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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 22:54 |
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23.08.2023  Zitat: YB holt in Haifa ein torloses Remis: «Wir werden und können zuhause voll auf Sieg spielen»
YB und Maccabi Haifa trennen sich im Playoff-Hinspiel zur Champions League 0:0. Für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Bern bleibt somit alles offen.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und heissen Temperaturen im Samy Ofer Stadion in Haifa starteten beide Mannschaften engagiert, ohne jedoch torgefährlich zu werden. In einer umkämpften und intensiven Partie waren es die Hausherren, die von Beginn weg den agileren Eindruck machten und die technisch feinere Klinge führten als die Gäste. YB schaffte es zwar immer wieder für Entlastung zu sorgen. Im Aufbauspiel waren die Berner aber zu ungenau und agierten zu hastig. Die Folge waren schnelle Ballverluste.
«Es ist Halbzeit und steht 0:0. Von der Mentalität und der defensiven Leistung her haben wir heute ein gutes Spiel gezeigt. Es war schwierig und laut, die Mannschaft hörte mich nicht und musste sich selbst coachen. Wenn wir im Offensivspiel mehr Ruhe reinbringen, können wir auch mal einen machen.» Raphael Wicky, YB-Trainer
Einzig Weitschüsse sorgen für Torgefahr
Die Gastgeber verstanden es besser, den Ball zu konservieren. Doch auch der israelische Meister konnte sich keine klaren Torchancen herausspielen. Entsprechend sorgten Distanzschüsse für die grösste Torgefahr. Aufseiten des Heimteams war es Captain Tjaronn Chery, der nach 25 Minuten nicht angegriffen wurde und von der Strafraumgrenze abzog. Mit dem Aufsetzer des 35-Jährigen hatte Anthony Racioppi Mühe. Der Berner Goalie konnte den Ball aber schliesslich im Nachfassen behändigen. Auf der anderen Seite brauchte es in der 35. Minute den Kopf eines israelischen Verteidigers, um den satten Abschluss von Filip Ugrinic abzuwehren.
Zusammenhängende Aktionen waren Mangelware. Am aufregendsten gestaltete sich das Privatduell zwischen dem Berner Captain Mohamed Ali Camara und Maccabi-Stürmer Frantzdy Pierrot. Immer wieder rieben sich die beiden physisch starken Spieler aneinander auf, meist entschied Camara das Duell zu seinen Gunsten. Der Mann aus Guinea war der Patron einer neu formierten Viererkette, in der auch der etatmässige Aussenverteidiger Loris Benito in der Innenverteidigung zu überzeugen wusste.
Alles offen für das Rückspiel
Mit dem Unentschieden besser leben können mit Sicherheit die Berner, die sich in Haifa vornehmlich auf die Defensivarbeit konzentrierten und in der Offensive nur wenig zustande brachten. Am kommenden Dienstag müssen sie im heimischen Wankdorf aber mit mehr Ruhe am Ball und zielstrebiger agieren, wollen sie zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Gruppenphase der Champions League einziehen.
«Vor dem Match hätten wir das 0:0 gerne genommen. Ich glaube, es ist mehr oder weniger gerecht. Wir waren offensiv nicht sehr gut, standen aber defensiv souverän. So gesehen, sind wir zufrieden. Wir werden zuhause voll auf Sieg spielen – das müssen und können wir auch.» Loris Benito, YB-Verteidiger
Auf der anderen Seite haben auch die Gäste nach dem torlosen Unentschieden noch alle Möglichkeiten. Für Maccabi Haifa wäre es die vierte Teilnahme an der Champions League. Bereits letztes Jahr spielte der israelische Meister in der Königsklasse.
Maccabi Haifa - Young Boys 0:0 (0:0) SR Massa (ITA). Maccabi Haifa: Nitzan; Sundgren, Seck, Goldberg, Cornud; Jaber, Mohamed, Chery (88. Refaelov); Sabia (73. Khalaili), Pierrot, Haziza (79. David). Young Boys: Racioppi; Janko, Benito, Camara, Persson; Ugrinic, Lauper (69. Chaiwa), Rieder, Imeri (60. Monteiro); Elia (88. Ganvoula), Itten (69. Nsame). Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Garcia, Mambimbi (alle verletzt) und Niasse (krank). Verwarnungen: 40. Rieder. 45. Imeri. 50. Cornud. 63. Chery. 71. Sundgren. 74. Mohamed. 83. Monteiro. https://www.watson.ch/sport/champions%2 ... -nach-bern
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 22:56 |
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23.08.2023  Zitat: Champions-League-Traum lebt
Wickys Defensivplan geht auf – Offensive enttäuscht
Das erste Duell zwischen dem Schweizer und dem israelischen Meister endet torlos. Will YB in die Königsklasse, muss sich das Wicky-Team im Playoff-Rückspiel offensiv steigern.
Das Spiel
0:0 endet dieser wenig unterhaltsame Match bei schwülheissen Bedingungen in Haifa. YB lässt im Playoff-Hinspiel gegen den amtierenden israelischen Champion keinen Gegentreffer zu, das ist das Positive. Deswegen dürfen die Berner vom lukrativen Einzug in die Gruppenphase der Champions League träumen.
Überraschenderweise beordert Trainer Raphael Wicky Aussenverteidiger Loris Benito von Anfang an ins Abwehrzentrum. Sein Plan geht auf. Gemeinsam mit Captain Mohamed Camara lässt Benito keinen gefährlichen Angriff von Maccabi Haifa zu. Lediglich zweimal muss Goalie Anthony Racioppi eingreifen.
Noch weniger hat Haifa-Keeper Itamar Nitzan zu tun. Denn der Schweizer Meister kriegt keinen einzigen Abschluss auf das Gehäuse des Heimteams zustande. Die besten YB-Möglichkeiten resultieren, als Kastriot Imeri einen Freistoss aufs Tornetz platziert (6.) und Verteidiger Shon Goldberg per Kopf den Hammer von Filip Ugrinic am Tor vorbeilenkt (36.).
Der Beste
Mohamed Camara. Der neue YB-Captain spielt einen makellosen Part. An ihm ist kein Vorbeikommen. An den anderen YB-Verteidigern allerdings auch nicht.
Der Schlechteste
Kastriot Imeri verliert den Ball wegen einer gewissen Schlampigkeit mindestens dreimal ohne Not. Da ist ein bisschen mehr Seriosität vonnöten.
Das gab zu reden I
Diese Fans. Der nackte Wahnsinn. Es gibt sicher in Europa keine fünf lauteren Fans als jene von Maccabi.
Das gab zu reden II
Den Ausfall des kranken Cheikh Niasse, der am Vortag fiebrig war, stecken die Berner easy weg. Sandro Lauper, erst Anfang Juni am Meniskus operiert und nur mit zwei U21-Einsätzen in der Promotion League in den Beinen, spielt, wie wenn nichts wäre. Auch der Aurèle Amenda vorgezogene Loris Benito hat null Probleme als Innenverteidiger wie auch der erste 20-jährige Schwede Noah Persson hinten links.
So gehts weiter
YB kann sich voll und ganz auf die Mission Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase konzentrieren. Denn die Super-League-Partie vom 26. August gegen Stade-Lausanne-Ouchy ist auf Antrag des Schweizer Meisters verschoben worden. Das entscheidende Rückspiel gegen Maccabi Haifa findet am 29. August im Wankdorf statt (Anpfiff 21.00 Uhr).
Maccabi Haifa – YB 0:0
Sammy Ofer Stadium, 30'780 Fans, SR: Massa (It).
Tore: –.
Maccabi Haifa: Nitzan; Sundgren, Seck, Goldberg, Cornud; Jaber, Mohamed, Haziza (79. David); Chery (88. Refaelov); Sabia (72. Khalaili), Pierrot.
YB: Racioppi; Janko, Camara, Benito, Persson; Lauper (69. Chaiwa); Ugrinic, Imeri (61. Monteiro); Rieder, Itten (69. Nsame), Elia (88. Ganvoula).
Gelb: 40. Rieder. 45. Imeri. 50. Cornud. 63. Chery (alle Foul). 72. Sundgren (Reklamieren). 74. Mohamed. 83. Monteiro (beide Foul).
Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Garcia (rekonvaleszent), Niasse (krank). https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 67149.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 22:59 |
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23.08.2023  Zitat: Nullnummer in Haifa – nun braucht YB einen Heimsieg
Im Playoff-Hinspiel kommt YB auswärts gegen Maccabi Haifa zu einem 0:0. Mit einem Sieg im Rückspiel können die Berner den Einzug in die Gruppenphase der Champions League nächste Woche eintüten.
Die Szene des Spiels
In der 87. Minute versuchte es Maccabi-Stürmer Pierrot per Kopf, YB-Goalie Racioppi hielt aber problemlos. Ein Szene, die bei der müden Nullnummer in Haifa noch zu den grössten Auflegern gehörte. Mit dem Resultat schienen die Berner aber von Beginn an gut leben zu können.
Die Schlüsselfigur
Loris Benito. Anstelle von Abwehr-Juwel Aurèle Amenda beorderte Trainer YB-Raphael Wicky etwas überraschend den ehemaligen Nati-Spieler in die Innenverteidigung. Der Aarauer zeigte an der Seite von Abwehrchef Mohamed Ali Camara einen tadellosen Auftritt. Der beste Berner auf dem Platz.
Die bessere Mannschaft
Defensiv solid, offensiv harmlos – gefährlich wurde YB meist nur durch Distanzversuche von Rieder oder Imeri. Kein einziger, der acht Berner Abschlüsse fand den Weg aufs Maccabi-Tor. Das 0:0 war das logische Resultat.
Das Tribünen-Gezwitscher
Nach einer Viertelstunde ereignete sich am Berner Strafraum eine heikle Szene: Maccabi-Stürmer Pierrot checkte abseits des Spielgeschehens YB-Verteidiger Camara weg. Der Schiedsrichter belies es bei einer Ermahnung. Viel Glück für die Gastgeber!
Die Tore
Keine.
Der Ausblick
Am kommenden Dienstag kommt es im Wankdorf zum Rückspiel. Mit einem Sieg stehen die Young Boys zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte in der Gruppenphase der Champions League. Um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten, wurde das am Wochenende anstehende Super-League-Spiel gegen Aufsteiger Lausanne-Ouchy in den Dezember verschoben. https://www.20min.ch/story/champions-le ... 8305757274
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 23:10 |
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23.08.2023  Zitat: YB hält Maccabi Haifa in Schach, doch das ist auch schon alles
0:0 in Israel: Die Berner erarbeiten sich im Champions-League-Playoff eine gute Ausgangslage, haben selbst aber keine einzige gute Torchance.
Schön war es beileibe nicht. Doch die Young Boys bekommen gegen Maccabi Haifa, was sie wollen: ein gute Ausgangslage für das Rückspiel vom kommenden Dienstag in Bern. Nach dem 0:0 in Israel sind ihre Chancen auf den Einzug in die Gruppenphase intakt.
Viel ist vor diesem Playoff-Hinspiel, in dem es um so viel Geld geht, dass einem schwindlig werden kann, davon die Rede, dass es in Haifa für YB heiss werden könne. Und das wird es zu Beginn dann auch. Ganz einfach, weil es im Norden Israels eben heiss ist. Und auch, weil es laut zu und her geht im ausverkauften Stadion.
Etwas über 30000 Zuschauer sehen, wie das Heimteam engagiert beginnt, rasch den Weg nach vorne sucht. Doch diese Drangphase übersteht YB unbeschadet, es lässt zwar zwei Torschüsse zu, doch richtig gefährlich wird es nicht. Das gilt eigentlich für die ganze erste Halbzeit. Die Israeli wollen zwar, aber die Young Boys haben sie gut im Griff.
In der Innenverteidigung spielt an diesem Abend Loris Benito neben Captain Mohamed Camara, das ist eine überraschende Kombination, doch das Duo löst seine Aufgabe gut.
YB hat immerhin die Kontrolle
Vor dem Spiel sagt Steve von Bergen, der YB-Sportchef, dass man gekommen sei, um zu siegen. Aber er gibt dann schon auch zu, dass YB in diesem komplizierten Auswärtsspiel auch nach einem Unentschieden nicht todunglücklich zurück nach Bern reisen würde. Genau so spielen die Berner dann. Sie sind auf Kontrolle bedacht, konzentrieren sich darauf, kein Gegentor zu kassieren.
Selber gelingt ihnen in diesem ersten Durchgang in der Offensive enttäuschend wenig, es gibt einen Schuss von Kastriot Imeri aufs Netzdach und ein, zwei Momente, in denen die Berner kurz Verwirrung in der israelischen Hintermannschaft schaffen. Aber damit hat es sich auch schon. Das 0:0 ist ein Ergebnis, das die erste Halbzeit perfekt wiedergibt.
Im zweiten Durchgang geht es im gleichen Stil weiter. Alles ziemlich nervös. Alles ziemlich zerfahren. Alles sehr ungenau. Und insgesamt doch äusserst unansehnlich. Torchancen bleiben Mangelware. Auch nach 60 Minuten steht noch keine einzige richtig gute zu Buche. Mit Champions League hat das alles wenig zu tun.
So geht das weiter und weiter. Irgendwann wirkt es so, als ob sich die zwei Teams still und heimlich auf ein 0:0 geeinigt haben. Und so endet das Spiel dann auch, wobei YB es fertig bringt, sich im ganzen Spiel keine einzige gute Torchance zu erspielen. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ch ... ld.2503547
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 23:14 |
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23.08.2023  Zitat: Champions League: Playoff-Hinspiel
Schlechtes Spiel – gutes Resultat
Im Playoff-Hinspiel zur Champions League zwischen den Young Boys und Maccabi Haifa fallen keine Tore.
Vorne harmlos – hinten sicher
Das Beste ist das Resultat. Mit einem torlosen Unentschieden verschaffen sich die Young Boys eine sehr gute Ausgangslage fürs Rückspiel in einer Woche im Wankdorfstadion. Ansonsten riss das Spiel im Sammy Ofer Stadium in Haifa niemanden vom Hocker – und ist aus Sicht der Berner schnell zusammengefasst. Vorne kann sich der Schweizermeister keine Torchancen herausspielen (kein einziger Abschluss aufs Gehäuse!) – hinten lässt die in den letzten Spiel oft kritisierte und neu formierte Abwehr (Camara und Benito bilden die Innenverteidigung) aber auch nichts zu. Und weil in einem von zahlreichen Fehlpässen geprägten Spiel bei schwül-heissen Temperaturen auch das Heimteam nie wirklich in die Gänge kommt, ist die Königsklasse für YB in Griffweite. Das Rückspiel in Bern steigt am nächsten Dienstag um 21 Uhr. Wir berichten wieder live. https://www.bernerzeitung.ch/champions- ... 1726442336
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 23:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2023  Zitat: Ein Schritt fehlt zur Champions League
Diesen Vorwurf müssen sich die Young Boys machen
Die Berner machen im Hinspiel des Playoffs gegen Maccabi Haifa erst einen eingeschüchterten Eindruck. Aber dann legen sie den Grundstein zum Weiterkommen.
Erst wirkt Noah Persson völlig verloren. Für den 20-jährigen Linksverteidiger von YB ist es überhaupt der erste Einsatz im Europacup. Das kann er nicht verbergen. Er lässt sich mal übertölpeln, kommt mal zu spät. Haifa überzeugt über die rechte Seite viel Druck.
Aber als sich das Hinspiel des Playoffs zur Champions League dem Ende zuneigt, ist dieser Persson längst nicht mehr fehl am Platz. Der Wirkungsbereich des Schweden verlagert sich mehr und mehr in die gegnerische Hälfte. Nach 75 Minuten kommt er seinem grossen Moment nahe. Er powert sich durch und zieht ab. Er verpasst das 1:0 nur knapp.
Der Wandel, den die Young Boys am Mittwochabend vollziehen, lässt sich so an der Person Persson erzählen. Sie mussten zu Beginn unten durch, aber sie steigerten sich und kommen im Hinspiel relativ ungefährdet zu einem 0:0. Nur ein Schreckmoment erleben sie noch, als der eingewechselte Dean David kurz vor Schluss aus kurzer Distanz zum Kopfball ansetzt. Der Versuch gerät jedoch zentral, Anthony Racioppi hat keine Mühe, zu zupacken.
Dann ist die Partie zu Ende. Und die Fans Maccabis ziehen enttäuscht davon. Sie scheinen zu ahnen, dass ihrer Mannschaft ein 0:0 daheim nicht als Basis zum Weiterkommen genügt.
Wicky überrascht
YB-Trainer Raphael Wicky wartet für das bis dahin wichtigste Spiel dieser Saison mit Überraschungen auf. Im Abwehrzentrum nominiert er Loris Benito statt Aurèle Amenda und verhilft Persson so zum Europacup-Debüt.
Und weil Cheikh Niasse kurzfristig mit leichtem Fieber ausfällt, kommt Sandro Lauper nach Verletzungspause und zwei Einsätzen in der U-21 zu seinem Comeback. Es ist für ihn im mit 30’780 Zuschauern ausverkauften Sammy-Ofer-Stadion ein steiler Einstieg in die Saison.
Wie aufgeheizt die Stimmung ist, erfahren die Young Boys schon beim Einspielen. Vierzig Minuten dauert es da noch bis zum Anpfiff, aber auf den bereits gut gefüllten Rängen herrscht Vollbetrieb. Die Berner wissen jetzt, warum ihr Trainer am Vortrag davon sprach, dass es eine Atmosphäre sein werde, die sich sein Team aus der Schweiz nicht gewohnt sei.
Das ist YB anzumerken. Die Gäste beginnen zögerlich und fehlerhaft. Sie wirken vielleicht nicht eingeschüchtert, aber doch ziemlich beeindruckt von dem, was sich rund um sie abspielt. Die Spieler von Maccabi sind im Schnitt ein paar Jahre älter, sie wirken auch abgezockter. Das Heimteam ist überlegen und kommt durch Dia Saba zu Chancen. Zwischendrin verpasst es Kastriot Imeri mit einem Freistoss, dem Publikum eine Beruhigungspille zu verabreichen. Sein Schuss landet auf statt im Tor.
Nach einer Viertelstunde finden die Young Boys dann aber in die Partie. Sie behaupten sich jetzt in den Zweikämpfen, sie pressen hoch und zwingen das Heimteam zu Fehlern. Lauper wirkt im Spielaufbau ordnend. Hinten ist Benito nicht anzumerken, dass es nach dem Cup-Erfolg gegen Breitenrain in dieser Saison erst sein zweiter Einsatz in der Innenverteidigung ist. Und vorne stiftet Meschack Elia Unruhe, auch wenn ihm vorerst kein Tor gelingen wird. Einmal trifft er nach Kopfballvorlage von Sturmpartner Cedric Itten den Ball nicht, dann verzieht er aus spitzem Winkel.
Ein Tor will YB bis zur Pause nicht gelingen, auch weil ein Schuss von Filip Ugrinic noch abgefälscht wird. Aber im Vergleich zu den letzten Wochen zeigt YB eine Leistungssteigerung. Was angesichts der Darbietungen zuletzt aber auch nicht sonderlich schwierig ist.
Es wäre mehr drin gelegen
Die Young Boys sind also nach einer von vier Halbzeiten im Playoff auf Kurs. Das Erreichen der Gruppenphase würde dem Club mindestens 30 Millionen Franken einbringen – und damit im Vergleich zur Europa League Mehreinnahmen von 20 Millionen.
Alles andere als das Erreichen der Gruppenphase wäre für YB eine Enttäuschung. Weil die Limiten des Gegners in der zweiten Halbzeit mehr und mehr sichtbar werden. Das scheint das Publikum zu spüren, es ist längst nicht mehr in Hochform. Maccabis Verteidiger Shon Goldberg sieht sich gezwungen, die Fans mit Gesten anzustacheln.
Was sich die Young Boys vorwerfen müssen, ist, wie sorglos sie mit ihren aussichtsreichen Gelegenheiten umgehen. Das wird nie deutlicher, als Fabian Rieder kurz nach der Pause nach Zuspiel von Imeri eine Mischung aus Lupfer und Schüsschen wählt, statt durchzuziehen.
So machen sie in Haifa nur einen kleinen Schritt Richtung Champions League. Aber zumindest liegen alle Vorteile vor dem Rückspiel am Dienstag im Wankdorf auf ihrer Seite. Sie sollten die Chance nutzen.
Maccabi Haifa - YB 0:0 Sammy-Ofer-Stadion. – 30’780 Zuschauer (ausverkauft). Tore: xx YB: Racioppi; Janko, Camara, Benito, Persson; Lauper (69. Chaiwa); Ugrinic, Rieder, Imeri (61. Monteiro); Elia (88. Ganvoula), Itten (69. Nsame). Bemerkungen: YB ohne Niasse (krank), von Ballmoos, Garcia (im Aufbau), Mambimbi, Deme (nicht im Aufgebot). https://www.bernerzeitung.ch/ein-schrit ... 9980338010
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 23:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2023  Zitat: Alles offen fürs Rückspiel – YB ringt Maccabi Haifa ein torloses Remis ab
YB und Maccabi Haifa trennen sich im Playoff-Hinspiel zur Champions League 0:0. Für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Bern bleibt somit alles offen.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und heissen Temperaturen im Samy Ofer Stadion in Haifa starteten beide Mannschaften engagiert, ohne jedoch torgefährlich zu werden. In einer umkämpften und intensiven Partie waren es die Hausherren, die von Beginn weg den agileren Eindruck machten und die technisch feinere Klinge führten als die Gäste. YB schaffte es zwar immer wieder für Entlastung zu sorgen. Im Aufbauspiel waren die Berner aber zu ungenau und agierten zu hastig. Die Folge waren schnelle Ballverluste.
Einzig Weitschüsse sorgen für Torgefahr
Die Gastgeber verstanden es besser, den Ball zu konservieren. Doch auch der israelische Meister konnte sich keine klaren Torchancen herausspielen. Entsprechend sorgten Distanzschüsse für die grösste Torgefahr. Aufseiten des Heimteams war es Captain Tjaronn Chery, der nach 25 Minuten nicht angegriffen wurde und von der Strafraumgrenze abzog. Mit dem Aufsetzer des 35-Jährigen hatte Anthony Racioppi Mühe. Der Berner Goalie konnte den Ball aber schliesslich im Nachfassen behändigen. Auf der anderen Seite brauchte es in der 35. Minute den Kopf eines israelischen Verteidigers, um den satten Abschluss von Filip Ugrinic abzuwehren.
Zusammenhängende Aktionen waren Mangelware. Am aufregendsten gestaltete sich das Privatduell zwischen dem Berner Captain Mohamed Ali Camara und Maccabi-Stürmer Frantzdy Pierrot. Immer wieder rieben sich die beiden physisch starken Spieler aneinander auf, meist entschied Camara das Duell zu seinen Gunsten. Der Mann aus Guinea war der Patron einer neu formierten Viererkette, in der auch der etatmässige Aussenverteidiger Loris Benito in der Innenverteidigung zu überzeugen wusste.
Alles offen für das Rückspiel
Mit dem Unentschieden besser leben können mit Sicherheit die Berner, die sich in Haifa vornehmlich auf die Defensivarbeit konzentrierten und in der Offensive nur wenig zustande brachten. Am kommenden Dienstag müssen sie im heimischen Wankdorf aber mit mehr Ruhe am Ball und zielstrebiger agieren, wollen sie zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Gruppenphase der Champions League einziehen.
Auf der anderen Seite haben auch die Gäste nach dem torlosen Unentschieden noch alle Möglichkeiten. Für Maccabi Haifa wäre es die vierte Teilnahme an der Champions League. Bereits letztes Jahr spielte der israelische Meister in der Königsklasse.
Telegramm
Maccabi Haifa – Young Boys 0:0 (0:0). – SR Massa (ITA).
Maccabi Haifa: Nitzan; Sundgren, Seck, Goldberg, Cornud; Jaber, Mohamed, Chery (88. Refaelov); Sabia (73. Khalaili), Pierrot, Haziza (79. David).
Young Boys: Racioppi; Janko, Benito, Camara, Persson; Ugrinic, Lauper (69. Chaiwa), Rieder, Imeri (60. Monteiro); Elia (88. Ganvoula), Itten (69. Nsame).
Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Garcia, Mambimbi (alle verletzt) und Niasse (krank). Verwarnungen: 40. Rieder. 45. Imeri. 50. Cornud. 63. Chery. 71. Sundgren. 74. Mohamed. 83. Monteiro. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 59197.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. August 2023, 00:00 |
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23.08.2023  Zitat: Benito nach YB-Remis in Haifa
«Das Stadion hat gebrannt»
Mit einem 0:0 im Gepäck reist YB aus Israel zurück in die Schweiz. Spieler und Trainer zeigen sich in einer ersten Analyse zufrieden.
Maccabis Fans hinterlassen Eindruck bei den YB-Akteuren. «Das Stadion hat gebrannt. Dass wir hier so unseren Mann gestanden haben, macht mich stolz», sagt der als Innenverteidiger agierende Loris Benito (31) nach dem 0:0 im Playoff-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation in Haifa gegenüber Blue.
Zufrieden zeigt sich auch Raphael Wicky (46). Der Trainer bilanziert: «Von der Mentalität her und aus taktischer Sicht war das eine Top-Leistung. Die Mannschaft musste sich selbst coachen, die Spieler konnten mich nicht hören.» Die Mehrheit der 30'780 anwesenden Zuschauer im Sammy Ofer Stadium sorgen für einen Höllenlärm.
«Klar, man kann immer Sachen besser machen», so Wicky im TV-Interview. Worauf er hinauswill, ist klar: Sein Team kriegt während 90 Minuten keinen einzigen Torschuss aufs Gehäuse von Haifa zustande.
Auf dem richtigen Weg
«Vielleicht hat die Offensive darunter gelitten, dass wir defensiv derart gut stehen wollten», mutmasst Sandro Lauper (26) im Gespräch mit Blue. Nach dem Remis hat der Mittelfeldspieler das Gefühl, «dass wir auf dem richtigen Weg sind».
Das Rückspiel findet am 29. August im Berner Wankdorf statt. Mit einem Sieg qualifiziert sich YB zum dritten Mal nach 2018 und 2021 für die Gruppenphase der Champions League. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 70935.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. August 2023, 14:02 |
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24.08.2023  Zitat: Chaos nach 0:0 gegen YB
Journalisten gehen auf Maccabi-Coach los
Pressekonferenz à la Israel! Das kann durchaus mal anders ausschauen als bei uns. Am Ende gehen die Journalisten auf den Trainer los. Es wird immer lauter. Chaos pur. Bis Messay Dego der Kragen platzt!
Die Luft ist zum Zerreissen dünn. Aber nicht mehr feucht wie auf dem Feld. Und warm ist es ohnehin nicht. Im Pressekonferenz-Raum des Sammy-Ofer-Stadions läuft die Klimaanlage auf Hochtouren. Die Spieler von Maccabi Haifa hingegen taten das in den 90 Minuten zuvor nicht. Und die israelischen Journalisten wollen von Trainer Messay Dego ganz genau wissen, weshalb das Spiel der eigenen Mannschaft nur lauwarm war.
Maccabi geht ohne Angst nach Bern
Der Mann mit äthiopischen Wurzeln redet denn auch nicht lange um den Brei herum: «Das 0:0 ist kein gutes Ergebnis zu Hause. Wir haben aber auch nicht wirklich gut gespielt. Vielleicht habt ihr deshalb recht mit eurer Kritik. Es hat in der Tat nicht so geklappt wie beim 3:1 gegen Slovan Bratislava. Aber ich erinnere daran, dass wir auch in Bratislava gewonnen haben. Weshalb wir ohne Angst nach Bern gehen. Es bleiben uns ja noch 90 Minuten.»
Dego redet YB stark
So weit ist alles noch okay. Das Hin und Her ist munter, aber zivilisiert. Dann beginnt Dego damit, YB starkzureden. «Die Berner können auch dann Druck machen, wenn es in Brüssel gegen Anderlecht geht. Das ist nicht so einfach gegen die, wie ihr denkt. Klar ist deshalb: Wir werden für das Rückspiel in Bern etwas ändern müssen. Und ich werde eine Lösung finden, um besser auszusehen. YB wird offener spielen. Das wird uns mehr Räume geben. Dann werden wir unsererseits versuchen, Druck zu machen. Ich habe jedenfalls Vertrauen, dass wir in der Schweiz gewinnen können.»
Dann wird auch Dego laut und lauter
Doch Versprechungen reichen den israelischen Journalisten ebenso wenig wie das Starkreden eines offensiv impotenten Gegners. Das Spiel sei doch schwach gewesen. Warum habe dieser Spieler gespielt und jener nicht? Warum habe der Coach den und den nicht früher rausgenommen, weil er nichts war? Es wird immer lauter, die Vorwürfe immer heftiger. Bis der junge Coach – Dego ist erst 37 - die Nase voll hat von der Rolle als Angeklagter. Er gibt im gleichen Tonfall zurück: «Ich respektiere deine Meinung. Aber ich glaube, du bist an einem anderen Spiel gewesen», wirft er dem lautesten der Journis vor, der vom Alter her sein Vater sein könnte. Und hier im ruhigen Saal pfeifen nicht 30'000 Fans. Hier versteht man jedes Wort klar und deutlich. Ausser, wenn das Ganze beginnt, kakofonische Ausmasse anzunehmen.
Sollte Maccabi hingegen der Coup im Wankdorf tatsächlich gelingen, werden sie Dego nicht mehr anschreien, sondern die Füsse küssen. So geht das hier. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 72126.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. August 2023, 20:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2023  Zitat: Das sind die Noten zum Hinspiel gegen Maccabi Haifa
Abwehr brilliert, schlampiges Genie steht für die schwache YB-Offensive
Eine starke Defensive, aber einige Ungenügende in der Offensive. YB hinterlässt beim Remis gegen Maccabi Haifa im Playoff-Hinspiel einen gemischten Eindruck.
Anthony Racioppi – Note 4
Klarer Fall für die klassische Arbeitslosennote vier. Einmal nur wird Racioppi gefordert, bei Cherys giftigem Schuss aus 18 Metern. Er behändigt ihn im Nachfassen.
Saidy Janko – Note 5
Problemloses Spiel für den Rechtsverteidiger. Von seinem direkten Gegenspieler Haziza geht keine Gefahr aus, was auch der Verdienst des Zürchers ist. Offensiv mit Luft nach oben.
Mohamed Ali Camara – Note 5
Der Abwehrchef spielt eine nahezu fehlerfreie Partie! Und das gegen Frantzdy Pierrot, der in sechs Champions-League-Qualispielen fünfmal getroffen hat. Stark!
Loris Benito – Note 5
Eigentlich ist Loris Benito Linksverteidiger. Doch Trainer Raphael Wicky wollte in der Innenverteidigung lieber einen Linksfuss und zog den routinierten Aargauer Aurèle Amenda vor, der in der Meisterschaft und an der U21-EM Stammkraft gewesen war. Und dass nicht Fabian Lustenberger spielte, sagt viel aus über das neue Standing des Captains.
Noah Persson– Note 5
Es war das allererste Europacup-Spiel im kurzen Leben des Noah Persson (20). Und erst der zweite Startspiel-Einsatz, wenn man vom Cupspiel gegen Breitenrain absieht. Und der coole Schwede macht das in der Bruthitze mit abgezockter Lässigkeit. Kompliment!
Sandro Lauper – Note 5
Der Mann ist erst Anfang Juni am Meniskus operiert worden, nachdem er unter bitteren Tränen gleich in den Startminuten des Cupfinals rausmusste. Hier spielt er deshalb, weil Cheikh Niasse am Vortag leichtes Fieber hatte. Verliert kaum einen Zweikampf. Und tut YB mit seiner Technik enorm gut.
Filip Ugrinic – Note 4
Versucht es wenigstens. Sein leicht abgefälschter, beherzter Knaller aus 25 Metern in der 36. Minute ist etwas vom offensiv Besten in einem Spiel, das in der Offensive kaum stattfindet.
Kastriot Imeri – Note 3
Das schlampige Genie! Allerdings kann er nach vorne kaum Akzente setzen, auch nicht mit stehenden Bällen. Im Aufbau hingegen mit drei haarsträubenden Ballverlusten, welche gefährliche Maccabi-Konter auslösten.
Fabian Rieder – Note 4
Er versucht, in einem seiner mutmasslich letzten Spiele für YB ab und an nach vorne etwas auszurichten. Aber er ist halt nicht mehr in der Form des Vorjahres. Wie immer in den Duellen ohne Kompromisse und vorbildhaft.
Cedric Itten – Note 3
Kann keine Impulse setzen. Er ist ein Spieler, der darauf angewiesen ist, dass das eigene Spiel einen viel höheren Haupttatort hat als in Haifa. Und mit den wenigen Bällen, die er hat, weiss er wenig anzufangen. Begeht mit vier Fouls die höchste Anzahl aller eingesetzten Akteure.
Meschack Elia – Note 4
Immerhin gibt sich der Kongolese redlich Mühe. Geht jedem Ball nach. Hat die eine oder andere im Ansatz vielversprechende Aktion. Mehr aber auch nicht. Denn gefährlich zu Ende geht keine davon.
Joël Monteiro – Note 3
Kann in der lauwarmen zweiten Halbzeit in der Hitze der israelischen Nacht nicht mehr Akzente setzen als Imeri, den er nach 61 Minuten ersetzt.
Miguel Chaiwa – keine Note
Kommt in er 69. Minute für Sandro Lauper. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Jean-Pierre Nsame – keine Note
Kommt in er 69. Minute für Cedric Itten. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Silvère Ganvoula – keine Note
Kommt in er 88. Minute für Meschack Elia. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Notenschlüssel
6 super 5 gut 4 genügend 3 schwach 2 sehr schwach 1 unbrauchbar https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 71634.html
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