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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 7. November 2022, 23:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.11.2022  Zitat: YB hält sich Servette vom Leib
Beim 0:0 im Spitzenspiel trotzt der Leader widrigen Umständen. Das zeigt, wie weit er dem Rest der Liga voraus ist.
Am Ende dürfen die Genfer doch noch einmal hoffen, Freistoss, gute Position, und beim Ball steht Miroslav Stevanovic, seit Jahren der prägende Offensivspieler von Servette. Doch der Ball rauscht über das Tor, und kurz darauf geht das Spiel zu Ende – 0:0 zwischen Servette und den Young Boys. Es ist ein Resultat, das zu diesem Match passt wie die Faust aufs Auge.
Ein Spitzenspiel steht in Genf auf dem Programm, auf dem Papier zumindest. Doch das ist bekanntlich geduldig. Im Stade de Genève gibt es dann nicht wahnsinnig viel zu sehen, ganz bestimmt kein Spitzenspiel, und vor allem zeigt der Nachmittag eines: Wie weit die Young Boys dem Rest der Liga voraus sind. Das ist keine neue und auch keine überraschende Erkenntnis, aber sie wird in Genf noch einmal sehr deutlich.
Verletzungen und eine Tätlichkeit
Die Berner treten in Genf als Leader an, der sieben Punkte Vorsprung mitbringt in das Duell beim ersten Verfolger. Sie müssen das ohne ihren Trainer Raphael Wicky tun, der wegen einer Covid-19-Erkrankung ausfällt. Zoltan Kadar, der Assistenztrainer, vertritt ihn.
Und das bleibt bei weitem nicht die einzige Widrigkeit. Da ist zum Beispiel die Verletzung von Goalie David von Ballmoos, der nach 64 Minuten raus muss. Fabian Lustenberger, der Berner Captain, ist da ebenfalls nicht mehr dabei, er hat den Platz kurz vorher mit verlassen, mit zusammengekniffenen Lippen. Kastriot Imeri, der teure Neuzugang im Mittelfeld, der ausgerechnet von Servette gekommen war, musste schon zur Pause verletzt in der Kabine bleiben.
Und dann ist ja noch die Sache mit Cedric Itten. Der hat sich nach 18 Minuten eine Dummheit geleistet, die mit einer roten Karte bestraft worden ist. Der Stürmer lässt sich zu einer Tätlichkeit gegen Nicolas Vouilloz hinreissen. Es ist eine rätselhafte Aktion, weil sie so gar nicht zu Itten passt, der in seiner Karriere noch nie eine gelb-rote Karte gesehen hat und schon gar keine direkte rote.
Ziemlich lädiert also und in Unterzahl, früh schon. Und das im Spitzenspiel. Noch dazu bei einem Gegner, der in seiner Stadt so etwas wie eine kleine Euphorie entfacht hat. Über 16000 Zuschauer sind ins Stadion gekommen, so viele wie noch nie seit dem Wiederaufstieg von Servette in die Super League im Jahr 2019.
Ein Spiel ganz nach dem Geschmack des Leaders
Doch das alles kann den Bernern nicht viel anhaben. Einmal, das Spiel befindet sich schon in der Endphase, gibt es diese Szene, die ihren Auftritt versinnbildlicht. Da hat Kevin Rüegg, der Rechtsverteidiger, den Ball. Die Position ist aussichtsreich, er könnte in den Strafraum stürmen. Doch dann überlegt Rüegg es sich anders, macht kehrt, spielt den Ball zurück.
Safety first, Kontrolle über alles, so lautet das Rezept der Berner in Unterzahl, natürlich tut es das. Sie ziehen dafür vor dem eigenen Strafraum zwei Viererriegel auf, und sie tun das sehr geschickt: Sie stehen tief genug, um den Genfern keinerlei Räume anzubieten. Und doch hoch genug, um nie in Gefahr zu laufen, erdrückt zu werden. Fabian Rieder, der Berner Mittelfeldspieler, sagt nach dem Spiel, dass in Unterzahl jeder Spieler mehr machen müsse – und freut sich darüber, dass das auch jeder gemacht habe. Tatsächlich glänzen die Berner mit einer solidarischen Teamleistung.
Servette schafft es trotz der vielen Minuten in Überzahl eigentlich nur ein Mal, richtig gefährlich vor das Berner Tor zu kommen. Der Flügel Stevanovic trifft aber aus abseitsverdächtiger Position nur die Latte. YB hat seinerseits ein, zwei gefährliche Momente, vor allem, als ein Freistoss von Vincent Sierro am Tor vorbeizischt.
Und sonst? Entwickelt sich ein Spiel ohne Tempo und ohne Chancen, ein Spiel ganz nach dem Geschmack des Leaders. Er hält sich seinen ersten Verfolger Servette – den Besten des Rests in der Super League – mit einer Leichtigkeit vom Leib, die für die Konkurrenz nichts Gutes verheisst. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/yb ... duced=true
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 7. November 2022, 23:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.11.2022  Zitat: Servette incapable de renverser un YB à dix
Malgré l’expulsion d’Itten à la 18e, les Grenat ne sont pas parvenus à emballer le choc au sommet (0-0).
Ils étaient plus de 16’000 spectateurs au Stade de Genève dimanche. Et pour un match de Servette, cela vaut la peine d’être mentionné. Il s’agit de la meilleure affluence pour une rencontre à domicile des Grenat depuis leur remontée en Super League il y a trois ans. Reviendront-ils aussi nombreux après Noël? Ils n’ont en tout cas pas été déçus, mais il y a quand même de quoi rester sur sa faim avec ce 0-0 contre un Young Boys qui a passé les trois-quarts du match à dix.
Le dire, c’est raconter aussi que c’était un choc au sommet, entre le deuxième qui recevait le premier du championnat. Et il en ressort un léger regret, peut-être. Celui de ne pas l’avoir vu tenir toutes ses promesses dans un affrontement équitable numériquement parlant. Peut-être aussi que cela a permis de masquer les différences fondamentales entre deux effectifs pas équivalents en qualité.
Qu’importe. Ce questionnement-là aurait été évité si Cedric Itten n’avait pas envoyé sa main au visage de Nicolas Vouilloz, qui le marquait de près sur une touche, après seulement dix-huit minutes de jeu. Carton rouge brandi par M. Schnyder envers l’international, qui ne daignait même pas réclamer. Cela dit sans doute la justesse de la décision.
Écart légitime
Et à vrai dire, Servette n’y était pour rien. Les Grenat avaient juste à adapter leur approche à un match qui changeait forcément de configuration. Avec un YB moins pressant, prêt à déléguer le contrôle du jeu aux Genevois. Ceux-ci avaient déjà laissé transparaître certaines intentions avant l’expulsion, notamment lorsque Pflücke, lancé par Rodelin, ne parvenait juste pas à contrôler devant Von Ballmoos (13e).
Servette avait ce courage avant, mais il fallait le renforcer après. C’est là où tout s’est un petit peu compliqué. Parce que cela suggérait une certaine justesse dans le camp adverse, face à un adversaire plus compact. Pour tout dire, ce ne sont pas les séquences qui conviennent le mieux aux hommes d’Alain Geiger cette saison. Cela s’est vu. Malgré quelques situations (Rodelin à côté, sur un centre de Stevanovic à la demi-heure, ou un tir de Cognat fuyant le cadre avant la pause), les Servettiens auront bien peiné.
Tout juste doit-on mentionner cette barre touchée par Miroslav Stevanovic, bien servi par Cognat sur le côté gauche de la surface bernoise (80e). Trop pauvre pour un match que Servette aura été incapable d’emballer. Les sept points d’écart qui le séparent de la première place sont finalement assez légitimes.
Servette - Young Boys 0-0
Stade de Genève, 16’214 spectateurs. Arbitre: M. Schnyder.
Servette: Frick; Bauer (85e Magnin), D. Monteiro, Vouilloz, Clichy; Cognat (89e Diba Lele), Douline (85e Cespedes), Pflücke (70e Fofana); Stevanovic, Rodelin, Kutesa (70e Dias Patricio). Entraîneur: Alain Geiger.
Young Boys: Von Ballmoos (64e Racioppi); Rüegg (91e Blum), Lustenberger (61e Amenda), Zesiger, Garcia; Fassnacht (61e J. Monteiro), Niasse, Imeri (46e Sierro); Rieder; Itten, Elia. Entraîneur: Zoltan Kadar.
Avertissements: 66e Zesiger. 81e Rodelin. 89e Rieder.
Expulsion: 18e Itten (coup volontaire sur Vouilloz).
Notes: Servette sans Rouiller (suspendu), Antunes, Bédia, Behrami, Crivelli, Diallo, Séverin et Valls (blessés). Young Boys sans Wicky (entraîneur, malade), Camara et Ugrinic (blessés). https://www.tdg.ch/servette-incapable-d ... 1628721706
_________________ For Ever
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