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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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springtime87
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 15:03 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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Das MUSS! eine Antwort der Fans geben am Samstag!
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Claude
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 15:10 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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springtime87 hat geschrieben: Das MUSS! eine Antwort der Fans geben am Samstag! WORD
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Grizzly
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 16:18 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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jaja, herr rhis, da wird yb mit einem auto verglichen und niedermaier ist eines der beiden unausgewuchteten räder. schöne verglich ...momou ach ja, welches ist das andere rad? eventuell petkovic, oder doch baumann?
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Marc
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 17:01 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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ich weiss nicht genau warum man niedermaier offenbar freigestellt hat. ich weiss aber, dass er für yb in den letzten jahren grosses geleistet hat.
vielen dank und weiterhin alles gute.
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 08:29 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 08:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 10.08.2010 Der Machtkampf ist entschiedenStefan Niedermaier ist letztlich auch an internen Eitelkeiten gescheitert. Benno Oertig zum Beispiel war er zu mächtig. Wenn man das überraschende und schwer nachvollziehbare Ende des erfolgreichen und fast überall beliebten Stefan Niedermaier bei YB zumindest in Ansätzen begreifen will, muss man wissen: In dieser schmutzigen Geschichte geht es viel um Eitelkeiten und Eifersüchteleien, es geht um Macht und Einfluss, und natürlich geht es ums Geld. Das Verhältnis zwischen Benno Oertig, Verwaltungsratspräsident des Stade de Suisse, und Niedermaier war schon seit geraumer Zeit belastet. Oertig wäre gerne mehr und stärker in den Schlagzeilen gestanden, während der akribische Arbeiter Niedermaier jegliche Selbstdarstellung ablehnte – sich aber im Stade de Suisse und bei YB durchaus machtbewusst und clever ein Imperium aufbaute. Posse um Istanbul-ReiseBenno Oertig störte die gewaltige Präsenz Niedermaiers. Nicht nur auf Golfplätzen lästerte er immer stärker und oftmals relativ scharf gegen den YB-CEO. Und vielleicht hat eine lächerlich anmutende Episode in der letzten Woche das Fass zum Überlaufen gebracht – ausgerechnet rund um den möglicherweise grössten Erfolg in der YB-Geschichte. Die Investoren – die bei Auslandreisen noch nie dabei waren und sowieso wie Andy Rihs nicht stark an Fussball interessiert sind – wurden von Niedermaier nicht gefragt, ob sie im Charterflugzeug mit nach Istanbul reisen wollten. Die Young Boys siegten am letzten Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation 1:0 bei Fenerbahçe und wurden teilweise als «Helden von Istanbul» bezeichnet. Im Scheinwerferlicht stand (eher widerwillig) auch Niedermaier – nicht aber Oertig. Der Erfolg am Bosporus beschert YB durch die Europa-League-Teilnahme mindestens Einnahmen von 6 Millionen Franken, bei einer Qualifikation für die Champions League könnten es sogar bis zu 30 Millionen werden. Und auch aus Transfers afrikanischer Fussballer hat YB in den letzten Jahren über 20 Millionen Franken eingenommen. Der Verein hat sich mit über 15'000 Mitgliedern und über 22'000 Zuschauern im Schnitt als Spitzenklub etabliert, aber Oertig und seinen Kollegen fehlten die Titel. In einer Brandrede beim Saisonabschiedsessen im Mai im Bundeshaus erklärte Benno Oertig den Spielern und Angestellten des Vereins und des Stadions seinen Unmut. Auch da liess sich erahnen, dass die Konstellation Oertig/Niedermaier nicht unbedingt ein Ausbund an Harmonie darstellt. Rücktritte im YB-BeiratMöglicherweise fühlte sich Niedermaier, der sich gestern nicht äussern wollte, ein bisschen zu sicher, ihm gelang ja auch vieles, beinahe alles. Als Gerüchte über eine Absetzung Niedermaiers auftauchten, soll der YB-CEO am Sonntag offenbar bei Oertig nachgefragt haben, was daran sei. Dabei sei Niedermaier versichert worden, es passiere nichts ehe er wenige Stunden später stillos abserviert wurde. Für Niedermaier dürfte es jetzt auch darum gehen, finanziell keinen Schaden zu erleiden, darum wird er sich zu den unschönen Vorgängen eher nicht äussern. Als Berater, wie es gestern hiess, wird er kaum für die Verantwortlichen arbeiten. Seine brutale Entmachtung hat viele Freunde und Partner des Vereins schockiert, es gibt prominente YB-Beiräte, die noch gestern demissionierten. «Der Beirat wird am Samstag vor dem Heimspiel gegen Xamax von Benno Oertig und Ilja Kaenzig aus erster Hand über die Gründe informiert», erklärt Charles Beuret, der Vorsitzende des Beirats. Auch bei den meisten Fans stand der joviale Niedermaier hoch im Kurs. Er hat es möglicherweise versäumt, im sportlichen Bereich einen starken Mann zu installieren, doch mit Trainer Vladimir Petkovic, Sportchef Alain Baumann und Chefscout Stéphane Chapuisat ist diese Abteilung besser aufgestellt als beim Amtsantritt Niedermaiers. Stimmung im Verein und in den Büros waren ausgezeichnet, doch durchs Stade de Suisse dürfte in Zukunft ein kühler Wind wehen. Und: Es wird nicht nur personelle Veränderungen geben, möglicherweise gehört auch der Kunstrasen in Bern bald der Vergangenheit an. Ein letztes Mal ärgern müssen wird sich Benno Oertig am Donnerstag bei der YB-Filmpremiere am Open-Air-Kino auf der Grossen Schanze. Im Stück «Meisterträume» ist Stefan Niedermaier eine Hauptfigur. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Der-Machtkampf-ist-entschieden/story/30609918?dossier_id=449
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 08:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 10.08.2010 Der «starke Mann von YB» muss den Verein verlassenAn der Spitze des Berner Fussballklubs YB kommt es zu einer überraschenden Personalrochade: Stefan Niedermaier, der bisherige CEO vom Stade de Suisse, geht. Einen Tag nach dem ersten Saisonsieg der Young Boys schlug die Meldung an einer sehr kurzfristig einberufenen Pressekonferenz ein wie eine Bombe: Der beliebte CEO Stefan Niedermaier, der YB seit 2005 wieder salonfähig gemacht hat, muss nach erfolgreicher Arbeit gehen. Unter dem 48-jährigen Thuner stieg der Jahresumsatz von 28 auf zuletzt 38 Millionen Franken, die Anzahl Saisonkarten auf 15'200 und das Ansehen der Berner Traditionsmannschaft massiv. Ilja Kaenzig tritt die Nachfolge von Stefan Niedermaier an. Über die Gründe von Niedermaiers sofortiger Absetzung kann nur gerätselt werden. Insider sprechen von einem Machtkampf, den Niedermaier gegen Verwaltungsrats-Präsident Benno Oertig verloren hat. Offiziell erfolgte die Trennung, branchenüblich formuliert, «in gegenseitigem Einvernehmen». Niedermaier stehe noch sechs Monate als Berater zur Verfügung, wurde bekannt gegeben. Die Stadionbetreiber würdigten seine Verdienste als Geschäftsführer. Niedermaier habe 2005 die Aufbauphase eingeläutet und nun «positiv abgeschlossen», hiess es. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Der-starke-Mann-von-YB-muss-den-Verein-verlassen/story/24854184?dossier_id=449
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 10.08.2010 Schock und Trauer bei den YB-Angestellten Auch viele Angestellte der Young Boys und des Stade de Suisse haben mit Unverständnis auf die Ereignisse reagiert. Erst am Sonntagabend wurden die letzten Details zwischen den Stadioninvestoren um Benno Oertig und dem neuen YB-Chef Ilja Kaenzig im Kursaal-Restaurant in Bern besprochen. Um 20 Uhr stiess YB-Trainer Vladimir Petkovic nach dem 2:1-Sieg bei GC zur Runde und wurde über den Machtwechsel im Verein informiert. «Mir tut es leid für Stefan Niedermaier, ich habe gut und gerne mit ihm gearbeitet», sagt Petkovic. «Aber im Fussball kann es schnell gehen. Diese Veränderungen dürfen unsere Arbeit nicht belasten. Wir stehen vor interessanten und sehr spannenden Wochen.» Spieler waren auf AareUm 9.30 Uhr am Montagmorgen wurde Stefan Niedermaier an der schon lange festgelegten Verwaltungsratssitzung (die jetzt nur noch aus dem Traktandum «Freistellung Niedermaier» bestand) über seine Entlassung informiert. Eine halbe Stunde später erfuhren die Abteilungsleiter im Stade de Suisse vom Umsturz und um 10.30 Uhr alle anderen Mitarbeiter. Einige Angestellte reagierten mit grosser Trauer und sogar Tränen. Jene YB-Spieler schliesslich, die nicht mit nationalen Auswahlen unterwegs sind, unternahmen gestern eine Bootsfahrt auf der Aare – sie wurden von Trainer Petkovic beim Mittagessen orientiert. Sie reagierten teilweise geschockt, denn Niedermaier war auch bei der Fussball spielenden Belegschaft sehr beliebt. Christoph Spycher beispielsweise erklärte bei seiner Vorstellung im Sommer, Stefan Niedermaier sei ein Hauptgrund für seinen Wechsel zu den Young Boys. Spannend zu beobachten wird sein, wie es im sportlichen Bereich jetzt weitergeht. Sportchef Alain Baumann sagte ebenfalls, es würde ihm sehr leid tun für Stefan Niedermaier: «Wir sind alle überrascht worden.» Jobgarantie für PetkovicWeil Kaenzig auch als Fussballexperte geholt wurde, dürfte der neue Mister YB im fussballerischen Bereich viel mitreden wollen. Kaenzig sagt aber resolut: «Meine Stelle wird übergeordnet sein. Wir wollen die beiden Bereiche YB und Stadion wieder klarer trennen. Ich werde dem Sportchef nicht in die Tagesarbeit reinreden.» An dieser Aussage darf man jedoch gewiss berechtigte und grosse Zweifel anbringen. Gar eine Jobgarantie spricht Kaenzig dem Trainer aus: «Vladimir Petkovic ist ein sehr talentierter, sehr guter Trainer. Natürlich braucht er Erfolg. Aber wir wollen mit ihm noch lange arbeiten.» Als Kolumnist hatte «Blick»-Sportchef Kaenzig in den letzten Monaten nicht immer positiv über den YB-Coach geschrieben («Lob gebührt nicht Petkovic»). Kaenzig will sich am Donnerstag, wenn alle Nationalspieler zurück in Bern sind, dem Team vorstellen – erstmals seit Jahrzehnten, auch das wurde am Montag bekannt, besitzt YB ja aktuell sogar drei Schweizer Auswahlspieler (Marco Wölfli, François Affolter, Moreno Costanzo). Aber wen kümmerte das gestern noch gross? http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Schock-und-Trauer-bei-den-YBAngestellten-/story/13895880
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 09:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 10.08.2010 Risikofreudige Investoren YB lässt den Chef-Verkäufer fallenStefan Niedermaier hat in den letzten Jahren als Stadion- und YB-CEO enorm viel Macht auf sich konzentriert. Sein Leistungsausweis im kommerziellen Bereich ist beachtlich. Er trieb die Vermarktung sowie die Zuschauerzahlen im Stade de Suisse in ungeahnte Höhen, verankerte und vernetzte den Klub in Bern und war als kraftvoller, vereinnahmender und zuweilen hemdsärmeliger PR-Vertreter unterwegs. Parallel dazu näherte sich YB sportlich der nationalen Spitze, zementierte zwar mit zwei verlorenen Cup-Finals und mit dem gegen Basel vergeigten Saisonfinish 2010 die Rolle als Nummer 2, ist aber auf gutem Weg und steht gegen Tottenham immerhin am Portal zur Champions League. Der Berner Niedermaier kam 2005 als Branchenfremder in den Fussball. Er lernte schnell. Ein Manko war, dass er im sportlichen Bereich keine starke Figur neben sich duldete. So lief letztlich jeder (Transfer-)Entscheid über den Tisch Niedermaiers. In das «Fussball-Vakuum» sprang der Spielervermittler Jean-Bernard Beytrison, zu dem Niedermaier einen engen Draht legte. Beytrison, der schon lange das halbe YB-Team zu seiner Kundschaft zählt, gilt seit geraumer Zeit als «Schatten-Sportchef» von YB. Eine solch enge Verbindung und Macht-Bündelung sind gefährlich, aber der Spielervermittler füllte YB mit Millionentransfers wie dem Seydou Doumbias den Kassenschrank und erstickte die Kritik im Keim. Dass die Stadion-Investoren Niedermaier trotz dessen Leistungsausweis entlassen, deutet auf einen Machtkampf hin, dem nun der CEO geopfert wurde. Eigentlich hätte es aber für YB nur einen Weg gegeben: den Verkäufer Niedermaier zwingend halten – und ihm einen Sportmanager, ein zweites Alphatier, zur Seite stellen. Ilja Kaenzig hat zweifellos einen guten, in der Bundesliga erworbenen Ruf, den er als Publizist mit zweifelhaften Kolumnen in einer Gratiszeitung und sonstigen Kommentaren in den letzten Monaten allerdings etwas ramponiert hat. Im Moment scheint YB jedoch mehr Niedermaier zu verlieren, als Kaenzig zu gewinnen. Die Stadion-Investoren nehmen viel Risiko. Die Zukunft wird zeigen, ob zu viel. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/risikofreudige_investoren_1.7157936.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. August 2010, 09:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 10.08.2010 Kein Kommentar von Stefan NiedermaierFünf Jahre war Stefan Niedermaier als CEO beim Stade de Suisse und bei YB am Ruder. Sein Abgang kommt überraschend. Im Moment schweigt er dazu. Stefan Niedermaier war seit 2005, dem Eröffnungsjahr des Stade de Suisse, der «starke Mann von YB». Über die Hintergründe seines Abgangs, von dem er erst gestern erfuhr, wurde zunächst nichts bekannt. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte er gestern nur, er könne keinen Kommentar abgeben. Unter dem 48-jährigen Thuner stieg der Jahresumsatz von 28 auf 38 Millionen Franken, die Anzahl Saisonkarten auf 15 200 und das Ansehen von YB stark. Über die Gründe seiner Absetzung kann darum nur gerätselt werden. Er soll der neuen Führung noch sechs Monate als Berater zur Verfügung stehen. Seine weitere Zukunft ist offen. Eine unglückliche Figur machte die Stade de Suisse (SdS) AG im Zusammenhang mit einem Vermarktungsvertrag, den Niedermaier vorzeitig auflöste. 2009 kam es deshalb zu einem Gerichtsprozess, den die SdS vor dem Handelsgericht verlor und vor Bundesgericht ziehen wollte. Laut Thomas Wernli, Mitinhaber der betroffenen V+F AG, kam es letzte Woche zu Gesprächen, die zu einer aussergerichtlichen Einigung führen sollen. Noch nach dem siegreichen Spiel gegen Fenerbahçe letzte Woche war Niedermaier guter Dinge. Die lukrative Qualifikation für die Playoffs der Champions League bewahrte den BSC Young Boys nach dem schlechten Saisonstart in der Meisterschaft vor aufkommender Kritik und Krisenstimmung. Jetzt komme bei YB etwas in Bewegung, sagte Niedermaier. Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) sagte auf Anfrage, an der Erfolgsgeschichte des Stadions habe Niedermaier zweifellos seinen Anteil. Die Hintergründe des Abgangs kenne er jedoch nicht. (mdü/cbl/pp/sda) http://www.derbund.ch/bern/Kein-Kommentar-von-Stefan-Niedermaier/story/24129922
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