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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 10:59 
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03.08.2013

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Das Team steht

YB-Sportchef Fredy Bickel krempelte das Kader in der Sommerpause fleissig um. Und weil sich ein Engagement von Wunschkandidat Almen Abdi, der bei Watford unterschrieb, zerschlug, sagt Bickel: «Wenn sich bei uns niemand verletzt, holen wir im Sommer keinen mehr.»

Gerade im zentralen Mittelfeld aber, wo Pascal Doubai bis zu Beginn der Rückrunde verletzt ausfällt, ist YB nicht besonders breit besetzt. Xavier Margairaz wäre hier eine Alternative, der ehemalige Nationalspieler sucht immer noch einen neuen Verein.

Fredy Bickel hat sich natürlich auch mit Mladen Petric beschäftigt. Der torgefährliche Stürmer ist auf dem Markt, er möchte in die Schweiz zurückkehren. «Aber derzeit macht ein Transfer Petrics zu uns keinen Sinn», sagt Bickel. «Wir sind in der Offensive sehr gut aufgestellt.» Der Konkurrenzkampf bei YB ist heftig.

Christian Schneuwly ist bisher nicht über Teileinsätze hinausgekommen, und es gibt immer wieder Gerüchte, wonach Schneuwly leihweise zum früheren Klub Thun zurückkehren könnte. YB-Trainer Uli Forte aber möchte den vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler behalten. «Schneuwly hat zuletzt nicht lange gespielt. Aber er ist nahe dran», sagt Forte.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20662894

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 08:16 
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04.08.2013

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Die FCZ-Connection bei YB

FCZ gegen YB – die Partie der Super League im Letzigrund steht dank Fredy Bickel unter besonderen Vorzeichen.

Dumm gelaufen, Fredy Bickel! Was aus der damaligen Sicht des FCZ-Sportchefs ein kluger Schachzug war, ist für den heutigen YB-Sportchef ein Stimmungstöter. Mit einem Vertrag bis 2016 hatte FCZ-Bickel vor anderthalb Jahren Verteidiger Loris Benito an die Zürcher gebunden – und damit YB-Bickel die Chance verbaut, das Talent nun nach Bern zu lotsen …

Doch Bickel wusste Rat. Er holte für die vakante Position des Linksverteidigers statt Benito einfach einen anderen früheren FCZler: Alain Rochat. Dieser ist nach Harry Gämperle, Erich Hänzi, Milan Gajic, Bert Theunissen und Steve von Bergen bereits die sechste YB-Verpflichtung mit FCZ-Vergangenheit, seit Bickel am 1. Januar dieses Jahres in Bern Sportchef wurde. «Ich glaube allerdings nicht, dass mir dies auf Seite des FC Zürich übel genommen wird», sagt Bickel. «Aber meine Tochter, eine riesige Anhängerin des FCZ, hat erzählt, wie die Fans in der Südkurve über mich schimpfen.» Der 48-Jährige beschwichtigt indes: «Ich habe keinen Zürcher kontaktiert, der noch unter Vertrag gestanden ist.»

Seine Strategie, auf frühere FCZ-Mitarbeiter zu setzen, ist nachvollziehbar. «Bei YB wurde von den Verantwortlichen immer Zeit eingefordert, um etwas aufzubauen. Aber genau dies wollten die
Investoren und auch die Fans nicht mehr hören. Ich wusste, dass bei YB der schnelle Erfolg gefragt war», sagt Bickel. «Ehemalige FCZler zu verpflichten, das war der einzig gangbare Weg. Leute zu holen, denen ich vertraue und die uns sofort weiterhalfen.» Typen, wie …

… Harry Gämperle. «Ihn verpflichtete ich, bevor feststand, wie der neue Cheftrainer heisst. Ich wusste, dass Harry kaum beim FCZ bleiben würde und ein Angebot von Hertha hatte. Es musste daher schnell gehen. Ich bin total überzeugt von seinen Qualitäten als Assistenztrainer. Seine grösste Stärke ist, dass er sich wenig daraus macht, wie er in der Öffentlichkeit angeschaut wird. Er handelt immer im Dienst des Teams.»

… Erich Hänzi. «Wir brauchen in Bern Leute, die etwas verkörpern. Die den Berner herüberbringen und Seriosität sowie Bodenständigkeit ausstrahlen. Es kann nicht sein, dass die besten Junioren nicht mehr zu YB, sondern zu den umliegenden Vereinen gehen. Erich ist U14-Trainer und Karrierebetreuer. Ein YBler durch und durch! Er beinhaltet mehr YB, als wir alle zusammen. Er ist ein Arbeiter wie Harry. Beide sind Typen, die im Hintergrund ehrliche Arbeit abliefern.»

… Milan Gajic. «Er ist ein hochanständiger, schüchterner und sensibler Typ. Er braucht lange, bis er jemandem vertraut. Wenn aber das Vertrauen da ist, dann öffnet er sich. Ich weiss über ihn viel mehr als über andere Spieler, mit denen ich jahrelang zusammengearbeitet habe. Er hat mich heute, an seinem freien Tag, schon viemal angerufen. Leider hat er sich in der Sommerpause verletzt. Er hat sich in Serbien einen Leichtathletiktrainer genommen, um an seiner Schnelligkeit zu arbeiten: Muskelfaserriss im Sprinttraining. In zwei Wochen sollte er wieder fit sein.»

… Steve von Bergen. «Im März habe ich Kontakt mit ihm aufgenommen, zuerst per SMS. Irgendwann hat er mir zurückgeschrieben, ich solle damit aufhören, er wisse jetzt, dass ich ihn wolle. Ich blieb hartnäckig. Ich habe Nuzzolo auf ihn angesetzt, um ihn zu bearbeiten. Er ist der Götti seines Kindes. Wölfli habe ich das Gleiche gesagt: ‹Wenn du in der Nati bist, setzt du dich neben Steve und redest mit ihm.› Von Bergen spricht unentwegt. Er hat schon beim FCZ die Welschen und die anderen zusammengebracht.»

… Alain Rochat. «Als sich herauskristallisierte, wie Trainer Uli Forte spielen wollte, dass er Spycher im Mittelfeld sah und nicht hinten links, mussten wir einen Linksverteidiger suchen. Das Profil war auf Rochat zugeschnitten. Ich hatte ihn zu YB und später zum FCZ geholt. Und jetzt wieder zu YB. Er hat viel Routine und Spielintelligenz, er kann auf verschiedenen Positionen spielen. Manchmal ist er der Welsche, der es mit etwas mehr Biss noch weiter gebracht hätte.»

… BERT Theunissen. «Ich habe ihn 1999 als Scout für YB verpflichtet. Als ich zum FCZ ging, nahm ich ihn mit. Als ich wieder zu YB wechselte, habe ich ihn erneut hierhergeholt. Theunissen beobachtet vor allem Junge in der Region. Ihn zeichnet das Auge aus. Beim FCZ war er mein Gewissen. Bevor ich einen Spieler verpflichtet habe, sagte ich zu Theunissen: ‹Schau ihn dir an.› Bert ist nicht immer so angenehm, nicht immer diplomatisch. An einem Wochenende sieht er zehn Spiele. Er notiert nichts, ruft dann am Montag an und beschreibt während Stunden jene Fussballer, die ihm aufgefallen sind.»

PS: Mit Aussenverteidiger Scott Sutter und Nachwuchstrainer Mario Raimondi sind weitere frühere FCZler bei YB tätig. Bickel sagt, im Moment sei kein weiterer Zuzug vom FCZ geplant.


http://www.sonntagonline.ch/ressort/sport/3127/

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 12:15 
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YB klingt schon wie GC

von Sandro Compagno - Seit zwei Monaten ist Uli Forte nun Trainer bei den Young Boys. Nach Bern nahm er nicht nur seine Arbeitswut und seinen unbedingten Siegeswillen mit, sondern auch die Sprache.

Kein Trainer der Schweizer Super League kann breiter grinsen als Uli Forte. Das hat einerseits gesichts-anatomische Gründe, Forte hat im wörtlichen Sinne eine grosse Klappe, aber nicht nur: 12 Punkte in 4 Spielen gewannen die zuletzt notorisch erfolglosen Young Boys unter dem neuen Trainer. Schon drei mehr als der erste Verfolger Luzern, vier mehr als der ewige Titel-Favorit FC Basel. Entsprechend ist die Stimmung bei Gelb-Schwarz.

Sie ist vergleichbar mit jener, die Forte letzte Saison auf den GC-Campus brachte. Auch dort hatte der 39-Jährige eine verunsicherte Mannschaft übernommen und zu ungeahnten Höhenflügen geführt. Auch dort, indem er seine Mannschaft um eine defensive Achse aufbaute, an der er unbeirrbar festhielt: Grichting, Vilotic und Salatic hiess die Achse bei GC, Von Bergen, Spycher, Costanzo sind heute bei YB für die Absicherung, Organisation und den ersten Pass zuständig.

«Die Tabelle interessiert keine Sau»

Und noch etwas ist vergleichbar mit dem Grasshopper Club, Ausgabe 2012/13: die Sprache. Der Immigrantensohn mit Wurzeln tief im Süden Italiens hat nicht nur sein breites Züri-Deutsch von der Limmat in die Bundesstadt mitgenommen, sondern auch die Wortwahl. Einige Beispiele nach dem 3:1-Sieg gegen den FC Zürich:

- Zum Spiel: «Das Resultat täuscht. Wer das Spiel gesehen hat, der wird bestätigen, dass wir Glück hatten.»

- Zum perfekten Saisonstart: «Wir wissen, wo wir herkommen.»

- Zu Platz 1 in der Super League: «Die Tabelle interessiert keine Sau.»

- Zum nächsten Spiel gegen Aufsteiger Aarau: «Es gibt keinen Grund für meine Spieler, jetzt abzuheben. Sonst zeige ich die Tabelle der letzten Saison.»

Auch Bickel betet das Forte-Mantra

Forte ist viel zu intelligent, als dass ihm das passieren würde. So wie Forte Fussball spielen lässt, so spricht er auch: den Ball immer flach am Boden haltend. Auch das YB-Umfeld hat des Trainers «Neusprech» übernommen. «Wir schauen von Spiel zu Spiel», sagt Stürmer Michael Frey nach dem 3:1 in Zürich. «Am besten schauen wir gar nicht auf die Tabelle. Man darf nicht vergessen, woher wir kommen», betet Sportchef Fredy Bickel das Mantra nach. Und: «Jedes Spiel ist ein Härtetest.»

Der nächste folgt am kommenden Samstag gegen den FC Aarau. «Wir schauen nur Spiel für Spiel», wehrt Michael Frey (zu frühe) Fragen nach dem Saisonziel ab. Mit 12 Punkten aus 4 Spielen sind die Young Boys so gut wie letztmals 1959 in die Saison gestartet. Das Ziel von Michael Frey am Samstag in Aarau ist klar: «5 Spiele, 15 Punkte...»


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... C-31795035

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 16:55 
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YB drohen Probleme von innen

Hallo zusammen

Die gelb-schwarze Erfolgswelle, die momentan durch die RSL wogt, hat ihren Ursprung in verschiedenen Zuflüssen. Ein Faktor, der gerne vergessen geht, ist die Rückkehr Christoph Spychers. Er ist ein Leader auf und neben dem Platz, gibt der Mannschaft die nötige und viel zitierte Stabilität. Sein Fehlen in der gesamten letzten Rückrunde machte sich ebenso bemerkbar wie seine Rückkehr auf den Rasen zum Start der aktuellen Saison.

Dann hat Uli Forte ein Versprechen gehalten. Er garantierte vor der Saison, seinen ehemaligen und neuen Schützling Moreno Costanzo wieder aufbauen zu wollen. Dies ist wenig überraschend gelungen. Costanzo, der sowohl unter Christian Gross wie Martin Rueda für meinen Geschmack zu sehr zum Zuschauer degradiert worden war, kann sein offensives Potential wieder voll abrufen und setzt offensiv die nötigen Impulse.

Zu guter Letzt haben die Berner bislang auch das nötige Wettkampfglück - man denke nur an den nicht gegebenen Elfmeter am vergangenen Sonntag in der Startviertelstunde gegen den FC Zürich.

Die Folgen dieser Fakten sind ein dominanteres YB, das offensiven Fussball zelebriert und damit Erfolg hat. Dies schlägt sich nicht nur in einer makellosen Bilanz und der Leader-Position in der Tabelle nieder, sondern auch in wieder besser besuchten Spielen. Die Stimmung im Stadion schwappt auf die Spieler über und motiviert sie zusätzlich. Läuft es nicht, dann prasseln Pfiffe und Schmährufe auf die Fussballer nieder, das hemmt und verhindert Kreativität. Wenn es aber läuft, dann geht alles leichter und unbekümmerter. Dies ist momentan bei YB der Fall.

Was ich nicht gelten lassen will, ist der Einwand, YB habe mangels Europacup-Qualifikation einen Vorteil, zumindest nicht so früh in der Saison. Klar, die Vorbereitung verläuft ruhiger, man kann sich auf Meisterschaft und Cup konzentrieren. Doch dies wird sich erst im weiteren Verlauf der Saison niederschlagen. GC und Basel hatten je erst ein Qualifikationsspiel zu absolvieren, nur Thun musste schon öfter ran.

Dass man europäisch nicht dabei ist, kann ein Nachteil sein. So droht dem Trainer Ungemach von jenen, die bislang nur auf der Bank Platz nehmen durften. Ich denke da beispielsweise an einen Alain Rochat. Moderne Clubs unterhalten Kader von 22 bis 24 Spielern auf RSL-Niveau und die wollen Einsätze. Ist man in mehreren Wettbewerben aktiv, dann bietet sich dem Trainer öfter die Gelegenheit, zu rotieren und seine Spieler bei Laune zu halten, als wenn man lediglich in der Meisterschaft und im Cup engagiert ist.

Uli Forte hat Recht, bis jetzt immer mit derselben Mannschaft gespielt zu haben. Gerade zu Begin der Saison ist es wichtig, ein Gefüge, ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen. Mit der Zeit aber wird er rotieren müssen, sonst werden die Ersatzspieler unzufrieden und es gibt intern Probleme.

Dass YB bislang gegen eher einfache Gegner ran "durfte" und nur vom Spielplan profitiert, ist ein Trugschluss. Solche Spiele muss man erst mal gewinnen - GC hatte gegen Lausanne grosse Mühe und kam nicht über ein torloses Remis hinaus. Der Sieg über den FCZ hat gezeigt: Auch wenn Fortes Team die Punkte hart erkämpfen muss, ist es in der Lage, zu bestehen.

Darum ist für mich auch die anstehende Partie gegen Aarau die nächste grosse Prüfung und nicht erst die Serie von Spielen gegen GC, Basel und Luzern. Warum? Als Aufsteiger können die Aargauer befreit aufspielen, YB steht als ungeschlagener Leader unter Siegzwang. Gegen grosse Kaliber wie die Grasshoppers und den FCB werden die Spieler sowieso genügend motiviert sein.

Georges Bregy


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 18:37 
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Die Stimmung im Stadion schwappt auf die Spieler über und motiviert sie zusätzlich. Läuft es nicht, dann prasseln Pfiffe und Schmährufe auf die Fussballer nieder, das hemmt und verhindert Kreativität. Wenn es aber läuft, dann geht alles leichter und unbekümmerter. Dies ist momentan bei YB der Fall.

ein richtiger fux, dieser bregy. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 09:34 
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06.08.2013

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Effizient wie ein Spitzenteam

Bei YB ist die Stimmung nach dem Traumstart mit vier Siegen prächtig. Die Vereinsverantwortlichen aber bleiben bescheiden. Sie wollen die Tabelle ignorieren.

Die Ausgabe der «Aargauer Zeitung» vom Montag dürfte den Entscheidungsträgern bei YB kaum gefallen haben. «Die Geburt eines Meisterteams?», titelte das Blatt und lobte die Young Boys sehr. Das Fragezeichen wirkte wie Dekoration. Der Traumstart von YB mit vier Siegen war ein Ausrufezeichen des Berner Klubs und hat grosse Hoffnungen im Anhang geweckt – und Beobachter wie Medien beeindruckt. Und: Die im Europacup engagierte Konkurrenz (Basel, GC, Zürich, Thun) büsste am Wochenende erneut Punkte ein. «Es kann ein Vorteil sein, müssen wir unter der Woche keine internationalen Partien bestreiten», sagt YB-Trainer Uli Forte. Der FCZ zum Beispiel verzichtete aus Rotationsgründen am Sonntag bei der 1:3-Niederlage gegen YB auf mehrere wertvolle Stammkräfte wie Nationalstürmer Mario Gavranovic in der Startformation.

Zverotic bleibt bis 2016 bei YB

Gestern Montag verlängerte der montenegrinische Nationalspieler Elsad Zverotic seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2016. Die Stimmung bei YB ist gerade prächtig, klar, und doch mag keiner im Verein etwas von Schlagzeilen hören, in denen die Wörter «Meister» und «Titel» vorkommen. Forte meint, es sei am besten, gar nicht auf die Rangliste zu schauen. «Sonst zeige ich den Spielern die Tabelle der letzten Saison.» Da stand YB am Ende auf Rang 7.

Weil die Young Boys überzeugen und es auch die Spielleiter gerade gut mit den Bernern meinen, reiht das Team Sieg an Sieg. Sportchef Fredy Bickel meint, es habe viele gute Phasen gegeben. «Aber es gab immer auch wieder schwächere Minuten. Wir müssen noch konstanter werden.»

Der FC Sion als Mahnmal

Manche finden, YB habe am Sonntag in Zürich wie ein Spitzenteam gespielt. Oder vielleicht, um die YB-Verantwortlichen nicht zu sehr zu erschrecken: Sie spielten, wie ein Spitzenteam spielen würde. Effizient, kaltblütig, solidarisch, souverän. Ein brillanter Saisonstart jedoch hat wenig zu bedeuten. Letztes Jahr etwa thronte Sion nach sechs Runden und einem 1:0-Sieg gegen YB mit 16 Punkten auf Rang 1. Die Young Boys haderten nach jener Niederlage mit dem Referee. Und Sion beendete die Saison nach rund 20 Totomatkrisen und fünf Trainerwechseln als Sechster.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17922588

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 10:40 
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05.08.2013

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YB-Meisterträume: Legenden halten Ball flach

BERN. Der YB-Express rollt unaufhaltsam voran. Ob Bregy, Schneiter oder Sermeter: YB-Urgesteine warnen vor Euphorie.

4 Spiele, 4 Siege: YB grüsst als Leader von der Tabellenspitze. Der gelungene Auftakt freut auch YB-Legenden von früher: «Im Moment macht es einfach unheimlich Spass, der Mannschaft zuzuschauen», sagt etwa Lars Lunde (49), der in der letzten Meistersaison 1986 Torschützenkönig wurde. Heinz Schneiter holte ab 1957 gleich vier Meisterkübel am Stück. Damit auch Uli Forte diese Saison einen Titel holt, gibt er folgenden Tipp: «Alle müssen weiter am gleichen Strick ziehen, sowohl innerhalb der Mannschaft wie auch innerhalb des Vereins. Dann kommt es gut diese Saison.»

Georges Bregy (55)
«Was YB bisher gezeigt hat, ist sensationell. Man merkt, dass Uli Forte schnell einen guten Draht zu seinen Spielern gefunden hat und seine Philosophie bei der Mannschaft ankommt. Das Team strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Die Saison ist aber noch sehr jung – die aktuelle Tabelle ist daher mit Vorsicht zu geniessen. Mindestens den 2. Rang traue ich YB aber schon zu. Ihr Vorteil könnte sein, dass sie heuer keine Doppelbelastung haben.»

Bregy holte 1986 mit YB den letzten Meistertitel.

Heinz Schneiter (78)
«Der erfolgreiche Start in die Saison stimmt mich zuversichtlich – mit den vier Siegen ist aber noch nichts erreicht! Deshalb sollte jetzt auch niemand schon wieder vom Titel reden. Entscheidend ist, dass weiterhin alle am gleichen Strick ziehen – sowohl innerhalb der Mannschaft als auch innerhalb des Vereins. Grundsätzlich habe ich aber ein sehr gutes Gefühl. Die gestärkte Verteidigung gibt der Mannschaft enorm Sicherheit.»

Schneiter holte mit YB 1957–1960 vier Meisterkübel in Folge.

Gügi Sermeter (39)
«Als Ex-YB-Spieler freue ich mich riesig über den super Saisonstart von YB! Momentan ist eine völlig verwandelte Mannschaft am Werk – sie ist laufstark, aggressiv, hungrig und effizient. Die neue Hierarchie im Team scheint die Spieler zu beflügeln. Es wäre aber unangebracht, jetzt bereits von Titeln zu sprechen. Die YB-Spieler sollen den tollen Lauf jetzt einfach geniessen. In Bern weiss man ja, wie schnell Seifenblasen platzen.»

Sermeter feierte mit YB 2001 den Aufstieg in die Super League.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. August 2013, 09:27 
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13.08.2013

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Bickel mahnt in der Euphorie bei YB

In der Länderspiel- und Cuppause steht YB als souveräner Leader der Liga da. Aber bei den Young Boys mag man das M-Wort gar nicht.

ie zwei Wochen Spielpause in der Super League kommen für YB ungelegen, am Samstag treten die Berner in der 1.Cuprunde beim Zweitligisten Veyrier an. Es läuft in der Liga gerade fantastisch, die Verfolger Luzern, GC und Basel liegen 5, 6 und 7 Punkte zurück. Es ist ein Traumstart für die Young Boys mit 15 Toren und 15 Punkten in den ersten fünf Partien. «Es gab viele gute Phasen», sagt Trainer Uli Forte, «aber es lief nicht immer rund. Wir müssen uns verbessern, sonst wird es gegen die Topteams schwierig.»

Es ist nicht bekannt, ob Sportchef Fredy Bickel den Angestellten, Betreuern und Spielern der Young Boys verboten hat, das M-Wort in den Mund nehmen. Aber jedenfalls herrscht in diesen Freudenwochen bei YB eine seltsame Zurückhaltung, wenn es um das Thema Meisterschaft geht.

Die starken Gegner kommen

Bickel sagt nach dem 4:0-Sieg in Aarau: «Es ist viel zu früh, um von Titeln zu reden.» Und dann erklärt er wieder: «Wir dürfen nicht vergessen, wie es uns im Frühling ging. Da lagen wir am Boden.»

Fredy Bickel zeichnet vieles aus, vor allem ein ausgezeichnetes Gespür für Leute, Launen, Lagen. Er weiss die Situation einzuschätzen und meint: «Wir dürfen nicht den Fehler machen, jetzt nachzulassen. Die gefährlichen, besten Gegner kommen doch jetzt erst.» Er nennt GC, Basel, Luzern und St.Gallen. Es sind – zufälligerweise – die vier verbleibenden YB-Gegner im ersten Saisonviertel. «Nach diesen Spielen wissen wir besser, wie weit und wie stark wir wirklich sind», sagt Bickel. «Aber auch danach dauert die Saison noch lange.»

Unruhe in Basel

Ein Blick auf die letzten Jahre beweist, dass ein Blitzstart in die Saison nicht zwingend zum Erfolg führen muss. Im Gegenteil: Zuletzt stürzten Teams, die nach fünf Spieltagen an der Spitze der Super League rangierten, regelmässig teilweise krass ab (siehe Bildstrecke).

Und der Primus FCB ist sowieso als Langsamstarter bekannt. In diesem Jahr aber scheinen die Probleme in Basel etwas tiefer zu liegen, als Beispiel sei die Unruhe um Raul Bobadilla erwähnt. Der Angreifer ist derzeit bloss zweite Wahl – und ihm droht eine heftige Strafe, weil er viel zu schnell im Auto unterwegs war. Zudem gibt es auch wieder Transfergerüchte um Leistungsträger Valentin Stocker, den es in die Bundesliga ziehen könnte.

Riesenvorsprung im Jahr 2009

Bei YB bleibt man gelassen. «Basel ist das beste Team der Schweiz», sagt Sportchef Bickel unbeirrt. «Daran ändern ein paar Wochen nichts.» Zudem wissen die Young Boys aus eigener leidvoller Erfahrung, wie man einen Vorsprung gegen den FCB verspielen kann. Vor vier Jahren beispielsweise führte YB nach dem 8.Spieltag – und einem 2:1-Sieg in Basel – mit 22 Punkten bereits mit neun Zählern Vorsprung auf Luzern.

Der FCB lag sogar schon 13 Punkte zurück, sicherte sich aber am Ende einer turbulenten Saison mit dem 2:0-Erfolg in der Finalissima in Bern gegen YB dennoch die Meisterschaft. Es war der erste von mittlerweile vier Titelgewinnen in Serie.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15410479

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. August 2013, 12:30 
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saison 09/10 - sieht ja fast aus wie nach einem déjà-vu! :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. August 2013, 08:39 
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1898 hat geschrieben:
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saison 09/10 - sieht ja fast aus wie nach einem déjà-vu! :shock:




vielleicht aber auch wie in der saison 07/08? :headbang:


statistiken sind eine nette spielerei und sehr unterhaltsam mehr aber auch nicht.

:fightwin:

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„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


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