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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2024, 15:18 
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«Nur wenige Spiele werden für Barça so einfach sein»

Spanische Medien hauen YB nach Barça-Schlappe in die Pfanne

Mit einem Sieg gegen YB hat in Barcelona jeder und jede gerechnet. Dass es aber ein so leichtes Spiel wird, hätte dennoch niemand erwartet. Der Schweizer Meister kommt in den spanischen Medien schlecht weg.

«Die Aufgabe war einfacher als erwartet», schreibt die Sportzeitung «Marca» nach dem Barça-Spiel gegen YB und ist mit dieser Meinung in Spanien bei weitem nicht allein. Trotz der schlechten Platzierung des amtierenden Meisters in der Super League hätten die Südeuropäer mehr von den Young Boys erwartet.

Nach dem einseitigen 0:5 überrascht der Tabellenrang aber auch den «Marca»-Journalisten nicht mehr. «Dass sie in der Schweizer Liga Vorletzter sind, ist kein Zufall», schreibt er.

Die Zeitung «Sport» attestiert YB im ersten Absatz ihres Spielberichts «kein Mindestniveau, das in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb verlangt werden sollte». Und nachdem sie in einem ausführlichen Text die Tore und das Comeback von Frenkie de Jong nach fünfmonatiger Verletzungspause abfeiert, schliesst der Text mit einer aus Schweizer Sicht bitteren – aber wohl zutreffenden – Aussage: «Nur wenige Spiele werden für Barça so einfach sein.»

«Man hätte rotieren können»

«Mundo Deportivo» sucht nach dem starken Barça-Saisonstart mit 7 Siegen aus 8 Ligaspielen das Haar in der Suppe: «Man muss sich fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, gegen YB ein paar Spieler zu rotieren, statt am letzten Samstag gegen Osasuna.» Gegen den Klub aus Pamplona setzte es eine 2:4-Auswärtsniederlage ab.

Der wahrscheinliche Grund, warum Trainer Hansi Flick (59) gegen YB seine beste Elf ins Rennen geschickt hat, wird aber direkt mitgeliefert: «Nach der Niederlage in Monaco war es sehr wichtig, das Spiel zu gewinnen.» Die Pleite der Katalanen im Fürstentum hat den Bernern sicher nicht in die Karten gespielt – sie bekamen die ganze Stärke der Katalanen zu spüren.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 89995.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2024, 15:22 
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YB: FCB-Legende kritisiert Camara nach Eigentor – «Nicht nur Pech»

Mohamed Ali Camara trifft bei der 0:5-Pleite von YB gegen Barcelona ins eigene Netz. FCB-Legende Michael Lang lässt die Ausrede «Pech gehabt» nicht gelten.

Das Wichtigste in Kürze

- Michael Lang stellt YB-Captain Camara kein gutes Zeugnis aus.
- Beim 0:5 in Barcelona trifft der Verteidiger ins eigene Netz.
- «Das war nicht nur Pech», kommentiert die FCB-Legende.

YB geht in der Champions League in Barcelona mit 0:5 unter. Einen besonders bitteren Abend erlebt Captain Mohamed Ali Camara.

Fünf Gegentore, drei davon Standards – und Tor Nummer fünf schenkt der Abwehr-Boss gleich selbst ein. Bei einer Hereingabe von links hält Camara den Fuss hin, lenkt für Goalie Keller unhaltbar ab.

«Ich habe nicht mehr erwartet heute – es war ein Klassenunterschied», kommentiert Michael Lang (33) im Studio von «blue». Ihm gefiel die Art und Weise, wie Gelb-Schwarz aufgetreten ist, überhaupt nicht.

Die FCB-Legende (14 Champions-League-Einsätze / 3 Tore / 1 Assist) geht gleich zur Analyse des 0:5 über. Und findet keine guten Worte für seinen ehemaligen Gegenspieler.

«Es tut mir leid für den Spieler, auf der anderen Seite muss ich sagen, einfach nur Pech war das nicht. Er geht mit zu wenig Überzeugung auf den Ball, trifft ihn schlecht. Hier einfach nur sagen, das ist unglücklich gelaufen, wäre mir zu einfach. Man merkt einfach: Das Selbstvertrauen ist nicht da.»

Lang fehlen bei YB die kommunikativen und technischen Leader

Für den Ostschweizer, der im Juli in Basel verabschiedet wurde, ist klar: «So tief sehe ich in diese Berner Mannschaft nicht rein. Aber dass es aktuell nicht ganz harmonisch zu und hergeht, das ist offensichtlich.»

Der 31-fache Schweizer Internationale nennt etwa die fehlenden Leader – und bezieht sich damit nicht nur auf den Spielertyp Camara. «Es gibt natürliche, kommunikative Leader. Es gibt aber auch technische Leader auf dem Platz, Jungs, die mit dem Ball Verantwortung übernehmen können. Das fehlt mir im Moment ganz klar.»

Am Sonntag geht es für YB mit dem Auswärtsspiel in Basel weiter. Nach der Nati-Pause ist Luzern im Wankdorf zu Gast. Und vier Tage später folgt das nächste CL-Spiel zuhause gegen Inter Mailand mit Yann Sommer.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fc ... h-66838412

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2024, 15:24 
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Nach Champions-League-Abfuhr

Fast schon ein Hohn für YB: Flick ortet Steigerungspotenzial

Nach dem 5:0-Kantersieg in der Champions League verspürt Barcelona, vor allem sein Coach, Hunger nach mehr. Dagegen ist bei den gebeutelten Young Boys die Ansage des Trainers nicht ganz so klar.

Überzeugender hätte Barcelonas Korrektur auf den Fehlstart in der neu geschaffenen Ligaphase der Champions League nicht ausfallen können. Nach dem 1:2 zum Auftakt in Monaco war man gegen den Schweizer Vertreter YB vor eigenem Anhang beim 5:0 jederzeit Herr der Lage.

Dem deutschen FCB-Trainer Hansi Flick gefiel's – und doch verwies er sogleich auf Steigerungspotenzial, auf Verbesserungsmöglichkeiten. «Wir müssen weiter lernen und uns entwickeln», mahnte der 59-Jährige.

Für den Fall der Fälle gerüstet

Der Blick Flicks schweifte dabei in die Zukunft. Der LaLiga-Spitzenreiter (21 Punkte aus 8 Spielen) hat «eine Reihe von sehr interessanten Gegnern vor uns». Er sei hungrig darauf, genauso wie die Spieler und die Fans. «Was bedeutet, dass wir unser bestes Niveau abrufen müssen.» Nächster Gegner in der «Königsklasse» wird am 23. Oktober wiederum zuhause Bayern München sein, das Flick von 2019 bis 2021 trainiert hatte.

Im heimischen Championat spielen die Katalanen in diesem Monat, am 26. Oktober, unter anderem noch gegen Erzrivale und Titelverteidiger Real Madrid.

Nochmals zurück zum Kantersieg am Dienstag gegen «Gelb-Schwarz». Dass seine Farben nach dem «Nuller» zum Start auch etwas für die Tordifferenz gemacht haben, stimmte den früheren Bundestrainer Flick versöhnlich. «Niemand weiss genau, wie diese neue Champions League funktionieren wird und was wir brauchen werden. Aber es hilft für den Fall der Fälle weiter.»

Verklärte Wirklichkeit oder ein nützliches Mantra
Und wie ordnet auf Seiten der Young Boys Flicks Antipode Patrick Rahmen die sportliche Situation, explizit die angespannte missliche Lage, ein? Er versucht sich in Durchhalteparolen, auch regelmässig in Ausflüchte. Klar tut der 55-Jährige seinen Unmut über die mangelhaften Leistungen sowie unerklärlichen Schwankungen kund.

Irgendwie aber scheint er auch ratlos, mag den Finger nicht eindeutig auf den wunden Punkt legen. Oft versucht er sich an die wenigen positiven Ansätze zu klammern oder an Eindrücken aus der Vergangenheit, die sogleich wieder über den Haufen geworfen wurden und im Hier und Jetzt nichts zählen. Drei Beispiele, herausgerissen aus seinen durchaus kritischen Statements, nach den letzten drei Partien:

- Nach dem 0:5 in Barcelona: «Wir haben zeitweise richtig gut verteidigt, spielten auch Chancen gegen sie raus. () Trotz dem Resultat gibt es ein paar Sachen, die nicht ganz so negativ sind.»

- Nach dem 0:1 im Wankdorf gegen GC nur 6 Tage nach dem ersehnten 1. Meisterschaftssieg im 7. Anlauf: «Das haben wir uns komplett anders vorgestellt, wir wollten agieren. Aber wir müssen das jetzt annehmen. () Wir waren auf dem aufsteigenden Ast, die letzten Matches waren positiv. () Wir haben genügend Qualität auf dem Platz.»

- Nach dem 1:1 zu Hause gegen Lausanne, einer Euphoriebremse nach der erreichten Champions-League-Qualifikation: «Diesen Auftritt haben wir uns so nicht vorgestellt, ich bin unzufrieden. () Wir müssen weiter hart arbeiten. () Aber es ist nicht neu, dass uns Führung auf dem Platz fehlt. () Wir haben zwei Spiele gesehen, dass es gehen kann. Das muss unser Anspruch und unsere Ausrichtung für die Zukunft sein.»

Gut möglich, dass diese Aussagen von Rahmen helfen, den Bernern nicht die letzte Sicherheit zu rauben. Aber helfen sie auch zur längst erhofften Trendwende?


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... spotenzial

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2024, 15:27 
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Nach Barça-Ohrfeige; YB-Trainer unter Druck

Die Berner Young Boys waren chancenlos gegen den FC Barcelona, gestern Abend auswärts im Champions League-Spiel. Nach zwei Runden in der Königsklasse stehen die Berner ohne Punkte und mit einem Torverhältnis von 0:8 da. YB ist in einer Krise - nicht nur europäisch, auch in der Super League enttäuschen sie in der laufenden Saison. Nun steht der Trainer unter Druck. Die negative Stimmung war heute bei der Ankunft am Flughafen Bern-Belp spürbar.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -158952360

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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Oktober 2024, 11:10 
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«Ein klarer Klassenunterschied»

YB-Trainer Patrick Rahmen zur 0:5-Niederlage gegen Barcelona

Patrick Rahmen spricht im Interview über die bittere 0:5 Niederlage gegen Barcelona im Champions League Spiel.


https://www.baerntoday.ch/videos/yb-tra ... :158951876

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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Oktober 2024, 11:16 
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Rahmen: «Die Standards stören mich»

Der YB-Trainer im Interview nach der 0:5-Niederlage in der Champions League in Barcelona.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... Ratio=16_9

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 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Oktober 2024, 11:26 
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YB-Trainer Rahmen unter Druck

Reif: «Du hast das Gefühl, die Reise ist zu Ende»

Am Dienstag geht YB in Barcelona mit 0:5 unter. Die Art und Weise, wie die Pleite zustande kommt, stimmt nachdenklich. Die blue Sport Experten Marcel Reif und Mladen Petric glauben, dass YB-Coach Patrick Rahmen angezählt ist.

Schweizer Meister YB ist in der Super League nach acht Runden im zweitletzten Rang klassiert. Schon vier Spiele haben die Berner verloren, in der gesamten letzten Saison waren es in 38 Spielen nur sieben Niederlagen. In der Champions League blieb man in der 1. Runde beim 0:3 gegen Aston Villa chancenlos und in der 2. Runde setzt es auswärts gegen Barça eine 0:5-Pleite ab.

Im Champions-League-Studio auf blue Sport sprechen Mladen Petric und Marcel Reif am Mittwoch noch einmal über die YB-Schmach vom Vortag. «Der Meister in dieser Verfassung, wie soll ich es am harmlosesten ausdrücken? Sie sind in einer ganz, ganz schwierigen Situation», beginnt Petric. Dass man als YB in Barcelona verliere, das sei keine Überraschung. Drei Tore nach Standards zu kassieren, das stimme allerdings nachdenklich: «Das sind Situationen, wo du eigentlich da sein müsstest.»

Auch die Körpersprache der YB-Akteure spreche Bände. «Es fehlt extrem viel bei dieser Mannschaft, was definitiv nicht nur am Trainer liegt. Man muss auch ganz klar sagen, dass die Mannschaft in den letzten Jahren von Jahr zu Jahr immer schwächer wurde», spricht Petric Klartext. Physisch seien sie «extrem gut, extrem stark und haben viel Tempo drin», aber spielerisch fehle es im Moment an allen Ecken und Enden. Ein vernichtendes Urteil des ehemaligen Nationalspielers Kroatiens.

Marcel Reif malt schwarz für Patrick Rahmen

Wenn ein Team nicht vom Fleck kommt und den Erwartungen weit hinterherhinkt, dann rückt naturgemäss auch der Trainer in den Fokus. Schafft es Patrick Rahmen noch, das Ruder herumzureissen?

Marcel Reif hat vor dem Barça-Spiel mit dem YB-Trainer noch auf dem Rasen gesprochen: «Er ist ein unglaublich sympathischer Mann», der sich akribisch vorbereite und alles tue, was möglich sei. «Aber irgendwann hast du das Gefühl, wenn du gestern das Spiel gesehen hast, die Reise ist irgendwie zu Ende. Die Mannschaft reagiert auf nichts.»

Auch Reif kommt noch einmal auf die Standards zu sprechen, so wie es tags zuvor auch schon die YB-Spieler und Trainer Rahmen taten, und meint: «Dass du aufpassen musst, dass sie dich nicht auseinandernehmen, das ist das eine. Aber dann musst du doch wenigstens die banalen Basics, also Standards, das musst du verteidigen. Wenn du das auch nicht hinkriegst, bist du auf null.»

Und so kommt es, dass die Partie am Sonntag in Basel (16.30 Uhr live auf blue Sport) mancherorts zum Schicksalsspiel für Trainer Patrick Rahmen ausgerufen wird. Der Zeitpunkt für einen Trainer-Wechsel wäre in der Tat nicht der schlechteste, steht doch nach dem Basel-Spiel eine Länderspielpause an. Ein neuer Trainer hätte so ein paar Tage mehr als üblich Zeit, den Spielern seine Ideen zu vermitteln und ihnen neues Leben einzuhauchen. Gleiches würde natürlich auch für Patrick Rahmen gelten. Die Frage wird sein, ob die Klubführung dem 55-Jährigen noch zutraut, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Wegmann hofft, dass Rahmen noch mehr Zeit bekommt

Michael Wegmann, blue News Leiter Sport, würde sich wünschen, dass die Partie gegen Basel nicht zum Schicksalsspiel hochstilisiert wird und die Klubführung sich schon vor der Partie öffentlich vor den Trainer stellt. «Das hätte auch zur Folge, dass sich die Spieler wahrscheinlich etwas mehr Mühe geben würden und Verantwortung übernehmen müssten und nicht einfach alles dem Trainer in die Schuhe schieben könnten.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 91657.html

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