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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Juli 2023, 20:53 
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10 Prognosen zur YB-Saison

Fassnacht verlängert, Nsame leckt Blut – und Kubi liegt für einmal richtig

Vor dem Saisonstart sagen wir: warum sich YB über die Liga-Aufstockung freut, weshalb die neuen Holzbecher bald im Museum stehen. Und wer statt Rieder der Rekordabgang wird.

1. Diesmal tippt Kubi korrekt

Kubilay Türkyilmaz’ Saisonprognosen im «Blick» sind Kult. Der Grund: Er liegt meistens daneben. Als Stürmer war er da schon treffsicherer. Okay, im Sommer 2017 prophezeite Kubi, dass YB erstmals nach 32 Jahren den Titel gewinnen würde, das muss gesagt sein. Aber für die Saison 2019/20 tippte er auf Basel als Meister, 2020/21 und 2022/23 ebenfalls – als hätte man im Tessin all die Querelen und Umwälzungen beim FCB nicht mitbekommen. Nun aber sieht sogar Türkyilmaz die Young Boys ganz vorne. Ein schlechtes Omen für YB? Wir sagen Nein: Kubi liegt diesmal richtig, YB wird Meister.

2. Young Boys werden Fans der Liga-Vergrösserung

Bei YB waren sie lange gegen die Aufstockung der Super League auf zwölf Teams, schliesslich stimmten sie letztes Jahr «aus Solidarität» doch dafür – was auch immer das heissen mag. Hielt sich die Begeisterung über den Schritt bisher in sehr engen Grenzen, werden die Young Boys schon bald glühende Anhänger der Neuerung sein. Zum Saisonauftakt am Sonntag treffen sie im Wankdorf auf Aufsteiger Lausanne, dann treten sie bei Aufsteiger Yverdon an, es folgen Partien gegen Winterthur und Luzern. Es ist der perfekte Aufgalopp für das Playoff zur Champions League, das in der zweiten August-Hälfte stattfindet.

Ach ja, zwischen diesen Terminen wäre YB auf Aufsteiger Lausanne-Ouchy getroffen. Die Liga hat das Spiel netterweise verschoben. Die Young Boys sollten sich beim Erreichen der Champions League erkenntlich zeigen und all jenen, die für die Aufstockung stimmten, einen kleinen Teil der üppigen Millionenprämie abtreten.

3. Hans-Peter macht den Fritz

Wir hätten an dieser Stelle prognostizieren können, dass ein YB-Stürmer Torschützenkönig wird. Das wäre jedoch langweilig gewesen: Das war in den vergangenen fünf Jahren immer so. Und es wird auch diesmal so sein. Nicht irgendein YB-Stürmer wird jedoch Torschützenkönig, nicht Cedric Itten oder Silvere Ganvoula, sondern Jean-Pierre «Schämpu» Nsame.

Der 30-Jährige wird dann das Kunststück schon zum vierten Mal geschafft und mit Fritz Künzli gleichgezogen haben – nach Jahrzehnten, in denen die Marke des legendären FCZ-Stürmers als unerreichbar galt. Aber nicht nur das: Nsame, schon jetzt drittbester Torschütze der YB-Historie, verlängert daraufhin seinen 2024 auslaufenden Vertrag. Er hat bei der Rekordjagd endgültig Blut geleckt.

4. YB bricht den Zuschauerrekord des FC Basel

2022 hatte YB zu diesem Zeitpunkt 19’300 Saisonkarten abgesetzt – und somit schon fast tausend mehr als im Jahr zuvor. Nun liegt der Stand bereits bei 21’795, Clubrekord natürlich. CEO Wanja Greuel wird kaum mehr mit dem Gedanken spielen, das Fassungsvermögen im Wankdorf zu reduzieren und mit der Verknappung als psychologischem Absatztrick argumentieren. Wie er das auch schon tat.

Die Young Boys haben angekündigt, bei 23’000 den Aboverkauf zu stoppen, gut möglich, werden sie diese Limite erreichen. Und weil kommenden Frühling auf der Zielgeraden zum Meistertitel das Wankdorf wieder Mal für Mal ausverkauft sein wird, wird YB diesmal gar den Zuschauerrekord des FC Basel brechen. Dieser liegt bei 29’775 im Schnitt, vergangene Saison kamen die Berner immerhin schon auf 29’097. Die Differenz ist zwar immer noch beachtlich: Aber hey, wer sich Double-Sieger nennt, sollte sich hohe Ziele setzen.

5. YB sortiert die Holzbecher wieder aus

Die Young Boys streben nun sogar Nachhaltigkeit an. Deshalb kommt das Bier neu und vorerst sektorenweise im Holzbecher. Erste Feedbacks sind allerdings vernichtend, wäre YB ein Restaurant mit Tripadvisor-Profil, es könnte den Laden dichtmachen. Ein Fan schreibt: «Leim-Holz-Bier war eine interessante Geschmacksvariante.» Ein anderer: «Holz und Bier gehen nicht zusammen. Schmeckt schrecklich.» Ein weiterer: «Vielleicht die Becher nochmals überdenken.» Wir behaupten: Das wird YB tun. Die Holzbecher landen bald im YB-Museum, als gescheiterter Pilotversuch in einer sonst äusserst erfolgreichen Ära.

6. Neuer Kunstrasen – und trotzdem wird gemotzt

Seit diesem Sommer liegt im Wankdorf ein neuer Kunstrasen. Doch schon jetzt liegt uns wieder das Gemotze der Gegner in den Ohren: Der Ball springt anders, rollt schneller, die Unterlage ist rutschig, Wettbewerbsverzerrung, ein Skandal! Alles schon gehört. Als hätten sich Fussballer in der Schweiz nicht längst daran gewöhnen können, dass in manchen Stadien halt ein Kunstrasen liegt. Übrigens: Wer aus nostalgischen Gründen die alte synthetische Unterlage streicheln möchte, die nach vier erfolgreichen Jahren weichen musste – sie ist nun beim FC Ins verlegt.

7. Fassnacht verlängert

Sein Ersatz ist schon da: Trainer Raphael Wicky sieht den neuesten Zuzug Darian Males im rechten Mittelfeld, dort also, wo sich Christian Fassnacht seit 2017 in die Fanherzen gespielt hat. Das Publikum ist es gewohnt, liebäugelt sein Liebling doch Sommer für Sommer mit einem Abgang ins Ausland. Einmal stand er vor einem Transfer zum Hamburger SV, dann klopfte Werder Bremen an. Fassnacht wechselte seinen Berater, aber nicht den Club, 2022 platzte der Transfer zu Besiktas Istanbul. Was zu Misstönen zwischen dem verdienstvollen Spieler und der sportlichen Leitung führte.

Jetzt strebt Fassnacht wieder den Auslandstransfer an, aber es scheint ruhig um ihn. Der Nationalspieler ist schon 29, für einen neuen Verein hat er keinen Wiederverkaufswert, das erschwert seinen Plan. Und deshalb wird Fassnacht in Bern bleiben und nach der Transferphase seinen Vertrag verlängern. Vor zwei Jahren sagte er im Interview: «Ich habe alles bei YB. Und wenn ich irgendwann acht, neun oder zehn Jahre für den Club gespielt habe, bin ich glücklich.»

8. Keiner macht den Jashari, aber …

Als wäre das ganze Jahr Fasnacht: Der FC Luzern will einfach nicht zur Ruhe kommen. In diesen Tagen sorgt Ardon Jashari für Schlagzeilen, weil er unbedingt zum FC Basel wechseln will, was ihm die Clubleitung verwehrt. Als Captain ist der bald 21-Jährige abgesetzt, beim Saisonstart steht er nicht einmal im Aufgebot. Was ist noch einmal das Gegenteil von win-win?

Dass so etwas bei YB nicht passieren würde, ist keine gewagte Prognose. Meschack Elia wird weiterwirbeln, auch wenn es mit dem Wechsel nicht klappen sollte, schon gar nicht wird Rieder seinen Abgang ertrotzen. Und doch droht auch bei YB – zumindest ein wenig – Unruhe: Neben Nsames und Fassnachts laufen nächsten Sommer auch die Verträge von Ulisses Garcia und Mohamed Camara aus. Wir sagen: Mindestens einen dieser Leistungsträger wird YB ablösefrei verlieren.

9. Es wird bei YB prominente Verlierer geben

Eine solche Selbsteinschätzung ist lobenswert: Filip Ugrinic gibt sich für die vergangene Saison eine Note von 4 bis 4,5. Der 24-Jährige hat also erkannt, dass er wie Kastriot Imeri, der zweite prominente Mittelfeldzuzug aus dem Sommer 2022, Steigerungspotenzial besitzt.

Nun sind auch noch Lukasz Lakomy und Males dazugestossen, das YB-Mittelfeld ähnelt dem Bahnhof Bern zu Stosszeiten: kaum Platz, grosses Gedränge, alle haben es eilig, voranzukommen. Auch wenn die Young Boys schon sicher in einer europäischen Gruppenphase stehen und damit ein happiges Programm absolvieren werden und Rieder zudem noch wechseln dürfte, wird es Wicky nicht gelingen, sämtliche Ansprüche im zurzeit 32 Spieler umfassenden Kader zu managen. Wo Gewinner sind, sind immer auch Verlierer.

10. Amenda wird zum Rekordabgang

Eigentlich hätte ja Rieder der neue YB-Rekordverkauf werden sollen, aber mittlerweile ist unwahrscheinlich, dass er den Bestwert von Denis Zakaria mit 13 Millionen Franken bricht. Gut für YB, dass schon der nächste Senkrechtstarter aus dem eigenen Nachwuchs bereitsteht: Aurèle Amenda, Jahrgang 2003, 194 Zentimeter gross, kräftig, schnell und passsicher – ein Innenverteidiger wie aus dem Labor. Der Seeländer wird nach Cédric Zesigers Abgang zu Wolfsburg zur Stütze in der YB-Innenverteidigung. Und dann nächstes Jahr Zakaria überholen. Sie finden das übertrieben? Der damals 22-jährige Manuel Akanji wechselte 2018 für über 20 Millionen Franken von Basel zu Dortmund.


https://www.bernerzeitung.ch/fassnacht- ... 7955581079

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Juli 2023, 20:59 
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«Messi bei YB? Ich wäre der Letzte, der Nein sagt»

Am Sonntag geht die neue Super-League-Saison auch für die Young Boys los. Die Jungfrau Zeitung sprach mit den YB-Spielern über Lieblingsgegner, Traumtransfers und Gelbe Karten – und wer ein Tor wie Cristiano Ronaldo schiessen könnte.

Als erster Gegner wartet der FC Lausanne-Sport auf YB. Zuletzt spielte man gegen die Waadtländer am 9. April 2022. Das Schussresultat damals: 2:2 unentschieden. Doch wer ist eigentlich der Lieblingsgegner der YB-Spieler? Captain Fabian Lustenberger lässt sich nicht in die Karten schauen: «Klar gibt es speziellere Affichen, wie gegen Basel, die auch von den Medien hochgepusht werden. Aber schlussendlich gehts darum, dass wir unser Ziel vor Augen haben. Dafür müssen wir jede Mannschaft schlagen. Egal, ob es Basel, Luzern oder St. Gallen ist.»

Auch Verteidiger Loris Benito äussert sich zuerst diplomatisch – nennt dann aber doch wieder den Klub am Rheinknie: «Ich freue mich grundsätzlich auf alle Spiele. Es gibt aber sicher die eine oder andere Partie, wo mehr Zunder drin ist. Ich denke da an den FC Basel, der immer sehr gut gegen uns ist.»

Traumtor von Imeri

Der Fussball lebt von den Toren. Wer keine schiesst, gewinnt auch keine Spiele. Und schon gar keine Titel. Letzte Saison gelangen den Bernern 82 Treffer. Damit lag man deutlich hinter dem eigenen Rekord aus der Saison 2018/19, als der Hauptstadt-Klub auf ganze 99 Treffer kam. Welchem YB-Spieler könnte in dieser Saison das schönste Tor gelingen?

Man ist selbstkritisch. «Also ich bins nicht, weil ich wahrscheinlich gar kein Tor schiessen werde», sagt Fabian Lustenberger. «Ich tippe auf Kastriot Imeri, der hat eine sensationelle Schusstechnik. Vielleicht packt er noch einen aus wie gegen Winterthur am letzten Spieltag.» Saidy Janko, der wie Lustenberger Verteidiger ist, pflichtet bei: «Vielleicht wird es Kastri, mit einem Cristiano-Ronaldo-Schuss».

Camara als Gelbsünder

Vergangene Saison holte YB insgesamt 73 Gelbe Karten. Damit war man das fairste Team nach Servette FC (68 Gelbe Karten). Welcher Spieler der Young Boys in der neuen Saison am meisten Karten kassiert, ist in den Augen der YB-Spieler eine klare Sache. «Ich glaube, Ali Camara holt die meisten gelben Karten», so Benito, «er hat eine sehr ruppige Gangart». Filip Ugrinic tippt ebenfalls auf den Innenverteidiger aus Guinea: «Wir sind froh, dass wir mit ihm und nicht gegen ihn spielen.»

Auch Fabian Lustenberger weiss, dass Mohamed Ali Camara immer etwas am Limit spielt: «Wenn wir Verteidiger eine Gelbe Karte bekommen, weil wir mal einen Schritt zu spät kommen, gehört das genauso zum Fussball wie die Stürmer, die Tore schiessen.» Dass Camara zu weit gehen könnte, darum mache er sich keine Sorgen. «Wenn er schon Gelb hat, dann bremse ich ihn schon ein bisschen. Damit er nicht noch Gelb-Rot holt. Aber sonst ist er mittlerweile erfahren genug, um zu wissen, was es erleiden mag.»

Top-Stars bei den Bernern

Die Mannschaft der Young Boys besteht aktuell aus 32 Spielern, das Transfer-Fenster ist aber noch bis Anfang September offen. Gut möglich, dass da noch Spieler gehen und andere kommen. Die YB-Profis erzählen, welchen Fussballer sie noch ins Team holen würden, wenn sie frei wünschen könnten. Saidy Janko würde Kevin De Bruyne holen. Der Belgier ist momentan bei Manchester City in England unter Vertrag.

Ebenfalls bei einem englischen Team spielt Filip Ugrinics Favorit: «Ich würde Thiago Alcântara von Liverpool nehmen. Ich schaue ihm extrem gerne zu, und seine Technik ist in einer anderen Liga.» Loris Benito würde gar nichts mehr an der Teamzusammenstellung ändern wollen. «Ich bin mega zufrieden mit unserem Kader. Jeder andere Zugang würde das durcheinanderbringen.» Auch Fabian Lustenberger findet, man sei gut aufgestellt. Aber: «Wenn natürlich ein Weltstar wie Lionel Messi plötzlich hier auftauchen würde, wäre ich wohl der Letzte, der Nein sagen würde.»

Rap und Rock vor dem Match

Zurück zum bevorstehenden Spiel gegen Lausanne-Sport: Man hofft auf eine tolle Kulisse im Wankdorfstadion. Der Klub gab bekannt, dass bis jetzt 21'770 Saisonkarten verkauft wurden. Die Vorfreude auf den Saisonstart ist gross: «Ich freue mich, dass es wieder um Punkte geht», sagt Fabian Lustenberger.

Wir wollten von den Spielern wissen, mit welcher Musik sie sich auf den Match einstimmen. Filip Ugrinic hat keinen speziellen Song, den er hören wird: «Wir haben einen DJ in der Kabine, der sich ein gutes Lied aussuchen wird – deshalb mache ich mir da gar keine grossen Gedanken.» Zumindest einen Künstler kann Saidy Janko nennen: «Ich weiss die Namen der Lieder nie, aber wahrscheinlich etwas von Gunna».

Während Janko also auf Rap abfährt, braucht Loris Benito rockige Klänge, um sich auf das Spiel vorzubereiten. «Es wird vermutlich ein Lied von den 'Red Hot Chili Peppers'. Vielleicht 'Can't Stop' oder 'Dani California'.» Fabian Lustenberger höre immer im Bus vom Mannschaftshotel zum Stadion Musik. Die Auswahl überlasse er dabei dem Zufall. «Ich wähle einfach die zufällige Wiedergabe und gehe weiter, wenn mir ein Song nicht gefällt. Mein absolutes Lieblingslied ist 'Can't Hold Us' von Macklemore und Ryan Lewis. Wenn das kommt, wird natürlich nicht weitergeschaltet.»


Die Transfers der Young Boys auf einen Blick

Zuzüge

Darian Males (Inter Mailand, zuletzt leihweise bei Basel), Malik Deme (Grasshoppers U21), Silvère Ganvoula (CGO, Bochum/GER), Saidy Janko (SUI/GAM, Bochum/GER), Lukasz Lakomy (POL, Zaglebie Lubin/POL), Felix Mambimbi (SUI/COD, Cambuur Leeuwarden/NED), Noah Persson (SWE, Mjällby/SWE).

Abgänge

Kevin Rüegg (SUI/CMR, Hellas Verona/ITA), Cédric Zesiger (Wolfsburg/GER).



1. Runde Super League

Samstag, 22. Juli

Grasshopper Club Zürich – Servette FC, 18.00 Uhr

FC St. Gallen – FC Basel, 18.00 Uhr

FC Winterthur – FC Luzern, 20.30 Uhr

Sonntag, 23. Juli

BSC Young Boys – FC Lausanne-Sport, 16.30 Uhr

FC Zürich – Yverdon Sport FC, 16.30 Uhr

Mittwoch, 26. Juli

FC Stade Lausanne-Ouchy – FC Lugano, 20.30 Uhr


Die weiteren Partien der Young Boys

Yverdon Sport FC – BSC Young Boys, 30. Juli, 16.30 Uhr

BSC Young Boys – FC Winterthur, 5. August, 18.00 Uhr

FC Luzern – BSC Young Boys, 13. August, 16.30 Uhr

BSC Young Boys – FCD Stade Lausanne-Ouchy, 26. August, 20.30 Uhr

Servette FC – BSC Young Boys, 3. September, 14.15 Uhr

BSC Young Boys – FC Lugano, 24. September, 16.30 Uhr

FC St. Gallen – BSC Young Boys, 27. September, 20.30 Uhr

Grasshopper Club Zürich – BSC Young Boys, 30. September, 20.30 Uhr

BSC Young Boys – FC Basel, 8. Oktober, 16.30 Uhr

BSC Young Boys – FC Zürich, 21. Oktober, 18.00 Uhr


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/212024/

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Juli 2023, 21:04 
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YB-Greuel und SCB-Lüthi im Doppelinterview: «YB beginnt jede Saison mit einem Defizit»

YB und der SCB haben beide je 16 Meistertitel geholt und sind sportlich und kommerziell die erfolgreichsten Fussball- und Hockeyunternehmen der letzten zehn Jahre. Marc Lüthi managt den SC Bern, Wanja Greuel die Young Boys. Ein Gespräch mit den zwei einflussreichsten Sportmanagern der Schweiz, nicht nur über Eishockey und Fussball.

Sind Sie Freunde oder Feinde?
Marc Lüthi: Böse Feinde (lacht).
Wanja Greuel: Weder noch. In gewissen Bereichen sind wir Konkurrenten, in anderen vertreten wir gleiche Interessen.

Welche Interessen zum Beispiel?
Wanja Greuel: Als Sportunternehmen sind wir beide ein Teil eines ganzen Ökosystems. Es geht beispielsweise um das Thema der Sicherheitskosten. Bei YB haben wir zusätzlich das Problem mit der Trainingsinfrastruktur.

Sind die Sicherheitskosten bei YB höher als beim SCB?
Wanja Greuel: Aufgrund unseres Zuschaueraufkommens sind sie höher.
Marc Lüthi: In einigen Bereichen sind wir verschieden, in anderen ähnlich. Wir müssen uns bewusst sein: Fussball ist ein Weltsport, Eishockey ist vergleichsweise eine Randsportart. Im Fussball werden für einen Transfer über 100 Millionen ausgegeben. Im Eishockey gibt es solche Summen nicht.
Wanja Greuel: Das ist so. Der Fussball ist international ausgerichtet und boomt. Die Champions League ist ein Geschäft …
Marc Lüthi: … und wir legen bei der Champions League im Hockey drauf.

Tatsächlich? Wie viel?
Marc Lüthi: Es ist zwar schon eine Weile her, dass wir für den europäischen Wettbewerb qualifiziert waren. Wir legten damals 400'000 Franken drauf. Netto.

Wird sich das in absehbarer Zeit ändern?
Marc Lüthi: Nein, mit der Champions League werden wir es im Eishockey nie auf einen grünen Zweig bringen. In den grossen Sportmärkten wie Deutschland, England oder Italien gibt es kaum oder gar kein Interesse und mit Russland fällt der grösste Markt zurzeit weg.

Welche Dimensionen hat das Europageschäft bei YB?
Wanja Greuel: Bei einer Qualifikation zur UEFA Champions League mehr als 30 Millionen. Je nachdem, ob wir im europäischen Geschäft sind oder nicht und ob wir lukrative Transfers realisieren, kann unser Budget zwischen 50 und 100 Millionen variieren. Das vorzeitige knappe Ausscheiden in Penalty-Schiessen in der European Conference League hat uns beispielsweise mehrere Millionen an Einnahmen gekostet. Bei den Playoffs zur UEFA Champions League wäre dies schwerwiegender.

Ein verschossener Penalty kann dort also 20 Millionen kosten?
Wanja Greuel: Ja, das sind die Dimensionen im europäischen Fussballgeschäft.

YB würde ohne die Einnahmen aus dem europäischen Geschäft rote Zahlen schreiben?
Wanja Greuel: Ja. Wir starten jede Saison mit einem strukturellen Defizit im hohen Millionenbereich, das wir erst durch die Einnahmen aus den europäischen Wettbewerben und Transfers ausgleichen können.

Was bei YB die Champions League, sind also beim SCB die Beizen.
Marc Lüthi: Ja, aber es braucht grosse Beizen.

Wie viel erwirtschaftet der SCB in der Gastronomie?
Marc Lüthi: Rund 30 Millionen. Aber brutto. Nicht netto. Die Nettorendite liegt in unserer Gastronomie zwischen einem und zwei Prozent.

Dann können Sie nur einen einstelligen Millionenbetrag aus der Gastronomie in die erste Mannschaft investieren?
Marc Lüthi: Ja, das ist so. Deshalb hat uns die Pandemie hart getroffen, als der Gesamtumsatz von 65 auf 27 Millionen zurückgegangen ist.

Müssten Sie sich bei so wenig Rendite nicht nach einem rentableren Geschäft umsehen?
Wanja Greuel: Schauen Sie sich beim SCB mal die Werbebanden an. Dann sehen Sie, dass der SCB über die Gastronomie auch mit Sponsoren Geld verdient.
Marc Lüthi: Das ist richtig. Wer uns beliefert, muss ein Sponsoring machen. Genau deshalb sind wir in der Gastronomie tätig.

Haben Sie sich von der Pandemie nun ganz erholt?
Marc Lüthi: Ja, jetzt sind wir wieder bei 60 Millionen Gesamtumsatz.

Wie hoch sind die Sponsoreneinnahmen bei YB?
Wanja Greuel: Etwas mehr als 20 Millionen.

Und beim SCB?
Marc Lüthi: Rund 15 Millionen.

Konkurrieren sich YB und der SCB auf diesem Markt direkt oder gibt es Unternehmen, die zum Hockey oder zum Fussball neigen?
Wanja Greuel: Wir müssen uns den Kuchen teilen.

Also müssen Sie im Verkauf besser sein.
Wanja Greuel: Ja.

Wie verkauft man erfolgreich ein Sportunternehmen?
Wanja Greuel: Es geht um die Faszination des Sportes. Wir müssen den Mehrwert aufzeigen, Strategien entwickeln und Win-Win-Situationen für beide aufzeigen. Dazu gehört Leidenschaft. Das Wichtigste ist aber immer: Das Produkt muss attraktiv und erfolgreich sein.

Sie müssen also auch für die Kunden denken.
Wanja Greuel: So ist es. Es ist harte Arbeit.
Marc Lüthi: Es braucht noch etwas: viel Geduld.

Wie sieht es bei den Fanartikeln aus?
Wanja Greuel: Wir machen bei YB etwa vier Millionen Umsatz.
Marc Lüthi: Der SCB gut eine Million.

Woher kommt diese Differenz? Ist YB populärer als der SCB?
Marc Lüthi: Nein. Aber ein YB-Shirt können Sie auch am Arbeitsplatz oder im Sommer in der Freizeit tragen. Haben Sie schon mal ein Hockeydress, das fast bis zu den Knien reicht, im Büro oder bei dieser Hitze getragen?
Nein.
Marc Lüthi: Eben.

Der SCB ist auf Gedeih und Verderb dem nationalen Markt ausgesetzt, YB den Einnahmen aus dem Europageschäft. Gibt es Steigerungsmöglichkeiten?
Wanja Greuel: Ja, der Fussball in den grossen Ligen boomt. In der englischen Premier League bekommt selbst der Tabellenletzte aus dem TV-Vertrag über 100 Millionen. In unserem nationalen Fussballgeschäft gibt es hingegen kaum noch Steigerungsmöglichkeiten. Der TV-Markt ist zu komplex und zu klein und das Interesse der grossen ausländischen TV-Stationen an unserer Meisterschaft ist zu gering. Allerdings fallen für uns die TV-Einnahmen aus der Meisterschaft im Gesamtbudget kaum ins Gewicht.
Marc Lüthi: Wir haben im Eishockey ja ungefähr gleich viele TV-Einnahmen aus der Meisterschaft wie im Fussball (rund 3 Millionen pro Team – die Red.). Die sind für uns sehr wichtig und der neue TV-Vertrag läuft noch vier Jahre. Ob eine Steigerung möglich ist, wird sich zeigen.

Zusammenfassend können wir also sagen: Die Unterschiede im Fussball- und Hockeygeschäft sind so gross, dass eine Fusion von YB und SCB undenkbar ist.
Marc Lüthi: Ja, eine Fusion ist völlig undenkbar. Aber die Idee einer Fusion hat es früher tatsächlich einmal gegeben.

Wäre wenigstens in Teilbereichen – wie der Administration – ein Zusammengehen möglich?
Wanja Greuel: Nein.
Marc Lüthi: Nein.

Wie gross ist die Konkurrenz im Zuschauermarkt?
Marc Lüthi: Viel geringer, als vielfach angenommen wird. Als YB seinerzeit aufgestiegen ist, hatten wir allergrösste Bedenken. Aber dann haben wir 1500 Saisonabos mehr verkauft als im Jahr zuvor. Die Konkurrenz im Zuschauermarkt ist nicht so gross, weil dieser Markt bei uns und bei YB bei weitem nicht nur die Stadt Bern umfasst.

Beim SCB ist der Sportchef dem CEO, also Ihnen, Marc Lüthi, unterstellt. Bei YB jedoch direkt dem Verwaltungsrat und nicht dem Geschäftsführer. Der VR-Delegierte Sport, Christoph Spycher, sitzt sogar im Verwaltungsrat. Heisst das, dass der Sport bei YB wichtiger ist als beim SCB?
Marc Lüthi: Nein.
Wanja Greuel: Nein, wir haben einfach eine andere Organisationsstruktur. Ich kümmere mich ausschliesslich um die kommerziellen Belange, Christoph Spycher um die sportlichen.

Sie reden ihm nicht drein?
Wanja Greuel: Nein.

Sie gehen auch nicht in die Kabine?
Wanja Greuel: Nein, nie.

Und den Trainer entlassen Sie nicht?
Wanja Greuel: Nein, das ist ausschliesslich die Verantwortung der Sportabteilung. Ich habe keine Verantwortung für den Sport.

Beim SCB hat aber der CEO das letzte Wort. Wird sich das mit der Verpflichtung von Sportchef Martin Plüss ändern? Martin Plüss als Eishockey-Antwort auf Christoph Spycher?
Marc Lüthi: Ich habe bei meiner Rückkehr klar gesagt, dass ich nicht mehr so nahe am Sport sein will. Deshalb haben wir Martin Plüss verpflichtet.

Können Sie sich wirklich zurücknehmen?
Marc Lüthi: Ja.

Oder könnte es sein, dass Sie wie Uli Hoeness werden?
Marc Lüthi: Wie meinen Sie das?

Es gibt da eine Legende …
Marc Lüthi: … ach so, über meine Audienz bei Uli Hoeness?

Ja, wie war das doch damals?
Marc Lüthi: Ich war etwa drei Stunden bei ihm. Zu einer Zeit, als er bei den Bayern keinerlei offizielle Funktion hatte. Aber während diesen drei Stunden hat so ziemlich jeder, der bei den Bayern etwas zu sagen hatte, vorbeigeschaut und Uli nach seiner Meinung gefragt.
So stellen wir uns einmal auch Marc Lüthi vor.
Marc Lüthi: So wird es ganz bestimmt nicht sein.

Hatten Sie keine Entzugserscheinungen vom Tagesgeschäft?
Marc Lüthi: Nein, die hatte ich nicht. Ich werde es diesmal auch etwas ruhiger angehen lassen.

Können Sie das?
Marc Lüthi: (lacht) Ich glaube, ich lasse mir eine Ampel über meinem Bett montieren. Grün heisst dann, ich darf aufs Velo, Gelb bedeutet, dass ich gelegentlich zurückrufen sollte und bei Rot werde ich sofort im Büro gebraucht.

Wenn wir SCB sagen, denken wir gleich an Marc Lüthi. Wenn wir YB sagen, denken wir nicht sofort an Wanja Greuel. Ist Marc der bessere Selbstdarsteller?
Wanja Greuel: Nein. Wenn Titel gewonnen werden, steht die sportliche Leitung im Fokus, nicht die kommerzielle.

Sie sind 16 Jahre jünger als Marc. Sie gehören zu einer neuen Generation von Führungspersonal. Pflegen Sie einen anderen, einen diplomatischeren Stil?
Wanja Greuel: Das kann ich nicht beurteilen. Aber als ich vor acht Jahren zu YB gekommen bin, habe ich mich mit meinem vielleicht ‹zu deutschen› Führungsstil nicht überall beliebt gemacht.

Wie hat sich dieser Führungsstil gezeigt?
Wanja Greuel: Ich habe wohl zu direkt gesagt, was ich denke.

Nun sind Sie diplomatischer geworden?
Wanja Greuel: Ja.

Sie engagieren sich beide auch sportpolitisch. Sie sind Vizepräsident der Liga, Marc ist eher die graue Eminenz. Marc verdanken wir die Ausländerschwemme …
Marc Lüthi: … Es ist keine Ausländerschwemme.

Aber Sie sind massgeblich für die Erhöhung der Anzahl Ausländer verantwortlich.
Marc Lüthi: Ich war nicht für sechs Ausländer, ich wollte die Ausländerregel komplett abschaffen. Ich bin immer noch der Meinung, dass wir die Anzahl Ausländer freigeben sollten. Dann kämen die Löhne runter. So wie es jetzt ist, können wir bei 14 Teams jedoch gut leben. Billiger ist es zwar nicht geworden. Aber wir haben immerhin gut sechs Teams, die Meister werden können und für die Qualität der Liga ist die Erhöhung auf sechs Ausländer gut.

Sie waren politisch nicht so erfolgreich: Die Erhöhung von 10 auf 12 Teams konnten Sie nicht verhindern.
Wanja Greuel: Wir haben schliesslich auch für die Erhöhung auf 12 Teams gestimmt. Es macht keinen Sinn, sich gegen ein Vorhaben zu stellen, das von einer überwiegenden Mehrheit der Klubs gewünscht wird.

Sie können also mit der Erhöhung auf 12 Mannschaften gut leben?
Wanja Greuel: Natürlich wäre es vom Zuschauerinteresse her besser gewesen, wenn beispielsweise Aarau und Thun statt Yverdon und Stade Lausanne aufgestiegen wären. Aber letztlich spielt das für uns eigentlich keine Rolle.

Bei YB haben Sie gut 25 Profis. Aber die Hälfte kommt kaum zum Spielen. Im Hockey gibt es bei ungefähr der gleichen Anzahl Spieler zwar auch nicht gleich viel Eiszeit für alle. Aber es kann jeder spielen. Müssen Sie im Fussball ein grösseres Frustrationspotenzial managen?
Wanja Greuel: Es gab intern den Scherz, dass wir nach dem dritten Titel bloss fünf zufriedene Spieler hatten, nämlich jene, die durchspielen. Wir haben zwar eine grosse Anzahl Spiele und leihen Spieler an andere Klubs aus, damit sie Spielpraxis bekommen. Aber es ist schon so: Bei der Verpflichtung achtet unsere sportliche Leitung sehr stark auf die Persönlichkeit und prüft, wie ein Spieler mit dieser Frustration umgeht. Die sehr sorgfältige Prüfung der Persönlichkeit eines Spielers ist – denke ich – eines unserer Erfolgsgeheimnisse.

War eigentlich Kathrin Lehmann als Sportchefin nie ein Thema bei YB?
Wanja Greuel: Nein. Das wäre auch nicht realistisch. Der Fussball ist konservativer als andere Branchen.
Marc Lüthi: Der Sport ist in dieser Hinsicht leider generell konservativer.

Noch eine Saisonprognose für den SCB.
Wanja Greuel: Mir fehlt die Fachkompetenz für eine Hockey-Prognose.
Na, kommen Sie!
Wanja Greuel: Besser als letzte Saison.

Die Saisonprognose für YB?
Marc Lüthi: Meister.


Marc Lüthi und Wanja Greuel: Die gleichen Wurzeln und die Sache mit dem IMS-Deal

Marc Lüthi (62) und Wanja Greuel (46) mögen vom Altersunterschied her schon fast verschiedenen Generationen angehören. Aber beide haben die gleichen Wurzeln bei dem in Köniz domizilierten Unternehmen IMS Marketing AG mit rund 30 Arbeitsplätzen. Wanja Greuel kommt aus Deutschland (Kaiserslautern) für seine Marketing-Masterarbeit fürs Praktikum zur IMS – und bleibt gleich mit einer Festanstellung hängen, als der Job für die SCB-Vermarktung neu zu besetzen ist. Später arbeitet er für Infront Ringier und seit 2016 ist er Chief Executive Officer (CEO) bei YB. Die gleiche Position, die Marc Lüthi beim SCB heute wieder bekleidet.

Die Firma IMS ist einst von Marc Lüthi und Erwin Gross gegründet worden. Bei der SCB-Nachlassstundung im Sommer 1998 verzichtete die IMS auf erhebliche finanzielle Forderungen gegenüber dem SCB und Marc Lüthi bekam im Gegenzug den Job als SCB-Manager und die IMS das SCB-Vermarktungs-Mandat, das heute schätzungsweise 1,5 Millionen Provisionen in die Firmenkasse spülen dürfte. Marc Lüthi hat sich nicht ganz ein Jahr lang auf den SCB-Präsidentenstuhl zurückgezogen und das Management letzte Saison Raeto Raffainer überlassen. Inzwischen ist Raeto Raffainer gefeuert worden und Marc Lüthi arbeitet seit Mitte Mai wieder als SCB-Manager. Zum gleichen Lohn wie vorher.


https://www.watson.ch/sport/interview/5 ... die-saison

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Juli 2023, 23:56 
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Das Teamfoto zur neuen Saison

Wie immer kurz vor Saisonbeginn, wird ein aktuelles Teambild unserer 1. Mannschaft erstellt. Am Donnerstag vor dem Training war es wieder soweit. Nach ein paar Vorbereitungsarbeiten waren die Spieler und der Staff innert kurzer Zeit positioniert und YB-Fotograf Thomas Hodel hatte das Teambild 2023/24 «im Kasten».

Video: Fototermin im neuen Trikot




Short: Teamfoto 2023/24






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Oberste Reihe (von links nach rechts): Thomas Ringgenberg (Teamarzt), Jan Montagne (Teamarzt), Cheikh Niasse, Loris Benito, Joël Monteiro, Mohamed Ali Camara, Aurèle Amenda, Joel Bichsel, Silvere Ganvoula, Cedric Itten, Martin Fryand (Konditionstrainer), Stephan Flückiger (Athletiktrainer).

3. Reihe (von links nach rechts): Thomas Breitenmoser (Physiotherapeut), Kay van Steenkiste (Physiotherapeut), Ulisses Garcia, Filip Ugrinic, Lukasz Lakomy, Lewin Blum, Sandro Lauper, Christian Fassnacht, Saidy Janko, Zoltan Kadar (Assistenztrainer), Giuseppe Morello (Assistenztrainer).

2. Reihe (von links nach rechts): Frederic Stulens (Physiotherapeut), Severin Feuz (Physiotherapeut), Noah Persson, Fabian Lustenberger, Darian Males, Fabian Rieder, Quentin Maceiras, Jean-Pierre Nsame, Donat Rrudhani, Malik Deme, Raphael Wicky (Trainer), Steve von Bergen (Sportchef).

Unterste Reihe (von links nach rechts): Nico Zaugg (Teambetreuer), Bruno Bielesch (Materialwart), Kastriot Imeri, Meschack Elia, Dario Marzino, Anthony Racioppi, David von Ballmoos, Marvin Keller, Leandro Zbinden, Felix Mambimbi, Miguel Chaiwa, Simon Nüssli (Spielanalyst), Christoph Born (Goalietrainer).

Nicht auf dem Foto: Roberto Llano (Teamarzt), Jörg Dünkel (Teamarzt).

Foto vom 20. Juli 2023.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Juli 2023, 00:01 
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Der YB-Medientermin im Re-Live

YB-Medientermin vor dem Saisonstart mit Interviews mit Filip Ugrinic, Mohamed Ali Camara, Saidy Janko, Loris Benito und Fabian Lustenberger sowie den Statements von Sportchef Steve von Bergen und Trainer Raphael Wicky.




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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Juli 2023, 23:22 
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27.07.2023

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Fussball-EM 2025 in der Schweiz

Stadt Bern bevorzugt YB gegenüber Frauen-EM

Bern dürfte sich als Austragungsort bereits nach dem Viertelfinal vom Grossanlass verabschieden. Der Grund: YB macht sich Sorgen um seinen Rasen.

Der Jubel in Bern war gross, als die Uefa im April bekannt gab, dass die Frauen-EM im Juli 2025 in der Schweiz stattfinden wird. Denn dies bedeutet, dass der Kanton mit den Städten Bern und Thun unter den acht Austragungsorten gleich doppelt vertreten sein wird.

Insbesondere in der Stadt Bern war das Feuer für den Grossanlass schon früh entfacht. «Wir wollen das Wunder von Bern wiederholen», kündigte Sicherheitsdirektor Reto Nause (Die Mitte) bereits während der Bewerbungsphase an. Damit meinte er nicht den überraschenden Sieg Deutschlands bei der WM 1954, sondern die Euro 2008, die in der Schweiz und Österreich ausgetragen wurde. Damals verwandelten Tausende holländische Fans die Stadt Bern in eine riesige Festhütte in Orange.

Nach dem Zuschlag im April wurden in Bern die Töne noch selbstbewusster. Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) meinte gegenüber dem «Blick» im Brustton der Überzeugung: «Bei einer Euro in der Schweiz muss der Final natürlich in Bern stattfinden, wie der WM-Final 1954.»

«Dass wir den Final nicht bekommen, war schon bald einmal klar.»
Reto Nause, Gemeinderat Stadt Bern

Der Jubel in Bern war gross, als die Uefa im April bekannt gab, dass die Frauen-EM im Juli 2025 in der Schweiz stattfinden wird. Denn dies bedeutet, dass der Kanton mit den Städten Bern und Thun unter den acht Austragungsorten gleich doppelt vertreten sein wird.

Insbesondere in der Stadt Bern war das Feuer für den Grossanlass schon früh entfacht. «Wir wollen das Wunder von Bern wiederholen», kündigte Sicherheitsdirektor Reto Nause (Die Mitte) bereits während der Bewerbungsphase an. Damit meinte er nicht den überraschenden Sieg Deutschlands bei der WM 1954, sondern die Euro 2008, die in der Schweiz und Österreich ausgetragen wurde. Damals verwandelten Tausende holländische Fans die Stadt Bern in eine riesige Festhütte in Orange.

Nach dem Zuschlag im April wurden in Bern die Töne noch selbstbewusster. Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) meinte gegenüber dem «Blick» im Brustton der Überzeugung: «Bei einer Euro in der Schweiz muss der Final natürlich in Bern stattfinden, wie der WM-Final 1954.»

«Dass wir den Final nicht bekommen, war schon bald einmal klar.»
Reto Nause, Gemeinderat Stadt Bern

Doch daraus wird wohl nichts. Dem Vernehmen nach soll der Final der Fussball-EM in Basel stattfinden. Der Grund: Der Basler St.-Jakob-Park hat mit rund 36’000 Plätzen die grössere Kapazität als das Wankdorf mit etwas über 31’000. Fix ist dies laut Schweizerischem Fussballverband allerdings noch nicht, ein Entscheid der Uefa als Veranstalterin wird in den kommenden Wochen erwartet. Reto Nause meint jedoch: «Dass wir den Final nicht bekommen, war schon bald einmal klar.» Er verweist darauf, dass es der Uefa bisher immer wichtig gewesen sei, dass das Endspiel im grössten Stadion über die Bühne geht.

Halbfinal statt in Bern in Zürich?

Bei dieser Schmach bleibt es für Bern allerdings nicht: Wie Recherchen dieser Zeitung zeigen, geht die stolze Bundesstadt auch bei den Halbfinalpartien leer aus und muss sich während der attraktiven K.-o.-Phase bloss mit einem Viertelfinalspiel begnügen.

Als Verhinderer agiert ausgerechnet der erfolgsverwöhnte BSC Young Boys. Der Grund klingt verwunderlich: So macht sich die Vereinsführung Sorgen, dass aufgrund der EM-Spiele beim YB-Saisonstart im Juli 2025 der Rasen im Wankdorf nicht rechtzeitig hergerichtet werden kann.

Die Spielunterlage ist in Bern seit Jahren eine Knacknuss, die für Diskussionen sorgt. Mangels genügend Trainingsplätzen in Bern spielen die Young Boys im Wankdorf auf strapazierfähigem Kunstrasen. Die Uefa verlangt für ihre Turniere jedoch Naturrasen. Damit Bern überhaupt als Austragungsort infrage kam, musste die Stadt also Garantien abgeben, dass YB temporär die Unterlage wechselt.

«Nach einem kurzfristigen Einbau von Naturrasen können schon drei Spiele für die Qualität des Spielfelds kritisch sein.»
Albert Staudenmann, YB-Mediensprecher

Gemäss YB wird dabei gleich verfahren wie bei der Euro 2008 der Männer. Das bedeutet, dass der Naturrasen auf die künstliche Unterlage gelegt wird. Die damaligen Erfahrungen mit dem «fragilen Aufbau» hätten gezeigt, dass der Naturrasen rasch an seine Belastungsgrenze stosse, sagt YB-Mediensprecher Albert Staudenmann auf Anfrage. «Nach einem kurzfristigen Einbau von Naturrasen können schon drei Spiele für die Qualität des Spielfelds kritisch sein, vier Partien innert kurzer Zeit sind das absolute Maximum.»

Laut mehreren Quellen war ursprünglich geplant, dass in Bern fünf Spiele (drei in der Vorrunde sowie je ein Viertel- und Halbfinal) stattfinden. Wegen der Bedenken von YB werden es somit nur vier sein. Die beiden Halbfinals sollen dem Vernehmen nach in Genf und statt in Bern neu in Zürich ausgetragen werden.

Dass sich Bern bereits nach dem Viertelfinal vom Grossanlass verabschiedet und auf einen Halbfinal verzichtet, begründet YB damit, dass der Ausbau des Naturrasens eine «komplexe Angelegenheit» sei und «rund drei Wochen» in Anspruch nehme. «Nach der EM geht es im Wankdorf nahtlos weiter mit Meisterschaftspartien und allfälligen europäischen Qualifikationsspielen, bei denen wir auf einen intakten Rasen angewiesen sind», so Albert Staudenmann.

Auch in Thun, wo für gewöhnlich ebenfalls auf Plastik gespielt wird, muss temporär ein Naturrasen verlegt werden. Die Situation ist in der Stockhorn-Arena insofern anders, als dort bloss Gruppenspiele vorgesehen sind

Nause zeigt Verständnis für YB

Staudenmann betont, dass YB den Entscheid nicht einseitig gefällt habe, vielmehr handle es sich um eine «partnerschaftliche Zusammenarbeit» mit der Stadt Bern. Der für die Frauen-EM zuständige Gemeinderat Reto Nause bestätigt dies. Böse Zungen behaupten nun, Berns Exekutive – von der sich gewisse Mitglieder gerne in der VIP-Lounge im Wankdorf bewegen – habe sich von den YB-Vereinsoberen etwas gar einfach einseifen lassen.

«Ich bin kein Rasenspezialist», sagt Nause dazu. Die von YB vorgebrachten Argumente, wonach die Rasenfelder nicht rechtzeitig gewechselt werden könnten, hätten ihm aber eingeleuchtet. «Rasen wächst offenbar langsamer, als es sich gewisse Politiker erhoffen», sagt er – und nimmt sich selbst nicht aus der Kritik.

Doch was ist das für eine bitterböse Pointe: Die Stadt Bern, die sich bei jeder Gelegenheit für Frauenförderung starkmacht, die sich aktuell mit Regenbogenfahnen als Zeichen der Diversität schmückt – diese Stadt zieht nun die Interessen der YB-Mannen der Frauen-EM vor. Wie passt das zusammen? Nause bedauert die Situation, spricht von einem «Abwägen zweier Bedürfnisse».

Eröffnungsspiel als schwacher Trost

Nach der Bekanntgabe der Uefa hatte die Berner Tourismusorganisation Bern Welcome noch frohlockt: «Die Hotellerie, die Gastronomie, der Detailhandel wie auch die Kulturinstitutionen können von solchen Events enorm profitieren.» Nun ist klar: Der Wegfall eines Berner Spiels wird weniger konsumfreudige Fans nach Bern locken.

Eine weitere ironische Pointe dabei: Bei den Gesprächen mit dem Berner Gemeinderat soll Marcel Brülhart, Vizepräsident des YB-Verwaltungsrates, eine federführende Rolle gespielt haben. Jener Mann also, der in Bern als «Mr. Euro 08» in die Geschichte einging und der einst als Präsident bei Bern Welcome dafür zuständig war, die Stadt für Touristen attraktiver zu machen.

Mittlerweile haben in Bern die Begeisterungsstürme für die Frauen-EM arg nachgelassen. «Wir haben alle auch ein Herz für YB.» Mit diesen Worten tröstet Reto Nause sich und die Stadt über den Wegfall eines Halbfinalspiels hinweg. Angedacht sei immerhin, dass Bern beim Eröffnungsspiel zum Handkuss käme, schiebt er nach. «Auch da können wir uns in einem attraktiven Schaufenster präsentieren.»

Nach einem Wunder von Bern klingt das nicht mehr.


https://www.bernerzeitung.ch/stadt-bern ... 5323123564

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Juli 2023, 23:51 
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Swiss Casinos ist neu Premium Partner

Der BSC Young Boys freut sich sehr, ab der Saison 2023/24 Swiss Casinos als neuen Premium Partner an seiner Seite zu haben. Im Rahmen des Engagements fördert Swiss Casinos insbesondere die YB Frauen und wird im Stadion Wankdorf sowie auf den digitalen Kanälen von YB präsent sein. Die beiden Parteien haben sich auf eine Vertragslaufzeit von mindestens drei Jahren geeinigt.

YB-CEO Wanja Greuel sagt: «Wir sind stolz, mit Swiss Casinos einen grossen Brand mit nationaler Ausstrahlung langfristig an unserer Seite zu wissen.»
Swiss Casinos-CEO Marc Baumann meint: «Wir freuen uns, den BSC Young Boys als Premium Partner zu begleiten und einen unterstützenden Beitrag zu leisten. Für die kommende Saison wünschen wir allen YB-Teams viel Erfolg in jeder Hinsicht.» Adrian Meyer, CMO der Swiss Casinos, ergänzt: «Die Partnerschaft zwischen dem BSC Young Boys und Swiss Casinos ist ein perfektes Match – sie vereint zwei erfolgreiche Unternehmen, die ihren Fokus aufs Spiel setzen und stets die Menschen in den Mittelpunkt stellen.»

Über Swiss Casinos:
Swiss Casinos ist die grösste Casinogruppe der Schweiz und zu 100% in schweizerischem Besitz. Swiss Casinos operiert nur in der Schweiz. Zur Gruppe gehören die terrestrischen Casinos in Pfäffikon, St. Gallen, Schaffhausen und Zürich, das Online Casino swisscasinos.ch sowie das Restaurant GEORGE Bar & Grill in Zürich. Die Casinos von Swiss Casinos erzielten 2022 einen Gesamtumsatz von 209,1 Mio. Franken. Hauptträger war das Kerngeschäft Casinospiel mit einem Bruttospielertrag von 195,1 Millionen Franken. Davon flossen 85,4 Millionen Franken über die Spielbankenabgabe an die AHV und Kantone. Die Swiss Casinos Holding AG erbringt dabei verschiedene Dienstleistungen aus den Bereichen Finanzen, Human Resources, IT, Technik, Sicherheit und Marketing für die Casinos.
Swiss Casinos hat im Rahmen des Konzessionsverfahrens des Bundes fünf Konzessionsgesuche für die Standorte Zürich, St. Gallen, Pfäffikon und neu für Winterthur und Oftringen gestellt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Juli 2023, 00:02 
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Einführung Holzbecher vorübergehend ausgesetzt

Nach erfolgreichen Tests in der Saison 2022/23 hat der BSC Young Boys am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Lausanne-Sport die schrittweise Einführung eines nachhaltigen Holzbechers gestartet.

Im Anschluss an das Spiel haben wir eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis dieser Umfrage fiel nicht positiv aus – im Gegensatz zu den Rückmeldungen nach der Testphase in der letzten Saison. Es kam zum Ausdruck, dass weitere Anpassungen notwendig sind, um den Bedürfnissen unserer Fans vollständig gerecht zu werden.

Wir nehmen das Feedback der YB-Fans sehr ernst. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern entschieden, den Einsatz der Holzbecher zu unterbrechen, um den nachhaltigen Holzbecher in Zusammenarbeit mit dem in Brügg BE beheimateten Hersteller Arboloom und unserem Getränkepartner Feldschlösschen weiter zu optimieren.

Der BSC Young Boys bedankt sich herzlich bei seinen Fans für ihr wertvolles Feedback und ihre Unterstützung bei diesem wichtigen Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Unser Engagement für eine umweltbewusste Zukunft bleibt ungebrochen. Sobald der Holzbecher, der in Sachen Nachhaltigkeit neue Massstäbe setzt, unseren Qualitäts-Standards entspricht, wird die Pilotphase wieder aufgenommen.

Weitere Infos unter http://www.arboloom.com.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Juli 2023, 22:44 
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28.07.2023

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YB stoppt Holzbecher-Einführung nach nur einem Spiel

Beim Heimspiel von YB gegen Lausanne wurde das Bier teilweise in Holzbechern ausgeschenkt. Das kam bei den Fans der Bernern offenbar nicht wirklich gut an.

Das Wichtigste in Kürze

- Meister YB bemüht sich für mehr Nachhaltigkeit im Stadion Wankdorf.
- Beim Heimspiel gegen Lausanne wurden spezielle Holzbecher eingesetzt.
- Das Feedback der Fans fiel negativ aus – das Projekt wird vorerst gestoppt.

Um nachhaltiger zu werden, hat YB bereits in der letzten Saison die Einführung von speziellen Holzbechern im Stadion Wankdorf geprüft. Die Tests verliefen damals erfolgreich.

Rückmeldungen der Fans «nicht positiv»

Am Sonntag wurden die Becher beim Heimspiel gegen Lausanne dann bei ausgewählten Verpflegungsständen schrittweise eingeführt. Das Fazit fällt jedoch durchzogen aus.

Auf der eigenen Webseite schreibt YB: «Im Anschluss an das Spiel haben wir eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis dieser Umfrage fiel nicht positiv aus – im Gegensatz zu den Rückmeldungen nach der Testphase der letzten Saison.»aison die Einführung von speziellen Holzbechern im Stadion Wankdorf geprüft. Die Tests verliefen damals erfolgreich.

Es sei zum Ausdruck gekommen, dass weitere Anpassungen notwendig sind, um den Bedürfnissen unserer Fans vollständig gerecht zu werden. «Wir nehmen das Feedback der YB-Fans sehr ernst. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern entschieden, den Einsatz der Holzbecher zu unterbrechen», heisst es weiter.

Ganz vom Tisch ist das Projekt aber nicht. Der Verein wolle die Holzbecher in Zusammenarbeit mit dem Hersteller optimieren. «Sobald der Holzbecher unseren Qualitäts-Standards entspricht, wird die Pilotphase wieder aufgenommen.»

YB trifft am Sonntag (16.30 Uhr) auf der Maladière in Neuenburg auf Yverdon-Sport.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-st ... l-66560574

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Juli 2023, 11:45 
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30.08.2023

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Führt zu Goalie-Flut in Bern

Der komplizierte Comeback-Plan bei Von Ballmoos

Vieles läuft wie am Schnürchen bei Double-Sieger YB. Doch auf der Goalie-Position müssen die Berner weiterhin auf Klarsicht warten.

Bereits der Blick auf das neuste Mannschaftsbild verrät, dass bei den YB-Goalies eine spezielle Situation herrscht. Fünf Goalies posieren in der Mitte nebeneinander. Mit ihnen könnte man eine halbe Startelf füllen. Ansonsten üblich in einem Profikader sind drei, maximal vier Goalies. Hauptgrund für die Goalie-Flut: Verletzungen – hauptsächlich die des eigentlichen Stammkeepers David von Ballmoos (28).

Die YB-Identifikationsfigur befindet sich nach seiner Operation an seinem rechten Knie im März einmal mehr auf dem Weg zurück. Diesmal ist er besonders steinig. Trainer Raphael Wicky (46) gibt zum Saisonstart ein Update: «Er ist auf einem guten Weg und macht Fortschritte. Aber er ist noch nicht im Mannschaftstraining. Dadurch ist es schwierig zu sagen, wann er wieder voll da ist.»

Nun sind es 266 Tage ohne Einsatz

Doch wie sieht der Comeback-Plan bei von Ballmoos aus? Wicky erklärt: «Bei der Rückkehr ins Spiel gibt es verschiedene Etappen, wo man jeweils schauen muss, wie ein Spieler auf die nächste Etappe reagiert, wie sein Körper darauf reagiert, ob man in die nächste Etappe gehen kann oder ein paar Tage anpassen muss.» Von Ballmoos befindet sich mittendrin in dieser Phase und spürt nun immerhin wieder den Rasen unter seinen Füssen.

Von Ballmoos hat es als YB-Eigengewächs aus der Region bis zum Nationalgoalie geschafft, wo er aber noch ohne Einsatz blieb. Er ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und gelernter Landmaschinenmechaniker. Anfang letztes Jahr kam er erst von einer schweren Schulterverletzung zurück. Vor 266 Tagen bestritt er sein letztes Spiel, als er sich im November in Genf am Knie verletzte.

Auch jetzige Nummer 1 war erst noch verletzt

Weitere Verletzungen tragen zur verworrenen YB-Goaliesituation bei. Anthony Racioppi (24), die jetzige Nummer 1 vor Riesen-Talent Marvin Keller (21), kam erst kurz vor dem Saisonauftakt von seiner Meniskusverletzung zurück. Und Leandro Zbinden (20) erhielt im Sommer eine Vertragsverlängerung bis Ende Jahr, um seine Bestform wiederzufinden, auch mit Einsätzen bei der U21.

Zusätzlich im Kader befindet sich Dario Marzino (26), mit dem als Backup erneut verlängert wurde. Wann folgt der Schlussstrich unter die komplizierte YB-Rechnung mit einer Reduktion auf eine übliche Goalie-Anzahl? Sportchef von Bergen im Juni zu Blick: «Eine Neubeurteilung gibts erst, wenn von Ballmoos zurückkommt.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 94534.html

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