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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.06.2023  Zitat: Wie YB die letzte Sehnsucht stillt: Wer den Cup gewinnt, will genau so einen Gegner und so ein Spiel
Die Young Boys besiegen den FC Lugano in einem unterhaltsamen Final 3:2. Raphael Wicky gewinnt als erst dritter YB-Trainer das Double – und glaubt zu wissen, was vom Finalgegner in Zukunft zu erwarten ist.
Zwei Spieler des FC Lugano kippten um, als seien sie Statisten in einer Saloon-Schlägerei im Wilden Westen. Allan Arigoni und Kreshnik Hajrizi hatten es nicht geschafft, das 3:1 für YB zu verhindern, sie sahen, wie Meschack Elia ins Tor traf, fielen hin, blieben liegen. Aus, Ende. Finito.
Und sie standen wieder auf.
Es war eine Geschichte dieses Cup-Finals 2023: wie der FC Lugano zurückkam, wieder und wieder, immer wieder, fast immer. Angekurbelt von Mattia Croci-Torti, diesem unverwechselbaren Trainer, der an der Seitenlinie umhertigerte, mit schier unerschöpflicher Energie.
Zur Pause lagen die Tessiner 0:2 zurück, kurz nach der Pause trafen sie zum 1:2. Sie erspielten und erkämpften sich weitere Chancen, in der 85. Minute hätte das 2:2 eigentlich fallen müssen. Jhon Espinoza kam gleich zweimal zum Abschluss, der YB-Trainer Raphael Wicky dachte sich: «Hoffentlich ist da noch irgendwo ein Gelber, hoffentlich hält der Goalie den, es gibt einen Abpraller, und du hoffst wieder: Hoffentlich ist da noch einer irgendwo», und da war einer, irgendwo, es kam zum Gegenstoss, das Treffen im Saloon, 3:1 statt 2:2.
Als Arigoni und Hajrizi am Boden lagen und YB feierte, als gäbe es kein Morgen und keine weiteren zehn Minuten mehr, stand Croci-Torti fast zähnefletschend am Rand, voller Ungeduld, dass es weitergeht, mit Spiel und Aufholjagd.
Kurz danach 2:3, Torschütze Renato Steffen.
Knapp zehn Minuten später: Aus, Ende. Finito. Jetzt aber wirklich.
Der Cup-Final war zum Spiel der Rechtfertigung stilisiert worden
Man müsste meinen, in den letzten Jahren sei jede erdenkliche Sehnsucht der Young Boys gestillt worden. 2018 erstmals seit 32 Jahren Meister, in einem unvergesslichen Spiel; Teilnahme an der Champions League; vier weitere Meistertitel; und 2020 der Cup-Sieg, erstmals seit 33 Jahren. Aber jener Cup-Sieg: unter Corona-Atmosphäre, null Zuschauer, null Stimmung.
Ein Erfolg wie an diesem Sonntag Anfang Juni fehlte: der Cup-Sieg vor vollen Tribünen, im eigenen (Kunstrasen-)Haus, gegen einen Gegner, der weiss, was er will.
Unter Croci-Torti ist Lugano fast schon zu einer Cup-Mannschaft geworden, Finalsieger 2022; als wäre das Tessin das neue Wallis, das sich den Kampf um den Cup zur Identität gemacht hat, wie einst der FC Sion. In Bern kamen plötzlich wieder Tessiner an ein Fussballspiel, die es unter dem Jahr nicht zu geben scheint, alles in allem mehr als 10 000. Der Zuschauerdurchschnitt in der Meisterschaft betrug 3342 – im Cup-Final aber stand da eine Wand, so weiss und gross und stark, dass das Team nie auf die Idee gekommen wäre, vor dem Ende aufzugeben.
Wer den Cup gewinnt, will genau so einen Gegner und so ein Spiel, ein intensives Spiel, ein hartes Spiel; gegen einen Trainer wie Croci-Torti, der nur unwesentlich temperamentvoller wirkte als der Antipode Wicky. Der YB-Coach ist noch nicht oft so emotional gesehen worden, früh schon kommentierte er fast jedes Foul und sicher jede Verwarnung. In gewissen Kreisen war dieser Cup-Final zum Spiel der Rechtfertigung stilisiert worden, nach dem Motto: Der Meistertitel mit einem fast unendlich grossen Vorsprung sei ja gut und recht – aber wenn YB nicht das Double gewinne, sei diese Saison erheblich getrübt.
YB hatte die Lehren gezogen aus der Cup-Final-Niederlage 2018
Aber so viel Bedeutung darf einer einzelnen Partie kaum gegeben werden. Es sagt vieles aus über die Unberechenbarkeit von 90 Minuten, dass Wicky nach Albert Sing (1958) und Gerardo Seoane (2020) erst als dritter YB-Trainer das Double geschafft hat. Er hat vieles richtig gemacht, in dieser Saison und in diesem Final, und YB hat vieles richtig gemacht. Die Berner hatten schon dreimal gefeiert in den vergangenen Wochen: Ende April, als sie sich gegen Luzern frühzeitig den Meistertitel sicherten; Ende Mai, als sie den Meisterpokal erhielten; und dazwischen mit einem Umzug durch die Stadt, Anfang Mai schon, um den Cup-Final nicht mit einem Meisterfeier-Kater austragen zu müssen.
Diese Lehre hatten sie aus dem Jahr 2018 gezogen, als sie das Endspiel gegen den FC Zürich verloren hatten, emotional nahezu entleert. Wie bewusst YB sogar schon die Feierlichkeiten plant, zeigt auf, wie viel Routine in diesem Apparat steckt, mit Christoph Spycher, dem damaligen Sportchef und heutigen Verwaltungsrat mit den Fäden in den Händen; mit Steve von Bergen, dem damaligen Captain und heutigen Sportchef; mit etlichen weiteren Dauerbrennern, etwa: Jean-Pierre Nsame.
Der Stürmer ist immer und immer wieder dabei: Er schoss das entscheidende Tor auf dem Weg zum Meistertitel 2018, er traf im Cup-Final 2020, er machte sich schon dreimal zum besten Torschützen der Meisterschaft – und er erzielte auch im Cup-Final 2023 zwei Tore, das 1:0 und das 2:0. Aber Nsame brauchte fast sechs Jahre, um einen Cup-Sieg in einer solchen Atmosphäre zu erleben – Marvin Keller reichten nicht einmal vier Monate. Keller war dieser Goalie, von dem Wicky in der 85. Minute hoffte, dass er «den» hält, erst 20 Jahre alt, mit der Erfahrung aus drei Super-League-Spielen.
Der gegnerische Trainer Wicky weiss, was hinter dem FC Lugano steckt
Die Young Boys hatten ihn Mitte Februar quasi sicherheitshalber vom Challenge-League-Klub Wil verpflichtet, aus den Goalie-Erfahrungen der letzten Monate. Immer wieder fiel ein YB-Keeper verletzt aus; David von Ballmoos, die Nummer 1, fehlt ohnehin schon länger, vor einer Woche vermeldete YB auch den Ausfall von Anthony Racioppi, der Nummer 2. In den letzten beiden Saisons brauchte YB den Einsatz von sage und schreibe sieben verschiedenen Goalies.
Kellers Einsatz zeigte, wie sehr YB aus Fehlern zu lernen scheint. Womöglich war der Cup-Final das Duell der zurzeit lernfähigsten Schweizer Klubs. Im Augenblick seines bisher grössten Trainer-Erfolgs als Double-Sieger sagte Wicky, er habe schon vor längerem gesagt, wie gefährlich der FC Lugano werden könne – denn er kenne die Eigentümer, er wisse, was dahinterstecke. Wicky weiss es, weil er sozusagen einst selber dahintersteckte, als Trainer des US-Klubs Chicago Fire, der wie der FC Lugano dem Milliardär Joe Mansueto gehört.
Lugano wird wieder aufstehen. Obwohl der Cup-Final vorbei ist. https://www.nzz.ch/sport/yb-mit-dem-cup ... ld.1740947
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 21:23 |
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04.06.2023  Zitat: Football: Jean-Pierre Nsame, l’homme qui frappe à chaque fois
Auteur d’un doublé en finale, le Camerounais a largement contribué à la Coupe de Suisse remportée par Young Boys.
Le paysage du football suisse ne saurait se passer de Jean-Pierre Nsame. Il faut sans doute s’y résoudre. Et peut-être que lui aussi. Il y a un an, le Camerounais était relégué de Serie A avec Venise, où il avait passé le printemps 2022. C’était enfin sa chance de découvrir l’étranger, lui qui a débarqué en Suisse, à Servette, à l’été 2017. Prêté en Italie, il est revenu à Young Boys. Pour remporter le Championnat de Suisse et la Coupe de Suisse. Pour être meilleur buteur de Super League (21 buts) et marquer un doublé décisif en finale contre Lugano dimanche (3-1).
Ce sont là deux buts qui ont tout changé, forcément. «Ils nous ont mis dans le match», souriait le buteur de 30 ans dans les entrailles du Wankdorf dimanche. Il a dû aller les chercher: d’abord en reprenant bien un corner de Fabian Rieder, puis en devançant de la tête la sortie mal estimée d’Amir Saipi, après un coup franc assez anodin. «Je ne sais pas comment expliquer ce deuxième but, s’amuse-t-il. Je sais que je peux dominer les gardiens dans les airs, même s’ils ont leurs bras. Et je savais qu’un peu plus tôt dans le match, je l’avais déjà un peu devancé sur un premier duel.» Il a bien fait d’y aller.
Il a dû composer avec la concurrence
Il a surtout symbolisé un Young Boys très fort physiquement en première période. «Nous avons joué avec notre identité, en montrant que nous étions capables de tenir un score, malgré un moment de flottement après la pause», atteste Nsame. Dans ce modèle de jeu essentiellement fondé sur l’intensité et la capacité à remporter ses duels, YB a la recette pour dominer tous ses adversaires en Suisse. Et l’international camerounais s’y inscrit pleinement.
«C’était un peu différent, un peu bizarre cette saison. Je n’en avais pas l’habitude.»
Même si, cette année, rien ne lui a été rendu facile. «La clé de nos succès cette saison, c’est la concurrence qu’il y a dans ce groupe, relève Steve von Bergen, directeur sportif d’YB. Oui, il y a parfois des joueurs qui sont frustrés. Mais avec autant de qualité, faire jouer la concurrence permet à ce qu’il n’y ait aucun relâchement, à chaque entraînement. Ce n’est pas parce qu’on a marqué une fois qu’on va forcément se retrouver titulaire le match d’après. Et ça a tiré tout le groupe.» Jean-Pierre Nsame est concerné, lui qui a dû composer avec la concurrence de Cedric Itten tout au long de la saison.
Quel avenir?
Pas simple à accepter, lui qui avait déjà été meilleur buteur de Super League à deux reprises (2020 et 2021) avant cette saison. «Je suis un attaquant qui a besoin de temps de jeu, de minutes, pour toujours me procurer plus de chances de marquer, consent-il. Et il est vrai que c’était un peu différent, un peu bizarre cette saison. Je n’en avais pas l’habitude. Il a fallu donc montrer que mentalement j’étais toujours capable de répondre quand il y avait besoin de moi.» À l’instar de cette finale de Coupe dimanche, où l’ombre de Cedric Itten (blessé) n’a jamais plané sur le Wankdorf.
Qu’en sera-t-il la saison prochaine? Question sensible. Young Boys compte-t-il encore avec Nsame, lui qui dispose encore d’un an de contrat? Nsame est-il prêt à vivre avec cette concurrence qui pourrait très bien se renforcer avec un attaquant supplémentaire durant l’été? «Tout ce que j’ai à dire, c’est que je suis sous contrat jusqu’en 2024. Ce que j’espère? Il faut demander à Steve von Bergen.» Ce que répond Steve von Bergen? «Jean-Pierre a mérité d’aller en vacances avant tout, botte en touche le directeur sportif. Nous verrons bien ensuite.» Rappelons que Nsame a eu des contacts avec Servette récemment. Sont-ils toujours entretenus? Dossier à suivre. https://www.lematin.ch/story/jean-pierr ... 1014416643
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:42 |
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05.06.2023  Zitat: Cupsieg von YB
Cupfinal verlief mehrheitlich friedlich – Luganesi geraten jedoch mit Servette-Fans aneinander
Der Cupfinal verlief aus Sicht der Kantonspolizei Bern mehrheitlich friedlich. Es sei nur zu einzelnen Zwischenfällen gekommen. Neben Sachbeschädigungen gab es eine Auseinandersetzung zwischen Anhängern des FC Lugano und angereisten Servette-Genf-Fans.
Die Kantonspolizei zieht nach dem Cupfinal im Wankdorf ein positives Fazit. Die Anreise beider Fangruppierungen habe ohne eine Konfrontation gewährleistet werden können. Entlang der Umzugsroute von der Innenstadt zum Stadion Wankdorf kam es vorübergehend zu Einschränkungen des öffentlichen und privaten Verkehrs. Während des Umzugs wurden diverse Rauch- und Leuchtkörper gezündet. Auch Knallkörper seien während der Ankunft der Lugano-Fans geworfen worden.
Knatsch zwischen Lugano- und mitgereisten Servette-Fans
Nach dem Spiel sei es jedoch zu einer Auseinandersetzung zwischen Fans des FC Lugano und mitgereisten Anhängern des FC Servette gekommen. Die Kantonspolizei habe kurzzeitig Reizstoff zur Trennung der Gruppierungen einsetzen müssen, teilt die Behörde mit.
In der Nacht auf Montag sei beim Breitenrainplatz ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei sowie ein Wartehäuschen von Bernmobil versprayt worden. Zudem wurden einige Lärmklagen eingereicht. Im Zusammenhang mit dem Abfeuern der Pyros sowie den Sachbeschädigungen hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen aufgenommen. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -151866791
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:44 |
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05.06.2023  Zitat: An jeder Ecke der Stadt regiert «Gelb-Schwarz»
Meistertitel im Gepäck und nun ist auch der Cuppokal zurück in der Hauptstadt. Es wurde der von vielen YB-Anhängern erhoffte Freudentag in der Stadt Bern. Bei so viel Unterstützung im aber auch rund um das Stadion – kein Wunder! Mitgefiebert, gezittert und letztlich auch gejubelt wurde an so mancher Strassenecke. Die Jungfrau Zeitung verfolgte den Cupfight in einem Lokal, wo gut und gerne auch mal YB-Spieler oder der Staff zu Gast sind.
Klar, der Hauptschauplatz am heutigen grossen Cupfinaltag war ohne jeden Zweifel das Berner Wankdorf-Stadion. Bestes Fussballwetter, ausverkaufte Hütte – wobei die Mehrheit der Fans, Anhänger von YB waren – und die Hoffnung auf das dritte Double der Vereinsgeschichte. Die Stimmung im Stadion ohne Zweifel: mitreissend, elektrisierend, einmalig und letztlich auch vom Erfolg gekrönt. Zum achten Mal konnten die Berner den Cuptitel ergattern, zum dritten Mal nach 1958 und 2020 war es gar das viel genannte «Double». Verständlich war da, mit Ausnahme der Gästefans, so ziemlich jeder in Feierlaune.
Doch nicht nur im Stadion, sondern auch rund um das Wankdorf herum war einiges los – die Stadt Bern verwandelte sich sozusagen in eine «gelb-schwarze» Partyhütte mit etlichen Nebenschauplätzen. Verschiedenste Lokalitäten hatten offen und boten mit kühlen Getränken und leckeren Speisen all jenen YB-Fans oder sonstigen Fussballinteressierten, die sich kein Ticket für das Stadion ergattern konnten, ein Plätzchen zum Verweilen an.
Und auf genau so einem Nebenschauplatz tummelte sich auch der Schreiber dieser Zeilen herum. Auf Nachfrage bei langjährigen YB-Anhängern entpuppte sich eine Lokalität als eine Art «inoffizielle YB-Fanbeiz»: Das Barbière am Breitenrainplatz! Dazu muss gesagt werden, dass es in der Stadt verteilt sicherlich weitere «Beizen» gibt, die bei den Fans des Schweizer Meisters gut ankommen oder ähnlich dem Barbière als «inoffizieller Fantreffpunkt» genutzt werden. Da wäre beispielsweise das «Restaurant Heimat» oder das «Luna Llena», die im näheren Umkreis zu finden sind. Aber auch «dr Löscher» oder das «Eleven» direkt beim Stadion sind an Spieltagen meist gut besucht.
Bier und Fussball – das passt
Doch zurück zum Barbière, das es seit mittlerweile fast schon zehn Jahren gibt. Schon drei Stunden vor Anpfiff der Partie war einiges los. Kein Wunder, der von den YB-Fans angekündigte Fanmarsch zum Endspiel führte nämlich direkt am Lokal vorbei. Bier schnappen, ein kurzer Schwatz mit Gleichgesinnten und dann ab zum Stadion dürften sich viele, die einkehrten, gedacht haben.
Der Besitzer des Lokals, Andreas «Ändu» Bart, hebt den tollen Standort da natürlich auch hervor. Da es viele YB-Fans auch bei Meisterschaftsspielen über den «Breitsch» zieht, war für ihn klar, dass man auch am Sonntag geöffnet haben muss. Und so legt fast ein jeder auf dem Weg zum Stadion noch einen Zwischenstopp ein – auch am heutigen Cuptag. «Bier und Fussball, das passt doch einfach zusammen», fügt Bart an.
Auch in den darauffolgenden Stunden bis zum Anpfiff der Partie herrschte im Barbière gute Stimmung, aber natürlich auch etwas Nervosität. Verständlich, immerhin war der letztjährige Cupgewinner Lugano zu Gast in der Hauptstadt. Vereinzelt sah man übrigens auch Tessiner Anhänger in der Stadt, die meisten aber hielten sich vor dem Stadion auf. Die vorwiegende Farbe dort aber ebenfalls «gelb-schwarz»!
Für Bart und sein Team, die übrigens alle Anhänger des BSC sind, sei es natürlich schön, wenn die YB-Fans den Weg in ihre Beiz finden. Und wie erwähnt, haben sie dafür auch an einem eigentlichen Ruhetag auf. Recht interessant ist dabei die Geschichte, wie das Barbière denn überhaupt zu einer Art «inoffiziellen Fanbeiz» wurde. «Unsere zwei Brauer haben irgendwann mal begonnen, das Bier Hoppy Boys zu brauen, das jeweils nur an den Matchtagen ausgeschenkt wurde», erklärt Bart. Daneben gebe es auch das Bier mit dem Namen «Dropkick» zu Ehren des YB's Angreifer Jean-Pierre Nsame, der YB 2018 nach 32 Jahren zum Meistertitel schoss. «Und daraus hat sich das dann irgendwie so entwickelt.»
Gesittete Atmosphäre
Kommen wir zum Spiel: Allzu viel «gelb-schwarz» war zum Anpfiff in der Beiz nicht mehr zu sehen – schien so, als ob sich der Grossteil der zuvor bierschlürfenden Anhänger wohl ein Ticket ergattern konnte. Doch mit Fortdauer der Partei füllte sich das Barbière immer mehr. Bier holen, mitfiebern, diskutieren, fast-jublen und jubeln – um ein paar Dinge aufzuzählen, die die Gäste im gemütlichen Ambiente taten. Richtig laut wurde es dann verständlicherweise bei den beiden Treffern in der ersten Halbzeit durch eben den zuvor genannten «Dropkick-Nsame»!
Und während die YB-Fans im Stadion jeweils noch einige Minuten weitersangen, ging es im Barbière gesitteter zur Sache – dennoch war die Freude über die 2:0-Führung zur Halbzeit gross, hatte man damit immerhin schon einen Arm am Henkel des Cuppokals!
Doch wie es im Fussball manchmal ist: Wenn man sich zu sicher fühlt, wird es oft schwierig. Dafür sorgte auch Lugano mit dem Anschlusstreffer direkt nach der Halbzeit. Im Lokal waren ein lautes Raunen, danach dann aber gleich wieder Anfeuerungsrufe zu hören – niemand hier wollte diesen so sehnlichst erhofften Titel noch herschenken.
Doch Lugano hätte die Fans des Berner Sportclubs beinahe ins Tal der Tränen gestürzt. Statt Enttäuschung pur folgte kurz darauf dann aber Ekstase: Elia vollendete fünf Minuten vor Spielende zum 3:1! Das muss es doch gewesen sein, dachten sich alle und verfielen bereits in Freudentaumel. Zu früh? Möglich! Denn kurz vor Spielende gelang den Tessinern tatsächlich zum zweiten Mal der Anschlusstreffer. Zittern war angesagt: Diesen Erfolg wollten die Young Boys selbst, die gut 20'000 Fans im Stadion und die mehreren tausend Anhänger, die in der ganzen Stadt, beispielsweise im Barbière, mitfieberten, nicht mehr hergeben!
Und das tat der amtierende Meister auch nicht mehr! Das knappe 3:2-Endergebnis sorgte dann dementsprechend auch für hocherfreute YB-Fans! Erst Meister, nun Cupsieger – eine Saison, die nicht besser hätte laufen können und die natürlich mit einer weiteren grossen Party gefeiert werden musste.
Nicht das letzte Highlight …
Und Apropos feiern: All jene Fans, die auf dem Weg zum Stadion im Barbière Halt machten, dürften wohl auch auf dem Rückweg noch eingekehrt sein. So sollte Geschäftsführer Andreas Bart mit grosser Wahrscheinlichkeit Recht behalten: «Wenn wir den Titel holen, dann wird hier definitiv die Hölle los sein», meinte er noch vor dem Spiel.
Heisst auch: Zu Barts bisherigen Highlights im Barbière in Bezug auf die YB-Fans, er nannte die Meisterfeier 2018 und jene in diesem Jahr, wird sich heute Abend eine weitere fulminante Erinnerung gesellen – und es ist gut möglich, dass es nicht das letzte Mal war, dass «Gelb-Schwarze» Berns Gassen zur Feiermeile machen! https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/210557
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:46 |
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05.06.2023  Zitat: Der Gemeinderat Bern gratuliert den Young Boys zum Cup-Sieg
Wie die Stadt Bern informiert, haben die Berner Young Boys mit dem Final-Sieg gegen den FC Lugano den Schweizer Fussball Cup gewonnen.
Der Gemeinderat gratuliert dem Team herzlich und freut sich gemeinsam mit dem Verein und den Fans über den Gewinn des Doubles.
Mit dem Final-Sieg gegen den FC Lugano holt der BSC Young Boys nach dem Meistertitel auch den Cup-Sieg.
Der Gemeinderat der Stadt Bern freut sich mit dem Team, dem gesamten Verein und den Fans über den insgesamt achten Cupsieg und den Gewinn des Doubles.
«YB hat sich für seine gute und entschlossene Arbeit belohnt und mit hervorragenden Leistungen beeindruckt», sagt Stadtpräsident Alec von Graffenried.
Ein wunderbares Geschenk zum Jubiläumsjahr
YB habe es geschafft, nach dem Titelgewinn die Spannung hochzuhalten und auch im letzten Spiel nochmals seine Leistung abzurufen.
«Mit dem dritten Double der Vereinsgeschichte macht YB sich und den Fans ein wunderbares Geschenk zum Jubiläumsjahr», sagt Alec von Graffenried.
Erneute Freinacht
Wie bereits der Meistertitel kann auch der Cup-Sieg von YB in Bern wieder ohne Einschränkungen gefeiert werden.
In der Nacht auf morgen Montag ist Freinacht, die Gastgewerbebetriebe in der Stadt Bern können uneingeschränkt geöffnet bleiben. https://www.nau.ch/ort/bern/der-gemeind ... g-66511334
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:48 |
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05.06.2023  Zitat: YB: Hier wird Pechvogel Sandro Lauper von seiner Freundin getröstet
Der Cup-Sieg von YB hat einen bitteren Beigeschmack: Nach wenigen Minuten muss Sandro Lauper verletzt raus und droht, länger auszufallen.
Das Wichtigste in Kürze
- YB sichert sich mit einem 3:2-Sieg gegen Lugano das Double. - Der Cup-Final im Wankdorf endet für Mittelfeldspieler Sandro Lauper (26) auf bittere Weise. - Er muss bereits nach wenigen Minuten verletzt raus.
Noch keine Minute ist im Cup-Final zwischen YB und Lugano gespielt, da ist das Spiel für Sandro Lauper schon vorbei. Der 26-Jährige verletzt sich nach einem harten Zweikampf, den Schiri Fähndrich nicht als Foul taxiert. Für ihn kommt Cheikh Niasse ins Spiel.
Wie schwer sich Lauper verletzt hat, ist noch nicht bekannt. Er musste sich in der Vergangenheit bereits zweimal nach einem Kreuzbandriss ins Team zurückkämpfen. Das tat er auf eindrückliche Art und Weise.
Noch während das Spiel im Wankdorf läuft, wird Lauper von seiner Familie und seiner Freundin am Spielfeldrand getröstet. Auch beim Torjubel muss der Mittelfeldspieler auf der Ersatzbank sitzen bleiben. Immerhin machen seine Teamkollegen auf dem Platz mit einem 3:2-Sieg das Double perfekt. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hi ... t-66511259
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:50 |
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05.06.2023  Zitat: Berner Coach in neuen Sphären
Jetzt fehlt YB-Trainer Wicky nur noch eines
Mit dem Double gehört Raphael Wicky nun zu den grossen YB-Trainern dieses Jahrtausends, schreibt Blick-Reporter Alain Kunz.
Mit dem (erst) achten Cupsieg ist Raphael Wicky unter die grossen YB-Trainer einzureihen. Im neuen Jahrtausend sind das nicht viele. Adi Hütter und Gerry Seoane. Dazu Marco Schällibaum. Zuvor Alex Mandziara und Albert Sing. Und nun eben: Wicky.
Für den Meistertitel alleine hat Wicky noch keine Aufnahme in dieser erlauchten Gilde finden dürfen, denn mit diesem Kader ist es nicht eine aussergewöhnliche Leistung, in einem Langzeit-Wettbewerb die Nase vorn zu haben.
Doch es nun auch im K.-o.-Wettbewerb geschafft zu haben, in welchem in jedem Spiel Endstation sein kann, zeigt, dass es Wicky gelang, das Team auch für grosse, einzelne Momente heisszumachen. Und das noch mit fünf Auswärtsspielen – der Cupfinal war das erste im Wankdorf. Und vor allem mit einem überzeugenden Auftritt im Halbfinal in Basel.
Nun fehlt nur noch eines: die Champions League! In der Europa League steht YB fix. Es kann also – vor allem dank des FC Basel und seinen vielen Koeffizient-Punkten – nicht nochmals dasselbe passieren wie letzte Saison, als Wicky eine europäische Gruppenphase verpasste. Ob Königsklasse oder nicht, entscheidet sich in zwei Spielen gegen einen machbaren Gegner. Egal, wie er heisst.
Das hat selbst David Wagner geschafft. Also darf man diesen Massstab bei Wicky erst recht anlegen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37655.html
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:52 |
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05.06.2023  Zitat: Nach dem Double-Gewinn
YB droht Aderlass – doch ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht
Der Cupfinal zwischen YB und Lugano war hochklassig. Wird das Duell den Schweizer Fussball auch in Zukunft prägen?
Nach der letzten titellosen Saison hat sich YB eindrücklich zurückgemeldet. Mit dem Sieg im Cupfinal gegen Lugano machte man das Double perfekt. Das kurze Intermezzo mit dem FCZ als Meister hat man in Bern beinahe schon wieder vergessen. 7 Titel sind innert 5 Jahren zusammengekommen.
YB ist zurück, auch dank Trainer Raphael Wicky, der die Mannschaft zur bekannten Dominanz zurückgeführt hat. Davon zeugen 16 Punkte Vorsprung auf Servette in der Super League eindrücklich. «Das ist eine extrem grosse Bestätigung für ihn», sagt SRF-Experte Benjamin Huggel über seinen ehemaligen Nati-Teamkollegen.
Mit gleich zwei Titeln in seiner Debütsaison mit YB hat Wicky seine Kritiker in die Schranken gewiesen und bewiesen, dass er dem Druck standhalten kann.
Ein Selbstläufer sei das Double nicht gewesen, meinte Wicky. Und wies darauf hin, dass YB im Gegensatz zu früheren Spielzeiten von grösseren Verletzungen verschont geblieben sei. Die interne Konkurrenz habe keinen Schlendrian zugelassen.
Wie gut kann YB Abgänge kompensieren?
Die grosse Kaderbreite war auf das internationale Geschäft ausgerichtet, in dem YB nächste Saison wieder angreifen will. Mit dem Einstieg erst in den Playoffs winkt die Champions League. Doch das Kader wird gewichtige Änderungen erfahren.
Fix ist der Abgang von Cédric Zesiger zu Wolfsburg, auch Fabian Rieder dürfte den Klub verlassen. Möglicherweise werden auch weitere Leistungsträger wechseln, wie Meschack Elia – oder Jean-Pierre Nsame, der gar beim Ligakonkurrenten aus dem Tessin anheuern könnte.
Nsames Frage an Sabbatini
Ein entsprechendes Gerücht setzte nach dem Cupfinal Jonathan Sabbatini in die Welt. Nsame habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen könnte, nächste Saison mit ihm in der gleichen Mannschaft zu spielen, erklärte der Lugano-Captain gegenüber RSI.
Dass sich der mehrfache Super-League-Torschützenkönig überlegen könnte, vom Branchenprimus zu Lugano zu wechseln, hätte man vor einigen Jahren noch als Unsinn abgetan. Nicht so heute. «Sie wollen physisch besser werden und werden dort investieren», sagt Huggel. Wer würde da besser passen als Nsame?
Das Beispiel zeigt das gestiegene Ansehen, das der Super-League-Dritte mittlerweile geniesst – nicht nur wegen zwei aufeinanderfolgenden Cupfinals und konstanten Leistungen in der Meisterschaft.
"Lugano ist auf einem langsamen, aufsteigenden Weg in Richtung Spitze. Aber nächste Saison ist es wohl noch zu früh." Autor: Beni Huggel
Mit dem kürzlich ausgerufenen «Progetto 2029» und einem neuen Stadion, das 2026 stehen soll, hat Lugano seine Ambitionen deutlich gemacht. Das Engagement des US-amerikanischen Investors Joe Mansueto und die Partnerschaft mit MLS-Klub Chicago Fire scheinen auf Langfristigkeit ausgerichtet. Huggel sieht YB weiter eine Nasenlänge voraus
Wird Lugano dem FC Basel also schon bald den Rang als nominell zweite Kraft im Schweizer Fussball ablaufen und sich auf Augenhöhe mit YB bewegen? Huggel mahnt zur Vorsicht. «Lugano ist auf einem langsamen, aufsteigenden Weg in Richtung Spitze. Aber nächste Saison ist es wohl noch zu früh.»
Momentan spreche ausserdem wenig dafür, dass YB seine Führungsrolle schnell wieder einbüssen könnte. «YB wird es schaffen, die Abgänge zu ersetzen», so Huggels Prognose. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... t-in-sicht
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 10:56 |
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05.06.2023  Zitat: Stimmen zum YB-Coup
Fassnacht: «Das isch eifach s'Geilste!»
Die Berner Young Boys holen das Double. Sie schlagen den FC Lugano 3:2. Neben Fabian Rieder, Christian Fassnacht oder Raphael Wicky stellt sich auch ein Lugano-Spieler den Medien. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37463.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 10:58 |
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05.06.2023  Zitat: Lugano-Keeper Saipi nach Cup
«Nun weiss ich, wie es ist, als Verlierer vom Platz zu gehen»
Die Berner Young Boys entscheiden den Cupfinal gegen Lugano für sich. Der Cupfinal ist aber auch das Duell der beiden U21-Torhüter Amir Saipi und Marvin Keller. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 40714.html
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