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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2023  Zitat: Heimnimbus, eigene DNA und ganz viel Mut
Wickys Schlachtplan gegen die Bullen
Wenn ein Schweizer Coach weiss, wie man in der Champions League Grosse schlägt, dann Raphael Wicky. Damit das auch gegen Leipzig gelingt, will man der eigenen DNA treu bleiben. Das Wort heisst: Mut!
Rückblick. 2017. Basel in der Champions League. Benfica Lissabon. Und mit dem 1:0 gegen Manchester United schafft der FCB die Basis für Rang zwei. Am Ende krallt man sich das Ticket für die Achtelfinals. Dort scheidet der FCB zwar gegen Manchester City aus, gewinnt aber auswärts gegen die Emirat-Milliardäre. Es ist die bislang erfolgreichste Schweizer Champions-League-Kampagne.
Ansprachen sind für Wicky nicht entscheidend
Nun, sechs Jahre später? Copy/paste für die Kabinen-Ansprache und Attacke auf die Leipziger Bullen? So einfach sei es dann auch wieder nicht, so Wicky: «Das sind schöne Erinnerungen – aber lange her. Copy/paste mache ich nicht. Und die Ansprachen sind sowieso nicht entscheidend dafür, ob man ein Spiel gewinnt. Was ich mitnehmen kann: Man muss als Team über sich hinauswachsen. Und mutig sein in allen Phasen.» Zudem brauche es das nötige Quäntchen Glück, damit nicht die erste Chance des Gegners reinfalle. «Dann braucht es den Glauben an sich selber, dass man auch solch einen Gegner unter Druck setzen kann. Und man muss effizient sein, denn zehn Torchancen kriegst du nicht.»
Das Gesamtpaket muss erfüllt sein
Uff, gerade ein bisschen viel, dass da zusammenkommen muss, um den Dritten der Bundesliga in Bedrängnis zu bringen. Das sei so, bestätigt Wicky indes. «Aber man muss dieses Gesamtpaket erfüllen. Dann hat man eine Chance, die Grossen zu schlagen und zu ärgern. Mit dieser Vision und Ambition müssen wir ins Spiel gehen.»
Weiter will sich Wicky nicht in die Taktik-Karten schauen lassen. «Ganz tiefe Einblicke gibt es natürlich nicht. Klar ist: Wir wollen nicht am eigenen Sechzehner sitzenbleiben, sondern den Gegner dann und wann auch hoch anlaufen.» Das werde nicht neunzig Minuten möglich sein, so Wicky. «Aber wir müssen versuchen, hohe Balleroberungen zu kriegen. Tief und im Block verteidigen ist auf diesem Niveau normal, das muss man können. Aber es ist nicht unser Ziel, von der ersten Minute an um den eigenen Strafraum zu stehen.»
Der mühsam oft bemühte Kunstrasen
Und da kann ja etwas helfen, was schon Ex-YB- und Leipzig-Goalie Yvon Mvogo und Augsburg-Sportchef Marinko Jurendic herausgestrichen haben: der Kunstrasen, dieser bernische Anachronismus, der im Ausland immer bemüht wird. Selbstverständlich dreht sich auch die erste Frage eines deutschen Journalisten um den Plastik. Doch der Walliser Protagonist im Kino Wankdorf lässt das Thema abperlen wie Wasser auf Teflon: «Wir alle wissen, dass der Fussball auf Kunstrasen nicht der gleiche ist wie auf Rasen. Es wäre gelogen, wenn wir was anderes sagen würden. Das erleben wir ja auch jedes zweite Wochenende, wenn wir auf Rasen spielen. Aber ob das ein Vorteil ist für uns? Schwierig zu sagen. Es ist so, wie es ist.»
Leipzigs Kampl sagt dazu: «Der Ball läuft sehr schnell auf Kunstrasen, das kann uns auch entgegenkommen. Wir haben sehr gute Fussballer, die den Ball gut laufen lassen können.» Kunstrasen sogar als YB-Nachteil? Fakt ist aber: YB hat im Wankdorf seit über einem Jahr nicht mehr verloren. Letztmals im August 2022 gegen Anderlecht. Ein Nachteil scheint es also definitiv nicht zu sein. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54392.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:11 |
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18.09.2023  Zitat: Start in Champions League
Dabei sein ist alles? YB will davon nichts wissen
Die Young Boys geben sich vor dem Auftakt am Dienstag gegen RB Leipzig forscher als auch schon. Ein wichtiger Spieler kehrt bei ihnen zurück.
Als Christian Fassnacht diesen Sommer nach dem Wechsel zu Norwich sein persönliches Best-of aus den sechs Jahren bei YB nannte, überraschte er mit einer Antwort. Bei der Frage nach der lautesten Heimkulisse kam er nicht etwa auf den 28. April mit Nsames legendärem Meistermoment zu sprechen, sondern auf den 19. September 2018.
YB hatte damals Manchester United zum ersten Berner Spiel überhaupt in der Champions League empfangen. «Die Energie, diese Wucht, die von den Rängen kam, habe ich noch immer in den Ohren», sagte Fassnacht.
Die Ambiance hatte die Young Boys durch die Anfangsphase des Spiels getragen. Dann kam Paul Pogba, im Sommer davor mit Frankreich Weltmeister geworden und auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, und entschied mit zwei Toren vor der Pause die Partie. YB verlor 0:3, holte in den restlichen fünf Partien vier Punkte – darunter der Sieg gegen Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo. Die erste Teilnahme wurde als Erfolg verbucht. Wichtiger als die Resultate war die Tatsache, überhaupt einmal dabei gewesen zu sein.
Fünf Jahre ist das her. Pogba ist mittlerweile dauerverletzt und skandalumwittert, mit ihm haben viele nur noch Mitleid. Derweil sind die Young Boys längst erfolgsverwöhnt, auf den ersten Meistertitel seit 32 Jahren folgte der erste Cupsieg seit 33 Jahren, das erste Double seit 58 Jahren – und so weiter und so fort. Sie starten nun zum dritten Mal in die Königsklasse.
Die Champions League ist für YB nach wie vor speziell, so ist es nicht. Wie Tickets ergattert werden können, taugt in Bern in diesen Tagen immer noch zum Gesprächsthema. Aber diese Energie vom 19. September 2018 wird sich am 19. September 2023 gegen RB Leipzig kaum mehr reproduzieren lassen. Man gewöhnt sich an alles, selbst an die Königsklasse.
Gleichzeitig ist auch die Anspruchshaltung eine andere. Als YB-Trainer Raphael Wicky am Montag gefragt wird, ob er schon nur zufrieden sei, dabei zu sein, sagt er: «Dabei sein ist alles – das mag das Motto an den Olympischen Spielen sein. Wir aber wollen europäisch überwintern. In einer Gruppe mit vier Teams muss das unser Ziel sein.»
Ein wichtiger Rückkehrer
Um das zu schaffen, müssen die Berner mindestens Rang 3 belegen. Was wiederum ein Novum für sie in diesem Wettbewerb bedeuten würde. Dafür genügt womöglich die bessere Bilanz in den Direktduellen mit Roter Stern Belgrad. Wollen die Young Boys gar um Rang 2 mitspielen, dann müssten sie dafür wohl beim Auftakt daheim den Grundstein legen. Schliesslich ist der dritte Gruppengegner niemand Geringeres als Manchester City – das beste Team der Welt.
«Im Fussball ist alles möglich, mit dieser Einstellung gehen wir ins Spiel», sagt Wicky und zählt dann auf, was es alles am Dienstagabend für einen Erfolg gegen RB braucht (18.45 Uhr). «Das nötige Quäntchen Glück, Effizienz – und ein YB-Team, das über sich hinauswächst.»
Der Trainer wird wieder auf Filip Ugrinic bauen können, in der ersten Saisonphase einer der Besten bei YB. Der Mittelfeldspieler verletzte sich Ende Augst im Rückspiel gegen Maccabi Haifa, er musste deshalb die geplante Premiere im Schweizer Nationalteam absagen. Ugrinics Ersatz zuletzt, Darian Males, offenbarte bisher vor allem eines: dass er (noch) keine gleichwertige Vertretung ist.
Während Wicky aus dem Vollen schöpfen kann, beklagt der Gegner mit Abwehrchef Willi Orban und Spielmacher Dani Olmo verletzungsbedingt zwei gewichtige Ausfälle. Wobei das beim schwungvollen 3:0 am Samstag gegen Augsburg nicht ins Gewicht fiel. «Viel Qualität, viel Dynamik, viel Power», benennt Wicky die Vorzüge von RB. Und sagt dann: «Aber das überrascht mich nicht – wir spielen schliesslich in der Champions League.»
So könnte YB gegen Leipzig spielen: Racioppi; Janko, Camara, Benito, Garcia; Lauper; Ugrinic, Lakomy, Imeri; Elia, Itten. https://www.bernerzeitung.ch/start-in-c ... 7842102371
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shalako
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2023  Zitat: YB in der Champions League
«Mutig, aber nicht naiv» Ittens offene Rechnung begleichen
YB lanciert seine 3. Champions-League-Kampagne am Dienstag zuhause gegen RB Leipzig. Wie lautet der Matchplan?
Ein miserabler Rückpass von Jesse Lingard, ein blitzschnell reagierender Jordan Siebatcheu und dann Jubel im Wankdorf. Vor fast genau 2 Jahren waren die Young Boys perfekt in die Champions League gestartet: mit einem sensationellen 2:1-Erfolg über Manchester United. Die Erinnerung lebt und bietet die Grundlage für die Hoffnung auf weitere magische Europacup-Nächte in Bern.
Zum Auftakt der 3. Königsklassen-Teilnahme in der Klubgeschichte empfängt YB – ehe die Gegner Roter Stern und Manchester City heissen – Bundesligist RB Leipzig. Für Cedric Itten nach seinen Auftritten in der EM-Quali für die Nati gleich der nächste Höhepunkt: «Es ist extrem schön, ich komme von einem Highlight zum anderen».
Im Gegensatz zu den Quali-Spielen steht seiner Equipe nun ein europäisches Topteam gegenüber. Itten warnt: «Sie spielen extrem schnellen Fussball, haben top Einzelspieler.» Der Stürmer kennt den Gegner. Im Oktober 2021 traf er mit Greuther Fürth auf RB – und traf prompt. Nur wurde sein Treffer wegen eines Fouls annulliert, am Ende kassierten seine «Kleeblätter» trotz Führung eine 1:4-Pleite.
Trainer Raphael Wicky ist sich der Stärken der Sachsen ebenfalls bewusst: «Sie treten mit einer klaren Philosophie auf, stehen defensiv kompakt und haben offensiv viel Qualität.» Das Rezept des Wallisers: «In erster Linie will ich, dass wir mutig spielen. Mutig, aber nicht naiv. Dass wir den Gegner mutig unter Druck setzen.»
RB und die torgefährlichen Neuzugänge
Aufzupassen gilt es auf die Sturmreihe des Bundesliga-Dritten. Die Neuzugänge Loïs Openda und Xavi Simons stehen beide bei bereits je 3 Saisontoren. Sorgen bekundet RB hingegen in der Defensive. Die Innenverteidiger Mohamed Simakan und Castello Lukeba sind erst 23 resp. 20 Jahre alt. Mit dem verletzten Willi Orban sowie dem erkrankten Lukas Klostermann fehlt ein routiniertes Duo.
Was Wickys Mannen nebst der Heimkulisse einen Vorteil verschaffen könnte, ist der Untergrund. In der Bundesliga sind Kunstrasenplätze nicht zugelassen. Entsprechend verlegte RB-Coach Marco Rose das Sonntagstraining auf «Plastik». In ungewohnter Weise in Turnschuhen, um mehr Gefühl für den Boden zu bekommen.
Der Kunstrasen allein wird es für die Young Boys nicht richten. Neben Mut sei Leidensfähigkeit unerlässlich, erklärt Wicky. Dann befindet sich eine weitere magische Europacup-Nacht im Bereich des Möglichen. Den Siebatcheu könnte diesmal Itten machen. Mit Leipzig hat er ohnehin noch eine Rechnung offen. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... begleichen
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:38 |
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:40 |
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YB-Trainer mit bundesligaerfahrung Raphael Wicky: "Wir sind realistisch, an einem Toptag können wir RB schlagen"Raphael Wicky weiß, was auf ihn zukommt. "Ein deutscher Bundesligist", sprich einer aus den Top-4-Ligen Europas. Damit kennt sich der Schweizer Ex-Fußballer aus. Wicky war Spieler in Bremen (1997-2000) und beim Hamburger SV (2001-2007). Sein Respekt vor den Gästen aus Deutschland ist entsprechend. Wicky über YB: "nicht der Favorit"Ob groß, ließ der Trainer von Young Boys Bern vor dem Auftakt in die Champions-League-Gruppenphase mit dem Heimspiel gegen RB Leipzig am Dienstag (18.45 Uhr) offen. Angemessen aber auf jeden Fall. Der 46-Jährige hat sich RB selbst nicht angeschaut, wie auch, er steckt ja selbst im Tagesgeschäft. Doch er liest, er hört, er sieht - und hat sich von seinen eigenen Leuten vor Ort berichten lassen. "Wir spielen", so Wicky, "gegen eine europäische Topmannschaft." Neben ihm auf der kleinen Tribüne im Nachfolger-Stadion des mythischen WM-Final-Spielorts bei Deutschlands erstem Titel 1954, dem "Wankdorf", saß Cedric Itten. Der Stürmer kennt RB aus der Saison 2021/2022, als er mit Greuther Fürth in Leipzig 1:4 verlor. "RB ist eine sehr spielstarke Mannschaft", sagte der 26-Jährige, der sich sehr gut an die Partie erinnern konnte. "Wir sind vor allem ab der 60. Minute eingebrochen. Wenn du gegen RB was holen willst, brauchst du 95 Minuten auf Topniveau." Bern gegen RB: "Quäntchen Glück"Wicky bezifferte die Siegchancen ähnlich. Er zählte auf, was RB so stark macht: "klare Handschrift, sehr spielstark, viel Power und Dynamik, die Neuen haben sich aus dem Stand gut integriert, ein top besetzter Kader." Aber er hält dagegen: "Wir sind realistisch. Wir werden keine 60, 65 Prozent Ballbesitz haben, wir sind nicht der Favorit. Wir müssen leiden können, müssen effizient sein, brauchen Selbstvertrauen, Mut und ein Quäntchen Glück, dass nicht gleich der erste Ball in unser Tor fällt. Wenn wir einen Toptag haben, dann können wir solche Teams schlagen." Ob der Kunstrasen dabei eine besondere Rolle spielen wird, Wicky winkte ab. "Ich wurde das in den vergangenen Tagen immer mal gefragt. Ja, auf Kunstrasen ist es ein anderer Fußball"; sagte er. "Doch es ist, wie es ist, ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht." Champions League: Jeder kann jeden schlagenAuch nicht über die Ausfälle von Dani Olmo und Willi Orban beim Gegner. "Das interessiert micht nicht", sagte er freundlich, man muss es ihm freilich nicht zur Gänze abkaufen. Dass RB vor allem auf der linken Abwehrseite mit David Raum und dem erst 20 Jahre jungen Castello Lukeba nicht top besetzt ist, wird siccherlich bei der Strategie-Entwicklung eine Rolle spielen. Dennoch: "RB hat eine Menge Topspieler im Kader, wenn einer ausfällt, steht der nächste parat." https://rblive.de/news/bern-coach-wicky ... en-3693738
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:44 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Berns Stürmerlegende Chapuisat „Wunderschön, als Schweizer in der Königsklasse zu spielen”Stéphane Chapuisat gehört zu den erfolgreichsten Stürmern der Bundesliga-Historie. Von 1991 bis 1999 schoss er für den BVB 123 Tore in 284 Spielen, wurde Champions-League- und Weltpokalsieger. Von 2002 bis 2005 spielte er bei den Young Boys Bern und traf auch im reiferen Angreiferalter noch 58 mal. Seit 2008 arbeitet er für RB Leipzigs Gegner in der Champions League (Di., 18.45 Uhr), aktuell als Chefscout und Stürmertrainer im Nachwuchs. Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung und RBlive berichtet der stille Ex-Torjäger über Berns lange Leidenszeit, die Seele des 125 Jahre alten Traditionsklubs, die aktuelle Phase unter Trainer Raphael Wicky, seine Dortmunder Jahre und die Atmosphäre im legendären Wankdorf-Stadion. Stéphane, was bedeuten die Champions-League-Teilnahme und dieses Spiel gegen RB Leipzig für die Young Boys Bern? Stéphane Chapuisat: Es ist für uns immer ein Highlight, wenn wir uns für diesen Wettbewerb qualifizieren. Es ist wunderschön, wenn man als Schweizer in der „Königsklasse” spielen kann. Was verbinden Sie mit RB Leipzig? Als Sie in der Bundesliga gespielt haben, war an den Klub noch nicht zu denken. Ich habe das aus der Ferne beobachtet. Mein Eindruck ist: Der Verein arbeitet sehr professionell, hat beste Voraussetzungen und sportlich sehr interessante Perspektiven. Chapuisat: „Leipzig macht es hervorragend”Sie haben 1994 gegen den VfB in der Bundesliga gespielt. Haben Sie noch Erinnerungen an Leipzig? Ich erinnere mich, wir haben damals in dem riesigen Zentralstadion gespielt. Ich habe beim 3:2-Sieg ein Tor geschossen. In Deutschland polarisiert RB stark, wie betrachtet man das in der Schweiz? Ich sehe in erster Linie das Sportliche und da macht es Leipzig hervorragend. Das ist eine Mannschaft, die probiert, sich ganz vorn in der Bundesliga zu etablieren. Das gelingt auch gut. Dieser Verein ist sportlich hervorragend aufgestellt. Bei den Young Boys ist der Erfolg in den vergangenen Jahren mit fünf Meistertiteln seit 2018 zurückgekehrt. Was zeichnet die aktuelle Phase aus? Wir haben sehr lange auf einen Titel warten müssen. Die letzte Meisterschaft lag 32 Jahre zurück, der letzte Pokalsieg 31 Jahre, ehe wir 2018 wieder erfolgreich waren. Aber das Schwierigste im Fußball ist, das auch zu bestätigen. Das haben wir geschafft. Doch wir wissen: Wir müssen immer dranbleiben, um uns weiter zu etablieren. Da zählt nur gute Arbeit. Was machen die Mannschaft und Trainer Raphael Wicky aktuell aus? Wir hatten eine schwierige Saison 21/22, als wir Dritter wurden. Dann ist Raphael Wicky gekommen und hat die Mannschaft wieder stabilisiert. Die Art von YB ist es, dominant zu spielen und mutig die Offensive zu suchen. Lösungen mit weniger DominanzWie wird Bern in der Champions League spielen? Die Champions League ist ein anderes Niveau für uns. Da werden wir nicht mehr so dominant sein können. Es wird interessant für die Mannschaft, Erfahrungen zu sammeln und Lösungen zu finden, wie man das Spiel mit weniger Dominanz gestalten muss. Wie gut ist das Team aktuell in Form? Der Fokus lag voll auf den beiden Play-off-Spielen gegen Maccabi Haifa (0:0, 3:0, Anm.d.Red.), um in die Champions League einzuziehen. Es war für uns sehr wichtig, dass wir in diesen beiden Spielen topfit waren. Da haben wir zweimal sehr gut geschafft. Die kleinen Fußballnationen haben ja oft die wichtigsten Spiele gleich zu Beginn der Saison. Das macht die Vorbereitung speziell. In der Liga sind wir nicht optimal gestartet, haben uns aber zuletzt gesteigert. Es gab in den vergangenen Jahren tolle internationale Spiele im Wankdorf-Stadion. Was ist für die Young Boys diesmal möglich? Diese Gruppe hat sicher zwei Topfavoriten auf die ersten beiden Plätze: Manchester City und Leipzig. Wir sind mit Roter Stern Belgrad auf ähnlichem Niveau. In so einer Gruppe müssen wir realistisch betrachtet versuchen, Dritter zu werden. Aber ein Spiel nach dem anderen: Zuerst freuen wir uns auf das Match gegen Leipzig. „Atmosphäre am Dienstag wird mitreißend sein”Sie sind schon lange in Bern dabei. Was zeichnet diesen 125 Jahre alten Verein aus? Wir haben viele kompetente Mitarbeiter, die schon lange im Verein sind. Das spricht für die Young Boys. Wir können hier stabil und in Ruhe gut arbeiten – auch finanziell sind wir solide aufgestellt. Es ist immens wichtig, dass man diese Ruhe im Verein und in der Öffentlichkeit hat, aber natürlich muss man intern auch immer neue Reizpunkte setzen. Bern gilt als der Klub mit den meisten und besten Fans in der Schweiz. Sind die Young Boys der BVB der Schweiz? Das ist ein schwieriger Vergleich. Aber wir haben viele und gute Fans, die lange leiden mussten und uns dennoch die Treue gehalten haben. Es ist schön, wenn man ein so begeisterungsfähiges Publikum hat. Wie ist die Atmosphäre im neu erbauten Wankdorf-Stadion? Es steht wie in Leipzig auch am gleichen Ort wie das alte Stadion. Natürlich ist alles moderner, es ist einfach ein wunderschönes Fußballstadion. Die Atmosphäre am Dienstag wird mitreißend sein. Weshalb spielt Bern eigentlich auf Kunstrasen? Wir haben keine guten Trainingsmöglichkeiten, probieren aktuell ein zusätzliches Gelände zu bekommen. Wir haben zu wenig Trainingsplätze für alle Mannschaften. Dank des Kunstrasens können drei Mannschaften regelmäßig im Stadion trainieren. Hier in der Schweiz wird viel auf Kunstrasen gespielt, weil überall Plätze fehlen. Dazu ist der Winter ab Dezember bis März härter, sodass die meisten Rasenplätze gesperrt sind. Die jungen Spieler hier wachsen mit Kunstrasen auf. „Aktuelle Spieler haben sich mit Titeln selbst zu Legenden gemacht”Sie stammen ursprünglich aus Lausanne. Weshalb sind Sie eigentlich 2002 nach Bern gewechselt – wegen der schwarz-gelben Farben? Das passte damals einfach, es war fast der letzte Schritt in meiner Karriere. Und der Verein und ich passen auch heute noch gut zusammen. Nach meiner aktiven Karriere arbeite ich ja seit 2008 wieder hier – das war eine gute Entscheidung. Ich bin hier heimisch geworden, wohne seit 20 Jahren 20 Minuten von Bern entfernt, wo wir ein Haus gebaut haben. Sie sind zum besten Young-Boys-Spieler der Geschichte gewählt worden. Was bedeutet Ihnen das? Es ist schön, wenn man diese Anerkennung für eine ganze Karriere bekommt. Aber wichtiger ist, dass sich die aktuellen Spieler mit Titeln selbst zu Legenden gemacht haben. Wie gut ist die Verbindung zum BVB noch? Ich bin in meinem Job selbst viel unterwegs, schaffe es leider selten, die Spiele von Dortmund vor Ort zu schauen. Vergangenes Jahr waren wir mit den Young Boys mal ein Jahr nicht international dabei, da war ich mal wieder bei einem Spiel im Stadion – gegen Man City. Da kamen natürlich viele schöne Erinnerungen hoch. „Hoffe, dass Dortmund mal wieder ganz vorn in der Meisterschaft mitspielen kann”Sie haben für Dortmund über 100 Tore geschossen, wurden Champions-League- und Weltpokalsieger, zweimal Deutscher Meister. Was bedeuten Ihnen die Dortmunder Jahre? Die schönste Zeit als Fußballer habe ich in Dortmund erlebt. Das sind unvergessliche Momente. Ich hoffe, dass Dortmund mal wieder ganz vorn in der Meisterschaft mitspielen kann – auch wenn der Start vielleicht nicht optimal war. Sie arbeiten auch als Stürmertrainer der U15 und U16. Was können Sie jungen Stürmern mitgeben? Technisch-Taktisches, Laufwege, Abschluss. Wir arbeiten daran, dass die Stürmer vor dem Tor Sicherheit bekommen. Es macht mir großen Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und etwas weiterzugeben. Welche Pläne haben Sie persönlich für die Zukunft? Ich habe nach meiner Laufbahn meinen Weg im Scouting gemacht. Diese Arbeit macht mich sehr glücklich. Es ist für mich kein Thema, an etwas anderes zu denken. Für mich ist das Wichtigste, aufzustehen und mit Freude zur Arbeit zu gehen. https://rblive.de/news/rb-leipzig-bern- ... kt-3693197
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:47 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Europapokalgegner Bern YB-Viertelstunde? Rose hält nichts von Mythen, warnt aber vor "Blauäugigkeit"RB-Trainer adelt Young Boys als verdienten Champions-League-Club, vom "Mystikum" der späten Berner Tore will er aber nichts wissen. Mit Mythen braucht man Marco Rose nicht zu kommen. Nicht mit solchen, wie der "YB-Viertustung", einer Viertelstunde, der letzten eines Spieles, in der die Young Boys aus Bern nochmal die Hosen straffen, die Zähne zusammenbeißen - und zwischen 75. und 90. Minute Spiele drehen, entscheiden oder ausgleichen. "Wir bereiten uns darauf nicht vor", sagte Rose auf der PK am Montag im "Wankdorfstadion", auf der er die 15 Berner Minuten als "Mystikum" bezeichnete und darauf verwies, dass es etwas Ähnliches bei Rapid Wien im Nachbarland Österreich gebe. Die hat ihn offenbar nicht vom Hocker gehauen, die zwei Jahre, die er Trainer in Salzburg gewesen ist. "Wir werden uns ganz normal auf das Spiel vorbereiten mit dem Wissen, dass auch gegen Ende des Spiels unsere Konzentration gefordert ist", setzte Rose seine Antwort auf die Frage fort, ob er seinen Kader speziell darauf einstellen werde. RB gegen YB: nicht zu unterschätzenEr fügte noch hinzu, dass "YB" viele seiner Spiele in der ersten Viertelstunde entscheide. Wozu also ernstnehmen? Viel eher gab sich der Trainer der Sachsen alert, dass der Schweizer Meister grundsätzlich nicht zu unterschätzen sei. Er führte aus: "Wir haben einen schwierigen Gegner vor der Brust, der sehr heimstark ist, ein gutes Publikum hinter sich hat, Spieler, die über sich hinauswachsen können, die sehr physisch spielen, aber auch gute Fußballer sind. Sie haben ein hervorragendes Gegenpressing, schlagen gute Standards." RB-Coach in Bern: "eine Challenge für uns"Ergo, was sie in der heimischen Liga können, das vermögen sie auch international, wie sich ja an der Qualifikation zur Champions League zeige, wie auch an Siegen in der Vergangenheit gegen Juventus Turin oder Manchester United. "Sie haben es international nachgewiesen, dass sie große Klubs schlagen können. Sie haben sich die Champions League verdient, sie gehören in die Champions League, das wird eine Challenge für uns." Der Kunstrasen im "Wankdorf", über den die vergangenen Tage so viel geredet wurde, auch von ihm selbst ("Das wird ein großes Thema werden) spiele dabei eine eher untergeordnete Rolle, nah dran am Mystikum wie die "YB-Viertelstunde". "Das Thema Rasen können wir abhaken", sagte er. "Alle Jungs haben bestätigt, dass sie Kunstrasen kennen." Young Boys mit späten TorenEs werden nach Ansicht des RB-Trainers also keine Faktoren eine Rolle spielen, die sich nicht unmittelbar aus dem Spiel heraus entwickeln. Allerdings, ob die Kunstrasenthematik als auch die Berner Schlussoffensive Einfluss nehmen werden, wird Rose erst nach dem Spiel wissen. In einem jedenfalls schien sein Wissen über den Erfolg der Berner Letztanstrengungen, die traditionell von den Fans und Zuschauern im Stadion in der 74. Minute eingeleitet werden, lückenhaft. Der jüngste Spiel, ein 1:0 im Pokal gegen Xamax Neuchatel, gewann YB durch einen Treffer in der 90. Minute. Das Siegtor gegen den FC Luzern-Sport am 1. Spieltag fiel in der 97. Minute, der 1:1-Ausgleich gegen den Stadtrivalen FC Luzern drei Ligapartien später in der 91. Minute. Ach ja, und der 2:1-Entscheidungstreffer in der Champions League gegen Manchester United vor zwei Jahren: in der 95. Minute. https://rblive.de/news/rb-trainer-rose- ... rn-3693963
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:50 |
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RB Leipzig mit personellen Fragezeichen bei den Young Boys BernVor dem Auftakt von RB Leipzig in die Gruppenphase der Champions League gibt MDR-Reporter Thomas Kunze einen Ausblick auf das Auswärtsspiel bei den Young Boys Bern. https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten ... r-100.html
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:53 |
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Kampl und RB-Coach Rose sprechen über die Young Boys "Nichts großartig Neues": Leipzig macht der Kunstrasen in Bern nichts ausAn geschichtsträchtiger Stätte bestreitet RB Leipzig am Dienstagabend (18.45 Uhr, LIVE! auf kicker) das erste Champions-League-Spiel der neuen Saison. Im Wankdorf-Stadion zu Bern will der amtierende DFB-Pokalsieger bei Gastgeber Young Boys Bern einen ersten Grundstein für den Achtelfinal-Einzug legen. An geschichtsträchtiger Stätte bestreitet RB Leipzig am Dienstagabend (18.45 Uhr, LIVE! auf kicker) das erste Champions-League-Spiel der neuen Saison. Im Wankdorf-Stadion zu Bern will der amtierende DFB-Pokalsieger bei Gastgeber Young Boys Bern einen ersten Grundstein für den Achtelfinal-Einzug legen. Will die Leipziger als Kapitän zum Champions-League-Auftaktsieg in Bern führen: Kevin Kampl. Auf dem Kunstrasen des Wankdorfstadions, in dessen Vorgänger-Arena an gleicher Stelle Deutschland 1954 das Wunder von Bern geschafft hatte und erstmals Fußball-Weltmeister geworden war, bat RB-Coach Marco Rose am frühen Montagabend in Turnschuhen zur abschließenden Einheit. Zum Auftakt der Gruppe G ist der Pokalsieger beim aktuellen Schweizer Meister Young Boys Bern zu Gast, und die Beschaffenheit des Spielfeldes soll dabei bestenfalls eine Nebenrolle spielen. "Nichts großartig Neues" sei der Kunstrasen, so Kevin Kampl bei der Spieltags-Pressekonferenz am Montag nach dem Training. Der Ball laufe ein bisschen schneller, so der 32-Jährige, der in Abwesenheit des verletzten Willi Orban am Dienstag wie schon am Samstag in der Liga gegen Augsburg (3:0) die Kapitänsbinde tragen wird. "Aber das kann uns auch entgegenkommen. Wir haben sehr gute Fußballer, die den Ball sehr gut laufen lassen können - und wir werden sehr gut damit klarkommen." Viel Bundesliga-Erfahrung aus BernAuch Trainer Marco Rose hängt die Frage des Untergrunds nicht sonderlich hoch. "Wir sind hier, um ein Champions-League-Spiel zu spielen", betont der 47-Jährige, und da ist für ihn der Kontrahent entscheidender als der Platz. Rose begegnet Young Boys Bern mit Respekt. "YB ist sehr heimstark und eine Mannschaft, die zu Hause sehr dominant auftritt, eine Mannschaft, die sehr physisch agiert und sehr geradlinig spielt." Das Team von Trainer Raphael Wicky verfüge aber auch über fußballerische Qualitäten, so Rose weiter, und Flanken auf Angreifer Cedric Itten seien "auch ein Thema". Der 26-Jährige, der von Sommer 2021 bis Januar 2022 bei der SpVgg Greuther Fürth in der Bundesliga spielte (12 Einsätze, 2 Tore), gehört zu neben Ulisses Garcia (früher Nürnberg und Bremen), Fabian Lustenberger (Hertha BSC), Saidy Janko und Silvere Ganvoula (beide VfL Bochum) zu den fünf Profis im Kader von Young Boys, die über Bundesliga-Erfahrung verfügen. Nicht nur deshalb sieht Rose in Bern "eine Mannschaft, die sich die Champions League verdient hat und die sich zeigen will". Und die in der Königsklasse auch schon für Aufsehen gesorgt hat: In der Gruppenphase der Saison 2021/22 erreichte Young Boys gegen Man United im Old Trafford ein 1:1 und siegte im Wankdorfstadion 2:1. "Es ist schon eine Challenge", sagt Rose über das Duell am Dienstagabend. "Wir wissen, dass wir wieder Manchester City in unserer Gruppe haben"Bei aller Wertschätzung für den Gegner streben die Leipziger natürlich einen erfolgreichen Champions-League-Auftakt an. "Wir wissen, dass wir wieder Manchester City in unserer Gruppe haben", sagt Kampl, "also müssen wir gegen Bern und Roter Stern Belgrad so viele Punkte wie möglich holen". Und insgesamt so viele, "dass wir auch nach der Winterpause noch Champions League spielen", so der Mittelfeldakteur. Verzichten müssen die Sachsen neben Orban und den ebenfalls am Knie verletzten Dani Olmo und El Chadaille Bitshiabu sowie Amadou Haidara (Wadenverletzung) nach wie vor auf Lukas Klostermann. Der Nationalverteidiger fällt mit einem Magen-Darm-Infekt aus. Christoph Baumgartner fehlte am Montag wegen muskulärer Probleme beim Abschlusstraining. Der Österreicher war wegen leichter muskulärer Probleme zunächst nicht mit der Mannschaft nach Bern angereist, wurde aber am Dienstagabend erwartet. https://www.kicker.de/nichts-grossartig ... 37/artikel
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:56 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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kunstrasen im Wankdorfstadion "Nehmen alle Schuharten mit": Wie Rose seinen Kader aufs Berner Geläuf vorbereitetYoung Boys Bern hat seinen Rasen getauscht. Besser wird es aus Sicht von RB Leipzig aber nicht. Es bleibt beim Kunstrasen im "Wankdorf-Stadion", wo am Dienstag der Schweizer Meister den deutschen Pokalsieger zum Auftakt in die Champions League empfängt. Nur die Unterlage wurde getauscht. Rose über Kunstrasen: "ein großes Thema"Plastikrasen ist ein Nachteil für Teams, die Naturrasen gewohnt sind. Muskel und Bänder werden anders belastet, der Ball springt anders, man steht anders. Leipzigs Trainer Marco Rose meinte deshalb nach dem 3:0 gegen Augsburg mit Blick auf die kommende Woche: "Der Kunstrasen wird ein großes Thema. Das sind wir nicht gewohnt, Bern schon, und zwar in jedem Heimspiel." Dem 47-Jährigen bleibt wenig Zeit, um seinen Kader an die Plastehalme zu gewöhnen. Am heutigen Sonntag ist Ersatzspielertraining, Montag fliegt der Tross schon nach Bern, Dienstagabend wird gespielt. "Wir werden das Spielersatztraining morgen auf Kunstrasen machen", meinte Rose, "dann haben wir in Bern nochmal die Möglichkeit, uns im Stadion zu gewöhnen." Der RB-Coach will aus diesem Grund "alle möglichen Schuhsorten einpacken, die es gibt. Das werde ich den Jungs nochmal sagen." Poulsen und Forsberg mit ErfahrungDass die ihre Töppen selber transportieren, ist freilich eher ausgeschlossen. Manche von ihnen wissen aber schon, was ihr Coach im Sinn hat. Emil Forsberg etwa. "Ich bin auf Kunstrasen aufgewachsen", sagte der Schwede nach dem Augsburg-Sieg. "Aber das ist eine Weile her. Das Spiel wird schneller sein, viel schneller." Auch Yussuf Poulsen kennt sich aus. "In Dänemark gibt es überall Kunstrasenplätze", sagte der 28-Jährige. "Ich habe schon genug Spiele drauf gemacht. Man rutscht nicht aus, steht stabiler, und der Ball springt anders. Daran müssen wir uns gewöhnen. Gut, dass wir zwei Kunstrasenplätze auf dem Trainingsgelände haben. Auf denen werden wir jetzt wohl trainieren." https://rblive.de/news/kunstrasen-in-be ... or-3692904
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