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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:20 |
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20.10.2021  Zitat: Champions League: Trotz viel Kampf und Herz – YB unterliegt Villarreal deutlich
Trotz eines beherzten Auftritts verlieren die Young Boys im Wankdorf gegen Villarreal schlussendlich klar und deutlich mit 4:1. Weil ManUtd gegen Atalanta gewinnt, schwinden die Chancen der Berner auf die K.o.-Phase.
n der 77. Minute konnten die über 31'000 Zuschauer doch noch jubeln, nachdem sie zuvor unzählige Male vergeblich nach guten Berner Möglichkeiten aufgesprungen waren. Meschack Elia lief einmal mehr seinen Gegenspielern davon und erzielte das 1:2. Für ein Happy End wie vor einem Monat gegen Manchester United tat YB danach sein Möglichstes, griff an, bis Alberto Moreno (88.) und Samu Chukwueze (92.) mit den Toren zum 4:1 für das doch noch klare Verdikt sorgten.
Die erste Heimniederlage seit Mitte März handelte sich YB aber viel früher ein, in der missglückten Startviertelstunde. Villarreal nutzte die anfänglichen Unsicherheiten der Berner konsequent aus und traf durch Yeremi Pino und Gerard Moreno in den ersten 16 Minuten jeweils mit dem Kopf.
Im ungewohnten System mit fünf Verteidigern zeigten die Young Boys zwei ganz unterschiedliche Gesichter. In der Defensive war das Ensemble mit Nicolas Moumi Ngamaleu als Rechtsaussen fragil, in der Offensive beeindruckend durchschlagskräftig. Unglücklicherweise für die Berner konnte die Offensive die defensive Mängel nicht ausbügeln. An guten Chancen dafür fehlte es nicht. Die Gastgeber drückten nach der misslungenen Startviertelstunde beeindruckend aufs Tempo.
Der Schweizer Meister brachte den Europa-League-Sieger ins Wanken. Vor allem Innenverteidiger Sandro Lauper als Organisator, Moumi Ngamaleu mit seinen Dribblings und Elia mit seinem Tempo sorgten für die gefährlichen Aktionen und liessen die Zuschauer im ausverkauften Wankdorf bis fast zuletzt an eine gelungene Aufholjagd glauben. In der 31. Minuten fehlten nur Zentimeter zum Anschlusstreffer, als Michel Aebischer nur den Pfosten traf. Nach der Pause intervenierte Villarreals argentinischer Goalie Geronimo Rulli, der Held aus dem Europa-League-Final, noch vor dem 1:2 mehrmals entscheidend.
Die Probleme in der Defensive
Die Art und Weise wie die Young Boys das Spiel mit ihrem Pressing diktieren konnten, macht die Startviertelstunde für sie noch ärgerlicher. Obwohl mit den lautstarken Fans alles perfekt eingerichtet war für einen druckvollen Beginn, agierte die Mannschaft von David Wagner passiv, liess sich weit in die eigene Hälfte zurückfallen. Das hätte gut gehen können, wenn die Abwehrarbeit ordentlich verrichtet worden wäre. Aber in der Defensive stimmte mehrmals die Abstimmung nicht.
Moumi Ngamaleu, der in der Vorwärtsbewegung überzeugte, bekundete viel Mühe seiner rechte Seite defensiv zu kontrollieren. Vor dem 0:1 liess er Alfonso Pedraza zu leicht flanken, in der Strafraummitte war die Abstimmung zwischen zwei anderen Verteidigern, Jordan Lefort und Ulisses Garcia, ungenügend. Zehn Minuten nach dem Kopfballtreffer von Yeremi Pino wurde es Villarreals Goalgetter Gerard Moreno nach einem Freistoss zu leicht gemacht.
Zweites Duell in zwei Wochen
Die in der Startphase eingehandelte Hypothek und die Probleme mit dem Spiel ohne Ball wogen zu schwer, um den Plan von Wagner erfolgreich umzusetzen. Für das Spektakel und die zahlreichen gelungenen Angriffe hätte YB zwar Punkte verdient, aber auf diesem Niveau können 20 schlechte Minuten mehr Einfluss haben als 70 gute.
In der Tabelle überholte Villarreal die Young Boys dank dem Sieg. In weniger als zwei Wochen findet aber bereits das zweite Duell mit den Spaniern statt. Dass Punkte möglich sind, hat YB am Mittwochabend trotz des letztlich klaren Resultats gezeigt.
Telegramm und Tabelle:
Young Boys – Villarreal 1:4 (0:2)
31'120 Zuschauer (ausverkauft). – SR Karazew (RUS). – Tore: 6. Pino 0:1. 16. Gerard Moreno 0:2. 77. Elia (Rieder) 1:2. 89. Alberto Moreno 1:3. 92. Chukwueze 1:4.
Young Boys: von Ballmoos; Camara, Lauper, Lefort (62. Hefti); Moumi Ngamaleu, Aebischer, Martins (70. Rieder), Fassnacht (90. Mambimbi), Garcia; Siebatcheu (70. Kanga), Elia.
Villarreal: Rulli; Foyth, Albiol (83. Mandi), Torres, Pedraza; Coquelin (70. Alberto Moreno), Parejo; Pino (89. Gomez), Gerard Moreno, Danjuma (89. Chukwueze).
Bemerkungen: YB ohne Lustenberger, Nsame, Monteiro, Petignat, Faivre und Zesiger (alle verletzt). Villarreal ohne Dia (verletzt). 31. Pfostenschuss Aebischer. 51. Lattenschuss Pedraza. Verwarnungen: 45. Aebischer (Foul), 87. Rulli (Spielverzögerung). https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 31612.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:27 |
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20.10.2021  Zitat: Kaltstart und Chancen-Wucher
Bittere YB-Pleite gegen abgeklärtes Villarreal
Manchmal sind Resultate ein Hohn. So dieses 4:1 von Villarreal in Bern. Denn noch nach 87 Minuten war YB dem 2:2 nahe, sehr nahe sogar. Dennoch hat YB immer noch Chancen aufs Weiterkommen.
Doch die Augen reibt man sich verwundert schon vor Kickoff, beim Blick auf die Aufstellung. YB mit Dreierabwehr? Mit Ngamaleu, der Offensiv-Lichtgestalt, als rechter Aussenverteidiger, zumindest in der Rückwärtsbewegung? Jordan Lefort steht in der Startelf? Alles noch nie gesehen diese Saison. Da hat YB bislang immer im 4-4-2 gespielt. Und nun diese Experimentiererei im Spiel der Jahrzehnt-Chance?
YB verschläft Startphase
Und tatsächlich: Schon nach sechs Minuten lässt Ngamaleu Pedraza von der Seitenlinie aus seelenruhig flanken. Abstimmungsproblem mit Camara. Innen schauen sich Garcia und Lefort verduzt an. Und Youngster Pino macht sich mit dem 1:0 das schönste Geschenk zum 19. Geburtstag. Die Taktik von David Wagner erleidet den maximalschnellen Schiffbruch. Und YB steht immer noch unter Schock. Zehn Minuten später lassen Lauper und Garcia Knipser Gerard Moreno nach einem Parejo-Freistoss gewähren. 0:2. Wieder per Kopf. Nix Tiki-Taka. Nix schnelles Kombinationsspiel. Das Gelbe U-Boot reisst den Berner Bären mit Flanken und Kopftoren in die Tiefe der Aare.
Doch YB rebelliert, lehnt sich gegen einen unschönen nassen Tod auf. Erst ist es Fassnacht, der ein Geschenk von Dani Parejo nicht annimmt. Auf der Gegenseite hält Von Ballmoos die Berner gegen Danjuma am Leben. Dann knallt Aebischer den Ball ans Lattenkreuz und Elia den Nachschuss drüber. Siebatcheu verpasst eine Superflanke von Ngamaleu, der nun endlich mit seiner Kernkompetenz auftrumpft.
YB besser, Villarreal abgeklärter
YB powert. Villarreal kontert. Und ist brandgefährlich. Auch Pedraza trofft das Gebälk. Rulli, der Gaucho im spanischen Tor, hält gegen Fassnacht und Ngamaleu. Wo bleibt das Tor? Das 1:2, das alles wieder möglich machen würde? Wagner beendet sein Experiment, bringt Hefti für Lefort. Nun heisst es wieder 4-4-2. Zwanzig Minuten noch. Hoffen. YB-Viertelstunde. Immer noch nichts. Zwei Minuten danach. Rieder, mittlerweile für Martins eingewechselt, schickt Elia. Der Kongolese läuft Welt- und Europameister Albiol einfach davon, bleibt eiskalt. Toooor! Endlich! Das Wankdorf-Stadion bebt. Unai Emery wird an der Seitenlinie immer zappeliger. Er weiss: Es wird heiss. Sehr heiss.
YB versucht alles. Doch nicht das Netz zappelt ein zweites Mal. Abgeschossen wird der grosse Raul Albiol, der groggy raus muss. Goalie Rulli spielt auf Zeit. Sieht Gelb. Doch es reicht nicht mehr. Joker Alberto Moreno macht den Sack in der 88. Minute zu. Und Chukwueze sogar das vierte Tor.
Wer weiss, wie es ohne dieses frühe 0:1, das dem missglückten Experiment geschuldet ist, gelaufen wäre. Leider ist die Frage rhetorisch. Es gibt keine zweite Chance.
YB – Villarreal 1:4 (0:2)
Wankdorf, 31’120 Fans, SR: Karasew (Rus).
Tore: 6. Pino (Pedraza) 0:1. 16. Gerard Moreno (Parejo) 0:2. 77. Elia 1:2. 88. Alberto Moreno 1:3. 92. Chukwueze (Alberto Moreno) 1:4.
Einwechslungen: YB: Hefti (62. für Hefti). Rieder (70. für Martins). Kanga (70. für Siebatcheu). Mambimbi (90. für Fassnacht).
Villarreal: A. Moreno (69. für Coquelin). Mandi (83. für Albiol). Gomez (90. für Pino). Chukwueze (91. für Danjuma).
Gelb: 45. Aebischer (Foul). 87. Rulli (Spielverzögerung).
Bemerkungen: 31. Lattenschuss Aebischer. 51. Lattenschuss Pedraza. YB ohne Lustenberger, Nsame, Monteiro, Zesiger und Faivre. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 20900.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:27 |
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20.10.2021  Zitat: Villarreal-Abwehr zu langsam
So herrlich trifft Elia für YB
1:4 verliert YB das Champions-League-Heimspiel gegen Villarreal. Der Anschlusstreffer von Meschak Elia zum zwischenzeitlichen 1:2 lässt sich aber sehen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 23702.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:29 |
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20.10.2021  Zitat: YB belohnt sich nicht für starke Leistung und verliert gegen Villarreal
Der Schweizer Meister YB traf am Mittwochabend auf Villarreal. Die Berner kassieren dabei eine bittere 1:4-Niederlage, obwohl sie über weite Strecken ansprechend spielten.
Im Berner Wankdorf war alles angerichtet für die nächste magische Champions-League-Nacht. 31’120 YB-Fans feuerten ihre Mannschaft in der Partie gegen Villarreal nach vorne an. Der Start ging für das Team von Trainer David Wagner aber völlig in die Hose. Die Young Boys fanden mit der gewählten Fünferkette nur mühsam ins Spiel. Bereits nach 16 gespielten Minuten lag man mit 0:2 zurück. Erst traf Geburtstagskind Yeremi Pino mit dem Kopf, ehe mit Gerard Moreno der zweite spanische Nationalspieler mit einem Kopfball erfolgreich war.
YB mit mangelnder Effizienz
Die Antwort von YB kam, wenn auch verzögert. Nachdem David von Ballmoos seine Mannschaft mit einem Mega-Reflex vor dem 0:3 bewahrte, kam der Schweizer Meister zu zahlreichen Chancen. Die beste Möglichkeit hatte Michel Aebischer. Der Mittelfeldspieler scheiterte bei seinem Abschluss aber an der Latte und im Anschluss am Gesicht von Villarreal-Goalie Géronimo Rulli. Der Argentinier stand auch im zweiten Abschnitt im Mittelpunkt. Villarreal hatte im Spiel nach vorne kaum was zu melden, doch den Berner Young Boys fehlte es an der Kaltschnäuzigkeit.
Villarreal mit zwei späten Konter-Treffern
Christian Fassnacht, Moumi Ngamaleu und erneut Fassnacht scheiterten mehrfach am 29-jährigen Argentinier. In der 77. Spielminute musste er trotzdem hinter sich greifen. Elia setzte sich stark gegen Weltmeister Albiol durch und schoss den Anschlusstreffer - das Wankdorf tickte aus.
YB spielte weiter nach vorne - hatte deutlich mehr Abschlüsse zu verzeichnen, doch Villarreal zog noch einmal den Kopf aus der Schlinge. Nach einem Konter rettete von Ballmoos zuerst, doch Alberto Moreno erzielte das 1:3. Es kam noch bitterer. Nach einem weiteren Konter gelang dem erst eingewechselten Samuel Chukwueze das 1:4. Trotz des am Ende hohen Pleite, feierten die Fans ihre Mannschaft auch lange nach dem Schlusspfiff. Nach dem Spiel sagte Michel Aebischer: «Abgesehen vom Resultat und den ersten Minuten war es ein gutes Spiel. Wir waren nicht so effektiv und das hat den Unterschied gemacht.» Die Systemumstellung des Trainers will er nicht für die missglückte Anfangsphase verantwortlich machen. «Es kam alles zusammen, die Systemumstellung darf keine Ausrede sein.»
Nein, es war nicht Superstar Cristiano Ronaldo, der als Erster in Manchester traf – es war der Gegner! Atalanta Bergamo ging in der 15. Minute durch Mario Pašalić in Führung. Und es kam noch schlimmer: Verteidiger Merih Demiral erzielte in der 29. Minute nach einer Ecke per Kopf das 2:0 für das Team von Nati-Spieler Remo Freuler. Da verwarf CR7 gefrustet die Hände.
Aber der 36-Jährige machte es selber nicht besser, er scheiterte in der 48. Minute an Keeper Juan Musso. Marcus Rashford brachte die Hoffnung in Minute 53 zurück. Das Old Trafford zum Beben brachte Captain Harry Maguire mit dem 2:2 (75.). Und dann geschah das, was in der Champions League so oft passiert: Ronaldo traf (81.), zum 3:2, sein 137. Treffer in der Königsklasse. Das reichte zum Sieg! https://www.20min.ch/story/villarreal-b ... 9933837721
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:31 |
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20.10.2021  Zitat: Deutliche Heimniederlage - YB tut sich selber weh
Champions League: YB – Villarreal
YB tut sich selber weh
Die Young Boys rappeln sich nach einem Fehlstart gegen Villarreal zwar auf, doch zu mehr als dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer reicht es nicht. Nach dem 1:4 muss sich YB ärgern.
Die Young Boys brauchen ein Tor, aber es will und will nicht fallen. Christian Fassnacht setzt zum Lupfer an, Meschack Elia probiert es aus spitzem Winkel, dann ist es wieder Fassnacht, der aus nächster Nähe an Villarreals starkem Goalie Geronimo Rulli scheitert. Und bald schon tut es ihm Nicolas Ngamaleu gleich. Statt Jubelschreie hallen Ausrufe der Enttäuschung und des Entsetzens durchs Stadion.
Im Wankdorf ist am Mittwochabend im dritten Gruppenspiel der Champions League eine Stunde absolviert. Und beim Heimteam macht sich allmählich das Gefühl breit, dass es noch tagelang spielen könnte, ohne dass ihm ein Tor gelingen würde. Zehn Schüsse hat YB abgegeben, sieben davon aufs Tor der Spanier. Aber die Gäste führen 2:0.
«Wir müssen uns darauf gefasst machen, leiden zu müssen», sagte YB-Trainer David Wagner vor der Partie. Und wird dabei eher an physischen denn psychischen Schmerz aufgrund von Chancenwucher gedacht haben. Die Spanier mögen auf einen durchzogenen Saisonstart blicken, in der Liga haben sie nur zwei von acht Partien gewonnen und belegen Rang 12. Aber sie sind der amtierende Europa-League-Sieger, technisch beschlagen, spielstark, mit so aufregenden Fussballern wie Yéremy Pino und Arnaut Danjuma.
YB sucht Orientierung
Die Aufgabe in Bern ist für Villarreal schon mit Dringlichkeit verbunden, nachdem das Team von Trainer Unai Emery bei Manchester United unglücklich unterlag, benötigt es als Gruppenletzter unbedingt Punkte. Wagner begegnet dieser Ausgangslage, indem er überhaupt zum ersten Mal als YB-Trainer auf ein System mit je nach Interpretation defensiver Dreier- oder Fünferkette setzt.
Die formstarken Ulisses Garcia und Ngamaleu geben die Aussenläufer, Fassnacht rückt ins linke, zentrale Mittelfeld. Der Plan ist, aus einer kompakten Defensive durch rasches Umschalten Nadelstiche zu setzen.
«Wir müssen uns darauf gefasst machen, leiden zu müssen», sagte YB-Trainer David Wagner vor der Partie. Und wird dabei eher an physischen denn psychischen Schmerz aufgrund von Chancenwucher gedacht haben. Die Spanier mögen auf einen durchzogenen Saisonstart blicken, in der Liga haben sie nur zwei von acht Partien gewonnen und belegen Rang 12. Aber sie sind der amtierende Europa-League-Sieger, technisch beschlagen, spielstark, mit so aufregenden Fussballern wie Yéremy Pino und Arnaut Danjuma.
YB sucht Orientierung
Die Aufgabe in Bern ist für Villarreal schon mit Dringlichkeit verbunden, nachdem das Team von Trainer Unai Emery bei Manchester United unglücklich unterlag, benötigt es als Gruppenletzter unbedingt Punkte. Wagner begegnet dieser Ausgangslage, indem er überhaupt zum ersten Mal als YB-Trainer auf ein System mit je nach Interpretation defensiver Dreier- oder Fünferkette setzt.
Die formstarken Ulisses Garcia und Ngamaleu geben die Aussenläufer, Fassnacht rückt ins linke, zentrale Mittelfeld. Der Plan ist, aus einer kompakten Defensive durch rasches Umschalten Nadelstiche zu setzen.
Der Plan geht nicht auf, im Gegenteil: Sechs Minuten sind gespielt, als Ngamaleu sich in der Defensive wie einer verhält, der einen Aushilfsjob macht. Er lässt Alfonso Pedraza gewähren, am hinteren Pfosten agieren Jordan Lefort und Garcia ähnlich orientierungslos wie Villarreals Social-Media-Manager, der vor dem Spiel ein Video aus der Berner Innenstadt mit dem Song «In den Tiroler Bergen» von Auner Andi unterlegte. Pino hat leichtes Spiel, das 1:0 zu erzielen.
Es ist ein früher Dämpfer. Doch es kommt für die Young Boys noch schlimmer. Der spanische Nationalspieler Gerard Moreno ist nach einem Freistoss mit dem Kopf erfolgreich, erneut stimmt die Zustimmung in der Defensive nicht: 0:2 nach 16 Minuten, der Fehlstart ist Tatsache. Im ausverkauften Wankdorf herrscht Ernüchterung. Es sind Minuten des Haderns und der Stille.
Aber die Young Boys erwachen und mit ihnen das Publikum. Die Spieler finden sich im System besser zurecht und nun ist erkennbar, wie Wagner auf die Idee kommen konnte, so aufzustellen. YB dominiert die Seiten, YB bieten sich nach Ballgewinnen Chancen. Vor dem Tor der Spanier wird es jetzt fast im Minutentakt gefährlich. Doch ob Jordan Siebatcheu, Elia oder Fassnacht – sie alle verpassen. Und als Goalie Rulli nach einem Schuss von Michel Aebischer geschlagen ist, rettet der Pfosten für ihn. Zum anfänglichen Unvermögen der Berner kommt Pech dazu.
YB ist im Spiel, aber liegt zur Pause 0:2 zurück. Die Erkenntnis, dass es in der Champions League keine Nachlässigkeiten verträgt, sie ist nicht neu und trotzdem hochaktuell. So bricht die Schlussphase an. Und als Elia erneut vergibt, sinkt die Hoffnung auf einen Punktgewinn auf ein Minimum. Doch just in diesem Moment enteilt Elia nach Pass des eingewechselten Fabian Rieder und erzielt den Anschlusstreffer (77. Minute).
Es passt, ist es der 24-Jährige, die überragende Berner Figur in dieser Kampagne, der dem Heimteam wieder Leben einhaucht.
YB drängt den Gegner jetzt in die Defensive, die souverän gestarteten Spanier wackeln längst. Doch sie fallen nicht. In den finalen Minuten erzielen sie einen dritten und vierten Treffer. Mit drei Punkten aus drei Partien fällt YB auf den letzten Platz zurück. Und muss sich über den Fehlstart und mangelnde Effizienz ärgern. https://www.bernerzeitung.ch/yb-tut-sic ... 6413598050
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:34 |
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20.10.2021  Zitat: Liveticker zum Nachlesen
YB verpasst gegen Villarreal weitere Sternstunde
Die Berner verlieren in der Champions League gegen Villarreal 1:4. Wegen des 3:2-Siegs von Manchester United gegen Atalanta rutscht YB ans Tabellenende ab.
Zwei frühe und zwei späte Gegentore vermiesen YB eine weitere Sternstunde in der Champions League. Bereits zu Beginn musste man das Schlimmste befürchten für die Berner.
Sie fingen sich nach dem schlechten Start aber und waren den Spaniern lange ebenbürtig. Elias zwischenzeitlicher Anschlusstreffer zum 1:2 liess YB sogar noch einmal hoffen. Diese Hoffnungen wurden aber schnell zunichte gemacht von den Spaniern.
Wie man einen Rückstand dreht, zeigte Manchester United. Die Engländer lagen gegen Atalanta Bergamo, bei denen der Schweizer Nationalspieler Remo Freuler als Captain durchspielte, nach einer halben Stunde 0:2 zurück.
Rashford und Maguire sorgten aber mit ihren Toren für den Ausgleich. Und dann war es einmal mehr Ronaldo, der mit seinem Treffer zehn Minuten vor Schluss die Wende brachte.
Stimmen zum Spiel
Michel Aebischer
«Abgesehen vom Resultat und den ersten 15 Minuten war es nicht so schlecht. Wir hatten gute Chancen - ich besonders mit dem Lattenschuss -, aber wir waren zu wenig effizient. Bei den ersten beiden Gegentoren merkte man, dass wir ein anderes System spielten, das noch nicht richtig funktionierte.»
Meschack Elia
«Ich bin enttäuscht vom Resultat. Es ist zu hart. Villarreal hat uns zwar früh erwischt, aber wir zeigten eine starke Reaktion darauf und waren teils ebenbürtig.» https://www.bernerzeitung.ch/ueberrasch ... 8615851454
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:36 |
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20.10.2021  Zitat: Für tolle Leistung nicht belohnt – YB kassiert gegen Villarreal eine ganz bittere Pille
In ihrem dritten Spiel der Champions-League-Gruppe F müssen die Young Boys die zweite Niederlage hinnehmen. Sie verlieren im Wankdorf gegen den Europa-League-Gewinner Villarreal 1:4.
In der 77. Minute konnten die über 31'000 Zuschauer doch noch jubeln, nachdem sie zuvor unzählige Male vergeblich nach guten Berner Möglichkeiten aufgesprungen waren. Meschack Elia lief einmal mehr seinen Gegenspielern davon und erzielte das 1:2. Für ein Happy End wie vor einem Monat gegen Manchester United tat YB danach sein Möglichstes, griff an, bis Alberto Moreno (88.) und Samu Chukwueze (92.) mit den Toren zum 4:1 für das doch noch klare Verdikt sorgten.
Die erste Heimniederlage seit Mitte März handelte sich YB aber viel früher ein, in der missglückten Startviertelstunde. Villarreal nutzte die anfänglichen Unsicherheiten der Berner konsequent aus und traf durch Yeremi Pino und Gerard Moreno in den ersten 16 Minuten jeweils mit dem Kopf.
Im ungewohnten System mit fünf Verteidigern zeigten die Young Boys zwei ganz unterschiedliche Gesichter. In der Defensive war das Ensemble mit Nicolas Moumi Ngamaleu als Rechtsaussen fragil, in der Offensive beeindruckend durchschlagskräftig. Unglücklicherweise für die Berner konnte die Offensive die defensiven Mängel nicht ausbügeln. An guten Chancen dafür fehlte es nicht. Die Gastgeber drückten nach der misslungenen Startviertelstunde beeindruckend aufs Tempo.
Michel Aebischer: «Es ist schwierig nach einem 1:4 zu sagen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Aber abgesehen vom Schluss und von den ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt. Wir haben uns viele gute Chancen erspielt. Das andere System kann keine Ausrede sein für unsere Startphase. Wir hatten sicher in gewissen Phasen Pech, aber wir können die Niederlage nicht daran festmachen.»
David Wagner: «Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht und hatten eine Unmenge an Chancen. Der Gegner natürlich auch, aber wenn man die Statistiken am Ende anschaut, war alles ziemlich ausgeglichen. Wir erwischten einen ganz schlechten Start und liessen die Effizienz vermissen. Die Umstellung auf die Fünfer-Kette war kein Fehler, sie war auch nicht der Grund für die frühen Gegentore.»
Christian Fassnacht: «Natürlich sind wir enttäuscht, das 1:4 ist ein ganz hartes Resultat. Wir starteten zu passiv ins Spiel und liessen dem Gegner zu viele Räume. Danach hatten wir unsere Chancen. Wir können mit jedem Gegner mithalten und müssen uns nicht verstecken. Weiterhin mutig nach vorne spielen – das ist das, was wir mitnehmen müssen.»
Der Schweizer Meister brachte den Europa-League-Sieger ins Wanken. Vor allem Innenverteidiger Sandro Lauper als Organisator, Moumi Ngamaleu mit seinen Dribblings und Elia mit seinem Tempo sorgten für die gefährlichen Aktionen und liessen die Zuschauer im ausverkauften Wankdorf bis fast zuletzt an eine gelungene Aufholjagd glauben. In der 31. Minuten fehlten nur Zentimeter zum Anschlusstreffer, als Michel Aebischer nur den Pfosten traf. Nach der Pause intervenierte Villarreals argentinischer Goalie Geronimo Rulli, der Held aus dem Europa-League-Final, noch vor dem 1:2 mehrmals entscheidend.
Die Probleme in der Defensive
Die Art und Weise wie die Young Boys das Spiel mit ihrem Pressing diktieren konnten, macht die Startviertelstunde für sie noch ärgerlicher. Obwohl mit den lautstarken Fans alles perfekt eingerichtet war für einen druckvollen Beginn, agierte die Mannschaft von David Wagner passiv, liess sich weit in die eigene Hälfte zurückfallen. Das hätte gut gehen können, wenn die Abwehrarbeit ordentlich verrichtet worden wäre. Aber in der Defensive stimmte mehrmals die Abstimmung nicht.
Moumi Ngamaleu, der in der Vorwärtsbewegung überzeugte, bekundete viel Mühe seine rechte Seite defensiv zu kontrollieren. Vor dem 0:1 liess er Alfonso Pedraza zu leicht flanken, in der Strafraummitte war die Abstimmung zwischen zwei anderen Verteidigern, Jordan Lefort und Ulisses Garcia, ungenügend. Zehn Minuten nach dem Kopfballtreffer von Yeremi Pino wurde es Villarreals Goalgetter Gerard Moreno nach einem Freistoss zu leicht gemacht.
Die in der Startphase eingehandelte Hypothek und die Probleme mit dem Spiel ohne Ball wogen zu schwer, um den Plan von Wagner erfolgreich umzusetzen. Für das Spektakel und die zahlreichen gelungenen Angriffe hätte YB zwar Punkte verdient, aber auf diesem Niveau können 20 schlechte Minuten mehr Einfluss haben als 70 gute.
In der Tabelle überholte Villarreal die Young Boys dank dem Sieg. In weniger als zwei Wochen findet aber bereits das zweite Duell mit den Spaniern statt. Dass Punkte möglich sind, hat YB am Mittwochabend trotz des letztlich klaren Resultats gezeigt.
Das Telegramm:
Young Boys - Villarreal 1:4 (0:2) 31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Karazew (RUS). Tore: 6. Pino 0:1. 16. Gerard Moreno 0:2. 77. Elia (Rieder) 1:2. 89. Alberto Moreno 1:3. 92. Chukwueze 1:4. Young Boys: von Ballmoos; Camara, Lauper, Lefort (62. Hefti); Moumi Ngamaleu, Aebischer, Martins (70. Rieder), Fassnacht (90. Mambimbi), Garcia; Siebatcheu (70. Kanga), Elia. Villarreal: Rulli; Foyth, Albiol (83. Mandi), Torres, Pedraza; Coquelin (70. Alberto Moreno), Parejo; Pino (89. Gomez), Gerard Moreno, Danjuma (89. Chukwueze). Bemerkungen: YB ohne Lustenberger, Nsame, Monteiro, Petignat, Faivre und Zesiger (alle verletzt). Villarreal ohne Dia (verletzt). 31. Pfostenschuss Aebischer. 51. Lattenschuss Pedraza. Verwarnungen: 45. Aebischer (Foul), 87. Rulli (Spielverzögerung). https://www.watson.ch/sport/fussball/74 ... mlauf-klar
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:41 |
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20.10.2021  Zitat: Champions League: YB bringt sich um den nächsten Zauber – 1:4 gegen Villarreal
Die Berner unterliegen im Wankdorf-Stadion dem Europa-League-Sieger Villarreal letztlich deutlich, sie erarbeiteten sich aber einige Chancen und durften bis in die 88. Minute auf einen Punktgewinn hoffen. Der YB-Trainer David Wagner muss sich fragen, ob seine Umstellungen in der Abwehr zu viel des Risikos waren.
Als das 0:1 gefallen war, sangen die YB-Fans einfach weiter. Es waren die ersten Sekunden nach dem ersten Goal, die Spieler von Villarreal bejubelten ein Tor, das sie wohl nicht erwartet hatten, so früh, nach sechs Minuten, Torschütze: Yeremi Pino – aber die YB-Fans taten, als sei nichts geschehen. Zehn Minuten später fiel das 0:2, Torschütze: Gerard Moreno – und wieder geschah Bemerkenswertes: Nicht das Publikum gab sich ungerührt, sondern das Berner Team.
Die Ausgangslage hatte etwas Hoffnungsloses, ein Zweitore-Rückstand gegen ein starkes Team aus der starken spanischen Liga – aber YB spielte vorwärts und erarbeitete sich Chance um Chance. Zuerst übersah Christian Fassnacht den besser postierten Meschack Elia und schoss darüber (27.), später traf Michel Aebischer den Pfosten (31.), bevor Elia das Gegenteil von Fassnacht machte: Er schoss nicht aufs Tor, sondern suchte einen besser postierten Kollegen, den es gar nicht gab. Et cetera. Als die Pause kam, stand es immer noch 0:2.
Und es fragte sich, wie es so weit gekommen war – wie sehr es daran lag, dass der YB-Trainer David Wagner die Abwehrformation verändert hatte, ohne Not, wie es schien. Erstmals spielte er in der Abwehr nicht mit einer Viererkette, sondern mit drei Innenverteidigern (Camara, Lauper, Lefort), die bei Bedarf von den Aussenläufern Ulisses Garcia und Nicolas Ngamaleu Hilfe erfahren sollten. Und prompt schien es, beim 0:1, das über die rechte YB-Seite fiel, seien noch nicht alle Zuständigkeiten geklärt gewesen. Die rechte Seite war anfällig, die Schnittstelle zwischen Mohamed Ali Camara und Ngamaleu erwies sich gleichsam als selbstverordnete Schwachstelle – und auf der Bank sassen zwei zuverlässige rechte Verteidiger, Silvan Hefti und Quentin Maceiras.
Wieder bewies Wagner den Mut zu Veränderungen gegen grössere Gegner. Im ersten Gruppenspiel gegen Manchester United hatte er mit nur einem Angreifer begonnen, ohne den Stamm- und Stossstürmer Jordan Siebatcheu, der YB letztlich aber als Joker zum Sieg und zu einem zauberhaften Abend schoss.
Doch Zauber lässt sich nicht bestellen, diese Erfahrung machten die Berner am Mittwochabend. Über weite Strecken spielten sie wieder stark, so viel gilt es zu betonen, wenn sich ein Super-League-Team gegen den Europa-League-Sieger derart viele gute Chancen erarbeitet. Die Young Boys gingen mit Selbstvertrauen ins Spiel, mit einer offensiven Idee und mit der Überzeugung auch, sich nichts gefallen lassen zu wollen. Sie hatten mit Sandro Lauper einen zentralen Verteidiger, der immer wieder gefährliche vertikale Pässe zu spielen verstand. Sie hatten mit Elia einen schnellen Stürmer, der jedem Ball hinterherrannte und fast jeden erreichte und in der 78. Minute nach einem Pass von Fabian Rieder das 1:2 erzielte.
Aber sie hatten auch dieses frühe Zweitore-Handicap, das wohl immer schwerer lastete, je weniger Zeit YB blieb für die Aufholjagd zum Remis. Das Handicap verschwand auch nicht einfach so, als Wagner nach gut einer Stunde quasi die Aufstellung korrigierte und Hefti einwechselte. Vielmehr kassierte YB in der Schlussphase noch zwei Tore, als seien die Kräfte erlahmt.
Ja, Zauber lässt sich nicht bestellen – aber so klar das Resultat auch ausfiel: Am Ende dieses Abends blieb doch das Gefühl, YB habe sich mit dem Anfang selber um den Zauber gebracht.
Young Boys - Villarreal 1:4 (0:2). 31 120 Zuschauer (ausverkauft). - Schiedsrichter: Karazew (RUS). - Tore: 6. Pino 0:1. 16. Gerard Moreno 0:2. 77. Elia 1:2. 89. Alberto Moreno 1:3. 92. Chukwueze 1:4. Young Boys: von Ballmoos; Camara, Lauper, Lefort (62. Hefti); Moumi Ngamaleu, Aebischer, Martins (70. Rieder), Fassnacht (90. Mambimbi), Garcia; Siebatcheu (70. Kanga), Elia. Villarreal: Rulli; Foyth, Albiol (83. Mandi), Torres, Pedraza; Coquelin (70. Alberto Moreno), Parejo; Pino (89. Gomez), Gerard Moreno, Danjuma (89. Chukwueze). Bemerkungen: YB ohne Lustenberger, Nsame, Monteiro, Petignat, Faivre und Zesiger (alle verletzt). Villarreal ohne Dia (verletzt). 31. Pfostenschuss Aebischer. 51. Lattenschuss Pedraza. Verwarnungen: 45. Aebischer (Foul), 87. Rulli (Spielverzögerung). https://www.nzz.ch/sport/champions-leag ... ld.1651318
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2021  Zitat: Rückschlag in Champions League
Früh und spät nicht aufgepasst: YB unterliegt Villarreal
- YB verliert das 3. Gruppenspiel in der Champions League zuhause gegen Villarreal mit 1:4. - Obwohl die Berner mit leeren Händen dastehen, zeigen sie eine starke Leistung. Nur ganz am Anfang und kurz vor dem Schlusspfiff passt YB nicht auf. - In der anderen Partie der Gruppe F gewinnt Manchester United gegen Atalanta Bergamo 3:2. - Zu den anderen Spielen vom Mittwochabend geht es hier.
1:4 lag YB in der 95. zurück – doch die 31'100 Fans im ausverkauften Wankdorf applaudierten trotzdem. Denn auch wenn das Resultat der Partie gegen Villarreal deutlich aussehen mag, viel hatte nicht gefehlt zum nächsten Punktgewinn der Berner in der Champions League.
Als Meschack Elia den beiden Spaniern Raul Albiol und Pau Torres in der 77. Minute enteilte und Gäste-Goalie Guillermo Rulli endlich bezwingen konnte, war die Hoffnung doch noch zurück im Wankdorf. Doch der Abschluss von Christian Fassnacht, der nur das Kinn von Albiol traf, war die letzte gute Chance zum Ausgleich (80.). Albiol musste benommen vom Platz – und bei YB war danach die Luft draussen, was die Spanier zu 2 Kontertoren durch Alberto Moreno und Samuel Chukwueze zum 4:1-Endstand nutzten.
Die falsche Taktik?
Der Schweizer Meister muss sich dabei ein Stück weit an der eigenen Nase nehmen. Trainer David Wagner hatte es gegen die Iberer mit einer taktischen Variante probiert (Nicolas Moumi Ngamaleu installierte er als Rechtsverteidiger) und verzockte sich.
- In der 6. Minute fühlt sich auf der rechten YB-Abwehrseite keiner dafür verantwortlich, die Flanke von Alfonso Pedraza zu verhindern. Am zweiten Pfosten verliert Ulisses Garcia Geburtstagskind Yeremi Pino aus den Augen, und schon steht es 0:1. - 10 Minuten später läuft erneut ein Angriff Villarreals über die linke Seite, Mohamed Ali Camara kann ihn nur mit einem Foul stoppen. Beim anschliessenden Freistoss steht Gerard Moreno blank und erhöht per Kopf zum 2:0.
Nach dem frühen Rückschlag berappelte sich YB. Nach einer halben Stunde ging ein Ruck durchs Team. Der Reihe nach vergaben Michel Aebischer mit einem Schuss ans Lattenkreuz, Meschack Elia (im Abseits startend) und Jordan Siebatcheu beste Chancen.
Auch nach der Pause waren es die Berner, die auf den verdienten Anschlusstreffer drängten. Doch der wollte lange nicht fallen. Einerseits liess das Wagner-Team Zielwasser vermissen – was 9 Schüsse neben das Tor beweisen –, andererseits zog auch Villarreal-Goalie Rulli einen Sahnetag ein.
Von 2 auf 4 zurück
Nach der 2. Niederlage in Serie rutschen die Berner ans Tabellenende der Gruppe F zurück. Sowohl die Iberer als auch Manchester United zogen an YB vorbei. Die «Red Devils» besiegten Atalanta Bergamo zuhause 3:2.
Marcus Rashford, Captain Harry Maguire und Cristiano Ronaldo drehten dabei einen 0:2 Rückstand. Vor der Pause hatte Mario Pasalic und Merih Demiral die Begamasken, bei denen Remo Freuler durchspielte, in Front gebracht. In zwei Wochen kommt es zu den «Rückspielen» der Mittwochspartien. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... llarreal-2
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 23:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2021  Zitat: Die YB-Stimmen zum Spiel
Wagner: «Trauere dem Start und den Chancen nach»
Die Young Boys haben gegen Villarreal CL-Lehrgeld zahlen müssen. Das sind die Berner Stimmen zum Spiel.
Fragte man nach dem 1:4 gegen Villarreal bei den YB-Protagonisten nach, waren die Gründe für die Heim-Niederlage schnell gefunden. Der Start mit zwei Gegentoren bis zur 16. Minute war ebenso ungenügend wie die Chancenverwertung – aus 17 Abschlüssen resultierte nur der Anschlusstreffer zum 1:2 von Meschack Elia (77.).
So war der Tenor einstimmig: Wenn man in der Champions League zu Punkten kommen will, verträgt es solche Unzulänglichkeiten nicht. Das sind die Stimmen zum Spiel:
David Wagner (Trainer): «Nach der schwachen ersten Viertelstunde haben die Jungs sehr gut ins Spiel gefunden. Wir kamen zu wahnsinnig vielen guten Möglichkeiten. Aber unsere Effizienz war nicht gut, die von Villarreal hingegen schon. Der Plan war, auf Konter zu spielen, aber den Gegner auch immer wieder vorne unter Druck zu setzen. Die Spielkontrolle war auch am Anfang nicht schlecht. Das 0:1 war ein individueller Fehler. Auch die Standardsituation (die zum 0:2 führte; die Red.) müssen wir besser verteidigen. Ich trauere dem schlechten Start und den vergebenen Chancen nach.»
Christian Fassnacht (Mittelfeld): «Details können entscheiden, ob das 2:2 fällt oder es am Ende 1:4 steht. Wir haben zwar alles gegeben, aber der Start ins Spiel war sehr schlecht. Meiner Meinung nach sind wir falsch in die Partie gegangen, waren zu passiv. Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir haben gegen Manchester – zwar mit einem Mann mehr – gezeigt, dass wir Gegner auch dominieren können. Sobald wir gepresst haben, wurde es ein ganz anderes Spiel.»
Michel Aebischer (Mittelfeld): «Die vier Gegentore sind etwas viel. Im Grossen und Ganzen war es ein gutes Spiel von uns. Aber wenn man aus 17 Schüssen nur ein Tor erzielt, ist klar, dass die Effektivität gefehlt hat. Wir haben zum 1. Mal in dieser Saison mit einer Fünferkette gespielt und brauchten zu Beginn etwas Zeit, bis wir Position und Gegenspieler gefunden hatten. Auf diesem Niveau mag es das nicht leiden, nicht von Anfang an parat zu sein. Deshalb fielen die zwei Tore. Danach haben wir aber gut reagiert.» https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... cen-nach-2
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