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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:30 
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Basel ärgert sich trotz erkämpftem Punkt gegen YB – Sion schlägt dezimiertes GC

Nach einem frühen Rückstand kommt der FCB gegen YB doch zu einem Punkt. Derweil machen es sich die Grasshoppers durch einen Platzverweis selbst schwer – Sion profitiert und verdrängt Winterthur wieder auf den letzten Platz.

Basel – YB 1:1

In der 68. Minute war es einmal mehr Zeki Amdouni, der genau richtig stand. Nach einer Flanke von Sergio Lopez traf der 22-jährige Nationalspieler per Kopf zum 1:1. Es war sein 15. Saisontreffer für den FCB und der Ausgleich war verdient. Die Basler hatten sich nach schwachem Start in die Partie zurückgekämpft und vor dem Ausgleich mehrere Möglichkeiten nicht genutzt.

Der missglückte Beginn dürfte zumindest teilweise auf die ungewohnte Aufstellung des FCB zurückgehen. Im Vergleich zum Viertelfinal-Hinspiel gegen Nice in der Conference League (2:2) liess Basels Trainer Heiko Vogel mehrere Leistungsträger vorerst auf der Bank. Hinzu kam, dass Stammgoalie Marwin Hitz krankheitshalber fehlte.

«Es ist ein absolut verdienter Punkt, aber es regt mich auch etwas auf, weil mehr dringelegen wäre. Wir waren klar besser.»
Basels Taulant Xhaka

Dies wussten die Gäste aus Bern früh auszunutzen. In der 8. Minute leitete Ulisses Garcia eine Flanke per Direktabnahme in die Strafraum-Mitte weiter, wo Jean-Pierre Nsame zur Stelle war. Der derzeit beste Torschütze der Liga schoss seinen 16. Treffer in der Meisterschaft.

Durch das 1:1 baut YB seine Serie der Ungeschlagenheit gegen Basel weiter aus – die letzte Niederlage kassierten die Berner am 11. Juli 2020. Jedoch steht ebenfalls fest, dass die Young Boys am nächsten Wochenende noch nicht Meister werden. Dafür hätten sie einen Sieg in Basel gebraucht.

Das sagt YB-Star Fabian Rieder:
«Ich finde nicht, dass wir zu wenig gezeigt haben. In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, in der zweiten war Basel dann besser. Das 1:1 ist sicher nicht schlecht gegen einen Conference-League-Viertelfinalisten.
Wir hätten 2:0 führen sollen, dann ist Basel aber immer besser ins Spiel gekommen, das hätte nicht passieren dürfen.
Es war eine spezielle Situation mit den Fans, fast ein bisschen wie bei Corona, aber das sollte uns eigentlich nicht tangieren. Wir müssen genau gleich spielen, mit oder ohne Fans.»

Die beiden Fankurven waren in Folge der Ausschreitungen nach dem Cup-Halbfinal, das YB in Basel 4:2 gewonnen hatte, gesperrt. Dennoch waren auch Fans aus Bern angereist und verfolgten das Spiel ebenso wie die Basler Muttenzerkurve von ausserhalb des Stadions. Dabei ist es zu keinen Zwischenfällen gekommen. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort präsent.

Das sagt FCB-Trainer Heiko Vogel:
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, aber unzufrieden mit dem Ergebnis. Wir schlucken zwar wie so oft bei erster Gelegenheit ein Tor, aber das sind wir uns das gewöhnt. Was das Team danach gezeigt hat, war à la bonne heure. Mit etwas mehr Spielglück gehen wir als verdienter Sieger vom Platz.
Wir können mit sehr breiter Brust nach Nizza fahren und rechnen uns auch etwas aus.​

Basel - Young Boys 1:1 (0:1)
14'142 Zuschauer. SR San.
Tore: 8. Nsame (Garcia) 0:1. 68. Amdouni (Lopez) 1:1.
Basel: Salvi; Lopez, Adams, Pelmard; Kade (46. Ndoye), Males (46. Diouf), Xhaka (85. Burger), Essiam, Millar; Zeqiri (46. Amdouni), Augustin (85. Fink).
YB: Racioppi; Maceiras, Lustenberger, Amenda, Garcia; Lauper (78. Monteiro); Fassnacht, Rieder, Ugrinic (63. Imeri); Nsame (63. Itten), Elia.
Bemerkungen: Basel ohne Adjetey, Calafiori, Comas, Frei (alle verletzt), Hitz (krank). YB ohne Zesiger (gesperrt), Benito, Camara, Niasse, Rüegg, von Ballmoos (alle verletzt).
Verwarnungen: 31. Nsame (im nächsten Spiel gesperrt), 51. Ugrinic, 57. Diouf, 90. Fink.


https://www.watson.ch/sport/super%20lea ... chlaegt-gc

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:32 
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Basel punktet in «Trainingskick» gegen YB – GC verliert nach Rot gegen Sion

Im Duell zwischen YB und Basel gibt es keinen Sieger. Derweil macht Sion den Abstiegskampf wieder heiss.

Die Szene des Spiels

In der 92. Minute stieg FCB-Mittelfeldspieler Essiam nach einer Ecke am höchsten und verpasste das 2:1 nur haarscharf. Nach einer sackschwachen ersten Hälfte und einer bemerkenswerten Leistungssteigerung hätten die Basler dem Leader aus Bern am Ende so beinahe drei Punkte abgeknöpft.

Die Schlüsselfigur

Zeki Amdouni. Nach seiner Einwechslung zur Pause der auffälligste Basler. Stark, wie er beim Ausgleichstreffer auf den Fehler von Amenda spekulierte und sein 15. Tor in diesem Kalenderjahr buchte.

Die bessere Mannschaft

Insgesamt auf sechs Positionen veränderte der FCB-Coach Heiko Vogel sein Team im Vergleich zum Nizza-Spiel am vergangenen Donnerstag. Doch die bessere B-Elf zeigte eine ganz schlechte erste Hälfte, in der sich die Berner nach gutem Start immer mehr dem Niveau der Gastgeber anpassten. «Ein besserer Trainingskick», befand FCB-Twitterer «Sali zämme». Nach drei Wechseln zur Pause trat der FCB plötzlich stark verbessert auf, YB stellte den Betrieb dagegen fast komplett ein.

Das Tribünen-Gezwitscher

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen rund um den Cup-Halbfinal am 4. April blieben am Sonntagnachmittag sowohl die Muttenzerkurve als auch der Gästesektor geschlossen. Trotzdem versammelten sich die Fan-Gruppen beider Teams vor dem St.-Jakob-Park. Die Muttenzerkurve lud zum Dialog zur Aufarbeitung der Ereignisse. Aus Bern reisten rund 300 YB-Fans per Extrazug an. Mit mitgebrachten Festbankgarnituren verbrachten sie den Nachmittag im abgesperrten Bereich rund um den Eingang zum Gästesektor. Immerhin 14’142 Fans fanden dennoch den Weg ins Joggeli.

Die Tore

8.’ | 1:0 | Nach einem langen Seitenwechsel flankte Garcia direkt wieder zur Mitte, wo Nsame per Kopf zuschlug.

68. | 1:1 | Nach einer Flanke von López verschätzte sich YB-Verteidiger Amenda, Amdouni nickte ein.

Der Ausblick

Für den FCB steht am Donnerstag das Viertelfinal-Rückspiel der Conference League in Nizza an. Am Sonntag kommt dann der formstarke FC Luzern ins Joggeli. YB empfängt Servette im «Spitzenspiel».


https://www.20min.ch/story/super-league ... 9977475716

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:33 
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Hier verpasst FCB-Youngster Essiam das goldene Tor in der Nachspielzeit

Mehr als ein «Trainingskick» war die Partie zwischen dem FCB und YB nicht. Am Ende hatten die Gastgeber aus Basel aber noch die grosse Chance zum Siegtor. Alle Tore und Highlights jetzt im Video.


https://www.20min.ch/video/hier-verpass ... 1066109672

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 21:06 
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Alles zum FCB-Spiel gegen YB

Heiko Vogel zeigt sich unzufrieden – und dennoch beeindruckt

Nach frühem Rückstand gelingt es den Baslern dank einer guten zweiten Halbzeit, gegen YB einen Punkt zu gewinnen. Einziger Basler Torschütze ist abermals Zeki Amdouni.

Vor dem Spiel

Die Stimmung vor diesem Spiel ist vieles – aber gewöhnlich ist sie nicht. Da läuft das Heimteam vor dem Spiel gegen YB ins Joggeli ein, und alles, was man hört, sind ein paar Klatscher und einige «Hopp FCB»-Rufe. Und auch als die Gäste in Gelb den Rasen betreten, bleiben die Buhrufe grösstenteils aus. Die beiden Fankurven befinden sich derweil ausserhalb des Stadions – auf gegenüberliegenden Seiten. Sie wurden aufgrund der Vorkommnisse nach dem Cup-Halbfinal vom Spiel ausgeschlossen. Um ein Zeichen gegen die ausgesprochene Kollektivstrafe zu setzen, sehen sich die Basler Fans das Spiel auf Bildschirmen hinter der Muttenzerkurve an. Und die Berner Fans hinter dem Gästesektor.

Noch ungewöhnlicher wird das Bild mit einem Blick auf die Startformation – respektive die Ersatzbank der Basler: Im Tor steht Salvi, weil Marwin Hitz krank ist. Emmanuel Essiam kommt zu seinem Startelfdebüt in der Liga. Und Zeki Amdouni sitzt vorerst auf der Bank. Vogel wechselt im Vergleich zum Nizza-Spiel auf sechs Positionen. Bevor die Partie starten kann, erhebt sich das Joggeli noch zu einer Schweigeminute für den am Ostersonntag verstorbenen ehemaligen FCB-Spieler Roberto Frigerio.

Die erste Hälfte

Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass dieses Spiel gegen YB das erwartete Stück Arbeit wird. Die Gäste starten druckvoll: Zweimal ist es Fassnacht, der erst über das Tor köpfelt (2.) und dann an Salvi scheitert (3.). Dann bringt Nsame die Gäste bereits in der 8. Minute in Führung. Bezeichnend für die Startphase ist auch, dass der erste FCB-Abschluss in der 11. Minute einem Freistoss-Versuch von Xhaka aus 30 Metern entspringt und YB-Goalie Racioppi keine Probleme bereitet.

Je länger die Partie dauert, desto eher findet sich das Heimteam zurecht. In Person von Zeqiri (14.), Augustin (33.) und Xhaka (43.) kommt der FCB vor der Pause zu einigen Chancen. So ist die Statistik zum Pausenpfiff ausgeglichen: Der FCB hat 51 Prozent Ballbesitz – nur in puncto Toren steht er den Gästen noch nach.

Die zweite Hälfte

In der Pause wechselt Vogel dreimal: Amdouni, Diouf und Ndoye kommen für Zeqiri, Males und Kade. Jedoch vollzieht der FCB-Trainer diese Wechsel nicht etwa aufgrund von Unzufriedenheit, wie er nach dem Spiel erklärt. Viel eher sind sie dem straffen Programm geschuldet und waren sie bereits vor dem Anpfiff so abgesprochen.

Tatsächlich können die Basler zu Beginn der zweiten Halbzeit den Aufwärtstrend aus der ersten bestätigen. Sie übernehmen über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel, YB kommt kaum mehr zu Chancen – die Basler dafür umso mehr. In der 68. ist es dann Amdouni, der nach einer Flanke von Lopez per Kopf den Ausgleich erzielt.

Danach wird die Partie wieder etwas ausgeglichener – beide Teams kommen zu Chancen. Es bringen aber weder die Einwechslungen von Burger und Fink auf Basler Seite noch diejenigen von Itten, Imeri und Monteiro auf Berner Seite das Spiel zum Kippen. Und so trennen sich Basel und YB 1:1 unentschieden.

Der Knackpunkt

Soll man den Knackpunkt nun allen dreien zuschreiben, die zur Pause eingewechselt werden, oder lediglich demjenigen, der den Ausgleich erzielt? Es bleibe dahingestellt. Wichtig ist aus Basler Sicht, dass Rotblau eine zweite Halbzeit spielt, wie sie wohl nicht viele erwartet haben: Liga-Dominator YB tritt auf einmal gar nicht mehr so dominant auf. Und das ist nicht etwa selbst verschuldet. Vielmehr ist es der FC Basel, der zeigt, dass er zumindest zeitweise mit dem zukünftigen Meister mithalten kann.

Warum das so ist, kann man nach dem Spiel in mehrere Richtungen auslegen: Die Basler sagen, dass der FCB stärker und aktiver geworden ist. Und Christian Fassnacht findet, dass die Leistung eher damit zu tun hat, dass die Berner nach der Pause nachgelassen haben.

Die Unparteiischen

Fedayi San und sein Team haben für ein Spiel zwischen Basel und YB einen verhältnismässig ruhigen Nachmittag und machen dementsprechend einen souveränen Job. Der VAR muss nicht eingreifen, und jede der vier verteilten Gelben Karten geht in Ordnung. Einzig in der 71. hätte man noch eine weitere Gelbe an die Adresse von Itten verteilen können. Denn der YB-Stürmer steht FCB-Captain Xhaka auf den Fuss und trifft ihn in der gleichen Bewegung mit der Hand im Gesicht.

Der O-Ton

Heiko Vogel zeigt sich nach der Partie unzufrieden und beeindruckt zugleich. Unzufrieden, weil: «Aus meiner Sicht sind zwei Punkte zu wenig. Wir hatten das Spiel über weite Strecken sehr gut im Griff.» Und beeindruckt war der Basler Trainer ob der Energie, die seine Spieler trotz den vielen Pflichtspielen auf den Rasen zu bringen vermögen: «Ich muss mich vor meiner Mannschaft immer wieder verbeugen. Ich weiss nicht, woher sie die Kraft und die Mentalität hernehmen, um das alles hier zu reissen.»

Die Folge

Im Hinblick auf die Tabelle hat sich aus Basler Sicht wenig getan. Servette, das den angestrebten zweiten Rang belegt, spielte am Samstag ebenfalls unentschieden und ist nach wie vor fünf Punkte vor dem FCB platziert. Dazwischen sind Luzern, Lugano und St. Gallen. Am Mittwoch reisen die Basler fürs Rückspiel im Viertelfinal in der Conference League nach Nizza. Dank dem 2:2 aus dem Hinspiel hat das Team von Heiko Vogel dort intakte Chancen auf ein Weiterkommen. Favorit ist dennoch Nizza.


https://www.bazonline.ch/drei-wechsel-n ... 3809838382

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 21:46 
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Der FC Basel verpasst beim 1:1 gegen YB eine grosse Chance

Der FC Basel wirkt eine Halbzeit lang mit dem Kopf bereits beim Viertelfinal-Rückspiel gegen Nizza. Doch dann kommt er dem ersten Sieg über YB seit fast drei Jahren plötzlich ganz nahe.

Michael Lang hatte es am Donnerstag schon gesagt. Dieses Spiel des FC Basel gegen YB kommt zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt. Im Sandwich der beiden emotionalen Nizza-Spiele im Viertelfinal der Conference League fehlt nicht nur der komplette Fokus auf das dritte Duell gegen die Berner Young Boys innert rund dreier Wochen, es fehlt irgendwo auch an der Energie.

Fehlende Kraftreserven sind es denn auch, die Heiko Vogel im Vergleich zum letzten Donnerstag gleich sechs Mal umstellen lässt, wobei ein Wechsel einem Kranksein geschuldet ist. Marwin Hitz muss passen, dafür steht Mirko Salvi im Tor. Aber nicht nur mit Hitz fehlt einer jener Spieler, die zuletzt und gerade auch am Donnerstag gegen Nizza so wichtig waren. Lang sitzt ebenfalls auf der Bank, neben Zeki Amdouni, Andy Diouf und Dan Ndoye. Dafür debütiert beispielsweise Emmanuel Essiam in der Startelf.

Sechs Wechsel im Vergleich zum Nizza-Spiel

Alles in allem kommt man bei dieser Aufstellung nicht nur auf den Gedanken, dass allenthalben Kräfte fehlen, sondern dass dieses Nizza-Rückspiel sehr viel mehr in den Köpfen und der Planung eine Rolle spielen, als man beim FCB vielleicht zugeben mag. Entsprechend unsicher, uneingespielt und einfach auch schwach treten die Basler in der ersten Halbzeit auf. Nach drei Minuten schon könnte Christian Fassnacht das 1:0 für YB schiessen, Jean-Pierre Nsame holt das fünf Minuten später dann nach.

Klar, der Spielzug ist perfekt vorgetragen von YB. Aber wie die Basler teilnahmslos und passiv verteidigen, spricht eben auch für sich. «Die Automatismen haben in den ersten 15 Minuten nicht gepasst», gibt auch Taulant Xhaka zu. Man darf noch ein paar Minuten mehr dazuzählen, die beim FCB nicht gut sind. Vielmehr passt das Basler Spiel in Halbzeit eins zur Kulisse im Joggeli. Es ist genau so trostlos wie das Bild, welches sich aus den sektorenweise leeren Rängen ergibt.

Die uninspirierte Leistung der Basler passt offenbar auch Vogel nicht, der in der Pause gleich drei Mal wechselt. Ndoye, Amdouni und Diouf ersetzen Andi Zeqiri, Anton Kade und Darian Males. «Das war teilweise schon im Vorfeld schon so geplant. Für ein paar von den Spielern kam es nicht in Frage, 90 Minuten auf der Bank zu sitzen, weil sie für Donnerstag Rhythmus brauchen», erklärt Vogel. Der Donnerstag, er ist in den Köpfen.

Und der Dreifachwechsel zeigt Wirkung. Während YB sich dem FCB-Niveau der ersten Halbzeit annähert, wird Basel plötzlich stärker. Ja, der FCB ist besser als YB. Jean-Kévin Augustin kommt zu einem guten Abschluss, Zeki Amdouni gleich zu zwei guten Möglichkeiten. Seine dritte Chance nutzt er dann. Per Kopf trifft die Basler Lebensversicherung zum 1:1. Im halb leeren Joggeli kommt für einmal kurz Stimmung auf. Danach versucht der FCB, noch mehr zu holen. Ein zweites Tor, vielleicht sogar drei Punkte.

Es wäre der erste Basler Vollerfolg über YB in knapp drei Jahren gewesen. Letztmals gewann der FCB gegen YB am 10. Juli 2020. «Es war in der zweiten Halbzeit eine Top-Leistung und wir hätten viel mehr, ja den Sieg verdient», urteilte Xhaka nach dem Spiel, das in einem 1:1 mündete.

Die Konkurrenten im Duell um Platz 2 patzen

Auch Heiko Vogel meinte: «Aus unserer Sicht sind es zwei Punkte zu wenig. Wir wären der verdiente Sieger gewesen.» Noch wichtiger ist es dem Trainer aber, seinem Team ein Lob auszusprechen. «Ich muss mich immer wieder vor dieser Mannschaft verbeugen. Ich weiss nicht, woher sie die Kraft und Mentalität nehmen, um so etwas abzureissen.»

Und tatsächlich muss man die Art und Weise, wie der FCB in Halbzeit zwei zurückgekommen ist, würdigen. Im 50. (!) Pflichtspiel der Saison ist das alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Umso trauriger, hat es nicht für mehr gereicht. Denn es wäre nicht nur eine Chance auf einen lange ersehnten Sieg gegen YB gewesen. Vielmehr ist es auch eine verpasste Chance, wenn es darum geht, Platz zwei in der Tabelle langsam aber sicher etwas näher zu kommen.

Servette und Lugano haben die Punkte geteilt. St. Gallen gar verloren. Es sind alles Teams, die in der Tabelle vor dem FCB stehen. Mit einem Sieg wäre man dem zweitplatzierten Servette gar auf drei Zähler nahe gekommen. Aber es hat nicht sein sollen.

Etwas Positives gibt es aber dennoch aus diesem Spiel, wie Xhaka herausstreicht: «Wir konnten für den Donnerstag Selbstvertrauen tanken.» Dann geht es für den FCB darum, die ganz, ganz grosse Chance zu nutzen und in den Halbfinal der Conference League einzuziehen.


https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... ld.2443360

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 21:47 
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Basel: Das Spiel FC Basel gegen BSC Young Boys verlief friedlich

Sonntag fand das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und BSC Young Boys statt. Die Fans beider Mannschaften verhielten sich friedlich.

Aufgrund der Gewalteskalationen vom Cup Halbfinal am 4. April waren die Muttenzer Kurve und der Gästesektor geschlossen. Vor, während und nach dem Spiel verlief alles friedlich, Anhänger beider Clubs unterstützten vor dem Stadion Ihre Mannschaften.

Aus Bern sind rund 300 Fans des BSC Young Boys zum Stadion gereist und versammelten sich vor dem Zugang zum Gästesektor. Anhänger des FC Basel, welche normalerweise in der Muttenzerkurve sind, fanden sich auf der Plattform vor ihrem Fansektor ein.

Beide Fanlager unterstützten ihre Mannschaften von dort aus und sangen ihre Fanchöre.


https://www.nau.ch/ort/basel/basel-das- ... h-66474574

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 22:58 
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Mehr Andacht als Fussballspiel: Der FC Basel setzt beim 1:1 gegen YB abermals kein Zeichen

In einem halbleeren Stadion mit geschlossenen Fankurven kommen die Basler gegen den baldigen Champion erst nach der Pause besser zur Geltung. Sie haben in dieser Saison erst acht Siege errungen und setzen offenbar andere Prioritäten.

Die Andacht nimmt ihren Lauf: Die Halbzeitpause nähert sich, und im St.-Jakob-Park ist auf der Gegentribüne ein Chor zu vernehmen, der zaghaft den «FCB» unterstützt. So präsentiert sich der vermeintliche Spitzenkampf im Schweizer Fussball. Die Fankurven sind ausgesperrt, weil einige Basler Anhänger unlängst an gleicher Stelle zu roher Gewalt übergegangen sind. Der einheimische Klub betont im Matchprogramm, wie «unumgänglich» die Massnahme sei.
Der FC Basel hat nur acht Siege

Einige Anwesende fühlen sich zu Beginn an die Pandemie mit ihren leeren Stadien erinnert. Tatsächlich sind ein paar Berner Anhänger trotz der Aussicht auf geschlossene Drehkreuze nach Basel gereist. Sie versammeln sich ausserhalb des Stadions. Drinnen ist von ihnen mit Ausnahme von ein paar Böllern wenig zu hören, auch in jenem Moment nicht, in dem der YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame per Kopf früh das Tor zum 1:0 erzielt, ein Traumtor dazu, in Entstehung und Vollendung.

YB hat dem FC Basel sichtbar den Rang abgelaufen. Davon zeugen die jüngsten Direktbegegnungen, in denen der kommende Meister kaum gefährdet war. So ist es auch an diesem Sonntag in Basel, von einer Art offenen Rechnung ist erst in der zweiten Halbzeit etwas zu sehen. So etwas wäre vor noch nicht allzu langer Zeit undenkbar gewesen.

Eine Zahl spricht Bände und müsste die Verantwortlichen bekümmern: In 28 Partien errang der FC Basel in dieser Saison 8 Siege. Wäre die Meisterschaft hinter YB nicht so labil und konturlos, wären die Basler schon längst weg vom 2. Rang, der immerhin die Qualifikationschance für die Champions League bietet.

Dem Basler Seelenheil dient unvermindert die Conference League. Im internationalen Wettbewerb beanspruchte der FCB Wettkampfglück, aber die Viertelfinal-Teilnahme in der Conference League ist ein Fakt. Und sie bringt nicht nur Millioneneinnahmen, sondern auch Prestige. Im Gegensatz zum Meistertitel ist der Halbfinal nach dem 2:2-Remis im Hinspiel gegen Nizza nicht ausser Reichweite. Am Donnerstag ist in Südfrankreich das Rückspiel.

Der Young-Boys-Torhüter Anthony Racioppi streckt sich vergebens - und kassiert das Tor zum 1:1 durch den Basler Zeki Amdouni. Peter Klaunzer / Keystone

In welchem Wettbewerb Prioritäten gesetzt werden, verdeutlicht gegen YB die vom Trainer Heiko Vogel gewählte Teamformation. Er nimmt zwecks Verteilung der Kräfte im Gegensatz zum Nizza-Match nicht weniger als sechs Wechsel vor, den Torhüterwechsel von Marwin Hitz zu Mirko Salvi inklusive. Hitz ist krankgemeldet.

Basel wird erst unberechenbarer, als nach der Pause Andy Diouf, Dan Ndoye und Zeki Amdouni das Spiel beleben. Prompt erzielt Amdouni nach etwas mehr als einer Stunde den Ausgleich zum 1:1.

YB distanziert Basel mehrfach

Das ist auch die Phase, in der die Stimmung im Stadion wieder weniger an eine Andacht und mehr an ein Spiel zwischen den beiden grössten Schweizer Fussballklubs erinnert. Das Fazit ist für den FC Basel am Ende durchzogen, aber immerhin hat er nicht abermals gegen YB verloren. Wegen der gesperrten Fansektoren sind etwas mehr als 14 000 Personen zugegen, was den Zuschauerschnitt auf 21 000 drückt. Auch hier vergrössert sich die Distanz zu YB.

Nach den Punktverlusten können die Berner am nächsten Wochenende noch nicht Meister werden. Die Frage des Zeitpunkts schiebt sich etwas hinaus. Nach dem Schlusspfiff verlassen die YB-Spieler das Spielfeld und bedanken sich von einem Gitter getrennt bei den ausgesperrten Fans, die den grauen Nachmittag ausserhalb des Stadions verbracht haben. Was für ein Sonntagsvergnügen.


https://www.nzz.ch/sport/mehr-andacht-a ... ld.1734056

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YB holt Remis beim FCB – Wicky: «Guter Auswärtspunkt für uns»

Der designierte Meister YB erkämpft sich beim FCB nach 1:0-Führung ein 1:1-Remis. Trainer Raphael Wicky ist mit dem Unentschieden am Rheinknie zufrieden.

Das Wichtigste in Kürze

- YB muss sich mit der Meisterfeier noch gedulden.
- Die Berner erkämpfen sich ein 1:1-Remis auswärts beim FC Basel.
- Trainer Raphael Wicky nimmt den Punkt im Joggeli gerne mit.

Das 1:1-Unentschieden auswärts beim FC Basel verzögert die Meisterfeier von YB um zumindest eine Woche. Nach dem Remis am Rheinknie steht fest, dass die Berner am Wochenende gegen Servette noch nicht den Titel fixieren werden.

Trainer Raphael Wicky nimmt die aufgeschobene Meisterparty allerdings gelassen. «Am Schluss wollen wir Meister werden. Es liegt an uns, dass wir unsere Spiele konzentriert und gut zu Ende spielen», so Wicky.

Nun konzentriert sich YB auf Servette-Spiel

Nun könne man das Heimspiel gegen Servette als gewöhnliches Meisterschaftsspiel angehen. «Wir wissen, dass es nicht nächste Woche sein wird. Wenn wir das gewinnen, wäre es ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft.»

Das Spiel beim FCB sei ein Spiel mit zwei Gesichtern gewesen.«Die erste Halbzeit, die erste halbe Stunde haben wir sehr gut angefangen. In der zweiten Halbzeit ist Basel immer stärker geworden. Wir sind zum Teil ein wenig passiv gewesen» kritisiert Wicky sein Team.

«Es war klar: Wir spielen in Basel, das wird kein Spaziergang, kein Selbstläufer», so Wicky. «Wir nehmen den Punkt, der ein guter Auswärtspunkt für uns ist. Aber wenn du 1:0 vorne bist und Chancen hast, sind die Spieler am Schluss nicht zu 100 Prozent zufrieden.»

Für FCB-Vogel sind es zwei verlorene Punkte

Sein Gegenüber Heiko Vogel trauert unterdessen den zwei Punkten nach. «Aus meiner Sicht sind es zwei Punkte zu wenig. Wir sind denkbar schlecht in das Spiel gestartet. Solche Aktionen sind auch schwierig zu verteidigen, weil es einfach perfekt gespielt war.»

Das Führungstor von YB habe man aber gut weggesteckt. «Danach haben wir besser ins Spiel gefunden. Ich glaube, dass wir das Spiel danach sehr, sehr gut im Griff hatten. Wir wären der verdiente Sieger gewesen, wenn wir das zweite Tor gemacht hätten.»

Hätte man mit einer lautstarken Muttenzerkurve vielleicht den zweiten Treffer gemacht? «Es war die Situation so geregelt, das mussten beide Mannschaften so akzeptieren. Für mich ist aber klar, dass das die Ausnahme bleiben soll. Wenn die besten beiden Mannschaften der Schweiz gegeneinander spielen, wäre eine volle Hütte das normale Programm.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ho ... s-66474584

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 Beitrag Verfasst: Montag 17. April 2023, 22:48 
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FCB gegen YB

Berner lauter als Basler

Trotz gesperrtem Gästesektor und geschlossener Muttenzerkurve versammelten sich Anhänger von YB und dem FCB beim St.-Jakob-Park. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Vor knapp zwei Wochen verletzten Schlägertypen aus der Muttenzerkurve drei Security-Mitarbeiter nach dem verlorenen Cupspiel gegen YB schwer. Die Behörden zogen danach Konsequenzen und sperrten sowohl den Gästesektor wie auch die Muttenzerkurve für das Meisterschaftsspiel an diesem Sonntag in Basel. Weder die Ostkurve der Berner Young Boys noch die Basler Anhänger aus dem Sektor D hinderte dies jedoch daran, sich während der Partie vor respektive hinter dem Stadion zu versammeln.

Gegen 15 Uhr traf ein Extrazug aus Bern mit rund 300 YB-Fans am Stadion ein. Nachdem sich die Anhänger auf der Treppe vom Bahnsteig zum Stadion hinunter kurz gesammelt und Präsenz markiert hatten, begaben sie sich in die Stadionecke an der Gellertstrasse vor den Eingang des Gästesektors. Dort flimmerte der Match über einen Fernseher. Ein aufmerksamer Vermummter verdeckte zuvor noch die Kamera an einem Mast, damit die YB-Anhänger nicht überwacht würden. Während des Spiels, das sie mit Paukenschlägen und Gesang begleiteten, schmissen einzelne von Zeit zu Zeit Böller in die gesperrte Unterführung neben dem Stadion. Sie detonierten unter dumpfem Knall.

Fan nennt Schlägertypen «birrewaich»

Auf der Plattform hinter der Muttenzerkurve standen währenddessen wenige Hundert FCB-Fans. Auch sie hatten ein paar Fernseher organisiert, welche die Ereignisse des wenige Meter entfernten Spiels nach aussen übertrugen. Auf dieser Seite war deutlich weniger zu hören als von den YB-Anhängern. Keine Trommeln, kein Rufer an einem Megafon, kein umgedichteter Song von Mani Matter. Stattdessen gab es Spargelrisotto für zehn Franken. Ein langjähriger Besucher der Muttenzerkurve bedauerte die Vorfälle durch die Schlägertypen gegen die Stadion-Securities vor zwei Wochen. Sie seien «birrewaich», und es sei schade, dass die Fans das Spiel nicht drinnen verfolgen könnten.

or dem Stadion befand sich ein Grossaufgebot der Polizeien Basel-Stadt und Basellandschaft. Dutzende Uniformierte mussten einmal mehr mit ihrer Körperlichkeit, Tränengasgewehren, Schilden und gezogenem Sichtschutz hinstehen, damit es an dem Hochrisikospiel zu keinen Ausschreitungen zwischen den beiden Fanlagern kam. Gebraucht wurden sie jedoch nicht, auch nach dem Abpfiff kam es zu keinen Zwischenfällen, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. Die Partie endete unentschieden.


https://www.bernerzeitung.ch/berner-lau ... 6837471564

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Nach 1:1 in Basel

Das Szenario «Sofa-Meister» ist vorerst abgewendet

Das Unentschieden in Basel hat für YB zumindest einen angenehmen Nebeneffekt. Christian Fassnacht sagt: «Was wir nicht wollen, ist, auf dem Sofa Meister zu werden.»

Christian Fassnacht weiss, wovon er spricht. Er ist ein Titel-Experte gewissermassen.

Er stand am 28. April 2018 in der Nähe, als Jean-Pierre Nsame mit seinem 2:1 gegen Luzern ganz Bern in Ekstase versetzte. Fassnacht sass dann an einem Samstagabend im April 2019 in der Loge des Wankdorfs mit den Teamkollegen vor dem Fernseher und sah, wie sich Basel und GC torlos trennten und YB so zum Meister machten. Fassnacht erlebte auch die Titelgewinne 2020 und 2021 in Sion respektive daheim gegen Lugano hautnah mit – mit Feierlichkeiten, die von den Corona-Einschränkungen geprägt waren. Am Sonntagabend nach dem 1:1 vor 14’142 Zuschauern in Basel sagt der vierfache YB-Meisterspieler: «Was wir nicht wollen, ist, auf dem Sofa Meister zu werden.»

Dieses Szenario ist vorerst abgewendet, es hätte bei einem Sieg in Basel eintreffen können, falls YB Servette am kommenden Wochenende geschlagen und Luzern tags darauf beim FCB nicht gewonnen hätte.

Dem 29-Jährigen nun vorzuwerfen, dass er in Basel deshalb nicht den Sieg angestrebt habe, wäre allerdings abenteuerlich. Fassnacht ärgert sich darüber, dass Schiedsrichter Fedayi San den vermeintlichen Siegtreffer von Aurèle Amenda in der 93. Minute wegen eines Schubsers von Joël Monteiro annullierte – ein sehr strenger Entscheid.

Dass der Nationalspieler mit dem Unentschieden leben kann, hat vielmehr mit der Leistung des FC Basel zu tun. Dieser war in der zweiten Halbzeit besser, der Ausgleich durch Zeki Amdouni hochverdient (68.). Nach gutem Start, inklusive Führungstreffer von Jean-Pierre Nsame (8.), konnten die Young Boys nicht an die starken Darbietungen gegen Basel beim 3:0 und 4:2 in den Wochen davor anknüpfen.

Fassnacht, der in der Anfangsphase zu zwei vorzüglichen Chancen kam, erklärt sich dies auch mit den Umständen. Der Sieg im Cup-Halbfinal zwölf Tage zuvor an gleicher Stätte sei hochemotional gewesen. Und dann spiele man diesmal vor einer Kulisse, die aufgrund der gesperrten Fansektoren ein wenig an die Geisterspiele zu Zeiten der Corona-Pandemie erinnert habe. «Da ist es schon ein Stück weit menschlich, schafften wir es nicht an die Leistungsgrenze.»

Jetzt hat es YB in den eigenen Füssen

Und doch bleiben die Young Boys gegen ihren Rivalen zum 14. Mal in Folge unbesiegt. Und biegen nun auf die finalen Meter zur Meister-Entscheidung ein. Fassnacht hat schon mitbekommen, dass es in seinem Umfeld eine Rechnerei gibt, wann welches Szenario eintreffen kann. «Mich persönlich interessiert das aber nicht.»

Um seine Feststellung zu verdeutlichen, erwähnt er, dass er mit drei Gelben Karten vorbelastet sei und deshalb bei einer weiteren Verwarnung automatisch für eine Partie gesperrt wäre. «Aber daran dachte ich während des Spiels in Basel keine Sekunde.» Abschliessend sagt er: «Irgendwann wird es hoffentlich so weit sein mit dem Titel.» Ihm ist nachzusehen, dass das «hoffentlich» vor allem eines ist: Understatement pur.

Gewinnen die Young Boys am Samstag daheim gegen Servette sowie am Dienstag bei GC, stehen sie zum 16. Mal in der Vereinsgeschichte als Schweizer Meister fest. Sie haben es nun also in den eigenen Füssen, das unbeliebtere Szenario Sofa-Meister abzuwenden.


https://www.bernerzeitung.ch/das-szenar ... 1093721738

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