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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 14:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: YB-Motor Michel Aebischer – am liebsten wäre er wie Toni Kroos
Michel Aebischer erlebt mit YB und der Schweizer Nati phänomenale Wochen – wer ist der 24-Jährige, der mit den Bernern heute in der Champions League gegen Atalanta Bergamo für ein weiteres Ausrufezeichen sorgen und am liebsten wie Toni Kroos sein möchte?
Die Erinnerungen in Bern an die magische Nacht gegen Manchester United sind viel zu schön, als dass man sie einfach so beiseitelegen könnte. 2:1 gegen den weltberühmten Gast aus England, das Siegtor in der 95. Minute, die Eruptionen der Fans im vollen Stadion. «Nein, so etwas erlebt man nicht alle Tage!», sagt Michel Aebischer.
Doch allzu sehr ins Schwelgen geraten? Nein, das will er nicht. Mit gutem Grund: Für YB steht heute die nächste grosse Aufgabe an. Das zweite Spiel in dieser Champions-League-Gruppenphase. Zu Gast bei Atalanta Bergamo. Dem vielleicht aufregendsten Team Italiens. «Nach dem Startsieg wäre nun die Verlockung natürlich da, zu träumen. Aber genau das darf und wird nicht passieren. Wir bleiben auf dem Boden», sagt Aebischer. Nur bedeutet das nicht, dass sich YB kleiner macht als nötig. Und darum sagt Aebischer auch: «Wer Manchester United besiegt, kann auch Atalanta Bergamo schlagen.»
Das Erweckungserlebnis mit der Nati
Sollte dies tatsächlich gelingen, so würde zum ersten Mal seit 1996 ein Schweizer Team mit zwei Siegen in die Champions League starten. Damals besiegte GC mit dem heutigen Nationaltrainer Murat Yakin zuerst die Glasgow Rangers (3:0) und danach auswärts Ajax Amsterdam (1:0) – ehe die Qualifikation für den Viertelfinal doch noch auf dramatische Art und Weise verpasst wurde.
Nun ist es vielleicht verwegen, das Funktionieren eines Teams an einem einzelnen Spieler festzumachen, auf der Bühne der Königsklasse sowieso. Und doch hat der jüngste Höhenflug von YB viel mit Michel Aebischer zu tun. Als Taktgeber im Mittelfeld ist er so etwas wie der Motor dieser manchmal fast unheimlichen Berner Maschinerie, die in letzter Zeit ihre Gegner gerne einfach mal überfährt. Und es war ja nicht so, dass der Sieg über Manchester einer Laune des Zufalls entsprang. Aus Leverkusen meldet der ehemalige Trainer Gerardo Seoane:
«Er hat eine sensationelle Entwicklung hinter sich. Nicht nur fussballerisch, auch als Leader. Es macht unheimlich Spass, ihm zuzuschauen. Und es ist eigentlich verwunderlich, dass er immer noch in der Schweiz spielt.»
Vielleicht ist es aber auch so, dass Aebischer noch ein letztes Erweckungserlebnis gebraucht hat, um seine ganze Wirkung zu entfalten. Anfang September war das, beim 0:0 mit der Nationalmannschaft gegen Italien. Etwas überraschend berief ihn Yakin da in die Startformation. Aebischer dankte das Vertrauen, spielte mit jeder Minute noch ein bisschen abgeklärter.
Seither wirkt er wie beflügelt. Die kleinen Fehler, die es zu Beginn der Saison durchaus noch gab – wie beispielsweise beim frühen Gegentor in der Qualifikation zur Champions League gegen Cluj – hat er abgestellt. Im Rückblick sagt Aebischer: «Einverstanden, es waren sehr spannende Wochen zuletzt – aber es werden noch viele andere spannende folgen.»
Das ABC des Fussballs erlernt Aebischer im Kanton Fribourg, im Verein seines Heimatdorfes Heitenried. Bald einmal spielt er in der regionalen Auswahl. In der Jugend wird YB auf ihn aufmerksam. U17-Trainer André Niederhäuser lädt ihn zu zwei, drei Testtrainings ein. Der Wechsel gelingt problemlos. Früher spielte Aebischer noch als klassischer Spielmacher mit der Nummer 10, bei YB fortan im defensiven Mittelfeld.
YB-Scout Stéphane Chapuisat sitzt an diesem Montag am Rand des Berner Trainingsplatzes direkt hinter dem Wankdorf. Er beobachtet das YB-Training. Nach Aebischer gefragt, sagt er: «Seine Spielintelligenz war offensichtlich. Er traf auf dem Platz schon damals automatisch die richtigen Entscheidungen.»
Am liebsten so sein wie Toni Kroos
Nach seinem Wechsel zu YB schliesst Aebischer die Handelsschule ab, die drei Jahre Schule absolviert er in Fribourg, das einjährige Praktikum danach auf dem Büro von YB. Ab diesem Herbst 2016 darf er mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Bald folgt der erste Teileinsatz. «Ich war ziemlich aufgeregt, schliesslich wartet man als Junger sehnlichst darauf. Es ist damit auch eine Last abgefallen.»
Aebischer kommt zu einer Zeit zu YB, als unter Sportchef Christoph Spycher die Weichen für die Erfolgsjahre gestellt werden. Er wird ein immer wichtigerer Teil des grossen Ganzen. Ob Adi Hütter, Seoane oder nun David Wagner – sie alle sehen in ihm einen smarten Strategen. Einen, der zumindest in Ansätzen an Toni Kroos erinnert, Aebischers grosses Vorbild.
Und in der Freizeit? «Da schaue ich Fussball»
Fünf Jahre nach seinem ersten Einsatz bei YB strahlt Aebischer längst die Souveränität eines Routiniers aus. Er ist auch im Gespräch so ruhig und besonnen wie auf dem Feld. Und wofür interessiert er sich, wenn er gerade nicht Fussball spielt. «Dann schaue ich Fussball!», sagt er und lacht herzhaft. Bei der EM beispielsweise hat er fast alle Spiele geschaut, zumindest zu Turnierbeginn. Danach einfach jene, die das Trainingslager mit YB noch zuliessen.
Irgendwann möchte Aebischer auch selbst bei einem grossen Turnier für die Schweiz auflaufen. Zunächst einmal gilt es aber, gegen Atalanta Bergamo einen nächsten guten Auftritt in der Champions League auf den Platz zu zaubern. https://www.watson.ch/sport/fussball/47 ... toni-kroos
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JFK
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:00 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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da wurden yb heute abend von atalanta aber klar die grenzen aufgezeigt. vielleicht hätte die mannschaft ein wenig mutiger auftreten sollen.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: Europameister Pessina trifft
Chancenlos trotz knapper Niederlage – YB verliert in Bergamo
Auf den Sensationssieg gegen Manchester United folgt die Auswärtspleite in Bergamo. Die Italiener waren eine Nummer zu gross.
Beinahe hätte sich YB-Coach David Wagner als Taktikfuchs feiern lassen können, wäre da nicht die verhängnisvolle 68. Minute gewesen. Seine gut eingestellte Mannschaft zeigt auswärts gegen Atalanta Bergamo lange einen soliden Auftritt; am Ende stehen die Berner aber mit leeren Händen da.
Das weil Europameister Matteo Pessina in der zweiten Halbzeit mit seinem Tor zum entscheidenden 1:0 mitten ins YB-Herz trifft, aber auch weil vom Schweizer Meister offensiv enttäuschend wenig kommt.
Eigentlich hätte es schon nach fünf Minuten soweit sein können. Zapata liess Hefti stehen, sein Schuss war aber zu zentral und kein Problem für YB-Goalie von Ballmoos. Erstmals brandgefährlich wurde es in der 17. Minute: Nach einer Malinovskyi-Flanke brachte Atalanta-Captain Toloi den Ball zur Mitte, wo Lauper unglücklich ins eigene Tor ablenkte.
Nach fast zwei Minuten Überprüfungszeit jubelten dann aber die YB-Fans im Gewiss Stadium. Schiedsrichter Brych nahm den Treffer nach VAR-Eingriff wegen einer Offside-Position zurück.
Pessina vergibt Topchance vor der Pause
YB selbst meldete sich erst in der 28. Minute ein erstes Mal richtig in der Hälfte von Bergamo an. Martins nahm nach einem YB-Ballgewinn im Mittelfeld Tempo auf und schickte Elia in die Tiefe. Der pfeilschnelle Stürmer setzte den Ball aber knapp neben das Tor – was für eine Konter-Möglichkeit!
Taktisch machte YB das Zentrum immer wieder geschickt dicht, liess dem Gegner vor allem auf den Seiten Platz. Die Taktik von David Wagner ging bis zur Pause resultatmässig voll auf. Auch weil die Berner kurz vor der Pause viel Glück hatten, als Pessina den Ball aus einem Meter nicht an von Ballmoos vorbei brachte. Es war die beste Chance des Heimteams in den ersten 45 Minuten.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte YB den Gegner zunächst defensiv im Griff. Nach einer Stunde war Von Ballmoos gegen Zappacosta zur Stelle und verhindert die Atalanta-Führung mit einem tollen Reflex. Doch der Druck der Italiener nahm zu!
Freuler spielt unauffällig – doch am meisten Pässe
In der 68. Minute belohnten sich die Gastgeber schliesslich. Lauper konnte den bulligen Zapata nicht vom Ball trennen, der Kolumbianer bediente Pessina, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschiessen konnte. Hefti kam gegen den italienischen Europameister einen Schritt zu spät, von Ballmoos war für einmal machtlos.
YB-Coach Wagner reagierte und wechselte durch. Offensiv gefährlicher wurden die Berner dadurch aber nicht. Am Ende blieb es beim 0:1, auch weil von Ballmoos kurz vor Abpfiff gegen den eingewechselten Muriel ein weiteres Mal ganz stark hielt.
Und was war eigentlich mit Remo Freuler? Der Nati-Star zog einen unauffälligen Tag ein, liess sich oft zurückfallen und verteilte gegen die defensiv eingestellten Berner geschickt die Bälle. Am Ende des Tages hatte Freuler 81 Pässe auf seinem Konto stehen – die meisten aller Akteure. https://www.20min.ch/story/geht-das-yb- ... 3747904250
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: «Wir gehen erhobenen Hauptes» – YB verliert bei Atalanta Bergamo
Die Young Boys verlieren den zweiten Match in der Champions-League-Gruppenphase. Die Berner unterliegen nach einem lange gut geführten, aber letztlich erfolglosen Abwehrkampf mit 0:1.
Es konnte nicht über die gesamte Spielzeit gut gehen. Nach der Pause wurde der Druck von Atalanta immer grösser. Die Young Boys konnten sich kaum mehr aus der Umklammerung lösen und verloren den Ball beim Versuch, selber aktiv zu werden, immer näher am eigenen Strafraum. In der 68. Minute sorgte schliesslich ein gelungenes Dribbling von Duvan Zapata gegen Sandro Lauper für die Vorarbeit zum Siegtreffer von Matteo Pessina.
«Wir gehen erhobenen Hauptes weg aus Bergamo. Atalanta war die aktivere Mannschaft, aber mein Team hat aktiv verteidigt. Wir hätten sicher mehr Ruhe in unserem Spiel haben können.» David Wagner, YB
Nichts lief für die Young Boys so wie gegen Manchester United vor zwei Wochen: Spielen und agieren konnten sie so gut wie gar nicht. Sie waren bis zum Gegentreffer ununterbrochen damit beschäftigt zu verteidigen, Räume zuzulaufen, dem Ball hinterherzurennen. Zeit, um einen Angriff zu lancieren, hatten sie nicht, weil Atalanta sofort nach einem Ballverlust Druck ausübte.
Eine Halbzeit lang kamen die Berner mit der Spielweise der Bergamasken bemerkenswert gut zurecht. Sie verteidigten geschickt, hatten immer einen Spieler, der noch dazwischen gehen konnte, wenn sich Atalanta mal einen kleinen Vorteil im Angriffsspiel verschafft hatte. So gab es vor der Pause aus dem Spiel heraus kaum brenzlige Situationen zu überstehen für den Schweizer Meister. Ein Eigentor von Sandro Lauper nach 17 Minuten wurde wegen eines vorangegangenen Abseits vom VAR annulliert.
«Am Ende haben wir schneller gespielt und verdient gewonnen. Wir hatten heute etwas länger, um den Riegel zu knacken.» Remo Freuler, Atalanta
Die Torchance von Elia
Die schon vor der Pause wenigen Befreiungsaktionen der Berner, wurden in der zweiten Halbzeit noch rarer. Zu selten konnten sie einen Angriff sauber lancieren. Wenn mal einige Pässe in Folge gelangen, war das in einer für Atalanta ungefährlichen Zone. Offensiv brachte YB fast nichts zustande. Nach dem 0:1 war ein Schuss von Christopher Martins, der übers Tor flog, die gefährlichste Berner Aktion.
«Wir haben gut und solidarisch verteidigt. Man kann nicht alles verhindern. Mit dem Ball waren wir aber nicht ganz so gut.» Michel Aebischer, YB
Martins stand auch am Ursprung der einzigen wirklichen Torchance: Der Luxemburger eroberte sich in der 28. Minute den Ball und lancierte Meschack Elia mit einem perfekten Pass in die Tiefe. Der wirblige Stürmer schoss aus guter Position am Tor vorbei. Ein Treffer zu diesem Zeitpunkt hätte womöglich zu einem anderen Szenario geführt.
Die Paraden von von Ballmoos
Die knapp 10'000 Zuschauer im wegen der Corona-Massnahmen nur zur Hälfte gefüllten Stadion waren im Verlauf der ersten Halbzeit zwischenzeitlich sehr ruhig geworden, weil die Angriffe ihrer Mannschaft nicht die gewünschte Wirkung erzielten. Doch Atalanta liess nie nach, setzte YB permanent unter Druck, bis der Treffer fiel.
Das Resultat hätte dann auch deutlicher ausfallen können. Von Ballmoos war der stärkste Berner. Der Captain parierte schon nach fünf Minuten einen Abschluss von Zapata und war nach der Pause mehrmals entscheidend zur Stelle. Vorne war Elia, der als Ersatz für den verletzten Christian Fassnacht auf der rechten Flanke spielte, der Einzige, der mit seinem Tempo die Atalanta-Verteidigung wiederholt in Bedrängnis brachte.
Das Fazit vom zweiten Auftritt der Berner in der Champions League fällt weniger begeisternd aus als jenes vom ersten. Aber was YB auch in Bergamo bewiesen hat: Die Mannschaft von David Wagner ist nur schwer zu schlagen, selbst dann, wenn in der Offensive fast nichts gelingt.
Auf den ersten Auswärtssieg in der Champions League - 2018/2019 verloren die Berner bei Juventus Turin, Valencia und Manchester United - muss YB auch nach dem vierten Versuch warten. Den nächsten internationalen Auftritt hat es in knapp drei Wochen wieder daheim gegen den Europa-League-Sieger Villarreal.
Atalanta Bergamo - Young Boys 1:0 (0:0) 9800 Zuschauer. - SR Brych (GER). Tor: 68. Pessina 1:0. Atalanta: Musso, Toloi, Demiral, Djimsiti; Zappacosta (90. Pezzella), De Roon, Freuler (90. Koopmeiners), Gosens (11. Maehle); Pessina (75. Pasalic); Malinowski (75. Muriel), Zapata. Young Boys: von Ballmoos; Hefti (82. Maceiras), Camara, Lauper, Garcia; Aebischer (82. Spielmann), Martins, Sierro (69. Mambimbi); Elia (66. Rieder), Moumi Ngamaleu; Siebatcheu (66. Kanga). Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lustenberger, Monteiro, Nsame, Petignat, Zbinden und Zesiger. Atalanta ohne Hateboer (verletzt). 17. Eigentor von Lauper vom VAR wegen Abseits annulliert. Verwarnungen: 65. Sierro (Foul). 89. Zappacosta (Unsportlichkeit). https://www.watson.ch/sport/fussball/37 ... ta-bergamo
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: Berner ohne Top-Chance
Die YB-Defensive hält nicht bis zum Ende durch
Die Young Boys kämpfen lange gegen die Stürmer von Atalanta an. Am Ende treten sie die Heimreise ohne Punkte im Gepäck an. Die Offensive von YB enttäuscht.
Das Spiel:
Im Gewiss Stadion in Bergamo wird am Mittwochabend Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal im 21. Jahrhundert findet ein internationales Spiel in der Heimstätte von Atalanta mit Zuschauern statt – zuvor genügte das Stadion den Uefa-Richtlinien nicht. YB als Party-Crasher? Zu Beginn sorgen vor allem die Hausherren für die Musik. Lauper spielt mit und bugsiert den Ball unglücklich ins eigene Tor. Während die Italiener bereits auf den Führungstreffer anstossen, meldet sich der ungebetene Gast namens VAR zu Wort. Dieser hat eine Abseitsposition entdeckt. Nun strecken die rund 800 mitgereisten YB-Fans die Sektgläser in die Höhe.
Von Champagner-Fussball kann in dieser Partie jedoch keine Rede sein. Die Gäste ballern die Kugel mehrheitlich in weitem Bogen in Richtung Siebatcheu. Dort soll das Prinzip Hoffnung seinen Teil zu einem erfolgreichen Schweizer Abend beitragen. Das Quäntchen Glück steht den Bernern jedenfalls zur Seite. Die Mannschaft aus Bergamo vergibt teils kläglich vor YB-Schlussmann Von Ballmoos.
YB-Angriff enttäuscht
Der Schweizer Meister zelebriert seine Defensivleistung. Der Auftritt ist nüchtern und unspektakulär, dafür umso effektiver. Irgendwann wird jedoch auch der beste Abwehrriegel durchbrochen. So geschehen in der 68. Minute: Die Italiener beanspruchen die Tanzfläche und das Scheinwerferlicht für sich. YB bleibt in der Offensive einiges schuldig und verlässt den Event durch den Hinterausgang.
Die Berner bleiben damit auf ihren drei Punkten sitzen und müssen mit ansehen, wie sie von Atalanta überholt werden. Die Italiener führen die Tabelle mit vier Zählern an. Manchester United und Villarreal stehen um 21 Uhr im Einsatz.
Die Tore:
68. Minute 1:0 | Matteo Pessina: Sandro Lauper vertändelt den Ball im eigenen Sechzehner. Zapata spielt die Kugel in die Mitte und dort drückt der italienische Nationalspieler Matteo Pessina den Ball über die Linie. David von Ballmoos bleibt absolut chancenlos.
Der Beste: Bergamo-Captain und Europameister Rafael Toloi. Der Mann macht und kann alles. Ist oft an vorderster Front anzutreffen. Hat Ngamaleu absolut sicher im Griff. Und geht sogar am gegnerischen Strafraum ins Pressing. Beeindruckend!
Der Schlechteste: Sandro Lauper macht eigentlich ein hervorragendes Spiel. Bis zur 68. Minute, als er sich gegen Zapata völlig verschätzt, dieser den Ball im Spiel halten und Laupers Grätsche nicht erfolgreich ist. Der Kolumbianer passt auf Pessina, der sein erstes Champions-League-Tor macht. Es sollte das einzige in diesem Spiel bleiben. Und Lauper weiss sofort, welch kapitalen Bock er da geschossen hat.
Das gab zu reden: Der Jubel ist riesig, als der omnipräsente Captain Rafael Toloi. Atalanta in der 17. Minute in Führung bringt. Doch der VAR checkt und schon nach der ersten Wiederholung ist klar: Das Tor muss annulliert werden. Wird es auch. Offside.
So gehts weiter: Die Berner Young Boys treffen am kommenden Sonntag auswärts auf Servette (16.30). Atalanta empfängt am selben Tag die AC Milan (20.45). In der Champions League geht es für beide Teams am 20. Oktober weiter. YB bestreitet sein Heimspiel gegen Villarreal (21.00). Zur gleichen Zeit ist Atalanta in Manchester zu Gast.
Atalanta Bergamo – YB 1:0 (0:0)
Gewiss-Stadion: 9800 Fans. SR: Brych (Deutschland)
Tor: 68. Pessina (Zapata) 1:0
Atalanta: Musso; Toloi, Demiral, Djimsiti; Zappacosta, De Roon,Freuler, Gosens; Malinovskyi, Pessina; Zapata.
YB: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lauper, Garcia; Aebischer,Martins, Sierro; Elia, Ngamaleu; Siebatcheu.
Gelb: 65. Sierro. 89. Zappacosta (beide Foul).
Auswechslungen:
Atalanta Maehle (11. für Gosens) Muriel (75. für Malinovskyi) Pasalic (75. für Pessina) Pezzella (90. für Zappacosta) Koopmeiners (90. für Freuler)
YB Rieder (66. für Elia) Kanga (66. für Siebatcheu) Mambimbi (69. für Sierro) Masceiras (83. für Hefti) Spielmann (83. für Aebischer)
Bemerkungen: YB ohne Fassnacht, Zesiger, Nsame, Lustenberger, Monteiro, Maier, Zbinden (verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 69466.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: YB: Berner unterliegen Atalanta in der Champions League mit 0:1
Schweizer Meister YB muss sich in der Champions League geschlagen geben. Die Wagner-Elf unterliegt Atalanta Bergamo auswärts mit 0:1.
Das Wichtigste in Kürze
- Atalanta bezwingt YB dank einem Tor von Matteo Pessina in der zweiten Halbzeit. - Die Berner verteidigen in Bergamo lange gut, in der Offensive gelingt ihnen aber wenig. - Am 20. Oktober (21 Uhr) trifft die Wagner-Elf in der Königsklasse auf Villareal.
Nach dem sensationellen Auftaktsieg gegen Manchester United muss YB in der Champions League einen Rückschlag einstecken. Die Berner unterliegen einer stark aufspielenden Mannschaft aus Bergamo auswärts mit 0:1.
VAR entscheidet zugunsten von YB
Die Hausherren reissen das Spieldiktat zu Beginn an sich. YB gerät früh unter Druck – und beinahe in Rückstand.
Zunächst scheitert Zapata (5') an von Ballmoos. Dann wird ein Eigentor von Lauper (17') wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung von Atalanta-Captain Toloi vom VAR aberkannt.
In der Folge kommen auch die Young Boys besser ins Spiel. Nach einer knappen halben Stunde zieht Elia (28') alleine los und verfehlt das Tor nur knapp. Beim 0:0 bleibt es bis zur Pause.
Atalanta erhöht die Schlagzahl
Nach dem Seitenwechsel erhöhen die Bergamasken den Druck. Atalanta lässt Kugel und Gegner laufen, spielt unglaublich ballsicher. YB igelt sich zunehmend hinten ein und konzentriert sich auf das Verteidigen.
Das geht zunächst gut. In der 69. Minute ist der Damm aber gebrochen. Zapata setzt sich an der Grundlinie gegen Lauper durch und bedient Pessina, welcher zum 1:0 einschiebt.
In der Schlussphase kann auch der Gast aus Bern den Ball wieder etwas halten. Wirklich gefährlich wird es vor dem Bergamo-Tor aber nicht mehr. Die Young Boys müssen sich in der Lombardei geschlagen geben.
Am 20. Oktober gegen Villareal
YB steht damit nach zwei gespielten Runden in der Gruppe F mit drei Punkten da. Für die Wagner-Elf geht es am Sonntag (16.30 Uhr) in der Liga auswärts gegen Servette weiter.
Das nächste Spiel in der Champions League findet am 20. Oktober (21 Uhr) gegen Villareal statt. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... 1-66012670
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: YB unterliegt Atalanta
Die Young Boys biegen auf halbem Weg zur Sensation falsch ab
YB-Stürmer Meschack Elia bietet sich die Chance zur Führung. Fortan bleiben die Berner im zweiten Spiel der Champions League in Bergamo chancenlos und verlieren 0:1.
Ein Missverständnis kündigt das Unheil an. YB-Stürmer Felix Mambimbi hat sich an der Seitenlinie schon seines Überzugs entledigt, er glaubt, in die Partie zu kommen. Aber er wird zurück auf die Bank geschickt, für Meschack Elia bringt Trainer David Wagner nach 66 Minuten Fabian Rieder, Michel Aebischer rückt auf die Seite. Die Devise ist klar: Die Young Boys versuchen, das 0:0 irgendwie durch den italienischen Angriffswirbel zu retten.
Vier Minuten später steht Mambimbi doch auf dem Platz. Der Plan von Wagner ist gescheitert. Die Young Boys müssen jetzt einen Rückstand aufholen. Ohne Elia, der noch ihr torgefährlichster Spieler war.
Sandro Lauper glaubte die Gefahr gegen Duvan Zapata, diesen Güterzug eines Stürmers, an der Grundlinie gebannt zu haben. Doch der Kolumbianer schaffte es an den Ball, seine Hereingabe konnte der italienische Europameister Matteo Pessina zum 1:0 verwerten.
Im kleinen, aber feinen Stadio di Bergamo ist es nun so richtig laut, die Weisung der Behörden, das Stadion nur zur Hälfte zu füllen, scheint grosszügig ausgelegt. Die Teilnahme an der Champions League, sie ist hier in der lombardischen Provinz noch etwas Spezielles. Die Lokalzeitung «L’Eco di Bergamo» titelt am Matchtag: «Forza Atalanta, la serata è storica».
Diesmal hat Siebatcheu nichts zu jubeln
Auch für die Young Boys hat das Mittun in der Champions League eine historische Dimension, nach 2018 können sie zum zweiten Mal am Premiumwettbewerb teilnehmen. 800 YB-Fans sind nach Bergamo gereist, etliche davon besteigen am Mittwochmorgen früh in Bern den Zug nach Mailand. Schläfrigkeit vermischt sich mit Aufgekratztheit, erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind bei einer Auswärtspartie der Young Boys im Europacup Anhänger zugelassen.
Bald werden Biere geöffnet, wobei einer seine Zurückhaltung damit begründet, dass man sich die YB-Spiele ja nicht mehr schönsaufen müsse wie früher. Über 250 Ligatore haben die Young Boys in den letzten drei Saisons erzielt, ihr Gegner in der Serie A sogar noch einige mehr.
YB-Trainer David Wagner entscheidet sich wie beim 2:1 gegen Manchester United vor zwei Wochen für ein 4-2-3-1-System, Jordan Siebatcheu ersetzt den verletzten Christian Fassnacht. Der US-amerikanische Stürmer avancierte beim Heimsieg gegen die Engländer mit seinem Tor in der 95. Minute zum Helden.
Doch in Bergamo muss er bald erkennen, dass es für ihn ein unangenehmer Abend werden dürfte. Er hängt in der Luft, jeder seiner Ballkontakte muss er sich gegen die starke Dreierkette Atalantas hart erarbeiten. Seine Mitstreiter im Angriff, Meschack Elia und Nicolas Ngamaleu, sind am Flügel vorab mit Defensivarbeit beschäftigt.
Je länger die erste Halbzeit dauert, desto weniger schaffen es die Young Boys aus der eigenen Hälfte. Atalanta mag zwar nicht das Renommee von Manchester United haben, aber das macht die Italiener nicht zu einem leichteren Gegner. 64 Prozent Ballbesitz verzeichnen sie zur Pause. Aber es steht 0:0, weil Zapata (5. Minute) und vor allem Pessina (44.) in aussichtsreichen Positionen verpassen. Zudem wird ein Eigentor Laupers vom Videoschiedsrichter aufgrund eines Abseits aberkannt (17.).
Elias grosse Gelegenheit
Die Young Boys können da noch zufrieden sein. Trotz Unterlegenheit müssen sie den spielstarken Bergamasken wenig zugestehen. Ja, hätte Elia nach einer halben Stunde nach Steilpass von Christopher Martins Kaltschnäuzigkeit bewiesen, sie befänden sich nun auf halbem Weg zur erneuten Sensation. Er schlenzt aber, nachdem er Berat Djimsiti entwischt ist, den Ball am Tor vorbei. «Da hätten wir das Spiel auf den Kopf stellen können», sagt Wagner.
Es sollte die mit Abstand beste Gelegenheit der Young Boys bleiben. Was sich vor der Pause abzeichnete, bestimmt das Bild des zweiten Durchgangs. Der Druck des Heimteams, das nun auf seine lautstarke Curva spielt, nimmt stetig zu. Die Young Boys, die sich aus der Super League gewohnt sind, ihren Gegner zu dominieren, versuchen sich im Zeitspiel. Bis Pessina zur hochverdienten Führung für das Heimteam trifft.
Mambimbi kommt, aber seine Einwechslung bleibt ebenso wirkungslos wie jene von Quentin Maceiras und Marvin Spielmann. Es läuft schon die Nachspielzeit, als ein Abschluss von Christopher Martins für einen erhöhten Puls beim Heimteam sorgen kann. Dass es sich dabei um einen Distanzversuch handelt, ist bezeichnend für die Harmlosigkeit der Young Boys. Wagner sagt, er hätte sich etwas mehr Ruhe im Ballbesitz gewünscht. Und fügt an: «Wenn du bei Atalanta punkten willst, muss alles stimmen.» https://www.bernerzeitung.ch/die-young- ... 9727156152
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: Niederlage in der Champions League
Selbst der YB-Trainer hätte einen Punkt als gestohlen angesehen
Die Young Boys müssen bei Atalanta ihre Abwehrschlacht verloren geben. «Wir haben viel verhindert», sagt Michel Aebischer, «aber man kann nicht alles verhindern.»
Eine gewisse Analogie zum Spiel ist da. Nach dem 0:1 bei Atalanta ist für viele Young Boys der Arbeitstag noch nicht zu Ende, sie stehen in der Arena in Bergamo vor dem Spielertunnel und geben Interviews. Über dem Stadion kreist – warum auch immer – ununterbrochen ein Helikopter, in der Nähe knallt Feuerwerk, und die Berner erklären in dieser etwas martialischen Stimmung, wie sie ihre Abwehrschlacht gegen eine der besten Offensivmannschaften Italiens nach aufopferungsvollem Kampf schliesslich doch verloren geben mussten.
Leiden habe seine Mannschaft müssen, findet YB-Trainer David Wagner, «das haben wir so erwartet». Mittelfeldspieler Vincent Sierro spricht vom Druck, «der so hoch und so beständig war, dass dir irgendwann halt auch Fehler unterlaufen».
Fehler wie der von Sandro Lauper, der vor dem Gegentor die Situation gegen Duvan Zapata nur scheinbar unter Kontrolle hat – Sekunden später ist der Ball drin. Die Kontrolle, sie liegt in dieser Partie fast gänzlich beim spielstarken Kollektiv von Atalantas Trainer Gian Piero Gasperini. Auch der «Mister» leidet an der Seitenlinie, jedoch aus gänzlich anderen Gründen als die Young Boys. Er schaut zu, wie seine Mannschaft Mal um Mal anrennt und Mal um Mal die letzte Genauigkeit fehlt. Aber Gasperini und die rund 10’000 potenziellen Atalanta-Trainer im Stadion spüren, dass die Geduld sich auszahlen wird.
«Mit etwas Ruhe ist vielleicht mehr möglich»
Eine Zeit lang ist YB dicht im Zentrum, agiert mit Vincent Sierro, Christopher Martins und Michel Aebischer in der Zentrale. «Wir hatten einen Plan, er ging auch eine Zeit lang auf», sagt Sierro. «Wir haben viel verhindert», sagt Aebischer, «aber man kann nicht alles verhindern.»
Die Young Boys können sich der Dauerbeschäftigung der drei, zuweilen vier, fünf Angreifer, mit denen Atalanta anrückte, an diesem Abend kaum entziehen. Und in den wenigen Momenten, in denen es gelingt, fehlt es ihren Aktionen an Präzision.
«Mit etwas mehr Ruhe in diesen Szenen ist vielleicht auch mehr möglich», sagt Wagner. Es sind Szenen, wie sie Meschack Elia kreiert, bei der besten YB-Chance in der 28. Minute, bei diversen anderen Läufen davor und danach. Nach etwas mehr als einer Stunde nimmt Wagner Elia vom Feld, YB soll sich weiter zurückziehen, soll versuchen, den Punkt zu sichern.
Kurze Zeit später fällt das Tor, plötzlich wären die Young Boys wieder offensiv gefragt. Und mit Elia fehlt ihnen der schnellste Mann. «Wir hatten durch die Frische von der Bank mehr Luft, auch wenn dabei keine Chancen rausgeschaut haben», sagt Wagner.
Freulers Wohlwollen für YB
Die Young Boys jedenfalls stossen in Bergamo an ihre Grenzen, wie in der Champions League bislang immer auf fremdem Terrain. In der Kampagne von 2018 war man in Turin gegen Juventus (0:3), in Valencia (1:3), in Manchester gegen United (0:1) jeweils mehr oder weniger chancenlos und ernüchtert. Die grosse Ernüchterung ist am Mittwoch nicht zu spüren. YB steht in der Gruppe nach wie vor bei drei Punkten und deshalb nicht schlecht da.
Und YB darf auf seine Heimspiele hoffen. «Wir müssen lernen, lernen, lernen», sagt Trainer Wagner – «und es zu Hause besser machen.» Von der Leidenschaft des eigenen Publikums profitiert hat am Mittwoch auch Atalanta, richtig beseelt gibt Siegtorschütze Matteo Pessina Auskunft, während hinter ihm die Fans noch jubeln. Neben ihm steht Remo Freuler, der Schweizer Nationalspieler in Diensten der Italiener, und analysiert den Sieg gewohnt sachlich – und sehr wohlwollend. «Einfach war es für uns nicht», sagt Freuler nach der überlegenen Vorstellung seiner Mannschaft, «aber ich denke, der Sieg war verdient.»
Freulers Noblesse ist für die Young Boys ein karger Lohn aus dieser ersten Lektion der aktuellen Champions-League-Saison. Der Helikopter knattert noch immer, nur das Feuerwerk ist verraucht. «Wir waren nahe dran, den Punkt zu klauen», sagt Wagner noch, dann zieht er ab. Selbst der Trainer hätte sich als Dieb gefühlt. https://www.bernerzeitung.ch/selbst-der ... 0501740570
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: 0:1-Niederlage in Bergamo
YB kann Atalantas Sieg für die Geschichtsbücher nicht verhindern
- Die Young Boys müssen sich in ihrer 2. Partie der Champions-League-Gruppenphase bei Atalanta Bergamo 0:1 geschlagen geben. - Die Berner zeigen eine kämpferisch einwandfreie Leistung, können spielerisch aber nicht mit den Italienern, die ihren ersten heimischen Sieg in der Königsklasse feiern, mithalten. - Im 2. Spiel der Gruppe F empfängt ManUnited um 21 Uhr Villarreal.
Als sich David von Ballmoos schon in der 52. Minute bei einem Freistoss bereits mächtig Zeit liess, wurde deutlich: Die Young Boys wollten sich dieses 0:0 auswärts bei Atalanta Bergamo erkämpfen. Wieso auch nicht: 4 Punkte nach 2 Champions-League-Partien gegen ManUnited und Atalanta? Gekauft! YB-Trainer David Wagner verstärkte zudem nach 66 Minuten die Defensive, Fabian Rieder ersetzte Meschack Elia.
Pessinas Treffer für die Historie
Doch nur 2 Zeigerumdrehungen nach der taktischen Massnahme wurde dieser Plan über den Haufen geworfen. Duvan Zapata liess auf der rechten Seite Sandro Lauper alt aussehen, Matteo Pessina war in der Mitte schneller als Silvan Hefti und verwertete Zapatas Flachpass zum 1:0. YB konnte sich in der Folge keine reelle Ausgleichschance herausspielen, einzig Christopher Martins kam zu einem Distanzversuch (92.). Auf dem rechten Couloir wurde der verletzte Christian Fassnacht schmerzlich vermisst.
Die weiterhin überlegenen Bergamasken verpassten es ihrerseits, den Deckel vorzeitig draufzumachen. Daran änderte auch das Comeback des lange verletzten Luis Muriel, der in der 89. Minute am starken Von Ballmoos scheiterte, nichts. Dennoch feierte «La Dea» kurze Zeit später den ersten echten Heimsieg in der Champions-League-Historie. Mittendrin: Mittelfeldmotor Remo Freuler, der 90 Minuten im Einsatz stand.
VAR verhindert Lauper-Eigentor
Ein erstes Mal so richtig getobt hatte der Kessel in Bergamo nach 17 Minuten: Rafael Toloi verlängerte einen langen Ball in den Strafraum, wo Sandro Lauper den Ball vor dem einschussbereiten Berat Djimsiti ins eigene Tor spedierte. Doch der frühere FCZ-Akteur und seine Teamkameraden stellten fest, dass Schiedsrichter Felix Brych seine Hand zum Ohr führte. Und tatsächlich: Der VAR hatte eine Abseitsstellung bei Toloi entdeckt, alles wieder auf Null.
Auch in der Folge waren die Italiener das bessere Team. Pessina hätte die «Nerazzurri» unmittelbar vor dem Pausenpfiff in Führung bringen müssen. Doch er traf den Ball unmittelbar vor Von Ballmoos nicht richtig. Ganz chancenlos blieben die Young Boys indes auch nicht. Der auffällige Elia, schön von Christopher Martins lanciert, setzte den Ball nach 28 Minuten knapp über das Tor.
Während Elia nach der Pause ausgewechselt wurde, sorgte Pessina fast im Gegenzug für die ganz grosse Euphorieeruption im Stadion in Bergamo. Nach den beiden «Heimsiegen» im Mailänder Exil 2019/20 klappte es nun erstmals auch in der Lombardei.
So geht es weiter
Die Young Boys empfangen am 20. Oktober um 21 Uhr im Wankdorf Villarreal. Im Parallelspiel gastiert Atalanta zur selben Zeit bei Manchester United. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... verhindern
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 21:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2021  Zitat: Stimmen zur YB-Niederlage
Hefti: «Würde nicht sagen, dass wir ebenbürtig waren»
Zwischen Stolz, Enttäuschung und Lerneffekt: Die YB-Akteure und Atalantas Remo Freuler äussern sich zur Partie.
Am Boden zerstört waren die Akteure der Young Boys nach der 0:1-Niederlage bei Atalanta Bergamo nicht. Einerseits war ihnen klar, dass an diesem Abend in spielerischer Hinsicht ein Klassenunterschied herrschte. Andererseits schwang auch viel Stolz mit, defensiv Paroli geboten und resultatmässig nur sehr knapp gegen einen europäischen Spitzenklub verloren zu haben.
Kein Blatt vor den Mund nahm Silvan Hefti: «Das Gegentor hat mich genervt. Sie waren dominierend, wir haben aber leidenschaftlich verteidigt. Leider reichte es nicht, um die Null zu halten. Ich würde nicht sagen, dass wir ebenbürtig waren. Sie haben das Spiel gemacht, das muss man schon sagen. Nächstes Mal müssen wir mehr aus dem Ballbesitz machen.»
"Schlussendlich war es für uns kein schlechtes Spiel, aber leider ein Spiel ohne Punkte." Autor: Michel Aebischer
Ähnlich sah es Michel Aebischer: «Wir haben solidarisch verteidigt und ihnen nicht viele Chancen zugestanden. Hätten wir technisch sauberer gespielt, hätten wir vielleicht noch zwei, drei Chancen mehr herausspielen können. Schlussendlich war es für uns kein schlechtes Spiel, aber leider ein Spiel ohne Punkte.»
" Es gehört auch dazu, in den Momenten, in denen du Killer sein musst, Killer zu sein." Autor: David Wagner
Überwiegend positiv beurteilte YB-Trainer David Wagner die Leistung seines Teams: «Die Jungs haben leidenschaftlich verteidigt. Offensiv ein bisschen mehr Ruhe wäre schön gewesen. Es gehört auch dazu, in den Momenten, in denen du Killer sein musst, Killer zu sein. Wir gehen erhobenen Hauptes weg aus Bergamo.»
Für den Gegner fand er ebenfalls lobende Worte: «Atalanta hat eine Top-Qualität. Wenn du hier was mitnehmen willst, brauchst du 100 Prozent. Heute waren es nur 95. Für uns ist es ungewohnt, dass ein Gegner solchen Druck auf uns ausübt. In der Liga sind es meist wir, die den Gegner unter Druck setzen.»
"Wir schenken die 3 Punkte allen Fans von Atalanta." Autor: Remo Freuler
Letztmals, als Atalanta «zuhause» vor Zuschauern spielte, war das Mailänder San Siro Austragungsort. Dass es nun in Bergamo selbst vor Heimfans klappte, freute Remo Freuler ganz besonders: «Wir schenken die 3 Punkte allen Fans von Atalanta.» Dem Gegner zollte er Tribut: «Sie haben sehr gut verteidigt. Erst nach dem Seitenwechsel konnten wir uns mehr Chancen erspielen und haben letztlich verdient gewonnen. YB ist eine gute Mannschaft, gerade zuhause auf dem Kunstrasen. Für sie ist noch nichts verloren.» https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... rtig-waren
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