 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 7. Dezember 2019, 22:41 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.12.2019  Zitat: YB benötigt ein Eigentor
Die Young Boys kehren nach zwei Niederlagen in Serie zum Erfolg zurück. Sie gewinnen zu Hause gegen Luzern 1:0. Dazu benötigen sie ein Eigentor, bleiben aber erstmals seit sechs Spielen ohne Gegentor.
Am Ende hiess es: Young Boys 1, Luzern 0. Doch vielleicht waren die Verlierer aus Luzern mit dem Abend im Stade de Suisse mehr zufrieden als die Sieger aus Bern. Nach fünf Niederlagen in Serie hatte man vor dem Auftritt beim Meister das Schlimmste befürchten müssen für die Innerschweizer und ihren angezählten Trainer Thomas Häberli.
Doch die 90 Minuten dokumentierten, dass Häberli seine Mannschaft noch erreicht. Es stand letztlich zwar die sechste Niederlage in Folge zu Buche und damit ein Negativrekord in der Super League, doch der FCL spielte taktisch geschickt, verteidigte solidarisch, hatte einen klaren Plan. Das Team liess sich nie gehen und bot YB bis zum Ende die Stirn - und dies, obwohl die halbe Stammformation wegen Sperren oder Verletzungen fehlte. In der Nachspielzeit wäre den Gästen bei einem Freistoss von Francesco Margiotta um ein Haar sogar noch der Ausgleich gelungen.
Die Luzerner liessen gegen die beste Offensive der Liga derart wenig zu, dass YB ein Eigentor benötigte, um auf die 0:3-Niederlage von Basel mit einem Sieg reagieren zu können. Nach einer Flanke von Ulisses Garcia lenkte Luzerns Captain Pascal Schürpf den Ball unmittelbar nach der Pause unglücklich mit der Hüfte ins eigene Tor.
Es war also nicht Topskorer Jean-Pierre Nsame, nicht Roger Assalé und auch nicht der eingewechselte Guillaume Hoarau, der für YB die Entscheidung herbeiführte. Dies ist die Erkenntnis, die den Berner Trainer Gerardo Seoane nach diesem Abend nicht ganz zufrieden zurücklässt. Zwar kassierte seine zuletzt schlingernde Defensive erstmals nach sechs Spielen und seit dem 6. Oktober kein Gegentor. Dafür stockt nun aber plötzlich die Offensive. In Basel waren die Stürmer inexistent, gegen Luzern hatte vom Trio Nsame mit einem Flachschuss, den Luzerns Keeper Marius Müller mit einer Fussabwehr bravourös parierte, die einzige richtig gute Chance. Das war schon in der 6. Minute gewesen. Telegramm:
Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)
25'560 Zuschauer. - SR Bieri. - Tor: 46. Schürpf (Eigentor/Flanke Garcia) 1:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Martins, Aebischer, Spielmann (70. Ngamaleu); Assalé (83. Mambimbi), Nsame (73. Hoarau).
Luzern: Müller; Knezevic, Lucas, Burch; Grether, Mistrafovic, Emini, Schürpf; Matos (77. Margiotta); Ndiaye (90. Tia), Demhasaj (61. Males).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt), Luzern ohne Eleke, Sidler und Voca (alle gesperrt) sowie Schulz, Schwegler, Kakabadse, Ndenge und Binous (alle verletzt). Verwarnungen: 2. Emini (Foul). 30. Matos (Foul). 34. Garcia (Foul). 61. Aebischer (Foul). 76. Burch (Foul). 85. Fassnacht (Foul). 88. Mistrafovic (Foul). 89. Grether (Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136078524
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 02:25 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.12.2019  Zitat: YB jubelt dank FCL-Slapstick
So unglücklich trifft Schürpf ins eigene Tor
In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert BLICK die Highlights der Super-League-Partie Young Boys – FC Luzern (1:0). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 53704.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 02:27 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 18:20 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: YB Trainer Seoane und Luzerns Häberli im Interview
Trainer Gerardo Seoane sagt nach dem glücklichen Sieg von YB, dass man im Fussball nicht immer glänzen kann.
Das Wichtigste in Kürze
- YB gewinnt gegen Luzern mit etwas Glück. - Trainer Seoane sagt, man könne nicht immer glänzen im Fussball. - Luzern-Trainer Häberli will auch nach sechs Pleiten nichts von einer Horror-Bilanz wissen,
Nicht gut Spielen und trotzdem gewinnen. Das macht ein Spitzenteam aus. Das weiss auch Trainer Gerardo Seoane nach dem glücklichen Sieg von YB gegen Luzern. «Im Fussball kann man nicht immer glänzen», sagt Seoane.
«Man merkte der Mannschaft die zwei letzten Niederlagen an, das hat Einfluss auf das Selbstvertrauen. Aber wir konnten eine Reaktion zeigen, indem wir zu Null gespielt haben und solidarische verteidigten.» Doch offensiv habe das Team nicht auf den Platz gebracht, wozu das Team fähig sei, meint Seoane.
Diese Vorrunde sei kräfteraubend gewesen für YB. «Wegen Verletzungen mussten einige Spieler viel spielen. Jetzt ist noch eine Willensleistung, wir haben noch zwei Spiele und müssen alles aus uns herausholen.»
Zuletzt harze es ein wenige, sagt Seoane. «Über die ganze Saison ist es ein Mix aus Qualität, Mentalität und individueller Klasse.». Mit dem Punktestand und dem Resultat gegen Luzern kann man bei YB natürlich zufrieden sein.
Anders die Gemütslage nach der sechsten Pleiten in Folge beim FC Luzern und Trainer Thomas Häberli. Und dem unglücklichen Eigentor von Pascal Schürpf. «Das Eigentor tut uns weh, wenn wir das 0:0 etwas länger hätten halten können, wäre vielleicht etwas möglich gewesen. So bleibts beim ‹hätte› und ‹wäre›.»
Auf die Frage, ob sein Engagement beim FCL bald Geschichte sein würde, antwortet Häberli ausweichend: «Die Vorrunde ist bald Geschichte. Ich bin Trainer und das nächste ist zu Hause gegen Basel und es ist möglich, dass wir da punkten werden. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... w-65625052
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 18:22 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: YB: Solidarisch, aber unkreativ
Die Young Boys tun sich beim 1:0 gegen Luzern schwer, überzeugen defensiv, lassen aber offensiv einiges vermissen. Das sagen die Trainer zum Spiel.
Als Gerardo Seoane und Thomas Häberli am Samstagabend auf dem Podium im Mediencenter des Stade de Suisse sitzen, sind sie nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in einem Gefühl vereint.
Sowohl der YB-Trainer als auch sein Luzerner Antipode sprechen von «gemischten Gefühlen», die sie nach diesem 1:0 des Meisters gegen die Zentralschweizer empfinden würden.
Seoane freuts, hat seine Mannschaft nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder gewonnen, er erwähnt die «defensive Solidarität», die er in seiner Mannschaft gesehen habe, und die mit ein Grund dafür gewesen sei, dass die Young Boys nach zwölf Gegentoren in den letzten vier Meisterschaftspartien wieder einmal zu Null spielen konnten.
Häberli freuts, dass sein Team in Bern überhaupt mithalten konnte und keine Kanterniederlage kassierte. Der ehemalige YB-Stürmer gibt zu: so sicher, dass das nicht passieren würde, war er sich bei diesem Personal, dem er aufgrund von insgesamt acht Verletzten oder Gesperrten das Vertrauen schenken musste, nicht.
Fehlende Kreativität
Es sind junge Luzerner, die den Young Boys gegenüberstehen. David Mistrafovic (18) absolviert im defensiven Mittelfeld seinen dritten Super-League-Einsatz, Lorik Emini (20) steht nach seinem einminütigen Debüt letzte Woche gegen St. Gallen erstmals in der Startformation, und Marco Burch (19) erlebt in der Innenverteidigung seine Feuertaufe in der höchsten Spielklasse.
Eigentlich eine gute Ausgangslage für YB, das offensives Potenzial im letzten Heimspiel des Jahres noch einmal zu präsentieren und die Mehrheit der 25'560 Zuschauer nach einer Gala mit Tempo, Toren und Spektakel zu unterhalten. Doch diese Dinge sollten so gar nicht zu einer Beschreibung dieser Partie passen.
Als Seoane beim negativen Teil seiner Gefühlswelt angelangt ist, muss er konstatieren: «Uns hat im Offensivspiel die Kreativität gefehlt. Keiner hatte die zündende Idee.» Nachdem in den letzten Spielen primär die wacklige Defensive zu reden gegeben hatte, ist dies eine Erkenntnis, die der 41-Jährige nach einer Partie noch nicht oft ziehen musste.
Und vielleicht wäre die offensive Maschinerie ja irgendwann ins Laufen gekommen, hätte Topskorer Jean-Pierre Nsame in den Startminuten getroffen, oder wäre der Kameruner bei seinem vermeintlichen Führungstreffer nach 27. Minuten nicht einige Zentimeter im Abseits gestanden, oder hätten die Distanzversuche von Michel Aebischer oder Marvin Spielmann den Weg ins Tor gefunden.
Vielleicht wäre es dann doch eine Gala mit Tempo, Toren und Spektakel geworden, und Seoane hätte nicht sein Bedauern darüber ausdrücken müssen, dass die Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber durch ein Eigentor entschieden worden sei.
Da aber der missglückte Klärungsversuch kurz nach der Pause von Luzern-Captain Pascal Schürpf, der eine Flanke von Ulisses Garcia unbedrängt ins eigene Tor ablenkte, zum einzigen Berner Torerfolg führte, liefen die Young Boys trotz Feldüberlegenheit und einem Schussverhältnis von 23:7 Gefahr, den Sieg durch eine defensive Unzulänglichkeit spät aus den Händen zu geben.
Goalie David von Ballmoos war bei zwei Schussversuchen von Francesco Margiotta in der Schlussphase aber zur Stelle. «Man hat gesehen, dass wir eine strenge Vorrunde hinter uns haben», meint Seoane, aber ein Sieg zu Null gebe Selbstvertrauen für das entscheidende Europa-League-Spiel am Donnerstag in Glasgow gegen die Rangers. «Das wird eine grosse Herausforderung.» Eine, die ohne zündende Idee in der Offensive wohl zu gross werden würde.
https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23139853
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 18:24 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: YB-Noten: Viel Durchschnitt, ein starkes Trio
Die Young Boys agieren beim 1:0 gegen Luzern nicht berauschend. Aber kein Spieler ist ungenügend.
David von Ballmoos, 5,0: Stabil und sicher. Hielt den Sieg in der Schlussphase mit zwei starken Paraden fest.
Saidy Janko, 4,5: Bewies seine offensiven Fähigkeiten mehrmals. Auch in der Defensive ordentlich. Aber seine Flanken waren erneut nicht besonders präzis, er wartete oft zu lange mit der Hereingabe.
Frederik Sörensen, 4,5: Zweikampfstark und robust, leistete sich diesmal keine Aussetzer, war gegen den ziemlich harmlosen FCL aufmerksam.
Nicolas Bürgy, 5,0: Erhielt eine Chance für den in den Wochen zuvor fehlerhaften Cédric Zesiger – und nutzte sie. Enorm bissig, eroberte viele Bälle, gefiel zudem im Spielaufbau mit klugen Pässen.
Ulisses Garcia, 4,5: Richtete sein Augenmerk darauf, die linke Seite zu sichern. Bereitete das Eigentor Pascal Schürpfs mit einer Flanke vor.
Christian Fassnacht, 4,0: Probierte einiges, blieb jedoch meistens glücklos.
Michel Aebischer, 4,0: Emsig, aber mit für seine Verhältnisse erstaunlich vielen kleinen Mängeln. Es gelang ihm selten, den Aufbau zu ordnen.
Christopher Martins, 5,0: Der beste YB-Spieler. Starke Übersicht, physisch überzeugend, gute Ballverteilung. War der Chef im Aufbau und nähert sich nach längerer Verletzungspause seiner Bestform.
Marvin Spielmann, 4,0: Rückte für Nicolas Ngamaleu in die Startelf. Teilweise auffällig, seine Schüsse jedoch waren zu unplatziert. Und rannte sich oft in der FCL-Abwehr fest.
Roger Assalé, 4,5: Gewohnt umtriebig, gewohnt flink, gewohnt dribbelfreudig. Aber auch – fast wie gewohnt – ein bisschen kompliziert. Dennoch in der Offensive der beste Akteur einer zwar dominanten, aber eben auch relativ uninspirierten YB-Mannschaft.
Jean-Pierre Nsame, 4,0: Verpasste das 1:0, als er am starken Marius Müller scheiterte. Schoss das 1:0, stand aber beim egoistischen Abschluss knapp im Abseits. Wurde von der jungen FCL-Abwehr eng beschattet.
Nicolas Ngamaleu, 4,5: 70. Minute für Spielmann. Aktiv und mit guten Aktionen.
Guillaume Hoarau, 4,0: 73. Minute für Nsame. Rieb sich auch auf, bei seinen schwachen Schüssen war ihm die fehlende Praxis anzumerken.
Felix Mambimbi 84. Minute für Assalé. Überzeugender Kurzauftritt des tempofesten, selbstbewussten Youngsters.
Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27462043
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 18:28 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: Berner wollen nun auch Rangers bodigen
Seoane bringt Bürgy für Zesiger – und YB siegt
YB-Coach Gerry Seaone macht die einfachen Dinge so, wie sie logisch erscheinen. Prompt findet YB zurück zum Siegen. Und spielt zu null.
Nein, es war weder der FC Basel noch der FC Porto. Es war das krisengeschüttelte Luzern, das dezimiert, havariert und mit der Referenz von fünf Niederlagen in Folge nach Bern kam. Aber, und das soll auch gesagt sein: Es war auch jenes Luzern, das einst Angstgegner von YB war. Dem es als einziges Team ausser Manchester United gelang, YB letzte Saison in einem echten Ernstkampf im Stade de Suisse zu schlagen. Was auch die letzte Heimniederlage der Berner vor über einem Jahr war, bevor Porto am vorletzten Donnerstag nach Bern kam.
Und deshalb war der Sieg der Berner nichts als logisch. Wie auch die Massnahmen von Seoane, für den überspielten und zuletzt fehleranfälligen Cédric Zesiger den frischeren Nicolas Bürgy zu bringen. Und die beiden Stosstürmer Guillaume Hoarau und Jean-Pierre Nsame nicht gemeinsam stürmen zu lassen wie in Basel beim 0:3.
Bürgy für Zesiger – und YB spielt zu null. «Ich versuche einfach zu zeigen, dass ich parat bin, wenn der Trainer mich aufstellt», so Bürgy ausweichend. Ein Konkurrenzkampf mit Zesiger bestehe, bestätigt der Berner.. «Aber das ist so, wenn man bei YB spielt.» Im Moment wegen der sechs Verletzten ein bisschen weniger. Aber definitiv für den Mann neben dem gesetzten Frederik Sörensen. Allerdings sei die Gegentrefferlosigkeit mehr auf etwas anders zurückzuführen, so Bürgy: «Wir haben im Training den Fokus voll darauf gerichtet. Auf die Intensität in den Duellen und darauf, Zugriff zu haben nach gegnerischem Umschaltspiel. Das hat geklappt.»
Das machte auch den Trainer glücklich, wenn das Trainierte zum Sieg führt. Und auch der Umstand, Bürgy aufgestellt zu haben? «Das kann man nicht vergleichen», sagt Seoane. «Cédric hat sehr viel gespielt. Und da ist die Chance auf Fehler auch grösser.»
Auch dass er Hoarau nicht gemeinsam mit Nsame aufgestellt habe, sei für ihn nicht ursächlich für den Sieg. Aber augenfällig ist die bessere Kompatibilität von Topskorer Nsame mit Roger Assalé schon. Seoane sagt bloss: «Wir haben in einem 4-2-3-1 begonnen und dann mehrfach umgestellt. Damit wollte ich einen neuen Impact setzen.» Es ging auf. Auch wenn die mangelnde Frische mittlerweile auch Nsame erreicht hat.
Doch in Glasgow wird das alles keinen interessieren. YB braucht im Ibrox einen Sieg, um nicht schon in der Gruppenphase der Europa League auszuscheiden. Da wird ein einziger Faktor massgebend sein: «Wenn die Frische derart fehlt, ist einzig der Wille entscheidend», so Seoane.
Die Rangers können sich übrigens nicht in einem Ligaspiel gegen Gegner wie Ross County oder Hamilton ausruhen und die B-Elf bringen. Nein. Heute ist Ligacupfinal. Und der Gegner? Natürlich das verhasste Celtic... https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 54170.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 18:32 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: YB: Bewerbung für die versteckte Kamera
Leader YB schlägt den kriselnden FC Luzern nach einem Eigentor von Pascal Schürpf 1:0.
Die Young Boys tun sich gegen Luzern sehr schwer, und wie sie den Weg zum knappen Sieg finden, ist exemplarisch für diese Partie. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit flankt Ulisses Garcia unpräzis, FCL-Captain Pascal Schürpf befördert den Ball mit der Hüfte präzis ins eigene Tor. Es ist in der 46. Minute das 1:0 und wird der einzige Treffer bleiben.
«Diese Niederlage tut brutal weh, weil wir es über weite Strecken sehr gut gemacht haben», sagt Luzerns Goalie Marius Müller. «Aber das Gegentor passt zu unserer Situation. Es würde mich nicht überraschen, wenn bald Frank Elstner mit der versteckten Kamera auftaucht.»
Wenig Spass verstanden in den letzten Wochen auch die Young Boys bei den 0:3 in Genf gegen Servette und in Basel. Sie gewannen öfter mal 4:3 und nicht 1:0, auch deshalb ordnet ihr Trainer Gerardo Seoane den Arbeitssieg gegen Luzern routiniert ein: «Es gibt uns Selbstvertrauen, blieben wir ohne Gegentor. Man hat aber gesehen, dass wir eine strenge Vorrunde hinter uns haben.»
Ziel erreicht, zu Null gespielt
Die allgemeine Verunsicherung ist am Samstagabend im Stade de Suisse vor 25'560 Zuschauern zu spüren. Hier die Young Boys, die zuvor in der Liga viermal in Serie drei Gegentore erhalten und damit vermutlich einen weltweit historischen Rekord für einen Leader aufgestellt haben. Dort der FCL, der nach fünf Niederlagen nacheinander in tiefster Krise steckt – und mit Thomas Häberli einen Trainer hat, der nach der Winterpause kaum noch im Amt sein wird.
Und weil beide Teams zudem stark ersatzgeschwächt sind, entwickelt sich eine zähe, wenig unterhaltsame Begegnung. Jean-Pierre Nsame scheitert früh am stark reagierenden Müller, auf der anderen Seite schiesst Ryder Matos aus wenigen Metern neben das Tor. Ansonsten produzieren beide Teams vor der Pause reichlich Fehlpässe, insbesondere YB vermag die Formschwäche nicht zu kaschieren. Luzerns äusserst junges Ensemble verteidigt beherzt, der seit kurzem 19-jährige Marco Burch steht bei seinem Super-League-Debüt in der Abwehr sinnbildlich dafür.
Die Young Boys benötigen die Slapstickaktion Schürpfs, um den Pflichtsieg zu realisieren. Sie steigern sich danach, sind dominant und phasenweise druckvoll, bleiben aber meistens zu umständlich. In den Schlussminuten rettet YB-Goalie David von Ballmoos sogar zweimal gegen den eingewechselten Francesco Margiotta. «Es war wichtig, endlich mal wieder zu null zu spielen», sagt von Ballmoos. «Das war heute ein Ziel von uns.»
Lieber mal 1:0 statt 4:3. Am Donnerstag wird YB im ausverkauften Ibrox-Stadion vor über 50'000 Besuchern allerdings eine deutlich bessere Leistung brauchen, um mit einem Sieg im letzten Europa-League-Gruppenspiel bei den Glasgow Rangers den Sechzehntelfinal zu erreichen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/31936021
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 22:56 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: Zu wenig Hüftspeck: FCL-Schürpf erklärt Eigentor gegen YB
Pascal Schürpf unterlief gegen YB ein folgenschweres Eigentor. Er ist sich sicher: Mit mehr Hüftspeck wäre das nicht passiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern verliert wegen eines Eigentors von Schürpf mit 0:1. - Mit etwas mehr Hüftspeck wäre ihm das nicht passiert, so der FCL-Captain. - Bei YB ist man dagegen einfach froh, gewonnen und keine Tore kassiert zu haben.
Nach Wochen, ja Monaten, der Krise, schlägt sich der FC Luzern gegen YB gar nicht schlecht. Doch die Innerschweizer sind vom Pech verfolgt. Unmittelbar nach der Pause erzielt Pascal Schürpf das 1:0 – allerdings auf der falschen Seite. Ein Eigentor.
Wie konnte das nur passieren? Schürpf erklärt gegenüber Nau: «Die Flanke kommt von der Seite, Marco Burch verlängert sie», so der Flügelspieler. «Es war schwierig zu reagieren, weil ich schon damit gerechnet hatte, dass der Ball anders zu mir kommt.»
«Wahrscheinlich habe ich etwas zu wenig Hüftspeck, darum ist er an den Knochen geprallt und ins Tor. Das ist natürlich unglücklich, aber man muss auch sagen, dass YB enorm gedrückt hat. Da kamen so viele Flanken, da geht auch mal eine rein.»
Dass man gegen den Leader und Meister «nur» ein Eigentor kassiert hat, stimmt Pascal Schürpf aber positiv. Man werde versuchen, gegen den FC Basel am nächsten Wochenende an diese Leistung anzuknüpfen. Um die bittere Serie aus sechs Niederlagen in Folge zu beenden.
Marius Müller: «Unsere Einstellung war gut»
Denn wenns nicht läuft, dann läufts nicht. «Wie sagte einst einer? ‹Haste Sch*sse am Fuss, haste Sch*sse am Fuss!›», sagt FCL-Torwart Marius Müller, der eine starke Leistung zeigte.
«Wir haben versucht uns auf die Basics zu konzentrieren und Konter zu fahren. Das hat über weite Strecken funktioniert, die Leistung war gut. Auch von der Einstellung her kann man niemandem einen Vorwurf machen.»
Hauptsache gewonnen und die Null gehalten
Natürlich ist die Gemütslage bei YB anders. «Wir haben mal wieder zu null gespielt, das ist wohl das Wichtigste», freut sich Leistungsträger Michel Aebischer.
Kein Wunder, war die Berner Defensive in den letzten Wochen, auch verletzungsbedingt, löchrig. Erstmals seit dem 30. Oktober behielten die Young Boys in einem Pflichtspiel eine weisse Weste.
Man habe sich zwar nicht gleich viele Chancen erarbeiten können wie in anderen Spielen. «Aber den 1:0-Sieg nehmen wir mit», so Aebischer.
«Es war nicht das schönste Spiel», bilanziert auch YB-Verteidiger Nicolas Bürgy. «Aber wir haben doch über weite Strecken dominiert. Wir haben defensiv wenig zugelassen.»
Wollte man die Leistung gegen Basel vom letzten Wochenende vergessen machen? «Ja, das war sicher das Ziel. Wir wollten weniger Tore kassieren, und das ist uns auch gelungen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/zu-we ... b-65625036
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 22:58 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2019  Zitat: FCL Youngsters mit guter Leistung
Der FCL verliert in Bern unglücklich mit 0:1. Die junge Luzerner Mannschaft zeigte eine gute Leistung und war über lange Zeit mindestens ebenbürtig. Passend zur aktuellen Situation war der einzige Treffer ein Eigentor von Pascal Schürpf.
Der FCL hält gut mit
Thomas Häberli musste sich vor dem Spiel etwas einfallen lassen. Denn neben den verletzten Spielern, musste er nun auch noch auf die gesperrten Eleke, Sidler und Voca verzichten. Er löste dies mit Lorik Emini und Marco Burch, die beide zu ihrem Startelf-Debüt in der Super League kamen. Der junge Emini markierte nach zwei Minuten bereits einmal sein Revier, indem er in der Mitte Aebischer hart von den Beinen holte und dafür direkt die gelbe Karte sah. Nach sechs Minuten war Marius Müller das erste Mal gefordert und war sogleich hellwach. Nsame zog aus kurzer Distanz ab, der Torhüter konnte den Ball aber mit dem Fuss ganz stark parieren. Sechs Minuten später kam auch der FCL zu seiner ersten Gelegenheit. Demhasaj setzte sich im Strafraum durch, brachte einen scharfen Ball zur Mitte, wo Ndiaye knapp zu spät kam und die Kugel verpasste. Auch die nächste Möglichkeit gehörte den Gästen und wieder war Ndiaye beteiligt. Von links zog er dem Strafraum entlang, bediente Matos, dessen Abschluss aus dem Gewühlt kullerte aber am Tor vorbei.
Der FCL machte das in den ersten knapp 25 Minuten richtig gut. Hinten stand man grösstenteils sicher und nach vorne schaltete man zügig um über die schnellen Matos und Ndiaye. Es schien dies der Matchplan von Thomas Häberli zu sein. Hinten dichtmachen und dann die eigene Schnelligkeit ausnutzen und mit Tempo nach vorne umschalten. Nach 38 Minuten kamen die Berner dann wieder einmal vors Luzern Tor. Garcia brachte eine Flanke aus dem Halbfeld zur Mitte und am hinteren Pfosten schlich sich Spielmann heran und grätschte die Kugel nur hauchdünn am Tor vorbei. Die Luzerner verteidigten hier extrem solidarisch. Wurde ein Fehler begangen, so wurde dieser unverzüglich versucht von einem Teamkollegen auszubügeln. So schaffte man es dieses torlose Unentschieden in die Pause zu retten, obwohl der Berner Druck in den letzten Minuten nochmals zunahm. Summa summarum ging das aber in Ordnung so, denn beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten.
Kurioses Eigentor
In der zweiten Halbzeit war noch keine Minute gespielt, ehe der erste Treffer fiel. Und es war eine äusserst kuriose und unglückliche Aktion. Garcia brachte eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo kein Berner stand, sondern nur Pasci Schürpf. Der Luzerner Captain versuchte den Ball zu klären, beförderte diesen aber skurril ins eigene Tor. Wie bitter war das denn bitteschön?! 45 Minuten eine solch gute Leistung und dann ein solch unglückliches Eigentor. Geschockt waren die Luzerner aber nicht. Denn gleich im Gegenzug kamen sie zu einem Freistoss und zu einer Kopfballchance durch Alves. Sein Abschluss aber verfehlte das Tor um wenige Zentimeter. Es war wirklich extrem bitter, denn auch in der Folge agierten die Luzerner gut. Der eingewechselte Darian Males brachte nochmals frischen Wind von der Bank und Ndiaye und Matos waren immer noch Unruheherde im Berner Drittel. Mit Anbruch der YB-Viertelstunde erhöhte das Heimteam den Druck aber nochmals. Sie liessen den Ball nun gekonnt zirkulieren und suchten mit Flanken immer wieder den eingewechselten Guillaume Hoarau. Es war aber Sörensen, der für den nächsten Aufreger sorgte. Nach einer Ecke kam er per Kopf an den Ball und verfehlte das Ziel nur knapp.
Mit Margiotta für den ausgepowerten Matos kam beim FCL zehn Minuten vor Schluss nochmals eine frische Offensivkraft. Der Ausgleichstreffer wäre hier aufgrund des grossen Aufwands und der vorbildlichen kämpferischen Leistung durchaus verdient gewesen. Und tatsächlich kam die Möglichkeit noch. Margiotta wurde über rechts steil geschickt und nahm den Ball Dropkick aus halbrechter Position. Der Abschluss war aber ein wenig zu unplatziert und so konnte von Ballmoos die Situation entschärfen. Auch die letzte gefährliche Aktion gehörte Francesco Margiotta. In der Nachspielzeit setzte er sich den Ball zu einem Freistoss an der Strafraumgrenze. Er schlenzte diesen über die Mauer, fand seinen Meister aber wieder in David von Ballmoos. So endete diese Partie in Bern mit einem knappen Heimsieg für den Meister. Trotz der Niederlage muss man der jungen Luzerner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie haben in dieser schwierigen Situation eine wirklich gute Leistung gezeigt. Haben vorbildlich gekämpft und sich nicht hängen gelassen. Das macht Mut!
Lob von Seoane
Der YB-Meistertrainer Gerardo Seoane lobte in der «Luzerner Zeitung» die Gäste aus der Innerschweiz: «Die junge Mannschaft aus Luzern hat das gut gemacht. Kompliment an die jungen Spieler, sie haben sich gut präsentiert.» Bis vor zwei Jahren trainierte Seoane noch die U21 des FCL, er kennt Lorik Emini (20), David Mistrafovic (18), Darian Males (18) und Marco Burch (19), die gegen seine Young Boys tatsächlich ihr Bestes gegeben hatten. Die Nachwuchsabteilung darf sich über die Eigengewächse aus der aktuellen U21 freuen.
Telegramm BSC Young Boys – FC Luzern 1:0 (0:0) 25’560 Zuschauer. SR Bieri. Tor: 46. Schürpf (Eigentor/Flanke Garcia) 1:0. Young Boys:Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Martins, Aebischer, Spielmann (70. Ngamaleu); Assalé (83. Mambimbi), Nsame (73. Hoarau). Luzern:Müller; Knezevic, Lucas, Burch; Grether, Mistrafovic, Emini, Schürpf; Matos (77. Margiotta); Ndiaye (90. Tia), Demhasaj (61. Males). Bemerkungen:Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt), Luzern ohne Eleke, Sidler und Voca (alle gesperrt) sowie Schulz, Schwegler, Kakabadse, Ndenge und Binous (alle verletzt). Verwarnungen:2. Emini (Foul). 30. Matos (Foul). 34. Garcia (Foul). 61. Aebischer (Foul). 76. Burch (Foul). 85. Fassnacht (Foul). 88. Mistrafovic (Foul). 89. Grether (Foul). https://regiofussball.ch/2019/12/08/fcl ... -leistung/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 50 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |