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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:10 |
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25.08.2022  Zitat: Drei Bernern versagen die Nerven – YB scheitert gegen Anderlecht im Penaltyschiessen
Die Young Boys scheitern im Playoff der Conference League an Anderlecht und verpassen damit die Gruppenphase.Die Berner machten zwar das 0:1 aus dem Heimspiel dank einem Tor von Meschack Elia (26.) wett. Beim 1:0 von YB blieb es bis zum Penaltyschiessen, dort traf für die Gäste nur Fabian Rieder.
Zum ersten Mal seit 2016 steht YB in keiner Europacup-Gruppenphase. Die Mannschaft von Raphaël Wicky konnte beim belgischen Rekordmeister Anderlecht zwar das 0:1 vom Heimspiel korrigieren. Meschack Elia, der den Gegentreffer im Wankdorf verschuldet hatte, traf in der 26. Minute. Im Penaltyschiessen traf dann aber nur noch Fabian Rieder. Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger scheiterten. Das Penaltyschiessen ging 1:3 verloren.
Nach dem 1:0 hatten die Berner das Geschehen dank einer überzeugenden defensiven Leistungen längere Zeit kontrolliert. Vor allem die Innenverteidiger Cedric Zesiger und Mohamed Ali Camara gewannen eine Stunde lang Zweikampf um Zweikampf. Dann musste Camara stark rotgefährdet ausgewechselt werden, und die Sicherheit ging bei den Bernern etwas verloren.
Die Torchance von Cedric Itten nach einem Kopfball in der 57. Minute blieb lange Zeit die letzte für YB – bis zu zwei Freistössen von Fabian Rieder in der Verlängerung. Den zweiten konnte Anderlechts Goalie Van Croombrugge Sekunden vor dem Penaltyschiessen nur in extremis abwehren.
Anderlecht stand aber ab der zweiten Halbzeit einem Treffer deutlich näher. In der 88. Minute traf Sebastiano Esposito sogar freistehend. Doch der Italiener, der in der letzten Saison für den FC Basel spielte, stand ganz knapp im Offside. Kurz danach musste Goalie David von Ballmoos stark parieren. Und in der Verlängerung traf der wirblige Benito Raman nur den Pfosten.
Anderlecht - Young Boys 0:1 (0:1, 0:1) n.V. – Anderlecht 3:1-Sieger im Penaltyschiessen Brüssel. - 22'000 Zuschauer. - SR Boiko (UKR). Tor: 26. Elia (Itten) 0:1. Penaltyschiessen: Hoedt 1:0, Rieder 1:1; Stroeykens - (gehalten), Rrudhani - (gehalten); Sadiki 2:1, Imeri - (Pfosten); Esposito 3:1, Lustenberger - (verschossen). Anderlecht: Van Crombrugge; Debast, Hoedt, Delcroix; Murillo, Verschaeren (79. Olsson), Kana (79. Stroeykens), Arnstad (46. Esposito), Amuzu (103. Sadiki); Silva (89. Raman), Rafaelov (103. Abdulrazaq). Young Boys: von Ballmoos; Rüegg (64. Blum), Ali Camara (64. Lustenberger), Zesiger, Garcia (76. Benito); Niasse; Elia; Rieder, Ugrinic (64. Moumi Ngamaleu); Nsame (93. Rrudhani), Itten (113. Imeri). Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lauper, Mambimbi (alle verletzt), Maceiras, Chaiwa und Lefort (alle nicht im Aufgebot). 88. Tor von Esposito wegen Offside aberkannt. Verwarnungen: 39. Ali Camara (Foul). 68. Garcia (Foul). 79. Silva (Foul). 96. Lustenberger (Foul). 120. Olsson (Handspiel). 123. Hoedt (Unsportlichkeit). https://www.watson.ch/sport/fussball/50 ... yschiessen
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:13 |
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25.08.2022  Zitat: YB scheitert in Anderlecht nach Elfmeter-Krimi
YB spielt in Anderlecht lange auf Augenhöhe. Am Ende verpassen die Berner den Sieg und damit die Qualifikation für die Conference League.
Das Wichtigste in Kürze
- YB scheitert in Anderlecht nach Elfmeterschiessen. - Die Berner verpassen die Conference League auf bittere Weise. - Das Team von Raphael Wicky verteidigt lange tapfer, verschiesst dann aber drei Penaltys.
YB verpasst Europa auf äusserst bittere Weise: Die Berner bringen ein 1:0 bis ins Elfmeterschiessen, scheitern dann aber dreimal vom Punkt.
Die Young Boys spielen in Belgien wie schon im Hinspiel lange auf Augenhöhe. Im Gegensatz zur 0:1-Heimniederlage gelingt dem Tabellenführer der Super League diesmal ein Tor. Meschack Elia bringt seine Mannschaft in der 26. Minute nach schönem Zusammenspiel mit Cedric Itten in Führung.
YB zittert sich in die Verlängerung
Jean-Pierre Nsamé verpasst wenige Minuten später das 2:0 nur knapp. Der Kopfball des Stürmers fliegt über das Gehäuse. YB geht somit mit einer nicht unverdienten 1:0-Führung in die Pause.
In der Folge ist es das belgische Heimteam, das besser aus der Kabine kommt. Stürmer Fábio Silva bringt den Ball nach 51 Minuten aber nicht im Tor unter.
Wenig später haben die BSC Young Boys ein weiteres Mal Glück. Der bereits verwarnte Innenverteidiger Camara muss nach einem Gelb-würdigen Foul nicht vom Platz.
Auch in der 88. Minute läuft eine heikle Szene zugunsten der Schweizer aus: Ex-Basler Sebastiano Esposito steht plötzlich alleine vor YB-Goalie von Ballmoos – und versenkt. Doch der Treffer wird wegen Abseits aberkannt.
Weil Anderlecht trotz vieler Chancen kein Tor schiesst, gehen die beiden Teams in die Verlängerung. Drei Berner verschiessen
Dort muss YB weiter leiden, kann aber den Kasten dicht halten. Benito Raman trifft in der 110. Minute nur den Pfosten – der Krimi muss im Elfmeterschiessen entschieden werden.
Vom Punkt aus sind es schliesslich die Belgier, die cooler bleiben. Weil Rrudhani, Imeri und Lustenberger auf Berner Seite verschiessen, jubelt am Ende das Heimteam. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... i-66257238
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:14 |
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25.08.2022  Zitat: Basel in der Conference League, YB nicht
Der FC Basel zieht den Kopf aus der Schlinge, korrigiert gegen CSKA Sofia das 0:1 aus dem Hinspiel daheim mit dem 2:0-Sieg und zieht in die Gruppenphase der Conference League ein. Die Young Boys hingegen scheitern im Penaltyschiessen.
Zum ersten Mal seit 2016 steht YB in keiner Europacup-Gruppenphase. Die Mannschaft von Raphaël Wicky konnte beim belgischen Rekordmeister Anderlecht zwar das 0:1 vom Heimspiel korrigieren. Meschack Elia, der den Gegentreffer im Wankdorf verschuldet hatte, traf in der 26. Minute. Im Penaltyschiessen traf dann aber nur noch Fabian Rieder. Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger scheiterten. Das Penaltyschiessen ging 1:3 verloren.
Nach dem 1:0 hatten die Berner das Geschehen dank einer überzeugenden defensiven Leistungen längere Zeit kontrolliert. Vor allem die Innenverteidiger Cedric Zesiger und Mohamed Ali Camara gewannen eine Stunde lang Zweikampf um Zweikampf. Dann musste Camara stark rotgefährdet ausgewechselt werden, und die Sicherheit ging bei den Bernern etwas verloren.
Die Torchance von Cedric Itten nach einem Kopfball in der 57. Minute blieb lange Zeit die letzte für YB – bis zu zwei Freistössen von Fabian Rieder in der Verlängerung. Den zweiten konnte Anderlechts Goalie Van Croombrugge Sekunden vor dem Penaltyschiessen nur in extremis abwehren.
Anderlecht stand aber ab der zweiten Halbzeit einem Treffer deutlich näher. In der 88. Minute traf Sebastiano Esposito sogar freistehend. Doch der Italiener, der in der letzten Saison für den FC Basel spielte, stand ganz knapp im Offside. Kurz danach musste Goalie David von Ballmoos stark parieren. Und in der Verlängerung traf der wirblige Benito Raman nur den Pfosten.
Die Routiniers retten Basel
Wie schon in der letzten Saison wird der FC Basel die Gruppenphase der Conference League bestreiten können. Dank zwei Toren in der zweiten Halbzeit gewinnen die Basler 2:0.
In der zweiten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft von Trainer Alex Frei nicht viele klare Chancen, dafür jedoch zeigten die Basler ähnlich wie beim Weiterkommen in der vorangegangenen Qualifikationsrunde gegen Bröndby Kopenhagen eine tolle Willensleistung. Die Routiniers holten die Kohlen aus dem Feuer: Fabian Frei traf zum 1:0, Michael Lang nach 84 Minuten zum 2:0.
Über die 90 Minuten gesehen, zeigten die Basler ähnliche Schwächen wie in vielen Spielen der noch jungen Saison. Sie haben grosse Mühe, sich gute Chancen zu erarbeiten. Haben sie jedoch diese Chancen, wie zuletzt bei der 0:2-Heimniederlage in der Meisterschaft gegen Lugano, haben sie wiederum grosse Mühe, diese zu verwerten, Vielleicht ist es darauf zurückzuführen, dass die meisten Stammspieler sehr jung sind. Und vielleicht ist es kein Zufall, dass zwei der wenigen älteren Spieler trafen.
Dan Ndoye bereitete Fabian Freis 1:0 nach 65 Minuten mit einem wunderbaren, weil scharfen und präzisen Pass vor. Beim 2:0 verwertete der FCB für einmal eine Chance, die er eigentlich nicht hatte: Michael Lang, vom eingewechselten Darian Males angespielt, erwischte den brasilianischen Goalie Gustavo Busatto fast von der Grundlinie mit einem Flachschuss zwischen den Beinen.
Anderlecht - Young Boys 0:1 (0:1, 0:1) n.V.; Anderlecht 3:1-Sieger im Penaltyschiessen
Brüssel. - 22'000 Zuschauer. - SR Boiko (UKR). - Tor: 26. Elia (Itten) 0:1. - Penaltyschiessen: Hoedt 1:0, Rieder 1:1; Stroeykens - (gehalten), Rrudhani - (gehalten); Sadiki 2:1, Imeri - (Pfosten); Esposito 3:1, Lustenberger - (verschossen).
Anderlecht: Van Crombrugge; Debast, Hoedt, Delcroix; Murillo, Verschaeren (79. Olsson), Kana (79. Stroeykens), Arnstad (46. Esposito), Amuzu (103. Sadiki); Silva (89. Raman), Rafaelov (103. Abdulrazaq).
Young Boys: von Ballmoos; Rüegg (64. Blum), Ali Camara (64. Lustenberger), Zesiger, Garcia (76. Benito); Niasse; Elia; Rieder, Ugrinic (64. Moumi Ngamaleu); Nsame (93. Rrudhani), Itten (113. Imeri).
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lauper, Mambimbi (alle verletzt), Maceiras, Chaiwa und Lefort (alle nicht im Aufgebot). 88. Tor von Esposito wegen Offside aberkannt. Verwarnungen: 39. Ali Camara (Foul). 68. Garcia (Foul). 79. Silva (Foul). 96. Lustenberger (Foul). 120. Olsson (Handspiel). 123. Hoedt (Unsportlichkeit). https://www.bluewin.ch/de/sport/confere ... 50789.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 20:24 |
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25.08.2022  Zitat: Out bei Anderlecht
Conference League ohne YB: Berner scheitern im Penaltyschiessen
- YB macht in den Conference-League-Playoffs bei Anderlecht zwar das 0:1 wett, scheitert aber im Elfmeterschiessen. - Vom Penaltypunkt versagen Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger die Nerven. - Damit ist die Schweiz nur mit dem FC Basel in der Gruppenphase der Conference League vertreten. - Dafür schaffte Challenge-League-Klub Vaduz die grosse Sensation und kam gegen Rapid Wien weiter.
Zum Schluss musste das Penaltyschiessen zwischen dem RSC Anderlecht und den Young Boys über den Einzug in die Gruppenphase der Conference League entscheiden. Und da versagten gleich drei Bernern die Nerven. Nachdem Fabian Rieder als erster Schütze noch souverän versenkt hatte, scheiterte Donat Rrudhani am Torhüter, Kastriot Imeri zimmerte den Ball an den Pfosten und Fabian Lustenberger drosch das Leder in den belgischen Nachthimmel. Und so stand die Tatsache fest, dass YB zum 1. Mal seit 2016 in keiner Europacup-Gruppenphase steht.
Elia macht's aus spitzem Winkel
Dabei hatte der Spielverlauf für YB über weite Strecken gestimmt. Die Mannschaft von Raphael Wicky konnte beim belgischen Rekordmeister Anderlecht das 0:1 aus dem Hinspiel in der 26. Minute korrigieren. Meschack Elia, der den Gegentreffer im Wankdorf verschuldet hatte, traf nach schönem Durchspiel aus spitzem Winkel.
Nach Elias Treffer kontrollierten die Berner das Geschehen dank einer überzeugenden defensiven Leistung längere Zeit. Vor allem die Innenverteidiger Cédric Zesiger und Mohamed Ali Camara gewannen eine Stunde lang Zweikampf um Zweikampf. Dann musste Camara stark rotgefährdet ausgewechselt werden, und die Sicherheit ging bei den Bernern etwas verloren.
Die Torchance von Cedric Itten nach einem Kopfball in der 57. Minute blieb lange Zeit die letzte für YB – bis zu zwei Freistössen in der Verlängerung. Den zweiten von Rrudhani konnte Anderlechts Goalie Hendrik Van Crombrugge Sekunden vor dem Penaltyschiessen nur in extremis abwehren.
Anderlecht mit guten Chancen
Anderlecht stand aber ab der 2. Halbzeit einem Treffer deutlich näher. In der 88. Minute traf Sebastiano Esposito sogar freistehend. Doch der Italiener, der in der letzten Saison für den FC Basel gespielt hatte, stand ganz knapp im Offside. Und in der Verlängerung traf der wirblige Benito Raman nur den Pfosten.
Durch das Out in den Conference-League-Playoffs endet die Saison für YB auf dem europäischen Parkett unerwartet früh. Weiter geht es für die Wicky-Equipe am Sonntagnachmittag in der Super League, wenn sie bei Aufsteiger Winterthur gastiert.
YB-Fans aus Belgien ausgewiesen
Weil es im Vorfeld des Spiels zwischen Anderlecht und den Young Boys zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen kam, wurden 22 Berner Anhänger sofort aus Belgien verwiesen. Wie YB vermeldet, waren am Mittwochabend mitgereiste Fans in einer Brüsseler Bar von Vermummten angegriffen worden. Die Polizei vor Ort ergriff nach den darauf folgenden schweren Auseinandersetzungen Massnahmen. Die Behörden erlaubten am Donnerstag nicht, dass sich YB-Fans in Brüssel versammelten. https://www.srf.ch/sport/fussball/confe ... yschiessen
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 20:27 |
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26.08.2022  Zitat: Wicky nach Aus kämpferisch
«Kann der Mannschaft nichts vorwerfen – wir werden zurückkommen!»
Adieu Europa! YB streicht international früh die Segel, verpasst so das erste grosse Saisonziel. Coach Raphael Wicky hadert vor allem mit dem Hinspiel gegen Anderlecht.
Während der FCZ, Basel und sogar Vaduz über ihre Gruppenphasen-Einzüge im Europacup jubeln, herrscht bei Super-League-Leader YB totale Ernüchterung. Penalty-Out bei Anderlecht! Trotz eines 1:0-Siegs auswärts scheidet man nach dem 0:1 zuhause aus. Raphael Wicky wirkt nach der Partie gefasst, kann seine Enttäuschung nach der Elfer-Lotterie vom Lotto Park aber nicht verbergen. Der Berner Coach über…
… den Grund des Scheiterns in Brüssel:
«Ich sehe das Problem nicht unbedingt im Rückspiel, sondern eher im ersten Duell in Bern. Da fehlte uns die Effizienz. Da hatten wir mehrere Möglichkeiten, ein, zwei Tore zu erzielen. Das ist für mich eher der Schlüssel, dass wir es doch nicht in die Gruppenphase geschafft haben. In Brüssel wussten wir, dass wir auf diesem Niveau nicht fünf Hundertprozentige haben würden. Wir haben uns auf ein sehr physisches Spiel eingestellt. Genau so ist es gekommen. In der 120. Minute hätten wir noch eine Chance gehabt auf das 2:0. Aber es sollte nicht sein. Im Grossen und Ganzen ist die Enttäuschung sehr gross, aber der Mannschaft kann ich jetzt nichts vorwerfen.»
… das verpasste erste Saisonziel: «Wir sind im Penaltyschiessen gegen einen grossen Klub rausgeflogen. Das kann passieren. Natürlich sind wir aktuell gerade nicht glücklich, aber wir setzen uns jetzt neue Ziele für den Rest der Saison.»
… den nun vollen Fokus auf das Titelrennen:
«Wenn man mal auf dem Boden angelangt ist, geht es immer darum, wieder aufzustehen. Der Fussball ist manchmal extrem hart. Ob gerecht oder ungerecht? Darüber kann man diskutieren. Aber es geht immer darum, wieder aufzustehen. Und das tun wir. Wir werden zurückkommen!»
… die personellen Konsequenzen nach dem Europa-Aus: «Ich glaube, es ist nicht jetzt das Thema, über die Kadergrösse oder Spieler zu reden. Wir bereiten uns nun auf die nächsten Aufgaben vor. Wie gesagt: Wir kommen wieder! Alles andere wird in den nächsten Tagen und Wochen diskutiert.» https://www.blick.ch/sport/fussball/con ... 23739.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 20:33 |
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26.08.2022  Zitat: «Es ist eine ziemliche Leere da» – Enttäuschung bei YB, Erleichterung bei FCB und FCZ
Zwei Schweizer Klubs haben die Qualifikation für den Europacup geschafft. Doch so gross die Erleichterung und die Freude in Basel und bei den Zürchern sind, so gross ist die Enttäuschung bei YB nach dem Ausscheiden im Penaltyschiessen.
Am Ende versagten die Nerven. Drei von vier Penalty-Schützen scheiterten vom Punkt und so muss YB in dieser Saison auf den Europacup verzichten. Trotz der starken 120 Minuten zuvor, in denen die Berner Anderlecht laut Trainer Raphael Wicky «dominiert» und zudem nur «sehr wenig zugelassen» hat. Meschack Elia hatte in der 26. Minute das einzige Tor der Partie erzielt. Doch weil Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger ihre Elfmeter vergaben, jubelten am Ende doch die Belgier.
«Es ist eine ziemliche Leere in der Kabine», sagt Goalie und Kapitän David von Ballmoos zum «SRF». «Wir hatten unsere Chance, uns zu qualifizieren. Wir waren nicht viel schlechter, aber vielleicht hat uns auch das gewisse Quäntchen Glück gefehlt.» Dennoch habe Anderlecht den Sieg nicht gestohlen.
«Es tut unheimlich weh.» Goalie David von Ballmoos
Dem pflichtet auch Trainer Raphael Wicky bei: «Die Enttäuschung ist natürlich sehr gross. Aber ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen.» Die Art und Weise, wie das Team gespielt habe, stimme Wicky zuversichtlich. Jetzt gehe es aber zunächst darum, die Enttäuschung zu verarbeiten. Das weiss auch von Ballmoos: «Das gehört leider zum Fussball und wir werden auch wieder aufstehen.» https://www.watson.ch/sport/fussball/99 ... cb-und-fcz
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 21:25 |
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26.08.2022  Zitat: Kaderschnitt nach Europa-Out?
Zu viele Juwelen für den Diamanten: Wer muss bei YB gehen?
Nach dem europäischen Out ist das Kader der Young Boys zu gross – vor allem im Mittelfeld. Doch wer soll gehen?
«Fussball ist manchmal brutal, heute war er brutal zu uns», bedauerte Steve von Bergen das YB-Out in den Playoffs der Conference League. Wie Trainer Raphael Wicky wollte auch er dem Team nicht gross Vorwürfe machen. Vielmehr zog der langjährige Verteidiger der Young Boys auch Positives daraus: «Mental wird uns dieses Spiel in dieser Saison helfen.»
Gegen Anderlecht, dem wohl schwersten Los auf dieser Stufe, darf man als Schweizer Vertreter ausscheiden. Und auch finanziell bringen die verpassten Auftritte auf europäischer Ebene – sie wären mindestens 6 Millionen Franken wert gewesen – den Klub aus der Hauptstadt nicht in die Bredouille. Zu nahrhaft waren die Ablösesummen für Wilfried Kanga und Jordan Siebatcheu.
Doch was unter dem Strich bleibt: Für 6 Partien weniger als von der Klubleitung um Christoph Spycher budgetiert weist YB ein Kader von satten 31 Spielern auf. Konkurrenzkampf schön und gut, doch eine derart aufgeblähte Truppe droht, unter diesen Umständen zu explodieren. Die einzige Lösung: ein kleiner, feiner Kaderschnitt. Doch wer soll, will, kann, muss gehen?
Ungeschliffener Diamant: 7 Spieler für 3 Positionen
Besonders unter Beobachtung kommt die unter Wicky installierte Raute im Mittelfeld. Das System wird im Englischen der Form wegen auch «Diamond» genannt. Exklusiv für die Meisterschaft und hin und wieder eine Cup-Begegnung ist die Anzahl an Mittelfeld-Juwelen indes zu gross.
Auf der defensiven Position der Raute ist Cheikh Niasse gesetzt. Um die übrigen 3 Stellen balgen sich Youngster Fabian Rieder, die Neuzugänge Filip Ugrinic, Kastriot Imeri sowie Donat Rrudhani und Christian Fassnacht, Moumi Ngamaleu und Vincent Sierro. Bei etlichen anderen Super-League-Klubs würde wohl jeder Einzelne dieses Septetts einen Stammplatz auf sicher haben. Im zweiten Glied wartet bislang zudem noch Rückkehrer Alexandre Jankewitz. Man muss keinen Doktorabschluss in angewandter Mathematik sein Eigen nennen, um das Missverhältnis zu erkennen.
Es ist zudem nicht damit zu rechnen, dass YB langfristig eine ähnliche Verletzungsmisere wie in der letzten Hinrunde erleidet. Gleich 14 Akteure fielen mehr oder weniger lange aus und trugen damit ihren Teil zur missglückten Saison des vorherigen Serienmeisters bei.
Besiktas-Angebot für Fassnacht war eine «Respektlosigkeit»
Ein Fassnacht-Abschied schien längst beschlossene Sache. Doch abermals verletzte sich der Nationalspieler zum unglücklichsten Moment. Die bisherigen Anfragen seien nicht «annähernd genügend» gewesen, so Von Bergen. Die Frage, ob er das Angebot, welches Besiktas unterbreitet hatte, gar als «Respektlosigkeit» betrachte, bejahte der YB-Sportchef. Rieder wiederum soll mindestens noch bis Saisonende in Bern bleiben. Das 20-jährige Talent unterschrieb kürzlich bis 2025.
«Falls wir gegen Anderlecht ausscheiden sollten, dann dürfte Bewegung ins Team kommen», hatte Von Bergen schon einmal prophylaktisch vor der Reise nach Brüssel gegenüber der Berner Zeitung angekündigt. Lange dauern dürfte es nicht mehr. Alle wichtigen Ligen schliessen ihre Transferfenster bis spätestens 2. September (Ausnahme ist Belgien, dort darf bis 6.9. transferiert werden).
Was macht man mit Mambimbi?
Während also die Transfer-Frage im Mittelfeld einigermassen delikat ist, bieten sich ganz vorne und hinten valable Optionen: Rohdiamant Felix Mambimbi spielt in den Überlegungen von Wicky gar keine Rolle mehr. In der Defensive hatten Quentin Maceiras und Aurèle Amenda zuletzt schlechte Karten, zumal mit Sandro Lauper ein weiterer Verteidiger verletzt fehlt. Das eine oder andere Leihgeschäft dürfte sich hier aufdrängen.
Es stehen Spycher und Von Bergen zweifellos spannende Tage bevor. Denn auch sie wissen: Nur ein geschliffener Diamant funkelt. https://www.srf.ch/sport/fussball/fussb ... i-yb-gehen
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. August 2022, 23:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2022  Zitat: Internationale Saison für YB vorbei
Am Ende war es eine Nervensache im Lottopark in Anderlecht – mit dem besseren Ende für das Heimteam. Zwar machten die Berner den Rückstand aus dem Hinspiel wett, doch mehr Tore gelangen bis zur 120. Minute nicht. Im Penaltyschiessen trafen dann gleich drei Berner nicht ins Tor.
Zum ersten Mal seit 2016 steht YB in keiner Europacup-Gruppenphase. Die Mannschaft von Raphael Wicky konnte beim belgischen Rekordmeister Anderlecht zwar das 0:1 vom Heimspiel korrigieren. Meshack Elia, der den Gegentreffer im Wankdorf verschuldet hatte, traf in der 26. Minute. Im Penaltyschiessen traf dann aber nur noch Fabian Rieder. Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger scheiterten. Das Penaltyschiessen ging 1:3 verloren.
Nach dem 1:0 hatten die Berner das Geschehen dank einer überzeugenden defensiven Leistung längere Zeit kontrolliert. Vor allem die Innenverteidiger Cédric Zesiger und Mohamed Ali Camara gewannen eine Stunde lang Zweikampf um Zweikampf. Dann musste Camara stark rotgefährdet ausgewechselt werden, und die Sicherheit ging bei den Bernern etwas verloren.
Die Torchance von Cedric Itten nach einem Kopfball in der 57. Minute blieb lange Zeit die letzte für YB – bis zu zwei Freistössen von Fabian Rieder in der Verlängerung. Den zweiten konnte Anderlechts Goalie Van Crombrugge Sekunden vor dem Penaltyschiessen nur in extremis abwehren.
Anderlecht stand aber ab der zweiten Halbzeit einem Treffer deutlich näher. In der 88. Minute traf Sebastiano Esposito sogar freistehend. Doch der Italiener, der in der letzten Saison für den FC Basel spielte, stand ganz knapp im Offside. Kurz danach musste Goalie David von Ballmoos stark parieren. Und in der Verlängerung traf der wirblige Benito Raman nur den Pfosten.
Matchtelegramm RSC Anderlecht – BSC Young Boys
RSC Anderlecht – BSC Young Boys: 3:1 n.P. (0:1, 0:1)
Ort: Lotto Park, Anderlecht (Belgien). – 22'000 Zuschauer. – SR Boiko (UKR).
Tor: 26. Elia (Itten) 0:1. – Penaltyschiessen: Hoedt 1:0, Rieder 1:1; Stroeykens – (gehalten), Rrudhani – (gehalten); Sadiki 2:1, Imeri – (Pfosten); Esposito 3:1, Lustenberger – (verschossen).
Anderlecht: Van Crombrugge; Debast, Hoedt, Delcroix; Murillo, Verschaeren (79. Olsson), Kana (79. Stroeykens), Arnstad (46. Esposito), Amuzu (103. Sadiki); Silva (89. Raman), Rafaelov (103. Abdulrazaq).
Young Boys: von Ballmoos; Rüegg (64. Blum), Ali Camara (64. Lustenberger), Zesiger, Garcia (76. Benito); Niasse; Elia; Rieder, Ugrinic (64. Moumi Ngamaleu); Nsame (93. Rrudhani), Itten (113. Imeri).
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lauper, Mambimbi (alle verletzt), Maceiras, Chaiwa und Lefort (alle nicht im Aufgebot). 88. Tor von Esposito wegen Offside aberkannt. Verwarnungen: 39. Ali Camara (Foul). 68. Garcia (Foul). 79. Silva (Foul). 96. Lustenberger (Foul). 120. Olsson (Handspiel). 123. Hoedt (Unsportlichkeit). https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/202567/
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2022, 00:41 |
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27.08.2022  Zitat: YB-Trainer Raphael Wicky nach Europa-Aus
«Jetzt setzen wir uns neue Saisonziele»
Die Enttäuschung sitzt tief. YB verpasst nach einem Penalty-Krimi den Einzug in die Gruppenphase der Conference League. Für YB-Trainer Raphael Wicky ist es zwar ein Rückschlag, aber er gibt sich kämpferisch. https://www.blick.ch/sport/fussball/con ... 22829.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2022, 14:00 |
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26.08.2022  Zitat: Nach dem YB-AusDas Gezänk kündigt einen heissen Herbst an
Eine kuriose Szene gegen Anderlecht zeigt, wie hoch die Ansprüche der Young Boys sind. Auf sie warten komplizierte Monate.
Der eine will unbedingt, der andere ebenso. Die Young Boys streiten sich am Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung des Playoff zur Conference League bei Anderlecht, wer den Freistoss schiessen darf. Fabian Rieder, 20-jährig erst, aber unter Raphael Wicky zu einer Hauptfigur aufgestiegen, setzt sich nach langem Hin und Her durch. Meschack Elia, schon bei YB, als Rieder eine Nachwuchskraft ohne Profivertrag war, dreht sich verärgert ab, schlägt mit seinem Arm aus – und trifft Donat Rrudhani, der insgeheim auch gerne geschossen hätte, unabsichtlich mit der Hand im Gesicht. Elia ist so aufgebracht, dass ihn einige Teamkollegen beruhigen müssen.
Die hitzige Szene im stimmungsvollen Lotto-Park von Brüssel, die bald wirkungslos verpufft, weil Rieder mit dem Freistoss das Tor verfehlt, zeigt, wie gross der Ehrgeiz und das Selbstverständnis bei etlichen Spielern im YB-Kader sind. Was keine schlechten Eigenschaften sind – im Gegenteil: Sie sind nicht in Bern, um mitzulaufen, sie wollen gestalten, prägen, bestimmen und vor allem gewinnen. Gelingt das nicht, wird das spürbar.
Wer sind die YB-Wechselkandidaten?
Die Szene ist so ein möglicher Vorbote des Herbsts, auf den die Young Boys in diesen Tagen, in denen die Nächte wieder länger werden, zusteuern. Nach dem Ausscheiden im Penaltyschiessen bestreiten sie erstmals seit 2015 nicht die Gruppenphase des Europacups. Das ergibt bis zum WM-Unterbruch im November sechs Partien weniger. YB wird künftig oft nur noch einmal pro Woche antreten, einen Zustand, den die Berner seit Jahren nur aus der Rückrunde kennen.
31 Spieler zählt ihr Kader immer noch, den vierten Goalie, Leandro Zbinden, sowie Esteban Petignat, der nach schwierigen Jahren mit schweren Verletzungen vor allem für die U-21 vorgesehen ist, mit eingerechnet. Nur 20 kann Raphael Wicky für eine Partie aufbieten, nur 11, natürlich nur 11, kann er von Beginn an nominieren. Der Trainer wird schwierige Entscheide treffen müssen, er wird Teile seines Personals immer wieder enttäuschen. Spieler, die eigentlich bei YB sind, um den nächsten Schritt in der Karriere zu vollziehen. Unzufriedenheit und Unruhe zeichnen sich so ab wie Herbstlaub.
Das gilt auch dann noch, wenn die Young Boys bis zur Schliessung des Transferfensters Ende August noch einige Abgänge vermelden werden. Die Aussenverteidiger Jordan Lefort und Quentin Maceiras, links und rechts jeweils nur an dritter Stelle, sind Kandidaten für einen Wechsel. Im Mittelfeld gibt es zwar einen Überschuss, aber kaum Transferkandidaten, am ehesten noch Christian Fassnacht, der aber verletzt ist. Vielleicht wird der 20-jährige Alexandre Jankewitz erneut ausgeliehen. Und im Sturm bräuchte der 21-jährige Felix Mambimbi dringend Spielzeit und Vertrauen, um nicht weiter zu stagnieren. Es wird spannend zu verfolgen sein, wie die YB-Führung handelt. Sportchef Steve von Bergen sagte vor dem Rückspiel auf den Einwand, dass seine Äusserungen so klingen würden, als wären Abgänge schon aufgegleist: «Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir auf Eventualitäten vorbereitet sind.»
Wicky wird gefordert sein, die Befindlichkeiten in seinem für Schweizer Verhältnisse exquisit besetzten Kader zu managen. Siege werden sein bestes Argument gegenüber den Ersatzspielern sein. Am besten schon diesen Sonntag beim Aufsteiger FC Winterthur (16.30 Uhr).
Etliche Spieler laufen Form hinterher
Vorerst aber müssen die Young Boys das Ausscheiden verdauen. Bei der Suche nach Gründen fürs Scheitern werden die Berner vor allem beim Hinspiel landen. Auf dem heimischen Kunstrasen im Wankdorf hätte mehr drinliegen müssen. Wobei sie auch da längst nicht über die vollen neunzig Minuten zu überzeugen wussten. Im Rückspiel schlugen sie sich im belgischen Stimmungstempel in der ersten Halbzeit beachtlich, von da an war das Heimteam spielbestimmend. Die Young Boys bekundeten nicht zum ersten Mal in dieser Saison Mühe, Torgefahr zu kreieren. Fehlerhaft und unpräzise, hinterliessen sie wieder einmal einen zwiespältigen Eindruck – ausgenommen die Innenverteidiger Cédric Zesiger und mit Abstrichen der übermotivierte Mohamed Camara, die unter Wicky einen enormen Aufschwung erleben. Das Weiterkommen Anderlechts ist alles andere als unverdient.
Jean-Pierre Nsame stiess gegen die Belgier an Grenzen, er hat 7 seiner 8 Saisontore gegen Liepaja, Kuopio und Schoenberg erzielt. Itten vergab im Hin- wie im Rückspiel zwei ausgezeichnete Chancen mit dem Kopf. Rieder hat zuletzt etwas an Schwung eingebüsst, die Zugänge Kevin Rüegg und vor allem Filip Ugrinic und Loris Benito sind noch kein Plusfaktor. Fabian Lustenberger, auch er von Verletzungen zurückgeworfen, bewegt sich nicht auf dem Niveau von Zesiger und Camara. Und Nicolas Ngamaleu, für einmal nicht in der Startelf, blieb nach der Einwechslung wirkungslos. Er wartet seit dem Tor am zweiten Spieltag in Sitten auf einen Skorerpunkt. Die Aussicht auf die Champions League als bittersüsse Note
So müssen die erfolgsverwöhnten Young Boys nun zusehen, wie Zürich und Basel im Europacup spielen. Sie haben die grosse Chance ausgelassen, in der drittklassigen Conference League Koeffizienzpunkte zu sammeln. Und so nicht nur ihre Position in Europa zu stärken, sondern auch jene der Super League. Insofern könnte das Scheitern der Young Boys den Schweizer Fussball noch teuer zu stehen kommen.
Nächste Saison hat die Schweizer Liga aber noch einen Platz mehr zugute als heuer, der Meister wird in der Qualifikation zur Champions League nur zwei statt drei Runden überstehen müssen. Ohne die Zusatzbelastung Europacup ist die Wahrscheinlichkeit noch einmal grösser geworden, dass dieser Meister YB heissen wird. Es ist eine bittersüsse Note, eine, welche die Young Boys nach dem Ausscheiden gegen Anderlecht vorerst kaum trösten wird. https://www.bernerzeitung.ch/das-gezaen ... 2201742658
_________________ For Ever
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