 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:04 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: «Nix für schwache Nerven»
Züri-West-Ikone Kuno Lauener strahlt nach Cupsieg
Einer der Zuschauer im Wankdorf ist Kuno Lauener. Die Züri-West-Ikone ist grosser YB-Fan. Nach dem Cupsieg der Berner spricht er im Interview über seinen Gemütszustand und ob er heute noch Party macht. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37419.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:05 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Lacher nach Double
Fassnacht lässt SRF-Baltermia bei Interview auflaufen
Jeff Baltermia tritt im Gespräch mit YB-Captain Christian Fassnacht ins Fettnäpfchen. Doch er nimmts mit Humor.
YB im Freudentaumel. Cupsieg gegen Lugano. Das dritte Double der Vereinsgeschichte. Und der erste Kübel, den Christian Fassnacht (29) als Captain stemmen darf.
Die Freude bei ihm ist gross – vor allem, weil er nach dem Corona-Double 2020 diesmal mit den Fans feiern kann. «Das mit all diesen Leuten teilen zu können. Momentan kann ich es noch gar nicht realisieren. Es braucht noch einen Moment, das sacken zu lassen», sagt er im Gespräch mit SRF-Reporter Jeff Baltermia (36).
«Ich hoffe, er kann den nächsten Schritt machen.» YB-Captain Christian Fassnacht über Fabian Rieder
Dann holt dieser plötzlich Youngster Fabian Rieder (21) dazu. «Es kann ja sein, dass es die letzte gemeinsame Partie war. Seine Entwicklung ist unglaublich, oder?», so der SRF-Mann.
Doch Fassnacht beweist Humor, lässt Baltermia cool auflaufen: «Ausser du glaubst, ich laufe nie mehr in der Nati auf.» Fassnacht lacht, will noch öfters an der Seite von Rieder für die Schweiz auflaufen.
Baltermia gibt sich anerkennend geschlagen. «Guter Konter.» Die Lacher hat Fassnacht auf seiner Seite.
Die Antwort von ihm über Rieder gibts dann doch noch. «Es ist schon so, er hat sich unglaublich entwickelt. Ich hoffe, er kann den nächsten Schritt machen. Und bin überzeugt, dass er nahtlos anknüpfen kann.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37135.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:07 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Lugano verliert Cupfinal gegen YB
Steffen und Croci-Torti lachen trotz bitterer Niederlage
Die Finalverlierer kommen gesenkten Hauptes von der Tribüne runter. Die Medaille um den Hals oder in der Hand. Nur zwei haben ein Smile im Gesicht: Renato Steffen und Trainer Mattia Croci-Torti.
Es ist hart, so einen Fight zu verlieren. Man hat zum Spektakel ebenso beigetragen wie der Sieger. Doch «The Winner Takes It All!» Einer der Luganesi hat gar Tränen in den Augen: Goalie Amir Saipi. Denn mit seinem Bock, dem gegen Jean-Pierre Nsame verlorenen Luftduell weit ausserhalb des Fünfers, wird das Spiel in die für Lugano falschen Bahnen gelenkt.
Ein anderer aber lächelt dennoch. Die Medaille hängt um den Hals von Lian, dem fünfjährigen Sohn von Lugano-Star Renato Steffen. Medaille weg. Dann hat sie ein junger Fan. Wie bei José Mourinho nach dem Europa-League-Final? «Nein, nein. Lian begreift das ja noch nicht so richtig. Er wollte wissen, wieso ich eine Medaille erhalten habe, obwohl ich verloren habe. Da habe ich sie ihm gegeben. Und wenn ich sehe, wie viel Freude er damit hat, muss man doch auch lachen. Man merkt auch in der Niederlage, dass es andere Dinge gibt, die dich glücklich machen.»
«Schöner kann man es als Fussballer nicht haben»
Eine Bemerkung in Richtung Fans kann sich Steffen im Interview dann aber nicht ganz verkneifen. Die Lugano-Tifosi – rund 10'000 sollen ins Wankdorf gereist sein – unterstützten die Bianconeri lautstark. Eine Atmosphäre, die das Team zu Hause im Tessin eigentlich nie erlebt. «Ich suche diese Zuschauer noch bei uns im Cornaredo», so Steffen mit einem Augenzwinkern.
Für den Ex-YBler, der das Spiel mit seinem 2:3 nochmals so richtig spannend machte, ist die Pause jetzt kurz. Schon am nächsten Samstag ist Nati-Zusammenzug. «Und dann noch im Tessin. Da habe ich einen kurzen Anreiseweg. Und dann die beiden Spiele in Andorra und gegen Rumänien. Zwei Highlights. Das Zweite in einem vollen Stadion in Luzern. Schöner kann man es als Fussballer doch nicht haben.» Ausser man wird Cupsieger …
Croci-Torti schwärmt von Bottani
Und auch ein anderer war aufgestellt. Vor allem aus Stolz! «Wir haben diese grosse Mannschaft fast geschlagen», so Croci-Torti. «Es fehlte so wenig.» Dabei zeigt er eine ganz kleine Lücke zwischen Zeigefinger und Daumen.
In der Tat. Es war ein Grande Lugano an diesem Frühsommer-Sonntag. Erst recht in Halbzeit zwei mit dem Eintritt von Mattia Bottani. Croci-Torti: «Leider hat er noch nicht die Beine für das ganze Spiel, denn mit ihm waren wir eine bessere Mannschaft.»
Aber er sei stolz auf seine Jungs, die sich auch durch die zwei geschenkten Tore nicht habe kaputtmachen lassen. «Einzig in den Luftduellen waren wir unterlegen. Das war der wohl entscheidende Unterschied. Trotz allem: Es war vielleicht das beste Spiel, seit ich Trainer bin.»
Die YB-Fans applaudierten dem Finalverlierer. Eine weit intelligentere Geste der Berner Kurve jedenfalls, als die Nationalhymne vor dem Spiel niederzuschreien und zu ignorieren. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37589.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: YB siegt im Cupfinal-Drama und holt das Double: «Hätte auf beide Seiten kippen können»
Die Young Boys sind zum achten Mal Schweizer Cupsieger. In einem eindrücklich intensiven Final schlagen die Berner in ihrem Wankdorf auch dank zwei Toren von Jean-Pierre Nsame den Titelverteidiger Lugano mit 3:2.
Der FC Lugano gab sich nie geschlagen. Bis zum Schluss kämpften die Tessiner um ihre Trophäe. In der 85. Minute bot sich Ousmane Doumbia nochmals die Chance auf das 2:2, doch der junge YB-Goalie Marvin Keller parierte und im Gegenzug schoss Meschack Elia das 3:1. Fertig Lugano?
«Es war unglaublich. Ein unglaublich intensives Spiel. Jetzt feiern wir erstmal. Es war ein Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können. Vor dem 3:1 war natürlich auch etwas Glück dabei, aber das ist mir jetzt eigentlich egal.» Marvin Keller, YB-Goalie
Nein, denn die bewundernswerten Bianconeri kamen in der 87. Minute durch Renato Steffen nochmals bis auf einen Treffer heran. Mehr als im Ansatz wurden sie danach aber nicht mehr gefährlich.
Die zweite Halbzeit hatte Lugano gehört. In der 53. Minute traf der kurz zuvor eingewechselte Mattia Bottani zum 1:2 und belebte eine Partie wieder, die YB schon fast entschieden zu haben schien. Für den Meister war in der 20. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zweimal Liga-Topskorer Jean-Piere Nsame mit dem Kopf zur Stelle. Das erste Mal flog der Ball etwas glücklich abgefälscht nach einem Eckball ins Tor, vor dem 2:0 gewann der Kameruner das hart geführte Duell der Lüfte mit Goalie Amir Saipi.
«Wir müssen stolz sein. Die Mannschaft hat 90 Minuten gekämpft. Am Anfang hatten wir etwas Mühe mit dem Kunstrasen. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir sehr gut. Sie haben gekämpft und waren ganz nah dran. Es hat wirklich wenig gefehlt. Ich bin stolz auf meine Jungs. Schade, dass dieses zweite Tor kurz vor der Pause fällt. Aber wir gehen mit erhobenem Kopf nach Hause, wir haben beinahe eine grosse Mannschaft geschlagen.» Mattia Croci-Torti, Lugano-Trainer
Es war ein wilder Ritt im mit 31'500 Zuschauern ausverkauften Wankdorf. Die beiden fantastischen Fankurven hatten mit ihren Gesängen und Choreographien noch vor dem Anpfiff den Ton vorgegeben und die Vorgabe für den Match geliefert: Mit immenser Intensität gingen die beiden Mannschaften ans Werk.
Kaum eine Ballannahme fand ohne Gegenwehr statt, kein Entscheid von Schiedsrichter Fähndrich blieb ohne Reaktion von den Trainern. YBs Raphael Wicky zeigte sich aussergewöhnlich heissblütig, sein Gegenüber Mattia Croci-Torti spulte wie üblich am Rand der Coachingzone seine Kilometer ab und spornte seine Spieler ohne Unterbruch an.
«Ich bin müde. Wir hatten grosse Probleme in der zweiten Halbzeit, Lugano war sehr stark. Am Ende ist es aber wunderschön, eine grossartige Saison. Es ist eine Mannschaft, die gerne zusammen ist, gerne trainiert und immer besser werden will.» Raphael Wicky, YB-Trainer
Den kleinen Unterschied machte schliesslich die erste Halbzeit, in der YB etwas besser und etwas glücklicher war. Die Berner schlugen in den wichtigen Momenten zu. Mit dem 1:0 belohnten sie sich für die anfängliche Dominanz und den zunächst gewonnenen Kampf um die Zentimeter. Das 2:0 fiel dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus dem Nichts durch den Fehler von Saipi, der allerdings in der Folge zwei-, dreimal entscheidend eingriff und damit seinen Vorderleuten diesen bravourösen, bis zuletzt geführten Kampf ermöglichte.
Young Boys – Lugano 3:2 (2:0) 31'500 Zuschauer. – SR Fähndrich. Tore: 20. Nsame (Rieder) 1:0. 45. Nsame (Zesiger) 2:0. 53. Bottani (Aliseda) 2:1. 85. Elia 3:1. 88. Steffen (Aliseda) 3:2. Young Boys: Keller; Garcia, Zesiger, Amenda, Blum; Ugrinic (81. Imeri), Lauper (5. Niasse, 90. Lustenberger), Rieder, Fassnacht; Elia (90. Monteiro), Nsame (90. Camara). Lugano: Saipi; Mahmoud (46. Hajrizi), Hajdari (77. Espinoza), Arigoni (87. Babic), Valenzuela; Doumbia, Sabbatini, Bislimi (46. Bottani); Steffen, Celar (66. Amoura), Aliseda. Bemerkungen: Young Boys ohne Itten, Racioppi, Rüegg und von Ballmoos (alle verletzt). Lugano ohne Daprelà, Mahou und Mai (alle verletzt). Verwarnungen: 15. Ugrinic. 28. Mahmoud. 29. Blum. 33. Zesiger. 36. Bislimi. 62. Fassnacht. 63. Doumbia. 72. Nsame. https://www.watson.ch/sport/fussball/89 ... das-double
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:11 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: 3:2-Sieg gegen Lugano
Nsame und Elia schiessen die Young Boys zum Cup-Triumph
- Die Berner Young Boys gewinnen einen am Ende spektakulären Cupfinal gegen den FC Lugano mit 3:2. - Mit zwei Treffern avanciert Jean-Pierre Nsame im ausverkauften Wankdorf zum Matchwinner. - Sechs Tage nach dem Meisterschaftspokal kann YB auch die Cup-Trophäe in Empfang nehmen und das dritte Double der Klubgeschichte feiern.
Mehr Drama geht wohl nicht: Die Berner Young Boys führten gegen den FC Lugano im Cupfinal lange mit 2:1, steuerten trotz knappem Vorsprung dank einer defensiv beherzten Leistung dem Titel entgegen. Doch klar, die Tessiner gaben sich noch nicht geschlagen und kamen in der 85. Minute zu einer hervorragenden Doppelchance. Jhon Espinoza scheiterte erst am hervorragend reagierenden YB-Schlussmann Marvin Keller und dann mit dem Kopf an Cédric Zesiger, der auf der Torlinie klärte.
Im direkten Gegenzug kamen die Berner nach einem Fehler in der Tessiner Defensive zu einer Top-Chance. Der zuvor noch so torsichere Jean-Pierre Nsame scheiterte zwar an Lugano-Torhüter Amir Saipi, doch Meschack Elia stand für den Nachschuss bereit und verwertete mit etwas Glück zum 3:1.
Die Sache schien definitiv gelaufen zu sein, doch dieser Final hielt noch mehr für die Fans im ausverkauften Wankdorf bereit. Denn kaum war das Spiel wieder angepfiffen, war Renato Steffen für den erneuten Anschlusstreffer besorgt. Der Schweizer Internationale traf mit einem wunderbaren Schlenzer zum 2:3.
Drei Minuten plus Nachspielzeit waren noch zu spielen, den Tessinern fehlte nur ein Tor für die Verlängerung. Die Mannschaft von Trainer Mattia Croci-Torti suchte zwar nochmals die Offensive, doch die letzte Energie für eine erneute Überraschung in dieser Partie fehlte. Die Berner brachten den Vorsprung über die Zeit und konnten nach einer spektakulären Schlussphase den 8. Cup-Titel der Klubgeschichte bejubeln.
YB in der ersten Halbzeit dominant
Während sich Luganos Offensive in der ersten Halbzeit noch im Kreativstau befand, drückte das Team von Trainer Raphael Wicky der Partie zu Beginn den Stempel auf. Nsame sorgte in der 20. Minute für den Berner Führungstreffer. Ein Kopfball des Kameruners wurde von gleich zwei Lugano-Spielern unhaltbar für Saipi abgelenkt.
In der Folge flachte das Geschehen ab, es war die schwächste Phase dieses Finals. YB hatte zwar mehr von der Partie, kam aber aus dem Spiel heraus kaum zu Torchancen. Gegen tief stehende Tessiner fehlten lange die zwingenden Chancen.
Und so passte es auch, dass das zweite Tor von Gelb-Schwarz aus Lugano-Sicht überhaupt nicht zwingend war. In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte Zesiger die Kugel aus grosser Distanz einfach mal in den Strafraum. Torhüter Saipi war eigentlich vor Nsame am Ball, konnte diesen aber nicht fassen. Der YB-Stürmer kam doch noch zum Kopfball und via Boden und Latte landete das Spielgerät tatsächlich im Tor.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Lugano seine beste Phase der Partie. Der Titelverteidiger kam mit viel Schwung aus der Garderobe. Der nach der Pause eingewechselte Bottani war es dann, der die Tessiner in der 53. Minute wieder heranbrachte. Der 32-Jährige war mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich.
In der Folge ging es im Wankdorf hin und her, doch lange fehlten weitere Treffer – bis zur spannenden Schlussphase, aus welcher YB erfolgreich hervorging. Während Lugano seinen Titel nicht verteidigen kann, krönt der Favorit eine beeindruckende Saison und holt das dritte Double der Klubgeschichte. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... up-triumph
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:13 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Nsame: Matchwinner im Cup
Da, wenn es ihn braucht
Nicht immer erste Wahl und doch verlässlicher Goalgetter: Jean-Pierre Nsame avanciert im Cupfinal zum Matchwinner für YB.
Vor dem Final gegen Lugano gelangen Jean-Pierre Nsame in der diesjährigen Cup-Kampagne drei Tore. Allesamt erzielte er in der ersten Runde, als YB gegen den Freiburger Zweitligisten FC Schoenberg leichtes Spiel hatte und 10:1 gewann. Bis zum Final sollten keine weiteren Treffer für Nsame hinzukommen. In der 2. Runde und im Achtelfinal kam der 30-jährige Stürmer zwar noch zu Teileinsätzen, konnte aber nicht reüssieren. Im Viertel- und Halbfinal schmorte Nsame jeweils 90 Minuten auf der Bank.
Der diesjährige Cup steht sinnbildlich für Nsames persönliche Saison. Häufig stand ihm Teamkollege Cedric Itten vor der Sonne. Entsprechend wenig Spielzeit erhielt der Kameruner. Diese wusste er aber in den meisten Fällen zu nutzen. «Es war eine komische Saison für mich, ich habe nicht so viel gespielt, bin aber mental trotzdem stark geblieben und habe meine Tore geschossen», sagte Nsame nach dem Final.
Zwei Tore aus Halbchancen
Ein Final, bei dem er genau diese mentale Stärke und seinen Torriecher unter Beweis stellte. Ob Nsame auch gegen Lugano auf der Bank gesessen hätte, wäre Itten fit gewesen, bleibt Spekulation.
Fakt ist: Jean-Pierre Nsame hat das Spiel für YB bereits in der ersten Halbzeit in die richtige Richtung gelenkt. Zweimal traf der Kameruner per Kopf, einmal nach einem Eckball von Fabian Rieder, einmal nach einem Freistoss von Cédric Zesiger aus dem Halbfeld. Beides waren keine klaren Torchancen, was die Qualitäten Nsames nochmals hervorhebt. Sowohl beim ersten als auch beim zweiten Tor zeigte der Kameruner seine herausragende Fähigkeit in der Luft, aber auch seinen Einsatzwillen und Kampfgeist.
Hellwach und auf Fehler lauernd
Beim ersten Treffer setzte sich Nsame gegen Allan Arigoni durch, beim zweiten gegen den in dieser Aktion unglücklichen Goalie Amir Saipi, der mit den Händen nicht höher kam als Nsame mit dem Kopf. «Ich gehe immer in Duelle mit den Goalies, denn ich weiss, ich kann sie dominieren, obwohl sie die Arme benützen können», so Nsame.
Auch nach seinen beiden Treffern steckte der Stürmer nicht auf und rieb sich in der zweiten Halbzeit zwischen den Innenverteidigern Arigoni und Albian Hajdari auf. Der 30-Jährige scheute keinen Zweikampf und schon gar kein Kopfballduell.
Nsame war an diesem Nachmittag nicht nur kopfballstark, sondern auch geistig hellwach. Sinnbildlich das 3:1: Nach der grossen Chance von Lugano zum Ausgleich, als Nsame im eigenen Strafraum aushalf, lief er beim Konter durch, luchste seinem Gegenspieler Kreshnik Hajrizi nach dessen Fehler den Ball ab und ermöglichte Meschack Elia so den vorentscheidenden Treffer.
Das dritte Double in der Vereinsgeschichte von YB war das zweite für Nsame nach 2020. Dies nach «einer schwierigen letzten Saison», wie der Mittelstürmer sagt. «Heute haben wir einmal mehr gezeigt, dass wir bereit sind, wenn es zählt. Das zeichnet grosse Mannschaften aus.» Und grosse Spieler. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... hn-braucht
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:17 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Young Boys holen das Double
YB leidet, weint und bangt – und feiert doch ausgelassen
Die Berner besiegen in einem grossartigen Cupfinal Lugano 3:2. Auf dem Weg zum erst dritten Doublegewinn in der Vereinshistorie müssen sie heikle Momente überstehen.
Die bösen Geister sind immer noch da. Selbst jetzt, da sich die Young Boys einen Namen als Titelsammler gemacht haben – nach einer Saison, in der sie nach Führung nur eine einzige Partie verloren haben. Das war Anfang April in Genf, in einem im Verhältnis zum Cupfinal ziemlich bedeutungslosen Spiel. Und da lagen die Berner nur mit einem Tor vorne.
Wer sich jedoch zur Pause durchs Wankdorf bewegt, der trifft auf keine euphorischen Berner. Obwohl Jean-Pierre Nsame, natürlich er, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit seinem zweiten Tor zum 2:0 traf, nach einem Fehler von Luganos Goalie Amir Saipi. Es war ein Tor, das sich ganz ins Bild der ersten Halbzeit einfügte, YB war wacher, präsenter, besser. Und YB hatte das nötige Glück auf seiner Seite: Saipi ist sonst eigentlich ein guter Goalie. Um das Pausenfazit aus Berner Sicht kurz zu machen: Es läuft.
Aber der Tenor in den Stadiongängen ist ein anderer, düsterer. 2:0 sei eine gefährliche Führung, ist zu hören, ein Klassiker unter den Fussballfloskeln zwar. In Bern jedoch ist sie mehr als eine Plattitüde, mit der schmerzhaften Cup-Vergangenheit als Evidenz. In den Gängen ist keine Skepsis zu spüren, das schon nicht, aber auch keine Ausgelassenheit, eher: vorsichtiger Optimismus. Als würden die Fans spüren, was noch alles kommen wird in diesem grossartigen Endspiel.
1991 und 2009 führten die Young Boys im Cupfinal im Wankdorf gegen Sion mit demselben Vorsprung, beide Male verloren sie 2:3. Es sind zwei Niederlagen, die sich tief in die Berner Fanseele gebrannt haben, zwei Ereignisse, die lange, lange Jahre zum Bild des Verliererclubs beitrugen. Spiele, die sich nicht vergessen lassen.
Lugano dreht vor seinen Fans auf
Und siehe da: Plötzlich sind die bösen Geister spürbar und sichtbar. Die zweite Halbzeit läuft erst wenige Minuten, schon kündigt sich eine völlig veränderte Partie an. Schlecht rausgekommen sei man aus der Kabine, sagt YB-Trainer Raphael Wicky. Lugano spielt wie verwandelt. Und Lugano verkürzt: Mattia Bottani, dieses Kind des Tessins, soeben eingewechselt, trifft mit seinem magischen linken Fuss von der Strafraumgrenze aus zum 1:2 (53.). Marvin Keller, 20-jährig, in seinem erst vierten Spiel für YB mit der Ausstrahlung eines Routiniers, ist chancenlos.
Die Tessiner sind jetzt voll da. Und mit ihnen die zahlreich mitgereisten Fans. Daheim im Stadio di Cornaredo vermag der Club im Schnitt gerade einmal knapp 3500 Zuschauer anzulocken, aber im Cupfinal gelingt die Mobilisation – wie im Vorjahr beim Sieg gegen St. Gallen sind erneut rund 10’000 Luganesi angereist – was etwa einem Fünfunddreissigstel der Bevölkerung des Tessins entspricht.
Und diese haben jetzt Zuversicht geschöpft. Lugano drückt auf den Ausgleich, Ousmane Doumbia verzieht, Jonathan Sabbatini auch, der Tessiner Fanblock steht, klatscht in die Hände, schreit. Die Vorzeichen im Wankdorf haben sich völlig verändert.
Es sind bange Minuten, die die Young Boys zu überstehen haben. Sie passen zu dieser Saison, die am Sonntag zu Ende geht. Immer dann, wenn die Young Boys restlos zu überzeugen scheinen, säen sie wieder Zweifel, dass sie vielleicht doch nicht so gut sind, wie es die Erfolge vermuten lassen.
Laupers Tränen
Es hilft nicht, ist Sandro Lauper längst draussen, in den vergangenen Monaten wieder die ordnende Hand im Spielaufbau. Er, dieser Pechvogel, verletzte sich schon in den Anfangsminuten, in einem der bedeutendsten Spiele seiner Karriere. Er hatte Tränen in den Augen, als er sich auf den Weg in die Kabine machte, mit einer Umarmung seiner Freundin am Spielfeldrand, unter dem Applaus der Zuschauer. Immerhin: Bald folgt eine erste Entwarnung, das Kreuzband, das bei ihm schon zweimal riss, scheint unversehrt.
Derweil versuchen Laupers Kollegen, den Vorsprung irgendwie über die Zeit zu bringen. Sie fangen sich, aber die Führung ist fragil, das Glück scheint flüchtig. Die ganze Dramatik, die Energie des Publikums, das Bangen und Hoffen, alles kumuliert sich in der 85. Minute. Es ist der Moment, an dem der Final die entscheidende Wendung nimmt.
Plötzlich ist der eingewechselte Jhon Espinoza nach einer Kombination allein vor dem YB-Tor, dem Berner Publikum rutscht das Herz in die Hose, Wicky denkt draussen: «Hoffentlich ist da irgendwo noch ein Gelber.» Dieser trägt zwar kein gelb-schwarzes Trikot, sondern ein stabilo-blaues, aber er gehört zu YB. Keller kommt herangesprungen und wehrt mit dem rechten Bein ab, eine Parade wie ein Tor, ein Big Save.
Doch die Tessiner nehmen einen weiteren Anlauf, der Ball fliegt jetzt hoch in den Berner Strafraum, Espinoza erreicht ihn mit dem Kopf, wieder hofft Wicky draussen auf einen «Gelben», wie er erzählen wird. Und tatsächlich: Cédric Zesiger kann für Keller vor der Linie klären.
Statt auszugleichen, sehen die Tessiner, wie sich die Young Boys befreien. Nsame, natürlich er, erobert in der gegnerischen Hälfte den Ball. Er scheitert zwar an Saipi, aber Elia verwertet den Abpraller zum 3:1. Freud und Leid, Sieg und Niederlage, Jubel und Tränen, das alles liegt in diesen verrückten 26 Sekunden ganz nahe beieinander. Die YB-Ersatzspieler stürmen übers Feld, dorthin, wo sich Elia in die Arme der Fans geworfen hat.
Steffen bringt das Zittern zurück
Eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren. Der Gedanke hat sich noch nicht festgesetzt, da schlenzt Renato Steffen, der Lugano-Flügel, der sich im Herbst seiner Karriere zum Sympathieträger aufschwingt, den Ball zum erneuten Anschlusstreffer ins Tor. Keller sieht den Ball spät und deshalb nicht gut aus. Es ist das einzige Mal, dass er eine Schwäche zeigt.
Zwei Minuten lang konnten die Berner nur aufatmen, dann sind die bösen Geister noch einmal zurück. «Wir mussten viel leiden», wird Wicky sagen, mit angeschlagener Stimme, abgekämpft und doch aufgekratzt. Neunzig Minuten lang ist er durch die Coachingzone gehastet, hat sich an den Schiedsrichtern abgearbeitet, hat gestikuliert und dirigiert. Nun schickt er Captain Fabian Lustenberger aufs Feld, mit ihm Mohamed Camara und Joël Monteiro. Die Massnahme hilft, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Lugano hat keine Antwort mehr parat.
Der Pfiff des Schiedsrichters Lukas Fähndrich beendet die Partie. YB ist Cupsieger und Doublegewinner, erst zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte. Spieler liegen am Boden, Spieler liegen sich in den Armen. Bald stürmen Fans den Rasen, getrennt durch ein Absperrgitter jubeln sie ihren Helden zu. Lauper ist zurück, er will sich die Feierlichkeiten nicht entgehen lassen. Das MRI im Spital kann warten.
Als Lustenberger und Christian Fassnacht oben auf der Tribüne den Pokal in die Hände nehmen und ihn in die Höhe stemmen, sind die bösen Geister vertrieben. https://www.bernerzeitung.ch/yb-leidet- ... 9157802841
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Cupfinal und Pokalübergabe
Was für ein Cup-Krimi, YB kämpft und zittert sich zum Double
Die Young Boys gehen aus einem hart umkämpften Cupfinal als Sieger hervor, Lugano muss sich geschlagen geben. Wir berichteten live. https://www.bernerzeitung.ch/yb-will-ge ... 0842474258
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:19 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: Die YB-Cuphelden
Rieder weiss ganz genau, bei wem er sich bedanken muss
Natürlich, Jean-Pierre Nsame hat mit seinen zwei Toren einen massgeblichen Anteil am YB-Cupsieg. Doch da ist auch noch einer, der gar nicht auf dem Platz hätte stehen sollen.
Es läuft die 85. Minute, plötzlich wird es im bis dahin stimmungsvollen Wankdorf ganz still. Es ist der Moment, in dem Jhon Espinoza zum Schuss kommt. Die Distanz zum Tor ist kurz, der Winkel könnte kaum besser sein. Doch Marvin Keller wartet kurz, wirft sich ihm dann entgegen, mit dem rechten Fuss berührt er den Ball gerade noch genug, um die Flugbahn entscheidend zu verändern und das 2:2 zu verhindern. Es kommt für YB noch besser, weil Meschack Elia den darauffolgenden Konter akrobatisch zum 3:1 abschliesst.
Dann wird es plötzlich richtig, richtig laut im Wankdorf. Eine Berner Gefühlsexplosion.
Alle Ersatzspieler rennen aufs Feld, gemeinsam feiern Fussballer und Fans das, was wahrscheinlich die Vorentscheidung für diesen Cupfinal bedeutet. Nur einer liegt in der Nähe seines Strafraums ganz allein auf dem Kunstrasen: Marvin Keller. Müsste das Wort «Erleichterung» bebildert werden, es wäre das perfekte Sujet. «Es ging alles so schnell, innert weniger Sekunden passierte so viel – das musste ich zuerst verarbeiten und hatte gar keine Energie mehr, um nach vorne zu rennen», sagt Keller. Im Gesicht trägt er ein breites Lächeln, um den Hals die Goldmedaille.
Während die Young Boys noch mit ihren Fans feiern, rennt Fabian Rieder zum eigenen Tor zurück und nimmt seinen Goalie in den Arm. «Es war der Moment, um ihm Danke zu sagen», erklärt Rieder später. Schliesslich weiss er ganz genau, wer einen grossen Anteil an diesem Treffer hat – auch wenn dieser knapp 80 Meter weiter hinten steht.
Keller eben, ausgerechnet dieser junge Kerl, der vor ein paar Monaten noch bei Wil in der Challenge League spielte, der in dieser historischen Partie höchstens für eine Nebenrolle auf der Ersatzbank vorgesehen war. Er steht nur auf dem Platz, weil nicht nur Stammgoalie David von Ballmoos verletzt fehlt, sondern auch dessen Vertreter Anthony Racioppi. Auch Keller selber hatte nicht damit gerechnet, zum Einsatz zu kommen.
Doch der 20-Jährige löst diese schwierige Aufgabe mit bemerkenswerter Ruhe, von Beginn an strahlt er Sicherheit aus. Egal, ob er eine Flanke, umringt von schubsenden Spielern, aus der Luft pflücken muss oder ein Kopfball von Allan Arigoni aufs Tor fliegt: Keller ist da.
Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass er in der 88. Minute einen Schuss von Renato Steffen passieren lässt, der nicht unhaltbar schien – vielleicht war aber auch seine Sicht verdeckt. In Erinnerung bleibt vor allem seine Rettungstat, die YBs drittes Double in der Vereinsgeschichte ermöglicht.
Die Rückkehr des Königs
Gefährlich sieht der Ball eigentlich nicht aus, den Cédric Zesiger kurz vor der Pause in Richtung Lugano-Tor schlägt. Sehr hoch, sehr weit, unter normalen Umständen eine sichere Nummer für Luganos Goalie Saipi. Doch was ist schon normal, wenn der Gegenspieler Jean-Pierre Nsame heisst?
Beide steigen sie hoch, Saipi hat den Vorteil, dass er seine Spannweite mit den Armen massiv verlängern kann. Nsame dafür ist eine menschliche Urgewalt, eine Maschine aus Fleisch und Blut. Saipi berechnet die Flugbahn richtig, die Hände gehen zum Ball – doch dann reicht ein leichter Kontakt mit Nsame, um die Geschichte der Szene zur verändern. Nsame und Saipi geraten leicht aneinander, in der Luft zeigt sich gnadenlos, wer der Stärkere der beiden ist. Deshalb ist es Nsame, der seinen Gegner leicht beiseitestösst, mit dem Kopf an den Ball kommt, und dieser ins Tor hüpft – was Nsame auch selber überrascht, wie er später zugibt.
Es ist YBs zweites Tor in diesem Cupfinal. Das zweite Tor von Jean-Pierre Nsame. Und somit die ultimative Krönung einer Saison, die einer sportlichen Auferstehung gleicht.
Eine, welche die schweren Zeiten endgültig hinter ihm lassen. Diejenige nach seinem Achillessehnenriss und mit der missglückten Leihe nach Venedig. Ohne ihn lief es YB nicht, ohne YB lief es ihm nicht. Jetzt ist er Torschützenkönig der Super League und Matchwinner im Cupfinal. «Schämpu» ist endgültig zurück: «Ich wusste immer, dass mich eine Verletzung nicht besiegen kann.»
Doch ist er auch zurückgekehrt, um zu bleiben? «Diese Frage müssen Sie Steve von Bergen stellen», sagt er. Möchte er denn bleiben? Nsame lacht: «Mein Vertrag läuft noch zwei Jahre.» Sicher ist für ihn nur eines: «Ich bin erst 30-jährig. Ich habe noch einiges zu geben.» https://www.bernerzeitung.ch/rieder-wei ... 1435185742
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 20:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
04.06.2023  Zitat: YB bezwingt Lugano und kürt sich zum Cup-Sieger!
YB macht das Double perfekt! Nach dem Meistertitel bezwingen die Berner in einem spektakulären Cup-Final Lugano und holen sich so den zweiten Titel der Saison.
Das Wichtigste in Kürze
- YB ist Cup-Sieger. - Die Berner setzen sich in einem wilden Final im Wankdorf gegen Lugano mit 3:2 durch. - Die Young Boys führen zur Halbzeit mit 2:0, dann wird Lugano besser. - YB behält in einer hektischen Partie aber die Übersicht und setzt sich am Ende durch.
YB bezwingt Lugano im Cup-Final mit 3:2 und sichert sich damit nach dem Meistertitel auch die Cup-Trophäe. Es ist das dritte Double in der Vereinsgeschichte.
Schon vor dem Spiel war die Euphorie bei den YB-Fans riesig. Bei herrlichem Wetter marschierte die Anhängerschaft laut singend durch Bern in Richtung Wankdorf.
Das Spiel beginnt allerdings ganz und gar nicht nach dem Gusto der Berner. Sandro Lauper verletzt sich nach wenigen Sekunden in einem Zweikampf mit Renato Steffen und muss ausgewechselt werden. Bitter! Der 26-Jährige kam erst kürzlich von einer langen Verletzungspause zurück.
YB verdaut den Schock gut – und geht in der 20. Minute in Führung. Jean-Pierre Nsame nickt nach einem Rieder-Eckball zum 1:0 ein. Lugano wirkt im Anschluss in der Defensive verunsichert, immer wieder schleichen sich kleine Ungenauigkeiten ein.
Gegen Ende einer umkämpften ersten Halbzeit mit gleich fünf Gelben Karten kommt Lugano besser ins Spiel. Dennoch sind es die Berner, welche treffen.
In der Nachspielzeit schlägt Cédric Zesiger einen langen Ball in Richtung Lugano-Strafraum. Dort kommt Amir Saipi eigentlich vor Nsame an den Ball. Doch das Leder rutscht ihm durch die Hände, landet auf dem Kopf des YB-Stürmers und geht von dort ins Tor. Der Saipi-Bock beschert YB das 2:0.
YB verteidigt Führung in wilder Schlussphase
Die Tessiner kommen entschlossener aus der Kabine – und belohnen sich. Mattia Bottani nimmt den Ball am Strafraum an, sieht die Lücke und trifft zum Anschluss. Nun geht etwas im Wankdorf! Eine strittige Szene folgt auf die andere. Das Spiel ist hektisch und geprägt von vielen Fouls.
Nach einer Gross-Chance für Lugano steht in der 85. Minute plötzlich Nsame alleine vor Saipi. Doch der Stürmer verpasst seinen dritten Treffer. Meschack Elia ist aber zur Stelle und trifft im Nachschuss zum 3:1.
Die Entscheidung ist dies aber noch nicht. Praktisch im Gegenzug verkürzt Renato Steffen mit einem herrlichen Distanzschuss auf 2:3. Zu mehr reicht es Lugano jedoch nicht. YB bringt die Führung über die Zeit. 3:2-Sieg – YB ist Cup-Sieger! https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... r-66509394
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 63 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |