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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2022, 22:59 |
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17.08.2022  Zitat: FCB und YB rüsten weiter kräftig auf – wehe, wenn sie die Conference League verpassenBradley Fink zum FC Basel, Kastriot Imeri zu YB – obwohl die beiden finanzstärksten Schweizer Fussballklubs die Gruppenphase der Conference League noch nicht erreicht haben, rüsten sie weiter auf. Das erhöht den Konkurrenzkampf und die Flexibilität, könnte aber auch Unruhe ins Team bringen. Der FC Basel ist so schlecht in die neue Super-League-Saison gestartet wie seit 28 Jahren nicht mehr. Noch keinen Sieg hat das Team von Neo-Trainer Alex Frei eingefahren – drei Punkte aus vier Spielen lautet die magere Ausbeute. Wo das grosse Problem liegt, ist offensichtlich: «Die Mannschaft hat keinen Knipser», prangert Klub-Legende Erni Maissen an. Erst zwei Tore hat der FCB erzielt, nur Meister FCZ steht nach vier Runden noch schlechter da. Dabei sind die Basler auf der Mittelstürmer-Position eigentlich gut besetzt. Mit Andi Zeqiri, Adam Szalai, Jean-Kévin Augustin, Kaly Sène und Tician Tushi stehen fünf Sturmspitzen im FCB-Kader. Mit Bradley Fink von Borussia Dortmund ist heute noch eine sechste dazugestossen. Der 19-jährige Schweizer, der vor drei Jahren von Luzern zum BVB wechselte, soll mit seiner Körpergrösse von 1,91 Meter etwas mehr Wasserverdrängung ins Sturmzentrum bringen. Weil Trainer Alex Frei aber kaum Änderungen an seinem heiss geliebten 4-2-3-1-System, auf das er schon in Wil und Winterthur meist setzte, vornehmen wird, gibt es für die sechs Mittelstürmer nur einen freien Platz. Ausweichmöglichkeiten gibt es für die Stürmer kaum, denn auch die beiden Flügelpositionen und der Platz im offensiven Mittelfeld sind beim FCB bereits mehrfach besetzt. Unruhe scheint also programmiert, zumal alle Stürmer auf Einsätze brennen. Selbst wenn der FC Basel sich gegen ZSKA Sofia durchsetzen und für die Conference-League-Gruppenphase qualifizieren würde, muss wohl noch mindestens ein, wenn nicht zwei Stürmer über die Klinge springen. Hauptkandidaten wären wohl Sène und Tushi, die schon im letzten Jahr verliehen wurden. Ansonsten wird es für Frei fast eine «Mission impossible», alle sechs Mittelstürmer bei Laune zu halten. Und auch finanziell hätte das zweite Verpassen einer europäischen Gruppenphase unangenehme Folgen: Auf die 10 Millionen Franken aus der Conference League ist der FCB dringend angewiesen. YB überall mindestens doppelt besetztEin ähnliches Problem wie jetzt der FCB hatten vor ein paar Wochen die Berner Young Boys. Mit Jordan Siebatcheu (zu Union Berlin) und Wilfried Kanga (zu Hertha BSC) wurden allerdings noch zwei Stürmer abgegeben. Daneben hat aber auch YB weiter aufgerüstet und dafür gesorgt, dass alle Positionen mindestens doppelt besetzt sind. Mit Kastriot Imeri, der für rund 3,5 Millionen Franken von Servette kam, verpflichteten die Berner in dieser Woche das letzte Puzzleteil. Der 22-jährige Edeltechniker, der auch zahlreiche Angebote aus dem Ausland hatte, kann sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf dem linken Flügel eingesetzt werden. Mit Imeri bieten sich YB-Trainer Raphael Wicky also noch mehr Möglichkeiten. Für die Konkurrenz sind das keine guten Nachrichten, zumal der einstige Serienmeister bereits zu Saisonbeginn einen unwiderstehlichen Eindruck hinterlässt.  Doch auch bei YB droht Unruhe. Neuzugänge wie Filip Ugrinic oder Donat Rrudhani, aber auch ein Eigengewächs wie Felix Mambimbi, werden sich über kurz oder lang nicht mit der Reservistenrolle begnügen. Im Sturm gibt es für zwei Positionen mit Cédric Itten, Meschak Elia und Jean-Pierre Nsame gleich drei namhafte Anwärter. Mindestens doppelt hat YB auch die Viererabwehr. Vor allem in der Innenverteidigung wird der Platz eng: Der verletzte Sandro Lauper und Fabian Lustenberger werden sich in absehbarer Zukunft mit Cédric Zesiger und Mohamed Camara um zwei Plätze balgen. Zwar hat YB-Trainer Raphael Wicky bislang stets durchrotiert und allen Kader-Spielern mindestens einen Kurzeinsatz zugestanden. Verpassen die Berner aber gegen Anderlecht die Conference-League-Gruppenphase und erleben keine Seuchensaison wie im letzten Jahr, wird es für Wicky definitiv schwierig, all seine Stars bei Laune zu halten. https://www.watson.ch/sport/fussball/85 ... -verpassen
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2022, 23:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.08.2022  Zitat: Analyse zum Transfercoup ImeriObwohl Unruhe droht – die Chance konnte sich YB nicht entgehen lassen
Der 22-jährige Nationalspieler Kastriot Imeri drängte auf einen Wechsel nach Bern und wird nun zum YB-Rekordtransfer. Sein Zuzug ist ein starkes Zeichen an die Konkurrenz.
Letzte Woche sagte YB zu den Gerüchten um die Verpflichtung von Servettes Juwel Kastriot Imeri: «kein Bedarf». Jetzt wechselt der 22-jährige Nationalspieler nach Bern, er unterschreibt einen Vertrag bis 2026, das gab der Club am Dienstagabend bekannt. Eine Kehrtwende um 180 Grad innert weniger Tage. Was ist passiert?
Letzte Woche waren die Ablöseforderungen Servettes noch viel zu hoch. Der Vertrag Imeris wäre nächsten Sommer ausgelaufen, wollten die Genfer mit ihm noch einen substanziellen Gewinn generieren, mussten sie ihn in dieser Transferperiode verkaufen. Und weil das Ende dieser immer näher rückte, haben die Westschweizer den Verkaufspreis übers Wochenende deutlich gesenkt. Statt wohl fünf Millionen Franken sind es nun nur noch drei, durch künftige Bonuszahlungen könnte die Summe noch etwas steigen. Imeri ist damit der teuerste Zuzug in der Ära von Christoph Spycher, ein Rekord und ein deutliches Zeichen, welchen Vorsprung sich die Berner gegenüber der Schweizer Konkurrenz erarbeitet haben.
«Der Imeri-Transfer zeigt, welch guten Ruf sich die Young Boys erarbeitet haben. Sie werden gerade auch von jungen Schweizer Spielern als ideales Sprungbrett wahrgenommen.»
Imeri ist seit längerem einer der begehrtesten Spieler der Super League. Bereits mit 16 debütierte er für Servette in der zweithöchsten Liga, bald schon stieg er zur Fixkraft auf. Er hat 78 Partien in der Super League absolviert, letzte Saison erzielte er 11 Treffer in 26 Einsätzen, ein überragender Wert für einen Mittelfeldspieler. Talente wie er wechseln in der Regel ins Ausland.
Imeri aber drängte auf einen Transfer zu YB. Das zeigt, welch guten Ruf sich die Berner erarbeitet haben. Sie werden gerade auch von jungen Schweizer Spielern als ideales Sprungbrett für einen Auslandstransfer wahrgenommen. In den letzten Jahren gaben etwa die Nationalspieler Denis Zakaria, Djibril Sow, Kevin Mbabu und Jordan Lotomba ihren Karrieren in Bern den entscheidenden Schub. Zudem verkauften die Young Boys kürzlich Jordan Siebatcheu und Wilfried Kanga für insgesamt 12 bis 14 Millionen Franken in die Bundesliga.
Dieser Ruf ist von grosser Bedeutung: Hätte Imeri nicht zu YB gewollt, wäre Servette wohl kaum so deutlich von seinen ursprünglichen Forderungen abgerückt.
Imeri ist diesen Sommer nicht der erste Berner Transfer mit Signalwirkung. YB holte schon Stürmer Cedric Itten, auch er ein Nationalspieler, sowie Filip Ugrinic. Der 23-Jährige stieg letzte Saison in Luzern zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga auf, er steht an der Schwelle zum Nationalteam. Und auch an ihm gab es grosses Interesse aus dem Ausland. Was die Chancen der Berner auf einen Transfer eigentlich minderte. Aber auch Ugrinic wollte unbedingt nach Bern.
Ugrinic, Imeri, dazu unter anderem der überragend in die Saison gestartete Fabian Rieder, der derzeit verletzte Christian Fassnacht, Nicolas Ngamaleu und Vincent Sierro, die Besetzung im Mittelfeld ist luxuriös. Ja, auf dem Papier ist es wohl gar eine der besten Kreativabteilungen, die ein Trainer in dieser Liga je zur Verfügung hatte.
Aktuell zeichnet sich kein Abgang eines erwähnten Spielers ab. Aber die Vorzeichen können sich schnell ändern, das zeigt das Beispiel Imeris. Fassnacht würde gerne ins Ausland wechseln, bei Rieder ist der Sprung in eine grosse Liga nur eine Frage der Zeit, er sagte aber erst gerade, dass er bis zum Saisonende bei YB bleibe. Ngamaleu ist seit Jahren ein Leistungsträger, allerdings ist er wie Fassnacht schon 28-jährig und damit nicht mehr in einem idealen Alter für einen Auslandstransfer.
Die Berner Führung antizipiert mögliche Veränderungen, manchmal ist der Nachfolger schon im Kader, bevor sich der Vorgänger verabschiedet hat. Das demonstriert nicht nur die Geschichte der Stossstürmer: Jean-Pierre Nsame war Guillaume Hoaraus Back-up, Siebatcheu jener von Nsame. Das gibt den neuen Spielern Eingewöhnungszeit.
Imeri hat in dieser Saison noch keine Partie bestritten, er stand nie im Aufgebot, weil Servette keine Verletzung seines kostbarsten Spielers riskieren wollte. Der Romand mit kosovarischen Wurzeln wird bei YB wohl Zeit benötigen, sein gewohntes Niveau zu erreichen.
«Sollte YB gegen Anderlecht scheitern, ist das Berner Kader viel zu breit aufgestellt.»
Imeri (lesen Sie hier seine Geschichte) kann auf der Achterposition spielen, seine Stärken kommen aber am besten im zentralen offensiven Mittelfeld zur Geltung. Für Rieder gilt im Prinzip dasselbe. Das Gedränge im Mittelfeld wird noch einmal erheblich erhöht. Beide sind zu gut für einen Platz auf der Ersatzbank.
Sollte YB gegen Anderlecht in die Gruppenphase der Conference League einziehen, werden sich Trainer Raphael Wicky genügend Partien bieten, die Einsatzzeiten zu verteilen und damit die enormen Ansprüche der Belegschaft zu managen. Sollten er und sein Team aber in den nächsten beiden Wochen scheitern, ist das Berner Kader viel zu breit aufgestellt. Dann müsste es noch zu Abgängen kommen. Ansonsten droht Unruhe.
Aber wer Imeri holen kann, der sollte sich von solchen Gedankenspielen nicht abbringen lassen. Zu vielversprechend ist er, zu aufregend spielt er. Kurz: Den Young Boys ist ein grosser Transfer gelungen. https://www.bernerzeitung.ch/obwohl-unr ... 4633897163
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. August 2022, 00:05 |
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19.08.2022  Zitat: Die Young Boys brauchen den Europacup nicht wegen des Geldes, sondern wegen des Betriebsklimas
Der Serienmeister von 2018 bis 2021 hat mit gegen 10 Millionen Franken unüblich viel ins Personal investiert. YB meldet laut Titelambitionen an. Doch der teure Kurs birgt Gefahren.
Am Ende stehen am Donnerstagabend fast alle neuen YB-Spieler auf dem Rasen. Sie versuchen, in einer Mischung aus Dynamik, Willen, Nervosität und Verzweiflung die 0:1-Heimniederlage im Play-off zur Conference League gegen Anderlecht abzuwenden. Vergeblich.
Der Stürmer Cedric Itten, der nach seinem Abstecher nach Glasgow und Fürth in der Schweiz neuen Schwung sucht. Das Fussballerleben in Schottland hatte nicht nur (Corona-)Tücken.
Filip Ugrinic, der nach vorne orientierte Linksfüsser, der in der Super League begehrt war und dem FC Luzern über 2 Millionen einbrachte.
Donat Rrudhani, der einträglichste Transfer für den FC Aarau seit langem.
Kevin Rüegg, der 2020 den FC Zürich verliess, mit Hellas Verona nur auf 201 Minuten in der Serie A kommt, demzufolge zurückbuchstabieren muss und jetzt leihweise in Bern weiterkommen möchte.
Von den YB-Rückkehrern fehlt gegen Anderlecht Loris Benito, der ebenfalls ein paar hunderttausend Franken teuer war. Jean-Pierre Nsame, dem ein halbes Jahr in der Serie A nichts gebracht hat, betritt im Verlauf der zweiten Halbzeit den Plastikrasen.
Auch Imeri braucht einen Platz im YB-Team
Als wären der YB-Transfers noch nicht genug, bereichert erstmals auch Kastriot Imeri den durchzogenen Berner Abend, allerdings nur auf der Ersatzbank.
Mit Imeri schraubt YB die Investition in Transfers in der Summe auf gegen 10 Millionen Franken hoch. Der Servette FC erhält zwischen 3 und 4 Millionen, was für die Super League ausserordentlich ist. Imeri hat die Vorbilder Kevin Mbabu und Denis Zakaria vor Augen, die von Genf via Bern in die grosse Welt aufbrachen. Wird später auch Imeri die Liga verlassen, haben sich die Genfer eine Partizipation von über 10 Prozent gesichert.
In Genf sagen Verantwortliche, dass endlich etwas zurückkomme für das Nachwuchszentrum, das jährlich 3 Millionen koste. Imeri ist nicht der einzige Abgang. Der 18-jährige Roggerio Nyakossi kann für 2 Millionen zu Olympique de Marseille wechseln. Imeri (79 Super-League-Einsätze) scheint mit Bern indessen besser beraten zu sein als Nyakossi (5) mit Marseille.
Nach der enttäuschenden letzten Saison sucht YB neues Glück, auch die Spieler wollen in Bern eine Stufe weiterkommen, dazu fliesst Geld in die defizitären Kassen einiger Schweizer Klubs. Da ergibt Sinn, zumal die Berner allein mit den Verkäufen der Stürmer Wilfried Kanga und Jordan Siebatcheu in die Bundesliga ungefähr jene Summe eingenommen haben, die sie ausgeben.
Nur fragt man sich: Steht sich da nicht mittlerweile etwas viel prominentes Personal auf den Füssen herum? Die Aufgaben der YB-Chefetage und des Trainers Raphael Wicky sind komplex; da sind Gesprächstermine und Fingerspitzengefühl gefragt. Warum spielt der oder der andere – und ich nicht? Einige YB-Spieler spüren Wind im Nacken, wie Christian Fassnacht oder Nicolas Ngamaleu, die seit 2017 zugegen sind.
Gegen Anderlecht nützt alles Neue nichts. Die 0:1-Niederlage ist bitter, der Match hätte sich in eine andere Richtung entwickeln, aber letztlich auch 0:2 enden können. Vor dem Rückspiel am nächsten Donnerstag in Brüssel ist der europäische Fortgang der Berner kompromittiert. Sowohl der Trainer als auch die Spieler strapazieren den Ausdruck, dass «erst Halbzeit» sei.
Anderlecht bleibt eine grosse Nummer
Seit 2016 haben sie jedes Jahr eine Europacup-Gruppenphase erreicht und Dutzende Millionen an Uefa-Prämien eingenommen, zweimal sogar in der Königsklasse. Was das für Folgen hat, zeigt die Aussage des Anderlecht-Verteidigers Wesley Hoedt, der den YB-Sieg 2021 in der Champions League gegen Manchester United in Erinnerung ruft.
Anderlecht verfügt neben einem schönen Klubemblem über einen ziemlich grossen Namen. Vor zehn Jahren schienen die Belgier über ein Abonnement für die Champions League zu verfügen. Doch das ist eine Weile her. Seit 2019 geht der Europacup an ihnen vorbei.
In den Reihen der Berner macht sich auch eine Spur Ernüchterung breit. Sie sind finanziell weniger auf den Europacup angewiesen, zumindest weniger als der FC Basel und der FC Zürich. Aber ohne Conference League ist das Betriebsklima in Gefahr. Weil: zu viel Personal. Es sei denn, jemand suche vor lauter Konkurrenzstress und Fernweh noch das Weite. https://www.nzz.ch/sport/die-young-boys ... ld.1698778
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. August 2022, 00:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.08.2022  Zitat: Was geschieht mit dem YB-Luxuskader nach dem drohenden Euro-Aus?
YB droht nach der Hinspiel-Niederlage in den Playoffs gegen Anderlecht das frühzeitige Ausscheiden aus der Conference League. Klappt die Wende im Rückspiel nicht, dürfte der Luxus-Kader der Berner zu gross sein.
Darum gehts
- YB verliert das Conference-League-Playoff-Hinspiel gegen Anderlecht mit 0:1. - Damit stehen die Berner vor dem Rückspiel in Brüssel mit dem Rücken zur Wand. - Bei einem Ausscheiden gegen Anderlecht könnte es noch zu einigen Abgängen bei YB kommen.
Der Blick auf die YB-Bank dürfte diese Saison schon den ein oder anderen Gegner aus der Super League gewaltig ins Schwitzen gebracht haben. Auch beim Hinspiel im Playoff zur Conference League gegen Anderlecht sassen am Donnerstagabend klingende Namen wie Nati-Verteidiger Ulisses Garcia, Goalgetter Jean-Pierre Nsame oder die Neuzugänge Filip Ugrinic und Kevin Rüegg zunächst nur draussen. Auch der letzte gelb-schwarze Königstransfer, Kastriot Imeri, schaffte es nach wenigen Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft gegen die Belgier (verständlicherweise) noch nicht unter die ersten Elf.
Im Gegensatz zu den bisherigen heimischen Gegnern in dieser Saison, gelang es dem Club aus Brüssel, den Bernern eine Niederlage zuzufügen. Zwar zeigte YB gegen Anderlecht in den ersten zehn Minuten der Partie und nach dem Gegentreffer in der zweiten Halbzeit eine ansprechende Leistung. Die Bundeshauptstädter verpassten es aber, ihre Chancen zu nutzen und müssen nun das Euro-Aus befürchten.
Wicky lässt sich nicht auf Spekulationen ein
«Es fehlte eigentlich nur das Tor», meinte YB-Trainer Raphael Wicky nach dem Spiel an der Pressekonferenz und attestierte seiner Mannschaft eine gute Leistung. Damit hat der Walliser recht, trotzdem könnten ihm bei einem Ausscheiden gegen Anderlecht in den nächsten Monaten einige unangenehme Entscheidungen bevorstehen. Denn: Sitzen bei YB jetzt schon zahlreiche Nationalspieler teilweise nur auf der Bank, würde sich diese Situation mit einem Out gegen die Belgier noch weiter verschärfen.
Ohne die Doppelbelastung mit Spielen am Donnerstag und am Wochenende könnte bei gewissen Star-Kickern der Berner womöglich Unzufriedenheit über fehlende Spielminuten aufkommen. «Das sind nicht Gedanken, die ich mir mache. Es bringt jetzt nichts, darüber nachzudenken, was wäre wenn», antwortete Wicky noch vor dem Hinspiel gegen Anderlecht zu einer entsprechenden Frage von 20 Minuten.
Verlässt Mambimbi YB?
Sehr wohl Überlegungen zu einer möglichen Kaderverkleinerung werden im Hintergrund die sportliche Leitung um Steve von Bergen und Christoph Spycher anstellen. Wer den Verein bei einem Out im Conference-League-Playoff verlassen könnte, darüber kann zurzeit nur spekuliert werden. Nati-Star Christian Fassnacht schien sich bereits vor Wochen mit einem Wechsel in die Türkei zu Besiktas angefreundet zu haben. Auch das Eigengewächs Felix Mambimbi könnte den Verein noch, zumindest leihweise, verlassen.
Mambimbis Stammclub, der FC Schönberg, wird der nächste Gegner der Young Boys am kommenden Sonntag in der ersten Cuprunde sein. Nach der Pflichtaufgabe bei den unterklassigen Fribourgern wartet dann der Gang in den Lotto-Park, wo YB gegen Anderlecht doch noch den Coup schaffen und in die Conference League einziehen kann.
Den Glauben ans Weiterkommen haben die Berner Spieler nach wie vor. «Es ist noch nichts verloren», tönte Stürmer Cedric Itten nach der Hinspiel-Pleite. Sein Teamkollege Blum meinte ebenfalls: «Es ist erst Halbzeit. Wir können auch in Belgien gewinnen.» https://www.20min.ch/story/was-geschieh ... 5748639614
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. August 2022, 11:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2022  Zitat: YB will 1000 Leben rettenDie Erfolgsgeschichte geht weiter – am kommenden Samstag findet die Blutspende-Aktion zum dritten Mal statt. In diesem Jahr will die YB-Community 350 Blutspenden sammeln und damit Hunderte Leben retten. Gemeinsam Gutes tun im gelb-schwarzen Look für Patientinnen und Patienten in den Spitälern der Region. Mit Blick aufs Spielfeld aus der Champions Lounge kann die YB-Fangemeinde Menschen in Not helfen. Als Belohnung erwartet die Blutspendenden nebst der kostenlosen Verpflegung ein YB-Goodie. Christoph Spycher, VR-Delegierter Sport des BSC YB und regelmässiger Blutspender: «Selbstverständlich bin ich bei der dritten Ausgabe mit von der Partie und unterstütze die YB- Blutspendeaktion von ganzem Herzen». Auch Sandra Betschart, General Manager der YB-Frauen, ist als Blutspenderin und Helferin am 20. August mit dabei: «Als gesunder Mensch ist es mir wichtig, anderen zu helfen. Ich werde zum ersten Mal im Stadion Wankdorf Blut spenden. Helft mit, liebe YB-Fans, wir sehen uns in der Champions Lounge.» Die Interregionale Blutspende SRK (IRB) freut sich über das grossartige Engagement der YB-Fans, welche mit ihrem Herzblut Menschen in Not unterstützen. «Die grösste Blutspende-Aktion im Schweizer Fussball geht in die nächste Runde. Wir sind dankbar, einen solch grossartigen Partner an der Seite zu haben», so Adrian Fluri, Leiter Marketing & Kommunikation der IRB. Jetzt die letzten freien Plätze für die grosse Blutspendeaktion vom morgen Samstag sichern. Anmeldung und Information unter www.bscyb.ch/blutspende. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/202348/
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2022, 11:12 |
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Ex-YB-Junior Samuel Kasongo wechselt ins TessinDer frühere YB-Junior Samuel Kasongo kehrt definitiv in die Schweiz zurück und schliesst sich Challenge Ligist AC Bellinzona an. Der 20-Jährige lief in der vergangenen Saison auf Leihbasis bei Neuchâtel Xamax auf. Nun verlässt Kasongo den FC Toulouse endgültig und unterschreibt in Bellinzona. Insgesamt bestritt der Spielmacher bislang sieben Challenge League-Partien. Von 2017 bis 2020 wurde er bei den Young Boys ausgebildet. https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... l-schweiz/
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 20:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2022  Zitat: Kaderschnitt nach Europa-Out?
Zu viele Juwelen für den Diamanten: Wer muss bei YB gehen?
Nach dem europäischen Out ist das Kader der Young Boys zu gross – vor allem im Mittelfeld. Doch wer soll gehen?
«Fussball ist manchmal brutal, heute war er brutal zu uns», bedauerte Steve von Bergen das YB-Out in den Playoffs der Conference League. Wie Trainer Raphael Wicky wollte auch er dem Team nicht gross Vorwürfe machen. Vielmehr zog der langjährige Verteidiger der Young Boys auch Positives daraus: «Mental wird uns dieses Spiel in dieser Saison helfen.»
Gegen Anderlecht, dem wohl schwersten Los auf dieser Stufe, darf man als Schweizer Vertreter ausscheiden. Und auch finanziell bringen die verpassten Auftritte auf europäischer Ebene – sie wären mindestens 6 Millionen Franken wert gewesen – den Klub aus der Hauptstadt nicht in die Bredouille. Zu nahrhaft waren die Ablösesummen für Wilfried Kanga und Jordan Siebatcheu.
Doch was unter dem Strich bleibt: Für 6 Partien weniger als von der Klubleitung um Christoph Spycher budgetiert weist YB ein Kader von satten 31 Spielern auf. Konkurrenzkampf schön und gut, doch eine derart aufgeblähte Truppe droht, unter diesen Umständen zu explodieren. Die einzige Lösung: ein kleiner, feiner Kaderschnitt. Doch wer soll, will, kann, muss gehen?
Ungeschliffener Diamant: 7 Spieler für 3 Positionen
Besonders unter Beobachtung kommt die unter Wicky installierte Raute im Mittelfeld. Das System wird im Englischen der Form wegen auch «Diamond» genannt. Exklusiv für die Meisterschaft und hin und wieder eine Cup-Begegnung ist die Anzahl an Mittelfeld-Juwelen indes zu gross.
Auf der defensiven Position der Raute ist Cheikh Niasse gesetzt. Um die übrigen 3 Stellen balgen sich Youngster Fabian Rieder, die Neuzugänge Filip Ugrinic, Kastriot Imeri sowie Donat Rrudhani und Christian Fassnacht, Moumi Ngamaleu und Vincent Sierro. Bei etlichen anderen Super-League-Klubs würde wohl jeder Einzelne dieses Septetts einen Stammplatz auf sicher haben. Im zweiten Glied wartet bislang zudem noch Rückkehrer Alexandre Jankewitz. Man muss keinen Doktorabschluss in angewandter Mathematik sein Eigen nennen, um das Missverhältnis zu erkennen.
Es ist zudem nicht damit zu rechnen, dass YB langfristig eine ähnliche Verletzungsmisere wie in der letzten Hinrunde erleidet. Gleich 14 Akteure fielen mehr oder weniger lange aus und trugen damit ihren Teil zur missglückten Saison des vorherigen Serienmeisters bei.
Besiktas-Angebot für Fassnacht war eine «Respektlosigkeit»
Ein Fassnacht-Abschied schien längst beschlossene Sache. Doch abermals verletzte sich der Nationalspieler zum unglücklichsten Moment. Die bisherigen Anfragen seien nicht «annähernd genügend» gewesen, so Von Bergen. Die Frage, ob er das Angebot, welches Besiktas unterbreitet hatte, gar als «Respektlosigkeit» betrachte, bejahte der YB-Sportchef. Rieder wiederum soll mindestens noch bis Saisonende in Bern bleiben. Das 20-jährige Talent unterschrieb kürzlich bis 2025.
«Falls wir gegen Anderlecht ausscheiden sollten, dann dürfte Bewegung ins Team kommen», hatte Von Bergen schon einmal prophylaktisch vor der Reise nach Brüssel gegenüber der Berner Zeitung angekündigt. Lange dauern dürfte es nicht mehr. Alle wichtigen Ligen schliessen ihre Transferfenster bis spätestens 2. September (Ausnahme ist Belgien, dort darf bis 6.9. transferiert werden).
Was macht man mit Mambimbi?
Während also die Transfer-Frage im Mittelfeld einigermassen delikat ist, bieten sich ganz vorne und hinten valable Optionen: Rohdiamant Felix Mambimbi spielt in den Überlegungen von Wicky gar keine Rolle mehr. In der Defensive hatten Quentin Maceiras und Aurèle Amenda zuletzt schlechte Karten, zumal mit Sandro Lauper ein weiterer Verteidiger verletzt fehlt. Das eine oder andere Leihgeschäft dürfte sich hier aufdrängen.
Es stehen Spycher und Von Bergen zweifellos spannende Tage bevor. Denn auch sie wissen: Nur ein geschliffener Diamant funkelt. https://www.srf.ch/sport/fussball/fussb ... i-yb-gehen
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 20:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2022  Zitat: 31 Spieler für nur 2 Wettbewerbe – wird bei YB jetzt ausgemistet?
YB hat einen Kader für Europa, doch Europa hat keinen Platz für YB. Werden nun zahlreiche Spieler verkauft?
Darum gehts
- Der YB-Kader ist für Europa ausgerichtet. - Nun haben die Berner aber den Europacup verpasst. - Es wird wohl nun zu einigen Abgängen kommen.
Es war knapp, sehr knapp! Die Berner Young Boys scheiterten am Donnerstagabend in der Qualifikation zur Conference League erst im Penaltyschiessen. Mit Fabian Lustenberger, Donat Rhudhani und Kastriot Imeri trafen gleich drei Berner Schützen den Kasten nicht. Goalie David von Ballmoos meinte nach Spielschluss: «Jeder ist enttäuscht. Es gibt eine ziemliche Leere.» Nun steht YB ohne Europacup, aber dafür mit einem Luxuskader da.
Auf dem Transfermarkt war der mehrfache Schweizer Meister in diesem Sommer nämlich sehr aktiv. Trotz einiger Abgänge wie denjenigen von Siebatcheu und Kanga sassen in den bisherigen Spielen immer zahlreiche Stars auf der Bank. Gegen Anderlecht waren dies am Donnerstag zu Spielbeginn Fabian Lustenberger, Loris Benito, Kastriot Imeri, Vincent Sierro, Nicolas Moumie Ngamaleu, Donat Rhudani und Alexandre Jankewitz – viele davon ehemalige oder aktive Nationalspieler.
YB-Wicky will keine Kaderprognose tätigen
YB hat nun also definitiv ein Luxus-Problem. 31 Spieler stehen derzeit im Kader der Berner, die wohl mit einem Platz in Europa gerechnet haben. Nun stellt sich die grosse Frage: Wird YB noch einige grosse Namen abgeben? Der Kader war schon vor Saisonbeginn gross – doch schon damals, mit der Europacup-Quali vor der Brust, meinte Trainer Wicky: «Ich kann nicht alle zufriedenstellen. Wichtig ist, dass die Spieler, die nicht beginnen, so bereit sind, dass sie ihre Leistung bringen können. Wir haben so viele Spieler und jeder Spieler ist wichtig.»
Ob das Europacup-Aus nun Abgänge beschleunigt, ist unklar. YB-Coach Wicky wollte nach Spielschluss keine Prognose abgeben. Gegenüber dem SRF sagte er: «Es ist nicht der Moment, über Abgänge von Spielern zu diskutieren. Wir müssen das erst einmal verarbeiten.» Klar ist: Auch wenn nun einige Hochkaräter den Club verlassen, sind die Ziele gross. Der Druck, den Meistertitel zu gewinnen, ist sicherlich angestiegen. Die Konkurrenz aus Basel und Zürich ist nämlich in Europa vertreten und hat weniger Regenerationszeit – besonders, da die Gruppenspiele aufgrund der WM in Katar alle schon bis Anfang November ausgetragen werden. https://www.20min.ch/story/31-spieler-f ... 7483132995
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shalako
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Verfasst: Samstag 27. August 2022, 15:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2022  Zitat: Luxus-Kader muss verkleinert werden
Das ist die YB-Streichliste
Die Doppelbelastung durchs internationale Geschäft fällt nach dem dramatischen YB-Out gegen Anderlecht weg. Was passiert jetzt mit dem grossen, prominent besetzten Kader der Berner?
In Bern rauchen die Köpfe in diesen Tagen noch einmal gehörig. Direkt nach dem Elfer-Aus bei Anderlecht in den Conference-League-Playoffs hat die neue Saisonplanung bei YB begonnen. Der bittere Plan B muss her. Ohne Europacup! Ohne die budgetierten rund sechs Millionen Franken, ohne internationales Schaufenster, ohne Doppelbelastung.
Schon im Vorfeld war klar: Beim Verpassen dieses ersten Saisonziels würde es Trainer Raphael Wicky (45) schwer haben, sämtliche Stars des stark besetzten Kaders bei Laune halten zu können. Das Luxus-Team ist Stand jetzt viel zu gross für bloss nationale Aufgaben.
Blick sagt, welche Spieler die Berner nun noch vor Schliessung des Transferfensters verlassen könnten.
Jordan Lefort (29): Der Franzose ist weit entfernt von einem Stammplatz. Mit Ulisses Garcia (26) und Loris Benito (30) ist die Konkurrenz auf der linken Abwehrseite gross.
Quentin Maceiras (26): Ähnliche Situation wie bei Lefort. Maceiras stehen Lewin Blum (21) und Kevin Rüegg (24) vor der Sonne. Er könnte Opfer vom Grundsatz werden, dass YB – nur für Super League und Cup – nicht je drei Spieler auf der rechten und linken Aussenbahn braucht.
Felix Mambimbi (21): Das Stürmer-Talent aus Fribourg-Schoenberg hat bei Wicky einen schweren Stand. Im Rennen mit Joël Monteiro als Backup-Stürmer zieht er den Kürzeren. Eine Ausleihe innerhalb der Super League wäre wahrscheinlich sowohl für Spieler als auch für den Verein die beste Lösung.
Alexandre Jankewitz (20): In Bern halten sie viel vom 20-jährigen Mittelfeldmann. Sein Standing ist inzwischen weiter gestiegen, Wicky berücksichtigt Jankewitz oft als Joker. Doch auch bei ihm würde eine weitere Ausleihe – im Frühjahr spielte er für St. Gallen – zumindest nicht überraschen. Sein YB-Vertrag läuft bis 2025.
Auch etwa bei Nati-Spieler und Publikumsliebling Christian Fassnacht (28) sowie Nicolas Moumi Ngamaleu (28) könnte es noch in diesem Sommer zu einem Abgang kommen. Beides sind verdienstvolle YB-Stars, die man in Bern alles andere als loshaben möchte. Da beide aber signalisiert haben, nach vielen Jahren im Wankdorf eine neue Herausforderung in Betracht zu ziehen, würde man ihnen bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Zumal gerade in der Offensive mit den getätigten Sommer-Verpflichtungen vorgesorgt wurde.
Sicher ist: Es warten spannende YB-Tage an der Transferfront! In der Schweiz schliesst das Fenster am 31. August, in den grössten Ligen spätestens am 2. September. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 24119.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2022, 14:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2022  Zitat: Nach dem YB-AusDas Gezänk kündigt einen heissen Herbst an
Eine kuriose Szene gegen Anderlecht zeigt, wie hoch die Ansprüche der Young Boys sind. Auf sie warten komplizierte Monate.
Der eine will unbedingt, der andere ebenso. Die Young Boys streiten sich am Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung des Playoff zur Conference League bei Anderlecht, wer den Freistoss schiessen darf. Fabian Rieder, 20-jährig erst, aber unter Raphael Wicky zu einer Hauptfigur aufgestiegen, setzt sich nach langem Hin und Her durch. Meschack Elia, schon bei YB, als Rieder eine Nachwuchskraft ohne Profivertrag war, dreht sich verärgert ab, schlägt mit seinem Arm aus – und trifft Donat Rrudhani, der insgeheim auch gerne geschossen hätte, unabsichtlich mit der Hand im Gesicht. Elia ist so aufgebracht, dass ihn einige Teamkollegen beruhigen müssen.
Die hitzige Szene im stimmungsvollen Lotto-Park von Brüssel, die bald wirkungslos verpufft, weil Rieder mit dem Freistoss das Tor verfehlt, zeigt, wie gross der Ehrgeiz und das Selbstverständnis bei etlichen Spielern im YB-Kader sind. Was keine schlechten Eigenschaften sind – im Gegenteil: Sie sind nicht in Bern, um mitzulaufen, sie wollen gestalten, prägen, bestimmen und vor allem gewinnen. Gelingt das nicht, wird das spürbar.
Wer sind die YB-Wechselkandidaten?
Die Szene ist so ein möglicher Vorbote des Herbsts, auf den die Young Boys in diesen Tagen, in denen die Nächte wieder länger werden, zusteuern. Nach dem Ausscheiden im Penaltyschiessen bestreiten sie erstmals seit 2015 nicht die Gruppenphase des Europacups. Das ergibt bis zum WM-Unterbruch im November sechs Partien weniger. YB wird künftig oft nur noch einmal pro Woche antreten, einen Zustand, den die Berner seit Jahren nur aus der Rückrunde kennen.
31 Spieler zählt ihr Kader immer noch, den vierten Goalie, Leandro Zbinden, sowie Esteban Petignat, der nach schwierigen Jahren mit schweren Verletzungen vor allem für die U-21 vorgesehen ist, mit eingerechnet. Nur 20 kann Raphael Wicky für eine Partie aufbieten, nur 11, natürlich nur 11, kann er von Beginn an nominieren. Der Trainer wird schwierige Entscheide treffen müssen, er wird Teile seines Personals immer wieder enttäuschen. Spieler, die eigentlich bei YB sind, um den nächsten Schritt in der Karriere zu vollziehen. Unzufriedenheit und Unruhe zeichnen sich so ab wie Herbstlaub.
Das gilt auch dann noch, wenn die Young Boys bis zur Schliessung des Transferfensters Ende August noch einige Abgänge vermelden werden. Die Aussenverteidiger Jordan Lefort und Quentin Maceiras, links und rechts jeweils nur an dritter Stelle, sind Kandidaten für einen Wechsel. Im Mittelfeld gibt es zwar einen Überschuss, aber kaum Transferkandidaten, am ehesten noch Christian Fassnacht, der aber verletzt ist. Vielleicht wird der 20-jährige Alexandre Jankewitz erneut ausgeliehen. Und im Sturm bräuchte der 21-jährige Felix Mambimbi dringend Spielzeit und Vertrauen, um nicht weiter zu stagnieren. Es wird spannend zu verfolgen sein, wie die YB-Führung handelt. Sportchef Steve von Bergen sagte vor dem Rückspiel auf den Einwand, dass seine Äusserungen so klingen würden, als wären Abgänge schon aufgegleist: «Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir auf Eventualitäten vorbereitet sind.»
Wicky wird gefordert sein, die Befindlichkeiten in seinem für Schweizer Verhältnisse exquisit besetzten Kader zu managen. Siege werden sein bestes Argument gegenüber den Ersatzspielern sein. Am besten schon diesen Sonntag beim Aufsteiger FC Winterthur (16.30 Uhr).
Etliche Spieler laufen Form hinterher
Vorerst aber müssen die Young Boys das Ausscheiden verdauen. Bei der Suche nach Gründen fürs Scheitern werden die Berner vor allem beim Hinspiel landen. Auf dem heimischen Kunstrasen im Wankdorf hätte mehr drinliegen müssen. Wobei sie auch da längst nicht über die vollen neunzig Minuten zu überzeugen wussten. Im Rückspiel schlugen sie sich im belgischen Stimmungstempel in der ersten Halbzeit beachtlich, von da an war das Heimteam spielbestimmend. Die Young Boys bekundeten nicht zum ersten Mal in dieser Saison Mühe, Torgefahr zu kreieren. Fehlerhaft und unpräzise, hinterliessen sie wieder einmal einen zwiespältigen Eindruck – ausgenommen die Innenverteidiger Cédric Zesiger und mit Abstrichen der übermotivierte Mohamed Camara, die unter Wicky einen enormen Aufschwung erleben. Das Weiterkommen Anderlechts ist alles andere als unverdient.
Jean-Pierre Nsame stiess gegen die Belgier an Grenzen, er hat 7 seiner 8 Saisontore gegen Liepaja, Kuopio und Schoenberg erzielt. Itten vergab im Hin- wie im Rückspiel zwei ausgezeichnete Chancen mit dem Kopf. Rieder hat zuletzt etwas an Schwung eingebüsst, die Zugänge Kevin Rüegg und vor allem Filip Ugrinic und Loris Benito sind noch kein Plusfaktor. Fabian Lustenberger, auch er von Verletzungen zurückgeworfen, bewegt sich nicht auf dem Niveau von Zesiger und Camara. Und Nicolas Ngamaleu, für einmal nicht in der Startelf, blieb nach der Einwechslung wirkungslos. Er wartet seit dem Tor am zweiten Spieltag in Sitten auf einen Skorerpunkt. Die Aussicht auf die Champions League als bittersüsse Note
So müssen die erfolgsverwöhnten Young Boys nun zusehen, wie Zürich und Basel im Europacup spielen. Sie haben die grosse Chance ausgelassen, in der drittklassigen Conference League Koeffizienzpunkte zu sammeln. Und so nicht nur ihre Position in Europa zu stärken, sondern auch jene der Super League. Insofern könnte das Scheitern der Young Boys den Schweizer Fussball noch teuer zu stehen kommen.
Nächste Saison hat die Schweizer Liga aber noch einen Platz mehr zugute als heuer, der Meister wird in der Qualifikation zur Champions League nur zwei statt drei Runden überstehen müssen. Ohne die Zusatzbelastung Europacup ist die Wahrscheinlichkeit noch einmal grösser geworden, dass dieser Meister YB heissen wird. Es ist eine bittersüsse Note, eine, welche die Young Boys nach dem Ausscheiden gegen Anderlecht vorerst kaum trösten wird. https://www.bernerzeitung.ch/das-gezaen ... 2201742658
_________________ For Ever
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