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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 25. August 2009, 09:15 |
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20min.ch, 25.08.2009 Auch der zweite Anzug passtEin wichtiger Aspekt im Meisterrennen ist vor allem auch die Auswechselbank; die Spieler aus der zweiten Reihe. Dies ist mit ein Grund für den YB-Höhenflug. Denn die Ersatzspieler entscheiden Partien. YB-Trainer Vladimir Petkovic spricht gerne von seinen 18 Stammspielern, die er in ganz behutsamem Rhythmus rotieren lässt. Selbst der Ausfall von Topscorer Seydou Doumbia steckten die Berner gegen Sion ohne grosse Mühe weg und bauten die Erfolgsserie weiter aus. Der Grund dafür sind auch die Spieler im zweiten Glied, die sich längst nicht als solche fühlen. 20 Minuten Online stellt hier den zweiten Anzug der Young Boys vor: Christian SchneuwlyDen Freiburger kann man getrost als YB-Eigengewächs bezeichnen. Der 21-jährige Junioren-Internationale wurde in der vergangenen Saison ans Partnerteam FC Biel ausgeliehen und holte sich dort wichtige Spielpraxis. Nachdem er in dieser Saison erst 49 Minuten, aufgeteilt in vier Kurzeinsätze, auf dem Feld stand, ersetzte «Chrigel» Schneuwly den Torjäger Doumbia und tat es seinem Platzhalter gleich. Ihn nach seinem Tor gegen Sion jetzt noch vorzustellen wäre überflüssig. Marc SchneiderWeniger rund läuft es hingegen bei Marc Schneider. Für so richtig teures Geld holten sich die Young Boys 2008 den Abwehrspieler vom FC St. Gallen in den Kader. In der abgelaufenen Saison absolvierte der gebürtige Berner noch respektable 27 Spiele, doch seit Petkovic die Abwehr mit seinen Wunschspielern verstärken konnte, bleiben für Schneider nur noch Teileinsätze und Spiele als Vertreter von verletzten oder gesperrten Kollegen übrig. Alexandre PascheZusammen mit Sébastien Wüthrich gilt der Lausanner Alexandre Pasche als eines der grössten Schweizer Fussballtalente aus der Romandie. Stéphane Chapuisat, der für YB als Scout arbeitet, redete sich beinahe einen Knoten in die Zunge, um den kleingewachsenen Angreifer mit den grossen Torriecher von der Vorzügen der Bundeshauptstadt und seines Fussballclubs zu überzeugen. Für das 18-jährige Talent mit den ausdrucksstarken Augen stehen bislang drei Teileinsätze zu Buche, doch er selbst sieht sich nicht nur mit diesen 83 Spielminuten auf seinem Weg bestätigt. Issam MardassiDer tunesische Neuzugang kam noch nicht richtig auf Touren im Stade de Suisse. Inzwischen ist die Rolle des grossgewachsenen und kopfballstarken Abwehrspielers klar: Hinter dem jungen Francois Affolter ist Mardassi nur die zweite Wahl. Aron LiechtiEigentlich war er nur ein Notnagel, doch inzwischen weit mehr. Letzte Saison war Liechti an Biel ausgeliehen und auch dieses Jahr waren die Dokumente für eine weitere Saison beim YB- Partnerteam bereits unterschrieben. Doch weil sich Mario Raimondi schwerer verletzte, wurde er kurzerhand zurückgeholt. Gegen Sion bewies auch er seine Qualitäten und zeigte sich vor allem bei der Verteidigung des Raumes in seinem Rücken stark verbessert. Wenn Luxus zum Problem werden kannLange Zeit war David Degen lediglich Bankdrücker und wurde immer wieder nur als Aushilfe auf verschiedenen Positionen eingesetzt. In diesem Jahr ist er plötzlich auf der ungewohnten linken Seite ein unumstösslicher Stammspieler geworden. Und verpasste neben Wölfli, Dudar und Yapi bislang keine einzige Spielminute. Sein Fall ist jedoch exemplarisch für die Probleme, die Petkovic lösen muss, wenn Doumbia, Raimondi, Coly und Doubai in den Kader zurückkehren. Was passiert dann mit C. Schneuwly, Liechti, Pasche oder gar mit Xavier Hochstrasser und einigen anderen? Mit 22 «Stammspielern» hat YB dann definitiv die Qual der Wahl. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Auch-der-zweite-Anzug-passt-20052977
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 26. August 2009, 08:49 |
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20min.ch, 26.08.2009 YB lässt die Rekorde purzelnvon Lars Gansäuer YB zieht in der Meisterschaft weiter einsam seine Kreise. Auch der FC Sion konnte den Leader nicht stoppen, der mit dem 3:1- Heimsieg eine kleine Revanche für den Cupsieg nahm. Doch YB schwebt momentan in anderen Sphären. Wieder einmal lief ein Spieltag zu Gunsten der Berner Young Boys. Nicht nur, weil die Konkurrenz verlor, sondern auch, weil YB beeindruckte: Marco Schneuwly markierte das wichtige 1:0 mit dem Absatz und sein kleiner Bruder Christian setzte nach seinen persönlichen 109 Saisonminuten mit dem 2:0 das Sahnehäubchen auf. Das 3:0 durch Yapi war dann die Kirsche auf der Torte. Der Gegentreffer war nichts anderes als ein YB-Gastgeschenk für die in der zweiten Halbzeit bemitleidenswerten Walliser. Mit dem auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg wuchs der Vorsprung auf Rang 2 um einen weiteren Punkt auf sieben Zähler an. Die Rekorde, die YB mit seiner Siegesserie bricht, sind inzwischen historisch. Bester YB-Saisonstart aller ZeitenNoch nie zuvor besassen die Berner Young Boys als Leader einen so grossen Vorsprung auf den ersten Verfolger. In der Saison 1987/88 hatten die Mutzen bereits eine Serie von 14 Spielen ohne Niederlage, doch weil dies mit elf Unentschieden und «nur» drei Siegen zustande kam, war die Tabellenführung zu keinem Zeitpunkt so deutlich wie in der aktuellen Saison. Dieser Saisonstart geht also bereits in die Geschichtsbücher ein. Familienfeier der SchneuwlysGrund zum Feiern hatte jedoch insbesondere die Familie Schneuwly. Marco stellte die Weichen auf Sieg und Christian machte das Familienglück mit seinem ersten Super-League-Treffer perfekt. Für den jüngeren der beiden Freiburger Brüder war es zudem sein erster Einsatz in der Startformation: «Ich hatte schon so etwas wie eine gewisse Grundnervosität, aber es ist ja gut gegangen. Und durch den Treffer hat dieses Spiel auch eine besondere Bedeutung für mich. Es war einfach superschön.» Sein erstes Tor in der höchsten Schweizer Spielklasse war dann aber keine grosse Sache, so Christian Schneuwly: «Scott (Sutter, die Red.) hat sich gut durchgesetzt und den Ball dann kurz in die Mitte gespielt. Ich brauchte den Ball da nur noch reinzuschieben. Der anschliessende Jubel war dann auch ein Dank an Ersatzgoalie Paolo Collaviti, der mir schon seit der Vorbereitung immer wieder geholfen und mich unterstützt hat.» Statistisch gesehen ist YB schon MeisterDen Hauptgrund für die aktuelle Stärke der Young Boys sieht der Tor-Debütant «vor allem in unserer Ausgeglichenheit. Ob ich das Tor mache ist gar nicht so wichtig. Sonst hätte es in dieser Situation eben ein anderer gemacht.» Die Zeichen stehen in Bern also auf Titelgewinn, wie Bruder Marco Schneuwly feststellt. «Es ist zwar noch zu früh, darüber zu sprechen, aber es sieht schon sehr gut aus», so der Hackentorschütze. Und die Statistik bestätigt dies: In der Geschichte der Super League gab es bislang erst einmal einen solchen Saisonstart zu verzeichnen. Dies war in der Super-League-Saison 2003/2004 der FC Basel. Die Bebbi hatten damals nach sieben Spieltagen jedoch «nur» sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger. Dies obwohl Basel damals die ersten 13 Spiele allesamt für sich entschied. Die Gross-Schützlinge wurden mit unglaublichen 14 Punkten Vorsprung Wintermeister und gaben die Tabellenführung zu keiner Zeit mehr aus der Hand. Am Saisonende war Basel dann schon fünf Spieltage vor Schluss Meister. Schafft das YB auch? http://www.20min.ch/sport/fussball/story/11705802
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springtime87
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Verfasst: Mittwoch 26. August 2009, 21:26 |
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Hmm.. naja... Basel ist aber auch Basel!^^ Wir müssen immer noch bedenken, dass es sich hier um YB handelt! Aber nichts desto trotz.... diese Saison soll der Meisterpokal nach Bern! Aber solange die Meisterschaft nach Punkten noch offen ist, wage ich mich nicht zu früh zu freuen... auch wenn wir 10 Punkte oder 15 Punkte Vorsprung haben... ^^
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shalako
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Verfasst: Montag 31. August 2009, 17:33 |
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Wiener Zeitung, 31.08.2009 Siegeszug der jungen Buben aus BernSchweizer Fußball-Liga steht dank der Young Boys Kopf. Bern/Wien. (sir) Im Sommer hat der FC Basel noch gejubelt. Der dritte Platz in der Schweizer Super League hat zwar den Ansprüchen des Krösus nicht genügt, doch mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro hat Basel – dank der Teilnahme an der Champions League – ein wirtschaftliches Rekordergebnis verzeichnen können. Beste Voraussetzung für die neue Saison. Doch obwohl der Klub mit den meisten Fans um rund vier Millionen den Schweizer Stürmerstar Alex Frei von Dortmund holte, erlebte Basel einen enttäuschenden Start in die Saison. Am Sonntag nun unterlag der FCB daheim den Young Boys Bern mit 1:2. Nach acht Runden rangiert das Team vom ehemaligen Salzburg-Co-Trainer Thorsten Fink nur auf dem siebenten Platz, schon 13 Punkte hinter den Bernern, die noch kein Spiel verloren haben. Zweimal hintereinander waren die Young Boys zuletzt Vize-Meister geworden. Obwohl man budgetär deutlich hinter Basel und wohl auch noch hinter dem FC Zürich liegt, jährlich mit etwa zehn Millionen Euro auskommen muss, hat sich der elffache Meister in der Spitze etabliert. Und das mit einem der jüngsten Teams der Liga, in dem auch zahlreiche Eigengewächse spielen. Beinahe im Konkurs1986 war Bern zum bisher letzten Mal Meister, danach versank der Klub immer mehr im Mittelmaß. 1997 stiegen die Young Boys sogar in die zweite Liga ab, nur knapp konnte der Verein dem Konkurs entgehen. Mit dem Bezug des für die EM errichteten Stade de Suisse vor vier Jahren ging es wieder aufwärts, schon zuvor hatte sich Bern in der obersten Liga etabliert. Dank der Verdoppelung der Zuschauerzahlen, dem Engagement neuer Investoren, aber dank einer der besten Jugendabteilungen der Schweiz konnte der Klub in den vergangenen Jahren die Spitze angreifen. Nach dem beeindruckenden Start mit sieben Siegen und nur einem Remis scheint in dieser Saison auch der Titel möglich. Basel hingegen muss sogar ums internationale Geschäft bangen. Und um neue wirtschaftliche Rekorde. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3647&Alias=sport&cob=435187
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. September 2009, 09:31 |
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Blick, 01.09.2009 YB-Geheimnis: Der TrainerAcht Spiele - 22 Punkte - YB ist der Konkurrenz enteilt. Die Spieler von Trainer Vladimir Petkovic haben eine Erklärung für den Erfolg. System: «YB tritt an, um zu gewinnen», sagt David Degen. Sogar auswärts in Bilbao liess der Trainer sein 3:4:3-System spielen. 30 000 Basken rieben sich die Augen, als YB das Spieldiktat an sich riss. «Petkovic hat uns Siegen gelehrt», sagt Degen. Mittelachse: Petkovic wollte Emiliano Dudar unbedingt holen. Er ist der Patron. Mit ihm, mit Wölfli im Tor und Yapi im Mittelfeld hat YB die beste Mittelachse der Liga. «Die Mannschaft ist gefestigt», sagt Scott Sutter. Disziplin: Petkovic ist ein Taktik-Fanatiker. Im Training liess er die Laufwege so lange üben, bis man von der Tribüne aus die Spuren im Kunstrasen sehen konnte. «Jeder hat das System verinnerlicht», sagt Gilles Yapi. Autorität: Petkovic ist eine Respektsperson. Alle Spieler siezen ihn. «Er verlangt, dass wir seine Anweisungen haargenau umsetzen», sagt Stürmer Marco Schneuwly. Und: «Jeder Spieler kennt seine Aufgabe.» Teamgeist: Petkovic hat eine Einheit geformt, die Unbequemen, Varela und Häberli, ausgemustert. Er gönnte den Spielern ein Trainingslager am Strand von Rimini. Das hat die Mannschaft zusammengekittet: «Einen solchen Teamgeist habe ich noch nie erlebt», schwärmt Mario Raimondi. http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-geheimnis-der-trainer--127386
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. September 2009, 09:48 |
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Der Bund, 01.09.2009 YB zwischen Euphorie und RealismusDie selbstbewussten Young Boys geniessen die zweiwöchige Länderspielpause auf dem Hochplateau der Super League. Der Vorsprung von neun Punkten und mehr auf die Konkurrenz soll aber nicht zu Nachlässigkeit führen. Die letzte Viertelstunde im St.-Jakob-Park war am Sonntag vielleicht eine Art Meisterprüfung für YB. Das 3-4-3-System passt, die Spieler sind selbstbewusst, jeder kennt seine Aufgabe und erfüllt sie nahezu perfekt – und der Vorwärtsdrang ist beinahe grenzenlos. Auch nach Seydou Doumbias Ausgleich in der 75.Minute stürmte YB mit Fantasie und Überzeugung. Christian Schneuwlys Last-Minute-Tor war der verdiente Lohn. «Wir waren mit dem 1:1 nicht zufrieden», sagt Mittelfeldspieler David Degen. Und Torhüter Marco Wölfli erklärt: «Ich war nicht überrascht über unsere Dominanz.» Die Euphorie bei den Young Boys ist gewaltig, doch die Fussballer scheinen mit der Hochstimmung gut umgehen zu können. «Wir haben noch nichts gewonnen», sagt Degen. Und Wölfli interpretiert die Rolle des Captains vorbildlich, wenn er warnt: «Noch kein Team ist Ende August Meister geworden.» Die Aargauer Zeitung aber titelte gestern beeindruckt: «YB hat eine Hand am Meisterkübel.» Genau von solchen Schlagzeilen will Trainer Vladimir Petkovic nichts wissen. Er sagt: «Wir wollen die Länderspielpause nutzen, um uns auszuruhen. Und dann greifen wir wieder an.» Ruhe für Seydou DoumbiaMit Mittelfeldtalent Thierry Doubai, der am Sonntag zusammen mit Stadionchef Stefan Niedermaier im St.-Jakob-Park weilte, kehrt bald eine Verstärkung zurück, und auch die Offensivspieler Mario Raimondi sowie Matar Coly haben ihre Verletzungen in den nächsten Wochen ausgeheilt. «Das sind drei wichtige Fussballer für uns», sagt Sportchef Alain Baumann. «Wir werden sie benötigen. Es sind noch 28 Runden zu spielen.» Einen neuen Stürmer jedenfalls verpflichten die Young Boys vorerst nicht, und Seydou Doumbia ist heute, am 1.September, noch im Kader – wie von YB stets angekündigt. Er soll diese Saison in Bern beenden. Die Vereinsverantwortlichen sind nicht unglücklich, figuriert Doumbia diesmal nicht im Aufgebot der ivorischen Nationalmannschaft. Nach dem Transferrummel der letzten Woche soll sich der überragende Stürmer ein wenig erholen. Auch der begnadete Mittelfeldlenker Gilles Yapi, der den YB-Aufbau orchestriert, hat in der starken Auswahl der Elfenbeinküste derzeit keinen Platz. Dennoch werden bei YB in den nächsten Tagen einige Fussballer fehlen: Nationalspieler Marco Wölfli sowie Xavier Hochstrasser und François Affolter (beide U21), Alexandre Pasche, Adriano De Pierro, der dritte Torhüter Hrvoje Bukovski (alle U19) und Saif Ghezal (Tunesien) sind mit ihren Auswahlteams unterwegs. Affolter sehr überzeugendDer 18-jährige Affolter ist bereits bei der U21-Equipe dabei, und wenn er so weiterspielt, könnte er in Zukunft ein Thema bei Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld sein – zumal die Schweiz gerade nicht über ein Überangebot an starken Verteidigern verfügt. Wie Affolter am Sonntag die erfahrenen und starken Nationalspieler Alex Frei und Marco Streller im Griff hatte, war ein eindrucksvolles Reifezeugnis. Und die schnellen David Degen sowie Alberto Regazzoni sind bei Hitzfeld bereits im Blickfeld. Vorerst geniessen die Young Boys die Aussicht vom Hochplateau der Super League. Und sie werden wissen, dass ihnen derzeit fast alles gelingt – und das Glück ein Begleiter ist. Der Aufstieg Christian Schneuwlys vom Bankdrücker zum Siegschützen ist ein Beweis dafür, aber auch der nicht gegebene Elfmeter für den FCB am Sonntag beim Stande von 1:0 für Basel. Bei der Konkurrenz überlegt man sich nun fast schon verzweifelt, wie man die Young Boys überhaupt abfangen könnte. Und in der weiten Welt des Internets kursieren witzige und weniger witzige Gründe, die zu einem Absturz der Berner führen könnten. So wäre es ja theoretisch möglich, dass die gesamte YB-Mannschaft von der Schweinegrippe erfasst wird und spielunfähig wäre. Oder der FCB und der FCZ könnten sich zu einer Fusion entschliessen – und die Punkte beider Teams mitnehmen. Allein: Selbst dann wäre YB (22 Punkte) vor Basel/Zürich (zusammen 21 Punkte)... http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-zwischen-Euphorie-und-Realismus/story/21938473
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shalako
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Verfasst: Freitag 11. September 2009, 09:42 |
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20min.ch, 11.09.2009 Ende März wäre YB Schweizer MeisterIn rasantem Tempo enteilte YB bisher der Konkurrenz. Die 9 Punkte Vorsprung nach bloss acht Runden verleiten in Bern die Fans zur Annahme, in der Winterpause sei der Mist geführt, der zwölfte Meistertitel perfekt. Noch euphorischere Anhänger meinen sogar, das sei am Zibelemärit der Fall; das Volksfest findet jeweils am vierten Montag im November statt. Doch ganz so schnell geht es nicht – März (je nach Spielplan auch April) wird es schon werden. Denn behält YB diese Kadenz bei und patzen die anderen im gleichen Stil weiter, wäre Basel nach 24 Runden um 39 Punkte distanziert, Titelverteidiger FCZ läge zwei Partien später entscheidend zurück und das zweitklassierte Luzern nach 27 der 36 Spieltage. Auch die «Petkovic-Tabelle» lässt die Berner jubeln. Seit Vladimir Petkovic vor gut einem Jahr gekommen ist, holte der Trainer in 39 Partien 91 Punkte, der FCZ 81 und der FCB 69. Die vierte und bisher letzte Meisterschaftsniederlage unter Petkovic kassierte YB am 26. April (0:3 beim FCZ). Dass YB das Gleiche passieren könnte wie dem FCB letzte Saison, glaubt in Bern niemand: YB lag nach acht Runden 13 Zähler hinter, am Ende aber einen Punkt vor dem FCB. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Ende-Maerz-waere-YB-Schweizer-Meister-14717994
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. September 2009, 14:07 |
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Der Bund, 12.09.2009 Versucht, die Zeit zu nutzenTrainer Vladimir Petkovic konnte mit YB zuletzt nicht immer so trainieren wie gewünscht. Trotzdem ist er zuversichtlich. Von Verfolgern zu sprechen fällt im Zusammenhang mit den Young Boys vor dem neunten Spiel der Saison schwer. Zu gross ist bisher die Dominanz der Berner, die bis auf die Begegnung mit St.Gallen (1:1) jede Partie und 22 Punkte gewonnen haben. Wenn man so will, tritt YB am Sonntag in Neuenburg dennoch gegen einen Verfolger an, schliesslich liegt Xamax (12 Zähler) punktgleich mit Zürich und St.Gallen auf dem dritten Platz der Super League. «Xamax war zuletzt gut in Form und wird am Sonntag ein schwieriger Gegner sein», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic. Mit dem Selbstbewusstsein des Leaders fügt er an, sein Team fahre nach Neuenburg, um zu gewinnen. Zwei Wochen sind vergangen seit dem 2:1-Sieg der Young Boys in Basel, zwei Wochen, in denen die Meisterschaft wegen der WM-Qualifikationsspiele ruhte. «Solche Pausen können Nachteile mit sich bringen», sagt Petkovic, «wir haben versucht, die Zeit zu nutzen und uns auch mental zu erholen.» Mit den Freundschaftsspielen gegen Lausanne (0:0) und Solothurn (6:1) hat er versucht, den Rhythmus der Mannschaft aufrechtzuerhalten. Der YB-Trainer selber hat sich polysportiv betätigt: Mit dem Team ging er Tennis spielen. Am Donnerstag trat er auf dem Bundesplatz zu einem Plauschturnier im Beachsoccer an. Seit Donnerstag vollzähligDas sei so weit gelungen, «allerdings steht mir erst seit Donnerstag wieder die ganze Mannschaft zur Verfügung». Goalie Marco Wölfli war mit dem Schweizer Nationalteam unterwegs, Saif Ghezal mit jenem Tunesiens. Xavier Hochstrasser und François Affolter reisten mit der Schweizer U21 für die EM-Qualifikation nach Armenien. Daher wisse er nicht genau, wo die Mannschaft stehe, sagt Petkovic. Für schlechte Laune sorgt das aber nicht. «Nach so langer Zeit weiss ich schon gar nicht mehr, wer gegen Basel auf dem Platz stand», entgegnet er auf die Frage, ob er die Mannschaft gegen Xamax verändern werde, und lacht. Die Aufstellung wird er zuerst dem Team bekannt geben. Grosse Umstellungen sind aber nicht zu erwarten. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Versucht--die-Zeit-zu-nutzen/story/29711082
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shalako
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Verfasst: Freitag 25. September 2009, 08:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 25.09.2009 YB-Spieler im Fokus von Hitzfeld Der YB-Höhenflug sorgt für glänzende Spielerperspektiven. Der junge Verteidiger François Affolter und auch David Degen könnten bald fürs Nationalteam aufgeboten werden. Und weitere Schweizer Spieler überzeugen. YB dominiert die Super League derzeit beinahe nach Belieben – und erfreulicherweise setzen die Berner stark auf einheimisches Schaffen. Sieben Schweizer gehören der Stammformation an – und mit Ausnahme von Scott Sutter, der vor Jahren erklärte, er wolle lieber für sein Heimatland England spielen, sind sie alle ein Thema beim Fussballverband. Oder könnten es irgendwann werden. Torhüter Marco Wölfli ist bereits im Nationalteam, er ist der Ersatz von Diego Benaglio. Der YB-Captain dürfte in der helvetischen Auswahl bald Gesellschaft von weiteren Akteuren der Young Boys erhalten. Affolter beeindruckendNationaltrainer Ottmar Hitzfeld weilte am Mittwoch, beim überzeugenden 3:0-Erfolg der Young Boys gegen Meister Zürich, im Stade de Suisse. Er beobachtete zahlreiche Kandidaten, und was er (zumindest von den YB-Akteuren) sah, beeindruckte ihn. François Affolter zum Beispiel wusste wieder einmal zu gefallen. «Affolter ist mit seinen 18 Jahren schon weit und ein interessanter Spieler», lobte Hitzfeld. François Affolter könnte noch für die U19-Auswahl der Schweiz spielen, aber er ist bereits gesetzt im U21-Team. Und weil das Verteidigertalent eine besondere Abwehrbegabung ist, rückt er nun schon in den Fokus Hitzfelds – zumal der Nationaltrainer in der Innenverteidigung erhebliche Personalprobleme hat: Der langjährige Abwehrchef Patrick Müller sitzt bei Monaco auf der Tribüne; Arsenals Johan Djourou fällt nach einer Knieoperation monatelang verletzt aus; Mario Eggimann enttäuscht bei Hannover seit Monaten und ist derzeit auch verletzt; Philippe Senderos hat bei Arsenal mal wieder keinen Stammplatz; und Steve von Bergen überzeugt in Berlin nicht wirklich – und fällt in diesen Wochen zudem mit Rückenproblemen aus. Bleibt Auxerres Stéphane Grichting, bei Hitzfeld gesetzt und sehr solid, im nächsten Schweizer WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg am 10.Oktober, aber gesperrt. Man darf also davon ausgehen, dass Überflieger Affolter für die beiden letzten Partien in der WM-Qualifikation in Luxemburg sowie gegen Israel (am 14.Oktober in Basel) zumindest im Schweizer Aufgebot stehen wird. Bescheiden und selbstsicherFrançois Affolter, Jahrgang 1991, ist ein bodenständiger junger Mann, der trotz seit Monaten herausragender Leistungen bescheiden bleibt. «Dem ganzen Team läuft es gut», sagt der Seeländer. Und, nein, er habe nicht gewusst, dass Hitzfeld ihn gegen Zürich beobachtet habe. «Aber», sagt Affolter mit gesundem Selbstvertrauen, «es ist schön, war Ottmar Hitzfeld im Stadion. Ich hoffe, er war zufrieden mit mir.» Selbstverständlich träume er von einem Aufgebot fürs Nationalteam («welcher Fussballer tut das nicht?»), und er könne problemlos in einer Viererkette in der Abwehr auf der linken Innenverteidigerposition agieren. «Diese Rolle kenne ich seit Jahren. Bei YB spielen wir ja erst seit einem Jahr mit Dreierkette.» Die zweikampfstarke und abgeklärte, ballsichere und souveräne Defensivkraft François Affolter dürfte, diese Prognose sei gewagt, eher früher als später zum Stamm der Nationalmannschaft gehören. Und der neunfache Nationalspieler David Degen, seit Wochen in überragender Verfassung, darf auf eine Rückkehr in die Auswahl hoffen – zumal der Rechtsfuss bei YB auch im linken Mittelfeld überzeugt. «Ich versuche, mich aufzudrängen», sagt Degen. «Es wäre schön, wenn ich ein Aufgebot erhalte.» Drei Spieler mit PotenzialMit Alberto Regazzoni gibt es einen weiteren YB-Offensivspieler, der von Hitzfeld bereits aufgeboten wurde. Der Nationaltrainer schätzt die Schnelligkeit und die Dribbelstärke des manchmal aber zu zögerlichen Flügelspielers. Und Xavier Hochstrasser, Stammspieler in der Schweizer U21-Auswahl, sowie der 24-jährige Stürmer Marco Schneuwly, mit der helvetischen U17 im Jahr 2002 Europameister geworden, schliesslich könnten in den nächsten Jahren – bei entsprechender Entwicklung – ebenfalls zu Kandidaten im Nationalteam avancieren. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/-YBSpieler-im-Fokus-von-Hitzfeld-/story/15783564
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shalako
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Verfasst: Freitag 2. Oktober 2009, 09:15 |
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20min.ch, 02.10.2009 Kunstrasen-Teams mit besserem Tritt?von Peter Berger YB vor Xamax – die heimische Super League wird von den beiden Vertretern auf Kunstrasen angeführt. Zufall oder nicht? Nur zwei Teams tragen in der Super League ihre Heimspiele auf dem Plastikboden aus. Seit zehn Tagen führt dieses Duo auch erstmals die Tabelle an – YB liegt auf Platz 1, Xamax auf Rang 2. «Das ist kein Zufall», sagt Fredy Bickel. «Der Kunstrasen hat 100-prozentig einen Einfluss. Wer jedes Training auf dieser Unterlage absolviert, hat natürlich auch im Spiel einen Vorteil.» Nicht einverstanden mit dem FCZ-Sportchef ist sein Amtskollege Alain Baumann in Bern. «Quatsch! Dass jetzt Xamax und wir vorne liegen, ist Zufall. Wir haben in Zürich, Basel oder St. Gallen auf Naturrasen gewonnen. Unsere bisher einzige Niederlage kassierten wir in Neuenburg – auf Kunstrasen.» Baumann gesteht: «In den Anfangszeiten war der Kunstrasen für uns ein Vorteil, aber mittlerweile haben sich längst alle Teams daran gewöhnt.» Ein genauerer Blick auf die Resultate lässt sogar daran zweifeln, dass der Plastikboden überhaupt den Heimteams hilft. YB holte bisher 15 der 28 Punkte auf fremdem, natürlichem Terrain. Auch Xamax sammelte auswärts mehr Punkte als auf der Maladière (11 von 21). Bickel hält fest: «Beide Teams stehen zu Recht an der Spitze. Sowohl YB als auch Xamax sind sehr gut organisiert, was nichts mit dem Rasen zu tun hat. Beide Mannschaften verfügen über einen starken Sturm und über die Qualität, aus wenigen Chancen Tore zu machen.» Kein Zufall ist, dass YB und Xamax schnelle, wirblige Stürmer wie Doumbia oder Brown haben. Einig sind sich die beiden Sportchefs, dass für grossgewachsene Angreifer wie Basels Streller (197 cm) oder Zürichs Hassli (193 cm) der Kunstrasen ein Nachteil ist. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Kunstrasen-Teams-mit-besserem-Tritt--22970922
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