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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 18:58 
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Rieder nur ein Beispiel

Wie YB den FC Basel auch im Nachwuchs stehen lässt

Einmal war es umgekehrt, nun haben die Berner den FCB auch in der Nachwuchsförderung überholt. Sinnbildlich für den Wandel ist eine Kooperation, welche YB diese Woche abschloss.

Es muss die Basler schmerzen. Fabian Rieder, der aktuell wertvollste Spieler der Super League, trug einst ihr Trikot. Bis 2017 spielte er beim FC Solothurn, trainierte aber einmal wöchentlich beim Partnerclub FCB mit und bestritt mit diesem auch internationale Turniere.

Dann entschied er sich für einen Wechsel zu YB, jenem Club, von dem er schon als Kind Fan war. Insofern wäre es falsch, dem FC Basel das Beispiel Rieder als Fehler vorzuhalten. Und doch ist der Fall des 21-jährigen Nationalspielers ein Teilchen eines Puzzles, das sich aus Basler Sicht ziemlich düster präsentiert.

Mal angenommen, Rieder wäre nun 15-jährig und im Nachwuchs des FC Solothurn, er würde bald bei YB und nicht in Basel mitspielen. Die Clubs gehen ab der nächsten Saison eine Partnerschaft ein. Jene mit dem FCB löste der 1.-Liga-Verein vor einem Jahr auf. Christian Franke, Technischer Leiter der Youth Base, der Nachwuchsabteilung der Young Boys, spricht von einem wichtigen Schritt. «Unsere Strategie im Nachwuchsbereich ist nicht national orientiert, sondern vor allem regional.» Das Ziel sei es, pro Jahr die besten Junioren der Solothurner in die U-16 der Berner zu integrieren.

Der Wert der Partnerschaften

Mit der Eingliederung des FC Solothurn vergrössern die Young Boys ihren Einflussbereich weiter. Sie pflegen auch Partnerschaften mit Köniz, dem Team Oberaargau Emmental sowie dem Team AFF-FFV des freiburgischen Fussballverbandes, das einst mit Xamax zusammengearbeitet hatte.

Gerade aus diesem waren in den letzten Jahren immer wieder Talente nach Bern gekommen, die es dann in die erste Mannschaft schafften – von Yvon Mvogo über Michel Aebischer, Felix Mambimbi bis hin zu Théo Golliard, der Ende Jahr bei YB einen Profivertrag für die nächste Saison erhielt.

Im aktuellen YB-Kader kommen fünf Spieler regelmässig zum Einsatz, die im Club ausgebildet wurden. Beispielsweise Lewin Blum, der seinen Vertrag gerade eben bis 2027 verlängerte, sowie Aurèle Amenda, eines der grössten Schweizer Abwehrtalente. Dazu kommen Joel Bichsel, der kürzlich einen Profivertrag unterschrieb, sowie die in die Challenge League ausgeliehenen Mischa Eberhard (Aarau) und Nico Maier (Wil).

Und dann ist da noch Rieder, der Posterboy der Berner Juniorenabteilung. Er könnte dem Club diesen Sommer einen zweistelligen Millionenbetrag einbringen. Der YB-Nachwuchs, einst eine Schwachstelle in der Organisation, ist in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden. Die Berner haben mittlerweile ihrem Rivalen auch in dieser Hinsicht den Rang abgelaufen. Obwohl dieser mit dem Campus eigentlich über eine viel bessere Infrastruktur verfügt.

Exodus im Basler Nachwuchs

Im Basler Nachwuchs kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Umwälzungen, im März wurde etwa Remo Gaugler als Chef degradiert und durch Daniel Stucki ersetzt. Vor allem ist da aber die Strategie: Unter David Degen setzt der FCB auf viele junge Leihspieler aus möglichst grossen europäischen Clubs.

Das vergrault die eigenen Talente: Der hoch gehandelte Stürmer Enrique Aguilar wechselte im Winter aus der Basler U-16 in den Nachwuchs von Red Bull Salzburg. Der beste Torschütze der U-21, Albin Krasniqi (er war übrigens einst aus Solothurn nach Basel gekommen), entschied sich Ende März für einen Wechsel zum FC St. Gallen. Momodou Jaiteh, Schweizer U-19-Nationalspieler, schloss sich gleichzeitig dem FC Luzern an. Nun kommen aus der einst so stolzen Basler Nachwuchsabteilung in der ersten Mannschaft nur noch zwei selbst ausgebildete Spieler regelmässig zum Einsatz: die Routiniers Fabian Frei und Taulant Xhaka.

Die Durchlässigkeit zwischen Juniorenabteilung und Profiequipe sei im Werben um Talente enorm wichtig, sagt YB-Nachwuchschef Franke. «Wenn einer sieht, dass bei uns Spieler wie Rieder, Amenda, Blum, Lauper und von Ballmoos auf dem Platz stehen, dann sind das für uns die besten Argumente.»

Rieder wird den Schritt nach Bern nie bereut haben. Im Gegenteil, er wäre nun kaum so weit, hätte er sich damals fix dem FC Basel angeschlossen.


https://www.bernerzeitung.ch/wie-yb-den ... 1451333241

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:00 
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Risikospiel FCB gegen YB

Sie sind unerwünscht – und trotzdem reisen sie nach Basel

Nach den Ausschreitungen beim Cup-Halbfinal bleiben die Fansektoren geschlossen. Die Fans aus Basel und Bern lehnen diese Form der Bestrafung ab.

Dieses Mal gibt es keine gross angelegte Choreografie. Das Einzige, was die Basler Fans vor dem Spiel gegen Nizza im Stadion verteilen, sind Tausende von Zetteln. Es ist jene Stellungnahme der Muttenzerkurve, die am Mittwoch bereits im Internet zu finden war: Der organisierte Teil der Fans entschuldigt sich darin für das, was im Anschluss an den Cup-Halbfinal gegen YB vor anderthalb Wochen passiert ist.

Damals entlud sich die angestaute Wut in Richtung des Sicherheitspersonals auf der Plattform hinter der Basler Fankurve. Rund hundert Vermummte griffen eine Gruppe von Protectas-Mitarbeitenden an und hörten selbst dann nicht auf, als manche der Opfer bereits am Boden lagen. Drei Personen wurden mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert. Das Ausmass der Gewalt hat alle schockiert.

Man habe die Grenzen massiv überschritten, schreiben die Fans in ihrer Mitteilung. Der «Respekt vor dem Leben beziehungsweise der Menschlichkeit des Gegenübers» sei verloren gegangen, von einer «Überreaktion» ist die Rede – das, was die Fans schon so oft der Politik, den Medien oder den Behörden vorgeworfen haben. Man wolle die Vorfälle intern aufarbeiten und die Selbstregulierung wieder stärken.

Die Strafe für die schweren Ausschreitungen bleibt trotzdem bestehen: Wenn der FCB am Sonntag auf YB trifft, bleiben beide Fansektoren geschlossen.

Die Berner kommen mit dem Extrazug

Als YB-CEO Wanja Greuel am Gründonnerstag von diesem Strafmass erfährt, greift er zum Handy und ruft FCB-Präsident David Degen an. Was er mit «Dave» besprochen habe, sagt er, sei vertraulich. Nur so viel: Der einzige gangbare Weg sei der ständige Dialog mit den Fans. Bei YB funktioniere dieser auch deshalb, weil auf der Führungsetage seit Jahren grosse Stabilität herrsche.

Dass der Dialog nicht alle Probleme löst, das weiss Greuel. Die Young Boys haben in einer Stellungnahme ihre Fans aufgefordert, am Sonntag nicht ans Spiel zu reisen. Sie haben ihnen das auch in Gesprächen mitgeteilt. Dennoch rufen die Berner Ostkurve sowie «gäubschwarzsüchtig» – der Dachverband der Fanclubs – dazu auf, zahlreich nach Basel zu fahren.

Sie haben einen Extrazug organisiert, geplant ist, dass sich die Anhänger hinter dem Gästesektor versammeln und dort die TV-Übertragung des Spiels verfolgen. Sie kritisieren die Kollektivstrafe scharf, dies würde nur zu neuen Konflikten führen. «Wir zeigen uns konsterniert darüber, dass der Weg des Dialogs einmal mehr verlassen und lieber auf populistische Massnahmen gesetzt wurde», schreiben die Fans.

Die angekündigte Anreise verschärft die ohnehin angespannte Ausgangslage vor dem dritten Vergleich der Teams innerhalb eines Monats. Vor dem ersten Duell Mitte März verschafften sich einige Basler Fans Zutritt zu Räumlichkeiten der Berner Anhänger, entwendeten Teile der Choreo zum 125-Jahr-Jubiläum, die sie dann beim Spiel im Wankdorf genüsslich zur Schau stellten.

Zusätzlich führen sie die YB-Fans vor, indem sie auf der erstellten Website Choreohalle.ch unter anderem einen virtuellen Gang durch die Berner Fan-Räumlichkeiten ermöglichen. Eine Höchststrafe für die YB-Ultras. Was, wenn der harte Kern am Sonntag doch auf Rache sinnt? Zumal auch die Basler Fans, die nicht ins Stadion können, das Spiel auf der Plattform verfolgen werden, also auf der anderen Seite des Stadions.

Greuel: «Fragwürdiger Ehrenkodex»

Seit bald sieben Jahren ist Greuel YB-CEO, das Thema Sicherheit sei in dieser Zeit jenes gewesen, das ihn am stärksten belastet habe. Der Mittvierziger spricht von unzähligen investierten Stunden. Regelmässig erhält er Mails von Zuschauenden, die sich darüber aufregen, dass wieder Pyrotechnik gezündet wurde, obwohl dies ja eigentlich verboten sei. Greuel beantwortet jede Zuschrift persönlich – im Wissen, dass er nach dem nächsten Heimspiel wohl erneut in die Tasten greifen muss.

Gegen den Vorwurf, die Clubs würden zu wenig gegen Fangewalt unternehmen, wehrt er sich vehement. Die Young Boys hätten zum Beispiel gerade einen sechsstelligen Frankenbetrag in die Erneuerung ihres Kamerasystems im Wankdorf investiert, das der Überwachung ihrer Fans diene. Man würde alles dafür tun, fehlbare Anhänger ausfindig zu machen und zu bestrafen.

«Aber es ist halt auch so», sagt Greuel, «dass sich ebendiese Fans vermummen, in der Masse untertauchen und von anderen Anhängern geschützt werden.» Er spricht von einem «fragwürdigen Ehrenkodex» in der Fanszene. Dieser lässt die oft geforderte Selbstregulierung der Kurve als Utopie erscheinen.

Greuel ist auch Vizepräsident des Komitees der Swiss Football League. Er erwähnt das bis 2027 gültige SFL-Strategiepapier, das letztes Jahr erarbeitet wurde. Darin steht etwa, dass eine Stakeholder-Befragung ergeben habe, dass die Gewährleistung der Sicherheit rund um Fussballspiele die Herausforderung sei, die von der SFL und den Clubs am dringlichsten adressiert werden müsse.

Die Vorfälle in Basel haben wieder einmal gezeigt, weshalb. Doch die Reaktion der beiden Fangruppen aus Basel und Bern macht auch klar, dass Kollektivstrafen oder die vorerst verworfene Idee von personalisierten Tickets nicht der richtige Weg ist. Zumindest nicht in ihren Augen.


https://www.bernerzeitung.ch/sie-sind-u ... 3858830434

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:05 
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Der Leader lässt Punkte liegen

Kein Sieger im St. Jakob-Park: Ohne seine Fans im Stadion muss sich YB in Basel mit einem 1:1 begnügen.

YB gibt das Spiel aus der Hand

Basel gegen YB – schon wieder, zum dritten Mal innert einem Monat. Und wieder sieht es zu Beginn danach aus, als würden die Berner nach dem 3:0 Zuhause in der Meisterschaft und dem spektakulären 4:2 im Cup-Halbfinal in Basel als Sieger vom Platz gehen. Die Gäste legen los wie die Feuerwehr. Bereits in der vierten Minute hat Fassnacht das 1:0 auf dem Fuss, doch Salvi – der Hitz-Ersatz im FCB-Tor – pariert. Vier Minuten später aber ist dann auch er machtlos. Rieder verlagert das Spiel auf links zu Garcia, der den Ball volley weiterflankt in die Mitte, wo Nsame per Kopf den Ball rechts im Tor versenkt. Wow! Auch in der Folge hat YB das Spiel im Griff – um es dann je länger die Halbzeit dauert, langsam aus der Hand zu geben. Trotzdem, die Führung zur Pause ist verdient.

Für die zweiten 45 Minuten bringt Heiko Vogel gleich drei neue Spieler, unter anderem Topskorer Amdouni, der die YB-Hintermannschaft sogleich ein ums andere Mal vor Probleme stellt – und in der 68. Minute schliesslich den verdienten Ausgleich erzielt. Nach einer Massflanke von Lopez – und weil Amenda den Ball unterläuft – kommt der Basler freistehend zum Kopfball. YB kann auf den Ausgleich nicht wirklich reagieren. Im Gegenteil. Es ist der FC Basel, der in der Schlussphase die besseren Chancen hat, das Spiel sogar noch zu gewinnen.

Die Young Boys liegen somit in der Tabelle weiterhin 17 Punkte vor Servette – und können somit am nächsten Wochenende gegen eben diese Genfer noch nicht Meister werden, sondern frühestens am 25. April in Zürich, wenn der Gegner GC heisst.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-fans-gr ... 5664659394

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:07 
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FCB und YB mit Remis – Xhaka: «Ein bisschen wie zu Corona-Zeiten»

Der FCB und YB trennen sich in einem unterhaltsamen Spiel mit einem 1:1-Unentschieden. Nsame bringt die Berner in Führung, Amdouni erzielt den Ausgleich.

Das Wichtigste in Kürze

- Kein Sieger im Kracher zwischen YB und dem FCB: Das Berner Gastspiel in Basel endet 1:1.
- Jean-Pierre Nsame trifft früh zur Führung für den Tabellenführer.
- Zeki Amdouni erzielt den Ausgleich für die stark auftretenden Bebbi.

Trotz eines frühen Treffers von Jean-Pierre Nsame verpasst Tabellenführer YB den nächsten Schritt in Richtung Titel. Die Berner müssen sich auswärts beim FC Basel mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

«Wir hatten nur in den ersten 15 Minuten Probleme mit den Flanken und langen Bällen von YB. Aber insgesamt war es eine super Leistung von jedem einzelnen», lobt Taulant Xhaka den Auftritt seiner Mannschaft.

Die leeren Tribünen seien aber seltsam gewesen, gibt Xhaka zu. «Das hat man ein wenig gespürt – ein bisschen wie in Corona-Zeiten. Aber ich kann mich nur bedanken bei den Fans, die da waren. Wir haben das Maximum herausgeholt.»

Die Berner kommen in den ersten fünf Minuten gleich zweimal gefährlich vor das Tor. Fassnacht kann die Chancen aber nicht nutzen. Besser macht es Nsame nach acht Minuten und einer Flanke von Garcia. Per Kopf trifft der Goalgetter zum 1:0 für YB.

FCB setzt YB nach Gegentreffer unter Druck

Der Gegentreffer weckt den FCB aus seinem Tiefschlaf, in der Folge entwickelt sich eine unterhaltsame Partie. Basel kommt auch zu den besseren Chancen, YB-Schlussmann Racioppi muss mehrmals eingreifen.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel trifft Fassnacht zum vermeintlichen 2:0, der Jubel währt aber nicht lange. Vor seinem Zuspiel auf den «Torschützen» steht Nsame im Abseits, der Treffer wird aberkannt.

Danach kommen die Hausherren wieder besser ins Spiel und nach etwas mehr als einer Stunde auch zum Ausgleich. Lopez kommt von der rechten Seite zur Flanke, wo Amdouni zum mehr als verdienten 1:1 trifft.

YB gerät auch nach dem Ausgleich unter Druck durch den FCB, ein Augustin-Abschluss wird von Amenda geblockt. Auf der Gegenseite prüft der eingewechselte Monteiro den FCB-Ersatzkeeper Salvi, der für den erkrankten Hitz einspringt.

In der Schlussphase drücken die Gastgeber noch auf den Lucky Punch, Essiam hat die beste Chance. Nach einem Eckball bringt er den Ball per Kopf aber nicht aufs Tor. Es bleibt die letzte Chance im Spiel – bei 1:1 fällt der Schlusspfiff.

Für Christian Fassnacht ist das Unentschieden gerechtfertigt. «Die erste Halbzeit gehört uns, die zweite ihnen. Das gibt eine gerechte Punkteteilung», meint der YB-Akteur. «Wir haben schon bessere Spiele gezeigt, auch von der Intensität her.»

YB-Routinier Fabian Lustenberger ist stolz auf den Defensiv-Auftritt der Berner. «Wir haben nicht viel falsch gemacht, vor allem im letzten Drittel. Wir haben fast immer noch ein Bein dazwischen gebracht. Aber es war eine schwierige zweite Halbzeit.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/fcb-u ... n-66474562

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:09 
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Basel - YB 1:1

Ganz am Schluss hadern die Young Boys doch noch

Eigentlich müssen die Berner mit dem 1:1 beim FC Basel zufrieden sein – wäre da nicht diese 93. Minute.

Am Schluss wäre es beinahe so gewesen wie so oft in dieser Saison. Es läuft die 93. Minute, die Young Boys erhalten noch einen Eckball. Kastriot Imeri schlägt den Ball auf den zweiten Pfosten, da steigt Aurèle Amenda hoch und köpfelt ins Tor. Der Siegtreffer? Nein, Fedayi San pfeift, entscheidet auf Foul – und so bleibt es doch beim 1:1. Amenda fasst sich an den Kopf, verlangt Sekunden später bei San nach einer Erklärung, ein YB-Sieg wäre aber des Guten doch etwas zu viel gewesen.

Vielleicht war es der Blick auf die Wettervorhersage vom kommenden Sonntag, eine mögliche Meisterparty macht bei Regen ja nur halb so viel Spass. Vielleicht der Blick in die leeren Fankurven. Nach zuletzt teilweise berauschenden Leistungen gegen den FC Basel zeigen die Young Boys an diesem kühlen Sonntagnachmittag ein Gesicht, das sie in dieser Saison in der Liga öfters präsentierten, als der Blick auf die Tabelle vermuten lässt. Ganz sicher liegt es an der Leistung, dass Raphael Wicky nach der Partie von einem «guten Auswärtspunkt», sprechen muss. Sein Gegenüber Heiko Vogel hingegen findet, sein Team habe zwei Punkte verloren.

Symbolkraft hat die 78. Minute, als Sandro Lauper ausgewechselt wird, der defensive Mittelfeldspieler steht stellvertretend für seine Teamkollegen: Hervorragend begonnen, mit zunehmender Spieldauer wird er immer unsichtbarer. Dann also muss er raus, ersetzt durch Stürmer Joël Monteiro, 1:1 steht es da. Und Lauper spaziert vom Feld, lässt sich auffällig viel Zeit. Viel mehr, als man es von einem YB-Spieler vermuten würde, solange der Liga-Dominator nicht in Führung liegt. Verständlich ist es dennoch, zu diesem Zeitpunkt drücken die Basler auf den Siegtreffer. Kurze Zeit später foult Monteiro einen Gegner, FCB-Spieler Sergio Lopez sprintet nach dem Ball, will nicht zu viel Zeit verlieren. Auch die Basler merken, dass heute erstmals seit längerem gegen YB etwas drinliegt.
FCB rotiert – YB trifft früh

Dabei deutet etwas mehr als eine Stunde zuvor noch wenig auf ein solches Resultat hin – und noch viel weniger auf diesen Spielverlauf. Früh führen die Young Boys 1:0, Jean-Pierre Nsame verwertet eine perfekte Flanke von Ulisses Garcia in der 8. Minute – es ist da schon die zweite gute Hereingabe des Aussenverteidigers.

Obwohl Wicky mehr oder weniger freiwillig auf Lewin Blum verzichtet, der Aussenverteidiger war zuletzt erkältet, und auch den gesperrten Abwehrchef Cédric Zesiger ersetzen muss, dominieren die Young Boys die erste Viertelstunde fast nach Belieben, Erinnerungen an das 3:0 vor ziemlich genau einem Monat werden wach. Auch da hatten die Basler ein kräftezehrendes Europacupspiel vom Donnerstag in den Beinen, dieses Mal aber rotiert FCB-Interimstrainer und Sportdirektor Vogel, lässt mit Michael Lang, Andy Diouf, Wouter Burger, Dan Ndoye Akteure draussen, die an guten Tagen in sehr vielen Super-League-Teams zu Leistungsträgern gehören würden. Vor allem aber sitzt vorerst mit Zeki Amdouni einer der aufregendsten Spieler dieser Liga auf der Bank. Hinzu kommt, dass Marwin Hitz, der so starke Rückhalt zuletzt, mit einem Magen-Darm-Infekt fehlt und durch Ersatzgoalie Mirko Salvi ersetzt werden muss.

Es sieht sehr früh also sehr gut aus für YB, zumal die Basler auch ihre erste Chance ungenutzt verstreichen lassen. Ausgang ist eine Flanke von Liam Millar, einem Flügelspieler, der an guten Tagen für Kopfschmerzen der gegnerischen Abwehrspieler verantwortlich sein kann, an weniger guten aber auch für solche beim eigenen Trainer. Nach einer Viertelstunde hat er aber einen dieser starken Momente, seine Hereingabe köpfelt Andi Zeqiri aufs Tor, Anthony Racioppi aber reagiert glänzend. Der Stellvertreter von David von Ballmoos bestätigt ganz generell auch in Basel den bisher gewonnenen Eindruck, dass er auf der Linie und im Herauslaufen seine Stärken hat – beim Herausspielen mit dem Fuss aber immer mal wieder wackelt.

Ab da werden die Basler aber besser, wenn auch erst in der zweiten Halbzeit wirklich dominant. Dafür ist es nach dem Seitenwechsel deutlich sichtbar, wie sehr der FCB auf diesen Ausgleich drückt, phasenweise schwimmen die Young Boys, Fabian Lustenberger befindet: «Wir mussten leiden.» Einzig Amenda und Lustenberger bleiben lange Zeit stabil, klären immer wieder heikle Situationen. Bis zur 78. Minute, für einmal steht da Amenda falsch, der mittlerweile eingewechselte Amdouni platziert den Kopfball aber auch fantastisch.

Plötzlich wird es richtig laut im Stadion, auch wenn das Publikum schon früh beweist, dass es nicht die Muttenzerkurve braucht, um verbale Fäkalien in Richtung Young Boys zu werfen. Mittlerweile glauben die Basler daran, alle drei Punkte mitzunehmen, obwohl Wicky zwischenzeitlich Cedric Itten eingewechselt hat. Obwohl der Stürmer in dieser Zeitung unlängst als eidgenössisch diplomierter FCB-Schreck betitelt wurde, sitzt er zu Beginn auf der Bank und kann auch nach seiner Einwechslung in der 62. Minute kaum Akzente setzen.

Er muss dafür zusehen, wie Basels Emmanuel Essiam, ein 19-jähriger Mann, der vor dieser Partie immerhin eine ganze Super-League-Minute absolvieren durfte, knapp übers Tor köpfelt. Kurz hadern die Basler, sind dann aber wenig später froh, dass es immerhin einen Punkt gibt.


FC Basel - Young Boys 1:1 (0:1)
St.-Jakob-Park. - 14’142 Zuschauer. - SR San. - Tore: 8. Nsame 0:1. 68. Amdouni 1:1.
YB: Racioppi; Maceiras, Amenda, Lustenberger, Garcia; Lauper (78. Monteiro); Fassnacht, Rieder, Ugrinic (62. Imeri); Elia, Nsame (62. Itten).
YB ohne Zesiger (gesperrt), von Ballmoos, Camara, Rüegg, Niasse, Benito (verletzt), Marzino, Zbinden (nicht im Aufgebot). – Bemerkung: 93. Tor von Amenda wegen Foulspiels aberkannt.


https://www.bernerzeitung.ch/am-schluss ... 9511643732

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Nsame und Amdouni treffen

Keine Fankurven, kein Sieger: Basel und YB spielen 1:1

- Der FC Basel und die Young Boys teilen sich in der 28. Runde der Super League ohne Heim- und Gästefankurve die Punkte.
- Zeki Amdouni (68.) gleicht die Führung durch Jean-Pierre Nsame (8.) aus.
- Die weiteren Sonntags-Partien: Winterthur schlägt St. Gallen auswärts in einem packenden Duell, auch Sion feiert einen Auswärtssieg bei GC.

Der Startelf-Debütant hätte in der Nachspielzeit der grosse Held im grossen Duell werden können. Emmanuel Essiam, 19-jährig, zum ersten Mal für den FCB in einem Pflichtspiel von Anfang an auf dem Feld, wurde beim Stand von 1:1 nach einem Eckball von Sergio Lopez am 2. Pfosten völlig alleine gelassen. Der Ghanaer zeigte seine Sprungkraft, schraubte sich in die Höhe – und setzte den Ball übers Tor.

Zuvor hatte Essiam in 2 Pflichtspielen erst wenige Minuten im Basler Dress spielen dürfen, gegen YB gab ihm Trainer Heiko Vogel von Beginn weg das Vertrauen. Der Youngster dankte das Vertrauen mit einer starken Leistung im zentralen Mittelfeld. Ihm gelangen viele Dribblings (5), er gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe (64 %) und 83 % seiner Pässe kamen an.

Garcia und die Flanken

Der FCB hätte sich mit diesem Tor für einen leistungstechnischen Steigerungslauf belohnt. Denn wacher, das war zu Beginn definitiv YB. In der 2. und 3. Minute vergab Christian Fassnacht nach Flanken von Ulisses Garcia. Bereits in der 8. Minute schlug es allerdings hinter Basels Ersatzgoalie Mirko Salvi (Marwin Hitz fehlte mit Magen-Darm-Problemen) ein: Jean-Pierre Nsame köpfelte – Sie erraten es – eine Garcia-Flanke in die Maschen. Basel hatte im Spielaufbau den Ball hanebüchen vertändelt.

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in welcher YB noch von den Startchancen lebte und sich so die Führung verdiente. Basel kam aber immer besser ins Spiel und hatte durch Andi Zeqiri und Taulant Xhaka Möglichkeiten zum Ausgleich.

Amdouni und die Kopfbälle

Gelingen wollte dieser schliesslich einem Joker. Zeki Amdouni traf in der 68. Minute nach einer Massflanke von Sergio Lopez. Bereits unter der Woche gegen Nizza war der Schweizer Nationalspieler mit dem Kopf erfolgreich gewesen.

Zuvor verzeichneten die Basler Chancen durch Amdouni und den ebenfalls eingewechselten Liam Millar. YBs beste Möglichkeit stellte ein Abseits-Tor von Christian Fassnacht dar. Nach Essiams nicht genutzter Chance in der Nachspielzeit blieb es beim 1:1. Die Partie fand bekanntlich vor leeren Fankurven statt.

So geht's weiter

Basel tritt am Donnerstag in Nizza zum Rückspiel des Conference-League-Viertelfinals an. Am Wochenende wird wieder Super League gespielt: Der FCB empfängt am Sonntag Luzern (14:15 Uhr), YB bittet Servette zum Tanz an der Tabellenspitze im Wankdorf. Weil die Berner gegen Basel nicht gewonnen haben, können sie dann noch nicht frühzeitig Meister werden.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... pielen-1-1

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YB und Basel teilen die Punkte

Nach Rückstand kommt der FC Basel gegen den designierten Meister YB noch zu einem Punktgewinn. Die Teams trennen sich 1:1 unentschieden.

In der 68. Minute war es einmal mehr Zeki Amdouni, der genau richtig stand. Nach einer Flanke von Sergio Lopez traf der 22-jährige Nationalspieler per Kopf zum 1:1. Es war sein 15. Saisontreffer für den FCB, und der Ausgleich war verdient. Die Basler hatten sich nach schwachem Start in die Partie zurückgekämpft und vor dem Ausgleich mehrere Möglichkeiten nicht genutzt.

Der missglückte Beginn dürfte zumindest teilweise auf die ungewohnte Aufstellung des FCB zurückgehen. Im Vergleich zum Viertelfinal-Hinspiel gegen Nice in der Conference League (2:2) liess Basels Trainer Heiko Vogel mehrere Leistungsträger vorerst auf der Bank. Hinzu kam, dass Stammgoalie Marwin Hitz krankheitshalber fehlte.

Dies wussten die Gäste aus Bern früh auszunutzen. In der achten Minute leitete Ulisses Garcia eine Flanke per Direktabnahme in die Strafraum-Mitte weiter, wo Jean-Pierre Nsame zur Stelle war. Der derzeit beste Torschütze der Liga schoss seinen 16. Treffer in der Meisterschaft.

Durch das 1:1 baut YB seine Serie der Ungeschlagenheit gegen Basel weiter aus – die letzte Niederlage kassierten die Berner am 11. Juli 2020. Jedoch steht ebenfalls fest, dass die Young Boys am nächsten Wochenende noch nicht Meister werden. Dafür hätten sie einen Sieg in Basel gebraucht.


Matchtelegramm FC Basel – BSC Young Boys

FC Basel – BSC Young Boys: 1:1 (0:1)

Ort: St. Jakob-Park, Basel. 14'142 Zuschauer. – SR San.

Tore: 8. Nsame (Garcia) 0:1. 68. Amdouni (Lopez) 1:1.

FC Basel: Salvi; Lopez, Adams, Pelmard; Kade (46. Ndoye), Males (46. Diouf), Xhaka (85. Burger), Essiam, Millar; Zeqiri (46. Amdouni), Augustin (85. Fink).

BSC Young Boys: Racioppi; Maceiras, Lustenberger, Amenda, Garcia; Lauper (78. Monteiro); Fassnacht, Rieder, Ugrinic (63. Imeri); Nsame (63. Itten), Elia.

Bemerkungen: Basel ohne Adjetey, Calafiori, Comas, Frei (alle verletzt), Hitz (krank). YB ohne Zesiger (gesperrt), Benito, Camara, Niasse, Rüegg, von Ballmoos (alle verletzt). Verwarnungen: 31. Nsame (im nächsten Spiel gesperrt), 51. Ugrinic, 57. Diouf, 90. Fink.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/209142

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:19 
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FCB beweist im mehr als halbleeren Joggeli viel Moral

Joker Amdouni sorgt für die Wende im Spiel

Etwas mehr als 14'000 Fans sehen im Joggeli zwischen Basel und YB eine attraktive Partie. Die Berner beginnen besser, bauen dann aber ab. Das nützt der FCB aus.

Das Spiel

Dieser Mann ist in beneidenswerter Form! FCB-Stürmer Zeki Amdouni trifft nach dem Doppelpack am Donnerstag in der Conference League gegen Nizza (2:2) auch im Liga-Spiel gegen YB und vollendet damit seine persönliche Traum-Woche.

Nach Amdounis Einwechslung (46.) dominiert der FCB seinen Gegner. Das 1:1 in der 68. Minute durch den Nati-Stürmer ist mehr als verdient, schon zuvor hatte Basel nach schläfrigem Start (8. Minute, 1:0 YB durch Nsame) die Oberhand gewonnen.

Trotzdem bitter: Da spielt Basel gegen YB einen ausgezeichneten Match aber nicht alle können mitfeiern. Die beiden Fanlager durften aufgrund der Schande von Basel nicht ins Stadion, jubelten dafür vor dem Joggeli mit (siehe das gab zu reden).

Aufgrund des Remis ist auch klar, dass sich YB nächste Woche noch nicht zum Meister küren kann. Hätten die Berner heute gewonnen, hätten sie am kommenden Sonntag theoretisch schon den Titel holen können.

Die Tore

8. Minute, 1:0, Jean-Pierre Nsame | Das geht aus FCB-Sicht zu leicht, ist von YB aber auch traumhaft herausgespielt: Fabian Rieder spielt den Ball aus der Mitte diagonal auf Linksverteidiger Garcia, der direkt in die Mitte weiterleitet. Nsame schädelt zur frühen Führung ein.

68. Minute, 1:1, Zeki Amdouni | Lopez kommt auf der rechten Seite zum Flanken. In der Mitte verschätzt sich der 19-jährige Amenda. Amdouni steht goldrichtig und bugsiert den Ball mit dem Kopf ins Netz.

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Der Beste

In Deutschland würde man die hässliche Wortkonstruktion «Unterschiedspieler» auf Zeki Amdouni anwenden. Das Wort mag hässlich sein, aber es ist prägnant: Als Amdouni kam, wurde das Spiel ein komplett anderes.

Der Schlechteste

Sooo viel Raum? Nein, den darf man Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame nicht lassen, wie das Kasim Adams bei der frühen YB-Führung macht. Der Kameruner kann deshalb aus dem Stand einnicken …

Das gab zu reden

Ruhe vor dem Stadion, wo sich die YB-Fans vis-à-vis der Wirtshauses St. Jakob versammelt haben, und auch beim Eingang zur Muttenzerkurve, wo die Hardcore-FCB-Fans ihr kleines Happening abhalten. Lange Zeit ist auch Ruhe im Stadion. Ohne die Kurven herrscht halt schon ein bisschen Geisterspiel-Stimmung. Sie erinnert an ein Erstliga-Spiel mit sporadischen «FCB, FCB»-Rufen. Doch das ändert sich im Verlauf der starken zweiten FCB-Halbzeit, einem veritablen Finale furioso, das immerhin mit dem mehr als verdienten Ausgleich belohnt wird. Nach Schlusspfiff begeben sich die YB-Akteure zu einem Durchgang zum Vorplatz und bedanken sich bei den angereisten Fans durch das Gitter für ihren Support.

So gehts weiter

Für den FC Basel steht das kapitale Rückspiel in der Conference League an. Am Donnerstag treffen die Bebbi auswärts auf Nizza (Hinspiel 2:2). In der Super League gehts am nächsten Sonntag gegen Luzern (14.15 Uhr) weiter, YB trifft gut zwei Stunden später daheim auf Servette.

Basel – YB 1:1 (0:1)

St.-Jakob-Park, 14 142 Fans, SR: San (4).

Aufstellungen
Basel: Salvi; Lopez, Adams, Pelmard; Kade, Xhaka, Millar; Males, Essiam; Augustin, Zeqiri.
YB: Racioppi; Maceiras, Amenda, Lustenberger, Garcia; Lauper; Fassnacht, Ugrinic; Rieder; Elia, Nsame.

Tore: 8. Nsame (Garcia, Rieder) 0:1, 68. Amdouni (Lopez, Diouf) 1:1.

Einwechslungen
Basel: Diouf (46. für Males), Amdouni (46. für Zeqiri), Ndoye (46. für Kade), Fink (84. für Augustin), Burger (84. für Xhaka).
YB: Imeri (62. für Ugrinic), Itten (62. für Nsame), Monteiro (78. für Lauper).

Gelb: 31. Nsame. 51. Ugrinic. 57. Diouf. 90. Fink (alle Foul)

Bemerkungen: Basel ohne Comas, Frei, Adjetey, Calafiori (verletzt), Hitz (krank). – YB ohne Von Ballmoos, Camara, Benito, Niasse (verletzt), Zesiger (gesperrt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 91616.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:20 
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16.04.2023

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Zitat:
Remis in St. Jakob-Park

Basel und YB teilen sich die Punkte nach ausgeglichenem Spiel

Nach Rückstand kommt der FC Basel gegen den designierten Meister YB noch zu einem Punktgewinn. Die Teams trennen sich 1:1 unentschieden.


Match-Telegramm

Basel – Young Boys 1:1 (0:1)

14'142 Zuschauer. – SR San. – Tore: 8. Nsame (Garcia) 0:1. 68. Amdouni (Lopez) 1:1.

Basel: Salvi; Lopez, Adams, Pelmard; Kade (46. Ndoye), Males (46. Diouf), Xhaka (85. Burger), Essiam, Millar; Zeqiri (46. Amdouni), Augustin (85. Fink).

YB: Racioppi; Maceiras, Lustenberger, Amenda, Garcia; Lauper (78. Monteiro); Fassnacht, Rieder, Ugrinic (63. Imeri); Nsame (63. Itten), Elia.

Bemerkungen: Basel ohne Adjetey, Calafiori, Comas, Frei (alle verletzt), Hitz (krank). YB ohne Zesiger (gesperrt), Benito, Camara, Niasse, Rüegg, von Ballmoos (alle verletzt). Verwarnungen: 31. Nsame (im nächsten Spiel gesperrt), 51. Ugrinic, 57. Diouf, 90. Fink.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 04354.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. April 2023, 19:22 
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16.04.2023

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Fussballspiel FC Basel – BSC Young Boys

Heute Sonntag, 16. April 2023 fand das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und BSC Young Boys statt. Aufgrund der Gewalteskalationen vom Cup Halbfinal am 4. April waren die Muttenzer Kurve und der Gästesektor geschlossen. Vor, während und nach dem Spiel verlief alles friedlich, Anhänger beider Clubs unterstützten vor dem Stadion Ihre Mannschaften.

Aus Bern sind rund 300 Fans des BSC Young Boys zum Stadion gereist und versammelten sich vor dem Zugang zum Gästesektor. Anhänger des FC Basel, welche normalerweise in der Muttenzerkurve sind, fanden sich auf der Plattform vor ihrem Fansektor ein. Beide Fanlager unterstützten ihre Mannschaften von dort aus und sangen ihre Fanchöre.


https://www.bs.ch/nm/2023-fussballspiel ... s-jsd.html

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