 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
AntraX
|
Verfasst: Donnerstag 7. September 2006, 18:41 |
|
Registriert: Sonntag 27. August 2006, 20:52 Beiträge: 125 Wohnort: Rumisberg
|
|
Na die Antwort wann der Naturrasen kommt ist ja jetzt bekannt:)
Danach gehts aber wieder zurück auf den Gummirasen..
_________________ Your ass?? Your face?? ....What's the difference!?!
|
|
 |
|
 |
|
YB_for_ever
|
Verfasst: Freitag 8. September 2006, 19:09 |
|
Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47 Beiträge: 496 Wohnort: Wankdorfstadion
|
|
Gut kommt das Ding wieder weg !. Allerdings nur aus dem Grund weil sonst keine Nati Spiele in Bern gespielt würden. Die Verluste wären wohl grösser als der Gewinn mit Kunstrasen. Aber die Motive sind egal, hauptsache weg. Dann aber nach der EM wieder Kunstrasen.....
|
|
 |
|
 |
|
Lücke
|
Verfasst: Samstag 9. September 2006, 00:59 |
|
Registriert: Sonntag 2. Juli 2006, 03:32 Beiträge: 6 Wohnort: Bern
|
YB_for_ever hat geschrieben: Gut kommt das Ding wieder weg !. Allerdings nur aus dem Grund weil sonst keine Nati Spiele in Bern gespielt würden. Die Verluste wären wohl grösser als der Gewinn mit Kunstrasen. Aber die Motive sind egal, hauptsache weg. Dann aber nach der EM wieder Kunstrasen.....
Der Imageverlust vor allem ist schade. Ein Stadion ohne Nati-Spiele geraet schnell in "Vergessenheit" bei der Oeffentllichkeit.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 1. Dezember 2006, 10:56 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Facts, 01.12.2006
Allein auf weiter Flur
In der Super League spielen nur die Young Boys auf Kunstrasen – und sind darauf eine Macht. 88 Prozent der Profis sehen beim neuen Grün rot. Doch die Teppichetagen wollen den Plastikfussball.
Von David Wiederkehr
Ein Reckteck aus Plastik spaltet die Liga. Im Berner Stade de Suisse liegt seit dieser Saison ein Kunstrasen. Und der verweigert sich den klimatischen Veränderungen, während in anderen Stadien der Super League das Terrain tief und tiefer wird und der Ball mehr holpert als rollt. Hallenfussball, spötteln einige. Derweil gewinnen die Young Boys auf ihrem Teppich Spiel für Spiel. «Der Kunstrasen ist unsere Stärke», sagt YB-Captain Hakan Yakin.
Das missfällt den Gegnern. «Die Young Boys haben einen klaren Vorteil», klagt Jürgen Seeberger, Trainer des FC Schaffhausen. Einen, der die Meisterschaft verfälscht? Gar entscheidet? Salzburg führt trotz durchzogener Auswärtsbilanz dank seiner Heimspiele auf Kunstrasen locker die Meisterschaft in Österreich an.
Der Nutzen des Kunstrasens dürfte sich in der zweiten Meisterschaftsphase ab Februar akzentuieren, falls, wie oft in den vergangenen Jahren, wegen schlechter Terrainverhältnisse Spiele verschoben werden müssen. Davon bleiben die Young Boys verschont: Ihnen steht jederzeit ein tadelloses Spielfeld zur Verfügung. Die Granulatschicht unter dem Plastikgras verändert sich nicht.
«Dass YB einen solchen Sprung macht, glaube ich nicht», sagt dagegen Mladen Petric. Der Stürmer des FC Basel zweifelt die Qualität des Berner Kaders im Vergleich zur Konkurrenz an und sagt ausserdem: «Sie müssen zwischendurch ja auch auswärts antreten.» Und hierfür trainiert auch YB auf Naturrasen; im benachbarten Leichtathletikstadion. Was Jürgen Seeberger besänftigt: «Wir spielen zweimal in der Saison auf einer ungewohnten Unterlage. YB in jedem zweiten Spiel.»
Vorteil für Techniker
Geht es nach der Fifa, soll sich das in den kommenden Jahren ändern: Der Weltverband erwägt, die WM 2010 in Südafrika ganz auf Kunstrasen austragen zu lassen. Davor graut es Petric: «Wenn überall nur noch auf Kunstrasen gespielt wird, müsste ich mir überlegen, ob ich das noch will.» Damit ist der Basler nicht allein. Gemäss einer Umfrage der Spielergewerkschaft lehnen 88 Prozent der Profis den Fussball auf Kunstrasen ab. Johnny Leoni, Torhüter des FC Zürich, sagt: «Kunstrasen ist eine Qual.» Die harte Unterlage ergebe für einen Goalie nur Nachteile. Dem widerspricht sein Kollege im YB-Tor, Marco Wölfli: «Es ist dasselbe Gefühl wie auf Naturrasen. Ich brauche keine zusätzlichen Polster.»
Die Young Boys haben schliesslich auch keinen Grund zu klagen. «Im Winter gibt es nichts Besseres», sagt Mittelfeldspieler Davide Chiumiento. DieUnterlage kommt dem schnellen Kurzpassspiel der Berner entgegen. Während eine Mannschaft, die vornehmlich darauf baut, weite Bälle in die Spitzen zu schlagen, Mühe bekundet. «Kunstrasen bevorteilt die Techniker», sagt Chiumiento. Der 22-Jährige gilt als einer der feinsten der Liga.
Der Kunstrasen im Stade de Suisse ist in der Qualität nicht vergleichbar mit dem fiesen Schleifpapier, auf dem viele Dorfklubs trainieren und an das so mancher Hobbyfussballer schmerzliche Erinnerungen hat: Ein Sturz führt zu Verbrennungen. Der Rasen in Bern dagegen ist nahezu schürfungsfrei.
Den Young Boys indessen geht es um die Kosten, nicht den Komfort: Ein Kunstrasen lohnt sich finanziell. Maximal 400 000 Franken kostet die Anschaffung, rund 60 000 der jährliche Unterhalt. Zur Pflege genügt es, das Granulat gleichmässig zu verteilen. Ein Naturrasenfeld ist zwar günstiger einzusetzen, kostet aber fast viermal so viel pro Jahr. Und muss früher ersetzt werden. «Auf die Dauer kann sich kein Schweizer Klub ein Stadion mit Naturrasen leisten», glaubt Stefan Niedermaier, CEO des Stade de Suisse und Geschäftsführer der Young Boys.
Denn ohne multifunktionale Nutzung sind die Stadionbetriebskosten zu hoch. Und Niedermaier sagt: «Das Stade de Suisse ist ein Eventstandort, für den grosse Konzerte ebenso wichtig sind wie Fussballspiele.» Und mit dem strapazierfähigen Kunstrasen über einerAsphaltschicht sei der Ertrag am grössten und der Flurschaden minimal.
Ausserhalb Berns bleibt Missmut. «Ich hoffe nicht, dass der Kunstrasen den Siegeszug antreten wird, der ihm prophezeit wird», sagte Christian Gross nach dem ersten Spiel seines FC Basel in Bern. «Perfekt ist das Spiel auf Kunstrasen erst dann, wenn alle Teams einen haben», glaubt Fussballexperte Erich Vogel. Worin ihn Jürgen Seeberger bestärkt: «Auf die Dauer kann es nicht angehen, dass nur ein Klub der Liga von den Vorteilen des Kunstrasens profitiert.»
Das dürfte sich trotz breiter Skepsis ändern: Nach der Winterpause wird Neuenburg- Xamax in der umgebauten Maladière auf einem Kunstrasen spielen – allerdings (noch) in der Challenge League. Und auch die neuen Stadien in St. Gallen, in Zürich (Letzigrund) und in Schaffhausen dürften einen Kunstrasenteppich erhalten.
«Im Tennis beklagt sich auch keiner»
«Wir müssen uns dieser Entwicklung stellen», fordert St. Gallens TrainerRolf Fringer. Er hat weniger Bedenken als seine Amtskollegen in Basel und Schaffhausen und sagt: «In zehn Jahren werden wir über diese Diskussion wohl lachen.» Er zieht den Vergleich zum Tennis, wo mal auf Gras, dann auf Sand gespielt wird: «Trotzdem beklagt sich keiner.»
In einem sind sich alle einig: Kunstrasen mag seine Vorteile haben, schöner ist Fussball auf Naturrasen. Auch Young Boy Davide Chiumiento sagt: «Ich würde es schade finden,wenn nun überall auf Kunstrasen gespielt würde.» Was selbst Stefan Niedermaier versteht, der feurigste Verfechter des Plastikfussballs: «Ich persönlich fahre ja auch lieber auf Pulverschnee Ski.»
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 9. Dezember 2006, 13:19 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Bund, 09.12.2006
Der Kunstrasen als Streitobjekt
Ein halbes Jahr spielt YB jetzt im Wankdorf auf einem Kunstrasen. Ist der Plastikuntergrund Fluch oder Segen für den Fussball? Die Meinungen sind geteilt. Klar scheint einzig zu sein: Dem Kunstrasen gehört die Zukunft.Der langjährige YB-Spieler Gürkan Sermeter mag den Kunstrasen – auch wenn er mit Aarau in Bern zuletzt 1:2 verlor.
Schaffhausens Trainer Jürgen Seeberger sagt: «YB hat durch den Kunstrasen einen klaren Vorteil.» Jürgen Seeberger sagt aber auch: «Wir spielen nur zweimal pro Saison auf einer für uns ungewohnten Unterlage. YB in jedem zweiten Spiel.»
Christian Gross, Basels Trainer, hat nach dem 1:1 im ersten Spiel dieser Saison auf dem Plastikuntergrund in Bern erklärt: «Ich hoffe nicht, dass sich der Kunstrasen durchsetzt.» Rolf Fringer, St. Gallens Trainer, sagt: «Wir müssen uns dieser Entwicklung stellen, denn es ist wahrscheinlich, dass bald alle Stadien einen Kunstrasen haben.»
Positive Bilanz in Bern
Kunstrasen – ja oder nein? Die Meinungen sind geteilt: Traditionalisten können sich nicht mit dem Kunstrasen anfreunden, Pragmatiker sehen die Vorteile. Stefan Niedermaier, Wankdorf-CEO, zieht nach einem halben Jahr Kunstrasen in Bern eine positive Bilanz: «Wir sind sehr zufrieden. Für eine multifunktionale Arena ist ein Kunstrasen notwendig.» Konzerte und andere Events können problemlos integriert werden, die Trainingsbedingungen sind auch in den strengen Wintermonaten ausgezeichnet – bei YB üben auch die U21- und die U18-Auswahl ständig im Wankdorf.
YB-Trainer Martin Andermatt sagt: «Technisch gut ausgebildete und schnelle Fussballer sind auf Kunstrasen im Vorteil.» Die Young Boys haben sich eine passable Kunstrasenmannschaft zusammengestellt, die ab und zu sogar die Kunst auf Rasen zu zelebrieren vermag. «Wir wollen alle Heimspiele gewinnen. Und weil wir jeden Tag auf Kunstrasen trainieren, ist das für uns ein grosser Vorteil», sagt YB-Captain Hakan Yakin. «Aber das Spiel auf Naturrasen haben wir ja nicht verlernt. Und vor Auswärtsspielen trainieren wir auch ab und zu auf normalem Rasen.» Vor der Partie bei GC am letzten Sonntag zog es Andermatt aber nur einmal auf natürlichen Untergrund: «Wir haben fantastische Bedingungen auf dem Kunstrasen. Warum sollten wir uns auf tiefen und schweren Böden abmühen?»
YB-Goalie Marco Wölfli hatte zuerst gedacht, er müsse auf Kunstrasen vielleicht mit Knie- schonern und Ellbogenschutz trainieren, wie er lachend sagt. «Aber die Belastung ist auch für uns Torhüter absolut normal.»
WM 2010 auf Kunstrasen?
Dennoch formiert sich prominenter Widerstand gegen den Naturrasen. «Ein Skandal» sei das und «eine Wettbewerbsverzerrung», schrien die Verantwortlichen Bayern Münchens, als sie vor einigen Wochen in Moskau auf Kunstrasen antreten mussten. Bayern-Manager Uli Hoeness erwähnte in erster Linie die erhöhte Verletzungsgefahr, die aber laut Studien des Europäischen Fuss- ballverbandes nicht erwiesen ist. «Dem Kunstrasen gehört die Zukunft», sagt Fifa-Präsident Sepp Blatter. Der Weltfussballverband erwägt sogar, an der WM 2010 in Südafrika sämtliche Stadien mit einem Kunstrasen auszustatten. «Diese Entwicklung ist allein aus Kostengründen nicht aufzuhalten, zumal die Qualität des Kunstrasens immer besser wird», sagt Stefan Niedermaier.
Auch in den neuen Stadien in Neuenburg und in St. Gallen sowie wahrscheinlich in Zürich wird auf Kunstrasen gespielt. «Wir sparen im Unterhalt pro Saison rund 160 000 Franken», sagt Stefan Niedermaier. Die Berner haben auf diesem Gebiet eine Pionierrolle übernommen und ihr Kunstrasenmodell «Polyton Ligaturf» deshalb weit billiger als zum üblichen Preis von einer Million Franken erhalten.
Keine Einigkeit mit Uefa
Die Euro 2008 in der Schweiz und in Österreich wird aber auf Naturrasen ausgetragen. Die Uefa fordert von den Berner Stadionbetreibern, dass sie bereits im nächsten Sommer den Kunstrasen austauschen. «Das kommt für uns nicht in Frage», sagt Niedermaier, «denn dann müssten wir vor der Euro erneut einen neuen Naturrasen installieren.» Das kostet rund 350 000 Franken. Aber Niedermaier geht es nicht nur ums Geld. «Wir möchten im Herbst 2007 auch noch Konzerte veranstalten. Zudem hätten wir in der nächsten Saison wieder riesige Probleme, Plätze zu finden, wo die YB-Nachwuchsteams trainieren können.» Niedermaier will den Naturrasen erst im Frühling 2008 – vor der Euro – installieren. «In den unterschriebenen Verträgen steht, dass die Stadien i m Sommer 2007 im Euro- Zustand sein müssen», sagt SFV-Präsident Ralph Zloczower. Euro-Turnierdirektor Christian Mutschler und Niedermaier suchen nun nach einer angemessenen Lösung.
«Die Belastung auf dem Kunstrasen ist auch für uns Torhüter absolut normal.»
YB-Goalie Marco Wölfli
«Die Young Boys haben durch den Kunstrasen einen klaren Vorteil.»
Schaffhausen-Trainer Jürgen Seeberger
«Weil es eben immer eben ist»
Spielen Sie lieber auf Naturrasen oder auf Kunst- rasen?
Gürkan Sermeter: Das ist mir egal. Ich spiele sehr gerne in der Halle, deshalb war es für mich kein Problem, als es im Wankdorf den Kunstrasen gab.
Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Rasen- arten?
Gerade jetzt im Winter, wenn die Böden tief sind, ist es herrlich, auf einem Teppich wie im Wankdorf zu trainieren und zu spielen. Man hat mehr Kraft, weil es eben immer eben ist. Am Anfang hatte ich Mühe mit dem vielen Granulat, aber ich glaube, durch die vielen Trainings ist das besser geworden.
Wie sieht es im Spiel aus? Gibt es Szenen, wo man sich auf Kunstrasen anders verhält?
Man grätscht weniger und antizipiert im Zweikampf mehr. Und man hat das Gefühl, es fehle ein wenig an Stabilität und agiert im Defensivverhalten vorsichtiger. Ausserdem bekommt man bei Freistössen und Eckbällen den Fuss nicht unter den Ball. Mir ist aufgefallen, dass deshalb viele Bälle zu lang sind und auf den zweiten Pfosten fliegen.
Also ist das Spiel auf Naturrasen doch besser?
Nein. Es ist wunderbar, auf Kunstrasen zu spielen. Beide Rasenarten haben ihre Vor- und Nachteile. Auf dem Kunstrasen gibt es keine Ausrede mehr, der Ball sei versprungen. Das haben wir vor einigen Wochen mit dem FC Aarau im Wankdorf bei den Riesenchancen von Rainer Bieli gemerkt …Interview: fdr
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Januar 2007, 12:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Stadionwelt, 25.01.2007
Stade de Suisse: Der doppelte Rasen
Caspar Sgier
Für die EM 2008 fordert die UEFA Naturrasen. Momentan ist das Berner Stade de Suisse noch mit Kunstrasen ausgestattet. Stadionwelt sprach mit Caspar Sgier von der Bächler + Güttinger AG, die dort spektakuläre Umbauarbeiten durchführt.
Stadionwelt: Stimmt es, dass im Stade des Suisse der Naturrasen über dem Kunstrasen installiert wird?
Sgier: Ja, nach der Europameisterschaft wird der Naturrasen wieder ausgebaut und der Kunstrasen weiter genutzt.
Stadionwelt: Gab es ein vergleichbares Verfahren schon einmal?
Sgier: Unseres Wissens nach nicht. Zusammen mit der Firma Polytan läuft aber im Moment eine Versuchsreihe mit verschiedenen Abdeckungen für Kunstrasen.
Stadionwelt: Was für Schichten werden zwischen Kunst- und Naturrasen liegen?
Sgier: Der Kunstrasen wird sauber abgedeckt und geschützt. Dann werden eine wasserführende Schicht und eine Rasentragschicht nach DIN 18035 eingebaut. Darüber wird dann der Fertignaturrasen in Rollen verlegt.
Stadionwelt: Wann werden die Umbauarbeiten beginnen? Wie lange wird das „Umrüsten“ etwa dauern?
Sgier: Der Ausführungszeitpunkt ist noch offen. Die Feinplanung läuft im Moment auch in Berücksichtigung des Spielplanes der Young Boys Bern. Das umrüsten wird etwa drei bis vier 4 Wochen dauern.
Stadionwelt: Um wie viel höher wird das Spielfeldniveau dann sein?
Sgier: Das Spielfeldniveau wird ca. 15-20 cm höher sein. Die Sicht von den Rängen wird somit nicht beeinträchtigt.
Stadionwelt: Kann der Kunstrasen das überstehen? Gibt es diesbezüglich bereits irgendwelche Erfahrungswerte?
Sgier: Erfahrungen über kurzfristige Abdeckungen bestehen von Pop-Konzerten her. Erfahrungen über längerfristige Abdeckungen bestehen keine, deshalb hat man die Versuchsreihe mit der Firma Polytan gestartet.
Stadionwelt: Werden sich Granulat des Kunstrasens und Erde des Naturrasens miteinander vermischen?
Sgier: Nein, es wird ein Trennvlies mit großer Überlappung verlegt.
Stadionwelt: Und was ist mit den Halmen, die abknicken?
Sgier: Es ist geplant, den Kunstrasen bis zur Oberkante der Kunstrasenhalme mit Gummigranulat zu verfüllen, so dass die Halme gar nicht geknickt werden. Beim Rückbau wird das Gummigranulat wieder bis auf die ursprüngliche Höhe entfernt.
Stadionwelt: Verträgt der Kunstrasen die Feuchtigkeit?
Sgier: Das ganze System ist wasserdurchlässig, in vertikaler Richtung bis auf das großzügige Entwässerungssystem hinunter.
Stadionwelt: Was genau ist die Aufgabe von Bächler + Güttingers bei diesem Projekt?
Sgier: Zusammen mit dem Stade de Suisse, der Firma Polytan und dem Sachverständigen für Sportplatzbau, Herrn Herwig Münster, entwickelte Bächler + Güttinger die Ideen für den Umbau. Außerdem hoffen wir, dass wir den eigentlichen Umbau ausführen können. Die Bächler + Güttinger AG konnte bisher alle Arbeiten im Zusammenhang mit Kunst- oder Naturrasen im Stade de Suisse vormals Wankdorf ausführen.
Stadionwelt: Was sind darüber hinaus die Tätigkeiten Ihrer Firma?
Sgier: Wir sind ein führendes Unternehmen im Bereich Garten- und Sportplatzbau mit rund 130 Mitarbeitern und der entsprechenden maschinellen Ausrüstung. (Stadionwelt, 25.1.2007)
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Donnerstag 15. März 2007, 21:35 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
 |
|
 |
|
emperor_2*YB
|
Verfasst: Donnerstag 15. März 2007, 21:55 |
|
|
|
Hauptstadt hat geschrieben: KUNSTRASEN RAUS !!!
Genau dann schaffen sich vielleicht auch mal auswärts was. wie wärs z.b.60min mit einem Mann mehr auswärts gegen das nlb team wil im cupviertelfinal weiterzukommen (auch wenn die halt auf naturrasen spielen).
|
|
 |
|
 |
|
black_panther
|
Verfasst: Freitag 16. März 2007, 07:54 |
|
Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
|
|
Oder wenigstens häufiger auf Naturrasen trainieren!
_________________ 
|
|
 |
|
 |
|
Marc
|
Verfasst: Freitag 16. März 2007, 17:23 |
|
Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
|
|
unsere gegner habe zwar so gesehen bei den heimspielen auch einen nachteil. schlussendlich überwigt wohl der nachteil für uns mit dem kunstrasen tatsächlich!
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |