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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 16:59 
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Eckball Ugrinic, Kopfball Fassnacht, Tor YB

Christian Fassnacht erzielt kurz vor der Pause den YB-Führungstreffer.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... Ratio=16_9

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 17:04 
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Klar beste Defensive nach Auswärtssieg in Genf

Ist dieses YB noch zu stoppen?

Der YB-Zug rollt nach dem schmeichelhaften 1:0-Auswärtssieg in Genf. Es sind nur noch wenige Punkte zur Spitze. Die Berner könnten ein Novum schaffen.

Und da sinds nur noch drei! Maximal drei Punkte Rückstand von YB auf den Leader. Sollte Basel gegen GC am Donnerstag (20.30 Uhr) nicht gewinnen, sind es dann sogar nur noch zwei.

YB gewinnt in Genf ein Spiel, das man niemals gewinnen muss. Es sei denn, man will Meister werden. Mit der klar besten Defensive 2025 sind die Berner nach dem Husarenstück in Genf sogar der grosse Favorit. Dabei war der Druck riesig! Zur Erinnerung: Noch nie in der Geschichte der Super League ist jemand Meister geworden, der acht Runden vor Schluss acht Punkte Rückstand hatte. YB hätte das im Fall einer Niederlage in Genf auf Servette gehabt.

Meisterhaft? Viermal Dusel in einem Spiel

Und YB beherrscht auch abwarten und relativ tief stehen. Statt Fassnacht vor der Mittelfeldkette wie zuletzt immer, beginnt Lauper dahinter. Fassnacht weicht auf die Seite aus. Ein klares Signal von Trainer Giorgio Contini: Nichts anbrennen lassen. Weil: Verlieren absolut verboten!

Dennoch lässt YB zwei Szenen zu, in denen man schlicht Dusel hat: Erst das Offsidetor von Stevanovic, das minutenlang gecheckt wird. Schon von Auge hat es unglaublich eng – ausgesehen. War es dann auch. Zu Ungunsten der Genfer. Dann der Latten-Kopfball von Stefanovic. Eine Genfer Führung hätte einer gewissen Logik nicht entbehrt. Ein Tor sowieso nicht. Doch der YB-Dusel hält auch in Halbzeit zwei an. Zuerst, als der VAR den Penaltyentscheid von Ref Horisberger kassiert, weil Laupers Foul an Cognat tatsächlich ausserhalb des Strafraums war. Und dann haut Stevanovic den Freistoss an den … Innenpfosten.

Wie bitte? Genfer Hardcore-Fans erhalten von YB eine Trommel

Doch wie so oft: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Weshalb es zuweilen gut ist, beim Betrachten eines Fussballspiels nicht allzu viel zu denken. Denn einen Ugrinic-Corner verteidigen die Hausherren miserabel. Rouiller und Baron lassen Fassnacht wegschleichen. Und der Winter-Top-Zuzug der Berner schlägt erneut zu: Wunderbarer Kopfball aus sieben Metern unter die Latte. YB führt. Aus dem Nichts.

Die speziellste Szene des Spiels aber ereignet sich neben dem Rasen: Wegen Ausschreitungen im Léman-Derby Lausanne – Servette haben die Bewilligungsbehörden die Nordtribüne im Stade de Genève gesperrt. Die Hardcore-Fans quartieren sich deshalb auf der Gegentribüne ein. Als sie sich eingerichtet haben, entrollen sie drei Banner. Auf dem ersten steht: «Ein erneuter Versuch, uns zu vertreiben, der ins Wasser fällt.»

Dann rennen drei Grenat-Fans Richtung YB-Fans und kriegen von den Bernern eine Trommel, die sie an den Sicherheitskräften vorbei in ihren Sektor bringen. An einem Tag hauen sie sich die Köpfe blutig. Am anderen verbrüdern sie sich gegen den gemeinsamen Feind. Wie war das nochmals mit dem Denken und dem Anderskommen?


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 40795.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. April 2025, 23:00 
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Wieder Matchwinner Fassnacht:

«Ich bin nicht zurückgekommen, um einfach ein bisschen da zu sein»

Christian Fassnacht erzielt die letzten vier YB-Tore und sichert seinem Team damit in den letzten drei Spielen neun Punkte. Zieht man seine Treffer ab, so hätten die Berner nur zwei geholt und der Titel wäre weit weg.

Gegen Basel (2:1) trifft Fassnacht doppelt, gegen St.Gallen schiesst er das einzige Tor der Partie und gleiches tut er am Dienstagabend auch gegen Servette. Die letzten vier YB-Treffer gehen allesamt auf das Konto von Christian Fassnacht. Ohne die Tore des 31-Jährigen stünden die Berner nun nicht dort, wo sie jetzt stehen.

Fassnacht selbst meint nach der Partie: «Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber du wirfst alles rein, du kämpfst um jeden Ball, hast englische Wochen, man spürt es in den Beinen. Von demher ist man nach so einem Match einfach unglaublich erlöst und Glücksgefühle kommen auf.»

Er sei froh, dass er der Mannschaft in dieser wichtigen Phase der Saison mittlerweile auch mit Skorerpunkten helfen könne. Aber er habe es nach seiner Rückkehr schon gesagt: «Ich habe hart an mir gearbeitet, auch im mentalen Bereich. Ich bin nicht zurückgekommen, um einfach ein bisschen da zu sein, sondern um mich weiterzuentwickeln. Und ich glaube, da bin ich momentan auf gutem Weg.»

Gut ist fast schon eine Untertreibung, es ist ein meisterlicher Weg, auf dem Fassnacht wandelt. Der 31-Jährige, der im Winter nach anderthalb Jahren bei Norwich City nach Bern zurückkehrte und zu Beginn noch verletzt ausfiel, läuft richtig heiss. 10 Liga-Spiele hat er nun inzwischen für YB gemacht. Seine Bilanz: 8 Siege, 2 Niederlagen. Würde man das auf die ganze Saison hochrechnen, so wäre YB der Konkurrenz längst meilenweit enteilt.

Wenn Fassnacht übrigens auch das nächste YB-Tor erzielt, dann schreibt er Geschichte. Denn nur ein Spieler in der Super-League-Historie hat bei YB eine längere Serie: Guillaume Hoarau erzielte 2016 fünf YB-Tore in Folge, ohne dass dazwischen ein anderer Teamkollege traf.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 34164.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. April 2025, 16:45 
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«Hat man das richtige Bein genommen?»

Servette-Coach Häberli zweifelt VAR-Entscheid bei Abseits an – Wermelinger: «War korrekt»

Servettes Miroslav Stevanovic war der Pechvogel des Abends. Der Flügelspieler scheiterte zweimal am Aluminium – und verpasste das 1:0 in der Startphase wegen einer ganz knappen Offsideposition. Thomas Häberli stellt nach der Partie den VAR-Entscheid infrage.

In der 8. Minute gibt es im Stade de Genève den ersten Aufreger der Partie: Servette kombiniert schnörkellos nach vorne, mit einem Steilpass von der linken Seitenlinie wird Miroslav Stevanovic in die Tiefe lanciert. Dieser schlenzt den Ball gekonnt an YB-Goalie Marvin Keller vorbei, jedoch geht die Fahne hoch. Der VAR prüft ...

... und bestätigt die Entscheidung von Schiedsrichter Stefan Horisberger. Viel Glück für YB, denn der Bosnier stand hauchdünn im Abseits. Am Ende sollte die Szene sinnbildlich sein für das Spiel. So traf der 34-jährige Routinier noch zweimal die Torumrandung, auf der Gegenseite wurde Christian Fassnacht mit seinem goldenen Treffer zum Mann des Spiels.

«Wir haben drei, vier Entscheidungen, knappe Millimeter-Entscheidungen, die gegen uns waren», meint Servette-Coach Thomas Häberli im Interview mit blue Sport. So sei es schwierig, einen Spitzenkampf zu gewinnen, ergänzt der 50-Jährige.

Er habe noch den VAR-Entscheid gesehen. «Hat man das richtige Bein genommen?», fragt Häberli und führt aus: «Das Bein von (Ali) Camara war noch etwas weiter hinter als das Bein von Fasnacht.»

Häberli schwächt den Vorwurf zwar hinterher grad noch selbst ab – «denke schon, dass sie das richtige (Standbild) ausgewählt haben, um hier die Linie zu ziehen» – doch die Frage wirft natürlich Wellen auf.

Wermelinger unterstreicht Korrektheit des VAR-Entscheids

Dani Wermelinger, Chef der Spitzenschiedsrichter, nimmt gegenüber blue Sport Stellung: «Jedes Tor wird auf seine Richtigkeit hin überprüft. Dies war auch im Spiel in Genf der Fall. Der Schiedsrichter hat zusammen mit seinem Assistenten auf dem Platz auf Abseits entschieden, was der VAR direkt im Anschluss kontrolliert hat.»

Der Schiri-Boss weiter: «Aufgrund der verschiedenen Kameraeinstellungen und der kalibrierten Abseitslinien konnte klar beurteilt werden, dass der Abseitsentscheid im Stadion korrekt war. Dies wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern auch so im TV transparent aufgezeigt.» Kurzum: Ein Sturm im Wasserglas.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 34525.html

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