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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 14:54 |
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04.02.2018  Zitat: Der Goalie ist jetzt wieder er
Marco Wölfli, Rückkehrer wider aller Prognosen, verbringt beim 2:0-Sieg von YB gegen St. Gallen einen ruhigen Abend im Tor.
Es war ganz nach seinem Geschmack. Die Geschichte schrieben andere, der schnelle Sulejmani, der grosse Hoarau. YB fuhr gestern Abend mühelos einen weiteren Heimsieg ein, vorne fielen zwei Tore und hinten, da stand die ganze Zeit über er, Marco Wölfli, und freute sich, wie sich Marco Wölfli eben so freut: Still, für sich und ohne grosse Worte. Das 2:0 der Young Boys gegen St. Gallen war nicht nur ein erfolgreicher Jahresauftakt für den Spitzenreiter, es war auch ein weiterer Moment, in dem YB mal wieder nach Wölfli rief. Und Wölfli war da, so sind sie es sich von ihm gewohnt in Bern.
Der Mann ist eine Institution bei YB. Seit bald 20 Jahren ist der 35-Jährige im Verein, 2003 absolvierte er seine erste Partie bei den Profis, und es ist gut möglich, dass Wölfli in seiner Laufbahn noch die Marke von 450 Spielen für YB erreicht. In all den Jahren hat er viel gesehen und erlebt, beileibe nicht nur Erfreuliches, doch nie hätte er sich zu Polemik hinreissen lassen, es würde ihm auch kaum einer abnehmen mit seiner geruhsamen Gestik und den endlos langen Vokalen seines Solothurner Idioms.
Nach der Verletzung schien seine Zeit abgelaufen
2013, da riss sich Wölfli die Achillessehne, es geschah beim Derby in Thun, das hässliche Geräusch hörten sie bis auf die Trainerbank. Wölfli war nicht nur für Monate ausser Gefecht, er schien entmachtet bei YB, Talent Mvogo übernahm und reifte zu einem Topgoalie. Wölflis Zeit schien abgelaufen. Gewissenhaft verrichtete er seinen Dienst als Nummer 2.
Mvogo ging und Von Ballmoos kam, die jungen Keeper gaben sich die Klinke in die Hand und dahinter stand Wölfli, still und auch ein wenig demütig. Nun gibt es in seiner Geschichte eine unerwartete, fast dramatische Wendung, dass sich Konkurrent Von Ballmoos ausgerechnet jetzt schlimm verletzte und er, der Vergessene, wieder im Tor steht. Und würde Wölfli seinem Verein tatsächlich mithelfen, den unliebsamen Bann von 30 titellosen Jahren zu brechen, so wäre es ein kleines Märchen.
Mutloses St. Gallen, souveränes YB, schweigender Wölfli
Gestern Abend hatte er wenig Arbeit. YB kam ohne Mühe aus der Winterpause, es gab nie Zweifel über den Ausgang dieser Partie, auch wenn das Resultat den Spielverhältnissen lange hinterherhinkte. Bereits nach 30 Sekunden startete Sulejmani aufs St. Galler Tor, nach zwanzig Minuten hatte er die beste Chance für YB und nach 27 Minuten trat er jenen Freistoss, welchen Hoarau schliesslich per Kopf zur verdienten Berner Führung nutzte. Hinten freute sich Wölfli, klatschte und spuckte in die kaum geprüften Handschuhe. Einmal hatte er einen Ball fangen müssen, später liess er sich vom weit abseits stehenden Itten bezwingen, holte gemächlich trottend den Ball aus dem Tor. Es war ein ruhiger Winterabend für Wölfli, den er cool im Kurzarmtrikot verbrachte.
«So stellen wir uns das vor», sagte YB-Coach Hütter, «vorne kreativ und hinten zu Null.» Der Österreicher hatte kaum etwas zu beanstanden an seiner Mannschaft, weil sie auch nach dem 1:0 druckvoll auftrat und früh nach dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhte, als Stojanovic im St. Galler Tor einen Weitschuss Bertones nicht behändigen konnte und Sulejmani profitierte. Der neuen Führung ist es in St. Gallen noch nicht geglückt, das gegen aussen hin portierte Selbstvertrauen auf die Mannschaft zu übertragen, und so hätten in der Folge gut und gerne noch mehr Tore für YB fallen können. «Wir haben da fast etwas zu viel kombiniert, aber grundsätzlich gefällt mir das», befand Hütter.
Und Wölfli? «Fragt doch einen anderen», sagt er nach dem Spiel, entschuldigend winkt er ab, mit seinem Nachwuchs an der Hand. Aufmerksamkeit hat er noch nie gesucht, doch künftig dürfte es schwieriger werden, ihr zu entkommen. Er steht im Mittelpunkt. Der Goalie ist jetzt wieder er. https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fuss ... y/14205032
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Februar 2018, 15:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.02.2018  Zitat: FCSG: Mut- und chancenlos in die erwartete Niederlage
KLASSENUNTERSCHIED ⋅ Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte misslingt dem FC St . Gallen. Die Ostschweizer wehren sich gegen den Leader Young Boys nach Kräften, sind aber – wie oft im Stade de Suisse – beim 0:2 nicht ebenbürtig.
Am Schluss blieb das gewohnte Bild. Jubelnde Berner und St. Galler, die im Stade de Suisse die Köpfe hängen liessen. 0:2 unterlagen die Ostschweizer den Young Boys, das Skore hätte im ersten Spiel nach der Winterpause noch weitaus negativer ausfallen können. Die Entfernung zwischen dem viertplatzierten Gast und dem Leader waren nicht nur drei Tabellenränge und nunmehr 16 Punkte, sondern auch ein Verhältnis von 3:23 Abschlussversuchen, davon 1:12 aufs Tor. Die Ballbesitzstatistik von 42:58 Prozent passte ebenfalls ins Gesamtbild, sie spiegelte das Geschehen und Gesehene wahrheitsgetreu.
Der Fehler von Stojanovic
Es war ein einseitiges Spiel, das die 16647 Zuschauer an diesem bitterkalten Abend geboten bekamen. Und trotz Unterlegenheit und eines 0:1-Rückstandes nach dem Kopfballtreffer Guillaume Hoaraus in der 28. Minute blieb den St. Gallern bis kurz nach der Pause die Hoffnung, etwas Zählbares aus Bern mitzunehmen. Doch dann, in der 47. Minute, zerschlug sich diese Hoffnung. Dejan Stojanovic, die neue Nummer eins im St. Galler Tor, liess einen haltbaren Flatterball aus der Distanz von 30 Metern nach vorne abprallen, Miralem Sulejmani, der beste Mann des Spiels, reagierte blitzschnell. Später nahm Stojanovic das Gegentor wie ein Grosser seines Fachs auf seine Kappe. Nur, das 0:2 zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt brach vollends den Widerstand der Mannschaft von Trainer Giorgio Contini. Es folgte ein Schaulaufen der Berner, eine Art Katz-und-Maus-Spiel. Und dennoch verpasste es Adi Hütters Team, trotz zahlreicher Chancen die definitive Entscheidung herbeizuführen. Doch war das gar nicht nötig, zumal die St. Galler nichts parat hatten, um dem Gegner weh zu tun.
Dabei waren die Ostschweizer am Freitagabend guter Dinge nach Bern gereist, in der Hoffnung, mit einem solidarischen Auftritt in der schier uneinnehmbaren Festung Stade de Suisse etwas zu reissen nach 22 sieglosen Spielen in Serie. Die Formation, die Contini zu Beginn aufs Feld beorderte, zeugte von Mut und Überzeugung. Es war dieselbe Startcrew wie beim Testspielsieg vor einer Woche gegen Austria Lustenau. Was dann aber folgte, war mutlose St. Galler Kost, wie Captain Toko sagte. Was wohl auch daran lag, dass die Berner loslegten wie die Feuerwehr, die St. Galler zurückdrängten und zu Fehlern zwangen. Mit der Zeit, nach der ersten Berner Sturm-und-Drang-Periode, fanden sich die Ostschweizer jedoch immer besser zurecht. Bis das erste Gegentor fiel. Young Boys in allen Belangen besser
Nach der Niederlage sagte Contini: «Wir haben dem Gegner mit unseren Fehlern Mut gemacht, uns noch mehr unter Druck zu setzen. Unter dem Strich boten wir heute zu wenig.» In der Tat war der Auftritt der St. Galler nicht berauschend, im Aufbau gab es wenig Konstruktives. Auch die Neuzugänge Cedric Itten und Runar Sigurjonsson fanden wenig Bindung zum Spiel. Überdies funktionierte vor allem beim ersten Gegentreffer die Zuordnung nicht, und in der Offensive blieb vieles Stückwerk, weil der Gegner letztlich auf allen Positionen besser besetzt war. Diesen Eindruck veränderten auch die Einwechslungen von Roman Buess, Danijel Aleksic und das Début von Miro Muheim kurz vor Schluss nicht. Doch darf die Niederlage vor den Augen des St. Galler Verwaltungsrats nicht zu sehr beunruhigen – die Young Boys sind ein Meisterkandidat. http://www.tagblatt.ch/sport/fc-stgalle ... 92,5206338
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Februar 2018, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.02.2018  Zitat: Souverän im Spiel, staunend auf dem Sofa
Den Young Boys scheint die ruhige Winterpause mit dem Bekenntnis zum Titel vorzüglich bekommen zu sein. Nach dem 2:0 gegen St. Gallen und der überraschenden Basler Niederlage ist der Vorsprung auf den FCB auf fünf Punkte angewachsen.
Da war Zurückhaltung: «Es gibt immer Dinge zu verbessern», sagte Leonardo Bertone. Da war Weitsicht: «Nächste Woche müssen wir uns neu beweisen», sagte Steve von Bergen. Und da war Verzicht: «Frag einen andern», sagte Marco Wölfli keck.
YB 2, St. Gallen 0 – der Auftakt ins Jahr 2018 ist den Young Boys nach Mass geglückt, doch allzu viel wollten die Berner Exponenten diesem Sieg nicht beimessen. Nebst Zurückhaltung hatten sie zuvor vor allem eine Qualität demonstriert, die gerade in der Langstreckendisziplin Meisterschaft von Nutzen ist: Timing.
YB war ja furios gestartet im Sommer, mit drei Siegen und neun Toren. Es gab Ausrutscher gegen Thun, gar zweimal, auch in Lausanne, aber immer vermochten die Berner zu reagieren. In der Vorweihnachtszeit, als YB in zwei Runden fünf Punkte verspielt hatte, traten die Beobachter mit dem allwissenden Gesicht auf den Plan. Daraufhin gewannen die Young Boys souverän in Luzern.
Alles im Zeichen des M-Wortes
Es mag vielleicht auf den ersten Blick nicht danach ausgesehen haben, aber in gewisser Hinsicht war auch am Samstag so ein Moment für die Young Boys. Abgesehen von der bitteren Nachricht, dass Stammkeeper David von Ballmoos grosse Teile der Rückrunde verpassen würde, blieb es in der Winterpause ziemlich ruhig, Sportchef Christoph Spycher liess sich auf keine Spielchen an der Transferfront ein.
Früh und konsequent suchten die Berner den Weg zum Tor, ein solches war nur eine Frage der Zeit, und schliesslich traf Guillaume Hoarau zum 1:0.
Endlich konnten die Berner im Fernduell mit dem FC Basel auch mal wieder vorlegen und am Samstag antreten. Ein guter Start war unabdingbar. Das bedeutete auch Druck. Druck, mit dem YB souverän umzugehen wusste.
Und so gab es nie Zweifel am Ausgang dieser Partie. Früh und konsequent suchten die Berner den Weg zum Tor, ein solches war nur eine Frage der Zeit, und schliesslich traf Guillaume Hoarau zum 1:0. Hoarau. Noch so eine Personalie, um die man sich in der Winterpause so seine Gedanken gemacht hatte. Kann er seine Baisse aus der Hinrunde überwinden? Gibt es für ihn überhaupt einen Platz in dieser vorzüglich harmonierenden Mannschaft? Solche Fragen hat der Franzose mit dem überzeugenden Auftritt gegen St. Gallen fürs Erste beantwortet.
In kommunikativer Hinsicht standen die letzten Wochen bei YB ja ganz im Zeichen des M-Wortes. Natürlich wolle man jetzt Meister werden, verkündete Trainer Adi Hütter vor einer Woche. Und skizzierte die Ausgangslage am Freitag vor der Partie gegen St. Gallen noch genauer. «Wir können mit diesem Druck positiv umgehen, davon bin ich überzeugt. Deswegen sprechen wir auch offen darüber.»
Der Österreicher tut sich manchmal schwer damit, dass die Öffentlichkeit die Liga auf den Titelkampf Basel gegen YB reduziert. «Wir spielen ja nicht nur gegen Basel. Aber wir müssen die Öffentlichkeit nicht von unserer Sichtweise überzeugen. Wir müssen Leistung bringen.»
In kommunikativer Hinsicht standen die letzten Wochen bei YB ja ganz im Zeichen des M-Wortes.
Das ist den Young Boys gegen St. Gallen vorzüglich geglückt. Der Druck liess bis zum 2:0 nicht nach, die Tore fielen zum idealen Zeitpunkt. Und nach Miralem Sulejmanis Tor nahm YB Tempo aus dem Spiel, was keine Folgen zeitigte, vor allem auch, weil St. Gallen kaum noch Regung zeigte.
Der Paukenschlag am Sonntag
Die eigentliche Überraschung des Wochenendes folgte für YB dann am Sonntag auf dem Sofa. Dort gedenke man zu verfolgen, wie sich der FCB gegen Lugano schlage, sagte Christian Fassnacht noch am Samstagabend. Dass der Meister zu Hause gegen den Aufsteiger gleich verliert, hatte man sich weder in Bern noch in Basel so vorgestellt.
Neu beträgt der Vorsprung fünf Punkte. Es ist ein verheissungsvoller Start in dieses für YB womöglich so bedeutende Jahr. Auf dem Weg zum Titel wird es für die Young Boys auf jeden Fall noch härtere Prüfungen geben, als es die Ostschweizer waren. Aber Anzeichen, diesen nicht gewachsen zu sein, zeigten sie am Samstag keine. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29937549
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Februar 2018, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.02.2018  Zitat: Ein Missgriff im Farbtopf, dafür ein Glücksgriff auf dem Feld
Miralem Sulejmani ist gegen St. Gallen der auffälligste Akteur. Nicht nur wegen seiner Spielfreude, sondern auch wegen seiner Frisur.
Miralem Sulejmani hat ein Problem. «Es ist überhaupt nicht so herausgekommen, wie ich mir das vorgestellt hätte», sagt der Serbe nach dem souveränen 2:0-Sieg der Young Boys gegen St. Gallen. Freilich spricht Sulejmani nicht von seiner Darbietung auf dem Feld – der 29-Jährige ist nämlich bis zu seiner Auswechslung in der 84. Minute die dominante Figur beim insgesamt sehr dominanten Heimteam, bereitet den Kopfballtreffer von Guillaume Hoarau vor und erzielt später sein neuntes Saisontor. Nein, mit seiner Leistung ist Sulejmani zufrieden. Was ihn viel mehr stört, ist seine Frisur.
Sulejmanis natürlich braune Haare sind dunkelgrau gefärbt. «Es hätte ein bisschen heller werden sollen», sagt der Serbe. Deshalb werde er sich in den nächsten Tagen noch einmal auf den Coiffeurstuhl setzen. Sulejmani ist gut aufgelegt, und dass er sich nach dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte Zeit nimmt, über ästhetische Missgeschicke und Missgriffe im Farbtopf zu sprechen, ist ein Indiz dafür, dass es zuvor in fussballerischer Hinsicht nicht viele davon gegeben hat.
Dass Sulejmani also dort weitermacht, wo er vor der Winterpause aufgehört hat: in der Rolle des flinken, wirbligen, trickreichen Vorbereiters, der den Ball selbst aus den unmöglichsten Positionen mit seinem linken Fuss gefährlich vors Tor bringen kann. Aber auch in der Rolle des Vollstreckers, der in den letzten fünf Partien immer und in seinen letzten acht Spielen achtmal getroffen hat. «Ich versuche einfach immer Spass zu haben auf dem Feld», sagt Sulejmani.
Seine eigene Darbietung würde der bescheidene Serbe nie in den Vordergrund rücken. Er sagt Sätze wie: «Jeder gibt sein Bestes für die Mannschaft» und «Wir haben eine ausgezeichnete Chemie im Team». Etwas überrascht zeigt sich Sulejmani aber doch, dass er bereits wieder so viel Einfluss auf die Partie nehmen konnte. Denn die letzten Tage hatte er sich mit einer Erkältung herumgeschlagen und war dementsprechend nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen.
Vertragsverlängerung: «Auf gutem Weg»
Nun, wer sie sucht, findet sie durchaus – die Haare in der Suppe der Young Boys. Hätten die Berner konsequenter und kaltblütiger agiert, wäre gegen die St. Galler ein viel deutlicherer Sieg dringelegen. Allein Sulejmani hätte einen Hattrick erzielen können, suchte aber im verspielten Ensemble der Gelb-Schwarzen immer wieder den noch besser postierten Mitspieler. «Passspielen ist genauso wichtig wie Toreschiessen», sagt Sulejmani. «Es hat zwar noch nicht alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, aber es war auch erst das erste Spiel.»
Beunruhigen lässt sich Sulejmani ob der mangelnden Effizienz nicht – genauso wenig, wie ihn seine ungeklärte berufliche Zukunft aus der Ruhe zu bringen vermag. Bekanntlich läuft Sulejmanis Arbeitspapier im Sommer aus. Sowohl die Young Boys als auch der Spieler möchten den Kontrakt gern verlängern. «Wir sind auf einem guten Weg», sagt Sulejmani. «Es ist mein grosser Wunsch, dass ich hierbleibe.»
Tiefe Einblicke gewährt der Serbe in dieser Causa nicht, aber hätte er sich die Haare nicht sowieso gefärbt, ist anzunehmen, dass ob der Verhandlungen das eine oder andere graue Haar hinzugekommen wäre. Insofern bringt der neuerliche Besuch beim Coiffeur vielleicht unbewusst Schwung in die Sache. «Ich hoffe, dass am Ende alle glücklich sein werden.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20488032
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Februar 2018, 09:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.02.2018  Zitat: YB-Noten: Sulejmani als bester Mann
Beim 2:0 gegen St. Gallen fiel bei YB keiner aus der Reihe.
Marco Wölfli Note 4,5 Viel war in letzter Zeit darüber spekuliert worden, ob er bereit ist für die neue Aufgabe. Routiniert griff er sich zwei, drei Bälle aus der Luft. Mehr gab es für ihn nicht zu tun. Kevin Mbabu: Note 4,5 Gewohnt druckvoll und fleissig im Spiel nach vorne. Seine Flanken wurden mit zunehmender Dauer gefährlicher – eine davon senkte sich hinter Goalie Stojanovic beinahe ins Tor.
Kasim Nuhu: Note 5 Der junge Ghanaer fand neben den harmlosen St. Galler Stürmern viel Raum zur Spielgestaltung vor und nutzte diesen in der Regel auch für gute Eröffnungen.
Steve von Bergen: Note 5 Gleiches Bild beim Captain. Störte früh und war aufsässig, womit die St. Galler Offensive überhaupt nicht klar kam.
Loris Benito: Note 4,5 Aktiv, gerade im ersten Durchgang mit guten Läufen und Flanken. Später liess er etwas nach.
Christian Fassnacht: Note 4,5 Unglücklich, steht er bei Hoaraus Abseitstor einen Schritt vor der Abwehr. Stark sein Zuspiel auf Assalé, der anschliessend Sulejmani zur Grosschance bediente. Sehr fleissig in der Startphase, nahm es wie die meisten nach 70 Minuten etwas gemütlicher.
Djibril Sow: Note 4,5 Fleissig und nahezu ohne Ballverluste erlebte er an Bertones Seite einen ruhigen Abend.
Leonardo Bertone: Note 5 Spielt nach seiner Verletzung im Herbst wieder auf hohem Niveau. Übernahm im Mittelfeld den Part des gesperrten Sanogo und bereitete mit seinem tückischen Distanzschuss das 2:0 vor.
Miralem Sulejmani: Note 5,5 Mann des Spiels, Vorlage zum 1:0, Schütze des 2:0 und Urheber fast aller Topchancen davor und danach. Müsste, könnte, sollte noch mindestens einmal mehr treffen – setzte aber seinen mit unfassbarem Gefühl gesegneten linken Fuss ein paarmal zu oft ein. Ein Aussenristpass weniger – und YB hätte noch höher gewonnen.
Roger Assalé: Note 5 Liess sich in der Startphase zurückfallen, um sich die Bälle selber zu holen. War aufsässig, ehrgeizig, schnell und bereitete die Topchance Sulejmanis nach 20 Minuten mustergültig.
Guillaume Hoarau: Note 5 Brachte von Minute zu Minute mehr Druck hinter seine Kopfbälle – und traf so auch zum 1:0. Pech, stand bei seinem zweiten Treffer Fassnacht im Abseits.
Nicolas Ngamaleu ohne Note Kam in der 85. Minute für Sulejmani.
Jean-Pierre Nsame ohne Note Ersetzte in der 88. Minute Hoarau und kam noch zu einer Chance in der Nachspielzeit.
Michel Aebischer ohne Note Wurde in der 92. Minute für Fassnacht eingewechselt. mrm
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19207808
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shalako
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Verfasst: Freitag 9. Februar 2018, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.02.2018  Zitat: Wo das Tram nicht hinfährt, sind wir daheim
Manchmal ist der Weg das Ziel. Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Bernhard Giger und Klaus Zaugg begleiten YB auf dem Weg zum Meistertitel. Zumindest bis der Rückstand auf Basel 13 Punkte oder mehr beträgt.
Sie hätten eh gewonnen. St. Gallen war zu schwach, YB zu abgeklärt und überlegen. Aber weil am letzten Samstag mein Geburtstag war, spielten sie für mich. Das 2:0, das war YB’s Geschenk ganz allein für mich.
Danke Marco Wölfli, Steve von Bergen, Leonardo Bertone, Kassim Adams Nuhu. Danke für die Kerzen.
Im Tram hinaus in den Norden der Stadt sind die SCB-Fans in der Überzahl. Gelb-schwarz setzt nur Zwischentöne. Wie immer gibt Bernmobil über Lautsprecher bekannt, dass das Tram wegen einer «Veranstaltung» – gemeint ist das YB-Heimspiel – nur bis zum Guisanplatz verkehrt und nicht bis zur Endstation.
Die verkehrs- und sicherheitspolitisch verdrehte Sonderregelung, dass das Tram ausgerechnet dann, wenn YB spielt, nicht bis zum Stadion fährt, hat auch eine quasi sportpolitische Dimension: Die SCB-Fans fährt man vors Haus, die YB-Fans schickt man in die Kälte.
Aber heute ist kein Jammertag, heute ist Rückrundenstart. Danke, Christian Fassnacht, Miralem Sulejmani, Djibril Sow, Kevin Mbabu, Loris Benito. Danke für den Kuchen. Kalt ist’s. Freund Olaf hat im Flachmann Cognac dabei. Er trägt eine Kleiderschicht mehr als ich, unter dem T-Shirt noch ein Thermoleibchen.
Doch dann wird es einem gleich zu Beginn schon ganz warm ums Herz: Wurzel 5 hat den neuen Einlaufsong geschrieben, der nimmt einen mit ins Stadion und ins Spiel. Sein Refrain steht auf dem bandenlangen Transparent der Fans: «Hie ghöri härä – hie isch mis Deheime».
Darauf stossen wir nicht an, wie es die Bierwerbung wenig jungendfrei nach dem Torerfolg propagiert, darauf machen sie Tore. Danke, Roger Assalé, Guillaume Hoarau, Jean-Pierre Nsame, Nicolas Moumi Ngamaleu, Michel Aebischer. Danke für die bunten Bändel und den Sternenhimmel.
Der Song von Züri West über einen dieser viel zu seltenen Siege ist so was von unzeitgemäss. Aber er bleibt im Wankdorf der Song, der für den Heimweg gespielt wird. Und es ist alles wie im Lied: Es ist Samstagabend, sie haben gewonnen und vorne an der Tramhaltestelle wehen noch ein paar gelbe Fahnen. Ein Gewitter wird nicht aufziehen. Aber vielleicht kommt Regen oder nochmals Schnee.
Danke, YB, für das Geburtstagsfest. Und dann gibt es ja noch die Geschenke, die einen Tag danach kommen. Man erwartet sie nicht unbedingt und ist darum doppelt überrascht.
Danke, Alexander Gerndt, für das Tor in Basel am Sonntag. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/wo ... -132182252
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