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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2020, 11:34 |
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12.05.2020  Zitat: «Bomben-Meier» versetzt 60'000 Fans im Wankdorf in Ekstase
In ihrer Hochblüte tauchen die Young Boys als erstes Schweizer Team im Europacup weit vorne auf. Im Meistercup-Halbfinal 1959 scheitern sie an Reims. Aber der 1:0-Sieg im Wankdorf ist unvergesslich.
Der Europacup der Meister war noch jung und klein. Ein einziger Name war – wenn auch dreimal – auf den Pokal graviert: Real Madrid.
Nachdem sie 1958 zum zweiten von vier aufeinanderfolgenden Malen Meister geworden waren, mussten sich die Young Boys in drei Runden durchsetzen, um unter die besten vier im Meistercup zu gelangen. In der Vorrunde kamen sie unter doppelt traurigen Umständen weiter. Manchester United wäre der Gegner gewesen. Die UEFA lud die «Busby Babes», die beim Flugzeugabsturz von München am 6. Februar 1958 acht Spieler verloren hatten, ehrenhalber zur Teilnahme am Meistercup ein. Aber der eigene Verband, die FA, untersagte die Teilnahme. YB und die United trugen stattdessen zwei Freundschaftsspiele aus. YB gewann in Bern 2:0 und verlor in Manchester mit einem nicht überlieferten Resultat. Die Ernstkämpfe im höchsten Klubwettbewerb holten die Mannschaften exakt 60 Jahre später nach, in der Gruppenphase der Champions League 2018/19.
In den seinerzeitigen Achtel- und Viertelfinals kamen die Young Boys gegen MTK Budapest und – nach einem 2:1-Sieg im Entscheidungsspiel – gegen Wismut Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) weiter. Die Auswärtstore-Regel, Verlängerungen und Penaltyschiessen gab es noch nicht.
So fieberten denn Bern und die Schweiz dem Mittwochabend des 15. April 1959 entgegen, dem Halbfinal-Hinspiel zwischen YB und Stade de Reims. Wer es sehen und nicht nur am Radio hören wollte, musste sich einen Platz im Stadion verschaffen.
Sicherheitsmängel ohne Folgen
Viel zu viele Leute wollten den Match sehen, sodass das erste Highlight des Schweizer Klubfussballs in einer Katastrophe hätte münden können. Aber es passierte in dem stark überfüllten Wankdorf zum Glück und mit Glück nichts. Von dort weg dauerte es 26 Jahre bis zum Brüsseler Heysel-Drama und 30 Jahre bis zur Hillsborough-Tragödie von Sheffield. Erst seit nunmehr weiteren rund 30 Jahren sind die Standards der Sicherheit so hoch, dass kein Fan in irgendeinem Stadion mehr zerdrückt werden sollte. In Bern hätte es passieren können.
Offiziell wurden 60'000 Zuschauer angegeben. Andere Quellen sprechen von 64'000, aber auch 60'000 wären viel zu viel gewesen. Als das Stadion längst gefüllt war, legten immer noch Hunderte ihre Fünfliber auf die Theken der Kassenhäuschen. Wer gekommen war, wurde hineingelassen. Viele verpassten die ereignisreiche erste Viertelstunde. Die Zuschauer auf der breiten Stehplatzrampe standen schliesslich so dicht Leib an Leib, dass sich keiner mehr bewegen konnte. Jeder war auf den Quadratzentimetern seiner Schuhsohlen gefangen. Es stellte sich trotz der Windstille im Stadion ein Kornfeld-Effekt ein, wie man ihn von Filmaufnahmen aus englischen Stadien in den Siebzigerjahren kennt: Ganze Zuschauerreihen wogten hin und her. Keiner konnte stürzen, weil er von seinen Nachbarn nach allen Seiten gesichert war.
Es passierte auch deshalb nichts, weil vermutlich alle in friedlicher Absicht gekommen waren. In jener Zeit beschränkte sich das Martialische auf die Berichterstattung. Ein kerniger Schuss war eine Granate, Gegner wurden niedergewalzt, und den Schaffhauser Eugen «Geni» Meier, den Trumpf in YBs Sturm, nannten sie den Bomben-Meier. Heute scheint es umgekehrt zu sein. Die Sportsprache ist weitgehend frei von Kriegsausdrücken, dafür nehmen Hooligans bisweilen den Krieg ins Stadion mit.
Blitzstart mit nur einem Tor
Die Young Boys, befehligt von Trainer Albert Sing, brannten anfänglich ein Feuerwerk ab. Das vermeintliche 1:0 des deutschen Söldners Ernst Wechselberger nach 23 Sekunden wurde aus unerfindlichen Gründen nicht gegeben. In der 2. Minute trafen Gilbert Rey und Toni Allemann kurz nacheinander die Latte. In der 13. Minute unterschlug der belgische Schiedsrichter Van Nouffel den Bernern einen Foulpenalty. Der unbestechliche Chronist Walter Lutz reklamierte den Penalty in der Fachzeitung «Sport» mit einem Ausrufezeichen. Als der Bomben-Meier nach 15 Minuten aus 10 Metern das 1:0 erzielte, hätte es schon 4:0 stehen können. In der zweiten Halbzeit zollten die Young Boys den Anstrengungen Tribut. Es blieb beim 1:0. YB verlor das Rückspiel 0:3, Reims den Final in Stuttgart gegen Real Madrid 0:2.
YB stellte in jener Epoche eine Mannschaft mit vielen Internationalen. Nebst den Genannten spielten gegen Reims unter anderen Heinz Schneiter, Toni Schnyder, Marcel Flückiger, Goalie Walter Eich und der spätere erfolgreiche Unternehmer Willy Steffen. Der spätere Nationalcoach Léon Walker kam nicht zum Einsatz. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 90573.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2020, 11:42 |
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13.05.2020  Zitat: Heute vor 10 Jahren: das Spiel der Spiele für den FC Luzern im Gersag-Exil – ein Blick zurück
Der FC Luzern fertigt YB gleich mit 5:1 ab. Die Young Boys verpassen den Meistertitel, der FCL feiert die lang ersehnte Europacup-Teilnahme. Das Spiel der Spiele im Gersag-Stadion.
Ein Datum, welches so mancher Luzerner und auch Berner nicht so schnell vergisst: der 13. Mai 2010. YB macht sich von der Bundeshauptstadt auf den Weg nach Luzern, genauer gesagt nach Emmenbrücke. Denn dort soll die lang ersehnte gelb-schwarze Meisterparty steigen.
Es ist Donnerstagabend, das letzte FCL-Heimspiel der Saison steht an. In Scharen pilgern die Anhänger beider Vereine ins Stadion Gersag. Trotz zuletzt guter Resultate (4:1 gegen Zürich und 4:0 gegen Aarau) ist die Stimmung im Vorfeld der Partie etwas verhaltener als sonst. Liegt das an der Ausgangslage? Wir fragten uns – mit «uns» bin ich und mein Freund Dani gemeint, wir besuchten zu jener Zeit jedes Heimspiel des FC Luzern – Kann es wirklich sein, dass YB hier und heute im Gersag Meister wird?
Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt YB gegen den FCL und lässt Basel gleichzeitig gegen Xamax Punkte liegen, so sind die Berner Meister. Dass in Emmenbrücke hin und wieder gelb-schwarze Feierlichkeiten stattfinden, ist ja nichts Neues. Sind doch die Vereinsfarben von Emmenbrücke gelb-schwarz. Dass aber im Gersag-Stadion YB feiern soll, ist so nicht im Drehbuch vorgesehen.
Im Luzerner Tor steht David Zibung. Der Goalie erinnert sich noch genau an das Spiel vor 10 Jahren.
«Ich sah vor dem Spiel eine Kiste mit Meistertrikots. Ich sagte der Mannschaft, egal was passiert, diese Leibchen werden heute nicht angezogen.»
Trainer Rolf Fringer stellt in dieser Partie das System um. «Mit Seydou Doumbia hatten sie einen unglaublich torgefährlichen Spieler. Wir spielten immer mit einer 4er-Abwehr. In diesem Spiel wechselte ich auf eine 5er-Abwehr», erinnert er sich.
Der FCL startet vor ausverkauftem Haus mit 8700 Zuschauer engagiert in die Partie. Kaum Platz genommen, stehen wir schon wieder. Hakan Yakin spielt den Ball zu Davide Chiumiento, dieser zu Nelson Ferreira – Tor. Nach 78 Sekunden führt der FCL bereits 1:0. Sehenswert spielen sich die Luzerner durch die YB-Abwehr. Noch keine halbe Stunde auf der Matchuhr, schon führen die Luzerner mit zwei Toren. Einen herrlich getretenen Freistoss von Michel Renggli versenkt Publikumsliebling Cristian Ianu.
Allmählich nimmt die ausgelassene Stimmung in der blau-weissen Anhängerschaft zu. Noch vor dem Pausentee schlägt es hinter Schlussmann Marco Wölfli wiederum ein. Burim Kukeli (heute in Kriens tätig) kommt an der Mittellinie an den Ball, dieser läuft ungestört 30 Meter über das Feld, ein Doppelpass mit Yakin, und schon steht es 3:0. Die YB-Abwehr um Marc Schneider (Thun-Trainer) und Mario Raimondi ist inexistent. Mit diesem Tor beendet Kukeli die letzten Berner Meisterträume an diesem Abend.
Man spürt förmlich, heute ist der Tag, an dem alles gelingen wird – aus Luzerner Sicht versteht sich. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Während die YB-Fans mit der Niederlage vorliebnehmen und die Finalissima gegen den FC Basel nun unausweichlich ins Auge fassen, feiern die Luzerner ihr Festspiel. Nach 56 Minuten ist es wiederum Cristian Ianu, der einnetzt. Der Rumäne erzielt sein 20. Saisontor für den FCL. Nur allzu gerne hätten die Luzerner auch heute – 10 Jahre danach – einen Spieler in ihren Reihen, der annähernd diese Marke erreicht.
Petkovic reagiert und wechselt Mauro Lustrinelli ein. Kaum auf dem Spielfeld sorgt der ehemalige Luzerner für Aufsehen. Goalie Zibung holt ihn von den Beinen – Penalty. Und wie heisst es so schön: Wenn es läuft, dann läuft es. Zibung hält den Elfmeter, geschossen von Alberto Regazzoni, und sorgt damit auf den Tribünen für Ekstase. «Wir waren alle mit so viel Energie geladen. Wir spielten uns in einen Rausch, es passte zu diesem Abend, dass ich den Penalty hielt», so Zibung in der Retrospektive.
Seydou Doumbia – der Ausnahmekönner im Berner Team – ist es, der für die Young Boys das Ehrentor erzielt. Sehenswert, halten wir fest. Gleich fünf Gegenspieler zieht er auf sich, kein Luzerner ist jedoch in der Lage, dem YB-Topskorer den Ball abzuluchsen. Gekonnt schiebt er zum 1:4 ein.
Dann folgt der Auftritt des jungen Nico Siegrist (heute Kriens). Der damals 19-jährige Adligenswiler setzt den Schlusspunkt unter eine denkwürdige Partie. Per Kopf trifft er zum 5:1-Endstand. Trainer Rolf Fringer erinnert sich gerne an diese Zeit zurück.
«Wir spielten im Gersag eigentlich immer gut. Dort war es sehr familiär, wir hatten eine sehr nahe Bindung zu den Fans.»
Mit diesem Sieg wurde nicht nur die YB-Meisterparty im Keim erstickt, der FC Luzern qualifizierte sich erstmals seit 13 Jahren wieder für den Europacup. «Wir hatten danach ein Riesenfest», erinnert sich Zibung. «Die ganze Mannschaft war in der Stadt, wir haben zusammen mit den Fans gefeiert.» Nicht gefeiert, haben am Ende der Saison die Berner. Im letzten Spiel – der Finalissima – verliert YB gegen Basel 0:2, der Meistertraum ist geplatzt, der Pokal wandert einmal mehr ans Rheinknie. https://www.luzernerzeitung.ch/sport/he ... ld.1219831
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Mai 2020, 23:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2020  Zitat: Zurück im Training
Frühlingsgefühle nach der «Sommerpause»
YB trainiert wieder. Das neu gewonnene Glück bleibt fragil, dennoch steht der Fahrplan: Ziel ist der Kick-off am 19. Juni.
Die ganz kurzen Pässe fehlen noch. Es sind die langen Bälle, die im ersten YB-Mannschaftstraining seit gut zwei Monaten zum Aufwärmen gespielt werden. Mit dem Alltag tastet sich derzeit auch der Fussball in ganz Europa zaghaft zurück in eine fragile Normalität. In der Bundesliga wird wieder gespielt, vor leeren Rängen, mit Stadionton aus der Konserve. Der Ball rollt wieder, und es gibt dazu auf jeden Fall mehr Meinungen als Zuschauer in den Arenen, ob das jetzt richtig oder falsch sei.
«Wir sind einfach glücklich, dass auch wir diesen ersten Schritt Richtung Normalität machen konnten», sagt Gerardo Seoane. Der YB-Trainer empfängt eine fitte Mannschaft, «wir sind sogar topfit, aber vielleicht nicht topfit auf unserer Sportart». Acht Wochen lang haben die Spieler individuell trainiert, das ist mehr als doppelt so lange als normalerweise während einer Winter- oder Sommerpause. Zu Hause vor den Bildschirmen haben sie sich fit gehalten, rund ums Daheim auf der Laufstrecke. «Aber es ist schön, endlich wieder einen Ball zu berühren», sagt Michel Aebischer.
Jeden Tag Fieber messen
Die Rückkehr ist für die Young Boys, wie so vieles gerade, mit strengen Auflagen verbunden. In fünf verschiedenen Garderoben ziehen sich die Profis um. Das Alter markiert die Hierarchie, Spieler wie Fabian Lustenberger oder Guillaume Hoarau besetzen die YB-Kabine, andere die Gäste-, Schiedsrichter- oder Nachwuchsgarderoben. Via App geben die Fussballer jeden Tag Auskunft über ihr Wohlbefinden, die Körpertemperatur wird vor jedem Training gemessen. Spieler mit ungewöhnlichen Werten werden beiseitegenommen und gegebenenfalls auf das Coronavirus getestet.
Die Auflagen des Bundes sehen vor, dass rund um das Training die Abstands- und Hygieneregeln so gut wie möglich eingehalten werden. Die Young Boys sind an diesem ersten Trainingstag übermässig erpicht darauf, keine Angriffsfläche zu bieten – weder für Viren noch für die Öffentlichkeit. Der Fussball steht als gesellschaftliche Grösse gerade unter besonderer Beobachtung. Und so erfolgt selbst das Warm-up in Kleinstgruppen, die Abstände sind grosszügig, die Äusserungen der Exponenten für die peinlich genauen Vorgaben verständnisvoll.
Dass der Kreis, in dem sich die Mannschaft bespricht, ein grosser ist, liegt indes nicht nur am gebotenen Abstand. Die zeitweise prekäre Verletztenlage im YB-Kader hat sich durch die Corona-Pause entspannt. 21 Feldspieler sind am Montag im Training. Die nach ihren Kreuzbandrissen noch länger ausser Gefecht gesetzten Sandro Lauper und Esteban Petignat fehlen, Marco Wölfli (Rücken) und Vincent Sierro (Knie) verzichteten mit leichten Beschwerden auf die erste Einheit.
Aebischer – Körpertemperatur zum Trainingsauftakt: 35,8 Grad – hat sich in der langen Pause von einer Zehenverletzung erholt. «Jetzt bin ich heiss – auf Fussball», sagt er grinsend.
Im Training forciert der Trainerstab die kontaktlosen Übungen. Für die Spieler geht es darum, das Gefühl für den Fussball wiederzubekommen – keiner von ihnen war je so lange ohne Ball unterwegs. Nach der Einheit ziehen sich einige ihre Schuhe aus: Die Füsse brennen, der Körper gewöhnt sich erst wieder an die veränderte Belastung. Trainer Seoane begegnet der Krise nach wie vor optimistisch. «Wir müssen uns glücklich schätzen in der Schweiz, auch aus fussballerischer Sicht.» Seine Spieler hätten ihr Zuhause zu jeder Zeit verlassen dürfen, Joggen sei immer möglich gewesen. Und sollte die Liga wie geplant am 19. Juni starten, so bleibe jetzt noch genügend Zeit, die Fussballer wieder ans Wettkampfniveau heranzuführen.
Spycher: «Ich habe ein Grundvertrauen»
Der 19. Juni ist für die Clubs der Silberstreifen am Horizont. «Wir wollen die Meisterschaft zu Ende spielen, und wir wollen das mit dieser Mannschaft tun», sagt Sportchef Christoph Spycher. Auch er ist am Morgen zur Temperaturmessung angetreten, auch bei ihm zeigte das Thermometer exakt 35,8 Grad.
Verständlicherweise beschäftigt ihn anderes. Nächste Woche muss erst der Bundesrat, dann die Liga grünes Licht für den Kick-off geben. «Ich habe ein Grundvertrauen in die involvierten Parteien», sagt Spycher, «und sobald diese Entscheide gefällt sind, suchen wir mit den Spielern Lösungen.» Es gibt verdienstvolle YB-Spieler, die aktuell mit auslaufenden Verträgen in eine ungewisse Zukunft blicken, allen voran Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau. Die Situation von Leihspielern – darunter Frederik Sörensen, Saidy Janko oder Jordan Lefort – ist ebenso unklar. Mit ihnen allen dürfte im Falle eines Wiederbeginns im Juni zumindest bis Ende August verlängert werden.
Daneben gibt es nach wie vor viel zu klären. Bei YB gilt für die Belegschaft Kurzarbeit, nicht jedoch für die Profis der ersten Mannschaft. Deshalb konnte man den Entscheid mit der Rückkehr ins Mannschaftstraining ungeachtet der Kurzarbeit treffen, was auf die Mehrheit der Super League nicht zutrifft. Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat entschieden, dass Teams im Training nicht unter die Kurzarbeitsentschädigung fallen. «Das geht aus meiner Sicht nicht auf, da muss man vielleicht auch mal mit anderen Branchen vergleichen», sagt Spycher.
Die Bewegungen auf dem sportpolitischen Parkett interessieren in den kommenden Wochen noch mehr als jene auf dem Fussballplatz. Nach viel Klein-Klein-Spiel hoffen die Clubs da auf einen öffnenden Pass. Der eine oder andere lange Ball würde für Klarheit sorgen. https://www.bernerzeitung.ch/fruehlings ... 3927798416
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Mai 2020, 23:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2020  Zitat: YB und Basel trainieren wieder
Heute legen die Schwergewichte los
Heute greifen die helvetischen Schwergewichte in die Geistersaison ein. Trainingsstart bei YB und Basel. Meistertrainer Gerry Seoane freut sich wie ein kleines Kind.
Vor einer Woche waren es St. Gallen und GC. Heute gehts weiter mit den Trainings-Wiederaufnahmen im Hinblick auf den geplanten Super-League-Neustart am 19. Juni. YB und Basel sowie der FC Luzern legen wieder los. Die Vorfreude ist gross bei Seoane: «Wir freuen uns, alle Spieler wieder zu sehen und gemeinsam im Stadion trainieren zu können. Auf diese Weise kehrt ein Teil der Normalität zurück. Und wir hoffen, im Juni die Meisterschaft mit Geisterspielen fortzusetzen.»
Um 10 Uhr startet das erste Training. Natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber nicht der Presse. Journalisten dürfen die erste Viertelstunde dabei sein. Nach einer Eskortierung ins Stadion, in Kleingruppen an einem zugewiesenen Plätzchen.
Als erstes werden die Spieler wohl auf die Waage stehen müssen, wie nach Ferien. Oder ist das nach zwei Monaten «Homeoffice» doch anders? Seoane. «Am Montag steht im Vordergrund, dass wir alle wieder zusammen sind. Eine Gewichtskontrolle ist nicht nötig. Die Spieler sind sehr verantwortungsbewusst. Zudem haben wir nun fünf Wochen Zeit, um das erste Spiel vorzubereiten.» Und er selber? Gut in Form? «Ich habe versucht, mit Fitnesstraining und gesunder Ernährung die Waage nicht aussergewöhnlich zu strapazieren», sagt er lachend.
Das Duschen wird bei YB gleich gehandhabt wie in St. Gallen. Die Spieler, so Seoane, könnten in fünf Kabinen aufgeteilt duschen. Sie müssen das also nicht wie die Hoppers zuhause tun. Und das erste Training? Wie wird das aussehen? «In Anbetracht der Fitnessdaten, die wir haben, können wir praktisch normal trainieren», sagt der Luzerner. «Körperkontakte in den Zweikämpfen sind erlaubt, und ein Mätschli zum Abschluss gehört dazu.»
Und dennoch muss man sich ein Training ganz anders vorstellen als gewohnt. Das bestätigt auch René Bonk, stellvertretender Sicherheitschef des FCB und dort sowas wie der Mister Corona. «Vom normalen Ablauf rund um den Trainingsalltag bleibt im Moment eigentlich nichts übrig», sagt er in der «Basler Zeitung». So wird im Stadion trainiert und nicht auf dem Campus. Weil man, so Bonk, alle Betroffenen in einer «kontrollierten» Umgebung haben wolle. Nicht aus Misstrauen, sondern um sich langsam an die neue Normalität mit veränderten Abläufen zu gewöhnen. Am Montag wird das ohne Medienvertreter passieren. Diese sind in Basel am Mittwoch geladen.
Zurück zu YB und Seoane. Der Coach hat sich am Samstag natürlich die Bundesliga-Konferenz reingezogen. Wie hat er die erlebt? «Wie wahrscheinlich jeder Zuschauer habe ich darauf geschaut, was da alles Spezielles passiert. Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig, die leeren Stadien zu sehen und die Spieler zu hören.» Dennoch vertritt der Trainer die YB-Linie des unbedingten Willens der Wiederaufnahme der Saison. «Geisterspiele wünscht sich niemand. Aber sie lassen immerhin sportlich faire Entscheide zu und sind somit das viel kleinere Übel als ein Saisonabbruch.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 95560.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Mai 2020, 23:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2020  Zitat: Die Berner nehmen die Mission Titelhattrick auf
YB will mit Hoarau und Sulejmani verlängern
Meister YB hat mit dem Training losgelegt. Die Ziele sind klar: Erstens die Meisterschaft beenden. Und sie zweitens auf Platz eins beenden. Und das mit Hoarau und Sulejmani!
Noch vor wenigen Tagen war die Unsicherheit bei YB-Ikone Guillaume Hoarau gross. Er sagte, er wolle die Saison unbedingt bei YB beenden. «Nichts sehnlicher als das! Ich will mit den Jungs unbedingt den dritten Titel holen. Ich hoffe, dass mir YB dieses Angebot macht», so der Torschützenkönig Anfang Monat.
Am Montag nun, beim ersten Training, ist der Franzose total locker drauf. «Hey! Distance, distance les gars», ruft er ein paar Journalisten zu, die zu nahe zusammenstehen. Und kickt die ersten Bälle seit zwei Monaten mit seinem Landsmann Jordan Lefort.
«Es braucht nun Lösungen»
Denn mittlerweile weiss er: YB wird ihm diesen Wunsch erfüllen. «Es ist unser erklärtes Ziel, die Saison mit der Mannschaft zu beenden, die hier auf dem Platz steht», sagt Sportchef Christoph Spycher.
Will heissen: Weil die Arbeitsverträge von Hoarau, Miralem Sulejmani und Marco Wölfli am 30. Juni enden, müssen sie bis Ende Saison, also bis Anfang August, verlängert werden. Ebenso jene der Leihspieler Lefort (Amiens) , Saidy Janko (Porto) und Frederik Sörensen (1. FC Köln).
«Es braucht nun Lösungen mit den beteiligten Parteien», sagt Spycher. «Bei jenen mit auslaufenden Verträgen ist es einfacher, weil man nur mit den Spielern reden muss. Bei den Leihverträgen sind noch die Besitzerklubs involviert.» Sobald man grünes Licht von Politik (27. Mai) und Liga (29. Mai) habe, werde man da Lösungen anstreben.
Heiss sein statt Fieber!
Und sonst? Vor jedem Betreten des Platzes müssen die YB-Spieler auf einer App Fragen zu ihrem Gesundheitszustand beantworten, und wird ihnen das Fieber gemessen. Bei Michel Aebischer zeigte das Gerät «nur» 35,8 an. «Dafür waren wir auf dem Platz umso heisser», so der Fribourger lachend.
Er freute sich neben dem Wiedersehen mit den Kollegen darüber, dass er in der Corona-Pause seine gebrochene Zehe vollständig auskurieren konnte. «Ich habe während diesen acht Wochen ein-, zweimal alleine aufs Tor geschossen. Aber das ist dann doch nicht ganz dasselbe …»
Seoane setzt auf kontaktlose Übungen
Trainer Gerry Seoane war auch happy, den Lockdown beenden zu können. «Wie alle andere Berufe, die wieder haben loslegen dürfen», so der Luzerner. «Die speziellen Herausforderungen in dieser speziellen Zeit an den Coach? «Wir versuchen die BAG-Richtlinien genau umzusetzen. Es gibt auch im Fussball viele Übungen, die kontaktlos sind. Die forcieren wir nun. Zudem wird das Team oft zweigeteilt. Und ich versuche in den Spielen seltener für Korrekturen zu unterbrechen, damit es zu weniger Spielertrauben kommt.»
Wer weiss, wie pedantisch der YB-Trainer sein kann, ist nicht erstaunt, wie genau er es in dieser Hinsicht nimmt. Und die Fitness? «Die Spieler sind fit. Aber nicht Sportart-fit. Nach acht Wochen Joggen läuft man ganz anders, abrupte Richtungswechsel hatte man da kaum je. Da wird der eine oder andere vielleicht Achillessehnen-Probleme oder Blasen haben, die er sonst nicht gehabt hätte.»
Sollte es weitergehen mit dieser Saison, ist eines gewiss: Der Meister wird für den Titelhattrick bereit sein! https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 96371.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Mai 2020, 23:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2020  Zitat: «Schritt Richtung Normalität»
YB, Basel und der FCL haben das Training aufgenommen
Eine Woche nach Leader St. Gallen trainieren auch YB, Basel und Luzern wieder in Gruppen.
«Ein erster Schritt in Richtung Normalität», fasste YB-Sportchef Christoph Spycher den Montagvormittag zusammen. Es mache nicht nur bezüglich des sportlichen Aufbaus Sinn, mit dem Gruppentraining zu beginnen, so Spycher. Die Spieler seien auch richtig heiss, sich wieder auf dem Rasen betätigen zu können.
Wir müssen uns auf englische Wochen vorbereiten. Autor:Gerardo Seoane YB-Trainer
YB-Captain Fabian Lustenberger bestätigt: «Auch wenn wir nur in kleinen Gruppen in der Kabine waren, überwiegt die Vorfreude.» Statt mit seinen Kindern im Garten könne er nur mit seinen Teamkollegen auf dem Kunstrasen dem Ball nachjagen.
Training mit speziellen Auflagen
Die Trainingsbedingungen sind freilich speziell. «Es gibt ein Check-in mit Fiebermessen und getrennte Kabinen», erklärt Coach Gerardo Seoane. Viele Trainingsaspekte wie Torschussübungen und Laufeinheiten seien mit dem erforderten Abstand vereinbar. «Aber es gibt natürlich auch Trainingsteile, in denen der Körperkontakt erlaubt ist. Der findet statt, aber die Spieler und wir vom Staff sind sensibilisert», sagt Seoane.
Es brauche eine Anpassungszeit. Denn die Spieler hätten gewisse Bewegungsabläufe in der Zwangspause nicht realisieren können. Seoane ist deshalb froh, dass sein Team 5 Wochen Zeit vor dem möglichen Re-Start habe. «Wir müssen uns auf englische Wochen vorbereiten», so Seoane. Es sei vergleichbar mit einer Saisonvorbereitung im Sommer.
Hoffnung macht den YB-Verantwortlichen das Beispiel Bundesliga. «Es war schön anzusehen, dass es funktioniert. Sky hatte einen Zuschauerrekord», sagt etwa der langjährige Hertha-Profi Lustenberger. Das Wichtigste in einem Fussballspiel seien zwar die Zuschauer, meint Seoane. Dennoch seien Geisterspiele die bessere Alternative als keine Spiele. «Es geht nicht darum, das zu werten. Da müssen wir jetzt einfach durch.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ufgenommen
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2020, 11:02 |
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18.05.2020  Zitat: BSC Young Boys: Der Meister startet ins Mannschaftstraining
Nach einer gefühlten Ewigkeit startet der BSC Young Boys unter erschwerten Bedingungen wieder ins Training. Der Verein hofft, dass es Mitte Juni weitergeht.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Mannschaft des BSC Young Boys startete am Montagmorgen wieder mit dem Training. - Die Vorfreude bei Spielern und Staff war sehr gross. - Trotz vielen Fragezeichen, hofft man bei YB auf einen Restart am 20. Juni.
Montagmorgen, 10 Uhr, Stadion Wankdorf. Es ist wieder Leben in der Bude. Nach wochenlangem, alleinigem Fithalten tröpfeln die Spieler vom Meister BSC Young Boys wieder auf das künstliche Grün. Apropos tröpfeln: Zwischen Kabine und Rasen stehen zwei Behälter Desinfektionsmittel, mit dem alle vorbildlich ihre Hände einsprühen.
Es ist ein Trainingsauftakt unter erschwerten Bedingungen. Und doch spürt der Zuschauer die Spiellust der Akteure in gelbschwarz. «Das Kabinenleben» oder «e chli Schissdräck schnurre» antwortet Captain Fabian Lustenberger. Dies auf die Frage, worauf er sich am meisten gefreut habe.
Bevor die Spieler am Morgen ins Stadion fahren, müssen sie einen Onlinecheck mit sechs Fragen beantworten. Bejahen sie Symptome von Husten oder Geschmacksstörungen, werden sie sofort aus dem Verkehr gezogen. Zudem wird alltäglich vor dem Training Fieber gemessen.
Balltraining statt Waldlauf
Auch Coach Gerardo Seoane freut sich «wieder mit dem Ball zu arbeiten und nicht alleine im Wald zu laufen.» Er vergleicht das nun startende Mannschaftstraining mit einer Sommervorbereitung. «Wir haben fünf Wochen Zeit.»
Bei YB setzt man voll auf den Stichtag 20. Juni. Dann, so hat es die Swiss Football League kommuniziert, kann die Super League frühestens wieder beginnen.
Zunächst wird noch der Bundesratsentscheid vom 27. Mai abgewartet, zwei Tage später tagt die Liga. «Wir haben nur einen Gedanke im Kopf: Mitte Juni weiterspielen», sagt Seoane.
Unklare Vertragssituationen beim BSC Young Boys
Seoanes Chef, Sportchef Christoph Spycher, ist überzeugt, dass in der Schweiz eine Weiterführung des Spielbetriebs möglich sei. Als Referenz dafür nennt er die aktuell tiefe Rate der Neuinfektionen.
Spychers Arbeitsalltag ist momentan von vielerlei Fragezeichen geprägt. Eines besteht auch darin, was mit Spielern geschieht, deren Verträge am 30. Juni auslaufen. Führungsspieler wie Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani fallen in diese Kategorie.
«Sobald klar ist, wie es weitergeht, werden wir Gespräche führen. Unsere Absicht ist, die Saison mit dem aktuellen Kader zu beenden», sagt Spycher.
Bei allen Äusserungen der Akteure des BSC Young Boys wird klar. Man geht insgeheim schwer davon aus, dass die Super League trotz Coronavirus weitergeführt wird. Das Beispiel Bundesliga letztes Wochenende hat diese Hoffnung zusätzlich befeuert. https://www.nau.ch/news/videos/bsc-youn ... g-65709492
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2020, 11:26 |
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19.05.2020  Zitat: Spieler, Trainercrew und Geschäftsleitung verzichten auf Teil des Gehalts
YB-Stars gleichen Löhne der Mitarbeiter aus
Ganz bernerisch hat sich YB viel Zeit gelassen mit dem Lohnverzicht der Spieler, bis man eine Lösung fand, die Hand und Fuss hat. So erhalten alle 140 YB-Mitarbeiter den vollen Lohn!
Seit Mai sind die rund 140 fest angestellten YB-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Doch nun ist klar: Sie erhalten dennoch den vollen Lohn! Dies deshalb, weil Spieler, Trainerstab und Geschäftsleitung von YB auf Teile ihres Lohns verzichten. «Das spricht für unseren Zusammenhalt», sagt Verwaltungsrats-Präsident Hanspeter Kienberger.
Und es ist nicht alles. Mit Team und Trainercrew wurde vereinbart, dass bei Geisterspielen nicht die volle Entschädigung ausbezahlt wird. Der Meister ist ja ein feuriger Befürworter der Fortsetzung der Meisterschaft, halt unter Ausschluss von Fans. Pro Heimspiel entgehen YB, das diese Saison einen Zuschauerschnitt von 26'708 hat, Einnahmen von bis zu 800'000 Franken. Ein kleiner Teil wird nun so kompensiert. Kienberger weiter: «Diese ausserordentlichen Zeichen der Solidarität freuen uns im Verwaltungsrat sehr und entsprechen unseren Werten. Damit leisten Spieler und Trainerstaff einen Beitrag zur Minderung der laufenden Verluste.»
Sportchef Christoph Spycher, der die Gespräche mit den Spielern und der Trainercrew geführt hat, sagt: «Bereits zu Beginn der Corona-Krise haben alle signalisiert, dass sie sich der Ausnahmesituation bewusst sind und sich solidarisch zeigen wollen. Es war uns aber wichtig, nicht einen Schnellschuss zu produzieren, sondern die Ideen mit der nötigen Sorgfalt und Weitsicht zu diskutieren – nicht via Telefon- oder Videokonferenz, sondern im persönlichen Austausch. In diesen Gesprächen haben wir sehr schnell Lösungen gefunden, die das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten zum Ausdruck bringen. Jeder hat gezeigt, dass er den Weg mit YB solidarisch weitergehen will.»
Und auch der Captain steht hinter der YB-Lösung. «Es ist für die Mannschaft eine Selbstverständlichkeit, dass sie sich in diesen Zeiten gegenüber dem Klub und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solidarisch zeigt», so Fabian Lustenberger. «Ich freue mich, im Namen meiner Teamkollegen den Mitarbeitenden, die bei YB in der Regel hinter den Kulissen tätig sind, auf diese Weise Wertschätzung entgegenzubringen und ihnen für die wertvolle Arbeit zu danken.» https://www.blick.ch/sport/fussball/spi ... 97745.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2020, 15:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2020  Zitat: Als Zeichen der Solidarität
YB-Spieler verzichten auf Lohn
Spieler, Trainerstab sowie Geschäftsleitung der Young Boys verzichten während der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehaltes. Die genaue Summe bleibt aber unbekannt.
Die Spieler und der Trainerstaff der ersten Mannschaft sowie die Geschäftsleitung des BSC Young Boys verzichten auf Teile ihres Lohns. Dies teilt der Verein am Dienstag in einer Medienmitteilung mit. Um wie viel es sich dabei handelt, bleibt unkommentiert.
Mit dem Team und dem Stab wurde zudem vereinbart, dass auch bei «Geisterspielen» nicht die vollen Entschädigungen ausbezahlt werden. In der Zeit der fehlenden Einnahmen werde das Geld dafür eingesetzt, die Klubkasse zu entlasten und die Lohneinbussen der übrigen rund 140 – teilweise in Teilzeitmandat – fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Monaten Mai und Juni zu kompensieren. Die Mitarbeitenden würden somit trotz Kurzarbeit ihren ganzen Lohn erhalten.
«Jeder hat gezeigt, dass er den Weg mit YB solidarisch weitergehen will.» Sportchef Christoph Spycher
Die Gespräche mit den Spielern und dem Trainerstaff geführt hat Sportchef Christoph Spycher. «Bereits zu Beginn der Corona-Krise haben alle signalisiert, dass sie sich der Ausnahmesituation bewusst sind und sich solidarisch zeigen wollen», wird Spycher in der Mitteilung zitiert. «Es war uns aber wichtig, nicht einen Schnellschuss zu produzieren, sondern die Ideen mit der nötigen Sorgfalt und Weitsicht zu diskutieren.»
Wichtig sei ihm dabei der persönliche Austausch gewesen – eine solche Angelegenheit werde nicht via Telefon- oder Videokonferenz besprochen. «In diesen Gesprächen haben wir sehr schnell Lösungen gefunden, die das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten zum Ausdruck bringen. Jeder hat gezeigt, dass er den Weg mit YB solidarisch weitergehen will.»
Lustenberger: «Eine Selbstverständlichkeit»
Auch für Captain Fabian Lustenberger und den Rest der ersten Mannschaft stimme diese Lösung. «Es ist für die Mannschaft eine Selbstverständlichkeit, dass sie sich in diesen Zeiten gegenüber dem Klub und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solidarisch zeigt», erklärt der YB-Captain. «Wir wollen damit auch zeigen, dass wir die Krise nur gemeinsam meistern können.»
Ebenfalls erfreut ist Hanspeter Kienberger, Präsident des YB-Verwaltungsrats. Er sagt: «Die Tatsache, dass das Team, der Trainerstab und die Geschäftsführung einen Teil ihres Gehalts zur Verfügung stellen, um die Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen zu unterstützen, spricht ebenso für unseren Zusammenhalt wie die Bereitschaft der Mannschaft und des Trainerstaffs, bei Spielen ohne Zuschauer im Stadion auf Teile ihrer Bezüge zu verzichten, um einen Beitrag zur Minderung der laufenden Verluste unserer Unternehmung zu leisten.» https://www.bernerzeitung.ch/yb-spieler ... 6538747493
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2020, 10:13 |
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19.05.2020  Zitat: Lohnverzicht bei den Young Boys
YB zeigt Basel erneut den Meister
Die Young Boys reagieren in der Corona-Krise: Spieler, Trainerstab sowie Geschäftsleitung verzichten auf Lohn. Anders als beim FCB kam es während der Verhandlungen zu keinem Zoff zwischen Vereinsführung und Mannschaft.
Der FC Basel hat Mitte April bewiesen, dass man mit einer positiven Nachricht für schlechte Nachrichten sorgen kann. Spieler und Club hatten bei den Verhandlungen um einen Lohnverzicht verschiedene Ansichten, dies wurde publik, es kam zum grossen Zoff zwischen Vereinsführung und Mannschaft. Schliesslich gab es doch noch eine Einigung: Über die gefundene Lösung wurde Stillschweigen vereinbart, zudem gleicht die 1. Mannschaft die durch die Kurzarbeit bedingten Lohneinbussen sämtlicher Mitarbeitenden beim FCB aus. Eine schöne Geste, durch das peinliche Vorgeplänkel standen die Basler aber mal wieder als Verlierer der Geschichte da. Nicht nur in kommunikativer Hinsicht.
Nun kommen die Young Boys – und zeigen dem FCB den Meister. Sie verkünden am Dienstag, dass Spieler, Trainerstaff sowie Geschäftsleitung während der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten.Dazu kommt, dass mit dem Team und dem Stab vereinbart wurde, dass auch bei allfälligen Geisterspielen ab Mitte Juni nicht die vollen Entschädigungen ausbezahlt werden. Somit werde die Clubkasse entlastet und die Lohneinbussen der übrigen rund 140 – teilweise in Teilzeitmandat – fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest in den Monaten Mai und Juni kompensiert. Die Mitarbeitenden erhalten also während dieser Zeit trotz Kurzarbeit ihren ganzen Lohn.
Zahlen werden nicht kommuniziert
Die Geste sorgt wie beim FCB für zahlreiche Reaktionen; nur fallen diese bei YB durchwegs positiv aus, der Verein wird nahezu gefeiert im Netz. «Wir wollen damit ein positives Signal senden», sagt Sportchef Christoph Spycher – und sieht sich seiner Meinung bestätigt.
Dies hat zweifellos seine Richtigkeit. Bloss: Auf wie viel die YB-Akteure wirklich verzichten, darüber wird nicht gesprochen. Ob es um mehr oder weniger Geld geht als beim FCB: ungewiss. Und es ist ja schon entscheidend, ob der Verzicht marginal oder signifikant ist. Spycher sagt dazu bloss: «Wir werden keine Zahl nennen, wer auf wie viel Lohn verzichtet.» Man orientiere sich dabei auch nicht an anderen Vereinen, es gebe kein Modell, das für alle anwendbar sei. Spycher ist aber überzeugt: «Wir haben eine faire Lösung für alle Beteiligten gefunden.» Es ist davon auszugehen, dass Grossverdiener prozentual stärker am Lohnverzicht beteiligt sind.
Beim Trainingsauftakt am Montag wurden die Details der Mannschaft präsentiert – und von Spielern und Staff ohne Widerspruch akzeptiert. Bereits in den Wochen zuvor hatten Verhandlungen stattgefunden. Vor allem mit Fabian Lustenberger, der in dieser Thematik stellvertretend für das Team mit Spycher Gespräche geführt hat. «Es ist für die Mannschaft eine Selbstverständlichkeit, dass sie sich in diesen Zeiten gegenüber dem Club und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solidarisch zeigt», erklärt der YB-Captain. «Wir wollen damit auch zeigen, dass wir die Krise nur gemeinsam meistern können.»
«Die Spieler wurden, wie wir alle, überfahren von dieser Krise, auch sie brauchten zuerst etwas Zeit. Wir wollten nicht einfach drauflosrennen und etwas machen, bloss um etwas gemacht zu haben.»
Sportchef Christoph Spycher
Übrigens: Dass YB sich rund einen Monat nach dem FCB festlegt, hat durchaus seine Gründe. Zu viele Fragen seien offen gewesen, man habe abwarten wollen, wie sich die Situation entwickelt, erklärt Spycher. «Die Spieler wurden, wie wir alle, überfahren von dieser Krise, auch sie brauchten zuerst etwas Zeit. Wir wollten nicht einfach drauflosrennen und etwas machen, bloss um etwas gemacht zu haben.»
Denn das wurde dem FC Basel zum Verhängnis. https://www.bernerzeitung.ch/yb-zeigt-b ... 6723434043
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