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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2005, 13:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 20.4.2005
Swisscom Cup, 2. Halbfinal
FCZ oder YB: Wer löst das Cupfinal-Ticket?
ZÜRICH – Im Zürcher Letzigrund wird heute (20.15 Uhr/live auf SF 2) das zweite Cupfinal-Ticket vergeben. Findet der FCZ den Weg nach Basel oder bleiben die Zürcher im YB-Beton hängen?
In den bisherigen beiden Heimspielen gegen die Berner wurde der FCZ jeweils klassisch ausgekontert. Waren die Letzi-Löwen beim 2:3 in der Vorrunde nach einem 2:0-Vorsprung etwas zu übermütig, fielen sie beim 0:5 im Frühling regelrecht auseinander.
Einzig zum Auftakt gegen Schaffhausen konnte der Stadtklub im neuen Jahr auf heimischem Terrain gewinnen. Das liegt auch an den Gäste-Teams. Trainer Favre: «Es ist für uns zu Hause schwieriger, weil die Gegner häufig nur abwarten.»
Vom 0:5 am 13. März hätten sie nicht mehr gesprochen, erklärte der Romand in FCZ-Diensten. Er habe den Spielern ein Video «mit positiven Sachen» gezeigt. Die Aufstellung wird allerdings einmal mehr vor allem von der langen Liste der Abwesenden diktiert.
In der Abwehr könnte Schneider links aussen auf die Position des gesperrten Cesar rücken. Schneiders Platz in der Innenverteidigung würde Stahel übernehmen. Denkbar ist aber auch eine Variante mit Tararache im Abwehrverbund und Dzemaili im Mittelfeld.
Im Angriff steht Favre mit dem schnellen Keita nur ein einziger etatmässiger Stürmer zur Verfügung, Ilie ist nach seinen gelben Karten gegen die Kickers Luzern und Bellinzona gesperrt.
YB-Coach Bidu Zaugg hat bei den Stürmern derweil die Qual der Wahl. Der 13-fache Saisontorschütze Chapuisat muss wohl auf der Bank Platz nehmen. Für ihn dürften Neri und De Napoli beginnen.
Dass Captain Disler in die Startformation zurückkehrt, ist nur zu erwarten, falls Carreño ausfallen sollte. Weil mit Rochat und Steinsson schon zwei Linksfüsser aufgestellt sind, bleibt dem Zürcher Oberländer wohl nur die Reservebank.
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2005, 14:32 |
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Gonzo
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2005, 23:20 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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In Zürich spielte leider ein YB welches keineswegs motiviert war in den Cupfinal zu kommen. Richtigerweise sind sie ausgeschieden.
Gratulation Herr Hotz und Herr Fischer!

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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 00:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 20.4.2005
Der FC Zürich im x-ten Anlauf
Nach 3:1-Sieg gegen desorientierte Young Boys im Cup-Final
Der FC Zürich hat sich als zweites Team nach Luzern für den Cup-Final qualifiziert. Er bezwang im Letzigrund die Young Boys 3:1. Matchwinner war Alhassane Keita, der in der 86. Minute das entscheidende Tor schoss. Bereits das 2:0 hatte der Stürmer aus Guinea erzielt. Der Cup-Final zwischen Luzern und dem FCZ findet am Pfingstmontag im Basler St.-Jakob-Park statt.
bir. Zuerst deutete im Letzigrund wenig auf einen packenden Cup-Abend hin. Dies änderte sich erst, als Daniel Gygax unmittelbar nach der Pause mit dem 1:0 das Spiel «öffnete». Dass danach die Spannung fast bis am Schluss erhalten blieb, war zweierlei zuzuschreiben: Zum einen verpasste der FCZ-Stürmer Keita viel zu viele Torchancen, ehe ihm noch zwei Teffer glückten. Zum anderen weckte Urdaneta die verunsicherten Berner Young Boys mit dem aus dem Nichts fallenden 1:2 in der 75. Minute. Der Sieg der Zürcher und deren Einzug in den Cup-Final am Pfingstmontag gegen den FC Luzern war letztlich verdient, sie waren dem Gegner spielerisch überlegen und schufen sich Torchancen, um zwei, drei Spiele zu gewinnen. Aber auch der FC Zürich bekundete Mühe, in die Gänge zu kommen.
Durchzogenes Fazit vor der Pause
Es war kalt, und während des ganzen Abends ging über dem Letzigrund der Regen nieder. Das Geschehen auf dem Rasen passte sich sozusagen den Umständen an. Schönes war auch in sportlicher Hinsicht während der ersten Hälfte selten zu sehen, und so kam man schon zur Pause nicht umhin, ein durchzogenes Fazit zu ziehen. Die Berner, geprägt von Niederlagen in der Meisterschaft, die den Verein 100 Tage vor dem Einzug ins neue Stade de Suisse schier in seinen Grundfesten erschüttert hatten, begannen wie zuvor schon in Basel (1:1) betont defensiv, liessen sich auf keine Spielchen ein und überliessen dem Gegner die Initiative. Das wirkte sich negativ auf den Unterhaltungswert aus. Die Berner zeichneten sich durch Abwarten, Vorsicht und Solidität aus, der vor der Abwehrreihe positionierte Ivan Knez lief zum Beispiel als Schatten Xavier Margairaz' über den Platz. Den Cup-Final vor Augen? Mut? Risiko? Fehlanzeige.
Feuerwerke nur von ein paar Unverbesserlichen
Doch der mässige Gehalt der Cup-Partie war nicht nur auf die Einstellung der Gäste zurückzuführen. Der FCZ liess zwar den Ball in den eigenen Reihen laufen, die Techniker im Team schufen sich vor allem im Mittelfeld zum Teil Vorteile, aber Zwingendes ereignete sich auch vor und im YB-Strafraum zu selten, als der Torerfolg greifbar gewesen wäre. Die beste Torchance vergab der Stürmer Keita, als er in der 9. Minute die flache Hereingabe Nefs verstolperte. Und Keita war auch jener Spieler, der kurz vor der Pause der YB-Abwehr davonrannte, sich jedoch zu stark abdrängen liess. Damit keine Missverständnisse entstehen: Feuerwerke waren das nicht und wurden höchstens von ein paar Unverbesserlichen in der Fankurven gezündet, von einem Fussballspiel Marke «Cup» konnte keine Rede sein.
Daniel Gygax' öffnendes Tor zum 1:0[/b
Was der feuchte Abend brauchte, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit nachgeliefert: der Torschuss. Keita passte von der rechten Seite in die Mitte, wo der Nationalspieler Daniel Gygax den nach hinten springenden Ball in der 48. Minute mittels sattem Schuss zum 1:0 ins Netz beförderte. Die Freude war nicht nur auf der FCZ-Ersatzbank gross, schliesslich öffnete das Tor die Türe zum Cup-Final und erhöhte gleichzeitig die Aussicht auf die erst zweite Trophäe in der teuren, fast zwanzigjährigen Amtszeit des Präsidenten Sven Hotz. Von einer Gegenwehr der Berner war auf dem tiefen Terrain wenig zu sehen, obschon deren Wille, mehr gegen vorne zu tun, zwangsläufig im Steigen begriffen war. Doch dies öffnete den Raum für den Stadtklub. Zunächst scheiterte Nef am YB-Torhüter Wölfli, und Urdaneta, vor der Torlinie stehend, betätigte sich daraufhin als «Retter». Erst in der 70. Minute war es soweit: Gygax' Querpass verwertete Keita zum 2:0.
[b]Urdaneta nährt die YB-Hoffnungen
Was in der Folge geschah, hätte sich letztlich für den FCZ (fast) gerächt. Keita verpasste nach flüssigem Konterspiel mehrmals beste Torchancen – und die Vorentscheidung. Denn von einem 0:3 hätten sich die Young Boys kaum mehr erholt. Es kam anders: Urdaneta verkürzte mit einem prächtigen Distanzschuss zum 1:2 und hielt seine angeschlagene Mannschaft wenigstens resultatmässig im Spiel. Doch Alhassane Keita, immer wieder er, lief abermals davon, probte vergeblich den Torschuss, die FCZ-Anhänger schlugen verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen und wurden erst in der 86. Minute erlöst, als der Afrikaner den x-ten Konterversuch mit dem 3:1 abschloss. Wenig später erklangen «Finale»-Sprechchöre im Stadion, und die Welt des FC Zürich war wieder einmal in Ordnung.
FC Zürich - Young Boys 3:1 (0:0)
Letzigrund. - 9800 Zuschauer. - Schiedsrichter: Circhetta. - Tore: 48. Gygax 1:0. 70. Keita 2:0. 75. Urdaneta 2:1. 86. Keita 3:1.
FC Zürich: Taini; Nef, Filipescu, Stahel, Schneider (66. Stucki); Dzemaili, Tararache; Gygax, Margairaz, Di Jorio (76. Tarone); Keita (92. Guerrero).
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Carreño, Rochat, Disler (67. Chapuisat); Knez; Sermeter (86. Melunovic), Magnin (60. Häberli), Urdaneta; De Napoli; Neri.
Bemerkungen: FC Zürich ohne Cesar und Ilie (beide gesperrt), Capria, Hohl, Petrosjan, Stanic und Akhalaia (alle verletzt). YB ohne Coubageat, Berisha, Aziawonou, Eugster und Friedli (alle verletzt). 66. Schneider verletzt ausgeschieden (Innenbanddehnung). Verwarnungen: 13. Filipescu, 19. Rochat (beide Foul), 22. Carreño (Handspiel), 38. Tararache (Foul), 44. Dzemaili (Reklamieren), 50. Disler, 56. De Napoli, 77. Urdaneta (alle Foul).
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 00:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sfdrs.ch, 20.4.2005
Der FC Zürich steht verdient im Cupfinal
FUSSBALL - Der FC Zürich ist am Pfingstmontag, 16. Mai, Gegner von Luzern im Final des Swisscom Cup. Im Halbfinal bezwangen die Zürcher dank zwei Toren von Alhassane Keita und einem Treffer von Daniel Gygax die Young Boys verdient 3:1.
In den Versuch des Berner Sturmlaufs erzielte Keita (86.), der zuvor vier beste Chancen zur Siegsicherung ausgelassen hatte, den Treffer, der die achte Finalqualifikation für die Stadtzürcher sicherte. Der schnelle Stürmer aus Guinea düpierte Marco Wölfli, erwischte den YB-Keeper auf dem falschen Fuss und schob ins leere Tor. Es war der Beginn der Zürcher Feiern am Ende einer lange Zeit zähen Partie.
Dass es im Letzigrund vor knapp 10 000 Zuschauern überhaupt noch einmal spannend geworden war, lag am einzigen Genieblitz der YB-Offensive. Gabriel Urdaneta, der zuvor einzig mit einem Fallrückzieher nach einem Kopfball Alain Nefs auf der eigenen Torlinie aufgefallen war, traf nach einer Faustabwehr Davide Tainis aus rund 30 Metern genau in die rechte hohe Torecke (75.). Das 1:2 des Venezulaners störte die FCZ-Partie aber nur für kurze Zeit. Chancen hatten sich die Berner ansonsten in 95 Minuten keine einzige erarbeitet.
Lanciert wurde die vor Pause erschreckend schwache Partie unmittelbar nach dem Seitenwechsel durch Gygax. Der Schweizer Internationale hatte an der Mittellinie einen Ball mit einem fairen Tackling erobert und Keita auf der rechten Seite lanciert. Dessen Flanke erreichte zwar den gedachten Adressaten Franco Di Jorio nicht, der Abpraller landete aber genau vor den Füssen von Gygax, der aus 14 Metern traf.
Gygax und Keita waren auch in der Folge die dominierenden Figuren auf dem Platz. Nach einem herrlichen Durchspiel legte Gygax überlegt nach links auf den noch besser postierten Keita, der nur noch einzuschieben brauchte (70.). Überhaupt kam Keita nach dem 2:0 dank seiner Schnelligkeit gegen die behäbig scheinende YB-Innenverteidiger praktisch im Minutentakt zu Chancen, die er jedoch in seiner bekannten Manier teils kläglich vergab. Und auch vor dem entscheidenden 3:1 hatte der 21-Jährige zwei ausgezeichnete Chancen, deren Vergeben sich gegen die erschreckend harmlosen Young Boys aber nicht rächte.
In der ersten Halbzeit waren beide Teams (zu) sehr auf die Erfüllung der defensiven Aufgaben bedacht. Die Gäste wagten sich kaum über die Mittellinie, zwei harmlose Freistösse von Gürkan Sermeter waren die einzige Ausbeute der kaum vorhandenen Offensivbemühungen der Berner. Zürich hatte in der Startphase, wohl noch inspiriert vom Feuerwerk der Fans, und unmittelbar vor der Pause durch Keita zumindest angedeutet, ein Tor erzielen zu wollen. Der Stürmer aus Guinea schoss allerdings im ersten Versuch weit daneben (9.) und im zweiten aus spitzem Winkel Goalie Wölfli an (45.).
Im Final kommt es zum fünften Duell zwischen Zürich und Luzern im Schweizer Cup. In den bisherigen Vergleichen setzte sich ausnahmslos das Heimteam durch. Letztmals trafen die beiden Teams im Halbfinal im Frühjahr 2000 aufeinander. Der FCZ siegte nach einer spektakulären Partie 7:2 nach Verlängerung und gewann anschliessend gegen Lausanne den Cup im Penaltyschiessen.
Zürich - Young Boys 3:1 (0:0)
Letzigrund. - 9800 Zuschauer. - SR Circhetta. - Tore: 48. Gygax 1:0. 70. Keita 2:0. 75. Urdaneta 2:1. 86. Keita 3:1.
Zürich: Taini; Nef, Filipescu, Stahel, Schneider (66. Stucki); Dzemaili, Tararache; Gygax, Margairaz, Di Jorio (76. Tarone); Keita (92. Guerrero).
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Carreño, Rochat, Disler (67. Chapuisat); Knez; Sermeter (86. Melunovic), Magnin (60. Häberli), Urdaneta; De Napoli; Neri.
Bemerkungen: Zürich ohne Cesar und Ilie (beide gesperrt), Capria, Hohl, Petrosjan, Stanic und Akhalaia (alle verletzt). Young Boys ohne Coubageat, Berisha, Aziawonou, Eugster und Friedli (alle verletzt). 66. Schneider verletzt ausgeschieden (Innenbanddehnung). Verwarnungen: 13. Filipescu, 19. Rochat (beide Foul), 22. Carreño (Handspiel), 38. Tararache (Foul), 44. Dzemaili (Reklamieren), 50. Disler, 56. De Napoli, 77. Urdaneta (alle Foul).
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 00:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 20.4.2005
FCZ: Mit Keita-Show in den Cupfinal
ZÜRICH – Mit einer Alhassane-Keita-Show (2 Tore und 1 Assist) schoss sich der FCZ gegen die Berner Young Boys in den Cupfinal vom Pfingstmontag gegen Luzern.
Mitten während des Berner Sturmlaufs erzielte Keita (86.), der zuvor vier beste Chancen zur Siegsicherung ausgelassen hatte, den Treffer, der die achte Finalqualifikation für die Stadtzürcher sicherte.
Der schnelle Stürmer aus Guinea düpierte Marco Wölfli, erwischte den YB-Keeper auf dem falschen Fuss und schob ins leere Tor. Es war der Beginn der Zürcher Feiern am Ende einer lange Zeit zähen Partie.
Dass es im Letzigrund vor knapp 10´000 Zuschauern überhaupt noch einmal spannend geworden war, lag am einzigen Genieblitz der YB-Offensive. Gabriel Urdaneta, der zuvor einzig mit einem Fallrückzieher nach einem Kopfball Alain Nefs auf der eigenen Torlinie aufgefallen war, traf nach einer Faustabwehr Davide Tainis aus rund 30 Metern genau in die hohe Torecke (75.).
Das 1:2 des Venezulaners störte die FCZ-Partie aber nur für kurze Zeit. Chancen hatten sich die Berner ansonsten in 95 Minuten kaum erarbeitet.
Lanciert wurde die vor Pause schwache Partie unmittelbar nach dem Seitenwechsel durch Gygax. Der Schweizer Internationale hatte an der Mittellinie einen Ball mit einem fairen Tackling erobert und Keita auf der rechten Seite lanciert. Seine Flanke erreichte zwar den gedachten Adressaten Franco Di Jorio nicht, der Abpraller landete aber vor den Füssen von Gygax, der aus 14 Metern traf.
Gygax und Keita waren auch in der Folge die dominierenden Figuren auf dem Platz. Nach einem herrlichen Durchspiel legte Gygax überlegt nach links auf den noch besser postierten Keita, der nur noch zum 2:0 einzuschieben brauchte (70.).
Im Swisscom-Cup-Final kommt es zum fünften Duell zwischen Zürich und Luzern im Schweizer Cup. Letztmals trafen die beiden Teams im Halbfinal im Frühjahr 2000 aufeinander. Der FCZ siegte nach einer spektakulären Partie 7:2 nach Verlängerung und gewann anschliessend gegen Lausanne den Cup im Penaltyschiessen.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 09:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 21.4.2005
Nichts riskiert – und abserviert
Enttäuschende Young Boys im Cup-Halbfinal auf dem Letzigrund: Der FC Zürich gewinnt hochverdient mit 3:1 (0:0)
Sie brauchten einen Zweitore-Rückstand, um mit vollem Engagement nach vorn zu spielen. Danach reichte den Young Boys die Zeit jedoch nicht mehr aus, um den eingehandelten Schaden noch gut zu machen. Der Traum vom Cupfinal ist ausgeträumt – dabei wäre gegen den keineswegs überzeugenden FCZ einiges drin gelegen.
Es war schwer nachvollziehbar, weshalb die Young Boys auf dem Letzigrund derart lange auf Abwarten spielten. Mitunter bekam man auf den Zuschauerrängen das Gefühl, Zauggs Team sei auf ein 0:0 aus – jedenfalls gab es bis weit in die zweite Halbzeit hinein keinen halbwegs vernünftigen YB-Angriff zu beobachten. Die Berner warteten ab, warteten wohl auf ihre Konterchance, die nie kam – und kassierten prompt das erste und damit entscheidende Tor des Abends: Der Guineaner Keita überlief auf der rechten Seite den rechten Aussenback Disler ohne Probleme, worauf Nationalspieler Gygax nach einem abgeprallten Ball freie Schussbahn hatte. Es hiess 1:0 – und nun hätten die Young Boys eigentlich reagieren müssen.
Keita als FCZ-Matchwinner
Doch Letzteres gelang nicht. Bis die Berner endlich mit Druck und Überzeugung nach vorne spielten, mussten sie aus ihrer Lethargie mit einem zweiten Gegentor geweckt werden: Torschütze Keita, der zehn Minuten vor Schluss mit einem Solo aufkeimende YB-Hoffnungen – Urdaneta hatte mit einem herrlichen Weitschuss das 2:1 erzielt – endgültig zerstörte. Damit war der kleine Mann aus Guinea der Held vom Letzigrund, in dem niemand mehr an die 0:5-Niederlage dachte, welche man in der Meisterschaft gegen die Berner bezogen hatte. Beim FCZ gab es nach einigen Enttäuschungen gestern wieder einmal eine Feierstunde. Man mochte sie vor allem den Zürcher Zuschauern, die trotz misslichen Wetterverhältnissen ins Stadion gekommen waren, gönnen. Ebenso Favres Spielern, die viel mehr für den Sieg getan hatten als die Young Boys.
Die Young Boys ohne Motor
Im Gegensatz zu ihrer jüngsten Leistung in Basel (1:1), als sie von einem frühen Führungstor profitiert hatten, passte gestern auf dem Letzigrund bei YB einiges nicht zusammen. Der verletzungsbedingte Ausfall Friedlis hatte möglicherweise Auswirkungen auf die Homogenität der Mannschaft, führte er doch zu einer grösseren Rochade, welche die Spieler Magnin, Urdaneta, Disler, Knez und Steinsson betraf: Sie alle spielten auf einer anderen Position als in Basel. Und vor allem fehlte den Young Boys jener Mann im zentralen Mittelfeld, der als Motor hätte wirken können. Urdaneta, gestern erneut der beste Berner, hatte im linken Mittelfeld viel zu wenig Einfluss auf die Aktionen seines Teams.
Aber auch so hätten die offenbar nicht mehr ganz frischen Berner (die englischen Wochen machen sich bei diesem oder jenem Akteur bemerkbar) mehr fürs eigene Spiel tun müssen: Etwa ein Sermeter, dessen temporeiche Vorstösse an einer Hand abzuzählen waren, oder ein Magnin, oder auch die Aussenverteidiger, von denen diesmal kaum Offensivimpulse ausgingen. So hatten die YB-Sturmspitzen erneut ein unbefriedigendes Dasein: Ohne vernünftige Vorlagen und ohne druckvolles Spiel von hinten schiesst auch der beste Skorer kein Tor.
So sind die Young Boys eben aus dem Cup ausgeschieden. Bitter für sie. Das Gute an der Sache: Im neuen Stadion wird es noch Steigerungspotenzial geben.
Zürich - Young Boys 3:1 (0:0); Letzigrund. – 9800 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 48. Gygax 1:0. 70. Keita 2:0. 75. Urdaneta 2:1. 86. Keita 3:1. – Verwarnungen: 13. Filipescu, 19. Rochat (beide Foul), 22. Carreño (Handspiel), 38. Tararache (Foul), 44. Dzemaili (Reklamieren), 50. Disler, 56. De Napoli, 77. Urdaneta (alle wegen Fouls). – Bemerkungen: Zürich ohne Cesar, Ilie (beide gesperrt), Capria, Hohl, Petrosjan, Stanic und Akhalaia (alle verletzt). YB ohne Coubageat, Berisha, Aziawonou, Eugster und Friedli (alle verletzt). 66. Schneider verletzt ausgeschieden. Zürich: Taini; Nef, Filipescu, Stahel, Schneider (66. Stucki); Dzemaili, Tararache; Gygax, Margairaz, Di Jorio (76. Tarone); Keita (92. Guerrero). Young Boys: Wölfli; Steinsson, Carreño, Rochat, Disler (67. Chapuisat); Knez; Sermeter (86. Melunovic), Magnin (60. Häberli), Urdaneta; De Napoli; Neri.
EXTRA
Das Rendez-vous muss warten
Stichtag ist der 5. Juni. Dann entscheidet das Stadtzürcher Stimmvolk über den Neubau des Letzigrundstadions sowie den Zusatzkredit für Spiele der EM 2008 in Zürich. Dannzumal erhoffen sich die Zürcher Fussballer gleich viel Erfolg, aber deutlich mehr Zuspruch als am gestrigen Abend, als im Letzigrund 9800 zahlende Zuschauer verzeichnet wurden und somit mehr als 50 Prozent der 26 000 Plätze leer blieben. Zumindest bewahrte sich das Team von Lucien Favre mit dem gestrigen Sieg gegen die Young Boys die Chance, drei Wochen vor der bedeutenden Abstimmung mit einem Cupsieg für zusätzlich positive Stimmung zugunsten des Projekts zu sorgen. Die Berner hingegen verpassten zum zweiten Mal innert drei Jahren (im April 2002 Niederlage in Basel) ein bedeutungsvolles Rendez-vous im Mai. Sie müssen sich bis zu ihrem nächsten grossen Termin bis Ende Juli gedulden: Die Übernahme der Schlüssel ihres neuen Zuhauses.
«Sonst reicht es nicht»
Deshalb herrschte bei den Bernern gestern «bittere Enttäuschung» (Thomas Häberli) sowie die Erkenntnis, «dass wir uns offensiv zu wenig durchsetzen und uns Chancen erarbeiten konnten, als dass wir die Finalqualifikation verdient gehabt hätten» (Trainer Hans-Peter Zaugg). Zaugg fügte an, dass er noch in der Pause ein wirklich gutes Gefühl gehabt habe, dass noch etwas möglich sei. «Doch dann kamen die ersten drei Minuten nach dem Seitenwechsel, in denen wir den Ball bis zum 0:1 nicht aus unserer Platzhälfte brachten...». Der Trainer fügte auch an, dass man im Moment in der Offensive grosse Mühe bekunde, sich in Eins-gegen-Eins-Situationen durchzusetzen – eine individuelle Klasse, über welche gestern der Gegner in Spielern wie Daniel Gygax und Alhassane Keita gehabt habe. Häberli seinerseits wies darauf hin, dass man wohl auf den zweiten Gegentreffer eine Reaktion habe folgen lassen und vor allem nach dem Anschlusstreffer nochmals an eine eine Wende geglaubt habe. Er gab aber auch zu bedenken, dass man nach dem 1:2 zu offensiv agiert habe. «Da hätten wir wohl mit mehr Geduld spielen müssen», sagte der offensive Mittelfeldspieler, der in der 60. Minute anstelle Joel Magnins eingewechselt worden war.
Während sich nun der FC Zürich auf den 16. Mai und den «blau-weissen» Cupfinal gegen den FC Luzern freuen kann und noch immer zwei Chancen besitzt, das Saisonziel «Europacup-Qualifikation» zu erreichen, müssen sich die Young Boys darauf konzentrieren, die Qualifikation via Super League zu sichern (Rang 3 oder allenfalls 4). «Nun müssen wir alles daran setzen, dies zu schaffen», hielt Häberli fest, im Wissen dass Trainer Zaugg wahre Worte sprach, als er sagte, «um das zu schaffen, müssen wir klar besser spielen als im Cup-Halbfinal gegen den FC Zürich. Sonst reicht es nicht.»
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 21.4.2005
Der Traum vom Cupfinal ist aus
Die Young Boys haben den Cuphalbfinal in Zürich klar und verdient mit 1:3 verloren. Die pomadigen Berner hatten kaum eine Torchance. Die Zürcher Daniel Gygax und Alhassane Keita waren für die YB-Verteidiger zu stark.
Der Traum ist aus. Die gut 3000 mitgereisten YB-Fans verliesen das Letzigrundstadion mit gesenkten Köpfen. Nichts wurde aus der ersten Cupfinalqualifikation seit 14 Jahren. Damals, im Frühling 1991, hatten sie im Halbfinal im Wankdorfstadion den FC Zürich mit 5:1 besiegt. Gestern hatten sie gegen die Zürcher nicht den Hauch einer Chance.
Nach den ersten 45 Minuten leuchteten auf der Anzeigetafel noch zwei grosse, gelbe Nullen. Doch kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, lagen die Gäste aus Bern 0:1 zurück. Nationalspieler Daniel Gygax hatte einen Flankenball von Alhassane Keita zur verdienten FCZ-Führung verwertet. Die Berner Fans standen verdutzt hinter dem Tor, das in der ersten Halbzeit, als noch YB in diese Richtung spielte, lediglich mit drei harmlosen Schüsschen eingedeckt worden war. So nahe hatte der YB-Anhang den Ball an diesem verregneten Abend noch fast nie gesehen.
YB war nicht bereit
Wehmütig dürften die Gäste an die letzten zwei Auftritte in diesem Stadion gedacht haben, in denen sie insgesamt acht Treffer erzielt hatten. Denn gestern benötigten sie ganze 68 Minuten, um durch einen Kopfball des eingewechselten Thomas Häberli zur ersten gefährlichen Skoremöglichkeit zu kommen. Man musste sich die Frage stellen: Sind die Young Boys psychisch für das Spiel des Jahres bereit?
Die Abwehr wars jedenfalls in der 70. Minute zum wiederholten Mal nicht. Erneut waren es der wirblige Gygax und der verspielte Keita, welche die Berner Hintermannschaft – diesmal mit einem Doppelpass – aushebelten, als seien diese Schulbuben. Die zwei weiss Gekleideten setzten sich gegen doppelt so viele Gelb-Schwarze durch. Keita krönte den schönen Spielzug mit dem Tor zum 2:0. Fünf Minuten später brachte Gabriel Urdaneta YB für kurze Zeit die Hoffnung zurück. Sein herrlicher Schuss aus 25 Metern landete im Netz. Das passte etwa so zum einseitigen Spielverlauf wie ein Mönch an ein Rockkonzert passen würde.
Beobachter aus Nancy
Kurz vor dem Ende dieser aus Berner Sicht enttäuschenden Partie erzielte Keita nach einem Konter das 3:1. Der Stürmer aus Guinea wurde gestern vom französischen Zweitdivisionsklub Nancy, dem ehemaligen Verein Michel Platinis, beobachtet. Für die Scouts aus dem Nachbarland hat sich der Ausflug nach Zürich jedenfalls bedeutend mehr gelohnt als für die vielen YB-Fans.
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Zürich – Young Boys 3:1 (0:0)
Letzigrund. – 9800 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 48. Gygax 1:0. 70. Keita 2:0. 75. Urdaneta 2:1. 86. Keita 3:1.
Zürich: Taini; Nef, Filipescu, Stahel, Schneider (66. Stucki); Dzemaili, Tararache; Gygax, Margairaz, Di Jorio (76. Tarone); Keita (92. Guerrero).
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Carreño, Rochat, Disler (67. Chapuisat); Knez; Sermeter (86. Melunovic), Magnin (60. Häberli), Urdaneta; De Napoli; Neri.
Bemerkungen: Zürich ohne Cesar und Ilie (beide gesperrt), Capria, Hohl, Petrosjan, Stanic und Akhalaia (alle verletzt). Young Boys ohne Coubageat, Berisha, Aziawonou, Eugster und Friedli (alle verletzt). 66. Schneider verletzt ausgeschieden (Innenbanddehnung). Verwarnungen: 13. Filipescu, 19. Rochat (beide Foul), 22. Carreño (Handspiel), 38. Tararache (Foul), 44. Dzemaili (Reklamieren), 50. Disler, 56. De Napoli, 77. Urdaneta (alle Foul)..
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 09:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 21.4.2005
Einsamer Wolf im Löwenrudel
Marco Wölfli wurde für die Zürcher Angreifer in der zweiten Halbzeit zum Wolf. Der YB-Torhüter «frass» fast alle Bälle.
Zwei Löwen zieren das Wappen des FC Zürich, und wie ein Rudel hungriger Löwen rannten die Spieler des FCZ in der zweiten Halbzeit auf das Tor von YB-Goalie Marco Wölfli. Nach dem 0:1 (48. Minute) mussten die Berner defensiv vermehrt Risiken eingehen. Weil sich die YB-Verteidiger häufiger in die Offensive einschalteten, fuhr der 9-fache Schweizer Meister einen Konter nach dem anderen. Wölfli wehrte nacheinander grossartig gegen Nef (64.) und Keita (72., 74. und 84.). Der YB-Keeper hielt sein Team mit vier gelungenen Paraden im Spiel. Machtlos war Wölfli beim vorentscheidenden 1:3, als der überragende Alhassane Keita von der Mitte nie (!) aus zusammen mit Xavier Margairaz auf ihn losstürmte.
Keine Freude am Lob
«Was nützen mir die Komplimente?», fragte Wölfli nach dem Spiel, «wir sind im Cup ausgeschieden, und nur das zählt.» Bis zum 1:3 habe er an den möglichen 2:2-Ausgleichstreffer geglaubt, meinte der 22-Jährige. Auf die Frage, was YB gegenüber dem 5:0-Sieg in der Meisterschaft gestern anders gemacht hat, antwortete der ehemalige U21-Nationalgoalie: «Wir haben mehr Gegentore zugelassen.» Er wolle sich nun auf die Meisterschaft konzentrieren, fügte Wölfli an, «der dritte Platz muss unser Ziel sein.» Er wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für den Uefa-Cup.
Viel Geld verloren
Das Ausscheiden in den Cup-Halbfinals wiegt für die Young Boys auch in finanzieller Hinsicht schwer. Marcel Hottiger, der neue YB-Sportchef, beziffert den Schaden auf «gegen eine halbe Million Schweizer Franken». Zürichs gestrige Siegerprämie setzt sich wie folgt zusammen: Die Finalisten erhalten vom Cup-Hauptsponsor Swisscom je 150 000 Franken Antritts-prämie. Dazu kommen je 100 000 Franken aus der TV-Übertragung sowie ein Drittel der Zuschauereinnahmen. Der Cupfinal zwischen dem FC Zürich und Luzern findet am Pfingstmontag, 16. Mai, im wohl ausverkauften St. Jakob-Park in Basel statt.
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Kommt Varela jetzt früher?
Am Dienstag hat Aarau Carlos Varela entlassen. Der heissblütige Mittelfeldspieler wechselt im Sommer bekanntlich zu YB. Sportchef Marcel Hottiger will sich nicht zu Vorgängen in anderen Vereinen äussern. «Ich kenne Varelas Schwächen», sagt er. «Ich kenne aber auch seine Stärken und bin deshalb überzeugt, dass er sich in Aarau stets professionell verhalten hat.» In den nächsten Tagen klären die Berner ab, ob Varela ab sofort zu den Young Boys stossen soll. «Wichtig ist, was Trainer Hans-Peter Zaugg dazu meint», sagt Marcel Hottiger.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 09:18 |
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NZZ, 21.4.2005
Im x-ten Anlauf
3:1-Erfolg gegen desorientierte Young Boys - der FCZ im Cup-Final gegen den FC Luzern
bir. Zuerst deutete in dem mit fast 10 000 Zuschauerinnen und Zuschauern besetzten Letzigrund wenig auf einen packenden Cup-Abend hin. Dies änderte sich erst, als Daniel Gygax unmittelbar nach der Pause mit dem 1:0 das Spiel «öffnete». Dass danach die Spannung fast bis am Schluss erhalten blieb, war zweierlei zuzuschreiben: Zum einen verpasste der FCZ-Stürmer Keita viel zu viele Torchancen, ehe ihm noch zwei Tore glückten. Zum anderen weckte Urdaneta die verunsicherten Berner Young Boys mit dem aus dem Nichts fallenden 1:2 in der 75. Minute. Der Sieg der Zürcher und deren Einzug in den Cup-Final am Pfingstmontag gegen den FC Luzern war letztlich verdient, sie waren dem Gegner spielerisch überlegen und schufen sich Torchancen, um zwei, drei Spiele zu gewinnen. Aber auch der FCZ bekundete Mühe, in die Gänge zu kommen.
Es war kalt, und während des ganzen Abends ging über dem Letzigrund der Regen nieder. Das Geschehen auf dem Rasen passte sich sozusagen den Umständen an. Schönes war auch in sportlicher Hinsicht während der ersten Hälfte selten zu sehen, und so kam man schon zur Pause nicht umhin, ein höchstens durchzogenes Fazit zu ziehen. Die Berner, geprägt von Niederlagen in der Meisterschaft, die den Verein 100 Tage vor dem Einzug ins neue Stade de Suisse schier in seinen Grundfesten erschüttert hatten, begannen wie zuvor schon in Basel (1:1) betont defensiv, liessen sich auf keine Spielchen ein und überliessen dem Gegner die Initiative. Das wirkte sich zwangsläufig negativ auf den Unterhaltungswert aus. Die Berner zeichneten sich durch Abwarten, Vorsicht und Solidität aus, der vor der Abwehrreihe positionierte Knez lief zum Beispiel als Schatten Margairaz' über den Platz. Den Cup-Final vor Augen? Mut? Risiko? Fehlanzeige.
Doch der mässige Gehalt der Cup-Partie war nicht nur auf die Einstellung des Gastklubs zurückzuführen. Der FCZ liess zwar den Ball in den eigenen Reihen laufen, die Techniker im Team schufen sich vor allem im Mittelfeld zum Teil Vorteile, aber Zwingendes ereignete sich auch vor und im YB-Strafraum zu selten, als dass der Torerfolg greifbar gewesen wäre. Die beste Torchance vergab der Stürmer Keita, als er in der 9. Minute die flache Hereingabe Nefs verstolperte. Und Keita war auch jener Spieler, der kurz vor der Pause der YB-Abwehr davonrannte, sich jedoch zu stark abdrängen liess. Damit keine Missverständnisse entstehen: Feuerwerke waren das nicht - solche wurden höchstens von ein paar Unverbesserlichen in der Fankurve gezündet - von einem Fussballspiel Marke «Cup» konnte keine Rede sein.
Was der feuchte Abend brauchte, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit nachgeliefert: der Torschuss. Keita passte von der rechten Seite in die Mitte, wo der Nationalspieler Gygax den nach hinten springenden Ball in der 48. Minute mittels sattem Schuss zum 1:0 ins Netz beförderte. Die Freude war nicht nur auf der FCZ-Ersatzbank gross, schliesslich öffnete das Tor die Türe zum Cup-Final und erhöhte gleichzeitig die Aussicht auf die erst zweite Trophäe in der teuren, fast zwanzigjährigen Amtszeit des Präsidenten Sven Hotz. Von einer Gegenwehr der Berner war auf dem tiefen Terrain wenig zu sehen, obschon deren Wille, mehr gegen vorne zu tun, zwangsläufig im Steigen begriffen war. Doch dies öffnete den Raum für den Stadtklub. Zunächst scheiterte Nef am YB-Torhüter Wölfli, und Urdaneta, vor der Torlinie stehend, betätigte sich daraufhin als «Retter». Erst in der 70. Minute war es so weit: Gygax' Querpass verwertete Keita zum 2:0.
Was in der Folge geschah, hätte sich letztlich für den FCZ (fast) gerächt. Keita verpasste nach flüssigem Konterspiel mehrmals beste Torchancen - und die Vorentscheidung. Denn von einem 0:3 hätten sich die Young Boys kaum mehr erholt. Es kam anders: Urdaneta verkürzte mit einem prächtigen Distanzschuss zum 1:2 und hielt seine angeschlagene Mannschaft wenigstens resultatmässig im Spiel. Doch Alhassane Keita, immer wieder er, lief abermals davon, probte vergeblich den Torschuss, die FCZ-Anhänger schlugen verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen und wurden erst in der 86. Minute erlöst, als der Afrikaner den x-ten Konterversuch mit dem 3:1 abschloss. Wenig später erklangen «Finale»- Sprechchöre im Stadion, und die Welt des FC Zürich war wieder einmal in Ordnung.
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