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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. August 2020, 23:12 
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YB als einziges Schweizer Team in Champions-League-Qualifikation

Morgen spielen die Young Boys gegen den Meister der Färöer Inseln im Champions League Qualifikationsspiel. Letztes Jahr hatte schon der FC Luzern Mühe mit diesem Gegner aus dem Norden. Die Berner hoffen, dass ihnen das Coronavirus keinen Strich durch die Champions-League-Rechnung macht.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -138886361

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. August 2020, 23:59 
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Slovan Bratislava protestiert gegen Champions League-Aus

Der slowakische Meister Slovan Bratislava akzeptiert das Aus in der Champions League-Qualifikation nicht.

Wegen positiven Corona-Fällen konnte die Mannschaft nicht zur ersten Runde bei Klaksvik auf den Färöer Inseln antreten. Die Partie wurde zunächst kurzfristig verschoben und dann wegen neuerlichen Fällen abgesagt. Die UEFA entschied schliesslich Slovan Bratislava vom Wettbewerb auszuschliessen. Klaksvik ist kampflos eine Runde weiter und trifft am Mittwoch auf den Schweizer Meister Young Boys.

Slovan Bratislava hat gegen den Ausschluss nun Rekurs beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne eingelegt, wie der Verein am Dienstag mitteilt.

https://www.4-4-2.com/wettbewerbe/champ ... eague-aus/


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 08:53 
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26.08.2020

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Ein Gegner, über den YB kaum stolpern kann

Klaksvik von den Färöer-Inseln ist der Gegner, gegen den sich YB am Mittwoch in die 3. Runde der Champions-League-Qualifikation bringen will. YB ist der Goliath im Duell, das einseitig werden könnte.

Nach der Auslosung der 2. Runde hatte man damit gerechnet, dass sich die Berner im Wankdorf gegen Slovan Bratislava, den Meister der slowakischen Profiliga, würde behaupten müssen. Aber diverse Coronavirus-Fälle hinderten die Slowaken letztlich an der Reise nach Bern. Nach zwei vergeblichen Anläufen, in Klaksvik spielen zu können, mussten sie sich zu Forfait-Verlierern erklären lassen.

Sie haben am Dienstag den Entscheid vor dem internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne angefochten. Bekommen sie Recht, können sie allenfalls mit einer finanziellen Entschädigung rechnen. Aber am sportlichen Verdikt dürfte sich nichts ändern. Dafür ist der Zeitplan, den sich die UEFA in diesem besonderen Herbst der Coronavirus-Pandemie auferlegen muss, viel zu strikt.

Färinger Amateure

So also werden die fehlenden Zuschauer im Wankdorf einen wahren Underdog erleben können. Die halbprofessionelle Mannschaft von einer Nordinsel des Färöer-Archipels macht in diesem Herbst zum zwölften Mal im Europacup mit. Dreimal gingen die Färinger aus einem Duell mit Hin- und Rückspielen gegen andere Kleine als Sieger hervor: gegen Birkirkara aus Malta sowie vor einem Jahr gegen Tre Fiori aus San Marino und gegen Riteriai aus Litauen. Danach unterlagen sie dem FC Luzern in der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League zweimal 0:1. Es war in Wirklichkeit nicht so knapp, wie die Resultate es vermuten lassen könnten. Luzern hätte beide Spiele bei einer normalen Chancenverwertung 4:0 oder 5:0 gewinnen können.

Sollten die Young Boys, deren Trainer Gerardo Seoane für seine Wahl der Startformation fast aus dem Vollen schöpfen kann, tatsächlich ausscheiden, wäre es eine Sensation ähnlich jener von 1990, als Färöers Nationalteam in der EM-Qualifikation Österreich 1:0 bezwang.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 30356.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 08:59 
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26.08.2020

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Darum spielt YB in der CL-Quali gegen einen krassen Aussenseiter von den Färöern

Fussball ist in Corona-Zeiten noch etwas komplizierter geworden. Insbesondere, wenn es um internationale Wettbewerbe wie die Champions League oder die Europa League geht. Das hat auch Schweizer Meister YB erfahren müssen. Morgen spielen die Berner in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League gegen den Färöer Klub KI Klaksvik. Bis gestern wussten sie aber noch nicht, wie ihr Gegner heisst.

Die Hauptschuldigen daran: Slovan Bratislava, die Färöer Behörden und das Coronavirus. Drehen wir doch das Rad der Zeit um gut eine Woche zurück.

17. August:

Vor dem Abflug auf die Färöer werden bei Slovan Bratislava Routinier Vladimir Weiss und ein Staff-Mitglied positiv auf das Coronavirus getestet. Beide Teammitglieder begeben sich umgehend in Quarantäne und bleiben in der Slowakei. Der Rest der Mannschaft reist für das Qualispiel auf die nordatlantischen Inseln.

19. August:

Das für diesen Tag vorgesehene Qualifikationsspiel zwischen Klaksvik und Slovan Bratislava wird abgesagt. Bei der Einreise auf den Färöern wird ein weiteres Staff-Mitglied von Slovan positiv getestet. Zudem erheben die Färinger den Vorwurf, dass die Slowaken ihr Teamhotel verlassen haben, bevor die Resultate der Tests bei der Einreise bekannt gewesen seien. Das wäre ein Verstoss gegen das UEFA-Protokoll in solchen Fällen.

Eine Sonderkommission lokaler Epidemiologen auf den Färöern entscheidet, dass sich Slovan entweder während zweier Wochen in Quarantäne begeben oder das Land sofort verlassen muss. Siegt Klaksvik etwa Forfait? Die UEFA lässt Gnade walten: Slovan kann zwei Tage später doch zum Spiel antreten – allerdings nur mit der zweiten Mannschaft, die extra eingeflogen wird.

In der Schweiz kommt derweil ein anderes Thema auf. Sollte Klaksvik gewinnen, besteht die Möglichkeit, dass YB für das Spiel ins Ausland ausweichen muss. Schliesslich stehen die Färöer wegen den Corona-Zahlen auf der roten Liste des Bundesamts für Gesundheit. Doch wenig später geben die Berner Behörden Entwarnung: Das Spiel findet auf jeden Fall in Bern statt.

21. August:

Ganz im Gegensatz zum Nachtragsspiel auf den Färöern. Wieder wird ein Slowake positiv auf das Coronavirus getestet, wieder wird die Partie abgesagt. Dieses Mal ist es ein Spieler der zweiten Mannschaft und auch diese muss deshalb in Quarantäne oder heimreisen. Der Sieg der Färinger am grünen Tisch scheint nun beschlossene Sache.

24. August:

Am Montagmorgen meldet sich aber zuerst einmal Slovan Bratislava zu Wort. Die Slowaken erheben schwere Vorwürfe: Alle Spieler und Betreuer der ersten Mannschaft, die die Auswärtsreise angetreten haben, seien nach der Rückkehr in die Slowakei negativ getestet worden. Der Klub behauptet, die Färöer Behörden hätten die Spiele absichtlich verhindert.

Slovan schickt die negativen Testresultate auch umgehend an die UEFA. Doch diese hat dieses Mal kein Gehör und spricht Klaksvik einen Forfait-Sieg und damit die Qualifikation für die zweite Runde gegen YB zu. Bratislava kündigt jedoch an, das Urteil der UEFA noch anzufechten.

Und wie geht es nun weiter? Statt in der Champions-League-Qualifikation muss Slovan Bratislava nun in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation ran. Und Klaksvik kommt nun morgen Abend (20.15 Uhr) zu einem Duell gegen YB. Sollten die Färinger dieses verlieren, ginge ihre Europa-Reise in der dritten Qualirunde der Europa League weiter – wo sie abermals auf Slovan Bratislava treffen könnten.


https://www.watson.ch/sport/fussball/73 ... bratislava

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 09:02 
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Der färöische Meister aus der 4500-Seelen-Stadt «fordert» YB

Am Mittwochabend beginnt für den Schweizer Meister die neue Champions-League-Saison. Er trifft dabei zum ersten Mal auf KI Klaksvik von den Färöern.

Darum gehts

- Die Young Boys treffen in der 2. Quali-Runde der Champions League auf KI Klaksvik.
- Die Färöer spielten letztes Jahr schon in der Europa-League-Qualifikation gegen Luzern.
- Alles andere als ein deutlicher Sieg der Berner wäre eine Überraschung.

Während für die einen die Champions-League-Saison gerade erst triumphal geendet hat, geht sie für die anderen mit der Qualifikation schon wieder los. Am Mittwochabend (hier live ab 20.15 Uhr im Ticker), nur drei Tage nach dem Titelgewinn der Bayern, treffen die Young Boys zum ersten Mal in ihrer Clubgeschichte auf den 18-fachen färöischen Meister KI Klaksvik.

Der Verein aus der zweitgrössten Stadt der Färöer, mit rund 4500 Einwohnern, ist trotz seines nationalen Erfolgs auf dem internationalen Parkett ein unbeschriebenes Blatt. Bislang war der grösste Erfolg des Insel-Clubs das Erreichen der 2. Qualifikationsrunde der Europa League in der vergangenen Saison. Dort spielte das Team schon gegen einen Schweizer Vertreter, den FC Luzern. Und schied immerhin «nur» mit einem Gesamtskore von 0:2 aus, nachdem sowohl das Hin- als auch das Rückspiel mit 0:1 verloren ging.

Duell der Gegensätze

Dass die Färöer dieses Jahr überhaupt so weit gekommen sind, verdanken sie auch den äusseren Umständen und der Corona-Pandemie, konnten sie doch ihre erste Quali-Partie gegen Slovan Bratislava nicht bestreiten. Aufgrund von Corona-Fällen und der daraus resultierenden Quarantäne des Gegners wurde Klaksvik dank eines Forfait-Sieges zum YB-Herausforderer.

Doch dass die Färöer-Dimensionen andere als beim amtierenden Schweizer Meister sind, verdeutlicht nur schon ein Blick auf die Zahlen. So zählt der Verein gerade einmal 900 Mitglieder, spielt in einem Stadion vor 5000 Zuschauern, und das Kader hat einen Gesamtwert von 2,04 Millionen Franken. Der 19-jährige YB-Mittelstürmer Felix Mambimbi ist mit 2 Millionen Franken allein fast gleich viel wert wie das gesamte Team von Klaksvik.

Ein Sieg, um das Champions-League-Playoff zu erreichen, ist für den amtierenden Schweizer Meister gegen diesen Gegner Pflicht.


https://www.20min.ch/story/der-faeroeis ... 8164499591

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 09:04 
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YB Favorit in der CL-Quali

Seoane: «Es gibt nur wenig Marge für Fehler»

Gerardo Seoane und Michel Aebischer gehen optimistisch in ihre 1. Qualifikationspartie zur Champions League 2020/21 – die YB-Protagonisten warnen aber vor der starken Physis Klaksviks.

Nach knapp zweieinhalb Wochen ohne Spiel steht für die Berner Young Boys eine richtungsweisende Woche an. Zuerst kommt es am Mittwoch zum Duell mit Klaksvik – das Spiel zählt bereits zur neuen Saison – in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation im heimischen Stadion. Anschliessend folgt am Sonntag der Cup-Final der ablaufenden Saison gegen den FC Basel.

Gegen Klaksvik sind die Rollen klar verteilt: Einerseits der Aussenseiter von den Färöern, anderseits der Favorit aus der Schweiz. Ein Ausscheiden wäre für die Mannschaft von Gerardo Seoane ein herber Rückschlag zum Start in die neue Saison.

Seoane akzeptiert die Favoritenrolle seines Teams, weist aber auf die Stärken des Gegners hin: «Nordländische Mannschaften haben sehr kantige Spieler und haben immer eine ausgeprägte Kämpfermentalität.» Zu Beginn werde es schwierig, klare Chancen zu kreieren.

Doch der Berner Übungsleiter kennt Mittel gegen Teams, die ihre Stärken in der Defensive haben: «Wir müssen den Gegner früh unter Druck setzen und unseren Rhythmus hoch halten.» Zudem müsse sein Team die individuellen Qualitäten ausspielen und das nötige Wettkampfglück haben.

Mittelfeld-Regisseur Michel Aebischer bläst ins gleiche Horn wie sein Trainer: «Wir müssen die Duelle annehmen und unser Spiel aufziehen.» Sein Team müsse das Spiel machen.

Kein Rückspiel

Aufgrund des dichten Spielplans werden im Europacup 2020/21 erst ab den Playoffs wieder Rückspiele angesetzt. Für Aebischer bringt das nicht nur Vorteile mit sich: «Wir können nicht sagen, dass wir es im Rückspiel richten können.» YB müsse die gleiche Mentalität wie in einem Cup-Spiel auf den Platz bringen.

Seoane streicht den Vorteil im heimischen Wankdorf heraus: «In dieser Zeit ist es enorm wichtig, dass wir keine weite Reise machen müssen.» Da es kein Rückspiel gibt, sei die Marge für Fehler sehr gering.


Live-Hinweis

Die Partie der 2. CL-Qualifikationsrunde zwischen YB und Klaksvik können Sie am Mittwoch ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App verfolgen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... uer-fehler

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 09:59 
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Berner gegen Halbprofis

Klaksvik – ein Klacks für YB?

Der Meister von den Färöer-Inseln ist gerade mal die Nummer 320 Europas. Doch der einstige Berner Stürmer Thomas Häberli sagt: «Die werden rennen bis zum Umfallen.»

Es gibt diesen Mythos von der Fifa-Ausnahmeregel, wonach bei einem Penalty auf den Färöer-Inseln drei Spieler involviert sind. Neben dem Goalie und dem Schützen braucht es noch jemanden, der den Ball festhält – wegen der starken Winde an der Küste des Nordatlantiks steht dieser schliesslich nie still.

Stimmt natürlich nicht, aber Klaksvik, der amtierende färöische Meister, fegt derzeit stürmisch über seine Gegner hinweg. Zuletzt gab es fünf Siege mit 23:0 Toren, in der Liga ist das Team auf Platz 2 hinter Hauptstadtclub HB Torshavn geklettert. Und vor der Partie in Bern dürfte die Belegschaft weniger jammern, als andere Vereine dies in der Vergangenheit laut getan haben. Der Kunstrasen im Wankdorf, für viele ein Graus, ist den Färingern genehm: Daheim wird ebenfalls auf unechtem Grün gespielt.

Das war es dann aber auch schon mit den Pluspunkten. Weshalb vieles dafür spricht, dass es für YB ein Klacks wird, die Hürde Klaksvik in der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League zu überspringen. In der Uefa-Fünfjahreswertung liegen die Färöer auf Platz 53, gerade noch vor den Fussballgrossmächten aus Andorra und San Marino. Im Clubranking figuriert Klaksvik auf Position 320, YB ist die Nummer 62. Die ersten neun Duelle auf der europäischen Bühne hat Klaksvik verloren, letzte Saison gab es in der Vorausscheidung zur Europa League immerhin Siege gegen Teams aus Malta und Litauen. Endstation bedeutete der FC Luzern, der sich zweimal 1:0 durchsetzte, im Hinspiel aber fünfmal Pfosten respektive Latte getroffen hatte.

Jeder Zehnte spielt Fussball

Die Färinger sind Halbprofis. Im Team agieren viele Einheimische, sechs davon sind Nationalspieler. Gemäss der Plattform «Transfermarkt» beläuft sich der Wert des Kaders gerade mal auf 1,8 Millionen Euro – zum Vergleich: Die Young Boys sollen 59 Millionen wert sein. Die Fussballbegeisterung auf dem teilautonomen Archipel aber ist gewaltig: Mehr als 10 Prozent der rund 48’000 Einwohner sind lizenzierte Fussballer, Angaben des nationalen Verbandes zufolge ein weltweit einzigartiger Wert.

Umso grösser war die Freude im zu Dänemark gehörenden Zwergstaat, als der Fussball-Lockdown bereits Anfang Mai aufgelöst wurde – und die Liga als erste in Europa den Betrieb wieder aufnahm. Die Pandemie hatten die Leute auf den Schafsinseln lange gut im Griff, smartem Krisenmanagement sei Dank. Kurzerhand war ein der Lachszucht gewidmetes Labor für Fischkrankheiten in eines für Sars-CoV-2-Tests umgewandelt worden, das Coronavirus konnte damit zumindest eine Zeit lang eingedämmt werden. Und weil das Leben ohne Fussball für viele kaum auszuhalten ist, «ergatterte» sich ein norwegischer Privatsender tatsächlich die Rechte an den Meisterschaftsspielen. Glaubt man skandinavischen Quellen, soll es gar zu einem Bieterstreit gekommen sein.

Wie auch immer: Klaksvik dürfte in Bern mit Mann und Maus verteidigen, die Sensation im kompakten 10-0-0-System anstreben. So erwartet es zumindest Thomas Häberli, der vor Jahresfrist in Luzern an der Seitenlinie stand. «Die fussballerische Qualität ist zwar bescheiden. Aber die Mannschaft ist physisch stark, die Spieler laufen bis zum Umfallen», sagt der einstige YB-Stürmer. «Und eines ist sicher: Alle bringen Emotionen rein – vom Coach bis zum Materialwart.»


https://www.bernerzeitung.ch/klaksvik-e ... 5734267241

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 10:01 
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26.08.2020

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2. Runde in der CL-Quali

YB gegen Klaksvik – ein Klacks oder ein Krampf?

Am Mittwoch tritt YB in der Qualifikation zur Champions League an. Der Gegner hat in der Schweiz bereits Fussabdrücke hinterlassen.

Nein, viel Zeit, den kommenden Gegner zu studieren, hatten die Berner Young Boys nicht. Erst am Montag wurde bestätigt, dass es der Schweizer Meister in der 2. Qualifikationsrunde der Champions League mit Klaksvik von den Färöer-Inseln zu tun kriegt.

Die Färinger hätten vergangene Woche gegen Slovan Bratislava antreten sollen, gewannen aufgrund positiver Corona-Fälle im slowakischen Team allerdings forfait mit 3:0.

Slowaken wehren sich gegen Uefa

Nach zwei vergeblichen Anläufen, in Klaksvik spielen zu können, wurde die Niederlage am grünen Tisch besiegelt. Die Slowaken haben am Dienstag den Entscheid vor dem internationalen Sportgerichtshof (TAS) in Lausanne angefochten.

Bekommen sie Recht, können sie allenfalls mit einer finanziellen Entschädigung rechnen. Aber am sportlichen Verdikt dürfte sich nichts ändern. Dafür ist der Zeitplan, den sich die Uefa in diesem besonderen Herbst der Coronavirus-Pandemie auferlegen muss, viel zu straff.

Und so kommt es, dass YB im heimischen (und leeren) Wankdorf nun auf den vermeintlich schwächeren Gegner trifft. Zumindest was die Marktwerte der zwei Mannschaften betrifft, trennt sie Welten. Gemäss Transfermarkt kostet das gesamte Klaksvik-Kader rund 2 Millionen Franken, jenes von YB 30 Mal mehr.

Zähe Fähringer

Man täte allerdings gut daran, den Aussenseiter nicht zu unterschätzen. Dass die Färinger so richtig zäh sein können, haben sie vor Jahresfrist gegen den FC Luzern unter Beweis gestellt. In der 2. Qualifikationsrunde der Europa League mühten sich die Innerschweizer zu zwei 1:0-Siegen.

Was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist: Aufgrund der Corona-Krise fällt die Entscheidung in einer Partie. Für YB heisst das: siegen oder fliegen. Nach der Hürde Klaksvik würden noch eine 3. Quali-Runde und die Playoffs (mit Hin- und Rückspiel) anstehen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ein-krampf

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 12:23 
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26.08.2020

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YB hat den Geisterspiel-Blues - Debüt von Maceiras

«Es liegt an uns für Stimmung zu sorgen»

YB muss in der CL-Quali wieder ein Geisterspiel bestreiten. Einem Sieg gegen Klaksvik soll dies aber nicht im Weg stehen.

Man hatte sich an die 1000 Anwesenden in den Stadien gewöhnt. Immerhin ein bisschen Stimmung. Die Uefa aber verbietet das. So ist YB gegen Klaksvik wieder ein Geisterspiel, wie alle Europacup-Matches.

«Es wird sicher anders sein», glaubt YB-Mastermind Michel Aebischer. «Aber es war schon im ersten Restart-Spiel gegen den FCZ so. Nun liegt es an uns, für Stimmung zu sorgen. Wenn uns das gelingt, kommt es gut.» Der Fribourger macht keinen Hehl daraus, dass alles andere als ein (klarer) Sieg keine Op­tion ist. «Wir haben die Champions League erlebt. Da wollen wir wieder hin.» Man wisse, dass der Gegner über den Kampf kommen werde, dass man die Zweikämpfe annehmen müsse, um erst danach die spielerische Komponente auf den Platz zu bringen.

Hoarau fraglich für den Cupfinal

Und das ohne Guillaume Hoarau. Die YB-Legende, die keinen neuen Vertrag erhalten hat, ist noch nicht im Mannschaftstraining. «Auch für den Cupfinal wirds eng. Aber da besteht Hoffnung», so Trainer Gerry Seoane.

YB ohne Hoarau? Eine ebenso schräge Vorstellung wie jene, dass dies das erste Spiel der neuen Saison ist und am Sonntag mit dem Cupfinal noch eines der alten ansteht. Was bedeutet: Neuzugang Quentin Maceiras, der von Sion kam, darf spielen. Und wird wohl gleich von Beginn weg hinten rechts zum Einsatz kommen. Denn: Saidy Janko ist ­abgereist, weil man sich mit Porto nicht über eine definitive Übernahme einigen konnte, obwohl YB den Rechtsverteidiger gerne fix verpflichtet hätte.

Auch nicht dabei: Roger Assalé, der die letzten Tage seiner Quarantäne aussitzt. Dafür ist Goalie David von Ballmoos wieder hundertprozentig fit und wird auch den Kasten ­hüten. Ausser: Klaksvik-Gegner Slovan Bratislava, der in der ersten Runde wegen Corona-Fällen 0:3 forfait verlor, erreicht beim Internationalen Sportgerichtshof CAS mit seiner Beschwerde eine superprovisorische Verfügung. In Corona-Zeiten weiss man nie.


https://www.blick.ch/sport/fussball/yb- ... 61406.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:03 
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26.08.2020

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Nach schwacher 1. Halbzeit

YB müht sich eine Runde weiter

Lange Zeit tun sich die Gastgeber aus Bern gegen das zweikampfbetonte Spiel der Färinger von Klaksvik sehr schwer. Erst mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zieht YB in die dritte Quali-Runde zur Champions League ein.

Das Spiel: Das war enger als erwartet. YB bezwingt die Halbprofis von den Färöer-Inseln mit viel Mühe! Wie es vor dem Spiel zu erwarten war, setzt Klaksvik auf ein körperbetontes Zweikampfspiel und steht tief in der eigenen Platzhälfte. Die Berner haben damit lange Zeit Mühe. Nach vorne will ihnen nur sehr wenig Zählbares gelingen. Bis zur ersten richtig gefährlichen Torchance vergeht fast eine halbe Stunde. Und diese gehört nicht etwa den Bernern, sondern Klaksvik. Es braucht eine starke Parade von YB-Torhüter Von Ballmoos, damit man nicht in Rückstand gerät. Im Aufbau will dem Schweizer Meister auch nicht viel gelingen. Die Pässe werden häufig zu ungenau gespielt. Der Auftritt der Young Boys in der ersten Halbzeit war alles andere als meisterlich! Nach der Pause kommt das Heimteam frecher aus der Kabine und geht prompt in Führung. Kurze Zeit später doppelt man entschlossen nach. Trotz des Anschlusstreffers der Färinger setzt sich YB schlussendlich einigermassen sicher durch und kann nun den Cupfinal vorbereiten.

Die Tore:
1:0, 51. Minute: Ngamaleu bringt das Leder von rechts mit Zug zur Mitte. Wie in der Meisterschaft so oft steht Jean-Pierre Nsame genau richtig, schraubt sich hoch und wuchtet den Ball per Kopf über die Linie.

2:0, 57.Minute: Miralem Sulejmani setzt sich über die linke Seite durch und zieht in den Strafraum. Dort lässt er sich auch von einem herangrätschenden Färinger nicht beirren und zimmert die Kugel mit dem Vollrist ins Netz.

2:1, 79. Minute: Ein Freistoss segelt an allen Akteuren vorbei durch den YB-Strafraum und ganz am Schluss rauscht der eben eingewechselte Jonn Johannesen heran und drückt das Leder über die Linie.

3:1, 82. Minute: Nicolas Moumi Ngamaleu trifft nach Kopfball-Vorlage von Nsame zum 3:1.

Der Beste: Nicolas Moumi Ngamaleu ist der Mann, der am meisten Fantasie entwickelt. Der Kameruner ist an allen drei Toren beteiligt. Den Sack macht er mit dem 3:1 persönlich zu.

Der Schlechteste: Nein, so kann man den Ball nicht vertändeln wie Andreasen. Sulejmani luchst ihm das Spielgerät ab und entscheidet das Spiel. Das war... amateurhaft.

Das gab zu reden: Die erste Halbzeit von YB. Unterirdisch!

So gehts weiter: Am 31. August wird die dritte Qualifikations-Runde ausgelost. Die Spiele werden dann am 15. und 16. September stattfinden. Zuerst steht für YB am Sonntag aber der Cupfinal gegen den FC Basel an.

YB – Klaksvik 3:1 (0:0)

YB: Von Ballmoos; Maceiras, Lustenberger, Camara, Lefort; Fassnacht, Sierro, Aebischer, Sulejmani; Nsame,Ngamaleu.

Klaksvik: Joensen; Danielsen, Faero, Vatnsdal, Brinck; Bjartalio, Pavlovic, Andreasen, P. Johannesen; Midtskogen, Klettsgard.

Wankdorf – 0 Fans – SR: Tzilos (Gre, 5)

Tore: 51. Nsame (Ngamaleu) 1:0, 57. Sulejmani (Ngamaleu, Lefort) 2:0, 79. J. Johannesen (Bjartalio) 2:1, 82. Ngamaleu (Nsame, Sierro) 3:1

Einwechslungen:

YB: Garcia (64. für Maceiras), Spielmann (64. für Sulejmani), Martins (74. für Aebischer)

Klaksvik: J. Johannesen (77. für Pavlovic), Dosljak (89. für Bjartalio), Olsen (91. für Midtskogen)

Gelb: 24. Klettsgard. 29. Johannesen. 32. Pavlovic. 36. Aebischer. 84. Bjartalio. 94. Andreasen (alle Foul).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 60671.html

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