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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:16 |
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19.09.2019  Zitat: 1:2 in Porto: Die Young Boys erwachten zu spät
Die Young Boys kassieren zum Auftakt in die Europa League in Porto eine knappe 1:2-Niederlage. Die Berner beginnen zu spät, ernsthaft Widerstand zu leisten.
In der ersten Halbzeit hielten die Young Boys den Schaden mühevoll im Rahmen. Nach der Pause und einer bemerkenswerten Leistungssteigerung verpassten sie den Ausgleich zum 2:2 nur knapp. In der 75. Minute spielten Gianluca Gaudino, Roger Assalé und Guillaume Hoarau die Defensive von Porto aus, doch der Franzose wurde wegen eines Abseits zurückgepfiffen.
Mehr Bedauern als die knappe Offside-Situation wird die komplette erste Halbzeit bei YB-Trainer Gerardo Seoane auslösen. Die Berner agierten 45 Minuten lang zu zurückhaltend. Dass sie mit dem nur knappen 1:2-Rückstand in die Pause gingen, lag an einer Mischung aus Glück und Effizienz. Fast aus dem Nichts gelang YB in der 15. Minute das 1:1. Jean-Pierre Nsame verwertete den Foulpenalty, den Fabian Lustenberger mit seinem weiten Pass und Roger Assalé mit seinem Dribbling provoziert hatten.
Der FC Porto, eigentlich ein Stammgast in der Champions League, hatte die Partie bis zur Pause fast komplett unter Kontrolle. Er zeigte sich technisch beschlagen und kombinationssicher. Die beiden Tore des Brasilianers Soares (8. und 29.) waren ein bescheidener Lohn für das Gezeigte. In der 25. Minute traf Danilo nur den Pfosten. Es war schwer vorstellbar, dass diese Equipe vor einigen Wochen in der Champions-League-Qualifikation an Krasnodar gescheitert ist, jenen russischen Klub, der etwas früher am Abend in Basel 0:5 demontiert worden war.
Schwächen zeigte Porto in der Defensive - vor der Pause ein bisschen und nach der Pause regelmässig. Weder der argentinische Goalie Agustin Marchesin noch die Abwehrreihe um den 106-fachen portugiesischen Internationalen Pepe strahlten bei den Berner Angriffen Souveränität aus. Wenn es dem Schweizer Meister gelang, das portugiesische Kombinationsspiel zu unterbrechen, führte er seine Angriffe zielstrebig aus und brachte die Defensive des Champions-League-Sieger 2004 in Verlegenheit.
Nach der Pause stand YB deutlich höher und kam einfacher und rascher in den Ballbesitz. Es war ansehnlich, was der Schweizer Vertreter in den zweiten 45 Minuten im Estadio do Dragão zeigte, auch wenn die erste klare Torchance bis in die 71. Minute auf sich warten liess. Ulisses Garcia zwang Marchesin zu einer Fussabwehr. Die Mannschaft von Gerardo Seoane gab sich nicht kampflos auf und beschränkte sich vor allem nicht darauf, Schadensbegrenzung zu betreiben.
Die Young Boys nahmen aus Porto zwar nichts Zählbares mit, doch dürfte ihnen die zweite Halbzeit gut getan haben - auch im Hinblick auf den kommenden Super-League-Spitzenkampf gegen den FC Basel. In der Europa League geht es für YB am 3. Oktober mit einem Heimspiel gegen die Glasgow Rangers weiter.
Das Telegramm:
Porto - Young Boys 2:1 (2:1). - SR Treimanis (LAT). - Tore: 8. Soares 1:0. 15. Nsame (Foulpenalty) 1:1. 29. Soares 2:1.
Porto: Marchesin; Corona, Pepe, Marcano, Alex Telles; Otavio, Uribe, Danilo, Diaz (65. Romario Baro); Marega (70. Wilson Manafa), Soares (81. Silva).
Young Boys: Von Ballmoos; Bürgy, Sörensen, Zesiger; Janko, Sierro (69. Aebischer), Lustenberger, Garcia; Assalé, Nsame (61. Hoarau), Fassnacht (73. Gaudino).
Bemerkungen: Young Boys ohne Ngamaleu, Camara, Lauper, Martins, Spielmann und Sulejmani (alle verletzt). 25. Pfosten-Kopfball von Danilo. Verwarnungen: 9. Bürgy. 52. Marcano. 90. Otavio (alle Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135651036
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. September 2019, 22:18 |
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19.09.2019  Zitat: Trotz starker zweiter Halbzeit
YB lässt in Porto einen Punkt liegen
Normalerweise sitzt der Brasilianer Tiquinho Soares als Joker auf der Bank. Gegen YB darf er von Beginn weg ran. Und schiesst die Berner beim 2:1 im Alleingang ab.
Ein einziges Meisterschaftsspiel von Porto steht der Brasilianer Soares in der Startformation. Es ist das zum Saisonstart 1:2 verlorene bei Aufsteiger Gil Vicente. Danach ist er nur noch Joker. Gegen YB nicht. Und der Ersatzspieler im Team der Drachen macht seinen Job. Und erlegt behäbige Berner Bären mit zwei Toren.
Gegen Krasnodar durfte er auch ran, als Porto auswärts gewann. Jenes Krasnodar, das in der Champions-League-Qualifikation Porto bodigt – dank eines überraschenden 3:2-Siegs im Estadio do Dragão. Der FC Basel seinerseits überfährt ebendieses Krasnodar mit 5:0. Und YB verliert gegen jenes Team, welches denselben Russen unterlegen war. Logisch? Nein. Wie so vieles im Fussball.
Logisch ist aber, dass die Berner in der Stadt des zweifachen Champions-League-Siegers nichts Zählbares heimbringen. «Wir müssen uns an Krasnodar orientieren und frech nach vorne spielen», hatte Trainer Gerry Seoane gefordert. Einzig: Das ist einfacher gesagt als getan.
Denn Porto ist eben nicht mehr jenes Porto, das einem Widersacher ins offene Messer läuft, wie gegen Krasnodar. Es ist ein solides Porto, das auch im falschen Film (Seoane über die Teilnahme der Portugiesen an der Europa statt der Champions League) topseriös antritt. Hinten lässt man ausser dem Fehler beim Pass von Lustenberger, der zum Penalty nach einem Foul von Marchesin an Assalé führt - Nsame versenkt ihn zum 1:1 - kaum etwas zu. Und vorne überfordern die präzis getimten Angriffe die Berner Defensive einige Male. Speziell Bürgy und Sörensen sind oft viel zu einfach auszuhebeln. Und stehen am Anfang der ersten Saisonniederlage der Berner.
Allerdings stellt sich die Frage, weshalb Captain Lustenberger im Mittelfeld anstatt als Abwehrchef agierte. Hinten wurde er schmerzlich vermisst. Und im Mittelfeld bestand keine Not ihn aufzustellen, denn Mittelfeld-Chef Aebischer sass auf der Bank. Oder wurde der Fribourger im Hinblick auf den sonntäglichen Knüller gegen Basel geschont? Dann geht es für YB nämlich um ganz schön viel. Darum, sich nicht vier Punkte Rückstand auf den FCB einzuhandeln.
Und doch: Wenn Garcia in der 71. Minute ein bisschen mehr Glück hat als Marchesin, holt YB sogar den angestrebten Punkt. Unter dem Strich fehlte doch sehr wenig. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 23782.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:03 |
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20.09.2019  Zitat: «Tut weh, mit leeren Händen dazustehen»
Nach der 1:2-Niederlage in Porto zeigen sich die YB-Spieler enttäuscht. Der Fokus liegt aber bereits auf dem Spitzenspiel gegen Basel (Sonntag, 16 Uhr).
Es ist kurz vor 23 Uhr Ortszeit in Porto, als die YB-Spieler nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Porto in der Mixed Zone eintreffen. Bei ihnen überwiegt natürlich die Enttäuschung. «Wir hätten gegen den FC Porto gut einen Punkt mitnehmen können. Das hört sich zwar gut an, aber es bringt uns nichts», sagt der eingewechselte Gianluca Gaudino. «Es war eine knappe Angelegenheit, schade haben wir bei dieser Möglichkeit nicht zuschlagen können», sagt Captain Fabian Lustenberger. Und Christian Fassnacht spricht von einem schmerzhaften Abend: «Es tut weh, mit leeren Händen dazustehen.»
YB hatte anfangs Mühe, ins Spiel zu finden. Der FC Porto setzte die Berner unter Druck, schnürte sie in der eigenen Platzhälfte ein, startete gar furios in das erste Gruppenspiel der Europa League. So stand es bereits nach sieben Minuten und einem Stellungsfehler vom europäischen Debütanten Nicolas Bürgy 1:0.
«Die Führung ging in Ordnung», weiss auch YB-Trainer Gerardo Seoane. «Wir brauchten Zeit, bis wir uns in unserem System gefunden hatten.» In der Dreierkette der Verteidigung spielten an der Seite von Frederik Sörensen die zwei jungen, aufstrebenden Berner Cédric Zesiger und der 24-jährige Bürgy, Lustenberger agierte wie bereits im Cup gegen Freienbach im defensiven Mittelfeld. Zesiger blieb meist stabil, Bürgy dagegen wirkte in den ersten 45 Minuten oft überfordert.
Viele Stammkräfte fehlen
Nach einer missglückten ersten Halbzeit machte er aber, wie auch der Grossteil der Mannschaft, einen besseren Eindruck, auch, weil der FC Porto einen Gang zurückgeschaltet hatte. So kam YB zu Chancen, richtig gefährlich wurde es allerdings nicht. So wurden beim Meister nach 90 Minuten nur drei Torschüsse notiert. Auf diesem Niveau ist das zu wenig.
Gerardo Seoane verlässt das Drachenstadion zwar mit einem hängenden Kopf. Aber er sah auch einige positive Aspekte, auf denen er aufbauen will. Die Aufgabe war keine einfache, denn zu den bereits verletzten Sandro Lauper, Mohamed Camara, Miralem Sulejmani, Christopher Martins und Marvin Spielmann gesellte sich am Mittwoch auch Nicolas Ngamaleu. Der Kameruner leidet an Adduktorenschmerzen und hatte deshalb die Reise nach Portugal gar nicht erst angetreten. Auch Torjäger Guillaume Hoarau war noch nicht ganz fit, sodass er erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam.
Ausgenommen von Spielmann sind das alles Spieler, die bei Seoane normalerweise in der Startelf stehen. «Die vielen Abwesenheiten merken wir natürlich, man kann keinen dieser Spieler 1:1 ersetzen», sagt Seoane. «Aber so kriegen andere Akteure die Möglichkeit, sich zu zeigen. Und es war schön zu sehen, gelang uns die Steigerung im zweiten Abschnitt.» Das stimme ihn positiv für die fünf noch folgenden Gruppenspiele.
Wichtiges Spiel am Sonntag
Am 3. Oktober geht es für YB europäisch weiter, dann werden die Glasgow Rangers, die zu Hause Feyenoord Rotterdam mit 1:0 bezwangen, im Stade de Suisse gastieren. Zuerst geht es für den Meister aber in der Meisterschaft weiter. Am Sonntag steht der Kracher gegen den FC Basel statt.
Basel hat sich gegen Krasnodar in Höchstform präsentiert. Mit 5:0 schossen sie die Russen aus dem St. Jakob Park. Krasnodar, ausgerechnet diese Mannschaft, die in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation verantwortlich dafür war, dass YB-Gegner Porto zum ersten Mal seit neun Jahren nicht in der Königsklasse mittun kann.
«Uns freut es immer, wenn eine Schweizer Mannschaft europäisch punkten kann», sagt der YB-Trainer. Nicht zuletzt wegen des Uefa-Koeffizienten. Ab Freitag liege der Fokus voll und ganz auf der Partie vom Sonntag, die für YB noch wichtiger sein dürfte als das Porto-Spiel. Sollte der Meister verlieren, würde der Rückstand auf Basel nach sieben Runden vier Punkte betragen. Bei einem Sieg würde der Meister wieder den Platz an der Tabellenspitze einnehmen.
Die Ausgangslage in der Super League ist wieder spannend, Lustenberger erwartet zwei Teams auf Augenhöhe. «Aber wir spielen zu Hause, also haben wir auch den Anspruch zu gewinnen.» Die Enttäuschung bei einer Niederlage gegen Basel, sie wäre um einiges grösser als noch in Porto. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17643367
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.09.2019  Zitat: YB-Noten: Erst nach der Pause präsent
Beim 1:2 in Porto steigern sich die Young Boys in der zweiten Halbzeit deutlich. Ein Trio sticht heraus.
David von Ballmoos, 5,0 Hält, was es zu halten gibt. Und noch mehr, zuweilen gar unkonventionell. Bei den Gegentoren ist der Goalie machtlos.
Nicolas Bürgy, 3,0 Mit einer sehr schwachen ersten Halbzeit. Steht vor dem ersten Gegentor im Schilf, verliert wichtige Zweikämpfe und Kopfballduelle, wird früh verwarnt, ist überfordert. Stabilisiert sich allerdings deutlich.
Frederik Sörensen, 3,5 Auch der Däne, Chef in der Abwehr an diesem Abend, überzeugt vorerst nicht. Vor dem 1:0 lässt er sich zu simpel ausspielen, auch später mehrfach mit Mühe gegen die wirbligen Offensivspieler Portos. Kämpft sich aber in die Partie.
Cédric Zesiger 4,0 Bei den Gegentoren nicht im Brennpunkt, meistens stabil, aber auch nicht immer souverän.
Saidy Janko 4,0 Ab und zu verkörpert er jenen Mut, den YB zeigen wollte. Aber bleibt insgesamt auch blass.
Vincent Sierro 3,0 Ist weiter auf der Suche nach seiner Bestform. Es geht ihm im Drachenstadion zuweilen zu schnell, setzt kaum Impulse.
Fabian Lustenberger 5,0 Der beste YB-Feldspieler. Ordnet den Aufbau im Mittelfeld, hervorragende Übersicht, toller Pass vor dem Elfmeter für die Young Boys. Wäre auch als Abwehrchef wertvoll gewesen.
Ulisses Garcia 4,0 Erlebt wie einige Teamkollegen einen defensiv lange Zeit unangenehmen Abend. Vor dem 2:1 Portos etwa ist er nicht aufmerksam genug. Nach vorne aber mit guten Szenen.
Christian Fassnacht 3,0 Wenig Aktionen, kaum Ballkontakte. Und wenn er mal angespielt wird, agiert er glücklos.
Jean-Pierre Nsame 4,0 Hat als Stürmer einen schwierigen Stand, weil er selten lanciert wird. Den Elfmeter zum 1:1 verwandelt er wuchtig.
Roger Assalé 5,0 Spielt seine beeindruckende Geschwindigkeit mehrmals aus, holt den Penalty stark heraus, an den wenigen gefährlichen Angriffen seiner Mannschaft stets beteiligt.
Guillaume Hoarau 4,5 61. Minute für Nsame. Sofort gut integriert, verarbeitet die Bälle, zeigt Präsenz.
Michel Aebischer 4,5 69. Minute für Sierro. Deutlich präsenter als sein Vorgänger, traut sich etwas zu.
Gianluca Gaudino 4,5 72. Minute für Fassnacht. Gefällt mit smarten Pässen, belebt das Spiel spürbar.
Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 =gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/21662635
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:25 |
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20.09.2019  Zitat: Nicht mutig genug
Vor der Pause ungenügend, danach ordentlich – YB verliert in Porto zum Start der Europa League 1:2.
Das Beste aus YB-Sicht nach einer komplizierten ersten Halbzeit ist das Zwischenresultat. 1:2 liegen sie in Porto zurück – nur 1:2, weil sie deutlich unterlegen waren und im Grunde genommen mit dem einzigen anständigen Angriff zu einem Elfmeter und dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jean-Pierre Nsame kamen. 8:1 beträgt das Schussverhältnis, auch das belegt die Überlegenheit des FC Porto, der alles im Griff hat und einem ungefährdeten Startsieg in der Europa League entgegensteuert.
Aber je länger die zweite Hälfte dauert, desto ausgeglichener können die Young Boys das Geschehen gestalten. Ihr Trainer Gerardo Seoane wechselt früh, und mit Guillaume Hoarau im Angriff sowie Michel Aebischer und Gianluca Gaudino im Aufbau sind die Gäste deutlich schwungvoller.
Mitte der zweiten Halbzeit schiesst Ulisses Garcia aus spitzem Winkel beinahe das 2:2, der FC Porto wackelt nun, er ist im Abschluss ungenau und muss sich am Ende sogar mit Zeitspiel aushelfen. Der knappe Heimsieg aber gerät in der Schlussphase nicht ernsthaft in Gefahr. Zu harmlos ist YB, das dank einer Leistungssteigerung immerhin mit Anstand verliert.
Schwache erste Halbzeit
Mutig sein wollten die Young Boys im Drachenstadion, frech und selbstbewusst auftreten. Davon jedoch war lange Zeit wenig zu sehen, weil der FC Porto sofort das Kommando übernahm und keine Zweifel offenliess, eigentlich ein Champions-League-Stammgast zu sein. Der portugiesische Spitzenvertreter dominierte vor der Pause klar, war ballsicher und griff regelmässig über die Flügel an.
YB-Trainer Seoane hatte sich für ein 3-4-3-System entschieden und wollte mit dieser Formation die defensive Stabilität erhöhen. Captain Fabian Lustenberger rückte ins zentrale Mittelfeld, in der Abwehr-Dreierreihe spielten die jungen Berner Nicolas Bürgy und Cédric Zesiger an der Seite von Frederik Sörensen.
Zu gefallen vermochten die Young Boys am Donnerstagabend über weite Strecken nicht. Bereits in der achten Minute leistete sich Bürgy einen schweren Stellungsfehler. Angreifer Francisco Soares profitierte, liess auch gleich Sörensen mit einer Täuschung schwerfällig aussehen und tunnelte Goalie David von Ballmoos mit einem strammen Schuss zum 1:0.
YB benötigte ein paar Minuten, um sich von diesem Fehlstart zu erholen, doch manchmal genügt ein feiner Spielzug, um sich aus der Umklammerung zu befreien. In der 14. Minute schlug Lustenberger einen starken Schnittstellenpass, Roger Assalé sprintete den Innenverteidigern Portos davon und holte gegen Torhüter Augustin Marchesin einen Penalty heraus. Nsame verwandelte in Abwesenheit des vorerst geschonten Hoarau mit einem wuchtigen Hocheckschuss zum überraschenden Ausgleich.
Die deutliche Steigerung
Besonders viel Stilsicherheit verlieh das 1:1 den Gästen allerdings nicht. Es war weiter Porto, das aufs Tempo drückte und sich ausgezeichnete Torchancen erspielte. Ein Kopfball des dominanten Captains Danilo Pereira prallte an den Innenpfosten, doch kurz darauf waren die Young Boys ausgespielt. Erneut verteidigten sie ungenügend, am Ende des herrlichen Angriffs schob Soares den Ball aus drei Metern ins leere Tor.
Normalerweise ist Soares Reservist, er profitierte davon, dass sein Trainer Sergio Conceicao eine umfassende Kadersichtung betrieb und mehrere Ersatzkräfte nominierte.
Die stark ersatzgeschwächten Young Boys, die gleich auf sechs verletzte Stammkräfte verzichten mussten, jedenfalls waren mit dem 1:2 zur Pause grosszügig bedient. Es gelang ihnen in den ersten Hälfte kaum, Akzente zu setzen. Sie offenbarten Qualitätsmängel in der Defensive, Abstimmungsprobleme im Aufbau und blieben im Angriff grösstenteils ohne Entschlossenheit.
Weil sie sich aber erheblich steigerten, durften sie bis zum Schluss auf einen Punktgewinn hoffen. Das 1:2 bei einem keineswegs restlos überzeugenden FC Porto vor knapp 33'000 Zuschauern ist ein ehrenvolles Ergebnis, in der Europa League folgen nun die wegweisenden Heimspiele gegen die Glasgow Rangers sowie Feyenoord, das am Donnerstag in Glasgow 0:1 verlor.
Bereits am Sonntag empfängt Meister YB den Leader Basel zum nationalen Gipfeltreffen. Der FCB brillierte am Donnerstag mit einem 5:0 in der Europa League gegen den russischen Leader FK Krasnodar. Jenes Krasnodar übrigens, das im August im Drachenstadion nach einem couragierten Auftritt 3:2 gewonnen hatte – und dafür sorgte, dass der grosse FC Porto für einmal an der Europa League teilnehmen muss. https://www.bernerzeitung.ch/nicht-muti ... y/15110180
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.09.2019  Zitat: Europa-Debüt für Bürgy: «Ein harter Beginn»
YB-Verteidiger Nicolas Bürgy hat gegen den FC Porto erstmals europäisch gespielt – und dabei Lehrgeld bezahlt.
Was YB-Trainer Gerardo Seoane im Vorfeld mehrmals betont hatte, hielt er zumindest auf dem Matchblatt auch ein: Er wollte mutig agieren. Mutig war vor allem die Zusammenstellung der Dreierkette in der Abwehr. Neben Innenverteidiger Frederik Sörensen spielten im 3-4-3-System mit Cédric Zesiger und Nicolas Bürgy zwei junge, aufstrebende Berner.
Der Seeländer Zesiger, im Sommer von GC gekommen, absolvierte von den bislang sechs Meisterschaftsspielen deren drei, im Playoff zur Champions League gegen Roter Stern Belgrad kam er in Hin- und Rückspiel zu einem Einsatz, zuletzt im Cup gegen Freienbach wie auch in der Super League in Luzern musste er allerdings von der Ersatzbank aus zuschauen. Der Belper Bürgy stand in der Meisterschaft viermal auf dem Platz, im europäischen Wettbewerb hingegen nicht. Nicht in dieser Saison, noch nie in seiner Karriere.
So kam er an diesem Donnerstagabend im Drachenstadion Portos zu seinem internationalen Debüt. Und er bezahlte dabei reichlich Lehrgeld. Der 24-Jährige musste schon früh einen Dämpfer einstecken. In der 7. Minute leistete er sich einen Stellungsfehler, vergass Francisco Soares im Rücken, und prompt stand es 0:1 für das Heimteam. «Das müsste ich natürlich besser verteidigen, aber es ging auch sehr schnell», sagt Bürgy.
Nur wenige Augenblicke nach seinem Fauxpas unterlief ihm bereits das nächste Missgeschick: Nach einem Foul an Portos Otàvio kassierte er die gelbe Karte. Nur eine der vielen Szenen in der Startphase, in denen er überfordert war, später gelang ihm dafür eine Steigerung. «Es war ein harter Beginn für mich.»
Bürgy mag sich zwar über seine Leistung ärgern, kann aber trotzdem guten Mutes sein. Seine Karriere nahm in den letzten Jahren Schwung auf. 2016 kam er bei YB zu zwei Kurzeinsätzen, die beiden darauffolgenden Saisons wurde er an Thun und an Aarau (Challenge League) ausgeliehen. Dank überzeugenden Auftritten gelang ihm im Sommer die Rückkehr zum Meister. Und gestern feierte Bürgy, der zu YB-Neufeldzeiten Fan geworden war, seine Premiere im Europacup. «Und gleich auswärts gegen den FC Porto», sagt er. «Für mich ging ein Traum in Erfüllung.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27830365
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 23:35 |
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21.09.2019  Zitat: Un journaliste de la RTS menacé par les fans de Porto
David Lemos a dénoncé des insultes racistes lors du match Porto - YB de jeudi. Depuis, il est la cible des supporters portugais.
Jeudi, au stade du Dragaõ, alors que Jean-Pierre Nsamé s'apprêtait à tirer le penalty qui a permis YB d'égaliser contre Porto (score final: 2-1 pour Porto), le chef d'un groupe ultra de Porto a hurlé «Macaco!» («Singe!») à trois reprises dans son mégaphone.
Journaliste à la RTS, David Lemos a clairement entendu ces insultes. Et le lendemain, sur Twitter, il se demandait si des sanctions allaient être prises «par le club contre cet individu ou par l’UEFA contre le club». «Dites-moi que oui», concluait le journaliste sur son post.
Mais ce tweet a été immédiatement relayé sur les sites sportifs portugais. Depuis, David Lemos croule sous les messages injurieux et, plus grave, parfois menaçants. «Ce n'est pas la première fois que je suis dans la ligne de mire, explique Lemos. Ça arrive sur les réseaux sociaux. D'habitude, ça se tasse en deux ou trois jours. Mais là, cela prend des proportions assez inquiétantes. On m'a quand même menacé de m'envoyer en chaise roulante ou de me faire la peau la prochaine fois que j'irai à Porto.»
Pour les supporters de Porto, David Lemos serait à l'origine de l'enquête ouverte par l'UEFA - parce que l'instance faîtière du foot européen a effectivement ouvert une enquête, elle rendra sa décision jeudi prochain. «Mais je n'y suis pour rien, se défend le journaliste. Il suffit d'avoir des oreilles pour entendre clairement les insultes au moment du penalty. Le problème, c'est que les supporters de Porto sont descendus dans mon fil Twitter et m'ont catalogué comme supporter de Benfica parce que je retweetais les buts de Seferovic. Mais c'est quelque chose que je fais pour tous les Suisses qui marquent à l'étranger. Du coup, pour eux, j'ai été commandité, voire payé, par Benfica pour nuire à Porto.»
Le chef des ultras lui-même a menacé David Lemos à demi-mots (voir ci-dessous), la phrase «Largos días têm 100 anos» - littéralement: «Les longues journées durent 100 ans» - pouvant être prise comme l'équivalent du proverbe français «La vengeance est un plat qui se mange froid»
La situation s'apaisera-t-elle dans les prochains jours? C'est tout ce que souhaite David Lemos. «J’ai dénoncé cet acte raciste à Porto car un club suisse était concerné, mais j’aurais dénoncé un acte similaire en Suisse, en France ou en Italie, ajoute-t-il. Y aura-t-il un retour de bâton jeudi prochain, si l'UEFA décide d'infliger une sanction? Je ne l'espère pas.» https://www.lematin.ch/sports/football/ ... y/18932822
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:29 |
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22.09.2019  Zitat: Wegen YB Nsame: Uefa eröffnet Rassismus-Verfahren gegen FC Porto
Jean-Pierre Nsame (YB) wurde bei seinem Penaltytreffer gegen Porto rassistisch beschimpft. Die Uefa leitet einen Untersuchung gegen den FC Porto ein.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei der 1:2-Niederlage in der Europa League gegen Porto versenkt Nsame einen Penalty. - Der Kameruner wird dabei rassistisch beschimpft. - Die Uefa bestätigt auf Anfrage von Nau, dass ein Verfahren eröffnet wurde.
Es läuft die 14. Minute zwischen dem FC Porto und YB. Nach einem wunderschönen Pass aus dem Mittelfeld ersprintet sich Roger Assalé den Ball.
Er setzt sich gegen zwei Gegner durch und kann von Keeper Agustín Marchesin nur mit regelwidrigen Mitteln gestoppt werden. Penalty.
Rassismus durch das Megafon
Doch während Jean-Pierre Nsame anläuft, wird er von den Fans des FC Porto beschimpft. In den Fernseh-Aufnahmen ist klar zu hören, wie der Ultra-Anführer der Portugiesen Nsame rassistisch beleidigt. «Macaco» («Affe»), ruft er dem Stürmer von YB durch das Megafon entgegen.
Allerdings: «Macaco» ist auch der Spitzname des Capo, der eigentlich Fernando Madureira heisst. Doch selbst wenn Madureira nur seinen eigenen Spitznamen gerufen haben sollte. «Affe», zu rufen während ein dunkelhäutiger gegnerischer Spieler zum Penalty anläuft, ist ein Skandal. Die Uefa bestätigt auf Anfrage von Nau, dass ein Verfahren eröffnet wurde.
Rufe haben ein Nachspiel
Dieser hat nun ein Nachspiel. Wie die Uefa gegenüber Nau bestätigt, wurde ein Verfahren gegen den FC Porto eröffnet.
Grund: mögliches rassistisches Verhalten. Ob und wie Porto bestraft wird, entscheidet die Uefa-Ethikkommission am 26. September. https://www.nau.ch/sport/fussball/wegen ... o-65586883
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. September 2019, 16:40 |
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27.09.2019  Zitat: YB: Uefa stellt Rassismus-Untersuchung gegen Porto ein
Im Europa-League-Spiel zwischen YB und Porto wird Jean-Pierre Nsame rassistisch beschimpft. Die Uefa stellt nun aber die Untersuchung gegen Porto ein.
Das Wichtigste in Kürze
- Jean-Pierre Nsame wurde von Porto-Ultras im Europa-League-Spiel rassistisch beleidigt. - Die Uefa stellte die Untersuchung gegen den FC Porto und seine Anhänger ein.
Die Uefa verfolgt die Vorwürfe rassistischen Verhaltens gegen die Anhänger des FC Porto nicht weiter. Das teilte der europäische Fussballverband am Freitag in einer kurzen Aussendung mit. Darin heisst es, die entsprechende Uefa-Behörde CEDB habe sich entschieden, das disziplinarische Vorgehen einzustellen.
YB hatte beim Verband nach dem Europa-League-Spiel in Porto bei der Uefa das mutmasslich rassistische Verhalten gemeldet. Beim Penalty von Jean-Pierre Nsame in Minute 14 rief der Ultras-Anführer «Macaco» ins Megafon. Der portugiesische Begriff für «Affe» galt womöglich Nsame, ist aber auch der Spitzname des Capo. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ue ... n-65590676
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. September 2019, 21:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2019  Zitat: Dass die Uefa Rassismus an YBs Nsame totschweigt, ist ein Skandal
YB-Stürmer Nsame wird in Porto rassistisch beleidigt. Es passiert nichts. Ein Kommentar.
Das Wichtigste in Kürze
- YBs Nsame wird von Porto-Ultras im Europa-League-Spiel rassistisch beleidigt. - Die Uefa stellte die Untersuchung gegen Porto und seine Anhänger ein. - Die Uefa hinkt der Fifa hinterher.
YB verliert das Spiel in Porto mit 1:2. Beim Penalty von Jean-Pierre Nsame wird der Stürmer von den Porto-Fans als «Affe» beleidigt. Die Uefa eröffnet ein Verfahren (Nau berichtete exklusiv).
Gestern gab der Verband bekannt, dass dieses Verfahren einfach so eingestellt wird und Porto nicht bestraft wird. Die Folge: Keiner schreit auf!
Es ist aber ein Skandal und ein schlechtes Zeichen des europäischen Fussballverbandes. Wird Rassismus jetzt einfach toleriert?
Dieser Entscheid dürfte auch bei der Fifa auf dem Zürichberg für Kopfschütteln sorgen. In der Rassismusbekämpfung gilt die Fifa nämlich als vorbildlich.
Der Fall Porto wäre von der Fifa ernst genommen, analysiert und mit grösster Wahrscheinlichkeit sanktioniert worden. Und das ist nur richtig. Die Uefa muss noch viel lernen! https://www.nau.ch/sport/fussball/dass- ... l-65590931
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