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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. August 2023, 18:56 |
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30.08.2023  Zitat: Nach 3:0-Heimsieg
«Ein geiler Match» – so freuen sich die YB-Spieler über die CL-Quali
Im ausverkauften Wankdorfstadion hat sich YB gegen Maccabi Haifa durchgesetzt und für die Champions League qualifiziert. Nach dem entscheidenden 3:0-Heimsieg ist die Freude bei den Spielern und bei Sportchef Steve von Bergen riesig. Für Rieder war es vielleicht ein letzter Sieg mit den Young Boys. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -153237145
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. August 2023, 19:08 |
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30.08.2023  Zitat: YB: So gratuliert die Sport-Schweiz zum CL-Einzug
Dank starker Chancenverwertung zieht YB in die Königsklasse ein. Für den Erfolg erhalten die Berner viele Glückwünsche – doch nicht von allen Super-Ligisten.
Das Wichtigste in Kürze
- YB spielt in dieser Saison in der Champions League. - Die Berner setzen sich mit einem Gesamtskore von 3:0 gegen Maccabi durch. - Für den grossen Erfolg erhält die Meister viele Gratulationen.
Zum dritten Mal nach 2018/19 und 2021/22 steht YB in der Gruppenphase der Champions League. Nach dem 0:0 in Haifa setzen sich die Berner im ausverkauften Wankdorf gegen Maccabi deutlich mit 3:0 durch.
Zu den ersten Gratulanten gehört der grosse Rivale aus Basel. Die Bebbi schreiben auf X: «Wir gratulieren zum Erreichen der Gruppenphase. Stark, dass erneut ein Verein aus der Schweiz in diesem Wettbewerb vertreten ist.»
Auch Servette und Yverdon senden ihre Glückwünsche, indem sie einen Instagram-Post des Meisters kommentieren. Dies tun auch Xherdan Shaqiri, Cédric Zesiger und Johan Vonlanthen.
Von den restlichen Klubs der Super League kommen – zumindest auf Social Media – keine Reaktionen. Ob die Angst gross ist, dass YB mit den Millionen-Einnahmen zu stark wird? https://www.nau.ch/ort/bern/yb-so-gratu ... g-66587359
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. August 2023, 19:12 |
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30.08.2023  Zitat: «Sie waren der 12. Mann»
Benito feiert YB-Fans nach magischem Playoff-Abend
YB hat den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase dank eines 3:0-Sieges im Rückspiel gegen Maccabi Haifa geschafft. Das sagen Loris Benito, Sandro Lauper und Torschütze Cedric Itten zum Triumph.
Elektrisierend ist die Stimmung im Wankdorf am Dienstagabend, als YB vor ausverkauftem Haus um den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase spielt. Nicht erst, als der 3:0-Triumph von YB über Maccabi Haifa und der dritte Einzug in die Gruppenphase nach 2018 und 2021 feststeht. Sondern bereits vor und während der Partie. Wie nehmen das die Spieler wahr?
Wenn es bei den Zweikämpfen knistert
Loris Benito (31) gibt den Berner Fans ein Sonderlob. Fussballer betonen häufig, dass sie die Fans während einer Partie gar nicht so stark wahrnehmen. Gibt es dennoch Momente, wo man als Spieler merkt, dass im Stadion eine spezielle Stimmung herrscht? «Wenn man einen Zweikampf gewinnt», sagt der Innenverteidiger nach der Partie. «Es sind einfache Sachen, wo man im Spiel dann merkt, dass das Publikum nicht immer eine Pirouette oder einen Hackentrick braucht. Sie müssen einfach sehen, dass sie diese Mannschaft für die Farben zerreisst.»
Benito spielte in seiner Karriere vor allem als Linksverteidiger, will sich in dieser Saison jedoch als Innenverteidiger beweisen und hat entsprechend auch die Saisonvorbereitung absolviert. Er lebt in den Zweikämpfen vor, was er meint. Besonders im Kopf bleibt die Szene, als er Maccabis 1,94-m-Sturmtank Frantzdy Pierrot bei einem Sprintduell an der Seitenlinie abgrätscht. Das Stadion bebt – das hat der 13-fache Nationalspieler sicher mitbekommen.
«Schlafen kann ich jetzt eh nicht»
Bei solchen Zweikämpfen wie jenem von Benito ist auch darüber hinwegzusehen, dass er nach einem Fehler in der Startphase beinahe das Führungstor des Gegners in die Wege leitete. Der Ball der Israelis landete am Pfosten (4.). Danach zeigte Benito seine Robustheit in den Direktduellen.
Auch deshalb kann Sandro Lauper (26) die Defensivleistung loben: «Zweimal zu Null gegen so eine Mannschaft ist eine sehr gute Leistung», sagt der defensive Mittelfeldspieler, der von Trainer Wicky nach einem schwierigen Sommer ohne Hauptprobe direkt in die Startelf beiden Playoff-Duelle geworfen wurde.
Torschütze Cedric Itten verrät, wie viel Feiern nach dem Erreichen der Champions League und vor dem Auswärtsspiel bei Servette am Sonntag drinliegt: «Nach diesem Spiel können wir eh nicht schlafen. Von dem her werde ich jetzt sicher noch ein bisschen Zeit mit den Jungs verbringen.» Bei etwas sagen alle Spieler das Gleiche: Wie viel die Champions League für sie bedeutet. Drei weitere elektrisierende internationale Spiele stehen in diesem Herbst im Wankdorf auf dem Programm – mindestens. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 91010.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. August 2023, 19:15 |
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30.08.2023  Zitat: Champions League in Bern – am Donnerstag wird ausgelost
YB trifft nun auf die ganz Grossen
Geschafft! Die Sterne der Königsklasse leuchten nach dem Sieg gegen Maccabi Haifa wieder für YB. Ebenfalls glänzend: die Namen der möglichen Gegner in der Gruppenphase.
Bereits am Donnerstag wissen die Berner, auf welche Teams sie im Champions-League-Herbst treffen. Die Auslosung der acht Gruppen in der Königsklasse findet am Donnerstag um 18 Uhr in Monaco statt.
YB wird bei der Auslosung in Topf drei oder vier sein. Deshalb ist sicher, dass je ein grosses Kaliber aus den Töpfen eins und zwei auf den Schweizermeister wartet. Eines der folgenden Teams wird garantiert ins Wankdorf kommen: Manchester City, Bayern München, Barcelona, PSG, Napoli, Sevilla, Benfica – oder Feyenoord Rotterdam.
Doch die dicken Fische schwimmen nicht nur in Topf eins – sondern genauso in Topf zwei. YB könnte daraus Real Madrid, Manchester United, Arsenal, Borussia Dortmund, Inter Mailand, Atletico Madrid, Porto oder Leipzig als Gegner zugelost erhalten.
Wunschdenken erlaubt: Theoretisch könnte YB in eine Gruppe mit Bayern, Real und Milan rutschen, falls die Berner nicht im Topf drei landen. Denn die grosse AC Milan ist nur in Topf drei ... Und wenn die Berner doch in Topf drei sind, heisst das noch lange nicht, dass man automatisch einen Kleinen in der Gruppe hat. In Topf vier sind Teams wie Newcastle oder Union Berlin.
Die Berner landen dann in Topf vier, wenn Kopenhagen am Mittwoch Rakow Czestochowa aus Polen eliminiert. Das Hinspiel gewannen die Dänen 1:0.
So oder so: In Bern kann man sich auf grosse Namen freuen. Die erste Runde in der Königsklasse steigt am 19. und 20. September. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 90669.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. August 2023, 08:15 |
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31.08.2023  Zitat: Sogar der FC Basel gratuliert
So reagiert das Netz auf YBs Champions-League-Qualifikation
Mit einem 3:0-Sieg gegen Maccabi Haifa qualifizierten sich die Young Boys für die Champions League. Grund zur Freude im Stadion – und online.
Es lief wie am Schnürchen gestern Abend im Berner Wankdorf. Die Young Boys wussten ihren Heimvorteil zu nutzen und qualifizierten sich mit einem 3:0 gegen Maccabi Haifa für die Champions League. Das ausverkaufte Wankdorfstadion feierte die YB-Spieler mit Jubel und stehenden Ovationen.
Gratulationen gab es auch im Internet. Der FC Basel, welcher Anfang August die Qualifikation für die Conference League verpasste und diese Saison nicht international spielen wird, meldete sich am Dienstagabend auf X.
Sowohl online als auch im Stadion freute sich FDP-Grossrat Tom Berger für die Young Boys. Er verfolgte das Spiel live im Wankdorf. Nach dem Schlusspfiff sah er in Bern die Sterne der Champions League leuchten.
Ein weiterer prominenter Gast war am Dienstagabend als TV-Experte vor Ort. Guillaume Hoarau, der YB fast auf den Tag genau vor fünf Jahren mit zwei Treffern im Playoff-Rückspiel bei Dinamo Zagreb erstmals in die Königsklasse führte, war bereits im Vorfeld optimistisch. «YB hat 60 Prozent der Arbeit erledigt», sagte er nach dem 0:0 in Haifa vor einer Woche.
Dass seine ehemaligen Mitspieler auch die restlichen 40 Prozent schafften, freute den 39-Jährigen sichtlich. «Nur Liebe», postete er nach dem Spiel auf Instagram.
Nun können sich die Young Boys auf die Gruppenphase der Champion League vorbereiten. Auf wen sie dort treffen, zeigt sich bei der Auslosung am Donnerstag. Informationen zum Ticketverkauf liefert der Verein voraussichtlich am Freitag.
https://www.bernerzeitung.ch/gratulatio ... 5019799015
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. August 2023, 16:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2023  Zitat: YB feiert die Champions League
Ein halbes Bier nach ganzer Arbeit
Die Young Boys haben alles richtig gemacht. Die Qualifikation zur Champions League lässt nur diesen Schluss zu. Auch wenn die Wochen davor holprig waren.
Kurz vor Mitternacht setzt sich Raphael Wicky vor die Wand mit den bunten Logos der Sponsoren. Die Uefa hat sie alle auf das Königsblau der Champions League gedruckt, die Lieferdienste und die Airlines, die Spielkonsolen und die Chips. Kurz zuvor hat sich der Trainer der Young Boys in der Kabine einen Schluck Bier gegönnt. Und wenn nach dieser Pressekonferenz, 15 Minuten lang und ins Hebräische übersetzt, noch ein zumutbares Mass an Kohlensäure übrig war, dann wird er das Bier irgendwann noch fertig getrunken haben.
Am Mittwochmorgen, um sieben Uhr in der Früh, da wollte Wicky wieder im Büro sein. Vielleicht schon für die ersten Vorbereitungen auf das Wochenende, da in Genf das Ligaspiel gegen Servette ansteht. Vielleicht aber auch einfach zur fachlichen und emotionalen Nachbereitung eines grossen Dienstagabends und des 3:0-Sieges gegen Maccabi Haifa. Seit diesem weiss Wicky, dass er zum zweiten Mal ein Team in der Champions League anleiten wird.
Vor sechs Jahren war er mit dem FC Basel bis in den Achtelfinal vorgestossen. Vergleichen will Wicky nicht. Und tut es doch: «In Basel hatte sich Urs Fischer qualifiziert. Ich durfte übernehmen und bin stolz darauf, was ich danach mit dem Staff erreicht habe. Aber hier in Bern ist die Qualifikation die Frucht der Arbeit des ganzen letzten Jahres.»
Die Qualifikation gehört zu den grössten Erfolgen in Wickys Trainerkarriere. In der Pressekonferenz fällt der Begriff «Club-Legende». Wicky lächelt ihn weg. Aber der Erfolg gegen Maccabi stärkt seine Position im Verein, nachdem er seit seinem Antritt immer wieder kritisiert worden ist.
Für YB endet eine erste Phase
Trainer pflegen zu sagen, dass sie von Spiel zu Spiel schauen. Tatsächlich denken sie auch in Phasen. Eine erste Saisonphase hat für YB am Dienstagabend geendet. Und die Qualifikation zur Champions League belegt, wie Wicky diese Phase moderiert hat: Er kommunizierte ruhig, blieb locker, er, der Dutzende Menschen um sich weiss und doch Kopf dieses Teams ist. Wickys Art brauchte es in den vielen Momenten, da es von aussen wirkte, als stockte diese Meistermannschaft auf ihrem Weg.
2:2 gegen Yverdon, den zu diesem Zeitpunkt bescheiden auftretenden Aufsteiger; Gegentore in jedem Spiel, auch gegen Teams wie Winterthur oder Lausanne-Sport. Das alles ist vergessen. Der Dienstagabend lässt nur einen Schluss zu: YB hat alles richtig gemacht.
Die Berner nehmen 30 Millionen ein. Mindestens. Sie stellen ihre Spieler in ein Schaufenster, in dem jede Ecke grell ausgeleuchtet ist, in das jeder Sportchef schaut, jede Clubpräsidentin, jeder Scout. Und YB giesst weitere Kubikmeter Beton um das Fundament, das ohnehin schon solide in der Schweizer Fussballlandschaft steht und auf dem sie der nationalen Basis weiter enteilen können.
Das geschafft zu haben, muss viel Ruhe in den Verein bringen. Auch wenn es Sportchef Steve von Bergen, als Spieler eine Quelle der Emotionen, in die nüchternen Worte eines Kaderangestellten packt: «Die Qualifikation ist keine Erleichterung. Wir haben ein Ziel erreicht.»
Kommt ein weiterer Spieler für das Zentrum?
Die Gruppenphase wird YB ohne den Klassenbesten Fabian Rieder bestreiten. Der 21-Jährige wird für rund 15 Millionen Euro in die Ligue 1 zu Stade Rennes wechseln. Gegen Maccabi war er noch einmal eine der zentralen Figuren. Kein YB-Spieler wurde öfter angespielt, mit seinem Querpass auf Meschack Elia leitete er das 1:0 ein, mit seinem Lauf zum ersten Pfosten schaffte er den Raum, den Cedric Itten bei seinem Kopfball vorfand. Für solche Szenen ist ab sofort Lukasz Lakomy zuständig. Ihn hat YB als Ersatz für Rieder geholt, und möglicherweise kommt in den nächsten Tagen ein weiterer Spieler dazu.
Lakomy ersetzte Rieder gegen Maccabi eine Viertelstunde vor Schluss. Zuvor war er zusammen mit Spielern auf der Bank gesessen, aus denen sich bequem eine Mannschaft bilden liesse, die in der Super League weit oben mitspielen würde. Jean-Pierre Nsame etwa erlebte keine einzige Sekunde auf dem Platz. Einer aber, den viele auf ebenjener Bank erwartet hatten, stand wie im Hinspiel in der Startformation: Sandro Lauper, die kleine Wiederentdeckung aus diesen Playoffs.
Lange war er verletzt ausgefallen. In der Vorbereitung habe er zweimal mit dem Team trainiert, sagt Lauper. Dann fragte ihn Wicky am Tag vor dem Hinspiel in Haifa: «Bist du bereit? Traust du dir das zu?» Lauper erinnert sich in der Mixed Zone nach dem Rückspiel an dieses Gespräch. Er sagte Ja und spielte Stunden später in der Hitze des Sammy-Ofer-Stadions. «In einer Atmosphäre, die viele von uns so noch nie erlebt hatten», wie Lauper sagt.
Dieses Hinspiel hat die Basis für die dritte Champions-League-Qualifikation nach 2018 und 2021 gelegt. Obwohl YB selbst kein Tor erzielt hatte: Das 0:0 war die bis dahin beste Leistung der Berner. Abgesehen vom Cupspiel gegen den unterklassigen FC Breitenrain hat YB in Haifa zum ersten Mal in der Saison kein Tor kassiert. Und genau das war der Matchplan gewesen.
Auch ein Blick in die israelischen Medien zeigt, dass auf dieser Zurückhaltung in der Offensive, diesem unbedingten Drang, gegen hinten nichts zuzulassen, dass auf dieser Spielweise Erfolg wächst. Die Tageszeitung «Ma’ariw» schreibt etwa: «Ein Übermass an Ehrgeiz führt am Ende zu einem Fiasko.» Und «Ynet» formuliert es so: «Es wäre keine Schande gewesen, defensiv zu spielen, wenn das Ticket für die Champions League auf dem Tisch liegt. Stattdessen spielte Maccabi den Bernern mit einem offenen und schnellen Spiel in die Karten […]. Die Young Boys nahmen dieses Geschenk mit Liebe an.»
Die Statistik belegt die Spielweise: Maccabi hatte mehr Ballbesitz (59%), mehr Abschlüsse (20:7), mehr Eckbälle (4:1), und ihre Passquote war ebenfalls besser als jene der Young Boys (83:74%). All diese Zahlen liegen dieser Tage eine Google-Suche entfernt. Aber die Schönheit dieses Spiels besteht eben darin, dass noch immer die Tore Matchs entscheiden.
Cedric Itten erzielte das 1:0, und die Körperspannung bei seinem Kopfball freut jede Physiotherapeutin. Abdoulaye Seck erzielte das 2:0, und sein Heber über den eigenen Torwart wird jeden Fussball-Youtuber freuen. Filip Ugrinic erzielte das 3:0, und sein Schuss mit dem Aussenrist, 59 Sekunden nach Wiederanpfiff, muss Nationaltrainer Murat Yakin freuen. Dieser sass zusammen mit 31’500 Fans im ausverkauften Wankdorf und hat am Tag danach ebendiesen Ugrinic zum ersten Mal für die Nationalmannschaft aufgeboten.
«Es werden Kracher dabei sein. Es wird geil.» Trainer Raphael Wicky freut sich auf die Auslosung.
Ein Ligaspiel gegen Servette (am Sonntag), eine Nationalmannschaftspause und ein Cupspiel gegen Xamax (15. September) trennt YB vom ersten Gruppenspiel in der Champions League. Die Gegner werden am Donnerstag ab 18 Uhr ausgelost. Sollte sich Kopenhagen am Mittwochabend erwartungsgemäss gegen den polnischen Meister Rakow Czestochowa durchsetzen, wird YB aus dem Topf 4 gezogen werden.
Die YB-Spieler werden die Auslosung zusammen verfolgen. Und in den Kugeln der Uefa-Mischler ist alles drin, was klingt und kracht und knistert. Wie wäre es beispielsweise mit Manchester City, Real Madrid und der AC Milan? Oder Bayern, Arsenal und Red Bull Salzburg? Oder Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund und Lazio Rom?
Trainer Raphael Wicky sagt kurz nach der Pressekonferenz in einer kleinen Runde noch das: «Es werden Kracher dabei sein. Es wird geil.» Danach verschwindet er. Ein angefangenes Bier wartet auf ihn. Eine kleine Feier in einem grossen Moment. https://www.bernerzeitung.ch/yb-feiert- ... 8174519061
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. August 2023, 16:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.08.2023  Zitat: Raphel Wicky holt in nur 18 YB-Wochen die Sterne vom Himmel
Der Meister der unschönen Gespräche
Mit dem Erreichen der Champions League hat sich Raphael Wicky in Rekordzeit in den Legendenstatus von YB erhoben. Er freilich sieht das ganz anders.
Das Klischee ist sattsam bekannt – und kommt nicht von ungefähr: Walliser sind trinkfest! Als YB-Trainer Raphael Wicky, der «Botsch» (Bub) aus Steg im Bezirk Westlich Raron, gefragt wird, was er sich den nun zum Erreichen der Königklasse gönne, so antwortet er: «Ich habe ein Bier in der Kabine angefangen. Das werde ich noch zu Ende trinken. Ich bin atypischer Walliser, da ich nicht viel vertrage. Ein Bier ist genug für mich. Zudem bin ich am Mittwoch um sieben Uhr wieder im Büro.» Ein Bier? Das Wallis schreit schockiert auf! Kein Fendant, keine Petite Arvine? «Also wenn das Bier mittlerweile warm geworden ist, nehme ich mit meiner Frau vielleicht ein Glas Champagner.» Champagner? Echt jetzt? Und der Heimatschutz? Fendant, Petite Arvine? «Ich schaue mal, was es gibt. Vielleicht doch ein Glas Weissen …»
Eloquent, freundlich, trocken
Das kleine Gespräch ist typisch für Wicky. Er ist eloquent. Er ist freundlich. Es kann durchaus spannend sein mit ihm. Aber er hat da auch seine trockene Seite. Die nicht von seinem bescheidenen Alkoholkonsum kommt. Er ist so. Und doch: Immer wieder streut er saftige Worte in seine Diskurse ein. Auch dieses Vokabular beherrscht er. Als Jungspund war er alles andere als ein Kind von Traurigkeit, obwohl er als Botsch Messdiener war. Nach dem Triumph gegen Maccabi Haifa sagt er zur Auslosung vom Donnerstag: «Ich weiss jetzt spontan nicht, wer wo in welchem Topf ist. Da muss ich mich erst schlaumachen. Aber wir lassen uns ohnehin überraschen und freuen uns. Es wird sicher Kracher dabeihaben – und es wird geil sein!»
«Kracher». «Geil». Auch das ist Wicky.
Alles geht schneller als unter Hütter und Seoane
Und sein Höhenflug geht in Ultraschall-Geschwindigkeit vonstatten. Am 30. April wird YB Meister. Am 4. Juni sichert man sich den Cupsieg. Und nun, am 29. August, holt YB die Sterne nach Bern. Nicht mal 18 Wochen für ein Halleluja. Und für eine Erhebung in den Legendenstatus. Adi Hütter wurde «erst» in seiner dritten Saison Meister und nie Cupsieger. Gerry Seoane schaffte gleich zum Amtsantritt die Königsklasse, holte drei Meistertitel, das Double aber «erst» in seiner zweiten Saison. Und nun Wicky im Schnellzugtempo Championnat, Cup und Königsklasse. Was hält er selber vom Begriff Legende? «Ich nehme dieses Lob sehr gerne an», sagt er, und es tönt etwas geniert. «Ich spreche nicht gerne von mir. Ich bin einfach stolz über das, was wir in den letzten Monaten erreicht haben. Das ist fantastisch. Klar bin ich der Kopf, der vorne steht. Aber hintendran ist ein grosses Team, das einen Riesenjob macht. Nehmen wir als Beispiel die Medizinabteilung. Wir haben jetzt Ende August keinen einzigen verletzten Spieler!»
In Basel mit Schimpf und Schande davongejagt
Nicht in den Legendenstatus erhoben haben sie ihn in Basel. Da wurde er am Ende mit Schimpf und Schande vom damaligen Sportchef Marco Streller davongejagt, nach nur zwei Ernstkämpfen in der neuen Saison und fünf Niederlagen in Folge. Ironie des Schicksals: Nach acht Jahren mit immer mindestens einem Titel war Wicky der erste titellose Trainer der Ära, die vom FCB gnadenlos dominiert wurde. Wicky, der heutige YB-Coach, leitete die Zeitenwende mit der Hegemonie von YB ein …
Anders in der Champions League. Der Oberwalliser fuhr die erfolgreichste Königsklassen-Kampagne einer Schweizer Mannschaft aller Zeiten mit 12 Punkte, vier Siegen, unter anderem gegen Manchester United. Basel wurde in seiner Gruppe Zweiter. Vergleiche mit dieser Zeit will Wicky aber nicht anstellen. «Damals wurde mir das gegeben, von Urs Fischer. Wir mussten ja keine Quali spielen. Hier nun ernten wir die Früchte eines ganzen Jahres.»
Rieder? Dann kommt halt ein anderer Spieler ...
Nur einer wird davon nichts haben: Fabian Rieder, der zu Rennes wechselt. Wie schwer wiegt der Verlust? Wicky: «Wir sind darauf vorbereitet. Wir haben viele Spieler im Kader. Wenn einer geht, ist das immer eine Chance für einen anderen Spieler, in diese Position hineinzuwachsen und sich zu entwickeln. So gehen wir das an.»
Und, ja: Es ist einer weniger, dem Wicky sagen muss, dass er auf die Tribüne muss. Gegen Maccabi waren es vier! «Das sind meistens nicht schöne Gespräche.» Doch diese Diskussionsführung beherrscht Wicky meisterhaft, und sie macht einen wesentlichen Teil seines Erfolgs ab. Zumindest diese Gespräche kann er nicht auf seinen Staff abschieben.
Champions League in Kürze
Heute Donnerstag um 18 Uhr wird im mondänen Grimaldi-Forum in Monaco ausgelost. 32 Teams haben sich für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert. YB persönlich zum dritten Mal. Total ist es die 15. Schweizer Teilnahme in der Königsklasse (8-mal Basel, 3-mal YB, 2-mal GC, je einmal Thun und der FCZ) seit der Erstaustragung 1992/93. Die 32 Teams werden in acht Gruppen gelost. Die Teams aus Topf eins sind: Manchester City, Barcelona, Bayern München, Napoli, PSG, Sevilla, Benfica und Feyenoord Rotterdam. Auf eines dieser Teams trifft YB sicher. Die erste Runde steigt am 19. und 20. September. Die letzte am 12. und 13. Dezember. Die beiden Ersten erreichen die Achtelfinals. Der Dritte darf in den Sechzehntelfinals der Europa League weitermachen. Allein für das Erreichen der Gruppenphase kriegt YB ein Antrittsgeld von 15 Millionen. Dazu kommen 4,5 an Siegprämien (bei angenommenen fünf Punkten), 8,5 aus dem Koeffizienten- und 2 aus dem Marktpool sowie 6 an Spieleinnahmen, denn das Wankdorf wird dreimal ausverkauft sein. Unter dem Strich ergibt dies Einnahmen von rund 36 Millionen. Die Spiele überträgt in der Schweiz der Bezahlsender Blue Sport. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 93437.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. August 2023, 17:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2023  Zitat: YB: So wird der Champions-League-Einzug gefeiert
YB hat sich mit einem 3:0-Heimsieg gegen Maccabi Haifa für die Champions League qualifiziert. Entsprechend ausgelassen wurde danach gefeiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Champions League wird dieses Jahr mit Berner Beteiligung stattfinden. - Dank einem 3:0-Sieg gegen Maccabi Haifa qualifiziert sich YB für die Gruppenphase. - Nach dem Spiel feierten die Spieler lautstark mit ihren Fans.
Es ist geschafft: YB kann sich auf namhafte europäische Gegner in Bern freuen. Nach dem 3:0-Sieg gegen Maccabi Haifa aus Israel stehen die Berner in der Gruppenphase der Champions League.
Für den Double-Sieger bedeutet dies neben einem Geldsegen auch mindestens drei Heimspiele gegen europäische Schwergewichte – ein Highlight für die Spieler wie auch für die Fans.
Entsprechend ausgelassen wird nach dem Spiel im Berner Wankdorf gefeiert. Vor der vollen Ostkurve zelebrieren die YB-Spieler mit ihren Fans den Champions-League-Einzug.
Trainer Raphael Wicky gönnt sich nach dem Spiel in der Kabine sogar noch ein Bier, wie er in der Pressekonferenz verrät. Und auch für Fabian Rieder wird der Moment bestimmt in Erinnerung bleiben. Für den Mittelfeldspieler war es wohl das letzte Spiel für Gelb-Schwarz — er steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Rennes in Frankreich. https://www.nau.ch/ort/bern/yb-so-wird- ... t-66587443
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. August 2023, 17:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2023  Zitat: YB in der Champions League
Die Berner Young Boys qualifizieren sich gestern Abend für die Gruppenphase in der Champions League. Sie gewinnen gegen Maccabi Haifa mit 3:0, dies vor Heimpublikum im Wankdorf Stadion. Damit spielt YB bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte, in der internationalen Königsklasse. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -153256217
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