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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2015  Zitat: YB-Noten: Klägliche Leistung
Nur die Jungen Yvon Mvogo und Denis Zakaria gefielen bei der 0:3-Niederlage der Young Boys in Baku.
Yvon Mvogo: Note 5,5 Der junge Torhüter verhinderte mit glänzenden Interventionen eine Kanterniederlage. Bei den Gegentoren war er machtlos.
Florent Hadergjonaj: Note 2,5 Oft zu weit weg von den Gegenspielern, mit vielen Abspielfehlern, ohne Einfluss nach vorne.
Milan Vilotic: Note 3 Sah vor der Roten Karte gegen von Bergen ebenfalls unglücklich aus. Wehrte sich danach zumindest manchmal in den Zweikämpfen, vermochte die Defensive aber selten zu stabilisieren.
Steve von Bergen: Note 2 Zuerst wurde er vom überragenden Reynaldo getunnelt, danach foulte er den Brasilianer und sah in der 3. Minute die Rote Karte. Schlechter hätte der Abend für den in dieser Saison bisher tadellosen Captain nicht verlaufen können. Und kürzer auch kaum.
Scott Sutter: Note 1,5 Spielte überraschend hinten links für Jan Lecjaks. Wurde immer wieder von Afran Ismailow überlaufen, fand nicht in die Partie, war überfordert und leistete sich einige grobe Aussetzer.
Leonardo Bertone: Note 3,5 War meistens ziemlich alleine im Mittelfeld. Lief und lief und lief, aber der bedauernswerte Youngster hatte keine Chance gegen die Übermacht Karabachs.
Denis Zakaria: Note 4,5 Neben Mvogo, Hadergjonaj und Bertone einer von vier Schweizer U-21-Nationalspielern in der Startformation. Der Lichtblick unter den Feldspielern. Rückte nach von Bergens Platzverweis ins Abwehrzentrum, wo er mehr als ordentlich agierte, mit seiner Physis überzeugte und auch in der Angriffsauslösung hohes Potenzial nachwies.
Alexander Gonzalez: Note 2 Kein Faktor, trabte hinterher, spielte viel zu offensiv, taktisch wie technisch miserabel.
Yuya Kubo: Note 2,5 Der junge Japaner fand seine Rolle nie, stellte immerhin nach mehr als 30 Minuten fest, dass er Bertone im Zentrum des Aufbaus möglicherweise ein bisschen stärker unterstützen sollte.
Miralem Sulejmani: Note 2,5 Probierte wenigstens einige Dribblings, setzte sich aber nicht durch – und tauchte bald ab.
Guillaume Hoarau: Note 3,5 Der Franzose wurde im Sturmzentrum oft mit hohen Bällen gesucht. Hoarau verarbeitete sie meistens geschickt, war aber zu stark auf sich alleine gestellt. Wurde kurz nach der Pause ausgewechselt. Ist nach seinen Adduktorenproblemen noch lange nicht in Bestform – und gestern riss die Verletzung wieder auf.
Samuel Afum Note 2 54.Minute für Hoarau. Fiel nur auf, wenn er ins Abseits lief.
Raphael Nuzzolo: Note 2,5 65.Minute für Sulejmani. Fiel nicht auf.
Milan Gajic (80.Minute für Kubo) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.fdr6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26887696
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2015 Zitat: Lichterlöschen in Baku
Bei der 0:3-Schlappe im Rückspiel des Europa-League-Playoffs hat YB das erste Saisonziel verpasst.
Es war, als hätte es der Fussballteufel auf die Young Boys abgesehen. Knapp drei Minuten waren gespielt, als von Bergen am Boden lag und entsetzt zum Schiedsrichter hochblickte, der die Rote Karte aus der Brusttasche gezogen hatte und sie dem YB-Captain hinstreckte.
Es war ein strenger, aber nach Regelbuch korrekter Entscheid, da von Bergen als hinterster Mann Reynaldo zu Fall gebracht hatte. Damit nicht genug des Ungemachs. Da das Foul im Strafraum geschehen war, gab es logischerweise einen Penalty, den Almeida sicher verwertete. «So etwas ist mir in meiner Karriere noch nie passiert. Ich weiss jetzt noch nicht, wie und wo ich Reynaldo berührt habe», meinte der zutiefst enttäuschte von Bergen hinterher.
Das doppelte Unglück in der Startphase hatte bereits genügt, um die ohnehin kriselnden Young Boys vollends ins Elend zu stürzen. Es hatte etwas Hilfloses, wie sie in Unterzahl versuchten, den spielerisch und technisch starken Spielern von Karabach die Lauf- und Passwege zu versperren. Stutzig machten auch die riesigen Löcher zwischen den vier Abwehrspielern und den vier Offenspielern Hoarau, Kubo, Sulejmani und Gonzalez, wenn sich die Gäste mal im Ballbesitz befanden. Meist hatten sie den Ball nicht lange, denn das Kombinationsspiel funktionierte gar nicht.
In Leichtigkeit durchkombiniert
Von ganz anderer Qualität war das Spiel der Einheimischen. Sie liessen sich vom Fleckenteppich aus Sand und kümmerlichen Grashalmen, welcher den Namen Fussballplatz nicht verdiente, nicht beirren. In der ersten Halbzeit kombinierte sich der aserbeidschanische Meister in schierer Leichtigkeit vor das YB-Tor.
Mal übten sich Spielmacher Dani und Reynaldo im Doppelpass. Beim nächsten Vorstoss sorgten der rechte Aussenläufer und Almeida für Stimmung auf den Rängen. Kurz vor der Pause sah Karabach seine grossen Anstrengungen belohnt. Reynaldo schloss einen Angriff über drei Stationen ab. Dass die Verlierer hinterher eine Offsidestellung des Flankengebers gesehen haben wollten, tat nichts zur Sache.
Karabach hatte die Gäste aus der Schweiz im fast ausverkauften Nationalstadion Tofik Bachramow eine Halbzeit lang vorgeführt.
Am einseitigen Geschehen änderte sich auch in Halbzeit zwei nichts. Karabach wirbelte, YB zauderte. Und es war in der Offensive weiterhin inexistent. Karabach-Goalie Sehic musste keinen einzigen Schuss abwehren. Vilotic kam die zweifelhafte Ehre zu, als Einziger in der Abschlussstatistik aufzutauchen. Es spricht Bände, startete das heissblütige Publikum bereits nach etwas mehr als 50 Minuten die Siegerparty. Es übte sich in der La-Ola-Welle, streckte wie bei Konzerten die Hosentelefone in die Höhe, stampfte mit den Füssen und beklatschte jede halbwegs gelungene Aktion seines Teams. Besonders gefeiert wurde der Brasilianer Reynaldo. Und das völlig zu Recht. Fast immer, wenn der begnadete Techniker und Dribbler an den Ball kam, herrschte höchste Alarmstufe im YB-Strafraum.
Hoarau wieder verletzt
Baku war für YB keine Reise wert. Statt sich über das Erreichen des ersten Saisonzieles zu freuen, leckte es eifrig Wunden. Neben den physischen Schmerzen gab es auch Spieler, die physische Schmerzen erlitten. Hoarau musste frühzeitig ausgewechselt werden, weil die alte Adduktorenverletzung wieder aufbrach.
Er wird am Sonntag in der Meisterschaft ganz bestimmt fehlen, wenn YB auswärts gegen die Grasshoppers anzutreten hat. An der Linie stehen wird im Letzigrund nochmals Harald Gämperle. Der Interimscoach wurde – wie übrigens auch Sportchef Fredy Bickel – nach dem Debakel von Baku nicht müde zu betonen, er könne dem Team keinen Vorwurf machen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Li ... y/13349737
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 10:01 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Wenn man gegen diesen Weltklasseverein aus Aserbeidschan 180 min. lang kein Tor schießt und mit einer Hypothek von 0:1 Rückspiel steigt, und dann im gesamten Spiel keinen Torschuss zustande bringt, hat man in der Euroleague leider nichts, aber auch wirklich nichts verloren.
Da braucht auch keiner was Schönzureden. Es ist einfach nur noch peinlich.
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Gonzo
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 17:24 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Diese Statistik sagt alles! Das Tragische daran ist ja, dass die Spieler nach einer solchen Darbietung vom Verein noch vehement in Schutz genommen werden, nach all dem was in den vergangenen Wochen passiert ist. Das nervt ungemein! 
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