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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 00:33 |
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15.02.2024  Zitat: Ein Eigentor und ein Penalty besiegeln YBs bittere Niederlage gegen Sporting Lissabon
Die Young Boys verlieren das Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League gegen Sporting Lissabon 1:3 und haben vor dem Rückspiel in einer Woche damit eine schwierige Ausgangslage.
Der Funke sollte überspringen, meint David von Ballmoos am Mittwoch. Der YB-Goalie hat mit den Young Boys schon viele sogenannt magische Nächte auf europäischer Bühne erlebt. Unter anderem stand der 29-Jährige auch im Tor, als die Young Boys 2021 gegen Bayer Leverkusen in die Achtelfinals der Europa League einzogen.
Da wollen die Berner auch in diesem Jahr wieder hin, eben unter anderem mithilfe dieses Funkens, der aufs Publikum überspringen und YB zu einem Exploit gegen Sporting Lissabon tragen soll. Nach der 1:3-Niederlage am Donnerstag scheint dieses Unterfangen aber ungemein schwierig zu bewerkstelligen.
Gyökeres' Präsenz
Um im Umfeld der Portugiesen Zuversicht und Siegesgewissheit zu streuen, genügt jeweils ein Name: Viktor Gyökeres. Der 25-jährige Schwede ungarischer Abstammung ist mit seinen rund 21 Millionen Euro Ablösesumme Sportings Rekordtransfer, seit der englische Zweitligist Coventry City Gyökeres im letzten Sommer in die portugiesische Hauptstadt ziehen liess.
Dass sich die Investition für Sporting mehr als nur auszubezahlen scheint, zeigt ein Blick in die Statistik. Im Berner Wankdorfstadion läuft Gyökeres zum 30. Mal im grün-weissen Trikot des 19-fachen portugiesischen Meisters auf, gegen die Young Boys steht er nach genau 46 Sekunden ein erstes Mal allein vor David von Ballmoos. Die schiere Präsenz des Stürmers scheint Unruhe in die Hintermannschaft des Heimteams zu bringen, obwohl Von Ballmoos bei den ersten drei Schüssen des Skandinaviers zur Stelle ist. Kurz vor der Pause gelingt ihm dann sein 28. Tor für Sporting, nachdem er einen vom YB-Goalie verursachten Penalty zum zwischenzeitlichen 0:2 mit einem platzierten Schuss verwertet.
Ugrinics Ausfall
Es ist ein Moment in dieser Partie, in dem die formstarken Portugiesen, die in der heimischen Liga eine Siegesserie von sieben Spielen am Laufen haben, vollends die Kontrolle über dieses Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League übernommen zu haben scheinen. Seit YB-Verteidiger Aurèle Amenda eine Hereingabe vor dem einschussbereiten Gyökeres ins eigene Tor abgelenkt hat (31.), treten sie schliesslich mit dem Gefühl des Führenden auf, das sie aus den letzten Wochen gar nicht anders kennen.
Doch die Mannschaft von Raphael Wicky findet postwendend eine Antwort. Über den auffälligen Algerier Jaouen Hadjam und den Norweger Joel Mvuka, die beide erst kürzlich zum Team gestossen sind, kombinieren sich die Young Boys in den Strafraum. Eine scharfe Hereingabe Hadjams lässt Sportings Goalie Antonio Adan nach vorne abprallen, sodass Filip Ugrinic mit einem wuchtigen Schuss die Berner Hoffnungen zurückbringen kann. Der Antreiber im YB-Mittelfeld verletzt sich allerdings, als er beim Torschuss einen Gegenspieler touchiert (42.).
Ugrinics Ausfall ist der Dämpfer vor der Pause, derjenige nach dem Seitenwechsel lässt aber auch nicht lange auf sich warten, als Gonçalo Inacio mit einem Kopfball das dritte Tor für die Portugiesen erzielt (48.). Und es ist der Moment, in dem der Funke Hoffnung definitiv erloschen ist, dass die Young Boys an diesem Abend doch noch eine Überraschung schaffen.
Gelingt sie ihnen im Rückspiel in einer Woche in Lissabon, wäre sie umso grösser.
Auch Camara wird fehlen
Trainer Wicky sagt, was er sagen muss als YB-Angestellter, nämlich, dass er nach wie vor an ein Weiterkommen seines Teams glaube, an eine Wende in Lissabon in einer Woche. «Wunder» möchte es der 46-Jährige explizit nicht nennen, er hofft eher auf eine «perfekte Leistung».
Der Walliser weiss aber auch, dass er in der ohnehin schon dezimierten Innenverteidigung wird improvisieren müssen. Nach der Gelb-roten Karte gegen Mohamed Ali Camara dürfte das Abwehrzentrum im Rückspiel von Routinier und Captain Fabian Lustenberger und Jungspund Aurèle Amenda gebildet werden. Ein Wagnis gegen die gut funktionierende Offensive Sportings mit dem treffsicheren Schweden Viktor Gyökeres. Doch Wicky sagt: «Ich habe vollstes Vertrauen in diese beiden».
Young Boys - Sporting Lissabon 1:3 (1:2) 31'500 Zuschauer. SR Bastien (FRA). Tore: 31. Amenda (Eigentor) 0:1. 41. Gyökeres (Penalty) 0:2. 42. Ugrinic 1:2. 48. Inacio (Pedro Gonçalves) 1:3. Young Boys: Von Ballmoos; Blum, Camara, Amenda, Hadjam; Lakomy (81. Males), Lauper, Ugrinic (46. Niasse); Colley (61. Monteiro), Itten (61. Ganvoula), Mvuka (61. Elia). Sporting Lissabon: Adan; Eduardo Quaresma, Matheus Reis, Inacio; Esgaio, Pedro Gonçalves (74. Trincão), Hjulmand (61. Morita), Bragança (85. Kondredi); Edwards, Gyökeres (74. Catamo), Nuno Santos (85. Nel). Bemerkungen: Young Boys ohne Imeri und Benito (beide verletzt). Sporting Lissabon ohne Paulinho und St. Juste (beide verletzt). 89. Gelb-rote Karte gegen Camara. Verwarnungen: 21. Camara, 40. Colley, 53. Lakomy. https://www.watson.ch/sport/fussball/71 ... g-lissabon
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 00:36 |
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15.02.2024  Zitat: Sporting-Tor gleich nach der Pause
Dieser Treffer macht Wickys Halbzeit-Rede sofort wertlos
Die Young Boys verlieren zu Hause gegen Sporting Lissabon mit 1:3. Im Video siehst du den 3. Treffer der Portugiesen kurz nach der Halbzeit. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 40752.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 00:38 |
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15.02.2024  Zitat: YB gegen Sporting zu fehlerhaft
Von Ballmoos ist bedient: «Das hat uns gekillt»
Ein Eigentor, ein Penalty und ein weiterer unnötiger Gegentreffer bringen die Young Boys im Sechzehntelfinal der Europa League gegen Sporting ins Hintertreffen. David von Ballmoos und Sandro Lauper sind bedient.
Die Young Boys verlieren das Hinspiel gegen Sporting Lissabon mit 1:3 und brauchen nächste Woche in Portugal schon ein kleines Wunder, um sich noch für die Achtelfinals der Europa League qualifizieren zu können. Das Duell scheint vorentschieden.
Weshalb? Sandro Lauper bringt es nach dem Spiel im Interview mit blue Sport auf den Punkt: «Einerseits stand uns eine super Mannschaft gegenüber, andererseits habe ich das Gefühl, dass wir zu wenig gemacht haben und dass wir mehr hätten herausholen können.»
Goalie David von Ballmoos, der den Penalty vor dem 0:2 verschuldete, sagt: «Wir wussten, dass wir ein perfektes Spiel brauchen. Das war es nicht, definitiv nicht.» Schlecht sei der Auftritt der Berner aber auch nicht gewesen, so der Keeper. «Wir haben einfach den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Das hat uns gekillt.»
Der Plan der Berner ging nicht auf
Der Pechvogel des Abends war Aurèle Amenda. Der 20-jährige Innenverteidiger der Young Boys vergab zunächst eine Mega-Chance aufs Führungstor, traf dann wenig später ins eigene Tor und beging kurz nach Wiederanpfiff ein unnötiges Foulspiel, das vor dem entscheidenden 3:1 zum Freistoss führte. «Das war übermotiviert», so das Verdikt von Ex-Nati-Spieler Gelson Fernandes im Studio von blue Sport.
«Das frühe Tor nach der Pause hat uns weh getan, es war schwierig, zurückzukommen», sagt Lauper. Der Plan sei es gewesen, nach dem Wiederanpfiff direkt nachzulegen, nachdem Cedric Ittens vermeintlicher Ausgleichstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff nicht gezählt hatte.
«Man kann die Gründe suchen, weshalb es nicht geklappt hat. Auf der anderen Seite ist immer auch ein Gegner, der auch gut aus der Pause kommen will. Sporting hat das sicher auch gut gemacht, sie haben sehr gut verteidigt», so der Mittelfeldspieler.
YB gibt sich noch nicht geschlagen
Den Kopf in den Sand stecken wollen die Berner aber nicht. «Wir müssen in einer Woche noch eine Schippe drauflegen», sagt Von Ballmoos. Und Lauper meint: «Auch wenn es am Ende nicht reichen sollte, werden wir noch einmal alles geben. Wir wollen unbedingt zeigen, was wir können.» https://www.bluewin.ch/de/sport/europa- ... 87433.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 00:40 |
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15.02.2024  Zitat: YB – Lauper: «Die Gegentore sind unglücklich gefallen»
YB verpasst zuhause gegen Sporting einen Exploit. Nach dem 1:3 zuhause hadern die Berner mit der Art der Gegentore.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verliert das Hinspiel der Europa League gegen Sporting 1:3. - Dabei agieren die Berner mutig, belohnen sich aber nicht.
Die Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League sind für YB in weite Ferne gerückt. Nach dem 1:3 zuhause reisen die Berner nächste Woche mit einer Herkules-Aufgabe nach Lissabon.
Dass ohne die drei geschenkten Tore mehr drin gelegen wäre, kann Sandro Lauper nicht verneinen. «Am Schluss sind sie unglücklich gefallen», sagt der 27-Jährige. Unverdient seien sie aber deswegen nicht gewesen.
«Es ist schwierig, alles gegen sie zu verteidigen», gibt Lauper zu. Dafür sei Sporting schlichtweg zu gut. «Aber wir können sicher auf den einzelnen Sachen aufbauen.»
«Aus einem solchen Fehler kann ich für die nächsten Spiele lernen», sagt Aurèle Amenda nach der Partie. Dem 20-Jährigen unterläuft in der ersten Halbzeit ein Gegentor. Ansonsten zeigt er eine starke Leistung.
«Im Moment war es schon schwierig», gibt der künftige Frankfurt-Spieler zu. «Aber meine Mitspieler haben mir sehr gut geholfen. Ich konnte mich danach wieder konzentrieren.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-la ... n-66708071
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 01:04 |
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15.02.2024  Zitat: YB-Stars sind nach Sporting-Pleite bedient
«Das killt uns dann am Ende»
YB verliert im Playoff-Hinspiel 1:3 gegen Sporting. Goalie David von Ballmoos ist enttäuscht, hat in der Leistung der Berner aber auch Gutes gesehen.
1:3-Niederlage. Das tut weh. Vor allem, wenn man schaut, wie die YB-Pleite gegen Sporting zustande gekommen ist. Sämtliche Berner Gegentore fallen nach vermeidbaren Fehlern. Einer davon begeht Goalie David von Ballmoos, als er kurz vor der Pause Gegenspieler Edwards, der an Von Ballmoos vorbeikurvt, ummäht und so einen Penalty verschuldet.
Entsprechend enttäuscht taucht der YB-Goalie nach der Partie vor dem «Blue»-Mikrofon auf. Von Ballmoos bedient: «Wir haben gewusst, dass es ein guter Gegner ist und es ein perfektes Spiel braucht von uns. Das war es schlicht und einfach nicht, das muss man eingestehen.»
Dass es YB nach dem Penalty (0:2) – trotz des schnellen Anschlusstores von Ugrinic – nicht zur Wende schaffte, habe am schlechten Start in die zweite Halbzeit gelegen, sagt Teamkollege Sandro Lauper. «Sehr ärgerlich, aber nicht ganz unverdient, das muss man sagen. Das 1:3 nach der Pause hat uns etwas den Stecker gezogen. Es wäre sicher mehr drin gewesen.»
Das sieht auch Von Ballmoos so. Trotzdem macht er Mut für das Rückspiel in Portugal in einer Woche: «So schlecht war unser Spiel eigentlich nicht. Wir haben einfach den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Das killt uns dann am Ende.» https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 38410.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 01:07 |
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15.02.2024  Zitat: Sporting zeigt YB die Grenzen auf – Bernern droht Europa-Out
In einem unterhaltsamen Spiel verliert YB das Hinspiel im Europa-League-Sechzehntelfinal gegen Sporting mit 1:3.
Die Szene des Spiels:
Vor der Pause zeigte YB Moral und reagierte auf den Sporting-Doppelschlag mit dem Anschlusstor von Ugrinic. Wenig später bebte das ausverkaufte Wankdorf, als Itten gar den vermeintlichen Ausgleich zum 2:2 schoss. Das Tor wurde wegen Abseits aber zurecht aberkannt. Direkt nach dem Pausentee gab es für die Berner dann die kalte Dusche, als Inacio auf 3:1 für Sporting stellte und so die Partie bereits vorentschied.
Die Schlüsselfiguren:
Die Sporting-Tormaschine Viktor Györkeres machte auch vor den Young Boys keinen Halt. Der Schwede sorgte für mächtig Unruhe in der Berner Abwehr. Sein schneller Antritt und seine Wendigkeit bereiteten YB immer wieder Probleme. Natürlich war es auch Györkeres, der sich beim Penalty den Ball schnappte und souverän zum 2:0 einschub.
Bei YB bestätigte Mittelfeldspieler Filip Ugrinic seine guten Leistungen aus den vergangenen Wochen. Er traf zum 1:2-Anschluss kurz vor der Pause. Dabei verletzte er sich jedoch und musste in der Pause ausgewechselt werden.
Die bessere Mannschaft:
Nach kurzer Anfangsnervosität spielte YB während rund 20 bis 30 Minuten ziemlich stark auf, ehe ein Slapstick-Eigentor von Amenda Sporting auf die Siegesstrasse brachte. In der zweiten Halbzeit liessen die Portugiesen gar nichts mehr anbrennen und setzten sich hochverdient durch.
Das Tribünen-Gezwitscher:
Der Abwehrchef der Berner, Mohamed Ali Camara, wurde schon in der ersten Halbzeit für ein rüdes Einsteigen verwarnt. Sein Gegenspieler nahm den Ball an und Camara stieg ihm von hinten in die Beine. Dem französischen Schiedsrichter Benoit Bastien blieb keine andere Wahl als YB’s Nummer 13 die Gelbe Karte zu zeigen. In der 89. Minute kam es dann knüppeldick für die Berner. Erneut senste Camara seinen Gegner um, sah erneut die Gelbe Karte und flog vom Platz. Camara fehlt nun den Bernern in Lissabon, ein herber Verlust für YB.
Die Tore:
31’ Aurèle Amenda lenkt eine Sporting-Flanke sehr unglücklich zum Eigentor in Netz.
41’ Viktor Gyökeres verwandelt einen Foulpenalty souverän und erhöht die Sporting-Führung.
42’ Nach einem kurzen Gewusel im Sporting-Strafraum drückt Filip Ugrinic per Volley ab. Sporting-Goalie Adan ist noch mit den Fingern dran, kann das Tor aber nicht verhindern.
48’ Goncalo Inàcio stellte kurz nach der Pause mit einem Kopfball die Zwei-Tore-Führung für die Gäste wieder her.
Der Ausblick:
Am Sonntag geht es für YB in der Super League weiter. Die Berner empfangen das Schlusslicht Lausanne-Ouchy. Das Rückspiel in der Europa League gegen Sporting findet nächsten Donnerstag in Lissabon statt. https://www.20min.ch/story/europa-leagu ... -103043069
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 13:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2024  Zitat: «Unsere Fehler haben uns gekillt»: Das sagen die YB-Stars nach dem 1:3 gegen Sporting
Im Hinspiel der Zwischenrunde in der Europa League müssen sich die Young Boys gegen Sporting Lissabon 1:3 geschlagen geben. David von Ballmoos, Aurèle Amenda und Co. machen vor allem die eigenen Fehler dafür verantwortlich.
Es war von vornherein klar, dass es eine schwierige Aufgabe für YB werden wird. Sporting Lissabon gehört zwar nicht zu den absoluten Topklubs Europas, war jedoch einer der stärksten möglichen Gegner für die Berner in der Zwischenrunde der Europa League und führt die portugiesische Liga nach Verlustpunkten an.
So spricht YB-Coach Raphael Wicky im Interview mit SRF nach der 1:3-Niederlage auch den Unterschied der Marktwerte an. Sein Team liegt gemäss transfermarkt.ch bei rund 60 Millionen Euro, jener von Sporting ist fünfmal grösser. Gleichzeitig sagt er aber auch: «Es kann nicht unsere Analyse sein, dass sie einfach mehr Qualität besitzen. Dann hätten wir gar nicht antreten müssen. Auch gegen sie kann man besser verteidigen, bessere Entscheidungen treffen. Da müssen wir ansetzen und das in der nächsten Woche besser machen.»
Das sagt YB-Trainer Wicky: «Es ist eine ärgerliche Niederlage. Vor allem das dritte Tor direkt nach der Halbzeit tut enorm weh, weil es eine Standardsituation war, die man besser verteidigen muss. Wir hatten mehrere gute Offensivaktionen, aus denen wir mit etwas mehr Präzision und Durchschlagskraft vielleicht das eine oder andere Tor mehr hätten schiessen können. Wir haben ihnen natürlich auch Räume gegeben, weil wir hoch anlaufen und pressen wollten. Diese haben sie gut ausgenutzt.» quelle: srf
Auch Goalie David von Ballmoos lobt zunächst den «starken Gegner» und sagt: «Wir wussten, dass wir ein perfektes Spiel brauchten. Das war es nicht.» Zwar hätte YB nicht so schlecht gespielt, wie man es nach dem Resultat vielleicht vermuten würde, «aber am Ende haben wir den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht und das hat uns gekillt». Einen der Fehler muss der 29-Jährige auf sich nehmen: den Penalty zum 0:2. Das sagt von Ballmoos zum Penalty: «Es tut mir unglaublich leid für die Jungs, dass ich da eine Sekunde nicht überlegt oder mich dazu hinreissen lassen habe. Das war unnötig.» quelle: srf
Schon das erste Gegentor war selbstverschuldet. Verteidiger Aurèle Amenda, dessen Kopfball auf der Gegenseite einige Minuten zuvor von der Linie geklärt worden war, lenkte eine Flanke ins eigene Tor. Später sagt er zu «blue Sport»: «Wir sind natürlich enttäuscht. In diesen Spielen zählen die Details.» Dem pflichtet auch Sandro Lauper bei, indem er sagt: «Die Partie ist mit dem 1:3 kurz nach der Pause blöd auf ihre Seite gefallen. Da war es schwer, zurück ins Spiel zu finden.»
Das sagt Sandro Lauper: «Uns ist eine super Mannschaft gegenüber gestanden und wir haben zu wenig gemacht, um mehr zu holen. Es war uns schon vorher klar, dass wir ein gutes Ergebnis brauchen würden, um auswärts zu bestehen. Nichtsdestotrotz kann sich jeder nochmal zeigen, auch wenn es am Ende nicht reichen sollte.» quelle: blue sport
Mit der Hypothek von zwei Toren Rückstand wird es in Lissabon eine enorm schwierige Aufgabe. Gerade gegen ein Team, das in dieser Saison von 17 Heimspielen 16 gewonnen hat. Die einzige Niederlage kommt aus dem Spiel gegen Atalanta Bergamo, als Sporting in der Europa League 1:2 unterlag. Dies ist auch den YB-Stars bewusst, doch sagt Trainer Wicky auch: «Wir müssen mit dem Mindset hingehen, dass wir das Spiel gewinnen. Dann ist im Fussball alles möglich.»
https://www.watson.ch/sport/fussball/30 ... nttaeuscht
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 13:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2024  Zitat: YB: Dieser Penalty sorgt für Proteste – das ist die Auflösung
Nach dem Europa-League-Hinspiel (1:3) liegt YB gegen Sporting arg in Rücklage. Vor allem in der ersten Halbzeit kochen die Emotionen hoch – nicht immer zurecht.
Das Wichtigste in Kürze
- Sporting Lissabon setzt sich gegen YB mit 3:1 durch. - Die Berner ärgern sich vor dem Penalty zum 2:0 über Torschütze Gyökeres. - Der Ärger ist aber nicht berechtigt – der Ball war korrekt gesetzt.
Gegen ein starkes Sporting hält YB in der ersten Halbzeit mit, kommt sogar zu Chancen. Doch innerhalb von acht Minuten bringen sich die Berner mit zwei Eigenfehlern gleich doppelt in Bedrängnis. Erst unterläuft Aurèle Amenda ein Eigentor zum 0:1 – dann verschuldet Goalie David von Ballmoos einen unnötigen Penalty.
Klar, kochen die Emotionen bei den frustrierten Young Boys hoch. Vor dem Penalty durch Sporting-Stürmer Viktor Gyökeres beschweren sich gleich mehrere Spieler beim Schiri. Denn: Der Schwede legt sich den Ball recht weit vor den Punkt – zu weit?
Nein! Ein Nau-Bild aus dem Stadion zeigt, dass beim Penalty alles mit rechten Dingen zu und hergeht. Der Ball berührt den Punkt. Die Gelbe Karte, die sich Ebrima Colley wegen seines Protestes abholt, ist also genauso unnötig, wie der Penalty selber.
Trotz dieses Rückschlags rappelt sich YB auf, erzielt kurz darauf das 1:2. In der Folge kehrt im Wankdorf kurz die Hoffnung zurück. Doch die Verletzung von Ugrinic, das aberkannte Itten-Tor und das frühe 1:3 nach der Pause bremsen diese arg ein.
Bevor es am Donnerstag in Lissabon zum Rückspiel kommt, wartet ein Heimspiel auf YB. Am Sonntag reist Lausanne-Ouchy ins Wankdorf, Anpfiff ist um 14.15 Uhr. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-di ... g-66708868
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 13:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2024  Zitat: YB – Wäre ohne Geschenke mehr drin gelegen, Raphael Wicky?
Nach dem 1:3 zuhause gegen Sporting steht YB mit dem Rücken zur Wand. Trainer Raphael Wicky hadert mit den Fehlern, lobt aber auch die Qualität des Gegners.
Das Wichtigste in Kürze
- YB schenkt Sporting bei der 1:3-Niederlage drei Tore. - Trotz der eigenen Fehler lobt Trainer Wicky nach der Partie vor allem den Gegner. - Für das Rückspiel in Lissabon glaubt er noch an die Wende.
YB zeigt europäisch einmal mehr eine über weite Strecke solide Leistung. Doch wegen individueller Fehler verlieren sie am Ende dennoch deutlich. Nach dem 1:3 gegen Sporting steht man im Sechzehntelfinal der Europa League vor dem Aus.
«Sie haben unglaubliche Qualität», lobt Raphael Wicky nach dem Spiel die Portugiesen. «Wir müssen perfekte Spiele haben, dass eine solche Mannschaft zu Chancen kommt, das wissen wir.» Aber auch offensiv hätte man bessere Entscheidung treffen müssen, so Wicky.
Obwohl man gegen einen sehr guten Gegner gespielt habe, sei die Niederlage «sehr, sehr ärgerlich», beteuert Wicky. «Die Mannschaft hat offensiv gute Ansätze gezeigt. Man kann Positives mitnehmen.»
Bereits in den Gruppenspielen der Champions League kassierte YB Tore wegen naiver Fehler. Dazu sagt der Coach: «In den ersten drei Spielen waren wir auf Standards sehr schlecht. Danach waren wir sehr, sehr gut. Die Mannschaft kann lernen.»
Die nächste Aufgabe wartet für YB erneut im Wankdorf: Am Sonntag reist Aufsteiger Ouchy nach Bern, Anpfiff ist um 14.15 Uhr. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wa ... y-66708084
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Februar 2024, 13:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2024  Zitat: Die Grenzen des Meisters
Darum bleibt YB nur ein Denkzettel
Kein Glück, zu viele Eigenfehler – der Meister bekommt gegen Sporting Lissabon die Grenzen aufgezeigt. Gegen Stade Lausanne-Ouchy ist er dafür turmhoher Favorit.
Stilbrüche sind die Young Boys in dieser Saison gewohnt. Vom Cupspiel gegen Breitenrain, auch wenn im heimischen Wankdorf, ging es nach Haifa zum Qualifikationsspiel zur Champions League. Vom Heimspiel gegen Manchester City ging es nach Lugano, wo 3556 Zuschauer warteten, von der Winterthurer Schützenwiese in die Hochglanzarena von Manchester und von Leipzig zu Stade Lausanne-Ouchy, wo sich 2284 Zuschauer in der Pontaise verloren.
Dieses Stade Lausanne-Ouchy ist auch am Sonntag der Gegner, wenn die Young Boys in den Alltag der Liga zurückkehren. Immerhin können sie das im eigenen Stadion tun, und sie tun das als turmhoher Favorit: als Tabellenführer, der schon dreimal mehr Punkte gewonnen hat als der abgeschlagene Tabellenletzte, 50:22 heisst sein Torverhältnis, 25:50 das des Aussenseiters.
Keine drei Tage bleiben YB Zeit, um die kleine Lehrstunde gegen Sporting Lissabon zu verarbeiten. Und das 1:3 im Hinspiel der Playoffs der K.-o.-Runde der Europa League, so heisst das Wortungetüm der Uefa, ist nichts anderes gewesen als ein Denkzettel dafür, wie es als «kleinere Mannschaft» laufen kann, wenn ihr nicht alles gelingt und nicht alles Glück zur Seite steht.
Die Differenz bei den Nummern 9
Von YB als «kleinerer Mannschaft» redet Trainer Raphael Wicky am Donnerstagabend gleich selbst, als er in die erste Aufarbeitung der Niederlage geht. Er erwähnt die grosse Bedeutung von Standardsituationen auf diesem Niveau und die Wichtigkeit, im richtigen Moment den richtigen Entscheid zu treffen. Das tönt nun sehr technokratisch, aber es zielt auf den Kern: Die Berner haben in zu vielen Momenten zu viel falsch gemacht, und das haben sie nicht zuletzt deshalb, weil es ihnen im Vergleich mit einem Gegner wie dem Sporting Clube de Portugal an Qualität fehlt.
Ein Beispiel handelt von den beiden Nummern 9. Bei YB trägt sie Cédric Itten, bei Sporting Viktor Gyökeres. Itten ist ein sehr starker Stürmer in der Super League, Gyökeres jedoch ein starker Stürmer zwei, drei Stufen höher. Wenn Wicky beim Gegner «unglaubliche Power, Qualität und Dynamik» ausmacht und ihn europäisch auf «sehr, sehr hohem Niveau» ansiedelt, tönt das auch noch nach dem passenden Beschrieb für Gyökeres. Allein wie er den Elfmeter verwandelt, Tausenden gellenden Pfiffen ausgesetzt, zeugt von seiner Kälte vor dem Tor.
Die Young Boys haben gewusst, dass sie, so Wicky, das «perfekte Spiel» brauchen, um gegen eine Mannschaft von Sportings Kaliber zu gewinnen. Perfekt heisst für ihn: offensiv effizient sein und keine Standardtore zulassen. Ihnen gelingt weder das eine noch das andere, was für ihre grundsätzliche Überforderung zumindest an diesem Abend steht.
Aurele Amenda und David von Ballmoos sind von diesem Vorwurf nicht als Einzige betroffen, aber als Erste. Das Eigentor, das Amenda nach einer halben Stunde unterläuft, kann mit gutem Willen noch als Pech durchgehen, auch wenn es sträflich ist, den Ball so unbedrängt so schlecht zu treffen. Dafür ist die Art, wie Amenda gleich nach der Pause den Freistoss verschuldet, unentschuldbar, auch für einen 20-Jährigen. Die Folge ist der dritte Gegentreffer.
Bei von Ballmoos liegt der Fall so, dass er ohne jegliche Not Marcus Edwards von den Beinen holt und den Elfmeter zum 0:2 verschuldet. Wieso diese Eigenfehler?, wird er danach grundsätzlich gefragt, «schwierig zu sagen so kurz nach dem Spiel», antwortet er schmallippig. Die Antwort findet er in einem ruhigen Moment auch bei sich selbst.
Wo Wicky Positives sehen will
Zwei Spiele gewann YB auf dem Weg in diese Playoffs. Das war im August daheim beim 3:0 gegen Maccabi Haifa und im November beim 2:0 gegen Roter Stern Belgrad. Gegen Maccabi hatten die Berner das Glück, dass drei gegnerische Abschlüsse an Pfosten oder Latte landeten, gegen Roter Stern stand ihnen das Glück bei, als sie phasenweise neben sich standen und dem Gegner folgenlos grosse Chancen zugestanden. Gegen Sporting ist das anders: Da ist der Klassenunterschied zu gross, als dass Glück allein noch etwas retten würde.
Wicky bemüht sich am Donnerstagabend, Positives aus dem Auftritt seiner Mannschaft zu lesen. Dass sie nach dem 0:2 Moral gezeigt habe. Dass die zwei Offsidetore von Itten und Ganvoula schönen Aktionen entsprungen seien. Anderes bleibt ihm nicht übrig. In einer stillen Stunde muss auch er erkennen, dass YB mit dem 1:3 gut bedient ist.
Nächsten Donnerstag geht es zum Rückspiel ins Estadio José Alvalade XXI. Sie müssten mit der Denkweise dahin fahren, die zweite Halbzeit dieser Begegnung gegen Sporting zu gewinnen, sagt Wicky. Zur Erinnerung: Sporting hat diese Saison 16 von 17 Heimspielen gewonnen, mit 58:10 Toren. Nur Atalanta Bergamo schaffte es, sich hier durchzusetzen. https://www.bernerzeitung.ch/yb-in-der- ... 0859632686
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