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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:28 
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1:0-Sieg für den FCB

Niederlage im Krisengipfel: YB behält die rote Laterne

- Der FC Basel entscheidet das Krisen-Duell mit dem Meister aus Bern in der 9. Runde der Super League mit 1:0 für sich.
- Der einzige Treffer für den über 50 Minuten in Überzahl agierenden FCB gelingt Adrian Barisic per Kopf.
- In den anderen Partien vom Sonntag gibt es keine Sieger: Der FCZ und Lugano sowie St. Gallen und Servette trennen sich 1:1.

Die entscheidenden Szenen im St. Jakob-Park ereigneten sich kurz vor der Pause. Erst ging Sandro Lauper im Basler Strafraum nach einem leichten Kontakt mit FCB-Akteur Romario Baro zu Boden. Der VAR schaltete sich ein und informierte Schiedsrichter Luca Cibelli, er solle sich die Szene selbst anschauen. Nach einiger Zeit kehrte der Unparteiische zurück und entschied sich gegen einen Penalty.

Gerade einmal 90 Sekunden später stand Cibelli erneut im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Tackling Laupers mit gestrecktem Bein gegen den Knöchel von Bénie Traoré zückte er die rote Karte. Der FCB nutzte die Überzahl in der Folge aus und kam zu einem letztlich verdienten 1:0-Erfolg.

Barisic und Hitz als Matchwinner

Der goldene Treffer ging auf das Konto von Innenverteidiger Adrian Barisic. Der Bosnier schraubte sich bei einem Freistoss von Xherdan Shaqiri in der 52. Minute am höchsten und köpfelte die Kugel gekonnt in den rechten Winkel. Nach der Führung suchten die Basler schnell einen zweiten Treffer, doch Kevin Carlos scheiterte nach einer Stunde mit der besten Gelegenheit mit seinem Kopfball an der Latte.

So blieb es bis zum Ende spannend. Und tatsächlich kamen die Berner 10 Minuten vor Schluss noch zu einer vorzüglichen Ausgleichschance. Marwin Hitz war beim Kopfball Mohamed Ali Camaras aber zur Stelle und parierte mirakulös. Auch in der Nachspielzeit wurde es im FCB-Strafraum nochmals gefährlich, doch das Heimteam brachte den Sieg über die Zeit.

Animierter Start in die Partie

Zu Beginn der Partie war es derweil zu einem offenen Schlagabtausch gekommen. Die erste echte Chance gehörte YB-Flügel Filip Ugrinic, der eine Hereingabe in der 15. Minute an den Aussenpfosten lenkte. In der Folge kamen Traoré bei den «Bebbi» und YB-Aussenverteidiger Jaouen Hadjam je zu 2 guten Chancen, zielten bei ihren Abschlüssen aber zu ungenau.

Dank dem Dreier gelingt dem FCB wieder der Sprung über den Strich. Als Tabellensechster liegt das Team von Fabio Celestini nur 5 Punkte hinter Leader Luzern. Bei seinem Gegenüber Patrick Rahmen wird die Luft indes ganz dünn. Zur Nati-Pause übernehmen die Berner mit nach wie vor nur einem Sieg die rote Laterne von Winterthur, das YB gestern dank dem 1:0 gegen GC überholt hat.

So geht es weiter

Nach der Länderspielpause geht es für beide Teams in 2 Wochen weiter. YB empfängt am Samstag als Schlusslicht den Leader aus Luzern. Der FCB will sich im Heimspiel gegen St. Gallen derweil weiter der Tabellenspitze annähern.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... te-laterne

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:29 
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Der FC Basel gewinnt das Krisenduell und verschärft YBs Krise weiter

Dank eines Sieges gegen YB rückt der FC Basel in die Top-6 vor. Sandro Lauper fliegt noch vor der Pause wegen eines Foulspiels vom Platz.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel gewinnt das Krisenduell gegen YB mit 1:0.
- Sandro Lauper fliegt noch vor der Pause mit Rot vom Platz.

Der FC Basel findet im Krisenduell gegen YB auf die Siegesstrasse zurück. Die Bebbi feiern zuhause gegen den amtierenden Meister einen 1:0-Sieg. Damit ziehen sie in der Tabelle an Sion vorbei auf Rang sechs der Super League.

Lauper fliegt früh vom Platz

Die Gäste aus Bern sind zu Beginn das etwas bessere Team und kommen der Führung durch Ugrinic sehr nahe. Doch sein Abschluss aus kurzer Distanz landet nur am Pfosten. Wenig später verpasst Hadjam nach einer schönen Aktion das 1:0 nur knapp.

Noch vor der Pause überschlagen sich dann die Ereignisse im Basler St. Jakob-Park.

Zuerst entscheidet Schiri Cibelli auf Penalty für YB, den er dann aber nach VAR-Intervention zurücknimmt.

Und nur kurz nach dem Penalty-Wirrwarr sieht Sandro Lauper glatt Rot. Der zuvor vermeintliche im Strafraum Gefoulte trifft seinen Gegenspieler aus vollem Lauf oberhalb des Knöchels. YB muss über 50 Minuten lang in Unterzahl agieren.

Und genau diese Überzahl wissen die Basler nach der Pause zu nutzen. Nach einem perfekten Freistoss von Shaqiri köpft Barisic das Heimteam in Führung.

In der Folge sind die Bebbi drückend überlegen, haben deutlich mehr Ballbesitz. Ein zweiter Treffer will der Celestini-Elf aber nicht gelingen. So bleibt es bis zum Schluss bei diesem knappen 1:0.

Für den FC Basel geht es nach der zweiwöchigen Nati-Pause mit dem Heimspiel gegen St.Gallen weiter, YB trifft dann zuhause auf den FC Luzern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/der-f ... r-66840685

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:32 
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Die schwere YB-Krise verschärft sich mit dem 0:1 in Basel – und Shaqiris linker Fuss ist in der Super League angekommen

Der FC Basel und YB präsentieren sich im unerwarteten Krisengipfel verunsichert. Nach der nächsten Niederlage wird die Situation für den Trainer Patrick Rahmen immer ungemütlicher. Erneut erhalten die Berner eine rote Karte – und ein Gegentor nach einem Freistoss.

FC Basel gegen YB: Dieses Duell regt auch im Jahr 2024 die Phantasie an. Womöglich stärker denn je. Denn es hätte noch vor kurzer Zeit sehr viel Vorstellungskraft für dieses aussergewöhnliche Szenario benötigt: Die zwei Branchengrössen und Serienmeister der letzten Jahrzehnte treffen sich am Sonntagnachmittag zum Krisengipfel. Der St.-Jakob-Park ist mit über 28 000 Zuschauenden gut gefüllt, die Choreografie zu Ehren des FCB ist prächtig.

Nur: Den Mannschaften ist die allgemeine Verunsicherung anzumerken. Zu spüren sind die Angst vor Fehlern und das Bestreben, das Risiko zu minimieren. Selbstvertrauen und Stabilität, breite Brust und Dominanz: Das strahlen die Spieler der beiden Klubs zurzeit nicht aus. Und so entwickelt sich ein zerfahrenes, fehlerhaftes Spiel, umkämpft zwar, aber auch mit bemerkenswert grossen Lücken zwischen den Mannschaftsteilen.

Die Young Boys sind in der ersten Halbzeit zumindest ein bisschen besser, zwingender, gefährlicher. Wenige Minuten vor der Pause bekommen sie einen Elfmeter zugesprochen. Doch der Schiedsrichter Luca Cibelli nimmt seinen Entscheid nach der Videokonsultation zurück, weil Sandro Lauper im Zweikampf mit Romário Baró zu leicht geflogen war. Kurz darauf fliegt Lauper – an der Mittellinie – mit einer üblen Grätsche in Bénie Traoré und wird mit der roten Karte des Feldes verwiesen.

Der Meister ist Letzter in der Super League und in der Champions League

Laupers Foul ist das Glück des FC Basel, dessen wenig stilsichere Defensive fortan kaum noch gefordert ist. Und Xherdan Shaqiri erhält ein bisschen mehr Platz und Zeit, um im veränderten System die Angriffe zu orchestrieren. Seinen starken linken Fuss präsentiert Shaqiri bei einem Freistoss in der 52. Minute, den Adrian Barisic mit einem Kopfball zum 1:0-Siegtor verwertet. Es ist Shaqiris erster Skorerpunkt im fünften Super-League-Einsatz nach seiner Rückkehr zu Basel.

Die zweitbeste Gelegenheit bietet sich den Gastgebern wenig später: zuerst Eckball mit Shaqiris starkem linkem Fuss, dann Kopfball von Kevin Carlos an die Latte. Shaqiri sagt nach dem Match: «Meine Stärken bei Freistössen sind bekannt. Ich bin froh, dass uns endlich ein Tor nach einer Standardsituation gelungen ist.»

Sonst ist der FCB wenig kreativ. Ihm genügt vor der zweiwöchigen Länderspielpause ein keineswegs überzeugender Auftritt, um sich etwas Ruhe zu verschaffen. Und damit ist auch schon viel über die Leistung der Young Boys gesagt. Diese haben in dieser Saison bereits neun Gegentore nach Standardsituationen erhalten – und in der Liga vier Platzverweise. Auch am Sonntagnachmittag fehlt es an Leaderfiguren, Überzeugung und Disziplin, an Spielfreude, Solidarität, Tempo und damit an all den kleinen und grossen Dingen, die YB in den letzten Jahren so stark gemacht haben.

Der Trainer Patrick Rahmen gerät immer stärker unter Druck. Die Bilanz der Young Boys nach ein paar Monaten unter seiner Führung ist desolat: Tabellenletzter in der Super League, Tabellenletzter in der Champions League. Rahmen leidet auch unter jeder Menge Fehlentscheiden der Klubverantwortlichen, welche die Lage nicht nur auf dem Transfermarkt seit längerer Zeit falsch einschätzen.

Das Ergebnis in der Super League ist mit sechs Punkten aus neun Spielen brutal. Patrick Rahmen gab sich nach der Niederlage in Basel kämpferisch und fand, YB sei die stärkere Mannschaft gewesen: «Wir waren ein gutes Team und hatten auch mit einem Spieler weniger die besseren Chancen. Es lief wieder vieles gegen uns.»

Der gefährlichste Spieler von YB ist der Linksverteidiger Hadjam

Rahmens Analyse ist nicht nur schönfärberisch. Und doch ergibt sich beim strauchelnden Meister YB ein Gesamtbild, das im Grunde genommen nach personellen Konsequenzen ruft. Der Trainer wäre ein bequemes Bauernopfer, zumal er bis dato erstaunlich wenig aus den Qualitäten seiner Spieler herausgeholt hat. In Basel ist der Linksverteidiger Jaouen Hadjam der mit Abstand auffälligste Offensivspieler der Gäste – und nicht etwa ein nomineller Angreifer. Hadjam profitiert bei zwei dynamischen Vorstössen auch von der ungenügenden Defensivarbeit von Shaqiri.

Hadjam könnte sich zu einer Attraktion in der Super League entwickeln. Was YB eklatant fehlt, ist ein Goalgetter, wie er in den Meisterjahren zum Beispiel Guillaume Hoarau oder Jean-Pierre Nsame war. Silvère Ganvoula mangelt es an Klasse, Cedric Ittens Form gibt seit langer Zeit Rätsel auf, die anderen Offensiven sind nicht besonders treffsicher.

Der FC Basel wiederum verkaufte seinen besten Stürmer, Thierno Barry, nach acht Toren in vier Pflichtspielen in dieser Saison vor wenigen Wochen nach Spanien. Barry trat am Samstagabend mit Villarreal im Bernabeu-Stadion gegen Real Madrid an und durfte bei der 0:2-Niederlage durchspielen.

Im Basler Kader stehen erneut zahlreiche junge, talentierte Fussballer, deren Namen man sich vielleicht noch gar nicht richtig gemerkt hat, wenn sie bereits weiterziehen werden. Sie benötigen Zeit, um sich an Liga, Land und Leute zu gewöhnen, auch Barrys Start in Basel verlief unglücklich. Vielleicht haben die Basler Entscheidungsträger um den Präsidenten David Degen unterdessen realisiert, dass es im Fussball sinnvoll wäre, eine Mannschaft nicht alle zwölf Monate total zu verändern.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-no ... ld.1851708

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:34 
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YB – David von Ballmoos: «Blick auf Tabelle macht keinen Spass»

In Unterzahl kassiert YB die bereits fünfte Liga-Pleite in der noch jungen Saison. Goalie David von Ballmoos weiss: «Wir müssen jetzt noch härter arbeiten.»

Das Wichtigste in Kürze

- YB verliert das Krisenduell beim FC Basel mit 0:1.
- Sandro Lauper erweist seinem Team mit der Roten Karte einen Bärendienst.
- FCB-Matchwinner Adrian Barisic bedankt sich nach seinem Tor bei Xherdan Shaqiri.

«Die Rote Karte war sicher spielentscheidend», sagt David von Ballmoos nach der 0:1-Pleite von YB in Basel. Der Goalie findet: «Wir haben uns sehr gut gewehrt und haben sehr wenig zugelassen in der zweiten Halbzeit.»

Über die Szene mit dem zurückgenommenen Penalty sagt von Ballmoos: «Das habe ich noch gar nicht gesehen. Wir müssen es so akzeptieren.» Zum Platzverweis gegen Lauper wenig später sagt er: «Für mich war es too much, aber ich habe es noch nicht genau gesehen.»

Die Enttäuschung sei gross, man habe sich für die Partie im Joggeli viel vorgenommen. «Wir haben uns in der zweiten Halbzeit voll reingehauen. Wir hatten heute auch das nötige Glück nicht. Aktuell macht es gar keinen Spass, auf die Tabelle zu schauen», so von Ballmoos.

Man müsse jetzt noch enger zusammenrücken und härter arbeiten.

«Es war ein schwieriges Spiel», sagt Matchwinner Adrian Barisic, der das einzige Tor an diesem Abend erzielte. «Trotz der schlechten Resultate, es ist immer noch YB. Wir wussten, wie wichtig die drei Punkte sind.»

Die Leistung sei trotz des Sieges nicht perfekt gewesen. Barisic: «In diesen Spielen geht es um die Mentalität. Es war ein Spiel mit Hochs und Tiefs.» Zu seinem Treffer sagt er: «Shaqiris Flanken sind verrückt, grosses Danke an ihn für die Vorlage.»

Goalie Marwin Hitz meint nach der Partie: «Mit einem Mann mehr waren wir dominanter. Auch wenn wir nicht so viele klare Torchancen herausgespielt haben.» Zur Roten Karte gegen YB sagt er: «Man weiss nicht, wie es sonst ausgegangen wäre. Aber es war sicher ein Vorteil.»

YB geht als Letzter in Nati-Pause

Der Sieg sei «extrem wichtig», sagt Hitz und ergänzt: «Wir waren in einer Phase, in der wir sehr wenig Punkte geholt haben. Obwohl wir einige Sachen besser gemacht haben als letztes Jahr.»

Für den FC Basel geht es nach der zweiwöchigen Nati-Pause mit dem Heimspiel gegen St.Gallen weiter, YB trifft dann zuhause auf den FC Luzern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... s-66840692

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YB in Unterzahl

Lauper fliegt nach hartem Foul vom Platz

Spannung pur im St. Jakob-Park: Lauper sieht Rot nach einem heftigen Foul an Traoré. Der VAR bleibt stumm. YB muss für die restlichen 50 Minuten in Unterzahl spielen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 02916.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:37 
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Knapper 1:0-Sieg – der FCB bezwingt YB in Überzahl

In der neunten Runde der Super League trifft der FC Basel zuhause auf die Berner Young Boys. Verfolgen Sie die Partie hier im Liveticker.


https://www.bernerzeitung.ch/liveticker ... 1455575430

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:39 
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YB verliert 0:1 in Basel

In den Katakomben redet Sportchef von Bergen mit dem Assistenten

Die Young Boys verlieren in der neunten Runde zum fünften Mal. Die Position des Trainers Patrick Rahmen ist so schlecht wie noch nie.

In Kürze:

- Die Young Boys verlieren gegen den FC Basel und stehen auf dem letzten Platz.
- Die Position des Trainers Patrick Rahmen ist so unsicher wie noch nie.
- Die VAR-Entscheidung brachte das Berner Spiel gegen den FC Basel ins Wanken.
- Basel gewinnt mit einem Tor von Adrian Barisic nach Xherdan Shaqiris Freistoss.

Zehn Minuten sind noch zu spielen, da läuft Mohamed Ali Camara vom Basler Strafraum zurück in die eigene Hälfte. Er hämmert sich dabei mehrmals an den Kopf. Weil er weiss, dass er gerade die Chance vergeben hat, dieses Spiel für die Young Boys doch noch auszugleichen.

In der Nachspielzeit fliegt ein Berner Eckball über den Strafraum, an allen vorbei, auch an David von Ballmoos, dem Goalie, der nach vorn geeilt ist. Dann endet die Partie, mit der fünften Berner Liga-Niederlage. Neun Runden sind erst gespielt, YB steht auf dem letzten Platz der Super League.

Dann macht sich Trainer Patrick Rahmen mit zusammengepressten Lippen auf in Richtung Fabio Celestini, dem siegreichen Trainer des FC Basel. Diesen hatte Rahmen früher selbst angeleitet, bis er entlassen wurde. Jetzt hat der 55-Jährige auch in Bern keine gute Position mehr, seinen Trainerposten zu halten.

YB-Sportchef Steven von Bergen sagt zu SRF: «Wir brauchen jetzt ein paar Stunden, um einen klaren Kopf zu bekommen.» Dann wolle YB die Situation analysieren, «mit einer gewissen Ruhe».

Rahmen sagt: «Ich fühle mich nicht gut.» Und weiter: «Ich habe heute ein Team gesehen, das zusammensteht. Das, und wie wir traineren, ist, was für mich entscheidend ist. Und deswegen gehe ich trotzdem mit einem guten Gefühl voran. Dieses Gefühl habe ich. Alles andere kann ich nicht beurteilen und nicht entscheiden.»

«Alles andere», damit meint Rahmen die Frage, wie lange er als YB-Trainer weiterarbeiten wird. Beobachter erzählen, wie Sportchef von Bergen kurz nach dem Match in den Katakomben mit Assistenztrainer Zoltan Kadar an einem Tisch sass und redete.

Das muss nichts heissen. Aber das kann auch alles bedeuten.

YB kassiert den vierten Platzverweis der Saison

Rahmen übernachtet in einer unsicheren Position. Das hat viel mit den Szenen zu tun, die sich gegen Basel rund um die 40. Minute ereignen. In der 36. Minute wird Berns Mittelfeldspieler Sandro Lauper von Romário Baró gefoult. Schiedsrichter Luca Cibelli pfeift Penalty und YB-Stürmer Silvere Ganvoula setzt den Ball auf den Punkt; bereit, diesen zur Berner Führung im Tor unterzubringen.

Sekunden vergehen, Minuten. Dann geht Cibelli zum Bildschirm und nimmt den Penalty zurück. Baró hat Lauper zwar berührt, Cibelli interpretiert die Berührung aber als regelkonform. Aus objektiver Sicht ist das vertretbar.

Diese VAR-Intervention bricht das Berner Spiel. Zwei Minuten später, die Pause ist noch drei Minuten entfernt, foult Lauper im Mittelfeld Bénie Traoré. Er trifft den Basler Angreifer unten am Fussgelenk, das Bein mehr gestreckt als angewinkelt. Lauper fliegt zum dritten Mal in seiner Karriere vom Platz. Und YB muss in der 15. Saisonpartie zum 4. Mal in Unterzahl zu Ende spielen.

Die Berner retten sich in die Pause. Für die zweite Hälfte stellt Rahmen um. Meschack Elia kommt für Kastriot Imeri. Elf Sekunden auf dem Platz, trifft Elia das Aussennetz. Danach kommt von YB kaum mehr etwas. Wie auch gegen einen FC Basel, der jetzt taktisch sicher wirkt.

Basels Innenverteidiger Adrian Barisic sagt, dass sein Team mit genau jener Mentalität agiert habe, die es für drei Punkte braucht. In der 52. Minute geht der FCB durch ebendiesen Barisic in Führung. Xherdan Shaqiri hat einen Freistoss auf den Kopf des Bosniers gezwirbelt. Es ist das erste Liga-Tor des FC Basel, bei dem Rückkehrer Shaqiri auf dem Platz steht.

Rahmen trifft sportliche Führung

Das Tor gründet nicht in der Unterzahl. Auch mit neun Feldspielern lässt sich ein Freistoss verteidigen. Aber nach drei Gegentoren, die der FC Barcelona den Bernern unter der Woche in der Champions League nach Standards zugeführt hat, ist der Gegentreffer in Basel ein weiterer Beleg dafür, dass in dieser YB-Abwehr vieles unstimmig ist: 29-mal hat der Gegner in 15 Spielen gegen YB getroffen.

Nach der Rückkehr nach Bern will sich Rahmen nochmals an die Mannschaft wenden. Dann reisen viele der Spieler zu ihren Nationalmannschaften. Dem Rest gibt Rahmen am Montag frei. Er selbst wird mit der sportlichen Führung zusammensitzen. «Wir stehen jeden Tag in Kontakt», sagt Rahmen dazu noch.

FC Basel - YB 1:0 (0:0)

St.-Jakob-Park. – 28’463 Zuschauende. – SR: Cibelli.

Tor: 52. Barisic 1:0.

YB: Von Ballmoos; Blum (68. Athekame), Camara, Zoukrou, Hadjam; Lauper, Niasse (85. Virginius); Monteiro, Imeri (46. Elia), Ugrinic (68. Males); Ganvoula (75. Colley).

Bemerkungen: 40. Rote Karte gegen Lauper. – 15. Pfostenschuss Ugrinic, 60. Lattenschuss Carlos.


https://www.bernerzeitung.ch/fcb-yb-luf ... 8545920605

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. Oktober 2024, 21:43 
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YB am Ende: Jetzt spricht Erfolglos-Coach über seine Zukunft

YB-Trainer Patrick Rahmen steht nach einem miserablen Saisonstart unter Druck. Nach der Niederlage gegen den FC Basel spricht er über seine Zukunft. Goalie David von Ballmoos stellt sich hinter seinen Coach.

Darum gehts

- Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Basel steht YB-Trainer Patrick Rahmen vor dem Aus.
- Die Young Boys sind in der Champions League und der Liga in einer Krise, der amtierende Meister liegt auf dem letzten Tabellenplatz.
- Torhüter David von Ballmoos betont das Vertrauen des Teams in den Trainer, doch Rahmens Zukunft bleibt ungewiss.

Die Young Boys stecken in der Mega-Krise. Trainer Patrick Rahmen steht nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Basel vor dem Aus. Nicht nur sind da nämlich die sackschwachen Leistungen in der Champions League seiner Berner, in der Liga steht der amtierende Meister nach neun gespielten Partien am Tabellenende. War es das also für YB-Trainer Rahmen?

Er sagte nach der Partie: «Ich fühle mich sicherlich nicht gut. Die Ergebnisse und die Leistungen waren nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben.» Gegen Basel sei es aber so gewesen, dass die Mannschaft gekämpft habe und füreinander eingestanden sei. «Dieses gute Gefühl nehme ich mit. Alles andere kann ich nicht beeinflussen und auch nicht beurteilen.» Dann verriet er noch, dass er heute Abend noch mit seinen Bossen reden werde, am Montag ebenfalls.

Glaubt das Team noch an Patrick Rahmen?

Goalie David von Ballmoos war nach der Niederlage ebenfalls sichtlich geknickt. Er lobte jedoch trotz der Niederlage die Leistungen seiner Mitspieler. «Heute war auch nicht alles schlecht. Besonders in der zweiten Halbzeit haben wir uns zu zehnt sehr gut geschlagen», so der Goalie beispielsweise.

Zur Erinnerung: Kurz vor der Pause ging es verrückt zu und her im Joggeli. Zunächst liess sich YB-Star Sandro Lauper im Strafraum fallen, worauf Schiri Luca Cibelli auf den Punkt zeigte. Doch der VAR meldete sich richtigerweise, Cibelli nahm im Joggeli den Penalty zurück. Kurz nach diesem Berner VAR-Pech ging Lauper mit einem gestreckten Bein in den Zweikampf mit Bénie Traoré. Der YB-Star sah direkt Rot.

Hierzu meinte von Ballmoos: «Ich habe die Situation noch nicht gesehen, aber für mich war diese Entscheidung zu hart.» Auch auf den in der massiv in der Kritik stehenden YB-Trainer Patrick Rahmen wurde der Star der Young Boys angesprochen. Hat das Team noch Glauben an Rahmen?

Patrick Rahmen hat miserablen Punkteschnitt

Von Ballmoos antwortet in eindeutigen Worten: «Absolut. Er ist für uns kein Thema.» Nachfrage: Also soll es mit dem gleichen Staff weitergehen? «Ich bin Spieler und ich konzentriere mich darauf. Alles andere habe ich nicht zu entscheiden.»

Sollte Rahmen gefeuert werden, wäre die Geschichte des Basler Trainers ein unrühmliches Kapitel im Geschichte der Young Boys. Rahmen wurde erst im Sommer YB-Trainer und ist damit seit 97 Tagen (!) im Amt. Nach wettbewerbsübergreifend 15 Spielen hat er einen miserablen Punkteschnitt von 1,2.


https://www.20min.ch/story/super-league ... -103198302

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Basel – YB 1:0

Shaqiri-Flanke bringt YB zu Fall

In Zusammenarbeit mit blue Sport präsentiert Blick die Highlights der Partie Basel – YB (1:0).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 03331.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 7. Oktober 2024, 11:00 
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Leere Blicke auf ein fast leeres YB-Punktekonto

Die Young Boys erwecken in der aktuellen Verfassung nicht den Eindruck, aus der epochalen Baisse zu finden. Trainer Patrick Rahmen könnte in Basel seine Dernière erlebt haben.

Es ist ein Kontrast, der die Gefühlslage in Fussball-Bern und -Basel an diesem Sonntagabend wunderbar einfängt. Während sich die Spieler des FCB minutenlang vor der Muttenzerkurve feiern lassen nach diesem erkämpften 1:0, trotten die Spieler der Young Boys einer nach dem anderen wortlos und mit leerem Blick in die Kabine.

Von Ballmoos' Gabe

Nur einer biegt in die mit grünem Teppich ausgelegte Mixed Zone ab. Weil er muss. Weil es in seinem Pflichtenheft als Captain steht. So steht also David von Ballmoos, der erfolgreichste Spieler in der YB-Geschichte, vor einer Handvoll Mikrofone und versucht, Worte dafür zu finden, weshalb diese Young Boys gerade Lichtjahre von ihrer Meisterverfassung entfernt sind. Weshalb sie in der neunten Meisterschaftsrunde bereits zum fünften Mal verloren und erst einmal gewonnen haben.

Sie hätten sich gut gewehrt und mit einem Mann weniger nicht viel zugelassen, sagt der Goalie und beweist damit, die Gabe zu besitzen, mit der im floskelbehafteten Business des Fussballs viele Akteure gesegnet sind: Positives hervorzuheben, wenn nicht viel Positives da zu sein scheint. Das nötige Glück habe dem Team gefehlt, fügt der Emmentaler an und bedient sich damit weiter im Satzbaukasten der Floskeln. Denn schliesslich hätten die Berner mit dem Kopfball von Mohamed Ali Camara beinahe spät noch den Ausgleich geschafft.

Auf ihrem Weg zum Serienmeister war das stets eine Qualität der Berner. Aus wenigen Chancen maximalen Ertrag zu erzielen. Das weiss von Ballmoos, das weiss aber auch Patrick Rahmen, der Trainer, der im Sommer die Mission angetreten hat, die Berner Vorherrschaft im Schweizer Fussball fortzuführen.

Rahmens fehlende Argumente

Auch der Basler wird an diesem Sonntag an seiner früheren Wirkungsstätte nach Gründen für die Berner Krise gefragt. Auch er sagt Sätze, die er in dieser Saison schon zigfach in Mikrofone in zig Interviewzonen zwischen St. Gallen und Barcelona diktiert hat. «Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jeder hat bis zum Schluss gekämpft», sagt Rahmen, der betont, dass seine Mannschaft bis zur «berechtigten» Roten Karte gegen Sandro Lauper einen guten Match gezeigt habe.

Auch wenn seine Worte kämpferisch wirken – auch in Rahmens Augen ist eine Leere sichtbar, als er gefragt wird, ob er sich um seinen Job fürchte. Der 55-Jährige weiss, wie das Fussballgeschäft läuft. Er weiss, dass er abgesehen von der geglückten Qualifikation für die Ligaphase der Champions League wenig sportliche Argumente auf seiner Seite hat, die dafür sprechen, dass er auch nach der zweiwöchigen Nationalmannschaftspause noch YB-Trainer sein wird.

«Ich bin täglich im Austausch mit der sportlichen Leitung um Christoph Spycher und Steve von Bergen», sagt Rahmen. «Wir werden uns auch morgen sehen, wenn die Spieler frei haben.» Was er zu diesem Zeitpunkt nicht weiss: Sportchef von Bergen tauschte sich nach Spielschluss in den Katakomben intensiv mit Assistenztrainer Zoltan Kadar aus. Gut möglich, dass der 58-jährige Rumäne am Montag erneut zum interimistischen Chef ernannt wird.


https://www.watson.ch/sport/fussball/32 ... e-in-basel

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