 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:15 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:17 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
Kunstrasen? "Unterschied ja, Ausrede nein!"Am Dienstagabend tritt Mönchengladbach im Rahmen der Play-offs zur Champions-League an historischer Stätte an. Die Borussia spielt im Stade de Suisse, dem Nachfolger des Wankdorf-Stadions, in dem Deutschland 1954 erstmals Weltmeister wurde. Doch nicht die "historische Last" macht dem VfL zu schaffen, das Geläuf hat sich seit dem "Wunder von Bern" gewaltig geändert. http://www.kicker.de/news/fussball/chle ... aturednews
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:17 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
Sommer: "Unsere Qualität ist sehr hoch"Der vorletzte Gladbacher Test gegen Inter Mailand fiel ins Wasser, die Generalprobe endete am Samstag mit einem achtbaren 0:0 gegen Lazio Rom. Nun also erfolgt der Kaltstart des Bundesliga-Vierten in die neue Saison. Ein "Duell auf Augenhöhe", erwartet Sportdirektor Max Eberl vor den beiden Spielen gegen Young Boys Bern. Und auch Trainer Andre Schubert warnt davor, den Gegner aus dem Topf der Ungesetzten zu unterschätzen: "Mir ist völlig egal, ob wir Favorit sind oder nicht. Wer diese Mannschaft nicht ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen." http://www.kicker.de/news/fussball/chle ... ws_aktuell
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:26 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
Diese Hürden muss Borussia Mönchengladbach in Bern überwinden Bern – Borussia Mönchengladbach spielt am Dienstag bei den Young Boys Bern um den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Das wichtige Hinspiel um 20:45 Uhr ist ein Kaltstart für die Elf vom Niederrhein, die in dieser Saison noch kein Pflichtspiel absolviert hat. Die Gastgeber haben nicht nur diesen einen Vorteil. westline berichtet von der Tour! http://www.westline.de/fussball/erstebu ... ue-playoff
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
15.08.2016  Zitat: «YB ist ein schwerer Brocken»
Fussball Mönchengladbachs Yann Sommer zu den Duellen in den Champions-League-Playoffs
Es ist ja nicht so, dass Yann Sommer mit seinen Gladbachern zum ersten Mal in der Schweiz aufkreuzen würde. Nein, die Borussia war gleich nach der letzten Saison für fünf Tage da, spielte gegen Luzern und besuchte den Pilatus. Sie war gerade vor ein paar Wochen wieder hier, um in Grenchen und Biel am Uhrencup teilzunehmen. Und nun ist sie, ohne den jungen Schweizer Djibril Sow mitgenommen zu haben, gestern Mittag in Bern eingetroffen, wo sie heute Abend in den Champions-League-Playoffs das Hinspiel gegen die Young Boys bestreitet. «Ich freue mich, schon wieder in meiner Heimat zu sein», sagt Sommer, bevor er sich zum Abschlusstraining hinunter auf den Kunstrasen des Stade de Suisse begibt. «Es ist immer schön, ganz in der Nähe seiner Familie zu spielen.»
Erst einmal in Bern gewonnen
Ausser vielleicht, wenn es in dieses Stade de Suisse geht. Hier ist Sommer nämlich schon neun Mal aufgelaufen; als Goalie von Vaduz, GC und des FC Basel. Gewonnen hat er dabei aber nur ein einziges Mal, am 29. Mai 2013 mit dem FCB, dafür fünf Mal unentschieden gespielt und drei Mal verloren. Dass er auf Kunstrasen spielen muss, ist ihm egal. Sagt er jedenfalls. «Ich bin mir das ja aus der Schweiz gewohnt. Ich weiss, dass der Ball anders aufspringt und sehr schnell wird, wenn der Rasen nass ist.»
Dass seine Teamkollegen, welche noch nicht so oft auf einer solchen Unterlage gespielt haben, Probleme bekommen könnten, glaubt Sommer nicht: «Wir haben zu Hause auch einen Trainingsplatz mit Kunstrasen, YB wird daraus also keinen grossen Vorteil ziehen können.» Ebenso glaube er nicht, dass es für seine Mannschaft ein grosser Nachteil sei, dass die Bundesligasaison noch nicht begonnen habe und das erste nationale Pflichtspiel erst am Samstag ausgetragen werde. Wenn es im DFB-Pokal gegen die Amateure des SV Drochtersen/Assel geht. «Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert, die neuen Spieler passen sehr gut zu uns und es geht in diesen Playoffs um so viel, dass es nicht wichtig ist, ob der Gegner schon ein paar Spiele mehr in den Beinen hat», sagt Sommer.
Der Weg an die grossen Geldtöpfe
In der Tat geht es um viel in diesen Partien. Der Verlierer erhält zwar ein Trostpflaster von drei Millionen Euro und hat die Europa League bereits auf sicher. Doch die grossen Geldtöpfe stehen nun mal in der Champions League, wo Mönchengladbach in der letzten Saison 30 Millionen Euro eingenommen hat. Noch vor zwei Wochen hatte es danach ausgesehen, als ob Sommer nach einem Kapselbandriss im Sprunggelenk nicht fit werden würde für die Partie in Bern. «Die Heilung ist dank intensiver Therapie jedoch schnell erfolgt», sagt Sommer, der am Samstag beim 0:0 gegen Lazio Rom den Belastungstest bestand. Das letzte Pflichtspiel hat der 27-Jährige am 25. Juni im EM-Achtelfinal gegen Polen bestritten.
Wenn YB im Rückspiel gegen Schachtar Donezk noch davon profitiert hatte, dass es von den Ukrainern unterschätzt wurde, so dürfen die Berner nicht darauf hoffen, denselben Fehler könnte auch das in Bestbesetzung antretende Mönchengladbach machen. «YB ist ein schwerer Brocken, es verfügt über individuell starke Spieler und ist gut eingespielt», sagt Sommer.
Obwohl die Borussia mit gesamthaft 104 Einsätzen der Kaderspieler in der Champions League deutlich erfahrener ist, als die Berner mit 31, reichen Sommers 20 Partien in der Königsklasse aus, um die interne Rangliste vor Oscar Wendt (18) anzuführen. «Wir haben in der letzten Saison erleben dürfen, wie grossartig die Champions League ist», sagt Sommer. «Deshalb wollen wir wieder dorthin. Unbedingt.» http://www.aargauerzeitung.ch/sport/yb- ... -130492718
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 22:55 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
15.08.2016  Zitat: «Es ist mir völlig wurst, wer Favorit ist»
Torhüter Yann Sommer spricht über seinen Klub Gladbach und die Champions-League-Playoffs gegen YB, über sein Blitzcomeback und seine Ziele in dieser Saison.
Yann Sommer, wie oft würde sich Gladbach durchsetzen, wenn YB und Gladbach in den Champions-League-Playoffs 100-mal aufeinandertreffen würden? Yann Sommer: Das kann und will ich nicht sagen. Wir treffen ja auch nicht 100-mal aufeinander, sondern zweimal, und das werden für beide Teams schwierige Spiele.
Aber die Favoritenrolle liegt schon klar bei Gladbach, oder? Es ist mir völlig wurst, wer Favorit ist. Wir wollen wieder wie letztes Jahr in der Champions League spielen, darum geht es. Es bringt uns nichts, Favorit zu sein.
Wie sehen das die Fans? Besteht die Möglichkeit, dass YB in Deutschland unterschätzt wird? Definitiv nicht. Die Menschen hier sind wahnsinnig fussballverrückt und kennen sich auch aus. Das realisierte ich das erste Mal so richtig, als wir vor zwei Jahren in der Europa-League-Qualifikation auf Sarajevo trafen und fast 50'000 Zuschauer an unser Spiel kamen. Das Interesse ist riesig. Und der Schweizer Fussball geniesst in Deutschland wegen der vielen Schweizer, die hier spielen, sowieso einen hohen Stellenwert.
Welchen Eindruck haben Sie von den Young Boys? Ich weiss noch aus meinen Basler Zeiten, dass es gegen YB immer sehr enge, harte Spiele sind. Wir treffen auf einen starken Gegner, das ist uns bewusst, zumal YB sich gegen Donezk durchsetzte.
Wie gut sind Sie denn noch über die Super League informiert? Ich verfolge die Liga so intensiv, wie es hier in Deutschland eben geht. Und natürlich habe ich noch engen Kontakt zum FCB, da erfahre ich einiges. Ich weiss, dass YB ein wenig Verletzungspech hat, aber die Mannschaft ist eingespielt und verfügt über viele starke Spieler, einige kenne ich ja nur zu gut aus dem Nationalteam. Die 0:3-Niederlage in Basel letzte Woche sah ich nicht, weil wir in Italien unterwegs waren.
Mussten Sie dem Trainerstab Tipps über YB geben? Nein, nein. Gladbach ist ein ausgezeichnet geführter Klub, die Trainer wissen Bescheid, mit wem wir es zu tun bekommen.
Kann es für Gladbach ein Nachteil sein, nicht im Wettkampfrhythmus zu sein, weil die Bundesliga erst Ende August beginnt? Das sagt man oft, ja, aber das glaube ich nicht. Wir haben uns sehr gut auf die Saison vorbereitet, am Samstag spielten wir im Test gegen Lazio Rom, wir sind bereit.
Beim 0:0 gegen Lazio gaben Sie Ihr Comeback. Normalerweise fällt man mit einem Bänderriss doch mindestens vier Wochen aus und nicht nur zwei. Ende Juli knickte ich im Training um und verletzte mich am Sprunggelenk. Das war bitter, aber ich habe zwei Wochen wie ein Wilder in der Therapie gearbeitet, weil ich unbedingt in den Champions-League-Playoffs dabei sein wollte. Dass es nun gegen einen Schweizer Klub geht, ist umso interessanter. Die medizinische Abteilung der Borussia hat tolle Arbeit geleistet, die Genesung lief top, zudem gibts ja Tapes. Gegen Lazio ging es schon ganz gut, die Schmerzen nach dem Spiel waren nicht heftig. Und am Dienstag in Bern wirds noch besser sein.
Gladbach hat im Sommer unter anderem Captain Granit Xhaka an Arsenal verloren, aber auch einige starke Spieler verpflichtet. Wo steht Ihr Team im Vergleich zum Vorjahr? Das werden wir sehen. Klar haben wir einige wichtige Spieler mit viel fussballerischer Qualität verloren. Aber wir haben uns klug verstärkt, uns steht ein breites Kader zur Verfügung. Wir wollen wieder so erfolgreich wie letzte Saison sein, dabei wäre ein besserer Start als letztes Jahr ideal.
Welches sind denn Ihre Ziele? Als Erstes wollen wir nun in die Champions League, das ist klar. Und in der Bundesliga möchten wir wieder oben mitspielen, aber die Konkurrenz ist stark, das wird nicht einfach. Zudem wäre es schön, im Pokal mal ein bisschen länger dabei zu sein. Es bringt aber nichts, bereits zu weit nach vorne zu blicken. Das ist nicht meine Art. Wir sind nun gegen YB gefordert, nur darum geht es uns.
Gegen Lazio in der Hauptprobe spielte Gladbach im 3-4-3-System. Treten Sie auch in Bern in dieser taktischen Ausrichtung an? (lacht) Das verrate ich sicher nicht. Nein, ernsthaft: Es ist wichtig, dass man als Team verschiedene Systeme beherrscht. Wir können in der Abwehr mit einer Viererkette antreten oder eben auch mit drei zentraleren Verteidigern. So sind wir variabel und schwieriger auszurechnen.
Ihr Landsmann Lucien Favre führte Gladbach bis 2015 zurück in die Bundesliga-Spitze. Wie sehr unterscheidet sich Nachfolger André Schubert von Favre? Man kann die beiden nicht vergleichen, es sind zwei völlig verschiedene Typen. Als Trainer verfolgen sie jedoch eine ähnliche Philosophie mit spielerischen Elementen. Wir versuchen, einen schnellen, attraktiven Fussball zu spielen, wobei Favre vielleicht einen Tick defensiver aufstellte.
Sie sind seit 2014 bei Gladbach engagiert, man hätte Sie sich auch als Nachfolger von Captain Xhaka vorstellen können. Nun ist Lars Stindl neuer Spielführer. Waren Sie ein Kandidat? Ich finde, Lars Stindl ist eine sehr gute Wahl als Captain. Ich gehe in meine dritte Saison bei Gladbach, stehe im Mannschaftsrat und versuche den Mitspielern mit meiner Erfahrung zu helfen. Es muss in einer Mannschaft viele Spieler geben, die Verantwortung übernehmen. Und: Wir müssen als Team gut funktionieren. Das tun wir.
Im Sommer hiess es, Sie seien bei mehreren grossen Klubs wie Manchester City im Gespräch. Ihr Vertrag bei Gladbach dauert bis 2019. Wie sehen Sie Ihre Zukunft? Ehrlich gesagt, mache ich mir darüber nicht viele Gedanken. Es wird viel erzählt und geschrieben, vor allem im Sommer, wenn in den Ligen Pause ist. Ich habe das mit Manchester City auch gelesen. Mir gefällt es in Gladbach, das Projekt ist spannend, wir haben ein sehr entwicklungsfähiges Team.
Sie sind einer von vier Schweizer Bundesliga-Torhütern, mit Yvon Mvogo von YB steht der Schweiz ein weiterer junger Torhüter zur Verfügung, der vor einer grossen Karriere steht. Wie weit ist Mvogo mit seinen 22 Jahren im Vergleich zu Ihnen oder Dortmunds Roman Bürki im gleichen Alter? Es ist nicht möglich, solche Vergleiche zu ziehen. Yvon Mvogo ist ein sehr talentierter Torhüter mit viel Potenzial, ich kenne ihn ja aus der Nationalmannschaft. Er wird seinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt. Wie dieser Weg aussehen wird, liegt aber alleine an ihm.
Wie oft denken Sie noch an die Euro 2016 zurück, als die Schweiz im Achtelfinal gegen Polen im Elfmeterschiessen ausschied? Inzwischen ist etwas Gras über die Sache gewachsen, ich bin konzentriert auf unsere Ziele mit Borussia. Das Ausscheiden schmerzt aber immer noch. Wir hatten ein so starkes Team, eine tolle Stimmung, alles war perfekt organisiert, wir spielten überzeugend, waren gegen Polen das bessere Team. Das Scheitern war enorm hart, es ging so schnell, auf einmal standen wir nach dem Rückflug aus Frankreich in Zürich am Flughafen und verabschiedeten uns.
Und als Sie später beispielsweise den Halbfinal zwischen Portugal und Wales sahen, dachten Sie: «Da sollten doch wir stehen, die sind nicht besser als wir»? Nein, die Teams, die bis in den Halbfinal vorgedrungen sind, haben sich dies aufgrund ihrer Leistungen auch verdient. Trotzdem tat es natürlich weh, da wir auch länger hätten dabei sein können. Aber es geht im Fussball immer weiter, mit dem Nationalteam wie mit dem Klub. Wir stehen vor grossen Herausforderungen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11513638
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Gonzo
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 23:10 |
|
Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
|
_________________ 
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 23:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.08.2016  Zitat: Bedrückte Berner vor «ganz grossem Ziel»
Die Young Boys träumen vom erstmaligen Vorstoss in die Champions-League-Gruppenphase. Doch mit Playoff-Gegner Borussia Mönchengladbach wartet eine Knacknuss.
Den Young Boys haftet seit einigen Jahrzehnten das unrühmliche Image an, in grossen Momenten die Nerven zu verlieren. Nur schon deshalb war der Coup gegen Schachtar Donezk aussergewöhnlich. Kommt hinzu, dass gegen das ukrainische Starensemble in den letzten Jahren nur wenige Teams gut ausgesehen haben.
Ein Berner Sextett fehlt verletzt
Deshalb ist es durchaus legitim, dass man in Bern von der erstmaligen Teilnahme an der CL-Gruppenphase träumt. Doch der Grat ist schmal, insbesondere angesichts der Verletztenliste. Mit Steve von Bergen, Alexander Gerndt, Sékou Sanogo, Loris Benito, Sven Joss und Taulant Seferi fällt ein Sextett aus. Sportchef Fredy Bickel bedauert dies: «Wir stehen unmittelbar vor einem ganz grossen Ziel des Klubs und können nicht aus dem Vollen schöpfen, das bedrückt uns alle.»
« Wir sind eine Ausbildungsliga. Für den FC Basel gilt das vielleicht nicht, aber für alle anderen. » Fredy Bickel
Bitter und ärgerlich sei auch der Absprung von Stammspieler Florent Hadergjonaj vor knapp einer Woche, der Ingolstadt YB vorzog. «Wir sind eine Ausbildungsliga. Für den FC Basel gilt das vielleicht nicht, aber für alle anderen», ist sich Bickel bewusst. Anders als der FCB kann YB keine (europäischen) Garantien anbieten.
Europa League nimmt etwas Druck
Zudem käme ein Exploit gegen Gladbach nach der Enttäuschung in Basel (0:3) gelegen. Denn den deutlichen Rückstand in der Super League will man mit europäischen Highlights kompensieren. Sollte YB zum 2. Mal innert 6 Jahren in den Playoffs scheitern, könnten sie sich mit der Europa-League-Teilnahme trösten. «Das nimmt einen gewissen Druck», so Bickel.
Die möglichen Startformationen: YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Bertone, Gajic, Sulejmani; Kubo; Hoarau. Mönchengladbach: Sommer; Strobl, Christensen, Vestergaard; Johnson, Kramer, Dahoud, Wendt; Hahn, Stindl, Raffael. http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... ossem-ziel
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. August 2016, 23:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.08.2016  Zitat: Das meint BLICK zum Millionen-Knüller gegen Gladbach
Letzte Chance für YB, Basel zu ärgern
YB hat gegen Borussia Mönchengladbach die einmalige Chance in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Die letzte Möglichkeit, Basel in Bedrängnis zu bringen, meint BLICK-Reporter Alain Kunz.
Es sind über 20 Millionen Franken, die YB mit der erstmaligen Champions-League-Qualifikation einnehmen würde. 12 Millionen Euro Startgeld plus zwei für die Teilnahme an den Playoffs sind fix. Dazu die Zuschauereinnahmen mit mindestens einem Team aus den europäischen Top Ten, ein Anteil aus dem Marktpool und Prämien für Siege und Remis.
Diese 20 Millionen haben eine Bedeutung weit über die blosse Zahl hinaus. Das Budget – oder wenn man will der Umsatz – der Berner würde mit einem Schlag von geschätzten 35 auf 55 Millionen anwachsen. Das wäre eine neue Dimension. Natürlich: Der Abstand zum FC Basel ist immer noch gewaltig. In einer Nicht-Champions-League-Saison kalkuliert der Meister mit 80 Millionen. Inklusive Königsklasse sind es gegen hundert Millionen.
Aber mit diesem gewaltigen Obulus könnten die drei, vier Lücken im YB-Kader geschlossen werden, welche den grossen Unterschied zum FCB ausmachen. Der hat jede Position wirklich doppelt besetzt. Das heisst: Der Qualitätsunterschied zwischen der Nummer eins und zwei auf einer Position ist nicht eklatant. Bei YB schon.
Es wäre die einzige Möglichkeit, die Meisterschaft nochmals spannend zu machen. Dass YB nun bereits sechs Punkte Rückstand hat, blenden wir da mal grosszügig aus ... http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 82524.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 16. August 2016, 06:32 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.08.2016  Zitat: Vor dem Play-off zur Champions-League
YBs Millionenspiele
Die Young Boys erleben Wochen der Mehrfachbelastung und haben Personalsorgen. Dennoch liess sich der Verein zu keinem «Panik-Transfer» hinreissen.
Ein klein wenig wundert man sich schon als Aussenstehender: über die Bescheidenheit des Klubs und der Investoren, vor dem Tor zur Champions-League-Gruppenphase angesichts der angespannten Personallage nichts Aussergewöhnliches zu unternehmen. Zumindest irgendetwas zu versuchen, die Qualifikations-Chance in den Play-offs zu erhöhen, finanziell einen Quantensprung zu machen. An die 20 Millionen Franken winken. Klar, es ist die Versuchung. Und klar, man kann scheitern.
Aber YB muss den jungen Aussenverteidiger Florent Hadergjonaj ziehen lassen, der das Team mit seiner Aufmüpfigkeit belebt hatte. Er wechselt zu Ingolstadt, für 2,5 Millionen Franken, und der Trainer Adi Hütter sagt, dass man «keinen Panik-Transfer» habe tätigen wollen; es sei schwierig, so kurzfristig einen Spieler zu holen, der 100 Prozent bereit sei. Trotzdem lässt der Österreicher durchblicken, dass es nicht einfach sei, mit einem ausgedünnten Kader (verletzte Schlüsselspieler: Gerndt, Sanogo, möglicherweise der Captain von Bergen) in drei Wettbewerben zu bestehen und über Wochen im englischen Rhythmus zu spielen. Wohlwollend interpretierend könnte man analysieren, dass man dem Team volles Vertrauen schenkt. Hütter erwartet gegen Gladbach «eine Toppräsentation», und der Verteidiger Alain Rochat gibt zu bedenken, «dass wir gegen Donezk gesehen haben, dass wir die Champions League nicht nur im TV verfolgen, sondern vielleicht als Akteure mitgestalten können». Also: kein finanzielles Roulette, sondern Vertrauen in die eigene Schaffenskraft. Das ist YBs strategischer Entscheid. http://www.nzz.ch/sport/fussball/vor-de ... -ld.111137
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |