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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. August 2016, 18:35 
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07
Beiträge: 252
Gutes Los auch wenn ich mir lieber Ajax gewünscht hätte. Man kennt sich aus der Vorbereitung was für keine der beiden Mannschaften einen Nachteil oder Vorteil bedeuten sollte.

Die Bundesliga startet ja erst am Wochenende vom 27./28. August 2016. Bis zum Hinspiel haben wir bereits fast einen Monat Wettkampfpraxis was ein leichter Vorteil für uns sein kann.

Auf jeden Fall braucht es in Zuhause eine gute Vorlage mit 2-3 Toren Unterschied, damit wir in Gladbach bestehen können. Wobei wir haben ja auch im Şükrü Saracoğlu Stadion gwonnen. :wink:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. August 2016, 21:26 
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Beiträge: 29376
05.08.2016

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Mythos Mönchengladbach

YB trifft in den Champions-League-Playoffs auf Gladbach. Es ist ein attraktiver Gegner, dessen beste Zeit vier Jahrzehnte her ist.

«Bloss nicht Villarreal!» Das dachte Adi Hütter am Freitagmittag während der Auslosung der Cham­pions-League-Playoffs, nachdem drei von fünf Partien auf dem Platzierungsweg, den YB bestreitet, gezogen worden waren.

Als mögliche Gegner blieben Villarreal und Gladbach, weil die stärksten Teams, Manchester City und Porto, sowie der schwächste Kontrahent, Ajax Amsterdam, ihre Gegner schon erfahren hatten.

«Bloss nicht Villarreal!»
Adi Hütter


Adi Hütter wurde erhört. YB trifft am 16. August zu Hause und am 24. August auswärts auf Gladbach. «Villarreal ist sehr gut organisiert, die sind schwierig zu bezwingen», sagt der YB-Trainer, «ich verlor mit Red Bull Salzburg vor zwei Jahren gegen dieses Team in den Europa-League-Sechzehntelfinals.»

Borussia Mönchengladbach also. Insbesondere die nicht mehr ganz so jugendlichen Fussballfans bekommen heute noch glänzende Augen, wenn sie diesen Namen hören. Gladbach ist seit den Siebzigerjahren ein Mythos, als der Klub dank des legendären Trainers Hennes Weisweiler sowie unter der Regie des genialen Günter Netzer zu den besten Teams des Kontinents gehörte. Zwischen 1970 und 1977 wurde Gladbach fünfmal Meister und war der grosse Rivale Bayerns.

Rollen klar verteilt

An diese Erfolge vermochte der Traditionsklub nie mehr anzuknüpfen, aber Lucien Favre führte Gladbach ab 2011 zurück in die Bundesliga-Spitzengruppe. Vor einem Jahr trat der Schweizer Trainer nach fünf Niederlagen zum Saisonstart überstürzt zurück, Nachfolger André Schubert führte Gladbach auf Rang 4.

Letzte Saison wurde Gladbach in der sehr schweren Champions-League-Gruppe mit Manchester City, Juventus und dem späteren Europa-League-Sieger Sevilla Gruppenletzter.

Die Young Boys freuen sich auf die Duelle mit Gladbach. «Das ist ein tolles Los», sagt Hütter, «es ist ein attraktiver, starker Gegner.» Hütter war ein Bub, als Gladbach seine beste Zeit hatte, «aber wir empfingen am TV nur ORF 1 und ORF 2», meint er lachend.

Hütter sagt, es sei schwierig, Gladbach mit Schachtar Donezk, dem letzten YB-Kontrahenten, zu vergleichen. «Aber eines ist klar: Das sind für uns Bonusspiele. Der Druck liegt eindeutig auf Gladbach, wir haben weniger zu verlieren.»

Kürzlich trennten sich YB und Gladbach am Uhrencup 3:3, wobei die Aussagekraft dieses Tests gering ist. Fans und Umfeld des ­Bundesligisten könnten YB unterschätzen, kaum aber Team und Verein. «Wir haben ein schweres Los gezogen», erklärt Gladbachs Sportchef Max Eberl. «Vermutlich werden wir nun von allen in die Favoritenrolle gedrängt, aber für mich ist das Spiel gegen den Vizemeister der Schweiz ein ­Duell auf Augenhöhe.»

Bei Gladbach spielen auch nach dem Abgang des Captains Granit Xhaka für fast 50 Millionen Franken Ablösesumme zu Arsenal noch vier Schweizer: Torhüter Yann Sommer, derzeit angeschlagen, ist Leistungsträger; der talentierte Verteidiger Nico Elvedi, ebenfalls Euro-2016-Fahrer, ist ein wichtiger Akteur; Aufbauer Djibril Sow ist jung und noch kein Faktor; und Stürmer Josip Drmic, zuletzt an den HSV verliehen, fällt länger verletzt aus und spielt keine grosse Rolle mehr.

Kramer für Xhaka

Gladbach fehlt ein Torjäger, aber mit dem früheren Zürcher Raffael und beispielsweise Thorgan Hazard, Bruder von Superstar Eden Hazard, sowie André Hahn, und Patrick Herrmann stehen spielstarke, flinke Akteure zur Verfügung. Xhakas Abgang trifft Gladbach hart, Weltmeister Christoph Kramer wurde als Ersatz von Leverkusen geholt, er spielte bereits früher bei Gladbach.

Und mit Mo Dahoud steht im zentralen Mittelfeld ein Riesentalent vor dem Sprung ins Stammteam. Im breiten Kader sind der neue Abwehrchef Yannick Vestergaard (von Bremen), dessen dänischer Partner Andreas Christensen (Leihgabe von Chelsea) sowie Captain Lars Stindl weitere Schlüsselspieler. «Gladbach schaltet schnell um, da müssen wir aufpassen», sagt Hütter.

Das Stade de Suisse dürfte in zehn Tagen ausverkauft sein. Zumal Gladbach eine respektable Fangemeinde hat. Als das Team 2014 in der Europa League beim FCZ 3:0 siegte, waren rund 10 000 Anhänger nach Zürich gereist. Für das Rückspiel im prächtigen Borussia-Park (knapp 54 000 Plätze) erhielt YB 2300 Karten. 5 Prozent der Tickets sind immer für Gästefans reserviert.

Gladbach war am Freitag übrigens nur gesetzt, weil YB sich gegen Donezk durchgesetzt hatte. Und der deutsche Klub dürfte am Freitag nach drei ausgelosten Partien gesagt haben: «Bloss nicht Monaco.» Der französische Spitzenklub, der YB letzte Saison in der Champions-League-Qualifikation deklassiert hatte, wurde dann am Ende Villarreal zugelost.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19570353

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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. August 2016, 10:27 
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Beiträge: 29376
06.08.2016

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Reaktionen aus Mönchengladbach

«Wir hätten es schwerer treffen können»

Beim YB-Gegner, der die letzte Bundesliga-Saison auf Platz 4 beendete, ist man primär froh, nicht auf Teams wie Roma oder Monaco zu treffen. Ein Gegner dieses Formats hätte den Vorstoss in die Gruppenphase der Champions League zu einem heikleren Unterfangen gemacht, als das nun der Fall zu sein scheint. «Wir hätten es schwerer treffen können», sagt Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl zum Gegner aus der Schweiz. Trotzdem sei «kein Jubelsturm» ausgebrochen nach der Auslosung, betont er. Und liefert die Erklärung gleich nach: «Dass die Young Boys kein grosser Name sind, ist für uns gleichzeitig die grosse Gefahr.» Eberl verweist auf Schachtar Donezk, das gegen die Berner gescheitert ist. Dieses Spiel habe gezeigt, «dass wir allen Respekt vor den Young Boys haben müssen, die gute Einzelspieler im Team haben.»

Sommer hofft auf Comeback

Noch nicht sicher ist, ob Yann Sommer bereits im Hinspiel in Bern wird mittun können. «Ich konnte heute das erste Mal ­wieder auf den Fussballplatz und auch mit dem Ball etwas machen», sagte der Schweizer ­Nationalgoalie nach dem gestrigen Training. Sein verletzter Fuss brauche aber noch einige Tage, bis er voll belastbar sei. «Ich hoffe nun, dass es schon bei der Partie in Bern für einen Einsatz reicht», gab sich Sommer zuversichtlich. Dass sein Team klar favorisiert wird, «ist mir egal», sagte er. «Wir wollen in die Champions League, nur das zählt. Und da braucht es von uns gegen YB, das sich gegen Schachtar super durch­gesetzt hat, zwei gute Spiele.»

Mit Nico Elvedi, Djibril Sow und Josip Drmic spielen drei weitere Schweizer beim Bundesligisten, wobei der Stürmer der Nationalmannschaft verletzungshalber nicht dabei sein wird. Mönchengladbach steigt übrigens erst nach den ­beiden YB-Spielen in die Saison: am 27. August gegen Leverkusen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Tr ... y/15384992

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