-Spieler gehörten zu Egglis Studiogästen, die er vor dem Spiel interviewte.

Kuno Lauener kam leider nie

Er habe die Gäste jeweils selber ausgewählt. «Leider habe ich es nie geschafft, Züri-West-Sänger Kuno Lauener als Studiogast zu gewinnen.» Dieser Wunsch bleibt für Stefan Eggli nun ebenso unerfüllt, wie eine YB-Meisterfeier zu moderieren.

Acht Saisons, viele Cupspiele, zwei Cupfinals mit YB, die Champions-League-Qualifikation und mehrere Europa-League-Spiele hat er mit YB erlebt. «Bis auf ein paar Testspiele habe ich keine Partie verpasst», betont Stefan Eggli. Als seine zwei schönsten Erlebnisse nennt er das Heimspiel gegen Tottenham in der Champions-League-Qualifikation 2010, als YB nach 28 Minuten mit 3:0 in Führung lag. Und natürlich den Sieg über Basel im Penaltyschiessen des Cuphalbfinals im Jahr 2009.

Gemischte Gefühle hat er bei der Erinnerung an die Finalissima 2010, als YB (ebenfalls gegen Basel) den Meistertitel im letzten Spiel der Saison noch aus der Hand gab. «Wenn du vor so einem Spiel vor der Fankurve stehst und die Leute bei der Mannschaftsaufstellung die Namen der Spieler mitschreien, dann geht dir das durch Mark und Bein», sagt Stefan Eggli. Umso frustrierender sei es gewesen, als die Basler 90 Minuten später im YB-Stadion den Meisterpokal erhielten.

Emotionen verarbeiten

Er habe dank YB unglaublich viele Leute kennen gelernt und viele Reisen gemacht, sagt Stefan Eggli. Zudem sei sein Job für ihn eine Plattform gewesen. «Ich habe deswegen Engagements der Sendung »Live-Ran« auf Sat1 und später bei Teleclub erhalten.» Ob ihm diese Plattform auch bei der bevorstehenden Jobsuche helfe, werde sich zeigen. «Ich weiss noch nicht zu hundert Prozent, was ich als Nächstes mache.» Er sei aber mit ein paar Leuten im Gespräch.

Doch zuerst steht noch seine Abschiedsvorstellung bei YB an. «Ich versuche, so normal und professionell wie immer zu arbeiten. Aber es wird bestimmt sehr emotional für mich», sagt Stefan Eggli. Schliesslich habe er mitgeholfen, das Stade TV aufzubauen. «Ich habe da viel Herzblut reingegeben.»

Die Winterpause will er nutzen, um seine Emotionen wegen der unerwarteten Entlassung zu verarbeiten. Danach komme er als Zuschauer wieder ins Stade de Suisse. «YB bleibt in meinem Herzen», sagt Stefan Eggli.


Drei Entlassungen bei YB

YB-Sprecher Albert Staudenmann begründet auf Anfrage die Kündigung gegenüber Stefan Eggli, dem Moderator des Stade TV: «Das Rahmenprogramm rund um die YB-Heimspiele wird angepasst. Ab der Rückrunde wird es im Stade TV weniger moderierte Beiträge geben.» Das Stade TV werde aber weiterhin betrieben. Das Ziel sei es, «kurze, prägnante Beiträge zu realisieren, welche die Mannschaft und den Klub den YB-Sympathisanten näherbringen».

Staudenmann betont: «Stefan Eggli hat als Moderator sehr professionelle Arbeit geleistet.» Seine Aufgaben würden aber auf mehrere Schultern verteilt. «Es wird künftig nicht mehr einen einzigen Moderator im bisherigen Sinn geben.»
Neben Eggli hat YB auch einem Materialwart sowie dem Finanzchef gekündigt. «Wir befinden uns in einer Phase der Restrukturierung, bei der Kosten eingespart und Erträge gesteigert werden sollen», sagt Staudenmann. Die bisherige Stellvertreterin wird die Aufgaben des Finanzchefs übernehmen.

YB muss sparen. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Verlust rund 15 Millionen. Und im aktuellen Jahr zeichnet sich dem Vernehmen nach erneut ein Verlust in Millionenhöhe ab. Staudenmann betont: «YB kommentiert keine Zahlen.»


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/28500410

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. Dezember 2013, 22:34 
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François Affolter verlässt YB

François Affolter verlässt die Young Boys per Ende Jahr. Beim FC Luzern will der 22-jährige Verteidiger seine Karriere neu lancieren.

Affolter kehrte vor rund einem Jahr von Werder Bremen zu YB zurück, nachdem ihn die Berner an den deutschen Bundesligisten ausgeliehen hatten. In der Bundeshauptstadt ging es zuletzt aber nur noch abwärts für den fünffachen Schweizer Internationalen und Olympia-Teilnehmer von London. Affolter stagnierte regelrecht. In der abgelaufenen Super-League-Vorrunde kam er nur gerade auf zwei Teileinsätze beziehungsweise 24 Einsatzminuten.

Mit den Innerschweizern hat er sich auf einen bis Juni 2018 gültigen Vertrag geeinigt. Die Höhe der Ablösesumme ist nicht bekannt. Während die Young Boys Affolter ziehen lassen, holen sie für die Verteidigung Jan Lecjaks zurück. Der 23-jährige Tscheche war zuletzt an Valerenga Oslo ausgeliehen.

Thomas Fekete muss pausieren – und erhält Vertrag

Lecjaks nimmt in der Rückrunde die Position ein, die eigentlich dem talentierten Nachwuchsspieler Thomas Fekete zugedacht gewesen wäre. Der 18-Jährige muss sich jedoch Anfang Januar einer Hüftoperation unterziehen, die einen monatelangen Ausfall zur Folge haben wird.

Thomas Fekete wird ab der nächsten Saison fix in die erste Mannschaft der BSC Young Boys integriert. Er erhält einen ab Sommer 2014 gültigen Profivertrag über vier Jahre.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18773760

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Dezember 2013, 12:16 
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Die Zahlen sprechen für Forte und seine Mannschaft

Der BSC YB geht mit guten Perspektiven in die Winterpause.

Der letzte Eindruck bleibt am längsten haften. Und so zeigte sich Trainer Uli Forte gestern Nachmittag sichtlich erlöst, als der erkämpfte 1:0-Sieg gegen St. Gallen feststand. Die drei Punkte sorgten bei den Spielern und beim Trainerstaff für entspannte Stimmung. Die Young Boys durften sich mit einem Erfolg von ihren Fans in die Winterpause verabschieden.

Den Bernern stehen im Frühling alle Optionen offen. Der Rückstand auf Leader Basel ist auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Das Polster auf Platz vier, das von Sportchef Fredy Bickel als Minimalziel erklärt worden ist, beträgt indes nur einen Punkt.

Bezieht man sich bei der Zwischenbilanz ausschliesslich auf die Zahlen, ist das Fazit durchwegs positiv. Gegenüber der Saisonhalbzeit vor einem Jahr hat YB sieben Punkte mehr auf dem Konto. Vor einem Jahr betrug der Rückstand auf den damaligen Leader GC 13 Punkte. In 18 Meisterschaftsspielen hatte YB unter Trainer Martin Rueda lediglich 18 Tore zustande gebracht und 24 kassiert. Jetzt sind es 30 Tore bei 18 Gegentreffern.

Fortes Handschrift

Das sind Zahlen, die für Forte und seinen Staff sprechen. Der Turnaround wurde geschafft, zumindest bei der ersten Zwischenbilanz. Und dennoch: Auch das gestrige letzte Spiel 2013 gegen ein müdes und ersatzgeschwächtes St. Gallen machte deutlich: YB hat noch einen weiten Weg vor sich bis zu einem helvetischen Spitzenteam. Licht und Schatten liegen nah beisammen. Die Handschrift von Forte lässt sich wohl erkennen, aber die vom Trainer angestrebte Stilsicherheit hat die zweitteuerste Mannschaft der Super League bei weitem nicht erlangt.

Die Vorrunde glich einer Achterbahn. Nach dem fulminanten Start mit 15 Punkten aus den ersten 5 Runden schaffte YB danach in 13 Spielen noch 16 Punkte. Absoluter Tiefpunkt war das blamable Cup-Out gegen den Erstligisten Le Mont-sur-Lausanne. Forte begründete die Zwischenbaisse mit sieben sieglosen Partien auch mit Verletzungspech. Just nachdem Zverotic zu Fulham transferiert worden war, fielen nacheinander Schlüsselspieler durch Verletzungen aus.

Thuner Topskorer zurück nach Bern

In der Rückrunde wird der Trainer den internen Konkurrenzkampf befeuern können. Zu Saisonbeginn wurde Josef Martínez als Ersatzspieler an Thun ausgeliehen. Jetzt holt YB den Stürmer zurück, der im Oberland zum Topskorer aufblühte, acht Tore erzielte und drei Assists servierte. Und in der Abwehr bekommt Forte mit Jan Lecjaks eine weitere Alternative, der Tscheche kehrt von Valerenga Oslo zurück, an das er ausgeliehen war.

Forte beweist indes auch Risikobereitschaft und grosses Vertrauen in seine Mannschaft. Mit dem 19-jährigen Torhüter Yvon Movgo und dem gleichaltrigen Ersatzmann David von Ballmoos will er nach der Winterpause ins Meisterrennen eingreifen. Es könnte ein aufregender und spektakulärer Frühling für die YB-Fans werden.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/11279544

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Dezember 2013, 12:48 
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Note 5 in der Liga, Note 2 im Cup

YB-Trainer Uli Forte blickt nicht unzufrieden auf sein erstes Halbjahr in Bern zurück. Das Ausscheiden im Cup bei Le Mont hat er aber nicht verdaut.

Uli Forte ballte die Faust, jubelte fast wie beim Cupfinalsieg mit GC gegen Basel an gleicher Stätte ein paar Monate vorher, schrie also seine Freude heraus und umarmte jeden YB-Angestellten, der ihm über den Weg lief – grenzenlos war seine Erleichterung am Sonntag nach dem 1:0-Sieg gegen St.Gallen. Eine Nacht später sitzt der Trainer am Montagmorgen im Geni-Meier-Raum auf der YB-Geschäftsstelle und lässt sein erstes Halbjahr in Bern Revue passieren. «Ich mag es den Jungs gönnen, konnten sie am Sonntagabend noch ein wenig feiern. Sie arbeiteten in den letzten Monaten hart», sagt er.

Nach dem Erfolg gegen St.Gallen und dem Weihnachtsessen zog es die meisten Spieler am Sonntag ins Zürcher Nachtleben, deshalb wurde der Jahresabschlussapéro des Teams am Montag im Stade de Suisse um eine Stunde verschoben.

Unterschied zu GC

Uli Forte ist aufgeräumter Stimmung, er spricht viel und schnell, verteilt der YB-Vorrunde die Note 5, vergisst aber die Blamage im Cupachtelfinal bei Le Mont nicht («im Cup gibts die Note 2»), denn diese Niederlage beim Waadtländer Erstligisten hat er noch nicht verdaut. «Daran habe ich hart zu kauen», sagt Forte. Er erwähnt in seiner Analyse natürlich die Inkonstanz des Teams, die auch mit dem argen Verletzungspech zusammenhänge. «Nur in den ersten Wochen gab es kaum Ausfälle, danach mussten wir gerade die Abwehr immer umstellen.» Das sei auch ein Unterschied zum letzten Jahr, als er mit GC Wintermeister wurde und kaum Verletzte zu beklagen hatte.

Der harte Konkurrenzkampf

Uli Forte ist keiner, der scharfe Einzelkritik mit der Öffentlichkeit teilt. Aber nicht zufrieden war der Trainer zuletzt mit Renato Steffen, dessen Aufstieg in 18 Monaten vom Erstligaspieler über den Thun-Flügelflitzer zum YB-Akteur sehr steil gewesen sei. «Ich habe Steffen gesagt, dass er sich voll auf den Fussball konzentrieren muss. Er hat grosse Qualitäten», sagt Forte. «Aber er hat lernen müssen, dass YB nicht Thun ist.» Wenn ein Fussballer der Young Boys unterwegs sei, werde das registriert, in Thun sei es halt deutlich ruhiger.

Renato Steffen ist einer von acht prominenten Akteuren, die in der Rückrunde um die vier YB-Offensivplätze streiten werden – neben Alexander Gerndt, Michael Frey, Raphaël Nuzzolo, Gonzalo Zarate, Yuya Kubo, Rückkehrer Josef Martinez sowie der aktuell verletzte Samuel Afum. «Dieser harte Konkurrenzkampf wird gut für uns sein», sagt Forte. YB überlegt sich, die Talente Haris Tabakovic und Helios Sessolo in die Challenge League auszuleihen. «Wir werden auch so viele junge Akteure haben», sagt Forte, «zum Beispiel Goalie Yvon Mvogo, dem ich absolut vertraue.»

Mvogo bis 2018

Gestern Montag verlängerte YB den 2015 auslaufenden Vertrag mit Mvogo bis 2018. Im Winter wird es kaum grosse Transfers geben, obwohl der Meister ja mit allergrösster Wahrscheinlichkeit direkt für die Champions League qualifiziert sein wird und mit Einnahmen von mindestens 10 Millionen Franken rechnen darf. YB muss nach wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten sparen – und Forte sieht sein Team ohnehin gut gerüstet. «An der Spitze ist alles sehr eng, wir sind als Dritter zwei Punkte hinter Basel. Wenn wir konstanter werden, dürfen wir uns auf die Rückrunde freuen», sagt er.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11584599

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Dezember 2013, 12:52 
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Von Bergen hat, was anderen noch abgeht

Abwehrchef Steve von Bergen ist der Klassenprimus bei YB – seine Konstanz erreichten andere potenzielle Leistungsträger in der Hinrunde bislang nicht. Die statistische Bilanz nach der Hinrunde.

Die Ferien haben begonnen, die Zeugnisse sind verteilt. Nach dem versöhnlichen Abschluss am Sonntag mit dem 1:0-Sieg gegen St.Gallen verabschiedeten sich die Young Boys gestern in die Winterferien. Diese Zeitung hat die eingesetzten Spieler der Berner in jeder Partie benotet – und der Schnitt der Zensuren zum Ende der Vorrunde in der Super League befördert deutlich einen Klassenbesten hervor (siehe Bildstrecke).

Im Sommer war Steve von Bergen der Königstransfer der einmal mehr neu formierten Young Boys. Der 38-fache Nationalspieler kam von Serie-A-Absteiger Palermo und ist aktuell der kostspieligste YB-Fussballer. Die Investition dürfte sich aber gelohnt haben: Von Bergen ist mit einem Notenschnitt von 4,78 nicht nur der beste Fussballer von YB, sondern auch der einzige, welcher alle 18 Spiele über die volle Distanz bestritt. Über 1600 Minuten hat von Bergen alleine nach der Meisterschaftshinrunde in den Beinen, dazu kommen drei Cupspiele. «Seine Klasse ist beeindruckend, ebenso seine Konstanz», sagt Trainer Uli Forte über seine Schaltzentrale in der Abwehr.

Von Bergen ist eigentlich dort, wo Forte jeden seiner Akteure gerne sehen würde: auf konstant hohem Niveau, ohne Aussetzer, ohne Verletzung – und mit integrem, vorbildlichem Verhalten neben dem Platz. «Von Bergen bringt unsere jüngsten Spieler weiter», ist Forte überzeugt, «er spricht viel mit ihnen und weist sie im Training an.» Spieler wie Moreno Costanzo, denen eine vergleichbare Leaderrolle zugedacht ist, konnten ihr Potenzial indes noch zu wenig regelmässig abrufen.

Der eifrige Frey ist Topskorer

Endlich, ist man versucht zu sagen, finden sich bei YB auch Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs immer besser in der Super League zurecht. Mit Michael Frey etwa ist ein Stürmer, der vor eineinhalb Jahren noch Stammkraft in der U-21 war, bester Skorer (5 Tore, 6 Assists). Der 19-jährige Münsinger ist auf der lauf- und kampfintensiven Spielmacherposition im 4-2-3-1-System enorm präsent; möglicherweise muss Frey seine Kräfte manchmal noch besser einteilen. «Ich habe lieber Spieler, die zu viel als zu wenig laufen», meint Uli Forte dazu. Vor dem Nachwuchsnationalspieler spielt der zuweilen etwas einsame Stürmer Alexander Gerndt, der ebenfalls stets aufopferungsvoll kämpfte, aber noch nicht in wunschgemässer Regelmässigkeit traf.

Vier Treffer gelangen dem Schweden, der zwischenzeitlich gar in die Nationalmannschaft berufen worden war. Und mit 17 bestrittenen Partien zählt der 27-Jährige zu den YB-Dauerbrennern um von Bergen (18), Christoph Spycher, Costanzo, Raphaël Nuzzolo, Gonzalo Zarate, Marco Wölfli oder Frey (alle 17 Spiele). «Gerndt traf zuletzt zweimal den Pfosten, das zeigt auch ein wenig, dass er oft schlecht belohnt wurde für seinen Aufwand», sagt Uli Forte über seinen Angreifer.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15120074

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Dezember 2013, 12:54 
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Steve von Bergen mit den besten Noten

YB-Trainer Uli Forte lobt seinen Abwehrchef. Dagegen gibt es Tadel für Renato Steffen.

Nach einer ausgiebigen «Weihnachtsfeier» Sonntagnacht, die einige YB-Spieler mit ausdrücklicher Genehmigung des Trainers in einem Club in Zürich ausklingen liessen, verabschiedeten sich die Young Boys am Montag in die Ferien.

Das 1:0 gegen St. Gallen vom Sonntag poliert die Bilanz der Young Boys noch etwas auf. «Wir haben unser Ziel, nächste Saison wieder im europäischen Wettbewerb dabei zu sein, im Blickpunkt – noch ist alles möglich», zog Forte in aufgeräumter Stimmung Bilanz. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Leader Basel präsentieren sich die Perspektiven vielversprechend. Und das trotz der Unkonstanz der Young Boys, die sich wie ein roter Faden durch die Vorrunde zog.

Für Forte ist Abwehrchef Steve von Bergen der Spieler der Vorrunde. «Er zeigt auf dem Platz die Ausstrahlung und Konstanz, die wir von ihm erwarten. Steve hatte zwar auch einen Durchhänger, aber er fällt mit seinen Leistungen nie unter ein gewisses Niveau.» Der YB-Trainer bezeichnet die Verpflichtung von Bergen im vergangenen Sommer als «Top-Transfer». Und Forte lobt auch die Leistungen von Michael Frey in der Vorrunde als «sehr bemerkenswert».

«Steffen kann mehr»

Auf der anderen Seite der Skala sieht Forte die Vorstellungen von Renato Steffen, der nach seinem phänomenalen Aufstieg im Oberland ebenfalls im vergangenen Sommer nach Bern kam. «Er hat für uns einige gute Spiele gemacht, aber insgesamt kann Renato viel mehr.» Und Steffen müsse begreifen, dass es nicht dasselbe sei, ob man beim FC Thun spiele oder bei YB. Das habe überhaupt nichts mit mangelnder Wertschätzung gegenüber Thun zu tun, beeilte sich Forte anzufügen. «Aber bei YB steht ein Spieler viel mehr im Blickpunkt, auch während seiner Freizeit, als bei Thun.»

Für Forte sind die Fronten nach einem Gespräch mit Steffen abgesteckt. «Ich bin überzeugt, dass er in der Rückrunde eine positive Reaktion zeigen wird.» Mit der Rückkehr von Josef Martínez wird der Kampf um die Stammplätze in der Offensivabteilung noch akzentuierter, denn grosse Erwartungen hegt der Trainer auch in Samuel Afum, wenn der Mann aus Ghana nach seiner Knieoperation wieder voll angreifen kann.

Dem Meister 2014 winkt die direkte Teilnahme an der Champions League und zweistellige Millioneneinnahmen. Ob da bei YB nicht diskutiert wird, mit einem Transfer eines Spitzenspielers die Mannschaft zu verstärken? Forte wiegelt ab, zurzeit sehe er diese Möglichkeit nicht. Dagegen denkt man darüber nach, die jungen Haris Tabakovic und Helios Sessolo an Klubs aus der Challenge League auszuleihen, damit sie vermehrt Spielpraxis bekommen. Trainingsstart bei YB im neuen Jahr ist der 3. Januar.

Vertrag mit Mvogo verlängert

YB und Torhüter Yvon Mvogo haben am Montag auch noch den im Sommer 2015 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2018 verlängert. Der 19-Jährige wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stammgoalie Marco Wölfli in der Rückrunde die Nummer 1 sein, als Ersatztorhüter bestimmten die YB-Verantwortlichen David von Ballmoos.

«Yvon Mvogo ist ein grosses Versprechen für die Zukunft. Wir kennen seine Fähigkeiten und sind überzeugt, dass er uns noch viel Freude bereiten wird», begründet YB-Sportchef Fredy Bickel den Entscheid. Mvogo seinerseits erklärte, es freue ihn sehr, das Vertrauen der Klubführung zu spüren. «Ich werde alles dafür tun, die Erwartungen zu erfüllen und in meiner Entwicklung den nächsten Schritt zu machen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/St ... y/29413620

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Dezember 2013, 12:40 
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Von Bergen und die jungen Wilden

Die BZ-Leser haben die Auftritte der YB-Spieler in der Hinrunde benotet. Neben Abwehrchef Steve von Bergen schneiden vor allem die jungen Spieler gut ab. Eine Übersicht.

Die Young Boys haben eine Saisonhälfte mit vielen Auf und Abs hinter sich. Das spiegelt sich auch in den Noten wieder, welche die Bernerzeitung.ch/Newsnet-Leser jeweils nach den Spielen an die Akteure vergeben haben (die detaillierten Ergebnisse finden Sie in der Bildstrecke oben, Cupspiele wurden nicht bewertet).

Einen klar negativen Notenschnitt weisen nur zwei Spieler auf, die noch im Kader stehen (Samuel Afum und Marco Bürki), zwei weitere (Elsad Zverotic und Christian Schneuwly) wurden bereits kurz nach Saisonbeginn abgegeben. Marco Bürki absolvierte aber nur drei Spiele und verletzte sich anschliessend. Samuel Afum startete seinerseits recht überzeugend in die Saison, baute danach aber stark ab. Mittlerweile figuriert auch der Ghanaer auf der Verletztenliste.

Von Bergen und der starke Nachwuchs

Auf der Sonnenseite stehen neben Abwehrchef Steve von Bergen vor allem die jungen Spieler. Die Auftritte von Michael Frey, Yuya Kubo, Florent Hadergjonaj und zuletzt Yvon Mvogo fanden bei den Lesern viel Zuspruch.

Interessant ist auch, dass sich die Bewertungen der Leser in den meisten Fällen mit der Benotung der Berner Zeitung decken. Grössere Abweichungen gibt es nur bei Samuel Afum (er kommt bei der BZ schlechter weg) und bei Leonardo Bertone (er kommt bei den Lesern schlechter weg).

Topscorer Frey top

Gleich drei Mal die höchste Note holte sich Topscorer Michael Frey. Dahinter folgend mit zwei Nominierungen Abwehrchef Von Bergen, Spielmacher Costanzo, Edeljoker Yuya Kubo sowie die beiden Nachwuchskräfte Florent Hadergjonaj und Yvon Mvogo.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28867370

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Dezember 2013, 16:22 
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Vorbildliche Young Boys

Die Berner Young Boys setzen stark auf eigene Talente – und nehmen damit in der Schweiz die Leaderrolle ein.

Die YB-Nachwuchsarbeit wurde in den letzten Jahren oft kritisiert, weil kaum ein Talent den Sprung ins erste Team realisierte. Das hat sich extrem geändert. Laut Sportchef Fredy Bickel soll in Zukunft noch stärker mit Akteuren aus der eigenen Jugend gearbeitet werden. Und Trainer Uli Forte sagt: «Wir setzen bereits enorm auf junge Spieler. Sie sind das Kapital eines Klubs.»

40 Prozent U-21-Spieler

Wie vorbildlich die Young Boys auf den eigenen Nachwuchs bauen, ist der neuesten Swiss-Football-Studie zu entnehmen, die erneut in Zusammenarbeit zwischen der Swiss Football League und dem CIES Football Observatory in Neuenburg entstand. Bei sechs von zehn Teams der Super League stammte in der 1.Phase dieser Saison mindestens ein Drittel der Spieler aus der eigenen Talentschmiede, wobei YB mit 44 Prozent den Spitzenrang belegt. Thun steht auf Rang 7 mit 27 Prozent im eigenen Nachwuchs ausgebildeten Akteuren.

Die Young Boys führen auch die Tabelle der U-21-Spieler im Kader mit beachtlichen 40 Prozent an. Da sind die Thuner Neunter (15 Prozent). Und auch in einem anderen Ranking sind die Stadtberner die Nummer 1. So sind gleich 22 Super-League-Fussballer bei YB ausgebildet worden – als Ausbildungsklub gilt jeder Verein, bei dem ein Spieler zwischen 15 und 21 Jahre mindestens drei Saisons verbrachte. Hinter YB folgen Zürich (17) und GC (16), während Thun mit 10 Spielern auf Platz 6 liegt.

Akteure wie der Münsinger Michael Frey oder der Langnauer Florent Hadergjonaj, um nur zwei zu nennen, stehen für die zahlreichen YB-Talente.

40 Schweizer im Ausland

Die ausgezeichnete Nachwuchsförderung in der Schweiz geniesst in der Fussballwelt hohen Respekt. Das Durchschnittsalter der Super-League-Kader liegt diese Saison bei 25,3 Jahren – und damit unter dem Schnitt der übrigen in der Studie untersuchten 31 europäischen Erstligameisterschaften (25,8). Das jüngste Team der Liga stellt derzeit Lausanne (24,2), YB ist Dritter (24,5), Thun Achter (25,6).

Die Schweizer Fussballer sind auch im Ausland gefragt. In den Top-5-Ligen Europas (Deutschland, Italien, England, Spanien, Frankreich) spielen diese Saison 40 Schweizer. Das ist Rang 5 bezüglich Ausländern hinter Brasilien (116), Frankreich (104), Argentinien (102) und Spanien (50) – und vor Holland (36) und anderen Ausbildungsländern.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28162728

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Dezember 2013, 09:26 
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Ronaldo, Zidane und YB spielen gegen die Armut

Die ehemaligen Fussballstars Ronaldo und Zinédine Zidane laden in Bern zu einem Freundschaftsspiel gegen die Armut. Gegner am 4. März sind die Young Boys.

Die Fussball-Legenden und Goodwill-Botschafter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) Ronaldo und Zinédine Zidane werden am 4. März im Stade de Suisse ein Spiel gegen die Armut austragen. Ronaldo und Zinédine Zidane werden ihr Team aus international bekannten Fussballspielern zusammenstellen und zu einem Freundschaftsspiel gegen den BSC Young Boys antreten.

Zwei Drittel des Erlöses wird auf den Philippinen zur Unterstützung der Wiederaufbaubemühungen nach dem Taifun Haiyan eingesetzt. YB wird das verbleibende Drittel des Gewinns an die gemeinnützige Partnerorganisation des Vereins, der Laureus Stiftung Schweiz, spenden.

Weltweit ausgestrahlt

Das Spiel gegen Armut findet bereits zum 11. Mal statt. Mit dem Spiel in Bern kehrt die Veranstaltung in die Schweiz zurück, wo 2003 das erste Spiel ausgetragen wurde. Seitdem fand das Spiel in Madrid, Düsseldorf, Marseille, Malaga, Fes, Lissabon, Athen, Hamburg und Porto Alegre statt. Mit jedem Spiel wurden bestimmte Projekte in verschiedenen Ländern unterstützt, die vor schwierigen Herausforderungen standen.

Das Spiel wird weltweit im Fernsehen ausgestrahlt. Wer im Stadion dabei sein möchte, kann ab dem 19. Dezember Eintrittskarten erwerben. Diese kosten zwischen 20 und 60 Franken.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16556033

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Dezember 2013, 09:30 
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All-Star-Game

«Auch David Beckham ist ein Thema»

von Alessandro Meocci - Fussballgiganten beehren Bern: Internationale Legenden wie Ronaldo, Zinédine Zidane und Luis Figo treten gegen die Young Boys zu einem Benefizspiel an.

Last-Minute-Weihnachtsgeschenk für YB-Fans: Gestern hat der Vorverkauf für einen ganz besonderen Leckerbissen begonnen. Den Berner Kickern gebührt die Ehre, gegen ein hochkarätiges Allstar-Team ein Benefizspiel gegen die Armut auszutragen. «Mit dem Spiel in Bern möchten wir Geld für bedürftige Menschen auf den Philippinen sammeln», sagt Frankreichs Fussballgott Zinédine Zidane. Die brasilianische Legende Ronaldo fühlt sich gar «geehrt, dass Vereine wie YB angeboten haben, Gastgeber des Spiels zu sein.»

Schumi als YB-Kicker?

Neben Zidane und Ronaldo werden weitere Ausnahmekönner am 4. März im Stade de Suisse auflaufen: «Zugesagt haben etwa Miguel Salgado, Patrick Vieira und Luis Figo», sagt YB-Sprecher Albi Staudenmann. Weitere Gespräche seien im Gang. Lotst Zidane gar seinen Kumpel Becks nach Bern? «Auch David Beckham ist ein Thema», bestätigt Staudenmann. Aber auch YB sucht schweizweit nach namhaften Grössen um sich zu verstärken. Da wäre zum Beispiel Michael Schumacher, der sich bei dem Gegner bestimmt auch ein YB-Dress überstreifen würde.

Weltweit im TV

YB-Captain Christoph Spycher, der als Natispieler schon gegen Zidane antreten durfte, ist begeistert von der Affiche: «Es wäre mir eine Ehre, gegen diese weltbekannten Grössen zu spielen.» Die Partie wird weltweit im Fernsehen ausgestrahlt. Kickoff ist um 20 Uhr, die Eintrittskarten kosten zwischen 20 und 60 Franken.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... --28067837

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