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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 26. September 2013, 13:17 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Madmax
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Verfasst: Freitag 27. September 2013, 09:43 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Rino hat geschrieben: ich auf keinen Fall. Einerseits sehe ich Affolter stärker als Veskovac, weiter würde ich nicht einen IV gegen einen RV tauschen und gleichzeitig setze ich einen LV in der IV ein, weil mir einer fehlt. Zu guter Letzt bringt mir ein durchschnittlicher RV nichts, erst recht nicht wenn ich dann in einem Jahr mit Sutter und Gonzalez so oder so wieder doppelt besetzt bin.
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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shalako
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Verfasst: Sonntag 29. September 2013, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2013  Zitat: YB-Pläne auf Eis gelegt
YB will in der Wegmühle vorderhand keine neue Trainingsbasis für das Super-League-Team bauen. Die Platzsituation in der Stadt Bern hat sich etwas entspannt.
Gerade mal drei Kilometer liegen zwischen dem Stade de Suisse in Bern und der Wegmühle in Bolligen. Hier, neben dem bestehenden Spielfeld des FC Bolligen, wollten die Young Boys einen neuen Trainingsplatz für ihr Super-League-Team bauen. Ein neues Garderobengebäude wäre nicht nötig gewesen: Die Spieler hätten die Kabinen im Stade de Suisse benutzt und wären jeweils im Kleinbus zum Training nach Bolligen gefahren.
Doch diese Pläne werden vorläufig nicht mehr weiterverfolgt, bestätigt Hansruedi Hasler, Projektleiter Sport bei YB. Die Verhandlungen mit dem Kanton, dem das Landstück in der Wegmühle gehört, sind nicht fortgesetzt worden. Dies vor allem wegen der Kosten. Zudem besteht das Risiko von Altlasten, weil das Terrain früher als Deponie diente. YB hätte die Kosten für die Abklärungen und, falls nötig, für die Altlastensanierung übernehmen müssen.
Zwei Kunstrasenplätze auf der Grossen Allmend
In der Zwischenzeit hätten sich die Platzverhältnisse in der Stadt Bern verändert, sagt Hansruedi Hasler. Nach der Bümplizer Bodenweid werden verschiedene andere Plätze auf Kunstrasen umgerüstet: Spitalacker, Wyler und ab Frühling 2014 auch zwei Felder ganz hinten auf der Grossen Allmend. Für letztere hat der Berner Gemeinderat einen Baukredit von 8,7 Millionen Franken bewilligt.
Entgegen komme YB auch, dass die Pflege des Naturrasens im Turnerstadion verbessert worden sei, erklärt Hasler. Das Super-League-Team trainiert hauptsächlich im Turnerstadion, dazu auf dem Kunstrasen in der Bodenweid, und die Abschlusstrainings vor den Spielen finden jeweils im Stade de Suisse statt. «Ideal sind die Trainingsbedingungen damit zwar noch lange nicht», sagt Hansruedi Hasler, «aber immerhin besser als vor einem Jahr.» http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/29360179
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Oktober 2013, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2013  Zitat: Einerseits fast Leader, andererseits am Boden
Bloss unglücklich vom Kurs abgekommen? Oder schon wieder in der Krise? Man weiss mal wieder nicht, was man von YB halten soll.
ie Young Boys haben sich in den letzten Jahren ein paar mehr oder weniger uncharmante Bezeichnungen hart erarbeitet. Der Unterhaltungsbetrieb gilt beispielsweise als «BSC Hollywood». Oder oft als «Wundertüte». Und manchmal als «Veryoungboyser». Anspruch und Realität stimmten letzte Saison überhaupt nicht mehr, und jetzt ist man auch schon wieder ratlos und versucht herauszufinden, was die Young Boys in dieser Spielzeit sind.
Einerseits sind sie ein Meisterkandidat, wie die ersten fünf Partien mit fünf Siegen hatten vermuten lassen. Andererseits sind sie das schwächste Team der Liga, welches sie in den letzten fünf Runden mit nur einem Zähler waren. «Die Gesamtpunktzahl ist okay», sagt Sportchef Fredy Bickel. «Einfach die Verteilung war ein bisschen ungewöhnlich.»
Auf der Suche nach Ausreden
YB ist mit 16 Punkten aus zehn Partien Dritter, nach Verlustpunkten aber Fünfter – und mal wieder schwierig zu begreifen. Einerseits hat der Klub hohe Ambitionen und strebt bald Titelgewinne an. Andererseits betonen die Vereinsverantwortlichen regelmässig, man dürfe nicht vergessen, dass YB die letzte Saison nur auf Rang 7 beendet habe. Trainer Uli Forte rät, trotz Ergebniskrise «cool zu bleiben». Einerseits. Andererseits regte er sich am Sonntag bei der 0:1-Niederlage gegen Zürich fürchterlich über den schwachen Schiedsrichter Alexander Harkam aus Österreich auf. «Es läuft derzeit einfach unglücklich für uns», sagt Forte.
Die Young Boys müssen aufpassen, nicht zu stark in Selbstmitleid zu verfallen und Ausreden zu bemühen. Einerseits haben sie viele Verletzte, klar, andererseits ein breites Kader. Es ist das zweitteuerste der Liga. Und gar ziemlich merkwürdig mutete letzte Woche – notabene nach der dreiwöchigen Ligapause – der Hinweis von Forte an, der strenge Spielplan würde Kraft kosten. YB ist erstmals seit über einem Jahrzehnt nicht im Europacup engagiert und kann sich auf die Super League konzentrieren.
Zuletzt wenig Zuschauer
Die YB-Vertreter jammern über die zahlreichen Absenzen in der Defensive, dabei agieren sie in diesen Wochen vor allem offensiv schwach. Es ist gewiss schwierig, immer wieder neue Abwehrviererketten zu formen, weil ein Verteidiger nach dem anderen ausfällt. Doch die Defensive wirkt unter der Führung des starken Steve von Bergen stabil.
Und: Einerseits holte YB aus fünf Spielen nur einen Punkt, andererseits aber war dabei nur eine Leistung ungenügend. Ausgerechnet jene, für welche die Berner letzte Woche in St.Gallen (0:0) äusserst glückhaft mit einem Zähler belohnt wurden. Die Young Boys hätten die engen Heimspiele gegen GC (1:2), Luzern und Zürich (je 0:1) gewinnen können, aber nur Verlierer argumentieren im Konjunktiv.
Einerseits schliesslich besitzen diese Young Boys die Möglichkeiten, das Stade de Suisse zu füllen. Andererseits war die Arena vorgestern gegen Zürich ziemlich leer. Als Zuschauerzahl wurde 16137 angegeben, das ist die Anzahl verkaufter Dauerkarten und Tickets. Im Stadion erschienen weniger Leute. YB weckte mit dem Traumstart Sehnsüchte, nun ist der Anhang bereits wieder ernüchtert. YB ist resultatmässig gerade am Boden, hätte aber am Sonntag mit einem Sieg Leader werden können. Es steht also, einerseits, noch nicht schlimm um die Young Boys, aber es sollte ihnen, andererseits, eine Warnung sein, wenn Steve von Bergen sagt: «Wir müssen aus der Negativspirale raus. Und gegen Zürich kamen wir wenigstens zu zwei Chancen. Das war in St.Gallen anders.»
Kein Transfer mehr, dafür mehr Junge
Die heftige Verletzungsserie, von der YB geplagt wird, hat eine positive Seite: Die Talente des Klubs werden stärker gefördert als erwartet. Am Sonntag gegen Zürich (0:1) spielten die 19-jährigen Michael Frey und Yuya Kubo ebenso wie der zwei Jahre ältere Renato Steffen und der 20-jährige Marco Bürki. Gar zu ihren Debüts kamen ja Florent Hadergjonaj, 19 Jahre, und Thomas Fekete, seit kurzem 18. Sie agierten frech und gut. Auch aus diesem Grund verzichtete YB darauf, personell nachzulegen. Bis gestern wäre das auf dem Schweizer Transfermarkt möglich gewesen. Hadergjonaj – der albanische und nicht wie gestern geschrieben serbische Wurzeln hat – und Fekete sollen in den nächsten Wochen wie Lenardo Bertone im ersten Team trainieren. Der 19-jährige Bertone hatte zuletzt auch in der Super League gespielt, war aber gegen den FCZ vorgestern gesperrt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19944433
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shalako
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Verfasst: Freitag 4. Oktober 2013, 13:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.10.2013  Zitat: Zwischen Rang 1 und Rang 10Am Samstag in Sitten nehmen die Young Boys den nächsten Anlauf, ihre krasse Negativserie zu beenden.  Die Quote, um auf diesen spektakulären Verlauf der YB-Saison zu wetten, wäre äusserst reizvoll gewesen für risikofreudige Zocker. Nach fünf Siegen in Serie haben die Young Boys zuletzt aus fünf Begegnungen nur einen Punkt geholt. Dieses 0:0 in St.Gallen war die mit Abstand schwächste Saisonleistung, während die vier knappen Niederlagen vermeidbar gewesen wären. «Es lief unglücklich», sagt Marco Wölfli. Aber der YB-Goalie gibt sich kämpferisch: «Es bringt nichts, wenn wir uns beklagen. Ich bin überzeugt, dass unsere harte Arbeit belohnt werden wird.» 10 Punkte auf Basel verlorenNach der ersten Hälfte der bisherigen Spielzeit lagen die Young Boys mit 15 Punkten aus 5 Partien und 15:4 Toren komfortabel an der Tabellenspitze. Und auch im Heimspiel in der 6.Runde gegen die Grasshoppers agierten die Berner schwungvoll, spielstark, gut, sie erspielten sich in den ersten 20 Minuten sechs Grosschancen. Hätte Michael Frey damals gegen GC nach 61 Sekunden aus wenigen Metern nicht den Innenpfosten getroffen, sondern ein paar Zentimeter weiter nach links gezielt, hätte sich möglicherweise vieles anders entwickelt. Jetzt aber steckt YB in der tiefen Ergebniskrise, wie ein Blick auf die Rangliste der Runden 6–10 zeigt. Da sind die Young Boys das schwächste Team, sie haben in dieser kurzen Phase 10 Punkte auf Meister und Leader Basel verloren. «Wir sind auch mit späten Gegentoren hart bestraft worden», sagt Verteidiger Steve von Bergen. «Die Niederlagen waren nicht zwingend.» Der neue Abwehrchef Steve von Bergen agiert bisher sehr überzeugend. Die Viererkette in der Defensive wird jedoch morgen beim zuletzt guten Sion erneut umgestellt werden müssen. Alain Rochat fehlt gesperrt, dafür stehen Dusan Veskovac (zuletzt angeschlagen) und der gegen Zürich (0:1) gesperrte Leonardo Bertone wieder zur Verfügung. Und auch Christoph Spycher kann eingesetzt werden. Der Captain musste gegen den FCZ mit Magenproblemen ausgewechselt werden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16480386
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shalako
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Verfasst: Dienstag 8. Oktober 2013, 10:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2013  Zitat: Ein Training mit Stars ohne Allüren
In Interlaken ist das dritte Kids Camp des Berner Sport Clubs Young Boys gestartet. Zum Auftakt gastierten die YB-Spieler Milan Gajic, Samuel Afum und Haris Tabakovic auf der Lanzenen und gaben den Mädchen und Buben in einer Trainingseinheit wertvolle Tipps.
Die Stargäste blieben etwas mehr als eine Stunde. Die Mädchen und Buben werden noch viele Tage und Wochen von diesem Erlebnis zehren und den Tag wohl nie vergessen. Für die 47 Kinder, die in diesem Jahr am Kids Camp des Berner Sport Clubs Young Boys in Interlaken teilnahmen, stand gleich zu Beginn des einwöchigen Lagers ein Highlight auf dem Programm: Milan Gajic, Samuel Afum und Haris Tabakovic statteten den Jung-Fussballern einen Besuch ab.
Zusammen mit den drei YB-Akteuren versammelten sich die Kinder auf dem Hauptplatz der Sportanlage Lanzenen. Sie waren, je nach Alter, in drei Teams mit klingenden Namen unterteilt: Manchester United, Bayern München und auch die Young Boys fehlten nicht. Hansruedi Hasler, noch bis Ende November technischer Direktor bei YB, läutete das dritte Kids Camp auf der Lanzenen ein. «Wenn man vorwärtskommen will, muss man kicken, kicken, kicken», appellierte er an die Mädchen und Buben. Deswegen ist er auch der Ansicht, dass «das Kicken nach der Schule manchmal wichtiger ist als die Hausaufgaben.» Damit die Kinder möglichst viel vom Camp auf der Lanzenen profitieren, gab er ihnen den Grundsatz der drei G mit auf den Weg. «Fragt euch nach jedem Training: Habe ich gelacht? Habe ich geschwitzt? Habe ich etwas gelernt? Wenn ihr alle drei G mit Ja beantworten könnt, habt ihr einen Schritt vorwärtsgemacht», so Hasler.
Nach der Ansprache war es dann endlich so weit. Die 47 kleinen Fussballer schnappten sich die Bälle und tobten sich unter prominenter Leitung auf dem Lanzenen-Kunstrasen aus. Milan Gajic, Samuel Afum und Haris Tabakovic führten mit je einer Mannschaft eine rund einstündige Trainingseinheit und zeigten dabei keinerlei Berührungsängste, geschweige denn Starallüren. Gajic spielte zum Aufwärmen Fangen mit «Bayern München» und hatte dabei, wie auch später, als er sich beim Elfmeter-Wettbewerb der Kinder als Torhüter versuchte, sichtlich Spass. Samuel Afum absolvierte mit «Manchester United» vorbildlich ein Einlaufen und zeigte Dehnübungen vor, ehe er sich auch bei Pass- und Schusstraining nicht scheute, sich gleich selbst einzureihen. Von Haris Tabakovic gab es für die «Young Boys» wertvolle Tipps, wie man saubere Pässe spielt und die Bälle richtig annimmt. Der zweitjüngste Spieler im Kader der ersten YB-Mannschaft spornte seine Schützlinge immer wieder an, lobte die Feldspieler für gute Abschlüsse und die Torhüter für starke Paraden.
Zum Schluss hatten die Mädchen und Buben gar die Gelegenheit, sich selbst mit ihren Vorbildern zu messen. Innerhalb der jeweiligen Mannschaft wurde ein Match gespielt, bei dem Gajic, Afum und Tabakovic als Teamkameraden der Kinder figurierten und damit Träume in Erfüllung gehen liessen. Als das Training fertig war, zogen die YB-Stars aber noch nicht gleich von dannen. Sie nahmen sich Zeit, Autogrammkarten, Shirts und Bälle der Kids zu signieren. Ihnen wird der Tag mit den YB-Stars damit noch lange in Erinnerung bleiben. http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/127292/
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Oktober 2013, 20:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.10.2013  Zitat: «Wir sind doch alle gelb-schwarz»
«Alle Zürcher sind schwul»: Seit der Gründung des schwulen YB-Fanclubs Wankdorf Junxx gehören solche Gesänge im Stadion der Vergangenheit an. Warum der Regenbogen auf der Zaunfahne trotzdem fehlt, erklärt Vereinspräsident Simon Weber.
«Ist schon gut»: Als sich Simon Weber in der YB-Fankurve outete, war das die häufigste Reaktion, die er zu hören bekam. Der 34-jährige Mitbegründer des schwul-lesbischen YB-Fanclubs Wankdorf Junxx hat kaum negative Erfahrungen in Bezug auf seine Homosexualität gemacht. «YB-Fans gehen locker damit um, die Kurve ist sehr offen» sagt er. «Letztlich ist es auch immer eine Frage, wie man auftritt. Ich renne ja schliesslich auch nicht mit einer Federboa durchs Wankdorf.» Ihm habe es sicherlich geholfen, bereits in der Fanszene bekannt gewesen zu sein.
Warum ein schwul-lesbischer Fanclub?
Unter den Fans hat die Gründung der Wankdorf Junxx 2007 vor allem im YB-Forum für Diskussionen gesorgt. Hauptkritik im Kontra-Lager: Warum müssen sich schwule Fussballfans abgrenzen und einen eigenen Fanclub haben? «Das ist eine Diskussion, die ich auch heute immer wieder führe», sagt Weber. Für ihn bedeute ein schwuler Fanclub nicht, sich zu separieren. «Unsere sexuelle Orientierung ist schlicht unser kleinster gemeinsamer Nenner», sagt er. Die Wankdorf Junxx sind nicht allein: In Zürich versammeln sich die schwulen Fans bei den Letzi Junxx, in Basel heisst der Club Queerpass Basel. Die drei Fanclubs sind Mitglied bei den Queer Football Fanclubs, einem internationalen Netzwerk schwul-lesbischer Fanclubs.
Dass die Wankdorf Junxx integriert sein wollen, als ein Teil der Fankurve, ist ein wichtiges Thema für Weber. «Wir haben eine eigene Zaunfahne, und die ist mit Absicht neutral», sagt er. «Warum braucht es immer eine Regenbogenfahne? Wir sind doch alle gelb-schwarz.» Andere Fanclubs gründeten sich, weil die Leute gemeinsam zur Schule gegangen sind – bei den Junxx sei es eben ihre Homosexualität.
Die «Randgruppe der Randgruppe»
Auf ihrer Website bezeichnet sich der Fanclub als «eine Gruppe schwuler, lesbischer, bisexueller und heterosexueller Fans des BSC Young Boys und ihrer Freunde und Freundinnen», faktisch sind laut Weber die zehn Mitglieder derzeit alles homosexuelle Männer. Die Wankdorf Junxx sind somit ein vergleichsweise winziger Fanclub. «Manchen Schwulen ist der Club zu politisch. Die wollen an den Match und ihr Bier trinken.» Und es gebe nun einmal viele Homosexuelle, die mit Fussball gar nichts anfangen könnten: «Die rennen höchstens an einer Mottoparty im Socceroutfit herum.» Die Schwierigkeit sei da eher, auch in der homosexuellen Szene als Verein ernst genommen zu werden. «Wir sind sozusagen die Randgruppe einer Randgruppe» sagt Weber lachend.
Was die Toleranz angeht, kommt es laut Weber darauf an, «wie eine Kurve so tickt». Die Young Boys hätten ein relativ liberales, relativ urbanes Publikum und eine entsprechende Kurve. Bei Clubs aus eher ländlichen und konservativen Gegenden sei das anders.
Fussball und Männlichkeit
Mit den Wankdorf Junxx gehe es darum zu zeigen, dass Fussball und Homosexualität kein Widerspruch sind. Trotz, oder vielleicht gerade wegen des heterosexuellen Männerbilds, dass der Fussball so gern zelebriert. Seit der Gründung der schwulen Fanclubs sei es immerhin vorbei mit orchestrierten Fangesängen wie «alle Zürcher sind schwul». «Ich sagte dazu eh immer nur: ‹schön wärs›», grinst Weber.
Weber glaubt nicht, dass die YB-Fans negativ auf einen offen homosexuellen Spieler reagieren würden. Letztlich sieht er es als eine der Aufgaben eines schwul-lesbischen Fanclubs an, ein Umfeld zu schaffen, in dem ein Outing eines Spielers möglich wird. Schliesslich sei im Profifussball Homosexualität nach wie vor ein Tabuthema – es gibt nur sehr vereinzelt professionelle Spieler, die sich öffentlich als homosexuell outen.
Unterschiede in der Fankultur
Weber ist nicht nur YB-Fan, sondern unterstützt auch den SC Bern. «Es gibt Unterschiede», sagt er zum Vergleich des Umgangs von Homosexualität in den beiden Fankurven. «Das hat sicher auch damit zu tun, dass sich die SCB-Fans anders zusammensetzen. In der Allmend ist aber in den letzten Jahren eine Sensibilisierung diesbezüglich im Gang.»
Es sei spürbar, dass bei YB der Verein viel in Antidiskriminierungskampagnen investiert habe, etwa mit der FARE-Aktionswoche gegen Rassismus. Zwar fehle es noch an einem deutlichen Bekenntnis gegen die Homophobie. Skrupel, seinen Freund an einem YB- oder SCB-Match zu küssen, hat Simon Weber trotzdem nicht. «Das lassen wir uns nicht nehmen.»
Tolerante YB-Spieler
In einer Umfrage zum Thema Homosexualität im Profifussball haben sich die Spieler von YB als vergleichsweise tolerant herausgestellt. Bei der Umfrage des Magazins Mannschaft, einem Magazin für schwule Männer, haben die Clubs FC Basel, FC Luzern, Lausanne-Sport und der FC St. Gallen mitgemacht.
Alle der 14 befragten YB-Spieler geben an, dass sie einen schwulen Mitspieler nach einem geschossenen Tor weiterhin umarmen würden. 43 Prozent glauben, dass sich die Fans über einen homosexuellen Mitspieler lustig machen würden – bei den restlichen befragten Clubs waren 58 Prozent dieser Ansicht. 64 Prozent der Spieler geben zu, das Wort «schwul» manchmal als Schimpfwort zu gebrauchen. 71 Prozent sagen, dass sie sich ohne Mühe vor einem schwulen Mitspieler ausziehen würden.
In nur zwei der Fragen stellten sich die YB-Spieler als weniger tolerant heraus: 14 Prozent sind der Überzeugung, dass ein schwuler Mitspieler Zusammenhalt und Leistung der Mannschaft beeinträchtigen würde, was nur sechs Prozent der Spieler von Basel, Luzern, Lausanne und St. Gallen befürchten. 71 Prozent der YB-Spieler geben an, dass sie einen schwulen Mitspieler öffentlich unterstützen würden (Rest: 87 Prozent).
FC Thun wollte nicht mitmachen
Der FC Thun lehnte eine Teilnahme ab. «Beim FC Thun ist Homosexualität, beziehungsweise Sexualität im Allgemeinen, Privatsache», äussert sich Dominik Albrecht, Koordinationsleiter beim FC Thun, gegenüber dem Magazin Mannschaft. Bei «normalen» Unternehmungen sei dies schliesslich auch kein mediales Thema. http://www.derbund.ch/bern/stadt/Wir-si ... y/30980671
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2013, 17:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2013  Zitat: Der YB-Nachwuchs im Fokus
Bei keinem anderen Super-League-Team kamen in dieser Saison so viele Nachwuchskräfte zum Einsatz wie bei YB. U-21-Trainer Joël Magnin nennt Gründe dafür, äussert aber auch mahnende Worte.
Thomas Fekete ist der Letzte einer langen Liste. Der 18-jährige linke Aussenverteidiger kam am Sonntag in Luzern zu seinem Debüt in der YB-Startaufstellung. Mit Yvon Mvogo, Marco Bürki, Florent Hadergjonaj, Hélios Sessolo, Leonardo Bertone, Michael Frey und Haris Tabakovic waren zuvor in dieser Saison bereits acht Akteure unter 21 Jahren, die der eigenen Nachwuchsabteilung entstammen, zu einem Pflichtspieleinsatz gekommen. Es ist dies der höchste Wert aller Super-League-Vereine. «Wir haben das Ziel, Spieler für die erste Mannschaft auszubilden. Deshalb habe ich momentan sehr viel Freude», sagt Joël Magnin, der bis vor kurzem in der U-21 noch mit den erwähnten Akteuren zusammenarbeitete.
Weg voller Hindernisse
Allerdings ist es noch nicht allzu lange her, da war für die YB-Junioren der Weg in das Fanionteam verbaut oder zumindest voller Hindernisse. Während beim FC Basel oder den Grasshoppers regelmässig Talenten der Sprung in die erste Mannschaft gelang, blieb dies bei den Young Boys den allermeisten verwehrt. François Affolter, der unter Vladimir Petkovic rasch zur Stammkraft aufgestiegen war, bildete die Ausnahme der Regel.
Der heutige Thuner Christian Schneuwly nahm den Schritt ins YB-Kader beispielsweise über die Challenge League und den FC Biel. Andere wie GC-Torhüter Roman Bürki oder der Aarauer Verteidiger Igor Nganga wurden erst andernorts zu Stammspielern in der Super League.
Philosophie geändert
Einerseits sei die Auswahl an talentierten Fussballern momentan gross, sagt Magnin. Anderseits habe sich auch die Philosophie im Verein geändert. Die Verantwortlichen seien nun bereit, den Talenten eine Chance zu geben, in die Jungen zu «investieren», wie er es nennt. «Uli Forte hat bereits bei GC bewiesen, dass er gerne mit Junioren zusammenarbeitet. Und auch Sportchef Fredy Bickel ist eine gute Nachwuchsabteilung wichtig.»
Als Beispiel für den geänderten Kurs nennt der 42-jährige Romand die Tatsache, dass im Spätsommer nach der Verletzung von Scott Sutter und dem Abgang Elsad Zverotics kein Transfer getätigt wurde, sondern mit Bertone, Hadergjonaj und Fekete eigene Junioren die Chance auf der Position des Aussenverteidigers erhielten. «Das hat mir Freude bereitet», sagt Magnin. Er bremst aber allzu hohe Erwartungen: «Vielleicht muss im Winter auf dem Transfermarkt doch noch nachgebessert werden.»
Dank den Verletzten
Zudem darf nicht vergessen werden, dass Trainer Uli Forte aus der Not eine Tugend machte. Nur weil ihn – vorab in der Defensive – grosse Verletzungssorgen plagten, gab er so vielen jungen Akteuren die Chance. Als die Young Boys in den fünf ersten Partien eine Siegesserie hinlegten, war Frey der Einzige, der vom 39-jährigen Zürcher Coach eingesetzt wurde.
Deshalb dürfte sich, sobald die Verletztenliste kürzer wird, der eine oder andere wieder vermehrt mit dem Platz auf der Ersatzbank oder mit Einsätzen in der U-21 begnügen müssen. Magnin rät, in diesem Falle eine Ausleihe zu einem Challenge-League-Verein in Betracht zu ziehen. «Klar ist es schön, vor 20'000 Zuschauern auf der Bank zu sitzen», sagt der ehemalige YB-Profi. Der Weg in die zweithöchste Schweizer Liga sei hingegen unbequem, aber bringe viel. Und er nennt die Beispiele der Brüder Schneuwly oder Roman Bürkis, welche so zu gestandenen Profis wurden. Es brauche darüber hinaus auch Mut, sagt Magnin. Wenn sich die jungen Akteure dann nicht zu profilieren vermögen, drohe ihnen eine Karriere in der Challenge League.
Die Nächsten stehen bereit
Zuerst werden die Nachwuchskräfte aber in den nächsten Wochen weitere Bewährungschancen auf der Bühne der Super League erhalten. Und mit Gregory Wüthrich oder Miguel Castroman stehen bereits die nächsten Talente (siehe Kasten) bereit, um die Liste der Debütanten bald noch länger werden zu lassen.
Für die Nationalmannschaften aufgeboten
U-15-Nationalmannschaft Lars Schädeli, Torhüter Julien Bühler, Mittelfeld Mike Moser, Mittelfeld Michel Yves Roger Oguyama, Mittelfeld
U-17 Vedad Efendic, Verteidiger Nils Ryser, Sturm
U-18 Eric Briner, Mittelfeld José Muala, Mittelfeld Marko Dangubic, Sturm
U-19 Thomas Fekete, Verteidiger Miguel Castroman, Mittelfeld
U-20 Gregory Wüthrich, Verteidiger Leonardo Bertone, Mittelfeld Hélios Sessolo, Mittelfeld
U-21 Yvon Mvogo, Torhüter Marco Bürki, Verteidiger Michael Frey, Stürmer Haris Tabakovic, Stürmer
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12067438
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shalako
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Verfasst: Freitag 1. November 2013, 22:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.11.2013  Zitat: Lässt sich Kubo teurer verkaufen als Doumbia?
Der BSC Young Boys versteigert zurzeit Trikots seiner Spieler im Internet. Manche sind um einiges beliebter als andere.
Der BSC Young Boys ist im letzten Meisterschaftsspiel gegen Aarau in speziellen Trikots aufgelaufen. Anstatt Sponsorenlogo zierte der Schriftzug «Gegen Gewalt & Rassismus» die Leibchen der Spieler. Nun können die Shirts online ersteigert werden. Der Erlös fliesst in die Kasse der Fanarbeit Bern.
Ersatztorhüter zu sein ist eine unattraktive Aufgabe. Dementsprechend niedrig ist auch das Interesse am Trikot von Yvon Mvogo. Sein Trikot wird zurzeit zu 160 Franken gehandelt. Damit ist sein Dress unter den 18 Leibchen jenes, das am leichtesten zu überbieten ist.
Ist Doumbia zu toppen?
Wesentlich populärer ist hingegen das Dress des japanischen Neuzugangs Yuya Kubo. Für das Shirt des Stürmers gingen seit dem 28. Oktober 114 Gebote ein. Der Höchstgebot liegt am Donnerstagnachmittag bei 510 Franken. Für kein anderes Dress wird momentan mehr geboten.
Doch obwohl Kubo momentan das Feld anführt, ist er noch weit davon entfernt, das Schlussgebot für das Leibchen von Ex-YB-Stürmer Seydou Doumbia zu toppen. Doumbias Trikot erzielte 2011 einen Rekordpreis von 1910 Franken. Noch bis am 4. November können die Gebote in die Höhe getrieben werden. http://www.derbund.ch/bern/stadt/Laesst ... y/20838615
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shalako
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Verfasst: Dienstag 5. November 2013, 18:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2013  Zitat: Personelle Rochaden bei YB
Erminio Piserchia wird bei den Berner Young Boys künftig wieder als Nachwuchstrainer amten. Zudem hat der Verein Stefan Knutti als Gesamtverantwortlichen für die Goalie-Trainer verpflichtet.
Erminio Piserchia wird spätestens am Ende der laufenden Saison sein Amt als Technischer Leiter des YB-Nachwuchses abgeben. Der 49-Jährige habe gegenüber den YB-Verantwortlichen den Wunsch geäussert, wieder als Trainer arbeiten zu wollen. Dsa schreibt der BSC Young Boys in einer Mitteilung.
Piserchia, der seit 2003 in den verschiedensten Funktionen bei YB arbeitet, wird für mindestens drei Jahre ein YB-Nachwuchsteam führen. Welche Junioren-Mannschaft er übernehmen wird, steht noch nicht fest.
Stefan Knutti kehrt zu YB zurück
Im Bereich des Goalie-Trainings schafft der Verein einen neuen Posten, der vom ehemaligen YB-Keeper Stefan Knutti besetzt wird. Der Berner wird ab dem neuen Jahr als Gesamtverantwortlicher für die Goalie-Trainer und die Torhüter tätig und insbesondere für deren Aus- und Weiterbildung zuständig sein. Der neue Posten tangiere das Amt des Goalietrainers der ersten Mannschaft nicht – Paolo Collaviti wird weiterhin das Trio Marco Wölfli, Yvon Mvogo und David von Ballmoos trainieren.
Martin Fryand führt die Konditionstrainer
Geklärt ist auch der Bereich Konditionstraining: Martin Fryand hat am Januar die Gesamtverantwortung, Stefan Flückiger ist für die Fitness der Nachwuchsteams zuständig und Stefan Messerli für die Mannschaften der Préformation.
Duo übernimmt Technische Leitung des YB-Frauenfussballs
Ein Änderung gibt es auch beim YB-Frauenfussball zu vermelden. Nach dem Abschied von Hansruedi Hasler wird die Technische Leitung ab sofort von einem Duo aus den eigenen Reihen übernommen: Pascal Furgler und Rolf Kirchhofer (Trainer des Frauen-NLA-Teams) teilen sich die Verantwortung. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19696392
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