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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.07.2011  Zitat: Nach 30 Minuten Kür der Bruch
YB landete in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League gegen ein harmloses Westerlo einen viel zu knappen 3:1-Heimsieg. Dennoch sprach Trainer Christian Gross von einem guten Resultat.
Es sah nach einem YB-Spaziergang aus in den ersten 30 Minuten. Wie andere Teams, die nicht gewohnt sind, auf Kunstrasen wettkampfmässig Fussball zu spielen, kämpfte Westerlo mit den Tücken des Plastikbodens. Die YB-Spieler nutzten die Konfusion aus, setzten den Gegner früh unter Druck und verleiteten ihn so zu Fehlern. Sie kamen auch sofort zu Torchancen, doch wie schon beim Saisonauftakt gegen Basel sündigten sie im Abschluss. Ben Khalifa brachte in der 2. Minute das Kunststück fertig, den Ball auf die Tribüne statt ins praktisch leere Tor zu schiessen. Der junge Angreifer, der nach einer Saison auf der Ersatzbank viel von seiner Unbeschwertheit verloren hat, studierte auch beim nächsten Aussetzer in der Westerlo-Verteidigung zu viel.
Im dritten Anlauf machte er alles richtig, doch diesmal sprang sein Kopfball vom Lattenkreuz ins Feld zurück. Besser als Ben Khalifa machte es Farnerud in der 22. Minute: Der Mittelfeldspieler zirkelte einen Freistoss in die entferntere Torecke. De Winter kam nicht an den tückischen Aufsetzer heran. Der Schwede war nicht nur auff ällig, wenn er bei stehenden Bällen Mass nahm. Er arbeitete im zentralen Mittelfeld für zwei, eroberte sich dank seiner Schnellig- und Wendigkeit viele Bälle zurück und übte sich in der Spielgestalterrolle. «Alex ist im Moment unser bester Mann», sagte der Technische Direktor Hansruedi Hasler nach dem Match.
Degen im Hoch
Ein weiterer Aktivposten bei den Platzherren war David Degen. Mit seiner Schnelligkeit überforderte er die Gäste immer wieder. Beim 2:0 sahen sie nach einem sehenswerten Steilpass von Bienvenu nur noch die Sohlen des Baslers, der den herauseilenden Goalie De Winter umkurvte, als wäre es die einfachste Sache der Welt. Degen bewahrte auch kühles Blut, als ihm Schneuwly in der 79. Minute den Ball zuschob. Sein zweiter persönlicher Treff er am gestrigen Abend könnte in der Endabrechnung noch von grosser Bedeutung sein. Das Resultat stimmte den 28-Jährigen nicht glücklich: «Wir hätten viel höher gewinnen sollen.» Er erinnerte an die Anfangsphase, als YB aus seiner zum Teil krassen Überlegenheit nur wenig Zählbares herausholte. Ein Rätsel war Degen der Leistungsabbau nach der Pause. «Vielleicht waren wir uns unserer Sache zu sicher.»
Zum Bruch im YB-Spiel kam es nach der ersten gelungenen Aktion der bis anhin äusserst harmlosen Belgier. Ihr Mittelfeldakteur Christian Brüls hatte sich unmittelbar nach dem zweiten Berner Tor ein Herz gefasst und aus fast 30 Metern auf den Ball gehauen. Dieser fl og direkt ins Lattendreieck. «Der Sonntagsschuss hat uns ins Herz getroff en», sagte Christoph Spycher. Westerlo fehlten jedoch die Klasse und der Wettkampfrhythmus (in Belgien beginnt die Meisterschaft erst am kommenden Wochenende), um das Heimteam ernsthaft in Verlegenheit zu b ringen. Dieses fand zwar nicht mehr zur anfänglichen Leichtfüssigkeit zurück, doch es hatte alleweil genügend Substanz, um den Match in den Schlussminuten wieder zu kontrollieren.
Gross: «Ein gutes Resultat»
Anders als die Spieler vermochte Christian Gross dem zu knapp ausgefallenen Erfolg Gutes abzugewinnen. «Das Resultat ist gut, da es uns nicht euphorisch werden lässt», sagte der YB-Trainer im Anschluss an seinen ersten Sieg mit Gelb-Schwarz im Stade de Suisse Wankdorf. Der gewiefte Taktiker weiss, dass es einfacher ist, die Konzentration hochzuhalten im Hinblick auf das Rückspiel in Westerlo in sechs Tagen. Gross dürfte längst nicht alles gefallen haben an diesem regnerischen Abend. Doch er mochte öff entlich nur die Konzentrationsmängel kritisieren. Die Equipe hätte Kräfte sparen können, wenn sie nicht zusehends den Fokus verloren hätte, sagte der Coach.
Young Boys - Westerlo 3:1 (2:1)
Stade de Suisse: 11 163 Zuschauer. SR: Mazzoleni (It). Tore: 22. Farnerud (Freistoss) 1:0. 33. Degen (Bienvenu) 2:0. 34. Brüls 2:1. 79. Degen (Marco Schneuwly) 3:1. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac, Spycher; Degen, Silberbauer, Farnerud, Costanzo (71. Marco Schneuwly); Bienvenu, Ben Khalifa (57. Nuzzolo). Westerlo: De Winter; Vanaudenaerde, Van Hout, Corstjens, Delen; De Petter; Annab (64. Molenberghs), Ngolok, Farssi; Brüls, Marcao (64. Dekelver).
Bemerkungen: YB ohne Dudar, Lecjaks, Lingani und Mayuka (alle verletzt), Westerlo ohne De Smet (verletzt), Liliu und Owusu (nicht im Aufgebot). 10. Kopfball von Ben Khalifa an die Latte. 53. Wölfli lenkt Schuss von Annab an den Pfosten. Verwarnungen: 24. Corstjens (Foul). 51. De Petter (Foul). 66. Farnerud (Reklamieren). 77. Marco Schneuwly (Unsportlichkeit).
http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/28927014
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:32 |
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29.07.2011  Zitat: Segen im Regen!
Degen trifft beim 3:1 doppelt
BERN - Die Young Boys bezwingen in der Europa-League-Quali den belgischen Verein Westerlo 3:1. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen!
Noch keine Minute ist gespielt, da brennt es schon lichterloh vor dem Westerlo-Kasten: Goalie De Winter ist bereits geschlagen, YB-Stürmer Ben Khalifa verfehlt das leere Tor aus 11 Metern! Es ist nicht die letzte hochkarätige Chance, die der U17-Weltmeister vergeigt!
Die Anfangsphase ist ein einziger YB-Sturmlauf! Ben Khalifa scheitert in der 5. Minute und hat Pech nach 10 Zeigerumdrehungen, bei seinem Kopfball ans Lattenkreuz.
Nach 22 Minuten dann endlich: Der omnipräsente Alexander Farnerud darf einen Freistoss treten – er verwertet mittels tückischem Aufsetzer.
Die YB-Offensive geht weiter: In der 33. Minute hat David Degen nach sehenswertem Steilpass von Henri Bienvenu keine Mühe, den gegnerischen Keeper zu umkurven und auf 2:0 zu erhöhen. Westerlo ist bis zu diesem Zeitpunkt nie offensiv in Erscheinung getreten.
Obwohl es in Bern in Strömen regnet, fällt aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer: Nur gerade eine Minute nach dem 2:0 lässt sich Marco Wölfli von einem hübschen Weitschuss von Christian Brüls aus knapp 30 Metern düpieren.
Am Ende der ersten Halbzeit steht das Chancenverhältnis bei 8:1 für YB. Das Ergebnis lautet aber nur 2:1. In der zweiten Hälfte wird Westerlo etwas stärker, richtig gefährlich sind aber nach wie vor nur die Berner.
In der 79. Minute legt der eingewechselte Marco Schneuwly für David Degen auf – dieser trifft zum zweiten Mal! Degen, ein Segen im Regen! Mit dem 3:1-Sieg erarbeiten sich die Berner ein schönes Polster für das Rückspiel vom kommenden Donnerstag in Flandern. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... rlo-177760
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.07.2011  Zitat: Festtage interessieren die YB-Fans weniger als der Alltag
YB ist mit einem 3:1-Sieg gegen Westerlo in die Europacup-Kampagne gestartet. Aber in der Super League erscheinen mehr Zuschauer.
Viele europäische Vereine geben als Saisonziel an, den Europacup erreichen zu wollen. Kontinentale Partien werden gerne als Festtage verkauft. Aber ist das wirklich so? Natürlich, Begegnungen der Champions-League-Gruppenphase sind fussballerische Höhepunkte, doch es gibt eben auch ganz viele Europacupspiele, die auf ziemlich geringes Interesse stossen. Es ist in fast allen europäischen Ländern zu beobachten, dass Partien der nationalen Liga oft von erheblich mehr Zuschauern verfolgt werden. Auch der YB-Anhänger guckt offenbar immer wieder lieber zweimal im Jahr Luzern, Xamax oder Thun zu – als beispielsweise Westerlo. Nur 11163 Zuschauer waren gestern im Stade de Suisse dabei, als die Young Boys ihre Europa-League-Kampagne mit einem ungefährdeten 3:1-Sieg gegen den belgischen Klub starteten.
Selten über 20'000 Zuschauer
Genau ein Jahr vor der gestrigen Partie gegen Westerlo hatte YB die letztjährige Europacupsaison mit einem 2:2 in Bern gegen Fenerbahçe Istanbul eröffnet. Damals war Stefan Niedermaier der CEO, Alain Baumann der Sportchef und Vladimir Petkovic der Trainer, und das zeigt, wie schnelllebig das Fussballgeschäft ist. Gegen Fenerbahçe waren am 28.Juli 2010 ebenfalls eher enttäuschende 19'901 Zuschauer im Stadion. Und auch in den Gruppenspielen der Europa League im letzten Herbst gegen Getafe (2:0; 12'830 Besucher), Odense (4:2; 12'511) und im Schneetreiben gegen Stuttgart (4:2; 18'627) sowie im Sechzehntelfinal gegen Zenit St.Petersburg (2:1; 15'026) weilten weniger Leute im Stade de Suisse als zuletzt im Schnitt in der Super League (über 22'000).
Das geringere Interesse an den Europacuppartien hängt auch damit zusammen, dass die knapp 15'200 YB-Dauerkartenbesitzer Eintritt bezahlen müssen. Ist aber ein attraktiver Gegner wie im letzten August Tottenham (3:2) zu Gast, erscheinen die Berner Fussballanhänger in Scharen in der Arena. Damals war das Stade de Suisse ausverkauft.
YB wäre wohl weiter gesetzt
Dabei wäre es ja eigentlich spannend, neue Vereine, Spieler und vielleicht sogar Fussballkulturen kennen zu lernen. Die Fussballer Westerlos machten gestern derweil unliebsame Bekanntschaft mit dem für sie ungewöhnlichen Kunstrasen. Sie waren in einer unterhaltsamen Partie mit zahlreichen Torchancen teilweise sehr überfordert, verhinderten aber ein Waterloo in Bern und hielten trotz einer bescheidenden Leistung den Schaden mit Glück (und dank der ungenügenden YB-Effizienz) einigermassen im Rahmen. «Wir schossen ein herrliches Tor», sagte Westerlo-Trainer Jan Ceulemans, «aber es war für uns auf dem Kunstrasen schwierig. Vielleicht ist das 3:1 jedoch gar kein so schlechtes Resultat für uns. Wir sind noch nicht ausgeschieden.»
Bei den Young Boys sprach man wie der Technische Direktor Hansruedi Hasler von «einem trügerischen Resultat fürs Rückspiel». Und obwohl die Berner durchaus flotten Offensivfussball geboten hatten, waren sie von ihrer Leistung nur bedingt angetan. «Manchmal fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss», sagte der zweifache Torschütze David Degen. Und: «Wir hätten viel höher gewinnen müssen. Aber die Ausgangslage ist sicher gut, Westerlo muss jetzt im Rückspiel mindestens 2:0 gewinnen.»
Setzt sich YB am nächsten Donnerstag wie erwartet gegen das harmlose Westerlo durch, sind die Berner in der nächsten und letzten Qualifikationsrunde im August mit allergrösster Wahrscheinlichkeit wieder gesetzt – und dürfte erneut kaum auf einen Publikumsmagneten treffen. Erst in der Gruppenphase locken dann attraktive Gegner, die im Stade de Suisse vielleicht für eine Kulisse wie in der Super League sorgen könnten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10719446
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.07.2011  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Westerlo (28. Juli 2011)
Zum Glanz des 3:1-Siegs von YB gegen Westerlo gesellte sich bei einzelnen Berner Akteuren auch Schatten.
Marco Wölfli: Note 4,5 Der Captain erhielt wenig Beschäftigung – beim Gegentreffer war er machtlos. Eine Unsicherheit in der 10. Minute, als er einen harmlosen Ball abprallen liess.
Scott Sutter: Note 5,5 Dem Aussenverteidiger gelang eine hervorragende Partie. Fütterte Degen mit guten Pässen, stürmte rechts auch mal selbst nach vorne. Seine Abwehraufgaben hatte er dabei im Griff, auch wenn diese im Verlauf der Saison schwieriger werden dürften.
Alain Nef: Note 4,5 Bekundete mit dem harmlosen Westerlo-Angriff eigentlich nie Probleme. Im Kopfballspiel nicht so dominant wie gewohnt.
Dusan Veskovac: Note 4 Wie sein Nebenspieler Nef in der Innenverteidigung kaum gefordert. Einige Vorstösse mit leichten technischen Mängeln.
Christoph Spycher: Note 5 Starkes Spiel von ihm auf der linken Defensivseite. Traf hinten links oft auf den flinken Annab, liess ihm keinen Spielraum. Zudem ballsicher und kampfstark.
David Degen: Note 5,5 Viel gefoult, viel unterwegs, viel probiert. Zwei Tore sind ein starker Wert, doch für den wirbligen Degen liegt gegen einen solchen Gegner mit seinen Fähigkeiten sogar noch mehr drin.
Michael Silberbauer: Note 4 Das spielerische Naturell des Dänen zeigte sich auch gegen Westerlo: Grundsolid, sicher im Aufbau, aber mit wenig Überraschungspotenzial im Abspiel.
Alexander Farnerud: Note 5 Brach mit seinem sehenswerten, präzisen Freistoss zum 1:0 den Bann für YB. Umsichtig, überall anzutreffen, spielstark.
Moreno Costanzo: Note 4 Hatte Mühe, links im Aufbau in die Partie zu kommen. Oft zog es ihn vom Flügel auf seine Stammposition ins zentrale Mittelfeld. Dort durfte er nach der Systemumstellung bei YB vom 4-4-2 aufs 4-2-3-1 in der zweiten Hälfte auch eine Viertelstunde spielen.
Nassim Ben Khalifa: Note 3 Es war nicht sein Tag. Zuerst brachte er den Ball nicht ins leere Tor, später verpasste er erneut knapp. Pech bei Pfostenkopfball. Sonst blieb er unauffällig.
Henri Bienvenu: Note 5 Wertvoll im Sturm, agierte als kluger Vorlagengeber. Lancierte Ben Khalifa vor dessen zweiten Grosschance (5.) und wunderbar Schneuwly, bevor dieser zu 3:1-Schütze Degen passte.
Raphael Nuzzolo: Note 4 Nahm nach seiner Einwechslung in der 57.Minute für Ben Khalifa wenig Einfluss aufs Spiel. Probierte es mit einigen Schüssen.
Marco Schneuwly: Note 4,5 Fand sich nach seiner Einwechslung für Costanzo (71.) schnell zurecht, wartete weit vorne – wo er das 3:1 toll vorbereitete.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19839336
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.07.2011  Zitat: YB und Trainer Gross bestehen den Europa-Test
YB hat die Türe zum Europa-League-Playoff weit aufgestossen. Mit dem 3:1 gegen Westerlo erarbeiteten sich die Berner ein schönes Polster für das Rückspiel vom kommenden Donnerstag.
Der sechste Europacup-Heimsieg der Berner in Serie war gegen den belgischen Aussenseiter nie in Gefahr. Klarheit schuf das Heimteam aber erst elf Minuten vor Schluss mit dem entscheidenden dritten Treffer durch den zweifachen Torschützen David Degen. Schuld daran war die sehr dürftige Effizienz der ersten 45 Minuten, in denen aus mehr als einem halben Dutzend guter Abschlussmöglichkeiten viel zu wenig heraussprang. Der Zwei-Tore-Vorsprung müsste YB im Normalfall aber reichen, um in einer Woche einen Platz in der letzten Qualifikationsrunde (18./25. August) vor der Gruppenphase zu ergattern.
Fahrlässige Chancenverwertung
«Sicher keinen verhaltenen Beginn» hatte Trainer Christian Gross im Vorfeld des Heimspiels in Aussicht gestellt. In welcher Intensität sich seine Spieler an die Vorgabe hielten, wird dem Zürcher gefallen haben. Weniger aber, wie fahrlässig sie mit der Verwertung der herausgespielten Chancen umgingen. Belgische Journalisten hatten von Westerlos Lens Annab berichtet, der im Rückspiel des Zweitrundenduells gegen Turku statt des leeren Tors den Pfosten traf. Mit seiner Aktion nach 103 Sekunden dürfte nun auch Ben Khalifa zur temporären Berühmtheit auf der Video-Plattform Youtube werden. Der Nachwuchs-Internationale schoss nach einer herrlichen Kombination aus elf Metern unverständlicherweise über das völlig verwaiste Gehäuse.
Am Ende der ersten Halbzeit resultierte ein Chancenverhältnis von 8:1 für YB. Das Ergebnis lautete aber nur 2:1. Über die Berechtigung des Vorsprungs brauchte man nicht zu diskutieren. Innert elf Minuten belohnten sich die Young Boys für ihre Dominanz. Der omnipräsente Alexander Farnerud, vor allem in der ersten Halbzeit klar aktivster der Gelb-Schwarzen, verwertete in der 22. Minute einen Freistoss mittels tückischen Aufsetzers. In der 33. Minute hatte David Degen nach aufopferndem Einsatz von Henri Bienvenu und ebenso sehenswertem Steilpass keine Mühe, den gegnerischen Goalie zu umkurven.
Tor für Westerlo aus heiterem Himmel
Westerlo hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen offensiven Akzent gesetzt. Das Team des legendären Stürmers Jan Ceulemans beschränkte sich darauf, die Young Boys möglichst weit vom eigenen Tor fernzuhalten und auf Konter zu setzen - was nur bedingt gelang. Aber gewissermassen wie die Jungfrau zum Kinde kam der KVC zum Anschlusstreffer. Unmittelbar nach dem Wiederanstoss nach dem 2:0 liess sich Marco Wölfli von einem Weitschuss von Christian Brüls aus mindestens 25 Metern düpieren.
Wirklich heikle Momente hatte YB gegen den belgischen Cupfinalisten der letzten Saison nicht zu überstehen. Captain Wölfli war praktisch beschäftigungslos, obwohl seine Teamkollegen längst nicht mehr soviel Druck ausübten wie in der ersten Halbzeit. Die Intensität im Abendregen nahm ebenso ab wie der Unterhaltungsfaktor der Partie. Nach einer längeren Phase ohne Berner Highlights sorgte erneut Degen für das letzte Berner Erfolgserlebnis der Partie. Der intern beste Torschütze der letzten Europa-League-Saison (4 Treffer) schloss in der 79. Minute einen schnellen Konter über den eingewechselten Marco Schneuwly problemlos zum 3:1 ab. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24164060
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 09:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.07.2011  Zitat: YB mit guten Aussichten nach Belgien
Fussball Die Berner schlagen Westerlo 3:1, hätten die Partie aber höher gewinnen müssen
Die Young Boys reisen in einer Woche mit guten Chancen nach Belgien, die vierte und letzte Qualifikationsrunde für die Europa-League zu erreichen. Es ist nicht alleine der 3:1-Heimsieg über den KVC Westerlo, der diese Ansicht bestärkt, sondern vor allem der grosse Unterschied im Leistungspotenzial dieser beiden Mannschaften. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn YB im Kleinstadion Het Kujpje mit 0:2 oder höher unterliegen sollte.
Die Belgier mussten nämlich froh sein, den vom Regen sehr glitschig gewordenen Kunstrasen des Stade de Suisse mit einem «anständigen» Ergebnis zu verlassen. Sie hatten grosse Mühe bekundet, ins Spiel zu finden und der Hundertschaft Anhänger des KVC, welche den Provinzklub in die Schweiz begleitet hatten, musste es angst und bange um ihre Mannschaft geworden sein. Denn noch waren kaum zehn Minuten gespielt, als die Young Boys bereits zu ihrer vierten erstklassigen Torchance gekommen waren. «Wir hatten grosse Mühe, auch nur einigermassen mitzuhalten», sagte Westerloes Trainer Jan Ceulemans hinterher.
Nach einer Freistossflanke von Alexander Farnerud hatte Ben Khalifa mit einem Kopfball nur die Latte getroffen. Der junge YB-Stürmer war damit beim Unterfangen gescheitert, seine krasse Fehlleistung aus der zweiten Minute zu korrigieren. Da hatte es die Leihgabe des VfL Wolfsburg doch tatsächlich geschafft, nach einem perfekten Querpass von David Degen mutterseelenallein aus wenigen Metern über das leere Tor zu schiessen. Ben Khalifa hat damit gute Chancen, ein Plätzchen auf Youtube zu bekommen und hier den Westerloer Aufbauer Lens Annab abzulösen. Dieser hatte im Zweitrundenspiel gegen Turku das Kunststück fertiggebracht, aus sechs Metern den rechten Pfosten zu treffen, anstatt die Kugel ins verlassene Tor zu schieben.
War bei Annab gegen die Finnen noch eine Menge Unkonzentriertheit im Spiel gewesen, so war gestern einiges Pech dabei, dass sein guter Distanzschuss gegen den Pfosten prallte und die Berner nach 53 Minuten vor dem möglichen 2:2 verschonte. Es wäre zwar bezüglich Spielverlauf ein Hohn gewesen, doch schon heute hätte keiner in Belgien mehr danach gefragt, wie das Ergebnis denn zustande gekommen sei.
So mussten sich die Berner denn trotz einer Chancenflut mit den drei Toren zufrieden geben, die Alexander Farnerud und zweimal David Degen herausgeschossen hatten. Der Schwede hatte mit einem tückischen Freistossaufsetzer nach 23 Minuten den Bann gebrochen, Degen zehn Minuten danach auf starke Vorarbeit von Henri Bienvenu nachgedoppelt.
Doch hatten sich zu diesem Zeitpunkt wohl manche YB-Fans die Frage gestellt, mit welchem Skore dieses Schützenfest wohl enden werde, trafen die Gäste mit ihrem ersten Angriff aus dem Nichts zum 1:2-Anschlusstreffer (34.). Aufbauer Christian Brüls erwischte den bis dahin beschäftigungslosen YB-Keeper Marco Wölfli mit einem Weitschuss via Latte.
Doch weil Farnerud und Degen alsbald zu weiteren guten Torgelegenheiten fanden, schien das Tor der Gäste nichts weiter als ein Betriebsunfall zu sein. Das aggressive Spiel von YB hatte Westerlo überfordert und die Schweizer schienen auch den Vorteil ausnützen zu können, dass sie bereits in der Meisterschaft stehen, derweil die Jupiler League erst am Wochenende beginnt.
Allerdings vermochten die Berner nach der Pause nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit anzuschliessen und die Anzahl guter Torchancen hielt sich in Grenzen. Erst David Degen erlöste die 11163 Zuschauer schliesslich elf Minuten vor dem Ende mit dem 3:1. Bei der Vorarbeit hatte der eingewechselte Marco Schneuwly gute Übersicht bewiesen. «Das 1:3 ist für uns kein schlechtes Ergebnis», sagte Jan Ceulemans. «Es ist ein internationaler Sieg, der uns guttut», sagte Christian Gross, der YB-Trainer.
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Claude
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 10:27 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Für mich war auch einmal mehr Alexander Farnerud überragend. Ist ganz klar momentan unser bester Akteur.
Leider bin ich von seinem nordischen Kollegen Silberbauer ein wenig enttäuscht. Er ist zwar stark am Ball, leider jedoch oft sehr schwerfällig. Ist der eigentlich 100% fit?
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fanvonfern
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 14:17 |
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Registriert: Samstag 4. Juni 2011, 15:11 Beiträge: 4
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ich bin der gleichen meinung... der silberbauer ist schon ein wenig schwerfällig... aber seine feinen pässe sind gut... tempomässig ist der aber pomadig...
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Haribo
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Verfasst: Freitag 29. Juli 2011, 16:37 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Zitat: Nur 11163 Zuschauer waren gestern im Stade de Suisse dabei, als die Young Boys ihre Europa-League-Kampagne mit einem ungefährdeten 3:1-Sieg gegen den belgischen Klub starteten. ha vori grad gseh das äs gäge brügge o nume 10'062 zueschouer im stadion het gha, wobi das ja no dr attraktiver gägner wär gsi us dert um qualifikation für d'gruppephase isch gange. schad het meh z'bärn nid meh interässe für internationali spiel. hungrig gnue sött meh doch scho si.
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